
| +++ Therapieziel Asthmakontrolle +++ Mit neuen Ansätzen zur Adhärenz die Versorgung und Lebensqualität optimieren. 15. April 2012 – Die Ziele der Asthmatherapie sind hoch gesteckt, da sich nur durch die Asthmakontrolle die Lebensqualität der Patienten bessert und das Risiko schwerwiegender Folgen mindern lässt. Studien zeigen zweierlei: Zum einen werden diese Ziele in vielen europäischen Ländern nicht erreicht. Zum anderen sind sie jedoch mit Hilfe einer optimalen Therapie durchaus einzuhalten. Trotz wirksamer Optionen zur Behandlung des Asthma bronchiale erreichen viele Patienten das Therapieziel Asthmakontrolle nicht. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Für Asthma gibt es keine Heilung, doch dank moderner Medikamente und Therapiekonzepte kann fast jeder Patient die Ziele erreichen, die heute - in Abhängigkeit vom Alter und den Begleiterkrankungen - mit einer Asthmabehandlung angestrebt werden, wie Experten bei einem Symposium anlässlich des 53. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. feststellten. Unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Voshaar wurden aktuelle KV- und Kassendaten sowie neue Forschungsansätze zur Adhärenz diskutiert. >>> |

| +++ Davoser Erklärung +++ Allergien als globales Problem: Ergebnisse des ersten globalen Allergieforums. 27. März 2012 – Vor kurzem wurde die „Davos Declaration: Allergy as a Global Problem“ in der führenden europäischen Allergie-Zeitschrift „Allergy“ veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Ergebnisse eines Symposiums, das im Juli 2011 unter der Schirmherrschaft des Christine Kühne Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) stattfand, und bei dem 40 führende Wissenschaftler und Kliniker aus vier Kontinenten (darunter zwei Nobelpreisträger) sich intensiv mit den Problemen auseinander setzten, die einer dauerhaften Heilung von Allergien entgegenstehen. Das „Global Allergy Forum“ attestiert einen enormen Kenntnismangel im Hinblick auf verschiedene Aspekte wie z.B. die Ursache für die Zunahme allergischer Erkrankungen, der Einfluss von Umweltfaktoren, wie Klimaveränderungen oder Verstädterung sowie die Interaktion zwischen Mikroben, Schadstoffen und dem Immunsystem. >>> |

| +++ Medizinische Hautpflege +++ Ab Februar 2012 NEU in der Apotheke: Relaunch Imlan® Lotion Plus 4.1. 2012 – Die Imlan® Lotion Plus verwöhnt die strapazierte und zu Juckreiz neigende Haut jetzt in neuer Formulierung und Verpackung. Bereits das Packungsdesign setzt am POS auffallend farbliche Akzente. Die neue Rezeptur aus einer Mischung von Aprikosenkernöl und Jojobaöl sowie drei Prozent Urea und Vitamin E sorgt schon beim Auftragen für ein besonders geschmeidiges Hautgefühl. Das enthaltene Vitamin E schützt als Radikalfänger vor oxidativer Schädigung der Haut und glättet zugleich die Hautoberfäche. Mit einem Lipidanteil von mehr als 40 Prozent ist die neue Imlan® Lotion Plus insbesondere zur Pflege bei trockener Haut geeignet. Durch das natürliche Betulin wirkt die Imlan® Lotion Plus regenerierend und juckreizlindernd. Dermatologen empfehlen Imlan® bei trockener, allergischer Haut und durch die entzündungshemmenden, juckreizlindernden Eigenschaften auch zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Diabetes. >>> |
|
+++ Allergische Rhinitis +++ SIT mit der 5-Gräser-Tablette: Schnell und anhaltend wirksam Frankfurt – Pollenallergie belastet das Gesundheitssystem jährlich mit ca. 240 Mio. Euro. Jede 10. Krankschreibung in Deutschland basiert auf einer Allergie. Etwa 30.000 Jugendliche müssen pro Jahr ihre Ausbildung wegen Allergien abbrechen. Allergische Rhinitis ist ein häufiges Krankheitsbild, daher ist eine qualitativ hochwertige Therapie notwendig. Die Krankheitslast bei der allergischen Rhinitis umfasst weit mehr als nur die spezifischen Symptome wie Schnupfen oder Nasenobstruktionen. Betroffene leiden unter verminderten Lebensqualität und einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit. Gegenüber Nicht-Betroffenen haben sie dadurch oft massive Nachteile in Schule, Studium und Beruf sowie bei alltäglichen Aktivitäten. Mit einer spezifischen Immuntherapie könnte vielen Allergikern zu einer besseren Lebensqualität verholfen werden. Die Behandlung mit der 5-Gräser-Tablette Oralair® beweist sich nicht nur in der Therapie, sondern macht auch wirtschaftlich Sinn. >>> | 
|
+++ CK-CARE +++
Allergieforschung in Davos, München und Zürich: Neue Erkenntnisse für die Behandlung von Allergien
Davos – Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen und zählen zu den großen globalen gesundheitspolitischen Herausforderungen. Allergien sind chronische, teilweise schwere Erkrankungen, die Patienten einem hohen Leidensdruck aussetzen und eine erhebliche sozio-ökonomische Belastung darstellen. Die Ursache der Zunahme von Allergien ist bisher nicht eindeutig geklärt. Sicher ist, dass Allergene aus der Umwelt die Krankheit auslösen. Der Organismus reagiert außergewöhnlich stark auf bestimmte Stoffe aus der Umwelt. Während in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte hinsichtlich der genetischen Grundlagen und der Aufklärung der Mechanismen erzielt wurden, besteht weiterhin eine große Diskrepanz zwischen theoretischem Wissen und den Alltagserfahrungen der Betroffenen und deren Umfeld. Aus diesem Grund hat die Kühne-Stiftung das Christine Kühne – Center of Allergy Research and Education (CK-CARE) mit Standorten in Davos, München und Zürich gegründet. Die Eröffnungsveranstaltung fand am 13. Juli 2009 in Davos statt. Nun wurde der erste Tätigkeitsbericht veröffentlicht. >>>
+++ Asthma umfasst den gesamten Bronchialbaum +++
Entzündung und Bronchokonstriktion bis in die kleinen Atemwege
Parma – Beim Asthma sind Inflammation und Bronchokonstriktion im gesamten Bronchialsystem nachzuweisen. Vor allem die kleinen Atemwege tragen wesentlich zur Ausprägung des Krankheitsbildes bei. Darauf haben Experten beim Respiration Day in Parma hingewiesen. Sie forderten, die neuen Erkenntnisse therapeutisch zu berücksichtigen und zur Behandlung Präparate zu wählen, die die Situation in den kleinen Atemwegen einbeziehen und ihre Wirkung bis in die Peripherie hinein entfalten. Die Asthmatherapie soll zugleich „personalisiert“, also zielgerichtet sich am jeweiligen Phänotyp orientierend, erfolgen, so hieß es in Parma. Eine adäquate Asthmakontrolle setzt voraus, dass die verabreichten Wirkstoffe konsequent bis in die kleinen Atemwege hinein gelangen. Denn bei diesen handelt es sich infolge ihrer großen Oberfläche um die für das Krankheitsgeschehen relevante Region des Bronchialbaums. >>>
+++ 5. Allergo-Rhinologisches Update +++
Allergiekompetenz beweisen
München – Allergologen haben ihren Patienten vieles zu bieten. Moderne Diagnostik und Therapie sind leistungsfähig und höchst effektiv – vorausgesetzt, sie werden gemäß State of the Art durchgeführt. Beim 5. Allergo-Rhinologischen Update wurden unter bewährter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Grevers, Starnberg, die neuesten Erkenntnisse vorgestellt. Die Allergologie erlebt einen Höhenflug ohnegleichen – und dies nicht nur wegen der dramatischen Zunahme von Allergien, sondern auch wegen der immer detaillierteren Einblicke in die Pathogenese. Schon heute leidet jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland unter allergischer Rhinitis und immer öfter sind auch ältere Personen betroffen. >>>
+++ 5. Allergo-Rhinologisches Update +++
Allergiker wieder fit machen
München, März 2011 – Die Medizin hat Allergiepatienten vieles zu bieten. Moderne Diagnostik und Therapie sind leistungsfähig und höchst effektiv – vorausgesetzt, sie werden nach anerkannten Regeln und Standards durchgeführt. Unbedingt erforderlich sind in diesem Zusammenhang Ärzte, deren Wissensstand durch adäquate Fortbildung auf aktuellem Niveau ist. Beim 5. Allergo-Rhinologischen Update wurden unter bewährter Leitung von Professor Dr. Gerhard Grevers, Starnberg, die neuesten Erkenntnisse aus der Allergologie vorgestellt. >>>
+++ Primäre Immundefizienz +++
Studie zeigt Zusammenhang zwischen subkutaner IgG (SCIg)-Dosierung und klinischen Ergebnissen einer Behandlung mit Hizentra® bei Patienten mit primärer Immundefizienz
KING OF PRUSSIA, Pennsylvania, 21. März 2011 – Die von CSL Behring präsentierten Daten weisen darauf hin, dass eine höher dosierte Behandlung mit Hizentra® (IgPro 20) mit einer niedrigeren Infektionsrate und seltenerem Fernbleiben vom Unterricht bzw. Arbeitsplatz bei Patienten mit primärer Immundefizienz (PI) korreliert. Diese Daten, die im Rahmen des diesjährigen Kongresses der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology präsentiert wurden, stammen aus zwei neuen Studien zu Hizentra, von denen eine in den USA und die zweite in der EU durchgeführt wurde. Sie sollten die Korrelation zwischen einer subkutanen IgG (SCIg)-Dosierung und klinischen Ergebnissen aufzeigen. Frühere Studien haben gezeigt, dass höhere Immunglobulin G (IgG)-Dosierungen mittels intravenöser Infusion (IVIg) zu einem höheren IgG-Spiegel im Serum und somit zu weniger Infektionen führen. Hizentra ist für die Behandlung von Patienten mit PI indiziert. >>>
+++ Die Lösung für Nase und Ohr +++
Hyaluronsäurehaltige Meerwasserspülung: Nasenspülungen auf natürliche Weise
München, 10. März 2011 – Die positiven Erfahrungen mit Hyaluronsäure in der Wundheilung von Haut und Schleimhäuten führten zur Entwicklung eines neuen Produktes, welches die Wundheilung fördern und bei der Anwendung im Bereich von Nase und Ohr zusätzlich eine präventive Funktion erhalten sollte. Seit Anfang dieses Jahres steht in Deutschland mit Aliamare® eine neue Spülung zur Verfügung. Diese reinigt im Bereich der Nase sanft und effizient von überschüssigem Nasensekret, Pollen und Feinstaub und befeuchtet die Nasenschleimhaut. In den Ohren dient sie der Reinigung der äußeren Gehörgänge und der Vorbeugung von Ohrenschmalzpfropfen, speziell auch bei Hörgeräteträgern. >>>
+++ Mastzellen – von der Forschung zu neuen Therapien
Acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an Mastzell-vermittelten Erkrankungen
Berlin - Mindestens 50 Erkrankungen können heute besser behandelt werden, weil man viele Funktionen und Fehlfunktionen der Mastzellen inzwischen versteht, so die Einschätzung der Referenten eines Presse-Roundtables anlässlich des mit über 300 Teilnehmern bislang größten Treffens des „European Mast Cell and Basophil Research Network" (EMBRN) am 9./10. Dezember 2010 an der Charite - Universitätsmedizin Berlin. Fehlfunktionen von Mastzellen spielen sowohl bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien, Urtikaria und Mastozytose eine Rolle, als auch bei entzündlichen Erkrankungen wie Schuppenflechte, Rheuma, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. „Mehr als 50 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet an Erkrankungen, bei denen Mastzellen oder Basophile eine entscheidende Rolle spielen", so Professor Marcus Maurer von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. >>>
+++ Gräser- und Roggenpollen-Allergie +++
Zeitgemäße Therapieoptionen für den allergologisch tätigen Facharzt
Hannover – Wer unter einer Allergie leidet, hat nur drei Optionen: Er kann den Auslöser meiden – was bei einer Pollenallergie nur schwer möglich ist –, er kann die Symptome z. B. mit Antihistaminika behandeln oder aber sich einer spezifischen Immuntherapie (SIT) unterziehen. Dabei wird der Organismus durch ständige kleine Dosen des Allergieauslösers tolerant gemacht. Bisher bedeute dies eine jahrelange Spritzenkur oder aber genau abgezählte Tropfen in den Mund. Besonders für kleine Patienten eine Tortur. Die neuen Ergebnisse der GT-08-Studie stellen einen möglichen Durchbruch bei der zukünftigen Behandlung der durch Gräserpollen ausgelösten allergischen Rhinokonjunktivitis dar. >>>
+++ Deutscher Allergiekongress +++
Breites Fortbildungsangebot auch für klinisch tätige Ärzte
Am 8. September 2010 beginnt im Convention Center der Messe Hannover der 5. Deutsche Allergiekongress. Neben den klassischen wissenschaftlichen Elementen wird auch ein breites praxisnahes Fortbildungsangebot bereitgehalten. Dabei wurde das Fortbildungsverhalten in Praxen und Krankenhäusern klinisch tätiger Ärzte berücksichtigt: Die praxisrelevanten Fortbildungselemente finden insbesondere an den Kongresstagen Freitag und Samstag statt. Das ausführliche Programm des Kongresses ist unter www.allergiekongress.de einsehbar. >>>
+++ Charité entwickelt Therapie gegen Erdnussallergie +++
Neue Behandlung soll lebensbedrohlichen Reaktionen vorbeugen
Berlin, 17. August.2010 – Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben eine Möglichkeit gefunden, Erdnussallergiker unter strenger medizinischer Aufsicht zu desensibilisieren. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ berichtet die Forschergruppe unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Kirsten Beyer von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie am Campus Virchow-Klinikum über die Ergebnisse ihrer Pilotstudie zur Oralen Immuntherapie bei Kindern mit Erdnussallergie. Die Projektgruppe um Dr. Beyer und Dr. Katharina Blümchen behandelte insgesamt dreiundzwanzig Kinder. Unter strengster medizinischer Aufsicht unterzogen sich die Drei- bis Vierzehnjährigen der Oralen Immuntherapie. >>>
+++ Herausragende Verdienste um das Gesundheitswesen gewürdigt +++
Dieter Ohnmacht erhält Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Stuttgart – Dieter Ohnmacht, Präsident der Stiftung der Deutschen Hochgebirgsklinik in Davos, wurde mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Helmut Rau, Minister im Staatsministerium Baden-Württemberg, überreichte ihm die Auszeichnung am 12. Juli und würdigte Ohnmachts vorbildliches Engagement für das Gesundheitswesen. In den Mittelpunkt seiner Arbeit habe er immer das Wohlergehen der Menschen gestellt. Sein umfangreicher Einsatz im ehrenamtlichen und berufsständischen Bereich verdiene großen Dank und höchste Anerkennung. Seit 2002 ist Dieter Ohnmacht Präsident der Stiftung der Deutschen Hochgebirgsklinik in Davos. Laut Rau ist es seinem Einsatz zu verdanken, dass die Klinik die schwere wirtschaftliche Krise der letzten Jahre überstanden habe. Besonders die Einrichtung des Europäischen Zentrums für Allergie und Asthma (EACD), die von Dieter Ohnmacht mit initiiert worden ist, sei ein zukunftsweisender Schritt, der den Erhalt der Klinik auch langfristig sicherstelle. >>>
+++ Schweres Asthma +++
Kongress in Davos zeigt neue Ansätze – Exakte Diagnostik besonders wichtig
Davos – Ein hochkarätiges Symposium mit Workshops fand Anfang April an der Hochgebirgsklinik in Davos statt. Das dort angesiedelte Europäische Allergie und Asthma Zentrum Davos (EACD) veranstaltete mit der Deutschen Gesellschaft für Allergie und klinische Immunologie (DGAKI) als Co-Sponsor einen Kongress zum Thema „Schweres Asthma – Neue Ansätze für ein altes Problem“. Internationale Experten tauschten ihr Wissen mit den Davoser Asthma- und Allergie-Spezialisten aus. Das EACD bündelt die Kompetenzen und die langjährige Erfahrung der Deutschen Hochgebirgsklinik in Davos mit denen des Niederländischen Asthmazentrums Davos zu einem Therapiezentrum mit einzigartiger Expertise in Sachen Asthma. >>>
+++ Stiftung Kindergesundheit informiert +++
Luftschadstoffe und Allergierisiko - Dicke Luft macht Kinder krank
Die Einrichtung und Ausweitung von Umweltzonen in Deutschlands Städten wird von vielen Autofahrern mit Unverständnis aufgenommen und als Schikane kritisiert. Ein Autofahrerclub bezeichnete die zum Jahresbeginn 2010 verschärften Regeln sogar als „unverhältnismäßige Eingriffe in die Mobilität der Bevölkerung“. Dabei bedeuten die neuen Maßnahmen einen wichtigen Schritt zum besseren Schutz der Gesundheit unserer Kinder, stellt die Stiftung Kindergesundheit fest. Es werde nämlich immer deutlicher, dass Autoabgase und die verkehrsbedingte Feinstaubbelastung am immensen Anstieg von Allergien und Atemwegserkrankungen bei Kindern Mitschuld tragen. >>>
+++ Bradykinin und nicht-allergische Angioödeme +++
Wo Kortison und Antihistamika versagen
Berlin – Bradykinin ist ein zentraler Mediator bei Entzündungen, der vaskulären Permeabilität und Vasodilatation. Damit ist es auch ein wichtiges pharmakologisches Target und inzwischen Gegenstand intensiver Forschung, deren Ergebnisse auf der diesjährigen Konferenz des Global Allergy and Asthma European Network (GA²LEN) in Berlin diskutiert wurden. Eine Reihe von Erkrankungen führt zu einer Fehlregulation von Bradykinin, deren offensichtlichste Ausprägung Angioödeme sind. Patienten mit solchen nicht-allergischen Angioödemen haben gerade in der Notaufnahme oft schlechte Karten. Wenn Standardmedikamente wie Kortikosteroide und Antihistaminika versagen, können Intubation und Tracheotomie drohen. Dabei geht es auch anderes: Werden nicht-allergische Angioödeme als solche erkannt, bringen Therapien, die sich gegen Bradykinin richten, die Symptome oft innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle. >>>
+++ Die unterschätzte Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren +++
Wenn die Lust zur Last wird – Essen als Gesundheitsrisiko
Kaum wurde so viel über Ernährung und Gesundheit debattiert wie in der heutigen Zeit. „Richtig essen“ scheint zu einer Art Religion geworden zu sein. Fettarm oder fettreich, kohlenhydratarm oder eiweißreich, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, Bio oder nicht Bio sind feste Bestandteile der heutigen Streitkultur. Einerseits gibt es täglich eine neue Abspeckdiät, andererseits beherrschen Lebensmittelskandale unseren Alltag. Der Blick auf die aktuellen Gesundheitszahlen scheint diesem „Medienrummel“ recht zu geben: Im Jahr 2007 flossen knapp 257 Milliarden Euro in das Gesundheitssystem. Schätzungen zufolge sind 30 Prozent auf Ernährungsmitbedingte Folgen zurückzuführen. Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen können durch falsches Ernährungsverhalten forciert werden. >>>
+++ Verbesserung chronischer Atemwegserkrankungen +++
Sind Patienten mit Atemwegserkrankungen in Deutschland optimal versorgt?
Erkrankungen der Atemwege und der Lunge werden von der Öffentlichkeit häufig unterschätzt, sagte Prof. Dr. med. Heinrich Worth, Fürth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga e. V.. Dabei können chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD die Lebensqualität stark beeinträchtigen, falls sie nicht frühzeitig diagnostiziert und adäquat behandelt werden. Die Deutsche Atemwegsliga setzt sich seit nun über 30 Jahren für die Verbesserung der Situation für Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten ein. Mitglieder der Atemwegsliga sind sowohl Ärzte als auch Patienten. Diese Zusammensetzung spiegelt die Überzeugung der Atemwegsliga wieder, dass chronische Erkrankungen wie Asthma und COPD nur dann erfolgreich bewältigt werden können, wenn Ärzte und Patienten gemeinsam bei der Bewältigung der Krankheit mitwirken. >>>
+++ Neue Therapieoption gegen Asthma und Allergien +++
Charité und Rheuma-Forschungszentrum entdecken umprogrammierbare Immunzellen
Berlin, 14. Januar 2010 – Bei der Abwehr von Krankheitserregern durch das Immunsystem spielen bestimmte weiße Blutkörperchen eine zentrale Rolle. Die so genannten T-Helferzellen (Th-Zellen) spezialisieren sich nach ihrer Aktivierung, je nachdem, ob sie etwa Viren, Bakterien oder Parasiten bekämpfen sollen. Manche haben gleichzeitig Allergie verstärkende Eigenschaften und können auch Asthma mit verursachen. Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Prägung von Th-Zellen auf einen bestimmten Erregertyp unwiderruflich sei. Nun konnten Immunologen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) erstmals zeigen, dass sich diese Zellen umprogrammieren lassen. Die Entdeckung eröffnet neue Optionen zur Therapie von Asthma, Allergien und anderen immunologischen Erkrankungen. >>>
+++ Aktuelle Information für Patienten mit Asthma +++
Die PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie(NVL)Asthma wurde jetzt in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht.
Mit dem Asthma-Ratgeber wurde erstmalig eine PatientenLeitlinie im Rahmen des NVL-Programms aktualisiert. Kurz zuvor war die ärztliche Leitlinie grundlegend überarbeitet worden. Die Patienten-Leitlinie „Asthma“ übersetzt jetzt die aktuellen Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie in eine laien-verständliche Form. Damit werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unmittelbar an die Patienten weiter gegeben. Betroffene erfahren, welche Standards zur Behandlung ihrer Krankheit derzeit gültig sind. >>>
+++ Hypersensibilisierung +++
Spezifische Immuntherapie mit Tablette: Wirksam und gut verträglich
Die Zahl der Allergiker nahm in den Letzten Jahren extrem zu. Oft wird die allergische Rhinitis von den Patienten bagatellisiert, obwohl die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist. Häufig schrecken Patienten vor einer Hypersensibilisierung aus organisatorischen Gründen zurück und nehmen die Allergie in Kauf, schilderte Dr. med. Ulrich Ecke, niedergelassener Facharzt für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde in Frankfurt am Main. Mit dem Angebot einer einfach anzuwendenden Allergentablette erreicht man wesent-lich mehr Patienten Jedoch gibt er zu Bedenken, dass mit der Tablettenbehandlung die Compliance fehlt. Der Arzt müsse deshalb intensive Gespräche mit dem Patienten führen und ihn über die Wichtigkeit der Tabletteneinnahme aufklären. >>>
+++ Modernes Allergie-Management +++
Die adäquate Versorgung des allergischen Patienten im Spannungsfeld von ökonomischen Zwängen und Innovation in Diagnostik und Therapie
Davos - Ein Aufenthalt in der Hochgebirgsklinik Davos ist für allergische Patienten von nachhaltigem Gewinn. Weitgehend allergenfreie und schadstoffarme Luft in Verbindung mit den neuesten Therapieoptionen führen zu einer messbaren Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation – und dies noch lange nach Beendigung der Heilmaßnahme. So werden relevante Einsparungen für unser Gesundheitssystem erzielt. Wie breit gefächert die wissenschaftlichen Aktivitäten in Davos sind, nicht zuletzt durch die Unterstützung der Stiftung CK-CARE, zeigte sich während der diesjährigen Pressekonferenz auf dem Zauberberg. Dass die Behandlung in der Hochgebirgsklinik Davos für die Patienten von Vorteil ist, konnte durch wissenschaftliche Studien bereits in der Vergangenheit belegt werden, sagte der Ärztliche Direktor PD Dr. Günter Menz in seinem Vortrag. >>>
+++ Hochgebirgsklinik Davos - Neue Broschüre +++
Allergieklinik – Zentrum für Kinder und Jugendliche
Davos, 19.10.2009. Die Hochgebirgsklinik Davos, die höchstgelegene deutsche Akut- und Rehabilitationsklinik Europas, möchte mit ihrer neuen Broschüre Allergieklinik – Zentrum für Kinder und Jugendliche die gleichnamige Spezialklinik vorstellen. Einführend wird das einzigartige Davoser „Gesundheitsklima“ beschrieben sowie der Nutzen der Kombination aus moderner Behandlung und Hochgebirgsklima für Atemwegs- und Hauterkrankungen erläutert. Die Unterbringung und Betreuung von begleiteten Vorschul- bzw. Schulkindern auf den Eltern-Kind-Stationen erfolgt in entsprechend großzügigen Räumlichkeiten, die ebenfalls in der Broschüre dargestellt werden. >>>
+++ Therapieplan erleichtert individuelle Terminvergabe +++
Spezifische Immuntherapie mit Oralair®
Kamp-Lintfort. Die Durchführung einer spezifischen Immuntherapie (SIT) erfordert ein individuell auf den Patienten abgestimmten Therapieplan, denn je nach Präparat und Allergen gibt es z. B. erheblich Unterschiede für die Intervalle der Kontrolltermine. Speziell für Patienten, die mit der 5-Gräser-Tablette Oralair® behandelt werden, wurde deshalb der praktischen Oralair®-Therapieplan entwickelt. >>>
+++ Patienten mit Analgetikaintoleranz und chronischer Pansinusitis +++
Höhere Sicherheit und Ökonomisierung bei der adaptiven Desaktivierung
Davos, 29. September 2009. In Würdigung ihres hervorragenden Forschungsvorhabens hat ein Forschungsteam der Hochgebirgsklinik Davos am 23.09.2009 im Rahmen des diesjährigen Allergiekongresses den Förderpreis für Allergieforschung 2009 erhalten. Während der feierlichen Eröffnungsveranstaltung wurde der Preis, der mit 10.000 € dotiert ist, persönlich vom Stifter Horst H. Kanert dem Forschungsteam bestehend aus Dr. Gundi Willer, Dr. Harald Jung und PD Dr. Günter Menz überreicht. >>>
+++ Früherkennung und Prävention von Allergien +++
Ein wichtiger Schritt gegen die Epidemie des 21. Jahrhunderts
In den vergangenen Jahren konnten Allergiker, so Prof. Dr. med. Ulrich Wahn, Charité-Berlin, aufgrund einer Reihe innovativer Behandlungsmöglichkeiten wirksamer und risikoärmer behandelt werden als noch eine Generation zuvor. Die große Herausforderung für das nächste Jahrzehnt liegt eindeutig auf dem Feld der Früherkennung und Prävention. Der allergische Marsch beginnt sehr früh im Leben, i. d. R. bereits im Säuglingsalter. Hier wird erkennbar, dass das kindliche Immunsystem anders auf harmlose Allergene der Umwelt und der Nahrung reagiert als dies bei gesunden der Fall ist. Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, ein neurodermitisches Ekzem, Heuschnupfen und Asthma sind in den nächsten Jahren die Konsequenz dieser immunologischen Regulationsstörung. >>>
+++ Schwere Erkrankungen der oberen Atemwege (SCUAD) +++
Symptome häufig nur kurzfristig und nicht zufriedenstellend therapiert
Berlin - Virusinfektionen wie z. B. die Schweinegrippe, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, sind zurzeit in aller Munde. Weniger bekannt ist, dass die oberen Atemwege - insbesondere die der Allergiker - das ganze Jahr mit Abwehrreaktionen gegen normalerweise harmlose Allergene beschäftigt sind. Häufig werden die Symptome nur kurzfristig und nicht zufriedenstellend therapiert und Folgekrankheiten wie beispielsweise die Chronische Rhinosinusitis (CRS) und Komorbiditäten wie Asthma können auftreten. Schwere Erkrankungen der oberen Atemwege (SCUAD) erfordern neue Diagnostik- und Therapieansätze, fordert Prof. Claus Bachert, Gent, auf dem 4. Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongress in Berlin. >>>
+++ 50 Jahre Janssen-Cilag – 2 Jahre INUVAIR® Mikrosol +++
Jubiläumsaktion für Ärzte und Apotheker
Neuss - Ein halbes Jahrhundert Janssen-Cilag Deutschland – ein Grund zum Feiern! Anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums können Ärzte und Apotheker eine von 2 x 50 Geburtstagstorten für ihr Team gewinnen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: Der Arzt oder Apotheker ist entweder 1959 geboren oder die Praxis bzw. Apotheke wurde 1959 gegründet. Ausrichter der Aktion zum Firmenjubiläum ist das Pneumologie-Team von Janssen-Cilag, das sich über die nun zweijährige Zugehörigkeit von INUVAIR® Mikrosol zu Janssen-Cilag Deutschland freut.
Informationen zur Jubiläumsaktion sind unter www.inuvairmikrosol.de zu finden, hier steht auch ein Flyer zum Download bereit. Interessenten senden eine E-Mail mit Angabe ihrer persönlichen Jubiläumsdaten, d.h. Angabe ihres Geburtsjahres oder des Gründungsjahres der Praxis bzw. Apotheke, an janssen-cilag@medizin-pr.de (Stichwort „Jubiläumstorte“) oder nutzen das Faxformular des Flyers. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009. >>>
+++ Moderne evidenzbasierte Hyposensibilisierung +++
Produkte genau unter die Lupe nehmen!
Auf dem Gebiet der Allergologie wird zunehmend der geschärfte Blick des Allergologen verlangt. Grund: Längst nicht alle Präparate, die sich auf dem Markt befinden, haben vergleichbare evidenzbasierte Wirksamkeitsnachweise erbracht. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich, will man die Spreu vom Weizen trennen. So versprechen Allergoide gegenüber nativen Allergenextrakten gleiche Wirksamkeit bei geringerem Nebenwirkungsrisiko. Doch wie wirksam sind die am deutschen Markt verfügbaren, subkutan applizierten Präparate wirklich? Bachert et al. haben in einer Evidenz-Quellensuche alle randomisierten, doppel- blinden und placebokontrolliert angelegten Studien recherchiert und kritisch unter die Lupe genommen (Allergologie Nr. 3/2009 Seiten 83-92). Ergebnis: Nur wenige Allergoid-Präparate konnten überzeugen. >>>
- +++ Vorläufige Sicherheitsinformationen über Asthma-Medikament Xolair (Omalizumab) +++ Washington - Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft, ob das Asthma-Medikament Xolair der Schweizer Pharmahersteller Roche und Novartis zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko führt. Die Zwischenergebnisse einer Studie zu Xolair hätten mögliche Hinweise auf eine solche Gefahr gegeben, teilte die FDA am Donnerstag mit. In den USA wird Xolair von Novartis und der Roche-Tochter Genentech gemeinsam vermarktet. Die Resultate deuteten zwar auf ein gestiegenes Risiko für Herzinfarkte, Herzversagen, unregelmäßigen Herzrhythmus oder Herzschlag bei Xolair-Patienten hin. Die Daten müssten aber noch genauer geprüft werden, erklärte die FDA. Genentech-Sprecherin Tara Cooper sagte, dass der bislang beschränkte Datensatz eine "definitive Verbindung zur Verwendung von Xolair ausschließe". Derzeit verfügten die Unternehmen nicht über genügend Informationen, um ihre Bewertung für das Nutzen-Risiko-Profil von Xolair zu verändern. Die FDA rät nach eigenen Angaben gegenwärtig nicht zu einer Änderung bei der Verschreibung oder Anwendung des Asthma-Mittels. >>> - |
+++ Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) unter Allergenfreiheit im Hochgebirge +++
Viel versprechender Therapieansatz bei allergischem Asthma bronchiale, allergischer Rhinitis sowie atopischer Dermatitis
Die mittel- und langfristig günstigen Effekte mehrwöchiger Allergenenkarenz in Hochgebirgslagen der europäischen Alpen bestehen in der Regel ab 1.600 m – häufig im Rahmen stationär oder ambulant ärztlich geleiteter Rehabilitationsmaßnahmen. Jahrzehntelange klinische Erfahrungen an der Hochgebirgsklinik Davos konnten inzwischen durch Studien bestätigt werden, die eine deutliche Abnahme bekannter Entzündungsmarker allergischer Atemwegs- und Hauterkrankungen belegen. Denn in dieser Höhenlage herrschen eine vollständige Hausstaubmilbenfreiheit, deutlich niedrigere Konzentrationen an saisonalen Allergenen wie Pollen und Schimmelpilzen sowie eine stark verkürzte Blühzeit, so Dr. Hans-Joachim Mansfeld, Co-Chefarzt der Allergieklinik – Zentrum für Kinder und Jugendliche – an der Hochgebirgsklinik Davos. >>>
+++ Pränatale Schadstoffexposition erhöht das Risiko späterer Atemwegserkrankungen +++
Berner Forscher mit dem „Klosterfrau Forschungspreis 2009“ ausgezeichnet
Auf der 31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie in Düsseldorf wurde der Berner Pädiater Dr. Philipp Latzin mit dem „Klosterfrau Forschungspreis 2009“ ausgezeichnet. Latzin lieferte mit seinen wegweisenden Forschungsarbeiten, unter anderem zur Korrelation zwischen pränataler Schadstoffexposition und Lungenfunktionsstörungen bei Neugeborenen, innovative Ansatzpunkte für Prävention, Diagnostik und Therapie von allergischem Asthma bei Kindern. Die Münchner Kinderärztin Dr. Bianca Schaub wurde mit dem „Klosterfrau Research Grant 2009“ ausgezeichnet. Schaub leistete mit ihren Studien einen wertvollen Beitrag zum tiefergehenden Verständnis früher Immunmechanismen in der Pathogenese allergischer Erkrankungen.
>>>
+++ Neuer Ansatz in der Therapie von allergischem Asthma +++
Theodor-Frerichs-Preis der DGIM geht an Freiburger Wissenschaftler
Wiesbaden, 20. April 2009 – Allergieauslösende Stoffe führen bei Asthmatikern dazu, dass sich in den Atemwegen die Substanz Adenosintriphosphat (ATP) anhäuft. ATP ruft dort eine entzündliche Reaktion hervor und erhält diese aufrecht. Für diese Erkenntnisse und den sich daraus ableitenden vielversprechenden Ansatz für neue Therapien zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Privatdozent Dr. med. Marco Idzko aus Freiburg mit dem Theodor-Frerichs-Preis 2009 aus. Gemeinsam mit seinen Kollegen zeigte Idzko auch, dass ein gesenkter ATP-Spiegel in der Lunge die entzündliche asthmatische Reaktion hemmt. Die DGIM hat den mit 20.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der Eröffnung ihres 115. Kongresses am 19. April 2009 in Wiesbaden verliehen. >>>
Baltimore – Ein klinisch „stummer“ gastroösophagealer Reflux ist keine Ursache von Asthmaerkrankungen.
Die weit verbreitete Annahme wird jetzt durch eine randomisierte klinische Studie im New England Journal of Medicine (2009; 360: 1487-1499) widerlegt, in der sich die Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) als wirkungslos erwiesen hat. Ein gastroösophagealer Reflux tritt bei Asthmapatienten wesentlich häufiger auf als bei anderen Menschen. Unbestreitbar ist auch, dass der saure Magensaft, wenn er aspiriert wird, die Atemwege schädigen kann. >>>
+++ Kooperation zur besseren Versorgung von Asthmapatienten +++
Neuer Kooperationsvertrag umfasst auch therapiebegleitendes Versorgungsangebot.
Neuss/Düsseldorf, 17.03. 2009 – Der in Neuss ansässige forschende Arzneimittelhersteller Janssen-Cilag und die AOK Rheinland/Hamburg haben zum 1. März 2009 einen Kooperationsvertrag in der Indikation Asthma abgeschlossen. Ziel des Vertrages ist es, im Rheinland und in Hamburg die Versorgung der Asthmapatienten unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. Bestandteil des Vertrages ist die Fixkombination Inuvair® -Mikrosol mit den bewährten Wirkstoffen Formoterol und Beclometason sowie ein therapiebegleitendes Versorgungsangebot. >>>
+++ Charité sucht Pollenallergiker für Akupunktur-Studie +++
Berlin - Weshalb hilft Akupunktur bei Heuschnupfen?
Das wollen Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin zu Beginn der Allergiesaison in einer Studie herausfinden. Das Team um Prof. Stefan Willich und Privatdozent Dr. Benno Brinkhaus vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie am Campus Charité Mitte hat bereits in einer vorangegangenen Studie deutliche Hinweise erhalten, dass Akupunktur bei Heuschnupfen Beschwerden lindert. >>>
+++ Behandlung von Asthma und COPD +++
Aktuelle und zukünftige Konzepte Sowohl dem Asthma bronchiale als auch der COPD liegen chronische Entzündungs-Mechanismen zugrunde. Diese Erkenntnis hat zur Entwicklung neuer Behandlungskonzepte geführt, die berücksichtigen, dass die Entzündung offenbar auch in den kleinen Atemwegen ausgeprägt ist. Dank der extrafeinen Wirkstoffpartikel der Fixkombination Beclometason und Formoterol (Inuvair® Mikrosol) hat die Inhalationstherapie entscheidende Fortschritte gemacht, da nun die gesamten Atemwege erreicht werden können. In der Zukunft könnte der Einsatz von nanostrukturierten Formulierungen eine kontrollierte, verlängerte Wirkdauer der Medikamente sowie ein besseres Targeting ermöglichen. Diese Themen diskutierten internationale und nationale Experten im Rahmen eines Abend-Symposiums der Janssen-Cilag GmbH, das anlässlich des ERS 2008 stattfand. Vorsitzender des Symposiums war Professor Dr. med. Roland Buhl, Mainz.
>>> +++ Asthmatherapie: Das Risiko schwerer und tödlicher Komplikationen +++
FDA-Mitarbeiter fordern Verbot von Asthmamedikamenten
Einer Meta-Analyse der amerikanischen Arzneibehörde FDA zufolge erhöhen lang wirkende Beta-Agonisten bei Asthmapatienten das Risiko schwerer und tödlicher Komplikationen. Das geht aus den am Wochenende auf der FDA-Website veröffentlichten Unterlagen zu einer Gutachtertagung hervor, die in dieser Woche stattfindet. Die betroffenen Hersteller betonen die Sicherheit ihrer Präparate. Doch innerhalb der FDA scheint Uneinigkeit über die zu ergreifenden Maßnahmen zu bestehen. Die Sicherheitsbedenken gegen lang wirkende Beta-Agonisten (long-acting beta agonists, LABA) bestehen seit Bekanntwerden des Salmeterol Multicenter Asthma Research Trial (SMART). Sie hatte ein absolut geringes, aber relativ deutlich erhöhtes asthmabedingtes Sterberisiko unter dem Einsatz des LABA Salmeterol gezeigt (
Chest 2006; 129: 15-26). Es folgten Warnhinweise der FDA, die nicht auf Salmeterol beschränkt blieben.
>>> +++ Die Kinder vom Zauberberg +++
Bedeutung fachklinischer interdisziplinärer Diagnostik und Therapie für Prävention und Prognose des allergischen Kindes
Allergische Erkrankungen der Atemwege und der Haut zählen zu den großen Volkskrankheiten. In Deutschland sind ca. 20 Millionen Menschen von einer Allergie betroffen, also nahezu jeder Vierte. Dies verursacht enorme Kosten: ca. 5 Milliarden Euro werden in der Bundesrepublik jährlich für die Behandlung allergischer Krankheiten ausgegeben. Daher ist es besonders wichtig, so Dr. Hans-Joachim Mansfeld, Chefarzt der Allergieklinik – Zentrum für Kinder und Jugendliche – an der Hochgebirgsklinik Davos, gerade allergiekranke Kinder und Jugendliche so früh wie möglich optimal zu behandeln, um einer Chronifizierung der Erkrankung entgegenzuwirken.
>>> +++ SIT-Patienten binden und motivieren +++ Stallergenes-Förderpreis 2008 verliehen Ausgezeichnet wurden bewährte oder innovative Konzepte, die erfolgreiches Patienten- und Therapiemanagement in der spezifischen Immuntherapie im Praxisalltag ermöglichen. Schirmherrin des Förderpreises ist der Deutsche Allergie- und Asthmabunde e.V. (DAAB).
>>>
+++ Spezifische Immuntherapie mit Oralair® Gräser +++
Neue 5-Gräser-Tablette ist wirksam, sicher und anwendungsfreundlich Mit der 5-Gräser-Tablette Oralair® Gräser hält eine neue SIT-Generation Einzug in die Praxis. Die Sublingualtablette zur spezifischen Immuntherapie enthält die fünf in Europa vorherrschenden Gräserallergene. Sie ist wirksam und verträglich sowie für den Patienten unkompliziert und einfach anzuwenden. Therapiegerechte Packungsgrößen, ein prä/cosaisonales Therapieregime und ein wirtschaftlicher Preis sind weitere starke Argumente für die neue Therapieoption. Experten präsentierten in München aktuelle Daten und informierten über die neue viel versprechende Therapieoption zur spezifischen Immuntherapie.
>>> +++ Sublinguale Immuntherapie +++
5-Gräser-Mischung auch zur Hyposensibilisierung von Roggenpollenallergien geeignet Roggenpollenallergiker werden in Deutschland häufig noch mit einem speziellen Roggenpollenextrakt hyposensibilisiert – meist zusätzlich zu einer Gräser-Hyposensibilisierung. Roggen gehört wie die meisten anderen allergierelevanten Gräser Europas in die Gräserunterfamilie der Pooideae. Die enge Verwandtschaft der Arten ist auch auf molekularbiologischer Ebene zu erkennen, Allergene von Gräsern und Roggen weisen eine hohe IgE-Kreuzreaktivität auf. Eine Hyposensibilisierung von Roggenpollenallergikern mit einer 5-Gräser-Mischung, die die wichtigsten Gräser Europas abdeckt, erscheint daher aus klinischer als auch ökonomischer Sicht sinnvoll.
>>>
+++ Hochgebirgsklinik Davos: Siegel vom TÜV SÜD für Qualität mit System +++
Die Hochgebirgsklinik Davos ist für die wirksame Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems (QMS) nach DIN EN ISO9001 : 2000 von der TÜV SÜD Management Service GmbH, einem Unternehmen der TÜV SÜD AG, ausgezeichnet worden. „Strategisches Ziel beim Aufbau unseres QMSystems war und ist die optimale Betreuung unserer Kunden, eine stärkere Kundenbindung und eine bessere Unternehmensleistung insgesamt“, sagte Michael Ohnmacht, Geschäftsführer der Hochgebirgsklinik Davos bei der Zertifikatsübergabe. >>>
+++ Hilfe, unser Kind wächst nicht mehr +++
Getreideunverträglichkeit gefährdet kindliche Entwicklung Lea wollte nicht mehr zunehmen. Hilfe fand sie an der Kinderklinik des Universitätsklinikum Bonn. Die Ärzte diagnostizierten eine Lebensmittelallergie, die Coeliakie. Gluten, ein Eiweiß in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, löst eine Entzündung des Dünndarms aus. Die Nahrungsaufnahme ist gestört. Anlässlich des 1. Deutschen Lebensmittel-Allergietages am 21. Juni - ausgerufen vom Deutschen Allergie- und Asthma-Bund - will das Universitätsklinikum Bonn auf diese häufige, aber oft auch nicht erkannte Getreideunverträglichkeit aufmerksam machen. Jeder 200ste Mensch in Deutschland ist davon lebenslang betroffen.
>>> +++ Es muss nicht immer eine Allergie sein: Der kleine Unterschied: Allergie oder Intoleranz +++
Was tun bei Lebensmittel-Intoleranzen?
Jeder vierte Deutsche ist von einer Allergie betroffen. Treten nach dem Essen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Kopfschmerzen auf, muss aber nicht immer eine Allergie dahinter stecken. Auch eine Lebensmittel-Unverträglichkeit kann der Grund dafür sein: Die Symptome ähneln zwar stark denen einer Allergie, sind jedoch nicht auf eine Abwehrreaktion des Immunsystems zurückzuführen.
>>>
+++ Bei Asthma und Allergien ins Hochgebirge! +++
Aktuelle Publikation in der Fachzeitschrift „Pneumologie“ belegt Therapievorteile In einer aktuellen Publikation der renommierten Fachzeitschrift „
Pneumologie“ hat der Direktor der Abteilung für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannheil, Bochum, und Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Professor Dr. med. Gerhard Schultze-Werninghaus, publizierte Studien zur Wirkung des Hochgebirgsklimas bei jugendlichen und erwachsenen Patienten mit Asthma zusammengestellt und untersucht. Sein Fazit: die eindeutige Datenlage spricht dafür, „dass durch einen Aufenthalt in Hochgebirgskliniken ein zusätzlicher Effekt zur medikamentösen Therapie im Flachland erreicht werden kann“.
>>>