+++ MEDIZIN-TELEGRAMM +++
Adipositas

| +++ Adipositas +++ Auslöser für Bluthochdruck gefunden: Hoher Insulinspiegel hemmt Drucknachlass-Botenstoff. 27. März 2012 – Unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) hat ein Wissenschaftlerteam einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus aufgedeckt, der evtl. erklären kann, warum krankhaftes Übergewicht* mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Wie die Forscher zeigen, führt der bei krankhaftem Übergewicht erhöhte Insulinspiegel zu einem verminderten Spiegel des atrialen natriuretischen Peptids (ANP). Hierbei handelt es sich um einen Botenstoff, der im Herz gebildet wird und blutdruck-senkend wirkt. Diese Erkenntnis könnte zu einer Entwicklung neuartiger Herzmedikamente beitragen. Das Wissenschaftlerteam um Natalia Rudovich publizierte kürzlich seine Studienergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. >>> |

| +++ Typ 2 Diabetes +++ Kombinationstherapie von GLP-1 Analogon und Basalinsulin im Fokus. 21. März 2012 – Bei chronisch fortschreitender Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2 vermindert sich im Verlauf der Zeit trotz gezielter therapeutischer Interventionen die Funktion der Insulin-produzierenden Betazellen. Dies bedingt, dass die Therapie immer wieder an die aktuelle Krankheitssituation des Patienten angepasst werden muss. Neben einer effektiven glykämischen Kontrolle sind ein niedriges Hypoglykämierisiko und eine positive Gewichtsentwicklung zentrale Forderungen an eine zeitgemäße Diabetestherapie. Die Kombination aus dem humanen GLP-1 Analogon Liraglutid und dem modernen Basalinsulin Insulin detemir vereint die Vorteile beider Produkte und sorgt für eine effektive Blutzuckersenkung bei geringem Hypoglykämierisiko und bleibendem Gewichtsvorteil. Die Kombination vereint die Vorteile beider Produkte und sorgt für eine effektive Blutzuckersenkung bei geringem Hypoglykämierisiko und anhaltendem Gewichtsvorteil durch Liraglutid >>> |
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+++ Typ 2 Diabetes +++ Aktuelle Studiendaten zu Exenatide 1x wöchentlich Berlin, DDG Herbsttagung 2011 – Menschen mit Typ 2 Diabetes sind Risikopatienten. Neben schlechten Blutzuckerwerten weisen sie meist weitere Risikofaktoren wie Übergewicht oder hohe Blutdruck- und Lipidwerte auf. Exenatide (Bydureon®) ist für Menschen mit Typ 2 Diabetes zugelassen, die mit Metformin nicht mehr ausreichend eingestellt sind. Von der Behandlung mit dem langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten können unter anderem Patienten profitieren, für die eine überzeugende Blutzuckerkontrolle und eine anhaltende Gewichtsreduktion wichtig sind und die eine Therapie benötigen, die sich einfach in ihr Leben einfügen lässt. Das moderne Antidiabetikum kann Leben mit Diabetes leichter machen und durch all seine Eigenschaften einen nachhaltigen Behandlungserfolg ermöglichen. Bereits publizierte Daten des umfangreichen DURATION-Studienprogramms belegen für Exenatide eine überzeugende Wirkung auf HbA1c und Gewicht sowie zusätzlich wünschenswerte Effekte auf kardiovaskuläre Risikofaktoren. >>> | 
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+++ Fettsucht +++
Neubeurteilung der Gefährdung gefordert: Mehr als 15 Jahre der Krankheit verdoppeln Sterberisiko
Victoria/Australia, 25. August 2011 – Experten argumentieren, dass die Gefährdung der Gesundheit durch Fettsucht bislang drastisch unterschätzt wurde. Denn Risikoberechnungen haben sich bis dato nur auf die Gewichtszunahme konzentriert und außer Acht gelassen, wie lange das Übergewicht bestehen bleibt. Einer Studie der Monash University hat gezeigt, dass jedes weitere Jahrzehnt Fettsucht das Sterberisiko mehr als verdoppelt. Das Team um Asnawi Abdullah schreibt im International Journal of Epidemiology, dass die neue Maßeinheit "Fettsuchtjahr" nötig ist. Ähnlich wie das Packungsjahr bei Rauchern soll diese eine weitere Quantifizierung ermöglichen. Allein in Großbritannien ist ein Viertel der Erwachsenen übergewichtig. Eines von zehn Kindern unter elf Jahren ist fettsüchtig. Schreitet diese Entwicklung mit der derzeitigen Geschwindigkeit voran, werden in zehn bis 15 Jahren drei Viertel der Bevölkerung an den schädlichen Auswirkungen von Übergewicht zu leiden haben. >>>
+++ Typ 2 Diabetes +++
Neue Therapieoption zur einmal wöchentlichen Gabe
Berlin – Die europäische Gesundheitsbehörde EMA hat für den langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Exenatide 1x wöchentlich (Bydureon®) von Lilly die Zulassung erteilt. Dabei handelt es sich um das erste und einzige Antidiabetikum, das nur noch einmal wöchentlich injiziert wird. Bydureon® ist eine neue Therapieoption, die durch ihre kontinuierliche Wirkung zu einer überzeugenden HbA1c-Senkung führt – bei anhaltender Gewichtsreduktion. Darüber hinaus bietet das innovative Antidiabetikum durch eine langsame, kontrollierte Freisetzung des Wirkstoffs die beste gastrointestinale Verträglichkeit in der GLP-1-Klasse. Zugelassen wurde es zur Behandlung des Typ 2 Diabetes in Kombination mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff bzw. Metformin und/oder einem Glitazon, wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht. Exenatide 1x wöchentlich wird in Deutschland ab 1. September 2011 verfügbar sein. >>>
+++ Adipositas +++
Synergien im Kampf gegen Übergewicht in Europa stärker bündeln
Istanbul, European Congress on Obesity (ECO) 2011 – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet damit, dass in zehn Jahren zwei von drei Menschen in Europa an Übergewicht leiden. Konkrete Wege aus der weltweiten Übergewichtsepidemie haben Experten auf dem Weight Watchers-Symposium vorgestellt, das im Rahmen des European Congress on Obesity (ECO) in Istanbul stattfand. Dabei betonten alle Beteiligten die Dringlichkeit, nachweislich erfolgreiche Ansätze in der Praxis europaweit stärker zu fördern. >>>
+++ Langwirksame Insuline auf dem Prüfstand +++
Mehr Verordnungssicherheit für Ärzte, klinische und praktische Vorteile für Patienten
Wiesbaden DGIM 2011 – Viele Menschen mit Typ 2 Diabetes können mit einem einmal täglich verabreichten Basalinsulin wie Levemir® (Insulindetemir) zusätzlich zu ihren oralen Antidiabetika einfach, effektiv und sicher die in den Leitlinien geforderten Therapieziele erreichen. Das Basalinsulin führt neben einer besseren Kontrolle des Nüchternblutzucker-Spiegels auch zu einem insgesamt besseren Blutzuckertagesprofil. Die Hypoglykämierisiken sind bei Insulindetemir geringer als unter NPH-Insulin. Mehrere Studien konnten belegen, dass die zur Verfügung stehenden Basalinsuline – humanes Basalinsulin (Neutrales Protamine Hagedorn Insulin, NPH-Insulin) sowie die modernen Insulinanaloga Insulindetemir und Insulinglargin – zu einer vergleichbaren Senkung des HbA1c-Wertes führen. >>>
+++ GLP-1- basierte Differentialtherapie +++
Ein Konzept mit Zukunft: Differentialtherapeutische Ansätze bei Typ 2 Diabetes
Berlin – Neben einer effektiven HbA1c-Senkung sind die Vermeidung von Hypoglykämien und ein effektives Gewichtsmanagement zentrale Aspekte bei der Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes. Neue Entwicklungen von Medikamenten zur Glykämiekontrolle bei Diabetikern sollten im Idealfall innovative, komplementäre Wirkprinzipen beinhalten und über die Senkung des Blutzuckerspiegels hinaus positive Effekte auf makro- und mikrovaskuläre Endpunkte haben. Die moderne antidiabetische Therapie ist eine Differentialtherapie. Demnach sollte die Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes entsprechend dem pathophysiologischen Stadium der Erkrankung und individualisiert nach Patiententyp und -bedürfnis erfolgen. Dieser Ansatz wird in der Insulintherapie bereits seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Im Bereich der GLP-1-basierten Therapien ist das Potenzial einer individualisierten Therapie jedoch noch nicht ausgeschöpft – neue, vielversprechende Ansätze könnten dies bald ändern. >>>
+++ Teenager: Fettsucht erhöht Herzrisiko +++
Studie zeigt – Mehr als ein Fünftel britischer Kinder bei Schulbeginn übergewichtig
Vancouver (BC), 25. Oktober 2010 – Die Blutgefäße fettsüchtiger Teenager ähneln denen von Menschen mittleren Alters. Schon bei Dreizehnjährigen wurden Anzeichen einer Versteifung der Aorta nachgewiesen. Diese Veränderung der größten Arterie des menschlichen Körpers ist laut den Wissenschaftlern des British Columbia Children's Hospital in Vancouver ein erster Hinweis auf eine Herzerkrankung. Die British Heart Foundation bezeichnet Fettsucht bei Kindern laut BBC als tickende Zeitbombe. Die Verhärtung der Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, gilt als eine der entscheidenden Veränderungen bei Herzerkrankungen. An der Studie nahmen insgesamt 63 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren teil. >>>
+++ Dunkle Schokolade verbessert die Lipidparameter +++
Cross-Over-Studie zeigte dass sich der Verzehr der kakaohaltigen Schokolade nach 8 Wochen positiv auf den Lipidstoffwechsel auswirkte
Hull - In einer randomisierten klinischen Studie besserte der Verzehr von 45 Gramm dunkler Schokolade bei Typ-2-Diabetikern die Lipidparameter. Die Butkonzentration des HDL-Cholesterins stieg, während das Verhältnis aus Gesamtcholesterin zum HDL-Cholesterin abfiel, (Diabetic Medicine, 2010; doi: 10.1111/j.1464-5491.2010.03108.x). Eine Gruppe von Forschern der Universität Hull und der Hull York Medical School haben herausgefunden, dass dunkle Schokolade erhebliche gesundheitliche Vorteile für Menschen mit Typ 2 Diabetes bringt. "Schokolade mit hohem Kakaoanteil sollte in der Ernährung von Patienten mit Typ 2 Diabetes als Teil einer vernünftigen, ausgewogenen zur Ernährung und Lebensweise einbezogen werden. Diese Studie zeigt, dass es eine potenzielle Reduktion des kardiovaskulären Risikos ohne schädliche Risiken auf das Gewicht, Insulinresistenz oder Blutzuckerkontrolle bieten, sagt Steve Atkin, Professor für Diabetologie und Endokrinologie, der die Studie leitete." >>>
+++ Neue Fixkombination gegen Bluthochdruck +++
Europäische Arzneimittelagentur erteilt Zulassung für TWYNSTA® (Telmisartan + Amlodipin)
Ingelheim, 12. Oktober 2010: Die Europäische Kommission hat die positive Stellungnahme der Europäischen Arzneimittelagentur EMA bezüglich der Zulassung von TWYNSTA® bestätigt. Die neue Fixkombination ist indiziert für die Behandlung der essentiellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck durch eine Therapie mit Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sowie als Ersatztherapie für Erwachsene, die Telmisartan und Amlodipin bislang in separater Darreichung in der gleichen Dosierung erhalten. TWYNSTA® ist eine neue, hoch wirksame und gut verträgliche Kombinationstablette aus dem Angiotensinrezeptorblocker Telmisartan und dem Kalziumkanalblocker Amlodipin zur Behandlung der essentiellen Hypertonie. Sie bewirkt bei schwerer Hypertonie eine starke Blutdrucksenkung von durchschnittlich annähernd 50 mmHg systolisch und kontrolliert den Blutdruck bei bis zu 83 Prozent der Patienten über volle 24 Stunden. >>>
+++ Bundesrat verbietet Diabetikerlebensmittel +++
Diabetologen begrüßen die Änderung der Diätverordnung
Köln, 27. September 2010 – Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag die Änderung der Diätverordnung verabschiedet, die bewirkt, dass Diabetikerlebensmittel ab 2012 endgültig aus den Supermarkt-Regalen verschwinden. Mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren sollen die bisherigen Kennzeichnungspflichten aufgehoben und die Ernährungsempfehlungen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst werden. Kennzeichnungen wie „Für Diabetiker geeignet“ sollen dann wegfallen, da Diabetiker nach heutigem Kenntnisstand keine speziellen Lebensmittel benötigen. Der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) begrüßt diese Änderung sehr. „Uns ist bereits seit Längerem bekannt, dass Diabetikerlebensmittel unseren Patienten keinen gesundheitlichen Vorteil bringen“, sagt Dr. Ulrich Nühlen, Mitglied des BdSN. >>>
+++ DDG-Symposium +++
Moderne Diabetes-Therapie mit Sitagliptin – ein Update
Stuttgart – Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes ist längst nicht mehr nur die blutzuckersenkende Wirkung entscheidend. Der Vermeidung von Hypoglykämien und einer medikamenten-induzierten Gewichtszunahme kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Dies ist auch für die Patienten wichtig. Über ihre Vorstellung einer modernen Diabetes-Therapie 2010 referierten auf dem Symposium der BERLINCHEMIE AG im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft renommierte Experten unter dem Vorsitz von Professor Andreas Pfeiffer, Berlin/Nuthetal und Professor Wolfgang E. Schmidt, Bochum. >>>
+++ Fußball-WM: Sponsoren im Kreuzfeuer der Kritik +++
Experten: "FIFA verpasst Chance, für gesundes Leben zu werben"
London/Georgia/Wien – Der internationale Fußballverband FIFA hat sich mit der Auswahl seiner Sponsoren für die Fußball-WM in Südafrika ein Eigentor geschossen. So lautet die Kritik des World Cancer Research Fund WCRF in deren Mittelpunkt besonders die Sponsoren Coca Cola, McDonalds und Budweiser stehen. "Würde die FIFA mit gutem Beispiel vorangehen und verkünden, dass sie künftig keine Sponsoren akzeptiert, die für ungesunde Produkte stehen, könnte das der Gesundheit der Menschheit starken Auftrieb geben", so Teresa Nightingale, Geschäftsführerin der Organisation, gegenüber der BBC. >>>
+++ Volkskrankheit Diabetes +++
Gesunde Ernährung und Bewegung beugen vor: Aufklärung muss weitergehen
Braunschweig – Der Startschuss für die bundesweite Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ fiel in diesem Jahr in den Schloss-Arkaden in Braunschweig. „Der große Erfolg der letzten fünf Jahre und die gewonnenen Daten bestätigen, dass das Engagement unverändert fortgesetzt werden muss“, so Dr. med. Richard Daikeler, Sinsheim. Herzstück der Aktion ist wie schon in den vorangegangenen Jahren der Diabetes-Risikocheck. Alle Besucher hatten die Möglichkeit am Aktionsstand ihr persönliches Diabetesrisiko testen zu lassen, Menschen mit Diabetes können überprüfen, ob sie gut eingestellt sind. >>>
+++ Diäten können zu ernsthaften Essstörungen führen +++
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Betroffenen und Angehörigen Rat und Unterstützung
Mit dem Frühling wollen viele Menschen wieder ihre überflüssigen Winterpfunde abbauen und greifen zur Diät. Besonders viel versprechend klingen Frühlings- Bikini- oder Wunderdiäten, die Abnehmerfolge in kurzer Zeit versprechen. Doch in der Regel kommen die verlorenen Kilos schnell wieder zurück. Dann steht häufig die nächste Diät an. Die Gefahr für einen Kreislauf aus Hungern, Kontrollverlust, Heißhungerattacken, Essanfällen, neuer Diät und wieder Hungern steigt. Somit können Diäten bei der Entstehung von Essstörungen eine entscheidende Rolle spielen. Auf der Internetseite www.bzga-essstoerungen.de bietet die BZgA Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften wichtige Informationen zum Thema. >>>
+++ Body-Mass-Index wertlos für die gesundheitliche Risikovorhersage +++
Studie: Mediziner am Münchner LMU-Klinikum empfiehlt neue Messgröße zur Bewertung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
München - Kaum jemand bezweifelt, das auch Deutschland mitten im Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar. Denn gängige Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index (BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. "Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen", betont Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt - kurz WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio). >>>
+++ Die unterschätzte Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren +++
Wenn die Lust zur Last wird – Essen als Gesundheitsrisiko
Kaum wurde so viel über Ernährung und Gesundheit debattiert wie in der heutigen Zeit. „Richtig essen“ scheint zu einer Art Religion geworden zu sein. Fettarm oder fettreich, kohlenhydratarm oder eiweißreich, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, Bio oder nicht Bio sind feste Bestandteile der heutigen Streitkultur. Einerseits gibt es täglich eine neue Abspeckdiät, andererseits beherrschen Lebensmittelskandale unseren Alltag. Der Blick auf die aktuellen Gesundheitszahlen scheint diesem „Medienrummel“ recht zu geben: Im Jahr 2007 flossen knapp 257 Milliarden Euro in das Gesundheitssystem. Schätzungen zufolge sind 30 Prozent auf Ernährungsmitbedingte Folgen zurückzuführen. Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen können durch falsches Ernährungsverhalten forciert werden. >>>
+++ Quo vadis Evolution? +++
Übergewicht führt zu sinkender Lebenserwartung
Hamburg – Die Lebenserwartung der Deutschen wird sinken. Schuld daran ist Übergewicht, durch das Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und verschiedene Krebsleiden, hervorgerufen werden und mit erhöhtem Sterblichkeitsrisiko verbunden sind. Laut „Plan a Report“ zählen die heutigen Kinder zur ersten Generation, die auf Grund dieser Erkrankungen eine kürzere Lebenserwartung als ihre Eltern haben. >>>
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| +++ FDA warnt vor gefälschten Abmagerungsmitteln +++ Washington – Im Internet werden Fälschungen des Abmagerungsmittels Alli® angeboten.
Die Hartkapseln enthalten statt des Lipasehemmers Orlistat den Wirkstoff Sibutramin, so die Warnung der US-Arzneibehörde FDA. Im Gegensatz zu Orlistat, das seit seit April 2009 auch in Europa ohne ärztliche Verordnung abgegeben werden darf, ist Sibutramin rezeptpflichtig, und dies aus gutem Grund. Das indirekte Sympathomimetikum kann Herzfrequenz und Blutdruck steigern, weshalb es bei Patienten mit kardialer Vorschädigung kontraindiziert ist. Sibutramin ist derzeit Gegenstand einer Sicherheitsprüfung der FDA und der EMEA, nachdem sein Einsatz in einer randomisierten Studie (SCOUT) zum Anstieg eines Composite-Endpunkts aus Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzstillstand oder Tod gegenüber Placebo geführt hatte. >>> |
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| +++ Keine Behandlung des ernährungsbedingten Übergewichtes mit Reductil +++ BfArM rät den Ärzten keine Verordnungen mehr für sibutraminhaltige Arzneimittel auszustellen London/Washington 21.01.2010 – Die europäische und die US-amerikanische Arzneibehörde haben unterschiedliche Konsequenzen aus den Zwischenergebnissen der SCOUT-Studie gezogen. Die EMA empfahl den Mitgliedsländern am Donnerstag das Ruhen der Zulassung für sibutraminhaltige Arzneimittel. Die FDA hat mitgeteilt, dass ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen besteht. Sibutraminhaltige Arzneimittel wurden 1997 (USA) beziehungsweise 1999 (Europa) zur Behandlung des ernährungsbedingten Über-gewichtes zugelassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät den Ärzten, keine Verordnungen für sibutraminhaltige Arzneimittel mehr auszustellen. Apotheker sollten diese nicht mehr an Patienten abgeben. Patienten wird empfohlen, den Rat ihres behandelnden Arztes einzuholen, auch dazu, welche Maßnahmen zur Verminderung des Körpergewichtes fortgeführt werden sollten. >>> |
+++ Weltdiabetestag: Die Deutschen essen zu fett, zu süß und zu viel +++
diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband warnen vor Folgen von Fehlernährung
Berlin, 12.11.2009 - Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November warnen diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor den gesund- heitlichen Folgen von Fehlernährung. Gleichzeitig fordern die beiden Organisationen mehr Ernährungsbildung an Schulen und eine klare Kennzeichnung auf Lebensmitteln. In Deutschland sind 66 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen im Erwachsenenalter übergewichtig. Damit ist Deutschland Europameister im Übergewicht. Dies ist ein wesentlicher Grund für die epidemische Ausbreitung der Volkskrankheit Diabetes. In Deutschland gibt es nach Aussage der International Diabetes Federation mittlerweile 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Deutschland hat mit 12 Prozent bei den 20 – 79 Jährigen die höchste Diabetes-Rate in Europa. >>>
+++ Diabetiker laufen auf den Spuren der Profis +++
Diabetiker nehmen beim 10 km Champions Run der Leichtathletik WM berlin 2009 teil
Die Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat zusammen mit der IDAA (International Diabetic Athletic Association) Menschen mit Diabetes aufgerufen, beim 10 km Champions Run in Berlin zu starten. Diabetiker aus ganz Deutschland umrunden zusammen mit Läufern aus der ganzen Welt die offizielle WM-Marathonstrecke in Berlin. Motiviert werden die Läufer von Daniel Schnelting, der mit der 4x100m-Staffel bei der WM an den Start geht und Frank Busemann, dem Olympia-Silbermedaillengewinner im Zehnkampf. Was viele nicht wissen: Daniel Schnelting ist Diabetiker und Leistungssportler: „Wichtig ist es, auf seinen Körper zu hören und die Körpersignale richtig zu deuten. Die Blutzuckerwerte müssen optimal eingestellt sein, dann steht Spitzenleistungen nichts im Wege.“ >>>
+++ „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei der Leichtathletik WM +++
Sanofi-Aventis als nationaler Förderer bei der Leichathletik WM in Berlin
Die deutschlandweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ verknüpft seit fünf Jahren die wichtigen Themen der Prävention und Versorgung des Diabetes: ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und effektive Therapie. Am 18. August 2009 konnten Besucher der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften berlin 2009™ ihr persönliches Risiko für einen Diabetes ermitteln. Zu dem Diabetes-Risikocheck gehören Blutzucker- und Blutdruckmessung, die Bestimmung von Taillenumfang und Körpergewicht. >>>
+++ Levemir® 1-mal täglich in Kombination mit OAD +++
Gewichtsvorteil gegenüber Insulinglargin bei vergleichbarer Dosierung
Mainz, 04. August 2009 - Bei insulinnaiven Menschen mit Typ 2 Diabetes ist die Einstellung auf Insulindetemir (Levemir®) oder Insulinglargin zusätzlich zu oralen Antidiabetika in einer 52-wöchigen Studie miteinander verglichen worden. Es ist bislang die einzige klinische Head-to-Head Studie der beiden modernen Basalinsuline. Insgesamt wurden 582 Patienten in die Studie eingeschlossen. Entsprechend dem vorgegebenen Titrations-algorithmus wurde Insulindetemir 1-mal oder 2-mal täglich injiziert, Insulinglargin durfte ausschließlich 1-mal täglich gegeben werden. >>>
+++ Fettleibigkeit im Kindesalter +++Übergewichtige Kinder leiden häufig unter psychischen Begleiterkrankungen
Columbia – Übergewichtige Kinder leiden häufig unter Einsamkeit, Depression und Angstzuständen. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der University of Missouri. Das Fachblatt Applied Developmental Science veröffentlicht diese in seiner aktuellen Ausgabe (2009; 13: 88-103). In der westlichen Welt nimmt die Prävalenz von Fettleibigkeit im Kindesalter stetig zu. Dadurch hat sich auch das Interesse der Forschung an diesem Gebiet verstärkt. Neben der Ergründung der Ursachen stehen auch zunehmend die damit einhergehenden Nebenerscheinungen im Fokus der Wissenschaft. Nun haben sich Wissenschaftler der University of Missouri in einer Studie mit diesem Thema beschäftigt. >>>
+++ Korpulenter Nachwuchs alarmiert Urologen +++
Übergewicht ist Risikofaktor für Harnsteine - auch bei Kindern
Mit jährlich rund 1,2 Millionen Betroffenen zählen Harnsteine zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Alarmierend sind jüngste Studienergebnisse aus den USA: Dort soll sich das Vorkommen von Harnsteinen bei Kindern im vergangenen Jahrzehnt verfünffacht haben. Vergleichbare Erhebungen gibt es hierzulande nicht, doch Deutsche Urologen warnen, Übergewicht ist auch bei unseren Jüngsten ein Risikofaktor für schmerzhafte Harnsteine. >>>
+++ Kardioprotektion nach ONTARGET +++
Aktuelle Studiendaten und ihre Bedeutung für den Praxisalltag
Frankfurt, 6. Mai 2009 – Die Zahl kardiovaskulärer Risikopatienten steigt in den Industrienationen kontinuierlich an. Hyperlipidämie, Rauchen, Diabetes / metabolisches Syndrom und Hypertonie sind hier ebenso zu nennen wie KHK, pAVK, Übergewicht und manifeste Adipositas. In zahlreichen Fällen liegen mehrere dieser Risikofaktoren gleichzeitig vor. Damit dürfte zwangsläufig jeder niedergelassene Internist, Allgemeinmediziner und Praktiker mehrmals täglich in seiner Sprechstunde mit einem kardiovaskulären Hochrisikopatienten konfrontiert werden.
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+++ Studie untersucht Ergebnisse der Magenumleitungschirurgie bei krankhafter Adipositas +++
Lausanne – Betroffene mit einer extremen Adipositas verlieren nach einer Bypass-Operation deutlich an Gewicht.
Einer Studie in den Archives of Surgery (2009; 144: 312-318) zufolge erreichen sie aber selten ihr Normalgewicht. Übergewicht beginnt ab einem Body-Mass-Index von 25, die Adipositas bei 30, Menschen mit einem BMI von 40 gelten als morbide adipös (MO). Es gibt mittlerweile auch Betroffene mit einem BMI über 50, die von bariatrischen Chirurgen als „super-adipös“ (SO) bezeichnet werden. Dass Diäten hier noch zu einer wesentlichen Reduktion des Körpergewichts führen, ist daher äußerst unwahrscheinlich. Für die meisten Patienten stellt sich, sofern sie die Gesundheitsisiken der MO oder SO anerkennen, die Frage, ob sie sich einem bariatrischen Eingriff unterziehen, der in der Regel in einem Magenbypass besteht. Die Operation kann heute minimalinvasiv durchgeführt werden. Bei den 133 Patienten mit SO, darunter 24 mit Super-SO (BMI ≥60), über die Michel Suter von der Universität Lausanne et al. berichten, kam es in den ersten sechs Monaten nach der Operation zu einem Rückgang des BMI um maximal 19,4 Einheiten, bei den Patienten mit Super-SO um bis zu 25,1. >>>
+++ Präventionspreis der DGIM geht an Kölner Internisten +++
Vorläuferzellen bei Übergewichtigen dienen als Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Wiesbaden – Übergewichtige weisen einen Mangel an bestimmten Vorläuferzellen im Blut auf. Die Zahl dieser sogenannten Progenitorzellen könnte zukünftig als Marker für das von Übergewicht ausgehende Herzkreislauf-Risiko eines Menschen dienen. Dies zeigt die aktuelle Untersuchung „Reduzierte Anzahl und veränderte Zusammensetzung zirkulierender Progenitorzellen bei Übergewicht – Prävention durch Gewichtsreduktion“ von Privatdozent Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen, Köln. Für seine Studien hat die Deutsche Stiftung Innere Medizin dem Wissenschaftler im Rahmen des 115. Internistenkongresses den Präventionspreis der DGIM verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. >>>
+++ Übergewicht steigert Darmkrebsrisiko +++Forscher untersuchen molekulare UrsachenMünchen (ng) – Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: Jedes Jahr erkranken 37.000 Männer und 36.000 Frauen neu daran. „Ein wichtiges Risiko für die Entstehung von Darmkrebs sind Übergewicht und zu wenig körperliche Bewegung“, erklärt Frau Dr. Melek Canan Arkan, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.
>>>+++ Testosterontherapie könnte fettleibigen Männern helfen +++
Übergewicht und Hormonmangel beim Mann hängen zusammenRegenstauf – Bis zu 40 Prozent der Männer mit dickem Bauch, gestörtem Stoffwechsel oder auch einem Diabetes mellitus Typ 2 mangelt es am Geschlechtshormon Testosteron. Nach neuesten Erkenntnissen scheinen sich Hormonmangel und chronische Erkrankungen hier gegenseitig zu bedingen. In bestimmten Fällen stellt eine Therapie mit Testosteron für Betroffene einen Ausweg aus diesem Kreislauf dar. Doch bei allen stehe davor eine umfas-sende hormonelle Diagnostik, betont die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).
>>> +++ EMEA empfiehlt, vorerst keine weiteren Verordnungen für Acomplia® +++
und verzichtet bei Xenical® auf Rezeptpflicht
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) das Ruhen der Zulassung für das Abmagerungsmittel Acomplia® (Rimonabant) empfohlen, woraufhin der Hersteller den Vertrieb einstellte. Gleichzeitig empfiehlt die EMEA Xenical® (Orlistat) von der Verschreibungspflicht zu entheben. Orlistat ist das ältere der beiden Abmagerungsmittel. Als Xenical® wurde es 1998 in Deutschland eingeführt. Rimonabant wurde als Acomplia® im September 2006 zugelassen.
>>>+++ Adipositas - Randomisierte Placebo-kontrollierte Studie der Phase II +++
Gewichtsverlust durch Tesofensine bei Patienten mit Parkinson oder Alzheimerkrankheit
Ein ursprünglich zur Behandlung von degenerativen Hirnerkrankungen entwickeltes Medikament hat sich in einer Phase-II-Studie im
Lancet (2008; doi: 10.1016/S0140-6736(08)61525-1) als äußerst wirksames Abmagerungsmittel erwiesen. Tesofensin hemmt im Gehirn die Wiederaufnahme von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin aus dem synaptischen Spalt. Es wurde in jeweils zwei Studien zum Morbus Alzheimer und zum Morbus Parkinson untersucht. Dabei fiel ein deutlicher Gewichtsverlust auf. Unter den übergewichtigen Teilnehmern verlor fast jeder dritte innerhalb weniger Wochen mehr als fünf Prozent des Körpergewichts (
Obesity 2008; 16: 1363-9).
>>>+++ Kanzerogen in Pommes und Kartoffelchips nachgewiesen +++
Glycidamid wesentlich gefährlicher als Acrylamid
Glycidamid ist viel gefährlicher als das vor einigen Jahren entdeckte Acrylamid. Das Kanzerogen wurde von
Wissenschaftlern der TU München in Kartoffelchips und Pommes frites nachgewiesen. Deutlich gefährlicher als das 2002 entdeckte Acrylamid ist das Krebs erregende Glycidamid, das ebenfalls beim Erhitzen von Kartoffelprodukten entsteht. Wissenschaftler der TU München haben nun erstmals Glycidamid auch direkt in Kartoffelchips und Pommes frites nachgewiesen.
>>>+++ BGU Studie veröffentlicht im New England Journal of Medicin +++
Adipositas: Magere Langzeitwirkung von Diäten – positive Folgen auf den Stoffwechsel
Während sich Publikumsmedien gerne mit Erfolgsgeschichten von Diäten überbieten, fallen die Ergebnisse in klinischen Studien zumeist dürftig aus. In einer Vergleichsstudie im
New England Journal of Medicine (2008; 359: 229-241) hatten die Teilnehmer nach zwei Jahren ihr Gewicht nur um wenige Pfunde senken können. Die Stoffwechselparameter hatten sich allerdings verbessert.
>>>+++ Wenn die männliche „Strandperle“ immer weiter wächst +++
Metabolisches Syndrom, Hypogonadismus, Erektile DysfunktionSommer, Sonne, Strand – jetzt lassen sich im Winter geschickt kaschierte Rollen um Bauch und Hüften nicht mehr verbergen. Die „Strandperle“ ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern eine echte Gefahr für die Männergesundheit, die eine ganze Kaskade von kardiovaskulären Risikofaktoren nach sich zieht. Häufige Begleiter zu dicker Bäuche sind Hypogonadismus (Testosteronmangel) und Erektionsstörungen. Neben dem hohen Leidensdruck bei sexuellen Störungen – als Ansatzpunkt für den Arztbesuch – zeigten neue Studien weitere Behandlungsvorteile für zugrunde liegende Erkrankungen. So führe eine Testosteronsubstitution mit Testogel® bei symptomatischem Hypogonadismus nicht nur zu mehr Lebenskraft und Vitalität; auch metabolische Parameter verbesserten sich. Die Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit Levitra® bewähre sich auch bei Patienten mit zu hohen Cholesterinspiegeln.
>>>+++ Keine Gewichtszunahme bei regelmäßigem Verzehr von Mandeln +++Genf – Wer zusätzlich zu den täglichen Mahlzeiten regelmäßig Mandeln konsumiert, braucht dennoch mit keiner Gewichtszunahme zu rechnen, weil Mandeln das Sättigungsgefühl verstärken. Überdies ist gesichert, dass Mandeln das Lipidmuster günstig beeinflussen und somit das kardiovaskuläre Risiko zu reduzieren vermögen. Zu beobachten ist darüber hinaus ein deutlicher Konzentrationsabfall des C-reaktiven Proteins (CRP) wie unter der Behandlung mit einem Statin.
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+++Die Therapie kardiometabolischer Risikofaktoren mit Rimonabant +++
Die steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas geht mit einer Zunahme des Typ-2-Diabetes einher. Häufig haben die Betroffenen weitere kardiometabolische Risikofaktoren wie Hypertonie und Fettstoffwechselstörung. Die kürzlich veröffentlichten Langzeitergebnisse der Steno-2-Studie zeigen, dass Patienten mit einem hohen Risiko von einer intensivierten Therapie profitieren. Erfahrene Klinikärzte diskutierten auf einem Symposium * die Besonderheiten dieser intensivierten Behandlung und die Rolle des selektiven CB 1 -Rezeptorblockers Acomplia®.
>>>+++ Warum alle Diäten versagen +++
Anregungen für neue Behandlungsformen der AdipositasDie Zahl der Fettzellen nimmt bis zum Jugendalter ständig zu. Danach bleibt sie lebenslang konstant. Selbst bariatrische Operationen beseitigen die Adipozyten nicht, obwohl eine Untersuchung in
Nature (2008; doi: 10.1038/nature06902) ergab, dass jedes Jahr ein Zehntel der Adipozyten ersetzt wird. Diese Studie erklärt, warum Diäten versagen und liefert gleichzeitig Anregungen für neue Behandlungsformen der Adipositas.
>>> +++ Der Patient zwischen Dyslipidämie und Diabetes +++Umfassendes klinisches Studienprogramm zu Rimonabant
Der selektive CB 1 -Rezeptorantagonist Rimonabant (Acomplia®) reduziert, zusätzlich zu Diät und Bewegung, Körpergewicht und Taillenumfang und wirkt positiv auf mehrere zentrale kardiometabolische Risikofaktoren. Diese Effekte sind durch Studien mit mehr als 13.000 Teilnehmern gut dokumentiert. Weitere Eigenschaften von Rimonabant zum kardio-vaskulären und metabolischen Risikomanagement werden in einem umfassenden klinischen Studienprogramm mit weltweit mehr als 27.000 Patienten geklärt. Namhafte Experten diskutierten die vorliegenden und zukünftig zu erwartenden Studienergebnisse im Rahmen eines Symposiums.
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+++ Volkskrankheiten Adipositas und Typ 2-Diabetes: Selektive Strategie gegen Adipositas +++
Weltweit steigt die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas kontinuierlich Deutschland nimmt dabei innerhalb Europas einen der vorderen Plätze ein. Nach den Ergebnissen der nationalen Verzehrsstudie, die Ende Januar vorgestellt wurden, sind in Deutschland 66% der Männer und 51% der Frauen übergewichtig. Mit einem BMI über 30 kg/m2 ist demnach jeder fünfte Bundesbürger adipös. Damit verbunden ist eine rasante Zunahme des Typ 2-Diabetes sowie weiterer chronischer Erkrankungen, allen voran kardiovaskuläre Komplikationen – mit entsprechendem Leidensdruck für Patienten sowie einer sehr hohen Belastung der Gesundheits- und Sozialsysteme.
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+++ NICE Institut empfiehlt, Acomplia® in staatliche NHS Richtlinie aufzunehmen +++
Sanofi-aventis gab bekannt, dass das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) in Großbritannien seine endgültige Empfehlung (FAD; Final Appraisal Determination) zur Anwendung von Rimonabant in England und Wales abgegeben hat. Die Empfehlung bezieht sich auf die zugelassene Indikation, zusätzlich zu Diät und Bewegung, zur Behandlung von adipösen oder übergewichtigen Erwachsenen, die auf Medikamente zur Gewichtsabnahme, die bisher von NICE geprüft wurden, entweder nicht angesprochen haben, diese nicht vertragen haben oder bei denen diese kontraindiziert waren. >>>
+++ NASH, Leberzirrhose und Leberkrebs +++
Adipositas - auch ein Risikofaktor für Lebererkrankungen
Adipöse Menschen haben nicht nur ein hohes Risiko für Gelenkerkrankungen und kardio-vaskuläre Komplikationen. Mit dem Gewicht steigt auch die Gefahr, eine Lebererkrankung zu entwickeln. Enge Assoziationen werden vor allem zu NASH, der nicht alkoholischen Steatohepatitis, gesehen, wie bei der von der Falk Foundation e.V. unterstützten XII. Gastroenterologie-Seminarwoche in Titisee betont wurde. NASH kann in eine Leberzirrhose, aber auch in ein hepatozelluläres Karzinom übergehen. >>>
