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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 

Alternative Therapie

 

Alle in Deutschland erhältlichen Mistelpräparate sind rezeptfrei. Da rezeptfreie Medikamente nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, müssen Patienten die Kosten für eine Misteltherapie selbst tragen. Es gibt aber Ausnahmen: In der palliativen Therapie nicht mehr zu heilender Krebserkrankungen kann die Mistel-therapie zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden und wird dann auch von den Krankenkassen finanziert.

+++ Mammakarzinom +++
Verbesserung der Lebensqualität durch die Misteltherapie mit Iscador
17. Februar 2012 – In Deutschland hat das Mammakarzinom mit 55.000 Neuerkrankungen pro Jahr die höchste Inzidenz (25,9 Prozent) und Mortalität (17,1 Prozent) aller Krebsarten bei Frauen. Die Behandlung erfordert in der Regel eine multimodale Therapie mit primärer Operation, gefolgt von adjuvanter Strahlen-, Chemo- und/oder Hormontherapie. Wegen der häufigen Nebenwirkungen adjuvanter Therapien, insbesondere der Chemotherapie und des Risikos einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität, gewinnt die komplementäre Therapie mit Mistelextrakten immer mehr an Bedeutung. So berichten Ärzte einstimmig über eine bessere Lebensqualität der Patientinnen, die ergänzend zur Chemotherapie eine Misteltherapie erhielten. Mistelpräparate haben zudem immunmodulierende Eigenschaften, so dass auch ein schützender Effekt gegen die Chemotherapie-bedingte Neutropenie vermutet wird.  >>>  

 

+++ Neue Studie zur Misteltherapie +++
Verbesserung der Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen während einer Chemotherapie
Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung der Lebensqualität bei zusätzlich zur Chemotherapie mit Iscador® M 5 mg spezial (anthroposophisches Mistelpräparat) behandelten Brustkrebspatientinnen. Die durch Chemotherapie induzierte Neutropenie trat in der Iscador®-Gruppe tendenziell weniger häufig auf als in der Kontroll-Gruppe. In der Pilotstudie wurde bei 61 Patientinnen mit Mammakarzinom eine Chemotherapie alleine mit der additiven Misteltherapie verglichen.  >>> 


+++ Selen erobert die Intensivmedizin +++
Von einem Einsatz selenhaltiger Arzneimittel profitieren
Nach aktueller Studienlage könnte sich bei Patienten, die in der Intensivstation betreut werden müssen, das Outcome durch eine frühzeitige Gabe mit dem Spurenelement Selen verbessern. Nach schweren Operationen oder Herzstillstand ist bei Patienten ein erniedrigter Plasma-Selenspiegel zu beobachten. Das liegt daran, dass kritisch kranke Patienten bereits im frühen Krankheitsstadium einen hohen oxidativen Stress unterlegen sind und somit einen erhöhten Bedarf an Radikalfängern zeigen, erläuterte Dr. med. Johann Reisinger vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern im österreichischen Linz.  >>> 


+++ Einnahme von Folsäure erhöht das Prostatakarzinomrisiko +++
Regelmäßige Einnahme von Folsäure scheint das Krebsrisiko zu erhöhen.
Los Angeles, 10.3. 2009 – Nachdem die frühere Analyse einer randomisierten Studie bereits eine erhöhte Rate von fortgeschrittenen Darmpolypen aufgedeckt hatte, deutet eine aktuelle Auswertung im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2009; doi: 10.1093/jnci/djp019) auf ein deutlich erhöhtes Prostatakrebsrisiko hin. Erneut widerlegt damit eine randomisierte Studie die Ergebnisse früherer Beobachtungsstudien zur Einnahme von Vitaminen. Auch für Betacaroten hatte es eine Reihe von Hinweisen gegeben, wonach Patienten mit Lungenkrebs einen Mangel an diesem Vitamin haben. Doch in zwei Interventionsstudien, dem Alpha-Tocopherol, Beta-Carotene Cancer Prevention Study (ATBC-Studie) und dem Beta-Carotene Retinol Efficacy Trial (CARET) führte die hoch dosierte Therapie zu einem Anstieg der Krebsrate.  >>>


+++ Neue Studie bestätigt: Tumorpatienten haben niedrige Selenspiegel+++

Frankfurt - Das Gros der Tumorpatienten - ob vor oder während der Therapie - hat einen zu niedrigen Selenspiegel.
Dies ist aus einer Studie abzuleiten, die Dr. Ingeborg Fraunholz, Abteilung Radio- Onkologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt, jetzt vorgelegt hat. Mit der Studie ging ihre Arbeitsgruppe der Frage nach, welche Auswirkungen die Strahlentherapie auf den Selenspiegel hat.  >>>

+++ 60 Jahre Krebstherapie mit Leber-Milz-Peptiden +++
Fellbach - In diesem Jahr jährt sich zum 60. Mal die erste wissenschaftliche Veröffentlichung über ein Therapieverfahren, das sich seither in der supportiven Krebsbehandlung etabliert hat: Die Behandlung mit dem Organtherapeutikum Factor AF 2. 1948 publizierte der italienische Wissenschaftler I. Scalone in der italienischen Fachzeitschrift "Terapia medica dei tumori" (12, 234) erstmals über den Einsatz von Leber-Milz-Peptiden in der Krebstherapie. Darauf weist die biosyn Arzneimittel GmbH in Fellbach hin, die Factor AF 2 in Deutschland anbietet. Scalones Landsmann Guarnieri hatte es ein Jahr zuvor erstmals bei Krebspatienten angewandt.  >>>

+++ Selenspiegel niedrig, Krebsrisiko hoch +++
Je höher der Selenspiegel im Blut, desto niedriger ist das Risiko an Krebs zu erkranken.
Von den 1.966 Tumorpatienten, deren Blutproben in den Jahren 2007 und 2008 untersucht wurden, hatten rund 70 Prozent Selenwerte, die weit unterhalb des vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) definierten Referenzbereichs lagen. Als ausreichende Selenversorgung hatte das BfArM 100 bis 140 Mikrogramm Selen im Liter Vollblut angegeben.  >>>


+++ Selen mindert Nebenwirkungen in der Strahlentherapie +++
Chicago - Die Nebenwirkungen einer Krebstherapie beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten oft erheblich.

Komplementäre Behandlungen erheben den Anspruch, die Therapie zu unterstützen und ihre Verträglichkeit zu verbessern. Doch der Nachweis ihrer Wirksamkeit ist häufig schwer zu erbringen. Bei der komplementären Behandlung mit Selen ist dieser Nachweis nun gelungen. Der Wiesbadener Radiologe Dr. Ralph Mücke hat auf dem gerade zu Ende gegangenen ASCO-Kongress in Chicago eine entsprechende multizentrische Studie vorgestellt.  >>>


+++ Iscador® auf dem Weg zur onkologischen Standardtherapie +++
Die Behandlung mit Mistelextrakten ist ein fester Bestandteil der Krebstherapie.

Mistelpräparate werden seit über 85 Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt. Sie gehören heute zu den am meisten verordneten Krebsarzneimitteln und sind damit zu einer biologischen Standardtherapie geworden. Dennoch wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Mistelextrakten immer wieder angezweifelt, insbesondere weil Kritiker die Studienmethoden komplementärmedizinischer Therapien, die häufig vom Design randomisierter kontrollierter Studie abweichen, nicht akzeptieren. Im Mittelpunkt einer Pressekonferenz im Rahmen des 28. Deutschen Krebskongresses standen daher die Vorstellung und methodische Diskussion der Ergebnisse von zwei neuen retrospektiven Kohortenstudien, die beim kolorektalen Karzinom sowie beim Pankreaskarzinom durchgeführt wurden.  >>>


+++ Anthroposophische Mistelpräparate in der adjuvanten Krebstherapie verordnungsfähig +++
Der Vorsitzende Richter des Sozialgerichts Dresden stellte in der Verhandlung klar, dass die gesetzliche Krankenkasse ihrer Versicherten das anthroposophische Mistelpräparat als Kassenleistung in der adjuvanten Tumortherapie hätte zur Verfügung stellen müssen, obwohl es nicht verschreibungspflichtig ist. Dieser Anspruch leite sich aus Ziffer 16.5 der AMR in Verbindung mit Ziffer 16.4.27 AMR ab. Somit besteht ein Anspruch auf die Verordnung von anthroposophischen Mistelpräparaten auch in der adjuvanten Krebstherapie. >>>


+++ Chinesische Medizin in der Krebstherapie +++
Eine Forschergruppe am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hat jetzt Substanzen aus chinesischen Heilkräutern identifiziert, mit denen diese so genannte Chemo-Resistenz der Krebszellen überwunden werden kann. >>>

 

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