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+++ MEDIZIN-TELEGRAMM +++

 DIABETOLOGIE  

Kinderdiabetologie 
 

www.diabetesde.org 

 

+++ Diabetes gemeinsam verstehen +++
Speziell angepasste Schulungen für türkischsprachige Migranten.
11. Mai 2012 – Schätzungen zufolge leben heute etwa 600.000 Migranten mit Diabetes in Deutschland. Die meisten davon sind türkischstämmig. Viele dieser Menschen haben im Vergleich zur deutschstämmigen Bevölkerung aufgrund von fehlenden Informationen sowie sprachlichen und kulturellen Barrieren einen schlechteren Zugang zum Gesundheitssystem. Seit zwei Jahren bietet die Lilly Deutschland GmbH in Kooperation mit starken Partnern die Aufklärungsinitiative „Diabetes gemeinsam verstehen“ an. Die Schulungen richten sich speziell an türkischsprachige Migranten mit Typ 2 Diabetes. Zusätzlich zur erfolgreichen Kooperation mit der Novitas BKK in Duisburg können nun auch stationär behandelte türkischsprachige Patienten des Vivantes Klinikums Am Urban in Berlin-Kreuzberg von den Diabetesschulungen mit Gesprächslandkarten profitieren.  >>>  

Seit Dezember 2011 haben auch die stationär behandelten türkischsprachigen Patienten mit Typ 2 Diabetes des „Vivantes Klinikums Am Urban“ in Berlin-Kreuzberg die Möglichkeit, an den modernen Schulungen teilzunehmen.

  

Häufig beschriebene Symptome einer DPNP sind brennende, stechende oder dumpfe Schmerzen sowie Sensibilitätsänderungen in den unteren Extremitäten. Im Laufe der Erkrankung steigen die Symptome aber typischerweise von distal nach proximal auf. Die Beschwerden treten insbesondere bei Ruhe und in der Nacht verstärkt auf.

+++ Schmerzhafte diabetische Polyneuropathie (DPNP) +++
Therapieziele: Weniger Schmerz, mehr Aktivität - Die Rolle von Duloxetin als Analgetikum zur Behandlung der DPNP.
5. Mai 2012 – Schmerzen, Dysästhesien und Allodynien zählen zu den wichtigsten Symptomen einer schmerzhaften diabetischen Polyneuro-pathie und können die Alltagsfunktionen und die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich beeinträchtigen. Von einer effektiven Schmerztherapie erwarten die betroffenen Patienten daher über eine Schmerzreduktion hinaus, dass sie ihre gewohnten Aktivitäten und ihr Gehvermögen wieder zurückgewinnen. Auch die aktuelle Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) zur diabetischen Neuropathie hat diese Wünsche als Therapieziele berücksichtigt. Um dies zu erreichen, wird Duloxetin als ein Mittel der ersten Wahl empfohlen. Der duale Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) kann zur effektiven und anhaltenden Schmerzreduktion und zu einer Verbesserung der funktionellen Störungen und Alltagsaktivitäten führen. Aktuelle Daten aus einer direkten Vergleichsstudie zeigen zudem, dass Duloxetin in seiner analgetischen Wirksamkeit mit der von Pregabalin vergleichbar ist.  >>>  

  

Wenig fürchten Ärzte und Wundtherapeuten so sehr, wie die Kolonisation einer Wunde mit Krankheitserregern. Wird dabei eine kritische Keimzahl überschritten, verschlechtert sich der Gewebezustand in der Wunde massiv. In der Folge wird der Heilungsprozess beeinträchtigt, und es droht eine Chronifizierung. Zeigen sich an einer Wunde daher erste Anzeichen einer lokalen Infektion, sollte in der Behandlung reagiert werden.

+++ Wundbehandlung +++
Moderne Konzeption in der Versorgung akuter und chronischer Wunden.
2. Mai 2012 – Die Therapie akuter und chronischer Wunden ist häufig mit großen Herausforderungen verbunden, die sowohl medizinischer, als auch pflegerischer Natur sind. Als erschwerender Faktor chronischer Wunden kommt hinzu, dass überwiegend ältere Menschen mit vorliegender Komorbidität häufig von Problemwunden belastet sind. Die Behandlung chronischer Wunden erfordert deshalb ein gezieltes Therapieregime mit den individuell geeigneten Wundversorgungsprodukten.

Mit UrgoTül Ag Lite Border und UrgoCell Ag Border bringt URGO zwei neue silberhaltige Wundverbände für die Therapie von Wunden mit dem Risiko oder Anzeichen einer lokalen Infektion auf den Markt. Mit den beiden neuen Produkten kann die keimhemmende Lokaltherapie nun optimal an verschiedene Wundcharakteristika angepasst werden.  >>>  

  

+++ Moderne Diabetesschulung +++
Neues Schulungsprogramm PRIMAS stellt den Patienten in den Mittelpunkt.
28. März 2012 – Rund 350.000 Typ-1-Diabetiker hierzulande messen mehrmals am Tag die Blutzuckerwerte und müssen auf dieser Basis Therapie- und damit auch Alltagsentscheidungen treffen. Hier greift „PRIMAS“, ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungs-programm für erwachsene Typ-1-Diabetiker ab 18 Jahren. Das Programm steht den Betroffenen ab Mai dieses Jahres zur Verfügung.

In den Schulungen wird nicht nur Diabeteswissen vermittelt sondern auch die Fähigkeit zum Selbstmanagement und Umgang mit der Erkrankung. PRIMAS stellt die Patienten in den Mittelpunkt. In zwölf ambulanten Kurseinheiten à 90 Minuten lernen die Betroffenen in kleinen Gruppen. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt.  >>>  

  

+++ Adipositas +++
Auslöser für Bluthochdruck gefunden:
Hoher Insulinspiegel hemmt Drucknachlass-Botenstoff.
27. März 2012 – Unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) hat ein Wissenschaftlerteam einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus aufgedeckt, der evtl. erklären kann, warum krankhaftes Übergewicht* mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Wie die Forscher zeigen, führt der bei krankhaftem Übergewicht erhöhte Insulinspiegel zu einem verminderten Spiegel des atrialen natriuretischen Peptids (ANP). Hierbei handelt es sich um einen Botenstoff, der im Herz gebildet wird und blutdruck-senkend wirkt.

Diese Erkenntnis könnte zu einer Entwicklung neuartiger Herzmedikamente beitragen. Das Wissenschaftlerteam um Natalia Rudovich publizierte kürzlich seine Studienergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism>>>  

  

„Unsere Leitlinie richtet sich nicht nur an Ärzte und andere Berufsgruppen, die Menschen mit Typ-1-Diabetes betreuen“, sagt DDG-Pressesprecher Prof. Dr. med. Andreas Fritsche von der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen: „Auch alle Menschen mit Typ-1-Diabetes gehören zu den Adressaten.“ Denn dem informierten, mündigen Patienten sollen letztlich die Leitlinien helfen.

+++ Neue Leitlinie zum Typ-1-Diabetes +++
Zielwerte für Langzeitblutzucker mit dem Patienten vereinbaren!
22. März 2012 – Für etwa 300.000 Menschen in Deutschland ist das Spritzen von Insulin überlebensnotwendig: Sie leiden an einem Typ-1-Diabetes mellitus. Langfristig kann eine gute Kontrolle des Blutzuckers die Folgeschäden der Erkrankung etwa an Auge, Nerven oder Nieren vermeiden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine neue, komplett überarbeitete und den höchsten Standards der Leitlinienerstellung entsprechende Leitlinie zur „Therapie des Typ-1-Diabetes“ veröffentlicht.

„Wir sind sicher, dass die DDG-Leitlinien von Ärzten vielfach beachtet werden und auf diese Weise den Patienten zugute kommen“, sagt Professor Dr. med. Monika Kellerer vom Marienhospital Stuttgart. Die Leitlinienkoordinatorin der DDG betont, dass die Deutsche Diabetes Gesellschaft mit der aktuellen Leitlinie und der evidenzbasierten Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Typ-1- Diabetes im Kindes- und Jugendalter aus dem Jahr 2009 zwei aktuelle und hochwertige Leitlinien zur Behandlung des Typ-1-Diabetes vorgelegt habe.  >>>  

  

+++ Typ 2 Diabetes +++
Kombinationstherapie von GLP-1 Analogon und Basalinsulin im Fokus.
21. März 2012 – Bei chronisch fortschreitender Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2 vermindert sich im Verlauf der Zeit trotz gezielter therapeutischer Interventionen die Funktion der Insulin-produzierenden Betazellen. Dies bedingt, dass die Therapie immer wieder an die aktuelle Krankheitssituation des Patienten angepasst werden muss. Neben einer effektiven glykämischen Kontrolle sind ein niedriges Hypoglykämierisiko und eine positive Gewichtsentwicklung zentrale Forderungen an eine zeitgemäße Diabetestherapie.

Die Kombination aus dem humanen GLP-1 Analogon Liraglutid und dem modernen Basalinsulin Insulin detemir vereint die Vorteile beider Produkte und sorgt für eine effektive Blutzuckersenkung bei geringem Hypoglykämierisiko und bleibendem Gewichtsvorteil. Die Kombination vereint die Vorteile beider Produkte und sorgt für eine effektive Blutzuckersenkung bei geringem Hypoglykämierisiko und anhaltendem Gewichtsvorteil durch Liraglutid   >>>  

 

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung. Mehr als 480.000 Besucher an 37 Standorten und 25.000 ausgewertete Risikocheck-Bogen liefern fundierte Daten.

+++ Wissen was bei Diabetes zählt +++
Ergebnisse des Diabetes-Risikochecks in Deutschland bestätigen weltweiten Trend.
19. März 2012 – In Deutschland gibt es etwa acht Millionen Menschen mit Diabetes – zudem sind viele Menschen bereits zuckerkrank ohne es zu wissen. Diabeteserkrankungen nehmen weltweit drastisch zu.1 Die aktuelle Auswertung des Diabetes-Risikochecks der bundesweiten Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ für das Jahr 2011 bestätigt diese Beobachtung für Deutschland: Bereits jeder vierte Besucher, der in deutschen Einkaufszentren an dem Diabetes-Risikocheck teilnahm, war bereits diagnostizierter Diabetiker. Besonders alarmierend: Bei mehr als der Hälfte lag der Langzeitblutzuckerwert HbA1c über 7 Prozent. Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Erblindungen sind damit vorprogrammiert. Darüber hinaus hatte jeder zweite Besucher ein erhöhtes Diabetes-Risiko.   >>>  

 

Da die Reaktionen bei einigen Patienten nach der Reexposition erneut aufgetreten sind, gehen die Arzneibehörden von einem kausalen Zusammenhang aus. Sie erklären die Verwendung von Saxagliptin bei Patienten mit entsprechenden Überempfindlichkeits- reaktionen in der Vorgeschichte für kontraindiziert.

+++ Neue Risikoinformation +++
Schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen und akuter Pankreatitis in Zusammenhang mit Saxagliptin (Onglyza®)!
12. März 2012 – Saxagliptin ist ein Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP4)-Inhibitor, der für erwachsene Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff, einem Thiazolidindion oder mit Insulin zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zugelassen ist. Im Zusammenhang mit der Anwendung von Saxagliptin
wurde über schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen und Fälle von akuter Pankreatitis berichtet.

Saxagliptin darf nicht bei Patienten angewendet werden, die in der Vorgeschichte bereits eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion gegen einen DPP4-Inhibitor entwickelt haben. Patienten sollten darüber aufgeklärt werden, dass anhaltende, starke Bauchschmerzen ein charakteristisches Symptom einer akuten Pankreatitis sein können. Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion oder eine Pankreatitis sollte Saxagliptin abgesetzt werden.  >>>   

 

+++ G-BA-Entscheid +++
Blutzucker-Screening auf Schwangerschaftsdiabetes wird Kassenleistung.
Berlin, 8. März 2012 – Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland stellen Ärzte die Diagnose Gestationsdiabetes. 2010 waren rund 24000 Frauen betroffen. Für das Kind können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter langfristige Folgen haben: es läuft Gefahr, selbst übergewichtig zu werden und an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und andere Fachgesellschaften fordern seit langem Reihenuntersuchungen auf Gestationsdiabetes (GDM) mittels Blutzuckerbelastungstest. Am 3. März 2012 ist das Screening nun auf Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen worden. Die DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Entscheidung.  >>>   

 

In der aktuellen Studie lagen 98,8 Prozent der Ergebnisse aus kapillären Selbsttests innerhalb ±20 Prozent (≥75mg/dl; ≥4,2 mmol/l) und 100 Prozent der Ergebnisse aus kapillären Selbsttests innerhalb ±15 mg/dl (<75mg/dl; <4,2 mmol/l). Damit belegt die Studie die hervorragende Genauigkeit des neuen CONTOUR® NEXT-Systems - selbst in den Händen ungeschulter Patienten.

+++ Präzise Blutzuckermessung +++
Das neue CONTOUR® XT Blutzuckermessgerät und die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren.
6. März 2012 – Die genaue Bestimmung des Blutzuckers ist eine wichtige Basis für die Anpassung der Medikation (z. B. Insulindosierung) und damit eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung des Diabetes im Alltag der Patienten. Blutzuckermessgeräte sollten daher eine akzeptable Mindestgenauigkeit aufweisen, um falsche und unter Umständen gefährliche Therapieentscheidungen zu vermeiden.

Eine Messmethode ist nur dann präzise, wenn bei wiederholten Messungen der gleichen Blutprobe immer wieder vergleichbare Werte herauskommen. Die hohe Messgenauigkeit macht CONTOUR® XT und CONTOUR® NEXT Sensoren zu einem System, auf das sich Patienten und Fachkreise gleichermaßen verlassen können. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie: Diese belegt die hervorragende Messgenauigkeit, selbst in den Händen ungeschulter Patienten, und weist das CONTOUR® NEXT-System als ein Blutzuckermessgerät der nächsten Generation von Bayer aus.  >>>  

 

In den europäischen Guidelines 2011 erhielt Prasugrel den Empfehlungsgrad IB für die Behandlung von ACS-PCl-Patienten mit NSTEMI.

+++ Kardiovaskuläre Risikopatienten +++
Praktische Aspekte der modernen dualen Plättchenhemmung bei Patienten mit ACS und PCI
1. März 2012 – Kardiovaskuläre Risikopatienten benötigen individuelle Plättchenhemmung. Die duale Thrombozyten-Aggregations-Hemmung (TAH) bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und perkutaner Koronarintervention (PCI) war ein wichtiges Thema auf der 56. Jahres-tagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH). Für die Wahl der richtigen TAH bei ACS-PCl-Patienten sei die Wirkweise der Präparate, wie beispielsweise der modernen Thienopyridine, entscheidend, erläuterte Prof. Susanne Alban, Kiel. Für PD Dr. Hannes Alber, Innsbruck, stellt hierbei das Thienopyridin Prasugrel in Kombination mit ASS eine relevante Therapieoption bei ACS-PCl-Patienten mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI) oder Nicht-ST-Hebungs-ACS (NSTE-ACS) dar. Die umfangreiche Datenlage habe dies gezeigt und zudem Eingang in die amerikanischen und europäischen Therapieleitlinien gefunden, auch in Bezug auf die Therapiedauer. Die praktische Bedeutung der Umsetzung dieser Leitlinien erläuterte Prof. Christoph Kaiser, Basel, aus der Sicht des interventionellen Kardiologen.  >>>   

 

Die ALTITUDE-Studie wurde bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit einem hohen Risiko für tödliche oder nicht-tödliche kardiovaskuläre und renale Ereignisse durchgeführt. Bei den meisten Patienten war der arterielle Blutdruck bei Studienbeginn angemessen eingestellt. Aliskiren 300 mg wurde zusätzlich zur Standardtherapie gegeben, die einen ACE-Hemmer oder einen Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB) beinhaltete.

+++ Neue Risikoinformation +++
Neue Gegenanzeigen und Warnhinweise bei der Anwendung Aliskiren-haltiger Arzneimittel in Kombination mit Inhibitoren des Angiotensin konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmern) oder Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB).
28. Februar 2012 – Das Antihypertensivum Aliskiren hemmt das Enzym Renin, wodurch die Umwandlung von Angiotensinogen in Angiotensin I blockiert wird. Im Januar 2012 haben wir über einen Rote-Hand-Brief zu Sicherheitsbedenken aufgrund einer Zwischenauswertung der ALTITUDE-Studie informiert.
Der Hersteller macht nun in einem aktuellen Rote-Hand-Brief auf neue Empfehlungen zur Verschreibung von Aliskiren-haltigen Arzneimitteln aufmerksam, die sich aus einer weiteren Überprüfung der Daten aus der ALTITUDE-Studie ergeben haben.  >>>   

 

Das herstellende Unternehmen Novartis empfiehlt in Absprache mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Vorsichtsmaßnahme allen betroffenen Patienten zu einer Routineüberprüfung der Medikation durch ihren behandelnden Arzt.

+++ Neue Risikoinformation +++

Blutdrucksenker Aliskiren im Verdacht, Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenkomplikationen zu steigern!
12. Februar 2012 – Menschen mit Diabetes Typ 2 haben häufig einen zu hohen Blutdruck. Hypertonie erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Die Beobachtung und gegebenenfalls Senkung der Blutdruck-Werte sind deshalb Teil der Diabetes-Therapie. Der Wirkstoff Aliskiren ist ein noch neues Medikament gegen Bluthochdruck. Die Zwischenauswertung einer Studie hat jedoch kürzlich ergeben, dass Aliskiren-haltige Arzneimittel möglicherweise das Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenkomplikationen steigern. Die Herstellerfirma Novartis hat daher einen Warnhinweis zu ihren Aliskiren-haltigen Arzneimitteln veröffentlicht. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät Betroffenen, ihren behandelnden Arzt auf eine Überprüfung ihrer Medikation anzusprechen. Eigenverantwortlich absetzen sollten sie den Blutdrucksenker jedoch nicht.  >>>   

 

Reichen Metformin und nichtmedikamentöse Maßnahmen nicht aus, den Blutzucker hinreichend zu senken, wird die Behandlung in der Regel durch Vertreter vornehmlich insulinotroper Substanzklassen ergänzt. Die Klaviatur der oralen Diabetestherapie bietet hier mit den DPP-4-Hemmern eine Substanzklasse, für die neben der blutzucker- senkenden Wirkung Gewichtsneutralität und ein Hypoglykämierisiko auf Placeboniveau kennzeichnend ist.

+++ Pro & Kontra +++
Inkretin-basierte Therapie versus Insulintherapie
10. Februar 2012 – Gibt es bei der Behandlung von Typ-2-Diabetikern immer klare Entscheidungskriterien für oder gegen einzelne Therapie-optionen? Sind moderne orale Antidiabetika wie z. B. DPP-4-Hemmer zu bevorzugen oder ist generell ein früher Einsatz von Insulin sinnvoll? Bei welchen Patienten setzen Sie DPP-4-Hemmer ein, für welche Patiententypen ist eine frühzeitige Insulintherapie sinnvoll, und wie sieht es mit einer Kombination beider Therapieoptionen aus?“
Diese Fragen waren Thema einer „Pro & Kontra“-Expertendiskussion im Rahmen der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Berlin veranstaltet wurde. Im Hinblick auf den chronischen Verlauf der Diabeteserkrankung stelle sich grundsätzlich die Frage, welche Therapie der Patient an welcher Stelle im Krankheitsverlauf benötige. So stehe bei den oralen Antidiabetika Metformin bei fehlenden Kontraindikationen als medikamentöse Therapieoption an erster Stelle.  >>>   

 

Der Wirkstoff Ranibizumab stellt einen innovativen und wirksamen pharmakologischen Ansatz zur Therapie von Netzhauterkrankungen dar. Ranibizumab ist seit Januar 2007 zur Behandlung der feuchten Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zugelassen, im Januar 2011 folgte die Indikationserweiterung zur Behandlung einer Visus- beeinträchtigung infolge eines Diabetischen Makulaödems (DMÖ) und im Mai 2011 die Zulassung zur Behandlung einer Visusbeeinträchtigung infolge eines Makulaödems aufgrund eines Retinalen Venenverschlusses (RW).

+++ AMD, DMÖ und RVV +++
Ein Arzneimittel zur Therapie von drei Netzhauterkrankungen: Ranibizumab
9. Februar 2012 – Morgens selbst die Zeitung zu lesen, Münzgeld passend zurückzugeben, wieder arbeiten zu können, weil das räumliche Sehen zurückgekommen ist, oder weiterhin Zuhause leben zu können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein: Alltäg-liches, das für Patienten, deren Sehkraft von einer Erkrankung der Netzhaut bedroht ist, nicht selbstverständlich ist. Denn noch vor fünf Jahren gab es für Patienten, die beispielsweise an einer feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) erkrankt waren, keine Therapieoption, die den schrittweisen Verlust des Sehvermögens verbessern konnte.

Dies hat sich mit der Zulassung von Lucentis® (Ranibizumab) im Januar 2007 geändert: Denn „heute“, berichtet PD Dr. Mathias Maier, Klinikum rechts der Isar an der TU München, „können wir mit der antiangiogenetischen Therapie mit VEGF-Inhibitoren Betroffenen helfen, die wir früher unbehandelt nach Hause schicken mussten.“  >>>   

 

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft geht davon aus, dass die meisten Diabetes-Erkrankungen im Krankenhaus nicht erkannt werden. Ein unbehandelter Diabetes ist für die Patienten jedoch ein echtes Sicherheitsrisiko. Stress, Nahrungsentzug vor Operationen, künstliche Ernährung und nicht zuletzt die Verordnung von Medikamenten können den Blutzucker von Diabetikern schnell entgleisen lassen. Schon ein einfacher Blutzuckertest bei der Aufnahme ins Krankenhaus könnte hier helfen.

+++ Erhöhter Blutzucker in Kliniken oft unerkannt +++
Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert besseres Diabetes-Management im Krankenhaus
7. Februar 2012 – Berlin, Krankenhausaufenthalte sind für Menschen mit Diabetes mellitus mit erhöhten Risiken verbunden. Doch in vielen Fällen weiß weder der Patient von seiner Erkrankung, noch erkennt der Arzt sie. Entgleist der Blutzucker, kann dies schnell lebensbedrohlich werden.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft setzt sich deshalb für systematische Blutzucker-Tests bei stationärer Aufnahme ein. Mit einem solchen Screening und einem gezielten Diabetes-Management könnten die Behandlung von Menschen mit Diabetes verbessert und zugleich Kosten eingespart werden. Mit etwa sieben Millionen bekannten Erkrankungen in Deutschland und einer Dunkelziffer von weiteren zwei bis drei Millionen gehört Diabetes mellitus zu den größten Volkskrankheiten. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu, zwischen 20 und 30 Prozent sind betroffen. Da zudem überwiegend ältere Menschen im Krankenhaus liegen, ist der Anteil der Diabetiker im Krankenhaus entsprechend hoch.  >>>   

 

Die FINE STAR- Jury: Prof. Dr. Thomas Danne (Vorstandsvorsitzender diabetesDE und Chefarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover) - Theresa Michel (14 Jahre, seit 2010 an Typ 1Diabetes erkrankt) - Dr. Katrin Kraatz (Redakteurin beim Kirchheim Verlag) - Michael Bertsch (Initiator von www.diabetes-kids.de und Preisträger des Fine Star 2009) - Claudia Geis (Leiterin Bayer Diabetes Care)

+++ Gewinner des Jahres 2011 +++
Fine Star würdigt Engagement für Kinder und Jugendliche mit Diabetes
22. Januar 2012 – Zum vierten Mal zeichnet Bayer mit dem Fine Star drei Initiativen aus, die sich auf besonders vorbildliche, kreative oder engagierte Weise für Kinder mit Diabetes einsetzen.

Die Jury, zu der unter anderem auch der international renommierte Kinderdiabetologe Prof. Dr. Thomas Danne, die an Diabetes erkrankte 14-jährige Theresa sowie der Gründer von Deutschlands größtem Selbsthilfeportal diabetes-kids.de, Michael Bertsch, gehören, wählte folgende Siegerprojekte:
Platz 1: Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche Jena e.V.
Platz 2: Kinder- und Jugendhaus „An der Glockengießerei“ Apolda
Platz 3: Selbsthilfegruppe „Diabetiker Sachsen e.V.“
Den Ehrenpreis erhält Diabetesberaterin Andrea Witt für langjähriges Engagement.  >>>   

 

Aliskiren oder Aliskiren-haltige Fixkombinationspräparate sollten bei Diabetikern nicht zusammen mit Angiotensin Converting Enzyme (ACE)-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptorblockern (ARB) angewendet werden. Deshalb gelten für diese Patientengruppe die folgenden Empfehlungen: Ärztinnen und Ärzte sollten die Behandlung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Diabetikern, die gleichzeitig einen ACE-Hemmer oder einen ARB einnehmen, absetzen. Bei Bedarf sollte eine alternative blutdrucksenkende Medikation in Betracht gezogen werden.

+++ Neue Risikoinformation +++
Potenzielle Risiken unerwünschter kardiovaskulärer oder renaler Ereignisse bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Nierenfunktionsstörungen und/oder kardiovaskulären Erkrankungen unter Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
Berlin, 6. Januar 2012 – Der Hersteller weist in einem Rote-Hand-Brief darauf hin, dass bei Patienten unter Behandlung mit Aliskiren-haltigen Arznei-mitteln eine Überprüfung notwendig ist: Diabetiker sollten nicht mit einer Kombination von Aliskiren und Angiotensin-Converting-Enzyme (ACE)-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptorblockern (ARB, Sartane) behandelt werden. Liegt bei Diabetikern eine solche Kombination vor, sollte Aliskiren abgesetzt und eine alternative blutdrucksenkende Medikation in Betracht gezogen werden. Betroffene Patienten sollten die Einnahme jedoch nicht beenden, bevor sie dies mit ihrem Arzt besprochen haben.  >>>   

 

Dermatologen empfehlen Imlan® bei trockener, allergischer Haut und durch die entzündungshemmenden, juckreizlindernden Eigenschaften auch zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Diabetes.

+++ Medizinische Hautpflege +++
Ab Februar 2012 NEU in der Apotheke: Relaunch Imlan® Lotion Plus
4.1. 2012 – Die Imlan® Lotion Plus verwöhnt die strapazierte und zu Juckreiz neigende Haut jetzt in neuer Formulierung und Verpackung. Bereits das Packungsdesign setzt am POS auffallend farbliche Akzente. Die neue Rezeptur aus einer Mischung von Aprikosenkernöl und Jojobaöl sowie drei Prozent Urea und Vitamin E sorgt schon beim Auftragen für ein besonders geschmeidiges Hautgefühl. Das enthaltene Vitamin E schützt als Radikalfänger vor oxidativer Schädigung der Haut und glättet zugleich die Hautoberfäche. Mit einem Lipidanteil von mehr als 40 Prozent ist die neue Imlan® Lotion Plus insbesondere zur Pflege bei trockener Haut geeignet. Durch das natürliche Betulin wirkt die Imlan® Lotion Plus regenerierend und juckreizlindernd.

Dermatologen empfehlen Imlan® bei trockener, allergischer Haut und durch die entzündungshemmenden, juckreizlindernden Eigenschaften auch zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Diabetes.  >>>   

 

+++ Versorgungsmangel +++
24.000 Diabetes-Todesfälle vermeidbar - Schockierende Unterschiede in medizinischer Versorgung nachgewiesen
19. Dezember 2011 – Leeds: Bis zu 24.000 Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Diabeteserkrankung eintreten, könnten jedes Jahr in England verhindert werden. Voraussetzung dafür wäre, dass Patienten und Ärzte mit dieser Krankheit anders umgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des NHS Information Centre. Sie hat erstmals die Umstände untersucht, die bei Diabetespatienten zum Tod geführt haben. Grundlegende Gesundheitskontrollen, eine gute Ernährung und eine regelmäßige Medikation hätten viele der Todesfälle verhindern können.
Die Studie verglich die vorliegenden Informationen über Menschen mit Diabetes mit den Daten der Todesmeldungen. Jährlich sterben 70.000 bis 75.000 Patienten an den Folgen dieser Krankheit. Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes war das Sterberisiko 2,6 Mal höher als bei der Allgemeinbevölkerung. Bei Typ-2-Diabetes war das Risiko um das 1,6-Fache erhöht. Bei jüngeren Menschen war das Risiko deutlich höher als in anderen Altersgruppen.  >>> 

Bei Frauen zwischen 15 und 34 Jahren mit Typ-1-Diabetes war die Sterbewahrscheinlichkeit neun Mal so hoch wie bei gesunden Gleichaltrigen. Bei Männern in der gleichen Altersgruppe war das Risiko um das Vierfache höher. Laut dem NHS Information Centre erkranken immer mehr Menschen an Diabetes. Wenn nichts unternommen wird, ist daher auch mit einem Anstieg der Todesfälle zu rechnen.

 

+++ Wenn die Seele gegen die chronische Erkrankung aufbegehrt +++
Diabetes Typ 1 als lebenslange Erkrankung akzeptieren lernen
Berlin, 28. November 2011 – Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt.    Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei welcher die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konse-quenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab. Laut einer Studie leidet jedoch etwa jeder zehnte Patient, der in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis behandelt wird, unter seelischen Belastungen durch seine Diabetes-Erkrankung. Dies gefährdet häufig den Therapieerfolg. „Verschiedene Studien zeigen, dass ein bedeutsamer Anteil von Menschen mit Diabetes Probleme hat, die Erkrankung und die tägliche Therapie zu akzeptieren“, sagt Diplom-Psychologe Berthold Maier vom FIDAM – Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim. Krisenhafte Lebensumstände und Belastungen aufgrund einer Diabetes-Erkrankung können dazu führen, dass Patienten sich überfordert fühlen, ihren Diabetes angemessen kontinuierlich zu behandeln.  >>>  

Patienten erleben es häufig als Belastung, dass  der Diabetes eine dauerhafte Lebensstiländerung notwendig macht oder dass die Therapie und die tägliche Selbstbehandlung mit Blutzucker messen und Insulin spritzen sehr komplex ist. Hinzu kommen Sorgen und Ängste vor möglicherweise auftretenden Unterzuckerungen oder Folgeerkrankungen wie Erblindung.

 

Die Blutzuckermessung am Finger ist heutzutage relativ schmerzarm.  Die DDG empfiehlt, den Stich für die Messung seitlich an der Fingerbeere zu machen. Dort verlaufen viele Blutgefäße und wenige Nerven.  „Die heutigen Lanzetten haben einen Spezialschliff“, sagt Professor Fritsche. Von den kostengünstigeren Dreieckslanzetten sollten Pflege- und Krankeneinrichtungen Abstand nehmen: „Denn die sind nicht geschliffen, sondern ausgestanzt und können richtiggehende Risswunden produzieren".

+++ Blutzuckermessen mit Tränen statt Blut? +++
Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor überzogenen Erwartungen
Berlin, 28. November 2011 – Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mit Hilfe eines Glukose-Sensors der Zucker-gehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die DDG sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung. Diese ließe sich schonend, schmerzarm und verlässlich durchführen, wenn Patienten einige Hinweise berücksichtigen. „Am Thema Glukosebestimmung in der Tränenflüssigkeit wird schon seit vielen Jahrzehnten geforscht“, so Prof. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG aus Tübingen. Er gibt zu bedenken, dass es beim Messen des Blutzuckers besonders darauf ankommt, niedrige Werte zu erfassen. Denn diese weisen auf drohende Unterzucker hin. „Man weiß noch nicht, ob Tränenflüssigkeit überhaupt dafür geeignet ist, Hypoglykämien frühzeitig zu erfassen.“ Zudem sei bei vielen Patienten auch die nächtliche Blutzuckermessung wichtig. Auch hierfür gäbe es keine praktische Erfahrung mit Tränenflüssigkeit.  >>> 

 

+++ Aktiv für ältere Patienten +++
Drei Diabetes-Projekte mit dem SilverStar ausgezeichnet
Berlin, DDG Herbsttagung 2011 – Erstmals wurde der mit insgesamt 25.000 EUR dotierte SilverStar Förderpreis der BERLIN-CHEMIE AG vergeben. Den ersten Preis und damit 15.000 EUR erhielt das Theaterstück „Die Süße des Lebens“, ein gemeinsames Projekt der CURA Unternehmensgruppe und des Galli Businesstheaters.

Den zweiten Preis teilten sich zwei Projekte: das Diabetikersportprogramm „Difima – Diabetiker fit machen“ von Detlev Kraft in Kooperation mit dem Sportstudionetzwerk INLINE und „DiaKoPf – Diabetologische Kompetenz in Pflegeein-richtungen“ der Sana Klinik Oldenburg. Sie erhielten je 5.000 EUR Preisgeld. Insgesamt 43 Initiativen, Selbsthilfegruppen, Kliniken und Praxen reichten ihre Projekte für den Silver Star Förderpreis ein. Der Preis soll von nun an jährlich an Projekte und Initiativen vergeben werden, die älter werdenden Patienten mit Diabetes eine bessere Lebensqualität ermöglichen.  >>>   

Alle Informationen zum SilverStar Förderpreis sind auf www.silverstar-preis.de  zu finden. Die Bewerbungsunterlagen für den SilverStar 2012 werden dort zeitnah zur Verfügung stehen.

 

PolyHeal™ ist ein neuartiges Produkt mit der innovativen NPM-Technologie, das zu einer raschen Entwicklung von gesundem Granulationsgewebe und zu einer bemerkenswerten Reduktion der Wundoberfläche beiträgt. Das Produkt zeigte ausgezeichnete, konsistente klinische Ergebnisse und hat ein sehr gutes Verträglichkeitsprofil. Es weist eine große therapeutische Breite auf und verkürzte deutlich die Behandlungsdauer chronischer Wunden.

+++ Wundbehandlung +++
Innovativer Therapieansatz zur „Dechronifizierung“ eröffnet neue Heilungschancen bei der Behandlung therapierefraktärer, chronischer Wunden
München – Die Behandlung therapieresistenter chronischer Wunden, insbesondere Wunden mit freiliegenden Knochen oder Sehnen, ist eine große Herausforderung für Arzt und Patient. Mit PolyHeal™ hat das israelische Unternehmen TEVA nun ein Medizinprodukt vorgestellt, die Granula-tionsphase insbesondere bei schwierigen und nicht-heilenden Wunden anzustoßen.
Mit diesem Produkt steht nun eine Behandlungsoption zur Verfügung, therapieresistente chronische Wunden gleich welcher Ätiologie in eine aktive Wunde zu überführen, sodass der physiologische Heilungsprozess reaktiviert wird und die Wunde heilen kann. Bei einer Launch-Pressekonferenz des Unternehmens berichteten Experten aus Deutschland und aus Israel von ihren Erfahrungen mit PolyHeal™.  >>> 

 

+++ Typ 2 Diabetes +++
Aktuelle Studiendaten zu Exenatide 1x wöchentlich
Berlin, DDG Herbsttagung 2011 – Menschen mit Typ 2 Diabetes sind Risikopatienten. Neben schlechten Blutzuckerwerten weisen sie meist weitere Risikofaktoren wie Übergewicht oder hohe Blutdruck- und Lipidwerte auf. Exenatide (Bydureon®) ist für Menschen mit Typ 2 Diabetes zugelassen, die mit Metformin nicht mehr ausreichend eingestellt sind. Von der Behandlung mit dem langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten können unter anderem Patienten profitieren, für die eine überzeugende Blutzuckerkontrolle und eine anhaltende Gewichtsreduktion wichtig sind und die eine Therapie benötigen, die sich einfach in ihr Leben einfügen lässt. Das moderne Antidiabetikum kann Leben mit Diabetes leichter machen und durch all seine Eigenschaften einen nachhaltigen Behandlungserfolg ermöglichen. Bereits publizierte Daten des umfangreichen DURATION-Studienprogramms belegen für Exenatide eine überzeugende Wirkung auf HbA1c und Gewicht sowie zusätzlich wünschenswerte Effekte auf kardiovaskuläre Risikofaktoren.  
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Der langwirksame GLP-1-Rezeptor-Agonist Exenatide 1x wöchentlich ist seit dem 01. September in Deutschland verfügbar. Bereits publizierte Daten des umfangreichen DURATION-Studienprogramms belegen für Exenatide eine überzeugende Wirkung auf HbA1c und Gewicht sowie zusätzlich wünschenswerte Effekte auf kardiovaskuläre Risikofaktoren.

 

Um diese Kinder ausfindig zu machen, führen Wissenschaftler am Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München eine Drei-Stufen-Diagnostik durch: Bereits zum Zeitpunkt der Geburt untersuchen sie das Erbgut der Kinder. „Das Nabelschnurblut lässt sich komplikationslos entnehmen und gibt bereits zu diesem frühen Zeitpunkt Auskunft über das Vorhandensein von Hochrisikogenen“, erläutert Institutsleiterin Professor Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler.

+++ Risikokinder frühzeitig identifizieren +++
Innovative Pfade bei Früherkennung und Therapie von Diabetes Typ 1
Berlin, DDG Herbsttagung 2011 – Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland leben bis zu 24.000 Jungen und Mädchen im Alter von null bis 19 Jahren mit der Diagnose. Die Neuerkrankungsrate nimmt stetig zu, und immer häufiger erkranken Jungen und Mädchen bereits im Kleinkindalter an der Stoffwechselkrankheit. Wie Kinder mit einem hohen Erkrankungsrisiko frühzeitig identifiziert werden können und welche Möglichkeiten es gibt, der Krankheitsentstehung präventiv entgegenzuwirken, berichten Wissenschaftler auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin.Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung: körpereigene Abwehrzellen zerstören Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das lebenswichtige Hormon Insulin produzieren. Noch haben Forscher nicht vollständig klären können, welche Faktoren diese fatale Abwehrreaktion auslösen. Doch offenbar haben manche Jungen und Mädchen ein besonders hohes Risiko an Typ-1-Diabetes zu erkranken.  >>>   

 

+++ Stadiengerechte Wundversorgung +++
Schritt für Schritt zum Behandlungsziel: Einsatzmöglichkeiten moderner Wundauflagen
Berlin – Die erfolgreiche Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden erfordert eine fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen stationärer und ambulanter Medizin. Ein Ziel jeder Wundbehandlung ist es, schnell einen definitiven Wundverschluss mit einer kosmetisch akzeptablen, belastungsstabilen Narbe zu erreichen. Im Gegensatz zur primären Wundheilung wirft die sekundäre Wundheilung chronischer Wunden, besonders bei alten und multimorbiden Patienten, viele Probleme auf. Primäres Ziel muss es sein, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Die moderne Wundversorgung besteht heute aus einem sequenziellen, der jeweiligen Konstellation und Situation angepassten Procedere. Das Unternehmen URGO bietet mit der neuen UrgoClean Kompresse und UrgoClean Tamponade sowie mit UrgoSTART Wundauflagen an, die dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Das gilt auch für das Kompressionssystem K2, wie die aktuellen Daten der ODYSSEY–Studie belegen.  >>>  

 

+++ Typ-1-Diabetes +++
Roche Diagnostics unterstützt Erlebniswoche für Kinder mit Diabetes
Mannheim – Mit einer Spende in Höhe von 11.500 Euro engagiert sich Roche Diagnostics Deutschland bei der Erlebniswoche von diabetesDE und unterstützt so, dass 25 Kinder mit Typ-1-Diabetes gemeinsam verreisen können. Derzeit machen 25 Jungen und Mädchen von 7 bis 13 Jahren mehrere Tage lang Ferien im Ponyschloss Gadow (Brandenburg) und erweitern in kindgerechten Schulungen ihr Wissen über Krankheit und Therapie. „Die Erlebniswoche trägt dazu bei, dass die betroffenen Kinder lernen, selbständig mit ihrem Diabetes umzugehen. Hier sind sie eines unter vielen, das stärkt ihr Selbstvertrauen ungemein“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. Das Projekt ist größtenteils aus Spendengeldern finanziert. Die größte Einzelspende stammt in diesem Jahr von Roche Diagnostics.  >>>  

  

+++ Focus Insulinforschung +++
Ultra-langwirksames Insulin vor der Marktreife
Frankfurt – „Als führender Diabetesspezialist ist Novo Nordisk für das umfangreiche Produktportfolio an Insulinen, GLP-1 und modernsten Insulin-Injektionssystemen bekannt“, heißt es in einer Broschüre des weltweit agierenden dänischen Pharmaunternehmens, dessen Deutschlandzentrale in Mainz angesiedelt ist. In Kürze wird das Unternehmen dem Markt das neu entwickelte ultra-langwirksame Insulin degludec zur Verfügung stellen können. Auch wenn trotz umfassender Anstrengungen das Ziel einer vollständigen Heilung von Menschen mit Diabetes mellitus bisher noch nicht erreicht werden konnte, so hat Novo Nordisk in den vergangenen 85 Jahren durch zielgerichtete Forschung dennoch wesentliche Innovationen im Bereich Diabetes entwickelt und Ärzten wie auch Patienten ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung gestellt.  >>>  

 

+++ Diabetes mellitus +++
Der Königsweg zur Vermeidung: Gesunde Ernährung und körperliche Aktivität!
Viernheim, 11. August 2011 – Mit weit über acht Millionen Betroffenen ist Diabetes mellitus auch in Deutschland längst eine Volkskrankheit mit enormer medizinischer und auch gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Jeder zehnte Deutsche ist zuckerkrank! – Das Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis Deutschland GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung unseres Landes mit einer bundesweiten Aufklärungsaktion – wie erst kürzlich wieder im Rhein-Neckar-Zentrum Viernheim – über grundlegende Vermeidungsstrategien zu informieren, aber auch vor den fatalen Folgen der nicht selten tödlich verlaufenden Stoffwechselerkrankung zu warnen.  >>>  

 

+++ Schwangerschaftsdiabetes +++
Neue Leitlinie: Hilfe für Mütter mit Diabetes und ihre Kinder
Berlin, 11. August 2011 – Von rund 650.000 Geburten in Deutschland im Jahr 2010 litten fast 24.000 Mütter bei der Entbindung unter Schwangerschaftsdiabetes, Tendenz steigend. Fälle wie das kürzlich in Texas mit 7,3 Kilo geborene „Riesenbaby“ machen deutlich, welche Komplikationen die Krankheit für eine Geburt bedeuten kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in den vergangenen Monaten die Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes überarbeitet. Erhöhte Blutzuckerspiegel bei Schwangeren rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, lindere die Folgen für Mutter und Kind, so die DDG. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) legt die DDG jetzt die „Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)“, eine entsprechende Praxisleitlinie und eine Version für interessierte Laien vor.  >>>  

 

+++ DiaRegis – erste Ergebnisse verfügbar +++
Komorbidität und Alter als Prädiktoren für Hypoglykämierisiko
Bad Oeynhausen – Mit der neuesten Datenauswertung aus DiaRegis einem prospektiven Diabetesregister zur ambulanten Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in Deutschland (Diabetes Registry, kurz DiaRegis) – wird erstmals das Hypoglykämierisiko unter Versorgungsbedingungen evaluiert. DiaRegis steht unter der Schirm-herrschaft der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker (DHD)“ und wurde gemeinsam mit Dr. Anselm Kai Gitt vom Institut für Herzinfarktforschung in Ludwigshafen initiiert. Das prospektive Register untersucht die spezifischen Merkmale, Behandlungsmuster und Diabetes-bezogenen Komplikationen sowie die Lebensqualität der Patienten. DiaRegis führt rund 3.800 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 aus etwa 300 Behandlungseinrichtungen bundesweit. In der 24-monatigen Nachbeobachtungszeit werden bis Mai 2012 in erster Linie Hypoglykämien registriert.  >>> 
 

 

Die Camp D Fackel war nonstop unterwegs, bis in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Auswirkungen einer Noro-Virus-Infektion den Plan für den Schlusstag durcheinander brachten. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Ärzte, Diabetesberaterinnen, Betreuer, Organisatoren und Rettungskräfte vor Ort gelang es, die Situation gut in den Griff zu bekommen.

+++ Camp D 2011 +++
“Gemeinsam Diabetes verändern”
Bad Segeberg – Das Motto des diesjährigen Zeltlagers Camp D lautete „Gemeinsam Diabetes verändern“. Jeder Teilnehmer konnte dazu fünf aus zehn Workshops besuchen. Engagiert diskutierten erfahrene Referenten mit den jungen Menschen über Beruf, Schwangerschaft, Verantwortung, Motivation, Krisen, Alkohol, Insulinpumpentherapie, Blutzucker-messen und vieles mehr.  Die lockere Stimmung bei Camp D machte es leicht, ins Gespräch zu kommen. Diabetologen, Psychologen und Diabetesberaterinnen trugen wieder die roten T-Shirts mit der Aufforderung “Quatsch mich an!“ Und dieser kamen die Teilnehmer gerne nach. Jugendliche und junge Erwachsene akzeptieren ihre Erkrankung und versuchen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Hilfestellung bietet das Camp dabei in vielfältiger Weise: „In erster Linie wird jedem Teilnehmer bewusst: Ich stehe mit meiner Erkrankung nicht allein da.  >>>   

 

Insgesamt geht der Ausschuss aber davon aus, dass es eine eingeschränkte Patientengruppe gibt, die mit anderen Antidiabetika nicht hinreichend behandelt werden kann und daher von der Therapie mit Pioglitazon profitiert. Ärzte sind allerdings angewiesen, Patienten, die für eine Therapie mit Pioglitazon in Frage kommen, genau auszuwählen und den Therapieerfolg regelmäßig zu kontrollieren.

+++ Neue Risikoinformation +++
EMA empfiehlt neue Kontraindikationen und Warnhinweise für pioglitazonhaltige Arzneimittel aufgrund eines leicht erhöhten Blasenkrebsrisikos
London, 22. Juli 2011 - Seit Frühjahr 2011 hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Nutzen-Risiko-Verhältnis von pioglitazonhaltigen Arznei-mitteln im Rahmen eines Risikoverfahrens bewertet. Grundlage für die Bewertung waren Hinweise auf ein erhöhtes Blasenkrebsrisiko unter Pioglitazon. In seiner Juli-Sitzung hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur (CHMP) die Bewertung mit folgenden Empfehlungen abgeschlossen: Aufgrund eines leicht erhöhten Risikos für Blasenkrebs sollten Ärzte Pioglitazon nicht bei Patienten mit Blasenkrebs, einem Blasenkrebs in der Vorgeschichte oder einer nicht weiter untersuchten Makrohämaturie (sichtbares Blut im Urin) verschreiben. Risikofaktoren für Blasenkrebs wie Alter, Raucherstatus oder Kontakt zu bestimmten Chemikalien (z.B. aromatische Amine) sollten bei der Entscheidung für die Behandlung mit Pioglitazon berücksichtigt werden. Pioglitazon sollte nur dann angewendet werden, wenn die Patienten eindeutig von der Behandlung profitieren. Dies ist drei bis sechs Monate nach Therapiebeginn und dann in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Die Entscheidung für eine Pioglitazontherapie sollte unter Berücksichtigung der altersbedingten Risikofaktoren bei älteren Patienten besonders vorsichtig getroffen werden.  >>>   

 

+++ Studie zu Diabetes +++
Männer und Frauen ticken anders
Hannover, 12.7.2011 – Ist Diabetes gleich Diabetes? Welche Rolle spielen Genderaspekte in der medizinischen Rehabilitation? Diese Fragen untersuchte Dr. Gundula Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Medizinischen Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in einer Studie mit 411 zuckerkranken Patienten. Gemeinsam mit dem Diabetologen Dr. Peter Hübner, Oberarzt an der Klinik Niederrhein, verglich sie die körperliche, psychische und soziale Situation der Betroffenen, zu 75 Prozent Männer, zu 25 Prozent Frauen. Alle waren in der Rehaklinik in Bad Neuenahr-Ahrweiler behandelt worden, einem Haus der Deutschen Rentenversicherung, die das Projekt fördert. Untersucht wurden die Patienten bei Rehabeginn, bei Entlassung und ein Jahr später. Das Ergebnis: In allen Bereichen zeigten sich deutliche Unterschiede. Danach sollten sich auch Therapien und Trainings in der Rehabilitation richten.  >>>  

 

+++ Nutzen von Diabetes-Therapien eindeutig belegt +++
DDG und diabetesDE kritisieren den Umgang des IQWiG mit dem Patientenwohl
Berlin, 11.7.2011 – Ein schlecht eingestellter Blutzucker schädigt bei Menschen mit Diabetes Typ 2 häufig die Gefäße, kann zu Erblindung, Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bezweifelt jedoch in einem aktuellen Report den Nutzen einer Diabetestherapie, die Normwerte des Blutzuckers anstrebt. Vor dieser Schlussfolgerung warnen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE, da aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Nutzen einer blutzuckersenkenden Behandlung eindeutig belegen. „Das IQWiG verwässert mit alten Studien, die nichts mehr mit der aktuellen Realität zu tun haben, die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die heute Basis der Diabetesbehandlung sind“, kritisieren DDG und diabetesDE in ihrer Stellungnahme. Insgesamt schade eine solche Vorgehensweise der Diskussion um eine wissenschaftlich fundierte Diabetestherapie und damit einer guten Patientenversorgung.  >>>  

 

+++ Typ 2 Diabetes +++
Neue Therapieoption zur einmal wöchentlichen Gabe
Berlin – Die europäische Gesundheitsbehörde EMA hat für den langwirksamen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Exenatide 1x wöchentlich (Bydureon®) von Lilly die Zulassung erteilt. Dabei handelt es sich um das erste und einzige Antidiabetikum, das nur noch einmal wöchentlich injiziert wird. Bydureon® ist eine neue Therapieoption, die durch ihre kontinuierliche Wirkung zu einer überzeugenden HbA1c-Senkung führt – bei anhaltender Gewichtsreduktion. Darüber hinaus bietet das innovative Antidiabetikum durch eine langsame, kontrollierte Freisetzung des Wirkstoffs die beste gastrointestinale Verträglichkeit in der GLP-1-Klasse. Zugelassen wurde es zur Behandlung des Typ 2 Diabetes in Kombination mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff bzw. Metformin und/oder einem Glitazon, wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht. Exenatide 1x wöchentlich wird in Deutschland ab 1. September 2011 verfügbar sein.  >>>  

 

+++ Bleiben meine Kinder gesund? +++
Neues zu familiärem Risiko bei Typ 1 Diabetes
München, 21.
Juni 2011 – Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: Typ 1 Diabetes gehört in Deutschland zu der häufigsten Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugend-lichen. Dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2011 zu folge leben derzeit etwa 15.000 (bis 14 Jahre) von ihnen in Deutschland. Jährlich kommen zwischen 2.100 und 2.300 Neuerkrankungen hinzu. Auch sind die betroffenen Kinder zum Zeitpunkt des Ausbruchs immer jünger. Man erwartet, dass sich die Zahl der Neuerkrankungen bis zum Jahre 2020 bei den unter 5-jährigen sogar noch verdoppelt.  >>>  

 

+++ Typ-1-Diabetes +++
Das dritte Camp D: Austausch und neue Erfahrungen für Jugendliche mit Diabetes
Bad Segeberg – Mit fortschreitendem Alter entziehen sich Jugendliche dem Einfluss und der Kontrolle der Eltern und Diabetesteams, bei Jugendlichen mit Diabetes kann dies gravierende Folgen für ihre gesundheitliche und persönliche Entwicklung haben. Um junge Menschen in dieser wichtigen Lebensphase, in der die Weichen für die persönliche und berufliche Zukunft gestellt werden, zu unterstützen, veranstalten Novo Nordisk und Bayer HealthCare vom 7. bis 10. Juli 2011 gemeinsam das dritte „Camp D“ für rund 700 Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes in Bad Segeberg.
Junge Menschen mit Diabetes zwischen 16 und 25 Jahren können sich weiterhin auf www.campd.info/anmeldung/ für die Teilnahme an Camp D registrieren.  >>>  

 

+++ Typ-1-Diabetes +++
Prävention von Langzeitschäden beginnt im Kindes- und Jugendalter
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Bereits heute ist eines von 600 Kindern in Deutschland an Typ-1-Diabetes erkrankt, insgesamt leiden hierzulande 25.000 junge Menschen bis 20 Jahren an der häufigsten Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Und es werden immer mehr: Eine aktuelle Studie  zeigt, dass die Häufigkeit in der Gruppe der unter 15-Jährigen bis 2020 um 70 Prozent steigen wird. Dabei sind sich nationale und internationale Kinderdiabetesleitlinien einig: Psychosoziale Faktoren stellen auch künftig die wichtigsten Determinanten für das Therapieverhalten und die Stoffwechseleinstellung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes dar. Deshalb steht im Fokus der Fachgesellschaften nicht nur eine bessere medizinische Versorgung (noch immer werden nur 60 Prozent der Kinder in speziellen Kinderdiabetologien behandelt), sondern auch die Forderung nach psychosozialen Unterstützungsangeboten für die betroffenen Familien.  >>>  


+++ Vorhofflimmern und Diabetes +++
Entstehung, Bedeutung und Behandlungsperspektiven
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Die Prävalenz beträgt 0,7 Prozent in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen und steigt bis auf 17,8 Prozent in der Gruppe der mindestens 85-Jährigen. Die Zahl der Betroffenen in Deutschland wird auf etwa 800.000 geschätzt, wobei die Zahl aufgrund des demographischen Wandels in den kommenden Jahren ansteigen wird. Als Ursachen kommen vor allem arterielle Hypertonie, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, Kardiomyopathien, Klappenvitien, Myokarditiden, Hyperthyreose und Alkohol in Frage. Weitere Faktoren, die die Entstehung von
VHF begünstigen, sind ein hohes Lebensalter und Diabetes.  >>>    

 

+++ Erfolgreiches Diabetesmanagement +++
Die Rolle der regelmäßigen Blutzuckerselbstkontrolle
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Ziel eines erfolgreichen Diabetes-Selbstmanagements ist die Vermeidung akuter Stoffwechselentgleisungen (Hyper- oder Hypoglykämien) sowie die Prävention oder zeitliche Verzögerung Diabetes-assoziierter Folgeerkrankungen. Hier sind neben Augen-, Nieren- und psychischen Komorbiditäten vor allem kardiovaskuläre Komplikationen zu nennen, die das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erhöhen. Die International Diabetes Federation (IDF) benennt in ihrer Leitlinie vom September 2007 insbesondere postprandiale Hyperglykämien als unabhängige Risikofaktoren für das Auftreten von makrovaskulären Erkrankungen – deshalb müssten sie behandelt werden. Dabei sei die Blutzuckerselbstkontrolle (Self-Monitoring of Blood Glucose = SMBG) die derzeit praktikabelste Methode zur Überwachung des postprandialen Glukoseverlaufs.   >>>  

 

+++ Risikomanagement des Typ-2-Diabetes +++
Wo sind die Grenzen
wo die Möglichkeiten?
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Typ-2-Diabetiker die zusätzlich an Nierenfunktionsstörung leiden, haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Eine multi-faktorielle Intervention unter frühzeitiger Berücksichtigung der Nierenfunktion ist daher unbedingt erforderlich. Anlässlich der diesjährigen 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Leipzig referierten Experten, im Rahmen einer Pressekonferenz von Boehringer Ingelheim und Lilly Deutschland über verschiedene Aspekte des Risikomanagements von Typ-2-Diabetikern sowie den Einsatz von DPP-4-Inhibitoren und stellten aktuelle Phase-III-Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Linagliptin vor.  >>>  

 

+++ Ambulante Diabetestherapie +++
Erste Auswertungen des Diabetesregisters DiaRegis
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Bestimmte Typ-2-Diabetiker haben ein besonders hohes Risiko für eine  Hypoglykämie. Das haben erste Auswertungen des Diabetes-registers DiaRegis bestätigt. So ist etwa bei älteren Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen der Einsatz von Sulfonylharnstoffen, die Unterzuckerungen bekanntlich begünstigen, sehr kritisch zu betrachten. Im prospektiven Diabetesregister DiaRegis werden seit etwa zwei Jahren Daten zur ambulanten Therapie von Typ-2Diabetikern in Deutschland gesammelt. Die Intention dahinter: Man möchte mehr darüber erfahren, wie und inwieweit Patienten im Alltag nach einer Intensivierung der antidiabetischen Therapie die empfohlenen Blutglukosewerte erreichen und wie es ihnen dabei geht.  >>> 

 

+++ Neue Insulinpumpe +++
Mehr Flexibilität mit der SOLO MicroPump von Roche Diagnostics
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Etwa 60.000 Menschen mit Diabetes in Deutschland tragen derzeit eine Insulinpumpe am Körper, die zuverlässig und flexibel den Blutzucker-spiegel reguliert. Von den Anfängen der Insulinpumpe bis zu den heutigen Hightech-Modellen war es ein langer Weg. Die neue SOLO MicroPump von Roche Diagnostics, die 2012 auf den Markt kommt, wird ohne Schlauch auf die Haut aufgeklebt und bietet so mehr Komfort und Bewegungsfreiheit für Patienten mit Diabetes. Mit nur 24 Gramm Gewicht und einer Größe von 6,1 cm x 3,8 cm x 1,3 cm ist die SOLO MicroPump deutlich kleiner und leichter als andere Pumpen. Sie gehört zu den diskretesten Insulin-pumpen überhaupt. Die Nutzer können die SOLO MicroPump unauffällig an Bauch, Oberschenkeln oder Oberarmen tragen, natürlich ohne störenden Schlauch.  >>>  

 

+++ Modernes Diabetesmanagement +++
Zielwerte erreichen, Komplikationen vermeiden
Leipzig, DDG-Kongress 2011 – Diabetes zu managen, ist heutzutage aufgrund der Selbstkontrolle der Blutzuckerwerte und der großen Auswahl an kleinen und komfortablen Blutzuckermessgeräten möglich geworden. Neben einer normnahen Blutzuckereinstellung und einem modernem Datenmanagement ist die Nachahmung eines möglichst physiologischen Insulinprofils von großer Bedeutung, um diabetesbedingten Folgeschäden vorzubeugen. „Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache des Typ-2-Diabetes“, so Prof. Dr. Thomas Forst, Mainz. Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, es hat vielseitige Effekte. „Insulinanaloga im Vergleich zu Humaninsulin führen zu einer besseren postprandialen Endothelfunktion, reduzieren den postprandialen oxidativen Stress und die Freisetzung des als gefäßschädlich geltenden Proinsulins“ so Forst.  >>>  

 

Ärzte sollten derzeit keine Patienten neu auf ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einstellen. Auch das BfArM rät derzeit vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel ab. Patienten, die zur Zeit ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einnehmen, wird geraten, die Anwendung nicht ohne vorherige Beratung durch ihren behandelnden Arzt zu beenden, da sonst die Möglichkeit eines unkontrollierten Anstieges der Blutzuckerkonzentration mit gesundheitlichen Risiken besteht.

+++ Neue Risikoinformation +++
Pioglitazon
(Actos und Competact) wird wegen Krebsrisiko vom Markt genommen

Paris/London, 10.6.2011 – Die französische Arzneibehörde Afssaps hat beschlossen, die Zulassung für das orale Antidiabetikum Pioglitazon (Actosund Competact) zu suspendieren. Grund hierfür sind die seit gestern verfügbaren Ergebnisse einer französischen Kohortenstudie. In dieser Studie wurde die Häufigkeit des Auftretens von Blasenkrebs bei Diabetikern, die pioglitazonhaltige Arzneimittel einnahmen, mit dem von Diabetikern verglichen, die keine pioglitazon-haltigen Arzneimittel einnahmen. Ärzte sollten derzeit keine Patienten neu auf ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einstellen. Auch das BfArM rät derzeit vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel ab. Patienten, die zur Zeit ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einnehmen, wird geraten, die Anwendung nicht ohne vorherige Beratung durch ihren behandelnden Arzt zu beenden, da sonst die Möglichkeit eines unkontrollierten Anstieges der Blutzuckerkonzentration mit gesundheitlichen Risiken besteht.  >>>   

   

+++ Messen, laufen, besser leben +++
Blutzuckermessung und Bewegung sind wichtig für Menschen mit Diabetes
Dresden – Sport tut gut, das gilt auch für Menschen mit Diabetes. Wer regelmäßig Sport treibt, sorgt nach Prof. Diethelm Tschöpe, Bad Oeynhausen, für ein besseres Gleichgewicht zwischen dem, was an Kohlenhydraten aufgenommen wird und dem, was der Stoffwechsel verbraucht. Dazu regelmäßig den Blutzucker zu messen, ist für Menschen mit Diabetes genauso wichtig.  >>>  

 

+++ Langwirksame Insuline auf dem Prüfstand +++
Mehr Verordnungssicherheit für Ärzte, klinische und praktische Vorteile für Patienten
Wiesbaden DGIM 2011 – Viele Menschen mit Typ 2 Diabetes können mit einem einmal täglich verabreichten Basalinsulin wie Levemir® (Insulindetemir) zusätzlich zu ihren oralen Antidiabetika einfach, effektiv und sicher die in den Leitlinien geforderten Therapieziele erreichen. Das Basalinsulin führt neben einer besseren Kontrolle des Nüchternblutzucker-Spiegels auch zu einem insgesamt besseren Blutzuckertagesprofil. Die Hypoglykämierisiken sind bei Insulindetemir geringer als unter NPH-Insulin. Mehrere Studien konnten belegen, dass die zur Verfügung stehenden Basalinsuline – humanes Basalinsulin (Neutrales Protamine Hagedorn Insulin, NPH-Insulin) sowie die modernen Insulinanaloga Insulindetemir und Insulinglargin – zu einer vergleichbaren Senkung des HbA1c-Wertes führen.  >>>  

 

Bei einer Recherche in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems (gemeinsame Datenbank vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und der AkdÄ) wurden insgesamt elf Meldungen von Pankreaskarzinomen im Zusammenhang mit der Gabe von Exenatid gefunden. In einem weiteren Fall wurde ein Pankreaskarzinom bei einem Patienten unter Therapie mit dem 2009 eingeführten GLP-1-Analogon Liraglutid (Victoza®) berichtet, der zuvor mit Exenatid behandelt worden war.

+++ Neue Risikoinformation +++
Pankreaskarzinome im Zusammenhang mit Exenatid (Byetta®)
Berlin, 13.5.2011
Exenatid gehört zur Gruppe der Inkretinmimetika und ist in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoffen oder einem Glitazon zugelassen zur Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, wenn durch eine orale Therapie allein keine angemessene Blutzuckerkontrolle erreicht werden kann.
Zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Exenatid gehören gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Häufig wird unter Exenatid ein (oft auch erwünschter) Gewichtsverlust beobachtet. Die AkdÄ hat im Jahr 2008 auf Fälle von Pankreatitiden im Zusammenhang mit der Anwendung von Exenatid aufmerksam gemacht.
Der AkdÄ wurden zwei Fälle gemeldet, bei denen bei mit Exenatid behandelten Patienten ein Pankreaskarzinom diagnostiziert wurde.   >>>   

 

+++ Diabetes-Technologie des 21. Jahrhunderts +++
Die neuen Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® von sanofi-aventis
Hamburg – BGStar® und iBGStar®, die ersten Blutzuckermessgeräte von sanofi-aventis, sind ab sofort in Deutschland erhältlich. Diese Blutzuckermessgeräte eröffnen neue Möglichkeiten der Blutzuckerselbstkontrolle, indem sie sich den individuellen Bedürfnissen und dem Lebensrhythmus von Menschen mit Diabetes anpassen. Der ultrakompakte iBGStar® ist das erste Blutzuckermessgerät, das direkt mit einem iPhone oder einem iPod touch verbunden werden kann. So kann der Patient jederzeit und überall seinen Diabetes im Blick behalten. Die Messergebnisse sind immer verfügbar, einfach zu verwalten und können per E-Mail beispielsweise direkt an den behandelnden Arzt verschickt werden.  >>>  

 

+++ Zwischen Leid und Leitlinien +++
Herausforderungen in der Therapie der diabetischen Polyneuropathie
Frankfurt am Main, Deutscher Schmerz- und Palliativtag  2011 – Patienten mit Diabetes mellitus haben bei unzureichender Einstellung ihrer Blutglukosewerte ein hohes Risiko für die Entwicklung einer diabetischen Polyneuropathie (DPNP). Die Schädigung der Nerven kann mit Missempfindungen und Schmerzen einhergehen, welche die betroffenen Patienten in ihrer Alltagsaktivität und Lebensqualität teilweise erheblich einschränken. Der selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin (Cymbalta®) kann zu einer effektiven und nachhaltigen Linderung der Schmerzen führen und die Alltagsaktivität der Patienten verbessern.  >>>  

 

+++ Diabetes mellitus Typ 2 +++
Moderne Therapie ohne Hypoglykämien und Gewichtszunahme
Frankfurt – Die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 nach dem noch jungen Inkretin-Prinzip ist gekennzeichnet von deutlichen Vorteilen und Therapiefortschritten. Bei der Auswahl der individuell besten Therapie sollte – entsprechend den Leitlinien – neben einer effektiven Blutzuckersenkung auch auf ein niedriges Hypoglykämierisiko und einen günstigen Einfluss auf das Gewicht geachtet werden. Vielversprechend ist – vor allem hinsichtlich der Risiken von Hypoglykämien und des Körpergewichtes – der gezielte Einsatz des ersten humanen GLP-1 Analogons Liraglutid (Victoza®) zur Optimierung der Blutzuckerkontrolle.  >>>  

 

+++ Typ 2 Diabetes +++
Erhöhtes kardiovaskuläre Risiko bei verschiedenen Insulinen
Kopenhagen – Orale Antidiabetika sind nicht gleichwertig, dies betrifft nicht nur die kurzfristige Blutzuckersenkung. Auch das langfristige kardiovaskuläre Sterberisiko ist einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie zufolge unterschiedlich. Hier schneiden einige Sulfonylharnstoffe in der Monotherapie ungünstig ab. Das Ergebnis zeigt ein erhöhtes Sterberisiko unter der Therapie mit einigen Sulfonylharnstoffen. Die Gesamtsterblichkeit von Patienten ohne früheren Herzinfarkt war unter Glimepirid, Glibenclamid, Glipizid und Tolbutamid um 19 bis 32 Prozent gegenüber einer Monotherapie mit Metformin erhöht. Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten hatten, fand die Autorin ein um 30 bis 53 Prozent erhöhtes Risiko. (
EHJ 2011: doi:10.1093/eurheartj/ehr077). Die erhöhte Sterblichkeit bedeute nicht unbedingt, dass Sulfonylharnstoffe ein Risiko für den Patienten darstellen. Es könne auch sein, dass die protektive Wirkung schwächer ist als die von Metformin, so Odette Gore vom Southwestern Medical Center in Dallas im Editorial.  >>>  

 

+++ Antibiotikaresistenzen verhüten und bekämpfen +++
Multiresistente Keime erschweren Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms
Berlin, 7. April 2011 – Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine der Hauptkomplikationen von Menschen mit Diabetes mellitus. Seine bedeutendsten Konsequenzen sind Geschwüre und Amputationen. Bis zu 60.000 Amputationen werden jährlich bei Diabetes-Patienten in Deutschland durchgeführt. Von besonderer Bedeutung sind in den letzten Jahren bakterielle Infektionen am Fuß. Das Problem multiresistenter Keime bei Diabetes-Patienten mit Fußverletzung ist eine zunehmende Herausforderung bei deren Behandlung. Darauf macht diabetesDE anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2011 aufmerksam, der in Deutschland dieses Jahr unter dem Motto steht: „DART – gemeinsam Antibiotikaresistenzen verhüten und bekämpfen". 
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+++ Typ 1 Diabetes bei Kindern +++
Steigende Neuerkrankungsraten von Typ 1 Diabetes bei Kindern: Beschleunigte Entwicklung von Typ 1 Diabetes vom Beginn der Inselautoimmunität bis hin zur Erkrankung beobachtet
München, 29.3.2011 – Typ 1 Diabetes ist mittlerweile die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Die Entstehung von Typ 1 Diabetes ist gekenn-zeichnet durch das Auftreten von Antikörpern, die gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Zellen gerichtet sind, die Autoantikörper. Dieser Prozess der Inselautoim-munität bewirkt die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen und geht der Erkrankung Typ 1 Diabetes voraus. Bei kleinen Kindern nimmt die Zahl der Neuerkrankungen besonders stark zu – die Frage ist, wie es dazu kommt. Eine mögliche Erklärung wäre das gehäufte Auftreten von Inselautoimmunität, eine andere eine verkürzte Phase der Inselautoimmunität vor der Erkrankung an einem Typ 1 Diabetes.
Es Familien gesucht, die an der TEENDIAB-Studie teilnehmen möchten und dadurch helfen, die Ursachen von Typ 1 Diabetes zu untersuchen. Interessierte Familien können sich melden bei Interessierte Familien können sich melden bei TEENDIAB@lrz.tu-muenchen.de TEENDIAB@lrz.tu-muenchen.de.  >>>  

 

+++ Sekundärer Hyperparathyreoidismus +++
Nebenschilddrüsen bei chronisch Nierenkranken entfernen: Ultraschall ermittelt optimalen Operationstermin
Hamburg, 28.3.2011 – Erkrankungen wie Diabetes mellitus können zu chronischem Nierenversagen führen. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe von Patienten, die aufgrund eines chronischen Nierenversagens an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20.000 Diabetiker davon betroffen. Folge ist häufig eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen am Hals. Um die Patienten vor einer Hormonentgleisung zu schützen, entfernen Ärzte die Nebenschilddrüsen ab einer bestimmten Größe. Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen ermöglichen es, den optimalen Zeitpunkt für die Operation zu ermitteln, teilt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) mit. Laut einer aktuellen Studie gelingt dies mit Ultraschall treffsicherer als mit einer radioaktiven Szintigrafie.   >>>  

 

+++ Leben mit Diabetes im 21. Jahrhundert +++
Auf steigende Erkrankungszahlen bei jungen Erwachsenen und Kindern reagieren
Hannover – Die von sanofi-aventis initiierte erfolgreiche Diabetes-Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ startete vom 24. – 25. März 2011 in der Ernst-August-Galerie in Hannover in ihr siebtes Jahr. Mit über 85 Jahren Diabetes-Erfahrung im Bereich Forschung, Insulinproduktion, Penherstellung und in Kürze auch als Anbieter innovativer Blutzuckermessgeräte kommt sanofi-aventis dem Ziel, Komplettanbieter für die Diabetesversorgung zu sein, näher. Hierzu gehört auch, über die Volkskrankheit Nr. 1 zu informieren und Menschen mit Diabetes dauerhaft und aktiv zusätzliche Unterstützung anzubieten: Herzstück der Diabetes-Aktion ist der Diabetes-Risikocheck. Alle Besucher haben die Möglichkeit, am Aktionsstand ihr persönliches Diabetesrisiko testen zu lassen.  >>>  

 

 

Eine Jury kürt die Sieger in drei Altersklassen. Die Gewinner reisen am Freitag, den 1. Juli 2011 mit ihren Eltern nach Köln, verbringen dort zusammen ein ganzes Wochenende und übernachten im Hotel. Am Samstag, den 2. Juli 2011 findet das Fotoshooting mit dem Bayer-Maskottchen, der Giraffe „Fine“ statt.

+++ Drei starke Kids mit Diabetes gesucht! +++
Mitmachen beim Fine Star-Modelcasting 2011 und Fotostar werden
Leverkusen, 21. März 2011 – Das Leben mit dem „Zucker“ ist manchmal ganz schön kompliziert. Trotzdem lassen sich viele Kinder mit Diabetes von ihrer Erkrankung nicht unterkriegen! Sie treiben Sport, pflegen ihre Hobbies, nehmen an Schulausflügen oder sogar an Wettkämpfen teil. Jetzt können starke Kids mit Diabetes beim „Fine Star“-Modelcasting mitmachen und zu echten Fotostars werden.
Mitmachen ist ganz einfach
Gesucht werden drei Kinder zwischen vier und 17 Jahren, die dem Diabetes auf eigene und „starke“ Weise die Stirn bieten. Wer teilnehmen möchte, kann bis zum 30. Mai 2011 seine „stärksten“ Fotos oder einen „starken“ Handy-Film einschicken. Dazu ein paar Sätze „Was mich im Umgang mit dem Diabetes stark macht und warum ich mich davon nicht unterkriegen lasse“ – und fertig ist die Bewerbung!
Die Kids können sich auf dem Postweg bei der Bayer HealthCare AG, z.H. Dr. Gisela Lenz, 51368 Leverkusen oder per E-Mail an
FineStar@bayerdiabetes.de bewerben. Weitere Informationen unter der kostenfreien Fine Star Hotline 0800 100 3929>>>   

  

+++ Diabetes Mellitus +++
Diabetes-Patienten künftig im Blindflug?
Teststreifen bei nicht insulinpflichtigen Diabetikern von der Erstattung ausgeschlossen
Berlin, 17. März 2011 – Heute hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Änderung der Arzneimittelrichtlinie Anlage III beschlossen, die zur Folge hat, dass Harn- und Blutzuckerteststreifen bei nicht-insulinpflichtigen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 im Regelfall nicht mehr erstattungsfähig sind. Eine Ausnahme im Sinne einer eingeschränkten Verordnung sieht der G-BA gerechtfertigt bei instabiler Stoffwechsellage. Hier können Ärzte mit Inkrafttreten der geänderten Richtlinie ab dem 01.07.11 maximal 50 Teststreifen pro Behandlungssituation verordnen. Eine instabile Stoffwechsellage kann z. B. bei gleichzeitig auftretenden, anderen Erkrankungen sowie bei Ersteinstellung oder Therapieumstellung auf orale Antidiabetika mit hohem Risiko einer Unterzuckerung auftreten (Sulfonylharnstoffe, Glinide).  >>>  

 

+++ Kardiovaskuläres Risikomanagement +++
Innovative Therapieoptionen in der Sekundärprävention
Frankfurt – In der Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse mangelt es an effektiven Therapiestrategien, die das gesamte Risikoprofil der betroffenen Patienten berücksichtigen. Selbst bei einer leitliniengerechten medikamentösen Behandlung bleibt ein erhebliches residuales Risiko bestehen. Als vielversprechende Optionen zur weiteren Reduktion des Restrisikos gelten die Erhöhung des HDL-Cholesterins durch CETP-Inhibitoren sowie die Modulation des Stoffwechsels durch duale PPAR-α/γ-Agonisten. Mit dem selektiven CETP-Inhibitor Dalcetrapib und dem balancierten, dualen PPAR-α/γ-Agonisten Aleglitazar hat die Roche Pharma AG dafür zwei Substanzen in der Produkt-Pipeline.  >>>  

 

+++ Verordnungspraxis von GLP1-Analoga zunächst beibehalten +++
Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE weisen auf widersprüchliche Daten hin
Berlin, 8. März 2011 – Angesichts widersprüchlicher Ergebnisse zu einem möglichen Risiko für Bauchspeicheldrüsenerkrankungen durch sogenannte inkretin-basierte Wirkstoffe gegen Diabetes Typ-2 (wir berichteten), sehen die Deutsche DDG und diabetesDE derzeit keinen Anlass dafür, dass Ärzte ihre Verordnungspraxis ändern. Die DDG und diabetesDE hatten am vergangenen Freitag Stellung zu einer Studie in der Zeitschrift „Gastroenterology“ genommen. Danach gehe eine Therapie des Diabetes Typ-2 mit sogenannten inkretin-basierten Wirkstoffen mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Bauchspeicheldrüsenkrebs einher. Ebenfalls darin geäußerte Zweifel an der Interpretierbarkeit bestätigen sich jetzt anhand anderslautender Daten. „Für die DDG und diabetesDE steht die Patientensicherheit im Vordergrund. Deshalb haben wir uns für eine rasche Stellungnahme entschieden, die wir nach Kenntnis der neuen Aspekte jetzt modifizieren“, sagt Professor Dr. med. Thomas Danne, Präsident der DDG, Vorstandsvorsitzender diabetesDE, Hannover.  >>>  

 

+++ Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs durch GLP1-Analoga? +++
Deutsche Diabetes-Gesellschaft und diabetesDE fordern weitere Untersuchungen
Berlin, 4.3.2011 – Menschen mit Diabetes Typ 2, die eine Behandlung mit sogenannten inkretin-basierten Wirkstoffen wie DDP4-Hemmer (z.B. Sitagliptin) oder GLP1- Analoga (z.B. Exenatide) erhalten, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko, an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Hinweise darauf gibt eine Studie in der Zeitschrift „Gastroenterology“. Mit einer aktuellen Stellungnahme machen die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE Ärzte, Apotheker und Patienten auf diese Bedenken aufmerksam. Gleichzeitig betonen DDG und diabetesDE, dass die Studie keine zweifelsfreien Schlüsse zulasse. Dennoch müsse das Ergebnis ernst genommen und weitergehend untersucht werden.  >>>  

 

+++ Entscheidung des BMG +++
Glinide weiterhin in Diabetestherapie einsetzbar
Berlin, 2. März 2011 – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE begrüßen die aktuelle Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den vollständigen Verordnungsausschluss der Glinide durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abzuweisen. Am 1.4. 2011 sollte dieser Beschluss in Kraft treten. Im Gegensatz zum G-BA vertritt die DDG die Ansicht, dass es Patientengruppen gibt, bei denen der Nutzen dieser Antidiabetika den möglichen Schaden durch unerwünschte Wirkungen oder hohe Kosten übersteigt. DDG und diabetesDE  haben sich intensiv dafür eingesetzt, um diesen Patienten auch weiterhin eine individuelle Diabetestherapie zu ermöglichen. Die DDG bedauert hingegen den forthin geltenden Verordnungsausschluss der Glitazone, was die Therapie bei einigen Patienten erschwert.  >>>  

 

+++ Diabetes und Depression +++
Antidepressiva, Verhaltenstherapie oder in Kombination: Therapie lindert depressive Symptome bei Diabetikern
Essen, 24.2.2011 – Menschen mit Diabetes haben ein doppelt so hohes Risiko eine Depression zu erleiden wie körperlich Gesunde. Die psychische Erkrankung wiederum erschwert eine aktive und erfolgreiche Behandlung des Diabetes. Derzeit wird eine Depression lediglich bei jedem zweiten betroffenen Diabetiker erkannt. Dabei lassen sich mit der rechtzeitigen Therapie depressive Symptome ähnlich gut lindern wie bei depressiven Patienten ohne Diabetes. Dazu gehören Antidepressiva, Verhaltenstherapie oder eine Kombination aus beidem. Welche Therapie Erkrankten hilft und wie sich etwa Essstörungen bei Diabetespatienten behandeln lassen, diskutieren Experten auf dem Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, der vom 23. bis 26. März 2011 in Essen stattfindet.  >>>  

 

+++ TEENDIAB-Studie +++
Ursachenforschung zum Typ-1-Diabetes bei Jugendlichen – Zwischenbilanz nach zwei Jahren TEENDIAB-Studie
München, 22. Februar 2011 – Seit circa zwei Jahren läuft deutschlandweit die TEENDIAB-Studie. Ziel der Beobachtungsstudie ist es herauszufinden, warum Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und achtzehn Jahren an Typ-1-Diabetes erkranken. Die Beantwortung dieser Frage soll dabei helfen, in möglichst naher Zukunft Techniken zur Verhinderung von Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Durchgeführt wird die TEENDIAB-Studie von Univ.-Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler, der Leiterin der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München. 242 Kinder beteiligen sich bisher an der Studie; ihre Teilnahme an den regelmäßigen Check-ups bildet die Grundlage der Forschung auf diesem Gebiet. Durch ihr Mitwirken helfen die Kinder und ihre Familien dabei, die Frage nach dem „Warum“ einer Diabeteserkrankung zu beantworten. Was spielt eine Rolle – Ernährung, Sport, Pubertät? Derzeit kann diese Frage noch nicht beantwortet werden.  >>>  

 

+++ Bei Diabetes auf die Hautgesundheit achten +++
Schlechte Stoffwechseleinstellung fördert dermatologische Veränderungen
Berlin, 22. Februar 2011 – Ursache für Hautbeschwerden wie starken Juckreiz, Blasenbildung, Rötungen oder Furunkel kann eine schlecht eingestellte Diabeteserkrankung sein. Menschen mit Diabetes sollten daher eine möglichst gute Stoffwechseleinstellung anstreben und ihre empfindliche Haut pflegen. diabetesDE empfiehlt Betroffenen, Hautprobleme vom Dermatologen behandeln zu lassen und ihn über ihren Diabetes zu informieren. Manche Hauterkrankungen können auch auf einen noch nicht festgestellten Diabetes mellitus hinweisen. Dies sollten Dermatologen in ihre Diagnose-stellung einbeziehen. Ist der Stoffwechsel gut eingestellt, sind Menschen mit Diabetes nicht anfälliger für Pilz- und andere Haut-infektionen als Gesunde. Doch etwa ein Drittel von ihnen leidet wegen einem zu hohem Blutzuckerspiegel unter Funktionsstörungen der Haut.  >>>  

 

+++ Innovative Technologie +++
Bald Blutzuckermessgeräte von sanofi-aventis
In Kürze wird das Unternehmen sanofi-aventis zwei Blutzuckermessgeräte, die die Wünsche und Anforderungen von Menschen mit Diabetes berücksichtigen, auf den Markt bringen. Das Messgerät BGStar® ist mit seinem übersichtlichen Display und den großen griffigen Tasten sehr leicht zu bedienen. Verschiedene Alarmfunktionen machen auf Abweichungen wie zum Beispiel Unterzuckerungen aufmerksam. Ein positives Feedback kann in Form eines Smileys zugeschaltet werden. Um flexibel und mobil bei der Blutzuckermessung zu sein, lässt sich der iBGStar™ mit dem iPhone® und dem iPod touch® verbinden. Mit der iBGStar™ App lassen sich die Werte aufzeichnen, beobachten und verwalten und gleich per E-Mail an den Arzt senden. Auf der Website
www.bgstar.de kann sich jeder jetzt schon registrieren, der benachrichtigt werden möchte, sobald die Geräte im Markt verfügbar sind.  >>>  

 

+++ Aufruf zur 2. Erlebniswoche für Kinder mit Typ1 Diabetes +++
diabetesDE setzt sein Spendenprojekt im Herbst 2011 fort
Berlin, 11. Februar 2011 – Auch 2011 wird diabetesDE wieder eine Erlebniswoche für Kinder mit Typ 1-Diabetes anbieten. In den Herbstferien Berlin und Brandenburg geht es vom 9. bis zum 14. Oktober 2011 auf das Ponyschloss Gadow, das in den Elbtalauen nordwestlich von Berlin gelegen ist. In diesem Jahr fahren 25 Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren mit, die von sechs Betreuern begleitet werden. Auf dem Programm steht wie 2010 wieder eine bunte Mischung aus sportlichen Aktivitäten, gemeinsamen Erlebnissen und altersgerechten Schulungen.  Eltern können ihre Kinder per sofort mit folgendem Anmeldeformular anmelden:
http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/Spenden/Flyer_Erlebniswoche_2011.pdf>>>   

 

+++ 100 Tage Palexia® retard +++
Erste Praxiserfahrungen mit dem neuen Analgetikum sind sehr viel versprechend
Aachen, 8.2. 2011 – Seit Oktober 2010 ist mit Palexia® retard der erste Vertreter der vorgeschlagenen neuen Substanzklasse der MOR-NRI in Deutschland auf dem Markt. Die ersten Praxis-Erfahrungen mit dem Analgetikum spiegeln die Ergebnisse der zahlreichen Studien wieder. Tapentadol wurde bei unterschiedlichen Indikationen, unter anderem bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen sowie bei Schmerzen aufgrund von Arthrose und diabetischer Polyneuropathie untersucht. Im Vergleich zum starken klassischen Opioid Oxycodon wurden unter Tapentadol bei vergleichbarer analgetischer Wirksamkeit deutlich weniger opioid-typische Nebenwirkungen beobachtet. Durch diese verbesserte Verträglichkeit – gerade bei gastrointestinalen und ZNS-Nebenwirkungen – gab es im Vergleich deutlich weniger Therapieabbrüche.  >>>  

 

+++ Diabetisches Makulaödem +++
Hohe Blutzuckerwerte gehen ins Auge!
Frankfurt – Bei der Pathogenese des diabetischen Makulaödems (DMÖ) spielt die erhöhte Ausschüttung des Vascular Endothelial Growth Factors (VEGF) eine wesentliche Rolle. Im Ergebnis verschiedener Studien hat sich der bereits bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration bewährte VEGF-Inhibitor Ranibizumab, der jetzt auch zur Behandlung DMÖ zugelassen ist, auch bei der Therapie der Visusbeeinträchtigungen als äußerst wirksam erwiesen. Zum ersten Mal steht damit für diese Erkrankung eine visusverbessernde, evidenzbasierte, medikamentöse Therapie zur Verfügung. Die Zulassung von Lucentis® bedeutet für viele Diabetiker mit Visus-beeinträchtigungen infolge eines DMÖ die Aussicht auf eine erhebliche Sehverbesserung. Bei vier von zehn Patienten konnte die Lesefähigkeit um mindestens zwei Zeilen verbessert werden.  >>> 
 

 

Weitere Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen stehen unter www.silverstar-preis.de  zur Verfügung.

+++ Förderpreis Silver Star 2011 +++
Das Ziel: Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes

Berlin – In Würde altern, das ist es, was sich jeder Mensch wünscht. Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben gehören dazu. Dass ein erfülltes Leben auch für ältere Menschen mit Diabetes möglich bleibt, das ist das Ziel des Silver Star – dem Förderpreis von der BERLIN-CHEMIE AG, der 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben wird. Es sollen praxisorientierte Projekte gefördert werden, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes beitragen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert – eine beachtliche Summe, mit der sich in der Tat viel bewegen lässt. Vertreter der Jury aus Diabetologen und Altersmedizinern sprachen in Berlin über die Hintergründe und Ziele des Förderpreises. Mit dem Silver Star werden praxisorientierte Projekte gesucht, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes beitragen. Dabei kann es sich um zukunftsweisende Versorgungskonzepte handeln oder um nützliche und praktische Ideen, die älteren Diabetespatienten helfen, ihren Alltag zu bewältigen. Weitere Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen stehen unter www.silverstar-preis.de zur Verfügung.  >>>  

 

+++ Angebliche Impfung soll Typ-1-Diabetes heilen +++
Experten warnen eindringlich vor unseriösem Therapie-Angebot im Internet
Berlin, 3.02.2011 – Eine aktuelle Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE warnt Typ-1-Diabetiker vor einem unseriösen Angebot im Internet: Dort bietet Prof. Ulrich von Arnim ein „Neuartiges Behandlungsschema für Typ-1-Diabetes“ an. Dieses solle Betroffene in 80 Prozent der Fälle heilen. Belegt werden die Erfolge mit Studien, Namen von Diabetes-Experten in Deutschland und Aussagen von Patienten, die geheilt worden seien. Es existieren jedoch weder die Studien noch eine Zusammenarbeit mit den genannten Diabetes-Experten. „Es gibt bisher keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Diabetiker von der angebotenen Therapie profitieren“, betont Professor Dr. med. Thomas Danne, Präsident der DDG und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE.  >>>  

 

Jury kürte die Gewinner des Bayer-Preises für kreative Kinderdiabetesprojekte  beim Kircheim Forum in Berlin: Platz 1 – Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke: „Geschwisterwochenende“ Platz 2 – Dr. Karsten Milek vom Diabetesschulungszentrum Hohenmölsen: „KiDS-Kurs“ Platz 3 – Dr. Carsten Petersen & der Holmer Segelverein Schleswig e.V.: „Schlei-Piraten“

+++ FINE STAR Sieger 2010: Drei Projekte, die viel bewegen +++
Jury kürte die Gewinner des Bayer-Preises für kreative Kinderdiabetesprojekte beim Kircheim Forum in Berlin:

Platz 1 – Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke: „Geschwisterwochenende“

Platz 2 – Dr. Karsten Milek vom Diabetesschulungszentrum Hohenmölsen: „KiDS-Kurs“

Platz 3 – Dr. Carsten Petersen & der Holmer Segelverein Schleswig e.V.: „Schlei-Piraten“

 

Berlin – Zum dritten Mal schrieb Bayer Diabetes Care im Mai 2010 den FINE STAR aus. Mit dem Preis werden Projekte gewürdigt und gefördert, die sich in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche mit Diabetes einsetzen.

Wieder haben sich zahlreiche kinderdiabetologische Einrichtungen und Selbsthilfegruppen beworben – keine leichte Aufgabe für die fünfköpfige Jury, die aus der Vielzahl der kreativen Bewerbungen schließlich die drei Sieger wählte.

Am 21. Januar 2011 wurden die drei Preisträger im Rahmen des Kirchheim Forums ausgezeichnet. „Auch 2010 haben wir wieder drei Initiativen ausfindig gemacht, die viel bewegen. Sie ermutigen die erkrankten Kinder und ihre Familien darin, den Diabetes anzunehmen und helfen ihnen dabei, die chronische Erkrankung im täglichen Leben zu managen“, betonte Jurymitglied Professor Dr. Thomas Danne, Chefarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult.   >>>   

 

+++ Blutzuckertests vor und während Kortisontherapien +++
Kortikosteroide können Diabetes Typ 3e und Hyperglykämien verursachen
Berlin, 31.01.2011 – Kortison und andere Kortikosteroide können den Blutzuckerspiegel erhöhen und eine Resistenz gegenüber Insulin fördern. Das kann Diabetes Typ 3e auslösen oder bei einer bereits bestehenden Diabetes-Erkrankung zum Anstieg des Blutzuckers führen. Einer kanadischen Studie zufolge begünstigen insbesondere hoch dosierte Kortisonsprays gegen Atemwegserkrankungen die Entstehung und Verschlechterung von Diabetes. diabetesDE rät daher zu Blutzuckertests vor und während einer Therapie mit Kortikosteroiden. Bei insulinpflichtigen Diabetikern müssen behandelnde Ärzte die Insulindosis während der Therapie entsprechend anpassen und regelmäßig kontrollieren.  >>>  

 

+++ Nach dem Selbstmord einer Neunjährigen +++
Alle Diabetes-Kids brauchen moderne Diabetes-Therapie
Berlin – Mit großem Bedauern hat diabetesDE Medienberichte über den Selbstmord einer Neunjährigen in Frankreich zur Kenntnis genommen: Im französischen Lyon hat sich ein an Diabetes Typ 1 erkranktes neunjähriges Mädchen das Leben genommen, weil es die Einschränkung in ihrem Süßigkeitenkonsum  durch ihr Kindermädchen nicht mehr ertragen hat. „Wir bedauern diesen tragischen Fall zutiefst und möchten ihn zum Anlass nehmen, alle Eltern von Kindern mit Diabetes zu bitten, sich den professionellen Rat über Ernährung in einer Spezialeinrichtung für Kinderdiabetes einzuholen. Auch die behandelnden Ärzte sollten ihre kleinen Patienten mit ihren Eltern zu einer professionellen Diabetesberatung schicken, damit Fälle wie in Frankreich kein Drohgespenst aufbauen.  >>>  

 

+++ Contour USB erleichtert Diabetesmanagement im Alltag +++
Das belegen die Ergebnisse einer nicht interventionellen Studie – Ärzte bestätigen: Gerät fördert Compliance und Stoffwechselkontrolle
Leverkusen – Die Kombination aus Blutzuckermessgerät und integrierter Diabetes Management Software im Contour® USB bietet sowohl für Anwender als auch für die betreuenden Diabetesteams Vorteile. Das ist das Ergebnis einer sechswöchigen Beobachtungsstudie unter der Leitung des Hamburger Diabetologen Prof. Dr. med. Ulrich Schwedes, an der sich deutschlandweit 129 diabetologische Schwerpunktpraxen und 1.127 insulintherapierte Typ-1 und Typ-2 Diabetiker beteiligten. Dabei evaluierten Patienten und Ärzte ihre Zufriedenheit mit dem Gerät sowie dessen Handhabung und Alltagstauglichkeit anhand strukturierter Fragebögen. „Den Ergebnissen zu Folge motiviert es den Patienten, seine Messergebnisse einfach und für ihn verständlich auswerten zu können“, so Prof. Schwedes.  >>>  

 

+++ Therapie chronischer Schmerzen +++
7-Tage-Schmerzpflaster überzeugt auch in Langzeittherapie
München – Opioide gewinnen bei der Behandlung nicht tumorbedingter chronischer Schmerzen immer mehr an Bedeutung – insbesondere transdermale Applikationssysteme spielen wegen ihrer einfachen Anwendung eine wichtige Rolle. Das buprenorphinhaltige 7-Tage-Schmerzpflaster Norspan® nimmt bei der Therapie nicht tumorbedingter Schmerzzustände eine zentrale Stellung ein: Gerade im Alter, wenn Komorbiditäten, metabolische Veränderungen oder Non-Compliance die Therapieansätze komplizieren, profitieren Patienten, Ärzte und Pflegende von der Reduktion der Tablettenlast und der einfachen Anwendung. Der transdermale Applikationsweg führt zu einem gleichmäßigen Wirkstoffspiegel über sieben Tage und ermöglicht so eine dauerhafte Schmerzkontrolle über eine gesamte Woche – zum Beispiel bei Patienten, die zuvor mit NSAR oder Tramadol unzureichend behandelt waren. Aktuelle Daten einer nicht-interventionellen Studie liefern neue umfangreiche Erkenntnisse mit dieser Applikationsform zur Schmerztherapie aus Patientensicht. Dabei erweist sich Norspan® als adäquate Therapie insbesondere bei Neuropathien und Arthropathien, gefolgt von Rückenschmerzen, Weichteilerkrankungen und Chondropathien.  >>>  

 

+++ GLP-1- basierte Differentialtherapie +++
Ein Konzept mit Zukunft: Differentialtherapeutische Ansätze bei Typ 2 Diabetes
Berlin – Neben einer effektiven HbA1c-Senkung sind die Vermeidung von Hypoglykämien und ein effektives Gewichtsmanagement zentrale Aspekte bei der Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes. Neue Entwicklungen von Medikamenten zur Glykämiekontrolle bei Diabetikern sollten im Idealfall innovative, komplementäre Wirkprinzipen beinhalten und über die Senkung des Blutzuckerspiegels hinaus positive Effekte auf makro- und mikrovaskuläre Endpunkte haben. Die moderne antidiabetische Therapie ist eine Differentialtherapie. Demnach sollte die Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes entsprechend dem pathophysiologischen Stadium der Erkrankung und individualisiert nach Patiententyp und -bedürfnis erfolgen. Dieser Ansatz wird in der Insulintherapie bereits seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Im Bereich der GLP-1-basierten Therapien ist das Potenzial einer individualisierten Therapie jedoch noch nicht ausgeschöpft – neue, vielversprechende Ansätze könnten dies bald ändern.  >>>  

 

+++ Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes +++
Aktuelle Studiendaten zur Therapie mit Insulinanaloga Moderne Insuline und Injektionshilfen erleichtern die frühzeitige und nachhaltige Glukosekontrolle
Berlin
Eine frühzeitige nachhaltige Glukosekontrolle ist erforderlich, um das mikro- und makrovaskuläre Risiko von Menschen mit Typ-2-Diabetes gering zu halten. Moderne Insuline wie Lantus® (Insulin glargin) und Apidra® (Insulinglulisin) sowie die modernen Injektionshilfen SoloStar® und ClikStar® erleichtern es, diese Forderung in die Praxis umzusetzen. Dies untermauern zahlreiche Studiendaten aus diesem Jahr. „Rund 75 Prozent aller Diabetiker sterben an akuten Gefäßverschlüssen, insbesondere an Herzinfarkten und Schlaganfällen. Hier gilt: Prävention vor Intervention“, so Professor Dr. Diethelm Tschöpe, Ärztlicher Direktor am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Um einer Hyperglykämie vorzubeugen, die maßgeblich zur Schädigung des Herzens beiträgt, ist eine normnahe Blutzuckereinstellung die Basis einer jeden individualisierten Behandlung.  >>>  

 

+++ Lücken in der Patientensicherheit +++
Qualität der Blutzuckermessung bei Diabetespatienten gefährdet: diabetesDE kritisiert Umstellung auf günstigere Teststreifen
Berlin, 15.12.2010 – An zehn Prozent der Diabetespatienten, die bei einer Ersatzkasse versichert sind, sollen künftig kostengünstigere Blutzuckerteststreifen abgegeben werden. Dies sieht ein neuer Versorgungsvertrag zwischen dem Apothekerverband (DAV) und dem Verband der Ersatzkassen (vdek) vor, der seit 1. Oktober 2010 in Kraft ist. diabetesDE warnt dabei vor Lücken in der Patientensicherheit und vor Einschränkungen in der selbstbestimmten Diabetestherapie. Außerdem kritisieren die Experten die fehlende Informationsweitergabe dieses Beschlusses an Patienten, Ärzte und Apotheker. Dies führe zu erheblichen Umsetzungsproblemen in der Praxis.  >>>  

 

Bild (v.l.n.r.): Dr. Berndt von Stritzky, sanofi-aventis; Dr. Regina Pfeiffer, sanofi-aventis; Sabrina Greulich, Düsseldorf; Prof. Diethelm Tschöpe, Bad Oeynhausen

+++ Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ +++

sanofi-aventis stellt diesen Förderpreis seit vielen Jahren zur Verfügung

Berlin, 4.12. 2010 – Die diesjährige Trägerin des von sanofi-aventis gestifteten Förderpreises der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ ist Sabrina Greulich vom Institut für klinische Biochemie und Pathochemie am DDZ (Deutsches Diabetes-Zentrum, Düsseldorf). Der Preis in Höhe von 10.000 Euro wurde im Rahmen der X. Jahrestagung der Stiftung von Dr. med. Berndt von Stritzky, Medical Director Diabetes, in Berlin überreicht. Die Arbeit der Preisträgerin kommt zu der Schlussfolgerung, dass sekretierte Faktoren aus dem epikardialem Fettgewebe (Epi), wie das Activin A, mit dem Myokard interagieren und somit eine Rolle bei der Pathogenese der diabetischen Kardiomyopathie spielen könnten.

„Die Wahl der Preisträgerin untermauert unser Stiftungsziel, Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete zu fördern, die ihre Studien dem Thema widmen, dass uns am Herzen liegt, die Korrelation von Kardiologie und Diabetologie“, erklärte Professor Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe, 1. Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“, Bad Oeynhausen. >>>  

 

+++ Neue Diagnose für Nervenschäden durch Diabetes +++
Augenhornhaut als Spiegel für Krankheitsverlauf
München – Mehr als die Hälfte aller Diabetiker entwickelt eine Nervenschädigung – die diabetische Neuropathie. Sie beeinträchtigt die Sinneswahrnehmung und die Funktion von Organen. Künftig könnte eine mikroskopische Analyse der Augenhornhaut die Früherkennung von krankhaften Veränderungen ermöglichen und Betroffene vor schweren Nervenschäden bewahren, so die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). DOG-Experten an der Universitätsaugenklinik Rostock entwickeln derzeit eine Methode, die mithilfe digitaler Bildverarbeitung der konfokalmikroskopischen Bilder erste Anzeichen einer Neuropathie erkennt. Damit ließe sich zukünftig die aktuelle Situation des Patienten zuverlässig und ohne operativen Eingriff ermitteln.  >>>  

 

+++ Multitalent Stammzelle +++
Autologe Nabelschnurblut-Stammzellen im therapeutischen Einsatz
München – Stammzellen aus Nabelschnurblut sind klinisch bewährt, ihre Wirkung ist erwiesen und sie sind in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Sie sind sehr vital, proliferationsfähig und differenzierungsfreudig. Ihre Gewinnung ist ethisch unbedenklich. Nabelschnurblut enthält neben Blut bildenden Stammzellen auch Vorläuferzellen, die sich etwa in Haut-, Knochen- oder Nervenzellen entwickeln können. Sie sind weitgehend unbelastet von Umwelteinflüssen. Der Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut bei Kindern mit Typ-1-Diabetes, Frühkindliche Hirnschäden und die Herstellung von kardiovaskulärem Gewebe wird derzeit untersucht.  >>> 

 

+++ Individuelle Diabetestherapie gefährdet +++
DDG spricht sich gegen G-BA-Ausschluss von Glitazonen aus
Berlin, 22. November 2010 – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE kritisieren den vollständigen Verordnungsausschluss der Glitazone und Glinide durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Dieser tritt am 1. April 2011 in Kraft und hat zur Folge, dass Typ-2-Diabetiker mit Niereninsuffizienz, Metformin-Unverträglichkeit oder Gefäßerkrankungen künftig nur noch eine eingeschränkte medikamentöse Behandlung erhalten. Eine gesundheitliche Schädigung dieser Patienten ist nach Einschätzung der DDG nicht auszuschließen, da es bislang keine Alternativmedikation gibt. Der G-BA begründet seine Entscheidung für den Verordnungsausschluss mit der unzureichend nachgewiesenen Wirksamkeit der Glitazone und Glinide. Kosten und Nutzen seien nach Ansicht des G-BA in einem Missverhältnis und für das Gesundheitssystem sowie die Patienten untragbar. „An dieser Stelle sollte der G-BA jedoch die individuelle Nutzenabwägung berücksichtigen“, betont Professor Dr. med. Harald Klein, Vorsitzender des Pharmakotherapie-Ausschusses der DDG. „Pioglitazon ist für Patienten mit Niereninsuffizienz  derzeit neben Repaglinid die einzige Therapiemöglichkeit in Tablettenform.“  >>>  

 

+++ Diabetes mellitus +++
Aufklärung der Bevölkerung – nicht nur am Weltdiabetestag
Heilbronn – Die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2 hat sich aufgrund der modernen Lebensweise längst zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickelt. Jeder 10. Einwohner ist in Deutschland betroffen. Durch eine gezielte und breit angelegte Aufklärung könnte nach Meinung der Experten ein weiterer Anstieg der Betroffenenzahlen abgeschwächt oder vielleicht sogar verhindert werden. Am 20. Dezember 2006 wurde von den Vereinten Nationen (UN) auf der 83. Plenarsitzung die Resolution 61/225 verabschiedet. Sie legt fest, dass ab 2007 der 14. November (Geburtstag von Sir Frederick Banting, der gemeinsam mit Charles Best 1922 das für Diabetiker lebenswichtige Insulin entdeckte) ein jährlich weltweit zu begehender Tag der Vereinten Nationen ist: der Weltdiabetestag.  >>>  

 

+++ Spannungsfeld rationale Diabetestherapie +++
Wirtschaftlichkeit und klinische Vorteile langwirksamer Insulinanaloga
Berlin – Welche klinischen Vorteile bietet das langwirkende Insulin glargin? Wie wird es am besten eingesetzt und wie wirtschaftlich ist diese Therapie nicht nur für Typ-2, sondern auch für Typ-1-Diabetespatienten? Es geht nach neuesten Zahlen um mehr als acht Millionen Diabetiker in Deutschland, sagte Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, Chefärztin am Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München. Die Mehrzahl sind Typ-2-Diabetiker. Eine Herausforderung bei deren Behandlung ist die Progredienz des Typ-2-Diabetes. Die über die Jahre ständig steigenden HbA1c-Werte erfordern zunehmend komplexere Therapien, die häufig ein hohes Risiko für Gewichtszunahme und Hypoglykämien beinhalten. Darunter leidet die Compliance.  >>>  

 

+++ Ein Jahr praktische Erfahrung mit Saxagliptin +++
Effektive Kontrolle der Glukosetriade durch frühe Add-on-Therapie
Berlin – Der HbA1c-Zielwert für Typ 2 Diabetiker (T2D) soll laut den internationalen und nationalen Leitlinien zwischen 6,0 und 7,5 Prozent liegen. In Europa sind es etwa 50 Prozent die diesen Wert erreichen. Um Folgeerkrankungen zu vermeiden und den Verlauf der Diabetes zu verbessern ist eine frühe medikamentöse Therapie erforderlich. Die aktuellen Praxis-Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfehlen daher die frühzeitige Kombination von oralen Antidiabetika. Saxagliptin bewährt sich nun seit einem Jahr in der praktischen Anwendung. Baselinedaten des aktuellen prospektiven Diabetesregisters DiaRegis in Deutschland haben gezeigt, dass unter der Kombination aus Metformin und DPP-4-Inhibitoren weniger Hypoglykämien auftraten.  >>> 

 

+++ 10.000 Kinder kommen dem Zucker auf die Schliche +++
Bayer Diabetes Care und Medtronic unterstützen VDBD bei Aufklärungskampagne zu Ernährung, Bewegung und Diabetespräventation in rund 400 Kindergärten und Schulen
Leverkusen, 20.10.2010 – Der 14. November ist der Weltdiabetestag 2010. Ein Anlass für Bayer Diabetes Care und den Insulinpumpenhersteller Medtronic, gemeinsam die deutschlandweite Aufklärungskampagne des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) zu unterstützen. Vom 01. November bis zum 31. Januar besuchen ehrenamtliche Ernährungsberater und Diabetesexperten Kindergärten und Schulen. Ihr Ziel ist es, ca. 10.000 Kinder in rund 400 Kindergarten-gruppen und Grundschulklassen zu erreichen. In 90-minütigen Unterrichtseinheiten erarbeiten die Kinder gemeinsam mit den Fachleuten altersgerecht die Themen Ernährung und Bewegung.  >>>  

 

+++ Dunkle Schokolade verbessert die Lipidparameter +++
Cross-Over-Studie zeigte dass sich der Verzehr der kakaohaltigen Schokolade nach 8 Wochen positiv auf den Lipidstoffwechsel auswirkte
Hull - In einer randomisierten klinischen Studie besserte der Verzehr von 45 Gramm dunkler Schokolade bei Typ-2-Diabetikern die Lipidparameter. Die Butkonzentration des HDL-Cholesterins stieg, während das Verhältnis aus Gesamtcholesterin zum HDL-Cholesterin abfiel, (Diabetic Medicine, 2010; doi: 10.1111/j.1464-5491.2010.03108.x). Eine Gruppe von Forschern der Universität Hull und der Hull York Medical School haben herausgefunden, dass dunkle Schokolade erhebliche gesundheitliche Vorteile für Menschen mit Typ 2 Diabetes bringt. "Schokolade mit hohem Kakaoanteil sollte in der Ernährung von Patienten mit Typ 2 Diabetes als Teil einer vernünftigen, ausgewogenen zur Ernährung und Lebensweise einbezogen werden. Diese Studie zeigt, dass es eine potenzielle Reduktion des kardiovaskulären Risikos ohne schädliche Risiken auf das Gewicht, Insulinresistenz oder Blutzuckerkontrolle bieten, sagt Steve Atkin, Professor für Diabetologie und Endokrinologie, der die Studie leitete."  >>>  

 

+++ Neue Fixkombination gegen Bluthochdruck +++
Europäische Arzneimittelagentur erteilt Zulassung für TWYNSTA® (Telmisartan + Amlodipin)
Ingelheim, 12. Oktober 2010: Die Europäische Kommission hat die positive Stellungnahme der Europäischen Arzneimittelagentur EMA bezüglich der Zulassung von TWYNSTA® bestätigt. Die neue Fixkombination ist indiziert für die Behandlung der essentiellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck durch eine Therapie mit Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sowie als Ersatztherapie für Erwachsene, die Telmisartan und Amlodipin bislang in separater Darreichung in der gleichen Dosierung erhalten. TWYNSTA® ist eine neue, hoch wirksame und gut verträgliche Kombinationstablette aus dem Angiotensinrezeptorblocker Telmisartan und dem Kalziumkanalblocker Amlodipin zur Behandlung der essentiellen Hypertonie. Sie bewirkt bei schwerer Hypertonie eine starke Blutdrucksenkung von durchschnittlich annähernd 50 mmHg systolisch und kontrolliert den Blutdruck bei bis zu 83 Prozent der Patienten über volle 24 Stunden.  >>>  

 

+++ Schmerzen von Kindern künftig besser behandeln +++
Quantitative Sensorische Testung bringt neue Erkenntnisse
Mannheim, 7. September 2010 – Die Hälfte aller Kinder, die länger als zwei Jahre an Typ-1-Diabetes leiden, haben verborgene Nervenschäden. Dieses Ergebnis erbrachte eine Studie der Vestischen Kinderklinik Datteln. Erkennen lassen sich diese Schädigungen durch die neue Messmethode der Quantitativen Sensorischen Testung (QST). Das Verfahren, das jetzt erstmals bei Kindern angewandt wurde, lieferte weitere interessante Resultate. Danach entstehen Schmerzen bei Patienten mit einer Spastik aufgrund frühkindlicher Hirnschädigungen nicht, wie bisher angenommen, durch Muskelverspannungen, sondern durch die Nerven selbst. Daraus ergeben sich wichtige Unterschiede für die Therapie.  >>> 

 

+++ Ungesunder Lebensstil häufig Ursache für Krebs +++
diabetesDE empfiehlt Typ-2-Diabetikern Teilnahme an Früherkennungsprogrammen
Berlin, 1. Oktober 2010 – Neue Studiendaten deuten darauf hin, dass womöglich nicht eine Diabeteserkrankung selbst für ein höheres Krebsrisiko bei Typ-2-Diabetikern verantwortlich ist, sondern Lebensstilfaktoren, die auch häufig zu einem Diabetes Typ 2 führen. Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 haben gegenüber der Normal-bevölkerung ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für manche Krebsarten: Laut einer Ende Mai vorgestellten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums erkranken Typ-2-Diabetiker sechsmal häufiger an Bauchspeicheldrüsenkrebs und etwa viermal häufiger an Leberzellkrebs als andere Menschen. Das Erkrankungsrisiko für Tumoren an Niere, Schilddrüse und Speiseröhre ist der Studie zufolge doppelt so hoch wie das der Allgemeinbevölkerung. diabetesDE rät daher allen Diabetikern, an den angebotenen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen und auf einen gesunden Lebensstil zu achten.  >>>  

 

+++ Bundesrat verbietet Diabetikerlebensmittel +++
Diabetologen begrüßen die Änderung der Diätverordnung
Köln, 27. September 2010 – Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag die Änderung der Diätverordnung verabschiedet, die bewirkt, dass Diabetikerlebensmittel ab 2012 endgültig aus den Supermarkt-Regalen verschwinden. Mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren sollen die bisherigen Kennzeichnungspflichten aufgehoben und die Ernährungsempfehlungen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst werden. Kennzeichnungen wie „Für Diabetiker geeignet“ sollen dann wegfallen, da Diabetiker nach heutigem Kenntnisstand keine speziellen Lebensmittel benötigen. Der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) begrüßt diese Änderung sehr. „Uns ist bereits seit Längerem bekannt, dass Diabetikerlebensmittel unseren Patienten keinen gesundheitlichen Vorteil bringen“, sagt Dr. Ulrich Nühlen, Mitglied des BdSN.  >>> 

 

+++ Diabetes-Patienten in Balance +++
Verbesserte Blutzucker-Balance durch Inkretin-Schutz
Köln – Diabetes ist eine Epidemie im Zeitraffer: Alle zehn Sekunden stirbt weltweit ein Mensch an ihren Folgen. Nach Angaben der International Diabetes Federation (IDF) leiden mehr als 246 Millionen Menschen an dieser Krankheit, das sind fast
6 % der erwachsenen Weltbevölkerung. Bei Vorliegen von kardiovaskulären Komplikationen führt eine medikamentös induzierte, abdominal betonte Adipositas zur Zunahme der Insulinresistenz und hierdurch bedingt zur Steigerung des Risikos für weitere kardiovaskuläre Ereignisse. Nach aktuellen Daten sollte der angestrebte HbA1c Zielbereich bei vorbestehender koronarer Herzkrankheit um 7,5 % liegen. Der DPP-4-Hemmer Sitagliptin steht für einen neuen, modernen Ansatz in der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Nur eine Tablette einmal täglich schützt die köpereigenen Inkretine vor dem Abbau und verbessert dadurch die Blutzucker-Balance.  >>> 

 

+++ HbA1c-Test erleichtert Erstdiagnose +++
Neue und vereinfachte Kriterien bei Typ-2-Diabetes könnten Früherkennung verbessern
Berlin – Die Diagnose eines Typ-2-Diabetes mellitus wird für Patienten und Ärzte einfacher. Bisher erfolgte die Bestimmung des Blutzuckers am Morgen und auf nüchternen Magen. Ein Blutzuckerbelastungstest mit mehreren Blutentnahmen folgte anschließend, wenn die erste Untersuchung die Diagnose nicht eindeutig bestätigte oder ausschloss. Nach den neuen Empfehlungen der Deutscher Diabetes-Gesellschaft (DDG), diabetesDE und des Kompetenznetzes Diabetes mellitus reicht künftig in vielen Fällen die einmalige Bestimmung des so genannten HbA1c-Werts. Der HbA1c-Test könnte insbesondere bei älteren Menschen sinnvoll sein und dazu beitragen, die Erkrankung frühzeitiger zu erkennen, erläutern die Autoren der gemeinsamen Stellungnahme der DDG, diabetesDE und des Kompetenznetzes Diabetes mellitus.  >>> 

 

+++ Studie weist nach: Patienten-Schulungen lohnen sich +++
diabetesDE sieht für Typ-2-Diabetiker Effizienz von Schulungen bestätigt
Berlin – Eine Schulung kann Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus helfen, ihren Lebensstil zu verbessern. Das DESMOND-Projekt aus England zeigt, dass sie
z.B. die Gewichtsabnahme, körperliche Aktivität oder den Raucherstatus positiv beeinflussen. Die Ergebnisse einer kürzlich erschienenen Kostenanalyse dieses Projekts belegen, dass die Kosten für diese Patientenseminare in einem günstigen Verhältnis zum Nutzen stehen. diabetesDE betont, dass auch hierzulande Typ-2-Diabetiker von einer Schulung profitieren können. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (BMJ) vorgestellte Untersuchung zeigt, dass sich Schulungen für Typ-2-Diabetiker auch wirtschaftlich lohnen  >>> 

 

+++ Diabetes Mellitus +++
Altersdiabetes war einmal...
Frankfurt – „Altersdiabetes“ – die landläufige Bezeichnung für die mit steigendem Lebensstandard mehr und mehr um sich greifende chronische Stoffwechselstörung (Diabetes mellitus Typ 2), hat längst nichts mehr zu tun mit fortgeschrittenem Lebensalter. Die heutige (oft ungesunde) Lebensweise führt dazu, dass schon Kinder und Jugendliche diese Erkrankung entwickeln. Aufklärung über das Entstehen der Krankheit und über wirksame Möglichkeiten der Prävention, aber auch über moderne Therapien sind dringender denn je. Mit der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat sich das Pharmaunternehmen sanofi-aventis gemeinsam mit verschiedenen Partnern dieser Aufgabe gestellt.  >>> 

 

+++ Zum Schulanfang +++
diabetesDE fordert bessere Integration von Kindern mit Diabetes – Neue Broschüre vermittelt Lehrern Wissen über Kinder mit Diabetes
Berlin, 18. August 2010 – In Deutschland leben etwa 25.000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren mit Diabetes Typ 1. Diese sind genauso leistungsfähig wie Kinder ohne Diabetes, wenn gewisse Regeln beachtet werden. Betroffene Eltern wünschen sich, dass  Lehrer mehr Wissen  über die Stoffwechselkrankheit ihrer Kinder haben. Zum neuen Schuljahr hat die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie e.V. (AGPD) zusammen mit diabetesDE eine überarbeitete Neuauflage ihrer Broschüre für Lehrerinnen und Lehrer herausgegeben. Mit der Broschüre bieten die AGPD und diabetesDE Schulpädagogen eine Hilfestellung für den Umgang mit diabeteskranken Kindern.  >>> 

   

+++ Bessere Chancen auf Schwerbehindertenausweis für Diabetiker +++
Bundesrat rückt Therapieaufwand bei der Einstufung des Behindertengrads in den Mittelpunkt
Leverkusen – Der Bundesrat hat die Voraussetzungen geändert, unter denen Diabetiker in Zukunft einen Schwerbehindertenausweis beantragen können. Nach der Neuregelung ist nun der Behandlungsaufwand für die Bewilligung ausschlaggebend und nicht wie bisher das Behandlungsergebnis. „Für Diabetiker, die sich Insulinspritzen oder eine Insulinpumpe tragen, kann die neue Regelung eine großer Verbesserung bringen“, begrüßt Dr. Jürgen Hoß aus dem Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) die Bundesratsentscheidung. Ab sofort gelten Diabetiker als schwerbehindert, wenn sie täglich mindestens vier Insulininjektionen benötigen...  >>> 

 

+++ Diabetes und Depression in Kombination ist gefährlich +++
diabetesDE fordert bessere psychologische Betreuung von Diabetikern

Berlin, 16.8. 2010 – Menschen mit Depressionen haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken. Aber auch eine bestehende Diabetes-Erkrankung erhöht das Risiko, eine Depression zu entwickeln. Kommen beide Erkrankungen zusammen, potenzieren sich die negativen Folgen für Lebensqualität und Lebensdauer der Betroffenen. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) fordern deshalb eine bessere psychologische Betreuung von Diabetikern. Das erhöhte Risiko von Diabetikern, an Depressionen zu erkranken und die negativen Auswirkungen beim Vorliegen beider Erkrankungen sind durch Studien gut belegt. Diese addieren sich nicht nur, sie potenzieren sich: Im Vergleich mit Diabetikern ohne Depressionen leiden depressive Diabetiker elf Mal häufiger unter Komplikationen an den kleinen Blutgefäßen. Die Gefahr von Schädigungen an den großen Gefäßen, die zu Durchblutungsstörungen oder Herzinfarkt führen können, ist um das 2,5-Fache erhöht.  >>> 

 

+++ Motivationshilfe für Menschen mit Diabetes +++
diabetesDE verrät zehn Tipps zum Einsparen von Kalorien
Berlin, 11.8. 2010 – Der Sommer und die T-Shirt-Saison veranlassen viele Menschen, ein paar Kilos abzuspecken und ihren Lebensstil zu ändern. Bei den meisten lässt die Motivation jedoch schon nach den schönen Tagen oder dem Urlaub wieder nach. Dabei können eine kalorienarme Ernährung und ausreichend Bewegung vielen Krankheiten vorbeugen und die Lebensqualität verbessern. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 etwa steht ein gesunder Lebensstil im Mittelpunkt der Therapie. diabetesDE möchte mit alltagstauglichen Tipps Betroffene motivieren, ihre gesteckten Ziele auch nach dem Urlaub weiterhin zu verfolgen. Als Anreiz hat die gemeinnützige Organisation zehn leckere Rezepte zusammengestellt, mit denen sich kalorienreiche Standard-Mahlzeiten ersetzen lassen.  >>> 

 

+++ G-BA-Beschluss zu Glitazonen +++
Wird die Therapie des Typ-2-Diabetes auf den Stand der frühen 80er Jahre zurückgeworfen?
Köln
Pioglitazon (actos®) ist eines der am besten untersuchten oralen Antidiabetika, dessen Ausschluss aus der Erstattungsfähigkeit nicht zu rechtfertigen ist. So die einhellige Meinung der Referenten bei einer Pressekonferenz in Köln zum G-BA Beschluss vom 17. Juni 2010. Das günstige kardiovaskuläre Risikoprofil, mehr als 13 Millionen Patientenjahre Therapieerfahrung, die von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) erst Anfang Juli erlassene positive Opinion für eine Verlängerung der Zulassung sowie die Leitlinien der Deutschen-Diabetes-Geseilschaft (DDG) sprechen für Pioglitazon. Eine Umstellung auf andere orale Antidiabetika wäre mit erhöhten Risiken für die Patienten sowie mit höheren Kosten verbunden. Nach den aktuellen evidenzbasierten Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) ist Pioglitazon entsprechend der zugelassenen Indikationen in allen Diabetesstadien einsetzbar.  >>>   

 

+++ DDG-Symposium +++
Moderne Diabetes-Therapie mit Sitagliptin – ein Update
Stuttgart – Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes ist längst nicht mehr nur die blutzuckersenkende Wirkung entscheidend. Der Vermeidung von Hypoglykämien und einer medikamenten-induzierten Gewichtszunahme kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Dies ist auch für die Patienten wichtig. Über ihre Vorstellung einer modernen Diabetes-Therapie 2010 referierten auf dem Symposium der BERLINCHEMIE AG im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft renommierte Experten unter dem Vorsitz von Professor Andreas Pfeiffer, Berlin/Nuthetal und Professor Wolfgang E. Schmidt, Bochum.  >>> 

 

+++ Neues Schwerbehindertenrecht für Diabetiker +++
Bundesratsentscheidung rückt Therapieaufwand in den Mittelpunkt bei der Einstufung des Behindertengrads
Berlin, 9.Juli 2010 – Der Bundesrat hat heute eine Neuregelung der Versorgungsmedizin-Verordnung beschlossen. Darin sind die Voraussetzungen geändert, nach denen Diabetiker zukünftig einen Schwerbehindertenausweis erhalten können. Ausschlaggebend für die Bewilligung sind jetzt der hohe Therapieaufwand der Betroffenen und deren Benachteiligungen im Alltag. Bisher musste der Nachweis schwerer Unterzuckerungen erbracht werden, um als Diabetiker Schwerbehindertenstatus zu erhalten. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) begrüßen an den neuen Einstufungskriterien zum Grad der Behinderung (GdB), dass Diabetikern nun nicht mehr so häufig der Verlust des Führerscheins oder eine Arbeitsunfähigkeit droht. Die Diabetes-Experten erhoffen sich von der Neuregelung außerdem mehr Rechtssicherheit und Transparenz.  >>> 

 

+++ Lang wirksame Insulinanaloga für Diabetes Typ 2 fallen aus Erstattung +++
diabetesDE und DDG kritisieren Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums
Berlin – Lang wirksame Insulinanaloga werden zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet: Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. März 2010 nicht beanstandet. Dieser sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen für Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herkömmliches Verzögerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden können. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen der lang wirksamen Insulinanaloga belegen. Beispielsweise verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein können.  >>> 

 

+++ Bedeutung der Mundgesundheit bei Diabetikern +++
Wissenschaftsausschuss erarbeitet Konsensuspapier zur Leitlinienergänzung
Hamburg – Interaktionen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen stehen seit einigen Jahren im Fokus der parodontologischen Forschung. Eine Prognose zeigt, dass beide Krankheitsbilder zukünftig häufiger vorkommen werden. Parodontitis kommt bei Diabetikern häufiger als bei Nichtdiabetikern vor. Außerdem ist bei Diabetikern die Zerstörung des Parodonts oft weiter fortgeschritten und der Verlauf der Erkrankung beschleunigt. Das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, ist etwa dreimal höher, wenn ein Diabetes vorliegt. Aus diesem Grund stellt die Parodontitis eine weitere Komplikation des Diabetes mellitus dar. Hier ist eine Aufklärung über die Zusammenhänge besonders wichtig. Die Behandlung von Parodontopathien muss ein integraler Bestandteil des Diabetesmanagements werden, wohingegen die Sicherstellung einer adäquaten glykämischen Einstellung wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Parodontitistherapie ist.  >>>  

 

+++ Amputationen bei Diabetikern verhindern +++
Daten zeigen Erfolg von Ärztlichen Netzwerken
Berlin – Ärztliche Netzwerke, die Patienten mit dem diabetischen Fußsyndrom (DFS) behandeln, können die Anzahl von Amputationen bei Diabetikern verringern. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) sehen die kürzlich veröffentlichten Daten als positive Entwicklung. Diabetes mellitus ist bisher die Hauptursache bei den rund 60.000 Amputationen in Deutschland pro Jahr. Beim schlecht eingestellten Diabetes kommt es langfristig zur Anlagerung von Zuckermolekülen an sämtliche Strukturen des Körpers. In den Beinen führt dies zu Schädigungen der großen und kleinen Blutgefäße – Makro- und Mikroangiopathie – und der Nerven, der sogenannten Neuropathie. Die Betroffenen erkennen Verletzungen an den Füßen erst spät, die zudem wegen der Durchblutungsstörungen nur langsam heilen. Die Folge sind Amputationen oder Teilamputationen des Fußes, obwohl es seit langem erfolgreiche Diagnose- und Therapiemaßnahmen gibt.  >>> 

 

+++ Therapie stabiler chronischer Schmerzen +++
Transdermales System für konstante Buprenorphin-Spiegel über eine Woche
München – Bis zu 15 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Eine effiziente Analgesie, durch die die Schmerzen langfristig gut kontrolliert werden, ist für die Betroffenen der Schlüssel zu mehr Lebensqualität. Für viele Patienten mit opioidpflichtigen chronischen Schmerzen ist das heute einzige 7-Tage-Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Buprenorphin ein therapeutischer Gewinn. Das spezielle transdermale System von Norspan® ist breit einsetzbar und führt zu gleichmäßigen Wirkstoffspiegeln über eine Woche – bei besserer Verträglichkeit als Tramadol. Die einmal wöchentliche Applikation ist bequem in der Anwendung, die Dosis kann – bis in den Morphinbereich – individuell gut angepasst werden. Der Wirkstoff Buprenorphin bietet im Vergleich zu anderen Stufe-III-Opioiden einige Vorteile, berichtet Dr. Klaus Böhme, Anästhesist und Schmerztherapeut aus Kassel.  >>> 

 

+++ diabetesDE fordert: Hände weg von den DMPs +++
Geplante Einsparungen würden höhere Kosten im Gesundheitssystem bedeuten
Berlin – Im Rahmen der Einsparungen im Gesundheitswesen wird Medienberichterstattungen zufolge offensichtlich auch die Abschaffung der DMP-Schulungen für chronisch Kranke in Erwägung gezogen.  Die Disease-Management-Programme (DMP) -  strukturierte Behandlungsprogramme für chronische Erkrankte – wurden im Dezember 2001 mit dem Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Insbesondere den über 7 Mio. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 und 1 wurde somit ermöglicht, neben einer Patienten-Schulung an einem langfristig angelegten Behandlungsprogramm  teilzunehmen, das regelmäßige Kontrolluntersuchungen anbietet. diabetesDE weist zusammen mit Berufsverbänden darauf hin, dass die Abschaffung der DMPs eine eklatante Verschlechterung der Versorgungs- und Lebenssituation der Menschen mit Diabetes bedeuten würde.  >>> 

 

+++ Patientenratgeber zum Thema Bluthochdruck +++
Neuauflage um Ernährungsteil erweitert
Aachen – Ab sofort bietet Takeda Pharma für die Patientenkommunikation seinen Ratgeber „Besser leben mit Bluthochdruck und Zuckerkrankheit“ mit neuem Ernährungsteil an. Der neue Ernährungsteil des Patientenratgebers erklärt ausführlich die LOGI-Methode. LOGI steht für "Low Glycemic and Insulinemic Diet". Die Ernährungsmethode kann einen konstant niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegel fördern. Besonders Diabetiker und Hochdruckkranke sollten starke Blutzuckerschwankungen vermeiden und den Insulinspiegel im Blut relativ niedrig halten. Die Basis dieser Ernährungsmethode stellen stärkefreies bzw. stärkearmes Gemüse und Obst dar. Hingegen sind zucker- und kohlenhydratreiche Lebensmittel nur in Maßen zu verzehren.  >>>  

 

+++ GBA-Beschluss gegen Erstattungsfähigkeit von Glitazonen +++
Jetzt muss das BMG entscheiden
Aachen – Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) hat am 17. Juni entschieden, dass Glitazone in Deutschland von der Erstattungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen werden sollen. Der G-BA begründet seine Entscheidung mit einem ungünstigen Nutzen-Schaden-Verhältnis. Takeda Pharma kann diese Entscheidung aufgrund der im Entschluss unberücksichtigten positiven breiten Datenlage für Pioglitazon nicht nachvollziehen. Auch der abschließende Bericht des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG differenzierte die in Deutschland verfügbaren Glitazone stärker, als die Mitglieder des G-BA dies bei der Entscheidungsfindung für ihren Beschluss taten. Aber: Bevor der G-BA-Beschluss in Kraft tritt, kann das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) intervenieren. Damit bleibt Hoffnung, dass Ärzten und Patienten eines der meistverordneten oralen Antidiabetika mit belegtem Nutzen erhalten bleibt. Falls das Verfahren nicht durch das Ministerium gestoppt wird, räumt der G-BA eine Übergangsfrist von drei Monaten zur Umstellung ein. Damit bleibt actos und competact mindestens bis Januar 2011 voll verordnungs- und erstattungs-fähig. Im privatärztlichen Bereich sowie im Krankenhaus bleiben die Glitazone auch nach dem Verfahren erstattungsfähig.  >>> 

 

+++ Ampel-Kennzeichnung +++
Europäisches Parlament hat über Lebensmittelkennzeichnung entschieden - diabetesDE bedauert Entscheid gegen Nährwertampel
Berlin – Etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt, Tendenz steigend. Eine Ursache für Diabetes Typ 2 ist Übergewicht. diabetesDE fordert in einem „Ampel-Bündnis“ zusammen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband, AOK Bundesverband, Bundesärztekammer, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Spitzenverband Gesetzlicher Krankenversicherungen und Deutsche Herzstiftung daher eine verständliche und verbraucher-freundliche Nährwertkennzeichnung auf allen verpackten Nahrungsmitteln in Form einer Ampel. Das Europäische Parlament hat in Straßburg über die Verordnung zur Information der Verbraucher über Lebensmittel entschieden und sich gegen die Nährwertampel ausgesprochen.
Mehr Infos unter: www.diabetesde.org/ueber_uns/gesundheitspolitik/forderungen/>>> 

 

+++ Tag des Cholesterins am 18. Juni 2010 +++
diabetesDE warnt vor zu hohen Blutwettwerten: Wie Diabetiker Gefäßkrankheiten vorbeugen
Berlin, 18.6. 2010 – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. 2008 erlagen laut Statistischem Bundesamt 43 Prozent aller Verstorbenen einem Herz-Kreislauf-Leiden. Auch mehr als 75 Prozent aller Diabetiker sterben daran, vor allem am Herzinfarkt. Denn Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie sind häufig Folge eines schlecht eingestellten Blutzuckers sowie Bluthochdruck, Rauchen und erhöhter Blutfettwerte. Daher sollten Diabetiker regelmäßig ihre Blutfettwerte kontrollieren lassen und zu hohe Werte senken. Darauf weist diabetesDE zum bundesweiten „Tag des Cholesterins“ am 18. Juni 2010 hin.

Mehr Informationen unter: www.diabetesde.org/ueber_diabetes/begleiterkrankungen/koronare_herzkrankheit_khk/>>> 

 

+++ Typ 2 Diabetes und postprandiale Blutzuckerspitzen +++
Senkt Insulin Insulinaspart das kardiovaskuläre Risiko?
Stuttgart – Menschen, die an Typ 2 Diabetes erkrankt sind haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. In diesem Zusammenhang stand die Bedeutung der postprandialen Blutzuckerspitze im Mittelpunkt der Veranstaltung im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Diabetologie (DDG). Um die Vorteile einer frühen Insulinisierung bzw. einer frühen Intensivierung einer bestehenden Basalinsulin-Therapie zu verdeutlichen, wurde die erste Endpunktstudie mit dem kurz wirksamen modernen Insulin Insulinaspart (NovoRapid®) präsentiert. Die Daten zeigen, dass die Mehrfachspritzen-Therapie mit Insulinaspart im Vergleich zu Humaninsulin zu einer signifikanten Risikoreduktion der kardiovaskulären Ereignisrate bei Patienten mit Typ 2 Diabetes führen kann.  >>> 

 

+++ Fußball-WM: Sponsoren im Kreuzfeuer der Kritik +++
Experten: "FIFA verpasst Chance, für gesundes Leben zu werben"
London/Georgia/Wien
Der internationale Fußballverband FIFA hat sich mit der Auswahl seiner Sponsoren für die Fußball-WM in Südafrika ein Eigentor geschossen. So lautet die Kritik des World Cancer Research Fund WCRF in deren Mittelpunkt besonders die Sponsoren Coca Cola, McDonalds und Budweiser stehen. "Würde die FIFA mit gutem Beispiel vorangehen und verkünden, dass sie künftig keine Sponsoren akzeptiert, die für ungesunde Produkte stehen, könnte das der Gesundheit der Menschheit starken Auftrieb geben", so Teresa Nightingale, Geschäftsführerin der Organisation, gegenüber der BBC.  >>> 

 

+++ diabetesDE rät zur regelmäßigen Augenkontrolle +++
Sehbehindertentag am 6. Juni 2010: Diabetesbedingter Blindheit vorbeugen
Berlin – In Deutschland erblinden jährlich rund 1700 Menschen an einer „diabetischen Retinopathie“. Die Netzhauterkrankung ist hierzulande die Hauptursache für Erblindung im Erwachsenenalter. Sie gilt als Folge eines schlecht eingestellten Diabetes. Da die Augenerkrankung lange Zeit keine Symptome verursacht, wird sie trotz flächendeckendem Diagnostik- und Therapieangebot oft zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Darauf machte diabetesDE zum Tag der Sehbehinderten am 6. Juni 2010 aufmerksam. 
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+++ Erleichterung für Diabetiker +++
Einfache Insulininjektion mit dem Insulinpen
Stuttgart – Diabetiker, die täglich Insulin spritzen, brauchen optimale Hilfsmittel bei der Insulintherapie. Die Verwendung von Insulinpens bietet ihnen bei bestimmungsgemäßer Anwendung viele Vorteile. Insulinspritzen bieten Sicherheit für den Notfall. Die Entwicklung von Insulinpens, die Verfeinerung der Injektionsnadeln von Insulinspritzen und im Besonderen der Pen-Nadeln brachten in den vergangenen Jahren für den Patienten bei der Insulininjektion eine spürbare Erleichterung. Der Insulinpen bietet gegenüber den Insulinspritzen den Vorteil, dass er im Alltag einfacher zu handhaben ist. Ein einfaches Management und ein geringer Kraftaufwand auch bei hohen Insulindosen bieten für Patienten aller Altersgruppen der KwikPenTM. Klein, leicht und handlich. Ohne großen Schulungsaufwand kommen die Patienten mit der Handhabung des Pens zurecht.  >>> 

 

+++ Aktuelle Studie zu Liraglutid +++
Bessere Blutzuckereinstellung bei Patienten mit Typ 2 Diabetes
Stuttgart - Mediziner gehen davon aus, dass 350 Millionen Menschen zurzeit an Diabetes leiden und die Zahlen weiter ansteigen werden. Allerdings sind die bisher zur Verfügung stehenden Therapieregime nicht in der Lage, die grundlegenden pathophysiologischen Defekte des Typ 2 Diabetes aufzuhalten. Wenn auch das Ziel der vollständigen Heilung noch nicht erreicht wurde, konnten in den letzten 50 Jahren wesentliche Innovationen im Bereich Diabetes entwickelt und ein breites Therapieangebot zur Verfügung gestellt werden. Humanes-GLP-1-Analogon ist bei Patienten mit Typ 2 Diabetes in der Blutzuckerkontrolle dem DPP-IV Inhibitor Sitagliptin signifikant überlegen, wie eine Studie nachweisen konnte. Es ist die erste direkte Vergleichsstudie, die zeigt, dass Victoza® (Liraglutid) zu einer besseren Blutzuckereinstellung führt.  >>> 

 

+++ Diabetische Polyneuropathie +++
Vieles gilt es in der Therapie zu bedenken
Stuttgart - Auf einem Fachsymposium während der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wurden unter der Leitung von Professor Dr. Dan Ziegler, Düsseldorf, interdisziplinäre Aspekte bei schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie diskutiert. Einbezogen waren dabei indikationsrelevante Fragestellungen aus den Bereichen Neurologie, Psychiatrie und Schmerztherapie. Ein beträchtlicher Teil der Patienten mit Diabetes mellitus leiden aufgrund von klinisch manifesten oder subklinischen Schädigungen des peripheren Nervensystems an neuropathischen Schmerzen (Diabetische Polyneuropathie). Diese treten bei etwa jedem dritten Typ-1- oder Typ-2-Diabetiker als symmetrisch sensible oder sensomotorische periphere Neuropathie auf.  >>> 

 

+++ Ist Insulin ein Muss ab HbA1c 7,5? +++
Eine Pro- und Contra-Diskussion zum optimalen Beginn der Insulintherapie
Stuttgart Wenn drei bis sechs Monate nach der Diagnose Typ 2 Diabetes im typischen Manifestationsalter der HbA1c-Wert trotz strukturierter Diabetes-Schulung inklusive Ernährungs- und Bewegungstherapie sowie Metformin höher als 7,5 % liegen sollte, empfiehlt die evidenzbasierte Leitlinie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft den Einsatz eines Basalinsulins zur Nacht, um die pathologisch erhöhte hepatische Glukoseproduktion (als Ursache der Nüchtern-Hyperglykämie) adäquat zu therapieren. Damit soll vermieden werden, dass das Gefäßsystem der Patienten längerfristig einer erhöhten Glykämie ausgesetzt ist, mit konsekutiv gesteigertem Risiko zur Entwicklung von makro- und mikro-vaskulären Folgeerkrankungen. Heißt das, Insulin ist ein MUSS für alle Patienten, die einen höheren HbA1c als 7,5 aufweisen?  >>> 

 

+++ Dosierungsfehler in der Diabetes-Therapie +++
Bedeutung der ausreichenden Insulindurchmischung für eine exakte Dosierung

Stuttgart, DDG 2010 – Wenn bei einem insulinpflichtigen Diabetiker die Blutzuckerwerte plötzlich aus dem Ruder laufen, sollte auch die "Durchmischung des Insulins" auf den Prüfstand, denn selbst bei langjährig geübten Insulinanwendern schleichen sich Fehler ein. Es handelte sich hierbei um Anwendungsfehler, und die sind häufiger als gedacht: Patienten durchmischen das Insulin vor der Injektion nicht ausreichend. Deshalb sollten diese sich an die Empfehlung der Packungsbeilage halten, das suspendierte (nicht gelöste) Insulin vor dem Spritzen 20 mal zwischen den Handflächen hin und her zu rollen. Die gleichmäßige Durchmischung ist bei Suspensionsinsulinen wie zum Beispiel NPH-Insulin, Voraussetzung für eine exakte Dosierung und gleich bleibende Wirkung.  >>> 

 

+++ diabetesDE rief zum Protest auf +++
Petition mit 5.000 Unterschriften an das Bundesgesundheitsministerium übergeben
Berlin, 19. Mai 2010 – Die gemeinnützige Gesamtorganisation diabetesDE und diverse Patientenverbände forderten heute mit einer Protestdemonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen sollen. Dafür setzten sich mit einem  Protestmarsch ihre Familien, Ärzte, Diabetesberaterinnen und Selbsthilfegruppen ein. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) wurde eine Petition mit 5.000 Unterschriften übergeben. Anlass für die Aktion ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der Gemeinsame Bundesausschuss fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten.  >>> 

 

+++ Erforschung der diabetischen Netzhauterkrankung +++
Forschungsvorhaben der Medizinischen Fakultät Mannheim erhielt Hans-Christian-Hagedorn-Projektförderung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
Stuttgart - Deutsche Diabetes-Gesellschaft unterstützt die Forschung einer Arbeitsgruppe der V. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) zur diabetischen Retinopathie, einer Erkrankung der Netzhaut als Folge des Diabetes, mit der Hans-Christian-Hagedorn-Projektförderung 2010. Der mit 25.000 Euro dotierte Förderpreis wird dem Leiter der Arbeitsgruppe, Professor Dr. Hans-Peter Hammes, Inhaber einer C3-Professur für Innere Medizin und Endokrinologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Stuttgart verliehen.  >>> 

 

+++ Einstieg in die Insulintherapie +++
DE-LIGHT-Beobachtungsstudie bestätigt therapeutische Vorteile von Insulindetemir
Wiesbaden – Der Einstieg in die Insulintherapie muss für den Patienten keine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Dies zeigen Daten der DE-LIGHT-Beobachtungsstudie, die auf einem Symposium im Rahmen des 116. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) am 13. April 2010 in Wiesbaden vorgestellt wurden. Die Daten bestätigen, wie Privatdozent Dr. Klaus-Peter Ratzmann, Erkner, und Dr. Marcel Kaiser, Frankfurt, betonten, dass viele Menschen mit Typ 2 Diabetes mit einmal täglich verabreichtem Levemir® (Insulindetemir) als Basisinsulin zusätzlich zu ihren oralen Antidiabetika die in den Leitlinien geforderten HbA1c-Therapieziele erreichen können. Die Experten machten auch die weiteren Vorteile des modernen Analoginsulins deutlich: Geringes Hypoglykämierisiko gegenüber NPH-Insulin sowie messbare Gewichtsvorteile im Vergleich zu NPH-Insulin und Insulinglargin bei Typ 2 Diabetes.  >>> 

 

+++ Vom Datensammler zum Datenmanager +++
Moderne Blutzuckermesstechnologie verändert Selbstmanagement der Patienten
Stuttgart, 12.5. 2010 – Die Blutzuckermessung ist für die optimale Einstellung des Stoffwechsels von großer Bedeutung. Sie soll die Betroffenen mit Diabetes zu mehr Autonomie im Umgang mit ihrer Erkrankung verhelfen und ihre Selbstmanagementfähigkeiten verbessern. Während der Nutzen für insulintherapierte Diabetiker unstrittig belegt ist, wird die Sinnhaftigkeit der Blutzuckerselbstmessung für oral therapierte Diabetiker vor dem Hintergrund der Finanzierbarkeit hierzulande höchst kontrovers diskutiert. Doch internationale Expertengremien, so zum Beispiel die IDF oder EASD, stimmen in ihren Leitlinien darin überein, die Selbstmessung als integralen Bestandteil eines anspruchsvollen Schulungskonzepts für alle Formen der Diabetestherapie zu empfehlen. Zum eigenverantwortlichen Management ihrer Erkrankung soll eine regelmäßige Blutzuckerselbstkontrolle Menschen mit Diabetes ermutigen und befähigen, betonte Dr. med. Andreas Liebl, Chefarzt am Diabetes- und Stoffwechselzentrum Bad Heilbrunn in seinem Vortrag am Rande der diesjährigen DDG Jahrestagung.  >>> 

 

+++ Süßes Blut – Eine Bittere Pille für Kinder und Jugendliche +++
Zukünftige Entwicklung von Typ 1 Diabetes im Kindes- und Jugendalter
Stuttgart, 12. Mai 2010 – Die Diabetes-Epidemie ist weiterhin auf einem beängstigenden Vormarsch. Für Deutschland liegen bisher nur wenige aktuelle Daten der Häufigkeit des Typ 1 Diabetes im Kindes- und Jugendalter vor. Schätzungen zufolge ist jedoch heute bereits eines von 600 Kindern in Deutschland an Typ-1-Diabetes erkrankt. Insgesamt leiden in Deutschland etwa 25.000 junge Menschen im Alter von 1 bis 19 Jahre an der häufigsten Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Und es werden immer mehr: Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich insbesondere die Anzahl der jungen Patienten unter fünf Jahren bis 2020 verdoppeln und die Häufigkeit in der Gruppe der unter 15-Jährigen um 70 Prozent steigen wird.  >>> 

 

+++ Weißbuch Diabetes 2010 +++
Bestandsaufnahme und Zukunftskonzepte für die Versorgung einer Volkskrankheit
Stuttgart, 12. Mai 2010 – Etwa 5,5 Millionen Erwachsene mit Diabetes mellitus werden derzeit in Deutschland behandelt. Weltweit gibt es nahezu 150 Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes. Aktuelle Schätzungen der International Diabetes Federation (IDF) gehen davon aus, dass sich die Zahl bis 2025 auf 300 Millionen verdoppeln wird. Angesichts dieser bedrohlichen Zunahme und ihrer Folgen für die Gesundheitssysteme, fordern Experten weltweit die Entwicklung länderspezifischer Diabetesprogramme – auch hier in Deutschland. Aus der Bestandsaufnahme ergeben sich Stärken und Schwächen, leiten sich Handlungsbedarf und Zukunftsperspektiven ab, so IGES-Leiter Prof. Bertram Häussler bei der Vorstellung des Weißbuches anlässlich der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.
Das neue „Weißbuch Diabetes in Deutschland“ liefert jetzt eine aktuelle, wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme über die Versorgung der Volkskrankheit in Deutschland und gibt Perspektiven für die dringend notwendige zukünftige nationale Diabetesstrategie.  >>>

 

+++ Den Blutzucker über die Niere regeln +++
Neue Diabetesmedikamente könnten Typ-2-Patienten helfen, Insulin und Kalorien zu sparen
Stuttgart – Eine völlig neuartige Gruppe von Diabetesmedikamenten ahmt eine seltene genetische Störung nach: Dabei wird der Blutzucker über die Nieren ausgeschieden, ohne dass es zur Unterzuckerung kommt. Die neuen Wirkstoffe könnten übergewichtigen Menschen mit Typ 2-Diabetes nutzen, da mit dem Blutzucker auch Kalorien verloren gehen. Welchen Stellenwert diese Medikamente einnehmen werden und ob die Therapie langfristig sicher ist, lässt sich nach Auskunft eines Experten aber noch nicht absehen. Auf der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft vom 12. bis 15. Mai 2010 in Stuttgart diskutieren Wissenschaftler in mehreren Symposien über die neuen Medikamente.  >>> 

 

+++ Neues Schulungsprogramm  für Typ 2 Diabetes-Patienten +++
Erfolgreiches Selbstmanagement im Alltag
Frankfurt am Main - Mit Medias 2 ICT steht ab sofort ein Schulungsprogramm für Menschen mit Typ 2 Diabetes zur Verfügung, die eine intensivierte Insulintherapie erhalten. In der Schulung werden neben dem Blutzucker erstmals Risikofaktoren wie Blutdruck und Fettwerte berücksichtigt. Ziel ist es, die Patienten zu mehr eigeninitiative im Umgang mit ihrem Diabetes und der damit verbundenen Insulintherapie im Alltag zu motivieren. „Eine erfolgreiche Diabetestherapie benötigt eine strukturierte Patientenschulung und ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Betroffenen. Dies bestätigen die nationalen und internationalen Diabetesleitlinien“, sagte Professor Dr. Thomas Haak, Bad Mergentheim. Jedoch zielen bestehende Schulungsangebote oft auf die reine Vermittlung von Wissen über richtige Therapiemaßnahmen ab – auf Kosten einer gezielten Unterstützung bei der Lebensstiländerung oder den Herausforderungen des Diabetes im Alltag.  >>> 

 

+++ Bundesweite Diabetesaktion +++
Bewegung bei Diabetes tut gut – Aufklärung für mehr Eigenverantwortung
Erfurt, 29. April 2010 – Ein Ziel der bundesweiten Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ ist es, Menschen mit Diabetes über ihre Erkrankung zu informieren und für ein eigenverantwortliches Leben zu motivieren. So sollte zum Beispiel der Langzeitblutzuckerwert HbA1c unter 7 Prozent liegen, um schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden. Noch immer kennen viele Diabetiker ihren Wert nicht oder unterschätzen das Risiko für Spätfolgen. „Liegt der Langzeitblutzuckerwert dauerhaft über 7 Prozent und können Lebensstiländerungen mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung sowie Tabletten den Wert nicht senken, sollte frühzeitig mit der Insulintherapie begonnen werden“, sagte Professor Matthias Blüher, Leipzig. „Jeder Diabetiker, der Insulin spritzt, muss mit Unterzuckerungen rechnen. Moderne langwirksame Insulinanaloga mit einem flachen Wirkprofil können dieses Risiko deutlich reduzieren und haben zudem bedeutende Anwendungsvorteile“, betonte Blüher.   >>> 

 

+++ Lang wirksame Insulinanaloga sollen nicht mehr erstattet werden +++
Typ-2-Diabetikern drohen lebensbedrohliche Unterzuckerungen
Berlin, 20. April 2010 – Rund 500.000 Typ-2-Diabetiker sollen zukünftig aufgrund eines aktuellen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) lang wirksame Insulinanaloga nicht mehr von den Krankenkassen erstattet bekommen, so lange diese teuerer sind als herkömmliche Verzögerungsinsuline. Die Ein- oder Umstellung auf diese Verzögerungsinsuline kann das Risiko für lebensbedrohlichen Unterzuckerungen erhöhen, befürchten diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG). Die Diabetes-Experten hoffen, dass die gesundheitspolitischen Entscheidungs-träger Typ-2-Diabetiker vor solchen Risiken schützen und den Beschluss nicht umsetzen.  >>> 

 

+++ Frühe Diagnostik und frühzeitige Therapie +++
Diabetiker mit eingeschränkter Nierenfunktion – rechtzeitig zum Nephrologen!
Neu-Isenburg – Der Weltnierentag am 11. März, den das Unternehmen Genzyme international unterstützte, bildete in diesem Jahr den Auftakt der Nierenwoche. Anliegen dieser Aktionswoche der Deutschen Nierenstiftung ist es, ein Bewusstsein für die Vorbeugung von Nierenerkrankungen zu schaffen und Risikofaktoren hervorzuheben. Im Fokus der Nierenwoche 2010 stand der Diabetes mellitus. Etwa 30 % aller chronischen Nierenerkrankungen sind auf Diabetes zurückzuführen. Ziel der diesjährigen Nierenwoche war es, auf Nierenerkrankungen als Folge eines – häufig unentdeckten – Diabetes hinzuweisen und die Bereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen, sich regelmäßig einem Blutzuckertest zu unterziehen. Denn die Dunkelziffer von Diabetes mellitus ist hoch.  >>> 

 

+++ Diabetestherapie: Neue Ergebnisse aus klinischen Studien +++
Kardioprotektives Potential von Pioglitazon auch unter Alltagsbedingungen belegt
Köln – Zwei große retrospektive Kohortenstudien zeigen übereinstimmend das kardioprotektive Potenzial von actos® (Pioglitazon) unter Praxisbedingungen. Damit bestätigen die Daten aus der Versorgungsforschung die Ergebnisse aus klinischen Studien wie PROactive. Die neuen Daten zeigen aber vor allem das günstige kardiovaskuläre Risikoprofil von Pioglitazon im Vergleich zu anderen oralen Antidiabetika, wie auf einer Pressekonferenz der Takeda Pharma am Herzzentrum der Universitätsklinik Köln herausgestellt wurde. „Neben der Blutzuckerkontrolle muss es das vordringliche Ziel der Diabetestherapie sein, das kardiovaskuläre Risiko zu senken“, forderte Professor Erland Erdmann vom Kölner Herzzentrum. Mit dieser Eigenschaft kann Pioglitazon in der täglichen Praxis punkten.  >>> 

 

+++ Innovative Basisinsulin-Therapie bei Typ 2 Diabetes +++
Insulindetemir: Gute Stoffwechseleinstellung und weitere Vorteile
Mainz – Die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 steigt weltweit kontinuierlich an. Zahlreiche Betroffene benötigen im Verlauf ihrer Erkrankung eine Insulinbehandlung, um die in international anerkannten Leitlinien definierten Therapieziele zu erreichen. Da gerade in den Nachtstunden der Blutzucker bei Typ 2 Diabetes häufig deutlich ansteigt, sind lang wirkende Insuline, die ihre Wirkung nachts entfalten, ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Patienten mit Typ 2 Diabetes, können mit einmal täglich Levemir® (Insulindetemir) als Basisinsulin zusätzlich zur oralen Antidiabetika die in den Leitlinien geforderte Therapieziele einfach, effektiv und sicher erreichen. Insulindetemir bietet weiterhin bei guter Stoffwechseleinstellung und geringem Hypoglykämierisiko entscheidende Gewichtsvorteile: Die Gewichtszunahme fällt signifikant geringer aus als unter NPH-Insulin und Insulinglargin und wirkt sich somit  positiv auf das kardiovaskuläre Risiko aus.  >>> 

 

+++ Blutdruck bei Diabetikern darf nicht zu niedrig sein +++
diabetesDE und DDG empfehlen neue Richtwerte
Berlin – Im Rahmen einer Diabetes-Therapie erhalten Diabetiker oft auch Medikamente, um den Blutdruck niedrig zu halten. Aktuelle Studienauswertungen belegen nun, dass es sinnvoll ist, nicht nur nach oben, sondern auch nach unten Grenzwerte des Blutdrucks festzulegen. Dies gilt insbesondere für Diabetiker, betonen die Organisation diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): Sie leiden häufig an einer Verengung der Herzkranzgefäße. Fällt ihr Blutdruck zu weit ab, wird ihr Herz nicht ausreichend versorgt.  >>> 

 

+++ American Diabetes Association +++
Kosteneffektive Untersuchungen auf Diabetes Typ 2 in der US-Bevölkerung
London -
Jüngste, vorab veröffentlichte Forschungsarbeiten zeigen, dass ein Screening der US-amerikanischen Bevölkerung auf Diabetes Typ 2 kosten-wirksame Erfolge mit sich bringt, wenn es im Altersbereich von 30 bis 45 Jahren begonnen und alle 3 bis 5 Jahre wiederholt wird. Die Studie wurde von Dr. Richard Kahn, American Diabetes Association in Alexandria sowie Kollegen verfasst. Bislang hat noch keine klinische Studie den Effekt oder die Kostenwirksamkeit turnusmäßiger Screeningstrategien untersucht, mit denen neue Fälle von Diabetes Typ 2 entdeckt werden könnten.  >>> 

 

+++ Diabetes – Herausforderung für Arzt und Patient +++
Moderne Fortbildung und praxisnahe Schulungsprogramme für Hausärzte
Das in Bad Homburg ansässige Unternehmen Lilly Deutschland GmbH stellt Diabetes-Ärzten und Diabetes-Beraterinnen unter der Bezeichnung „Lilly Diabetes Campus“ ein hochwertiges und modernes Informationsangebot zur Verfügung. Das diesjährige wissenschaftliche Symposium „Diabetes Face to Face“ am 12.3.2010 in Frankfurt, stellte den Auftakt der in vielen Städten geplanten Veranstaltungen. Mit dem Begriff „Lilly Diabetes Campus“ verbindet das Pharma-Unternehmen im Zusammenhang mit modernen Fortbildungen und Schulungsprogrammen nicht nur ein langfristiges Engagement, sondern zugleich ein ausgefeiltes Gesamtkonzept mit funktioneller Infrastruktur.  >>> 

 

+++ Volkskrankheit Diabetes +++
Gesunde Ernährung und Bewegung beugen vor: Aufklärung muss weitergehen
Braunschweig – Der Startschuss für die bundesweite Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ fiel in diesem Jahr in den Schloss-Arkaden in Braunschweig. „Der große Erfolg der letzten fünf Jahre und die gewonnenen Daten bestätigen, dass das Engagement unverändert fortgesetzt werden muss“, so Dr. med. Richard Daikeler, Sinsheim. Herzstück der Aktion ist wie schon in den vorangegangenen Jahren der Diabetes-Risikocheck. Alle Besucher hatten die Möglichkeit am Aktionsstand ihr persönliches Diabetesrisiko testen zu lassen, Menschen mit Diabetes können überprüfen, ob sie gut eingestellt sind.  >>> 

 

+++ Body-Mass-Index wertlos für die gesundheitliche Risikovorhersage +++
Studie: Mediziner am Münchner LMU-Klinikum empfiehlt neue Messgröße zur Bewertung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
München - Kaum jemand bezweifelt, das auch Deutschland mitten im Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar. Denn gängige Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index (BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. "Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen", betont Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt - kurz WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio).  >>> 

 

+++ Telmisartan - Setting a New Standard +++
Zulassungserweiterung für Telmisartan - Schutz für kardiovaskuläre Risikopatienten
Leverkusen, 22. Februar 2010 - Nach der im November letzten Jahres von der EMEA (European Medicines Agency) ausgesprochenen Zulassungserweiterung hat sich das Indikationsspektrum für den Angiotensin II-Rezeptorantagonisten Telmisartan (z. B. Kinzalmono®) erheblich erweitert. Bei Patienten mit kardiovaskulären Grunderkrankungen wie koronarer Herzerkrankung (KHK), Schlaganfall oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) sowie bei Typ 2 Diabetikern mit bereits nachweisbaren Endorganschäden kann Telmisartan nun als erstes und bislang einziges Sartan zur Reduktion der kardiovaskulären Morbidität verordnet werden - dies auch ohne begleitenden Bluthochdruck. Wissenschaftliche Grundlage der Zulassungserweiterung sind in erster Linie die Ergebnisse der ONTARGET-Studie. Sie haben Telmisartan zu einer Ausnahmestellung unter den Sartanen bei der Behandlung von Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko verholfen. Diese Einschätzung hat der Berliner Pharmakologe Prof. Dr. Thomas Unger nun bei dem von Bayer HealthCare veranstalteten 5. Internationalem Symposium "Telmisartan - setting a new standard" in Riga geäußert.  >>> 
 

 

Regierungreport empfiehlt Avandia (Rosiglitazon) vom Markt zu nehmen

+++ Avandia soll Herzinfarkt auslösen +++
Regierungreport empfiehlt Avandia (Rosiglitazon) vom Markt zu nehmen
New York, 19.2.2010. Laut einem Bericht der "New York Times" ist das Diabetes-Medikament Avandia für Hunderte Todesfälle verantwortlich. Die US-Regierung plant angeblich, das Mittel vom Markt zu nehmen und setzt auf Alternativen. Das Diabetes-Medikament Avandia ist offenbar schwer gesundheitsschädlich. Das berichtet die Online-Ausgabe der "New York Times" ("NYT") unter Berufung auf einen internen Regierungsbericht. Dem vertraulichen Dokument zufolge könne das Medikament der Firma GlaxoSmithKline tödliche Herzkrankheiten auslösen. Allein im dritten Quartal 2009 habe das Mittel mit dem Wirkstoff Rosiglitazon 304 Todesfälle verursacht. Der Regierungreport empfehle, Avandia vom Markt zu nehmen, berichtet die "New York Times". Statt-dessen sollten Diabetes-Mittel mit anderem Wirkstoff verschrieben werden: Würde jeder Diabeteskranke von nun an das Mittel Actos nehmen, könnten 500 Herzinfarkte und 300 Herzinsuffizienzen pro Monat verhindert werden, zitiert die "NYT" eine weitere Empfehlung des Regierungsreports.
Eine Untersuchung des US-Senats sei zudem zu dem Ergebnis gekommen, dass GlaxoSmithKline es versäumt habe, Diabetes-Patienten rechtzeitig zu warnen. Die Studie soll offenbar am Montag veröffentlicht werden. >>> 

 

+++ Die unterschätzte Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren +++
Wenn die Lust zur Last wird – Essen als Gesundheitsrisiko
Kaum wurde so viel über Ernährung und Gesundheit debattiert wie in der heutigen Zeit. „Richtig essen“ scheint zu einer Art Religion geworden zu sein. Fettarm oder fettreich, kohlenhydratarm oder eiweißreich, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, Bio oder nicht Bio sind feste Bestandteile der heutigen Streitkultur. Einerseits gibt es täglich eine neue Abspeckdiät, andererseits beherrschen Lebensmittelskandale unseren Alltag. Der Blick auf die aktuellen Gesundheitszahlen scheint diesem „Medienrummel“ recht zu geben: Im Jahr 2007 flossen knapp 257 Milliarden Euro in das Gesundheitssystem. Schätzungen zufolge sind 30 Prozent auf Ernährungsmitbedingte Folgen zurückzuführen. Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen können durch falsches Ernährungsverhalten forciert werden.  >>> 

 

+++ Bayernweite Diabetes-Studie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene +++
Zeitraum für Aufnahme von Patienten in DiMelli auf sechs Monate erweitert
München, 09. Februar 2010: Vor einem Jahr hat DiMelli die ersten Teilnehmer aufgenommen. Bisher konnten sich neuerkrankte Diabetes-Patienten an diesem bayernweiten Forschungsprojekt beteiligen, wenn bei Studienaufnahme die Diagnosestellung nicht länger als vier Wochen zurücklag. Dieser Einschlusszeitraum ist ab sofort auf sechs Monate erweitert. Dadurch wird die Teilnahme an DiMelli noch mehr Patienten ermöglicht. Grundsätzlich kann jeder bayerische Arzt, egal ob Klinikarzt oder Niedergelassener, Diabetiker unter 20 Jahren in das Projekt aufnehmen. Der Diabetestyp spielt dabei keine Rolle.  >>> 

 

+++ Erhöhtes Schlaganfall-Risiko für Frauen mit Diabetes Typ 2 senken +++
diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) fordern bessere Prävention für gefährdete Diabetiker
Berlin – Diabetiker erleiden häufiger einen Schlaganfall als Menschen ohne Diabetes. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass jüngere Patienten und Frauen mit Diabetes Typ 2 besonders gefährdet sind. Darauf weisen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer Veröffentlichung hin. Insbesondere Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und ungesunder Lebensstil vergrößern das Risiko. Ein Schlaganfall vor dem 55. Lebensjahr ist ungewöhnlich. Typ-2-Diabetiker bilden hier eine Ausnahme. Das Schlaganfallrisiko ist in der Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen bei Männern 4,7-fach und bei Frauen sogar 8,2-fach erhöht. Ein Diabetes mellitus verdoppelt außerdem das Risiko, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden, erhöht die Komplikationsrate und das Risiko, an den Folgen zu sterben.  >>> 

 

FDA Warns Consumers about Counterfeit Alli

+++ FDA warnt vor gefälschten Abmagerungsmitteln +++
Washington – Im Internet werden Fälschungen des Abmagerungsmittels Alli® angeboten.

Die Hartkapseln enthalten statt des Lipasehemmers Orlistat den Wirkstoff Sibutramin, so die Warnung der US-Arzneibehörde FDA. Im Gegensatz zu Orlistat, das seit seit April 2009 auch in Europa ohne ärztliche Verordnung abgegeben werden darf, ist Sibutramin rezeptpflichtig, und dies aus gutem Grund. Das indirekte Sympathomimetikum kann Herzfrequenz und Blutdruck steigern, weshalb es bei Patienten mit kardialer Vorschädigung kontraindiziert ist. Sibutramin ist derzeit Gegenstand einer Sicherheitsprüfung der FDA und der EMEA, nachdem sein Einsatz in einer randomisierten Studie (SCOUT) zum Anstieg eines Composite-Endpunkts aus Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzstillstand oder Tod gegenüber Placebo geführt hatte.  >>>  

 

+++ Neue Chancen in der Therapie des Typ 2 Diabetes +++
HbA1c-Senkung mit geringem Hypoglykämierisiko und positivem Gewichtseinfluss
Frankfurt, 27. Januar 2010 – Effektive HbA1c-Senkung, die Vermeidung von Hypoglykämien und ein nachhaltiges Gewichtsmanagement sind zentrale Aspekte bei der Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes. Mit Hilfe moderner Therapieoptionen kann diese Forderungen in der Praxis umgesetzt werden. Mit seinem physiologischen Therapieprinzip senkt der humane-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) signifikant den HbA1c – bei sehr geringem Hypoglykämie-risiko, und einer einmal täglichen Anwendung. Gleichzeitig unterstützt diese Behandlung die Patienten bei einer dauerhaften Gewichtsabnahme und beeinflusst durch seine multisystemische Wirkung weitere Risikofaktoren der komplexen Erkrankung positiv. Damit hat der Arzt gleichzeitig mehrere entscheidende Parameter im Griff.  >>> 

 

+++ Intensive Behandlung von Diabetes kann schädlich sein +++
Niedrige Blutzuckerwerte steigern Sterberisiko um mehr als die Hälfte
Cardiff 27.01.2010 Eine intensive Behandlung zur Senkung des Blutzuckers bei Patienten mit Diabetes kann genau so schädlich sein wie das Beibehalten der hohen Werte. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Cardiff University gekommen. Das Team um Craig Currie analysierte die Daten von fast 50.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes. Es zeigte sich, dass die niedrigsten Glukose-Werte mit einem erhöhten Sterberisiko in Zusammenhang standen. Zusätzlich wurden deutliche Unterschiede bei den Sterbezahlen bei Patienten, die Insulin verwendeten und jenen, die Tabletten einnahmen, sichtbar. Für dieses Phänomen sind laut den Experten verschiedene Erklärungen denkbar.  >>> 

 

+++ Entwicklung einer erfolgreichen Therapie für Typ 2 Diabetes +++
Novo Nordisk initiiert Phase 1-Studie mit lang wirksamem oralen GLP-1 Analogon
Mainz, 25. Januar 2010 – Novo Nordisk hat bekannt gegeben, dass eine erste Phase 1-Studie mit einem lang wirksamen oralen GLP-1 Analogon (NN9924) begonnen wurde. Mit Eintritt in die Phase 1 erfolgte eine Zahlung in Höhe von 2 Millionen US-Dollar an Emisphere Technologies, Inc., dessen Eligen® Technologie bei der Herstellung von NN9924 verwendet wird. Die Studie, die in Großbritannien durchgeführt wird, soll die Sicherheit, Verträglichkeit und Bioverfügbarkeit von NN9924 bei gesunden Versuchspersonen untersuchen. An der Studie werden voraussichtlich 155 Probanden teilnehmen; mit Ergebnissen wird Ende 2011 gerechnet.  >>> 

 

BfArM rät den Ärzten keine Verordnungen mehr für sibutraminhaltige Arzneimittel auszustellen

+++ Keine Behandlung des ernährungsbedingten Übergewichtes mit Reductil +++
BfArM rät den Ärzten keine Verordnungen mehr für sibutraminhaltige Arzneimittel auszustellen
London/Washington 21.01.2010 – Die europäische und die US-amerikanische Arzneibehörde haben unterschiedliche Konsequenzen aus den Zwischenergebnissen der SCOUT-Studie gezogen. Die EMA empfahl den Mitgliedsländern am Donnerstag das Ruhen der Zulassung für sibutraminhaltige Arzneimittel. Die FDA hat mitgeteilt, dass ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen besteht. Sibutraminhaltige Arzneimittel wurden 1997 (USA) beziehungsweise 1999 (Europa) zur Behandlung des ernährungsbedingten Übergewichtes zugelassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät den Ärzten, keine Verordnungen für sibutraminhaltige Arzneimittel mehr auszustellen. Apotheker sollten diese nicht mehr an Patienten abgeben. Patienten wird empfohlen, den Rat ihres behandelnden Arztes einzuholen, auch dazu, welche Maßnahmen zur Verminderung des Körpergewichtes fortgeführt werden sollten.  >>> 

 

+++ Dritte Stammzelltransplantation zum Typ-1-Diabetes +++
Pilotstudie erforscht den Einsatz autologer Stammzellen aus Nabelschnurblut
Leipzig, 19. Januar 2010: Im Dezember 2009 wurden bereits zum dritten Mal in Deutschland im Rahmen einer Pilotstudie zum Typ-1-Diabetes eigene (autologe) Stammzellen aus Nabelschnurblut transplantiert. Die Studie wird von der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München unter der Leitung von Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler in Kooperation mit der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34 durchgeführt. Den teilnehmenden Kindern werden ihre eigenen Stammzellen verabreicht. Anschließend werden die Kinder zwei Jahre lang regelmäßig bezüglich Ihrer Blutzuckerwerte und ihres Insulinbedarfs untersucht. Die Ergebnisse werden mit denen einer Kontrollgruppe konventionell behandelter Kinder verglichen.   >>> 

 

+++ Diabetestherapie von Migranten verbessern +++
Projekt "Gesundheitskompetenz von türkischstämmigen Diabetikern"
Bei Migranten ist die Prävalenz von Typ 2 Diabetes mit etwa 15 Prozent etwa doppelt so hoch wie bei Deutschen. Mit der Schulungsinitiative „Diabetes gemeinsam verstehen“ will Lilly Deutschland und Novitas die Diabetesversorgung und Therapie optimieren. Das Pilotprojekt startet im Januar 2010 in Duisburg, eine Stadt in der 32 Prozent der Bewohner einen Migrationshintergrund besitzen. Die psychosoziale und sozioökonomische Situation deutscher Typ 2 Diabetiker ist gut untersucht, aber über die Situation der Migranten weiß man wenig.  >>> 

 

www.stiftung-dhd.de

+++ 10. Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ +++
Berlin, Der Kardiologe Dr. Tobias Geisler, Universitätsklinkum Tübingen, erhielt den diesjährigen Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“.

Der von sanofi-aventis zum zehnten Mal gestiftete Preis in Höhe von 10.000 Euro wurde im Rahmen der IX. Jahrestagung der Stiftung von Dr. med. Berndt von Stritzky, Medical Director Metabolism, in Berlin überreicht. Die Forschungsarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass zur Verbesserung der kardiovaskulären Prognose des interventionell behandelten Typ-2-Diabetikers kombinierte Therapieansätze von Bedeutung sind, um inflammatorische Prozesse zu hemmen und die glykämische Stoffwechsellage sowie die Thrombozytenaggregationshemmung zu optimieren. Die Wahl des Preisträgers untermauert unser Stiftungsziel, Ärzte und Wissenschaftler zu fördern, die ihre Forschungsarbeit dem wichtigen Thema, der Verbindung zwischen Kardiologie und Diabetologie, widmen“, erklärte Professor Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe.  >>> 

 

+++ Moderne Therapie des Typ-2 Diabetes +++
Optimale Blutzuckereinstellung und Vermeidung von Hypoglykämien schützen Herz und Gefäße
Berlin – Lang- und kurzwirksame Insulinanaloga und einfach zu handhabende Insulinpens erleichtern die Therapie für Typ-2 Diabetiker. Die Prävalenz der Volkskrankheit steigt stetig. Eine effektive Therapie ist deswegen von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Mit einer frühzeitigen und nachhaltigen Optimierung der Stoffwechselkontrolle können Folgeerkrankungen vermieden werden. „Aktuelle Studien geben dabei für die Behandlung eines lange bestehenden Diabetes wichtige Hinweise“, betonte Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München-Bogenhausen. Denn die Endpunktstudien ACCORD, ADVANCE und VADT zeigen übereinstimmend, dass bei Diabetikern mit langem Krankheitsverlauf die Vermeidung von Hypoglykämien im Vordergrund steht. Schwere Hypoglykämien führten beispielsweise zu einer Vergrößerung des Herzinfarktrisikos um das 1,9fache.  >>> 

 

+++ Kurz wirksame Insulinanaloga müssen in der Erstattung bleiben +++
diabetesDE fordert Entscheidung zugunsten von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1
Berlin, 11.12.2009 - Ob kurz wirksame Insulinanaloga Diabetikern bis zum 18. Lebensjahr weiterhin von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, entscheidet in Kürze der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Diese Insuline bilden einen wichtige Behandlungsbaustein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1. Experten von diabetesDE und der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetelogie (AGPD) der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) fordern daher, dass die Entscheidung erneut zugunsten der jungen Patienten ausfällt. Bereits im Mai 2008 entschied das BMG unter Ministerin Ulla Schmidt, dass ein Verordnungsausschluss dieser Insuline für Kinder und Jugendlich eine unzumutbare und unverhältnismäßige Beeinträchtigung darstellen würde. Denn diese können viele Vorteile für die kleinen Patienten haben.  >>> 

 

+++ Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter +++
Helfen Sie der Forschergruppe Diabetes, die Ursachen des Typ-1-Diabetes während der Pubertät herauszufinden!
München, 8. Dezember 2009, Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Neuesten Untersuchungen zufolge wird sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen im Jahr 2020 nahezu verdoppelt haben. Der erste Schritt zur Entwicklung von Therapien, damit Typ-1-Diabetes in Zukunft verhindert beziehungsweise geheilt werden kann, ist die Erforschung der Ursachen. Wenn bekannt ist, was die Entwicklung von Typ-1-Diabetes beeinflusst, kann daran gearbeitet werden, diese Entwicklung zu stoppen!  >>> 

 

+++ Metaanalyse der Studien TRANSCEND und PRoFESS +++
Telmisartan zeigt starken antidiabetogenen Effekt
Barcelona - Typ-2-Diabetes ist weltweit ein großes Problem: Die bereits jetzt hohe Prävalenz dieser Stoffwechselkrankheit steigt weiter an. Präventive, am Lebensstil ansetzende Strategien scheitern meist. Eine neue Metaanalyse macht jetzt auf den starken antidiabetogenen Effekt von Telmisartan (Micardis®) aufmerksam: Das zur Therapie der essenziellen Hypertonie zugelassene Sartan senkte das Risiko für die Diabetes-Erstmanifestation um 16 Prozent. Zudem kann der Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) laut einer Subanalyse der TRANSCEND-Studie, in die kardiovaskuläre Risikopatienten, jedoch keine Patienten mit Herzinsuffizienz eingeschlossen waren, der Entwicklung einer linksventrikulären Hypertrophie (LVH) vorbeugen. Die neuen Auswertungen bestätigen damit, dass Telmisartan Hochrisikopatienten einen umfassenden Gefäßschutz gewähren kann.  >>> 

 

+++ Diabetes-Management +++
Bessere Versorgung und Betreuung angestrebt
Auf einer Veranstaltung zum Kirchheim Forum Diabetes in Wiesbaden präsentierte Bayer Vital die diesjährigen Preisträger des ‚Fine Star’ sowie Ergebnisse einer Studie zum Schwangerschaftsdiabetes. Außerdem wurde mit CONTOUR®USB das erste Messgerät mit Plug & Play-Technologie zur Blutzuckerselbst-kontrolle vorgestellt. Durch integrierte Software und eine USB-Schnittstelle können Blutzuckerverläufe auf dem Computer dargestellt oder elektronisch an den Arzt oder Diabetesberater gesendet werden.  >>> 

 

+++ Unterzuckerungen gefährden Diabetes-Patienten +++
Werden moderne Insuline bald nicht mehr für alle Patienten erstattet?

Berlin – Verwaltung entscheidet, was Patienten nur noch bekommen dürfen. Die Priorisierung in der Medizin ist in vollem Gange – die aktuelle Debatte um die modernen Insuline liefert den Beweis: Geht es nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sollen rund 300.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes, die man mit so genannten lang wirksamen Insulinanaloga behandelt, eingeschränkt werden und schwere gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. „Dies sei schlichtweg unethisch“, meinte Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Mitglied des Pharmakotherapieausschusses der Deutschen Diabetes Gesellschaft anlässlich einer Pressekonferenz in Berlin. „Bei Anwendung international üblicher statistischer Methoden ist eindeutig belegt, dass lang wirksame Insulinanaloga das Risiko von Unterzuckerungen vermindern. Dennoch will der G-BA diese Insuline nicht weiter erstatten lassen“, kritisiert auch Dr. med. Tim Heise, Leiter des Profil Instituts für Stoffwechselforschung in Neuss. „Hier soll am falschen Ende gespart werden. Dabei könnten die Folgen, die aus wiederholten Unterzuckerungen resultieren, die Solidargemeinschaft weitaus teurer zu stehen kommen“, sagt Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, der deutliche Worte aus der Sicht der Patienten bzw. Betroffenen fand. Erstmalig halte sich die Politik heraus und überlässt es einer Verwaltung zu entscheiden, welche Medikamente Patienten erhalten dürfen und welche nicht.  >>> 

 

Mit dem Finger-Hula-Hoop die Finger tanzen lassen

+++ Diabetes bewegt +++

Mit dem Finger-Hula-Hoop die Finger tanzen lassen

Leipzig – Am 12. und 13. November standen im Einkaufszentrum nova | eventis bei Leipzig gesunde Ernährung und Bewegung im Mittelpunkt: Bei der bundesweiten Diabetes-Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" motivierte der blaue Ring - weltweites Zeichen des Diabetes - in Form eines Finger-Hula-Hoop zum Mitmachen. Denn bei der Prävention und Therapie des Diabetes mellitus zählt Bewegung in jeder Form. Körperliche Aktivität hilft, Übergewicht vorzubeugen und die Stoffwechselkrankheit gar nicht erst entstehen zu lassen: Der Weltdiabetestag setzt alljährlich ein wichtiges Signal für die mehr als 8 Millionen in Deutschland lebenden Diabetiker, aber auch für die breite Öffentlichkeit – denn 90 Prozent aller Diabetes Typ-2 Erkrankungen könnten vermieden werden.  >>> 

 

+++ Weltdiabetestag: Die Deutschen essen zu fett, zu süß und zu viel +++
diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband warnen vor Folgen von Fehlernährung
Berlin, 12.11.2009 - Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November warnen diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor den gesund- heitlichen Folgen von Fehlernährung. Gleichzeitig fordern die beiden Organisationen mehr Ernährungsbildung an Schulen und eine klare Kennzeichnung auf Lebensmitteln. In Deutschland sind 66 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen im Erwachsenenalter übergewichtig. Damit ist Deutschland Europameister im Übergewicht.  Dies ist ein wesentlicher Grund für die epidemische Ausbreitung der Volkskrankheit Diabetes.  In Deutschland gibt es nach Aussage der International Diabetes Federation mittlerweile 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Deutschland hat mit 12 Prozent bei den 20 – 79 Jährigen die höchste Diabetes-Rate in Europa.  >>>   

 

+++ Neue Therapieoptionen gegen Langzeitschäden des Diabetes +++
Zusammenhänge im Tierexperiment nachgewiesen
Berlin – Schäden an Gefäßen, Augen, Nieren und Nerven sind die häufigsten Folgen eines Diabetes mellitus. Jedes Jahr erfolgen rund 30.000 Fuß- amputationen und zwischen 3.000 und 6.000 Erkrankte erblinden. Etwa 20.000 Menschen mit Diabetes  benötigen wegen der Nierenschädigung  eine Dialyse. Therapieziel ist deshalb, diese schweren Folgen zu verhindern. Dies erfolgt bisher insbesondere durch eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels, des Blutdruckes und durch möglichst frühzeitige Erkennung der Folgeschäden. Neue Forschungen zu Stoffwechselprozessen zeigen, wie durch den erhöhten Glukoseanteil im Blut die Folgeerkrankungen entstehen. Diese Erkenntnisse aus der Biochemie könnten zukünftig Langzeitschäden des Diabetes mellitus verhindern. Darauf weisen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hin.  >>> 

 

+++ Anhörung zur Diätverordnung +++
Abschaffung des § 12 steht kurz bevor - diabetesDE begrüßt die vorgesehene Anpassung
Berlin, 28. Oktober 2009 – Am 22.10.2009 fand im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Anhörungsbesprechung zu dem Entwurf der 16. Verordnung zur Änderung der Diätverordnung statt. diabetesDE war dort durch seine stellvertretende Vorsitzende Michaela Berger sowie die Ernährungsexpertin Dr. med. Monika Toeller vom Deutschen  Diabetes-Zentrum an der Universität Düsseldorf vertreten. diabetesDE begrüßt die vom Ministerium vorgesehene Anpassung der Diätverordnung an den wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Entwurf zur Änderung der Diätverordnung sieht eine ersatzlose Streichung der spezifischen Regelungen für sogenannte Diabetiker-Lebensmittel vor. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigen Menschen mit Diabetes keine speziellen diätischen Lebensmittel.  >>> 

 

+++ Anhörung zur Diätverordnung +++
diabetesDE fordert: „Diabetiker-Lebensmittel“ abschaffen
Berlin, 20. Oktober 2009 – Die veraltete nationale Diätverordnung (§12 DiätV) entspricht seit langem nicht mehr dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Fach-Experten und die Organisation diabetesDE sind sich einig, dass die sogenannten „Diabetiker-Lebensmittel“ unnötig und sogar schädlich sind. Bei der Anhörung im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am kommenden Donnerstag, den 22. Oktober, in Bonn wird über das Ende oder Weiterbestehen der Diabetiker-Lebensmittel entschieden. diabetesDE fordert die Abschaffung.  >>> 

 

+++ INSTIGATE: Zweijahresdaten anlässlich EASD-Jahrestagung vorgestellt +++
Im europäischen Vergleich punktet Deutschland bei der Reduktion der Blutglukosewerte
Bei Beginn einer Insulintherapie werden häufig sowohl Fragen nach den Kosten als auch nach dem Versorgungsaufwand gestellt. Antworten darauf liefert die prospektive Studie INSTIGATE (Insulin Titration – Gaining an Understanding of the Burden of Type 2 Diabetes in Europe). Die Zweijahresdaten der Beobachtungsstudie aus Deutschland, Griechenland und Spanien wurden nun auf der 45. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) Ende September in Wien vorgestellt.  >>> 

 

+++ EASD 2009: Experten fordern glykämische Kontrolle und Kardioprotektion +++
PROactive, CHICAGO und PERISCOPE belegen: Pioglitazon senkt den Blutzucker und das kardiovaskuläre Risiko
Wien, 29.09.2009 – An der Datenlage gibt es längst nichts mehr zu rütteln: Der Typ-2-Diabetes ist eng mit kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert, die kardiovaskuläre Mortalität von Diabetikern deutlich erhöht. Experten auf der Jahrestagung der EASD waren sich daher einig: Im Fokus der Therapie muss neben der glykämischen Kontrolle zwingend auch die Kardioprotektion stehen. Als bislang einzige groß angelegte kardiovaskuläre Endpunktstudie konnte die PROactive-Studie zeigen, dass „der Insulinsensitizer Pioglitazon das Auftreten von Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall bei diabetischen Hochrisikopatienten reduziert“, so Professor John Betteridge, London. Perfekt ergänzt werden die Ergebnisse durch Daten der CHICAGO- und PERISCOPE-Studie, nach denen Pioglitazon die Progression der Arteriosklerose aufhält. Fazit: Der kardiovaskuläre Nutzen von Pioglitazon steht auf solidem wissenschaftlichen Boden.  >>> 

 

+++ Insulintherapie bei Diabetes +++
Neuer Pentyp erfordert weniger Kraftaufwand
Zu den bisher verfügbaren ist mit dem neuen FlexPen® von Novo Nordisk ein Insulininjektionsgerät gekommen, das mit wesentlich geringerem Kraftaufwand zu handhaben ist. „Patienten mit Diabetes bevorzugen im Allgemeinen ein Injektionsgerät mit einem geringeren Kraftaufwand, da die Injektion damit wesentlich angenehmer ist, insbesondere Patienten, die nicht mehr so fingerfertig sind” erklärte Professor Andreas Pfützner, Mainz, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. Er fuhr fort: „Für die Therapietreue und die Behandlungszufriedenheit von Diabetespatienten ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie mit ihrer Insulininjektionshilfe zurechtkommen, da sie sie ja täglich benutzen müssen”.  >>> 

 

+++ Erster deutscher MDS-Expertenrat geht online +++
Myelodysplastische Syndrome? Sie fragen, Experten antworten!
München – Die Diagnose von myelodysplastischen Syndromen (MDS) und deren zuverlässige Einteilung in eine der WHO-Subklassen und die anschließende Risikostratifizierung nach dem International Prognostic Scoring System (IPSS) ist eine schwierige Aufgabe, die sehr viel Erfahrung und ganz spezielles Fachwissen erfordert. Neben den individuellen patienteneigenen Kriterien wie Alter und Morbidität ist diese Risikoabschätzung bei der Diagnose von MDS heute ein wesentlicher Bestandteil der Therapieplanung. Seit Anfang dieser Woche beantworten drei bundesweit anerkannte Experten alle Fragen rund um das Thema MDS online unter www.mds-expertenrat.de. Sie verfolgen dabei das Ziel, den Wissensstand bei MDS zu erhöhen, um Diagnose und Behandlungsqualität nachhaltig zu verbessern.   >>> 

 

+++ Gesund genießen +++
Bunte Herbstküche für Menschen mit Diabetes“

Neunkirchen, 02.Oktober 2009 – Es ist Herbst und die Tage werden kürzer. In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, auf abwechslungs- und vitaminreiche Mahlzeiten zu achten. Leckere und gesunde Kost hält nicht nur fit, sie kann helfen der Entstehung eines Diabetes vorzubeugen und bei Diabetikern für bessere Blutzuckerwerte zu sorgen. Wie einfach es ist, schnell eine gesunde Mahlzeit zu bereiten, zeigt der bekannte TV-Koch Johann Lafer bei der bundesweiten Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“. „Einmal am Tag sollte jeder etwas Gutes kochen. Das sollte gesund sein und einfach“, so Lafer, der die Diabetes-Aktion bereits im fünften Jahr unterstützt, weil er zeigen will, dass frische Küche der Gesundheit dient. Mit seiner Kochshow zeigt er live, wie einfach gesunde und leckere Gerichte zubereitet werden können: „Orientieren Sie sich an den Jahreszeiten, besuchen Sie Wochenmärkte“, appelliert der Starkoch.  >>> 

 

+++ Neue Therapien gegen diabetische Retinopathie
107. Kongress der DOG 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig

Leipzig – Diabetes mellitus kann auch die Netzhaut des Auges schädigen. Augenärzte sprechen dann von einer diabetischen Retinopathie, einer durch den Diabetes bedingten Netzhauterkrankung. Eine multifaktorielle Therapie kann das Auftreten von Netzhautkomplikationen zeitlich verzögern. Bestandteile sind eine isokalorische, fettreduzierte Ernährung, mindestens dreimal wöchentlich aktive körperliche Betätigung und Nikotinverzicht. Zudem sollte eine schrittweise Anpassung der Blutzuckerwerte, die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen und das Einstellen des Bluthochdruckes an Normwerte erfolgen. Neue Ansätze in Vorbeugung und Behandlung der diabetischen Retinopathie waren ein Thema auf dem 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig, der am 27. September zu Ende ging.  >>> 

 

+++ Hypoglykämien: Ergebnisse zwei neuer Meta-Analysen +++
Niedrigeres Risiko für nächtliche Hypoglykämien unter Insulin glargin
Sanofi-aventis gab die Ergebnisse einer neuen Analyse bekannt, die ein deutlich niedrigeres Risiko für nächtliche Hypoglykämien unter Lantus® (Insulin glargin) im Vergleich zu NPH Insulin fand. Eine separate Post-Hoc Subanalyse zeigt eine stärkere Senkung des HbA1c-Wertes und Nüchternblutzuckers (FBG) bei älteren Patienten über 65 Jahre, die mit Lantus® im Vergleich zu NPH Insulin behandelt wurden. Beide Analysen wurden während des 45. Jahrestreffens der Europäischen Gesellschaft für Diabetologie (EASD) in Wien vorgestellt.  >>> 

 

+++ Pioglitazon in der Diabetestherapie unverzichtbar +++
10 Jahre evidenzbasierte Diabetestherapie mit kardiovaskulärem Schutzpotenzial
Nach der Erstzulassung durch die FDA vor 10 Jahren ist Pioglitazon (actos®) inzwischen unverzichtbar in der Therapie des Typ-2-Diabetes, so das einhellige Fazit der Experten auf einer Pressekonferenz der Takeda Pharma in Köln. Doch jetzt hat der G-BA einen Beschlussentwurf vorgelegt, der einen Verordnungsausschluss der Glitazone vorsieht. Dem widersprechen weltweit 12 Millionen Patientenjahre Erfahrung mit Pioglitazon, eine nach den evidenzbasierten Leitlinien der DDG mögliche Anwendung in praktisch allen Therapiestadien sowie die Verringerung der patientenrelevanten Endpunkte Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall. Patienten mit Typ-2-Diabetes haben einen Anspruch auf eine derartige kausale Therapie ihrer Erkrankung. Ein möglicher Beschluss des G-BA tritt jedoch erst nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger und Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Kraft. Solange gilt jedoch, dass Glitazone - im Rahmen des normalen Wirtschaftlichkeitsgebots - voll verordnungs- und erstattungsfähig sind. Auch einen Regress brauchen Ärzte nicht zu fürchten.  >>> 

 

+++ Neue Erkenntnisse zur Prävention von Gefäßerkrankungen +++
Aspirin auch bei Typ-2-Diabetikern nur gezielt zur „Sekundärprävention“ einsetzen
Bochum – Herzinfarkt und Schlaganfall sind eine häufige Folge der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus. Eine blutgerinnungshemmende, antithrombotische Therapie im Rahmen der Diabetes-Behandlung erscheint somit sinnvoll. „Neue Erkenntnisse lassen jedoch vermuten, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne ein vorheriges Gefäßereignis wie Herzinfarkt oder Schlaganfall von einer solchen Therapie insgesamt nicht profitieren und auch Nachteile durch Nebenwirkungen wie zum Beispiel Magen-Darmblutungen haben“. Darauf weist Professor Dr. med. Helmut Schatz, Bochum, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), hin.  >>> 

 

+++ Typ-2-Diabetes: Zulassungserweiterung für DPP-4-Hemmer +++
Sitagliptin bietet breitestes Zulassungsspektrum
Berlin – Der DPP-4-Hemmer Sitagliptin hat zwei Zulassungserweiterungen erhalten: Für die Monotherapie bei Metforminunverträglichkeit oder -kontraindikationen sowie für die Dreifach-Therapie mit Metformin und einem Glitazon. Damit bietet Sitagliptin (z.B. Xelevia®) in der oralen Therapie des Typ-2 Diabetes ab sofort das breiteste Zulassungsspektrum. 
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+++ Schulanfänger mit Diabetes häufig benachteiligt +++

AGPD fordert professionelle Unterstützung für Kinder mit Typ 1 Diabetes

Berlin – Für rund 750.000 Kinder in Deutschland beginnt in diesen Tagen ein neuer Lebensabschnitt: Sie werden eingeschult. Rund 1.300 dieser Kinder leiden an Diabetes Typ 1. Für sie ist der Alltag in der Schule nicht nur von Neuem und Aufregendem geprägt. Sie müssen ihren Blutzucker mit regelmäßigen Messungen und Insulinspritzen dem neuen Lebensrhythmus in der Schule anpassen. Für die Kinder selbst, aber auch für ihre Lehrer stellt das eine besondere Situation dar. Die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) rät daher Schulen und Lehrern dringend, sich aktiv auf diese Situation einzustellen. Außerdem fordert sie Regelungen für die qualifizierte Betreuung von Kindern mit Diabetes in der Schule.  >>>  

 

+++ Diabetiker laufen auf den Spuren der Profis +++
Diabetiker nehmen beim 10 km Champions Run der Leichtathletik WM berlin 2009 teil
Die Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat zusammen mit der IDAA (International Diabetic Athletic Association) Menschen mit Diabetes aufgerufen, beim 10 km Champions Run in Berlin zu starten. Diabetiker aus ganz Deutschland umrunden zusammen mit Läufern aus der ganzen Welt die offizielle WM-Marathonstrecke in Berlin. Motiviert werden die Läufer von Daniel Schnelting, der mit der 4x100m-Staffel bei der WM an den Start geht und Frank Busemann, dem Olympia-Silbermedaillengewinner im Zehnkampf. Was viele nicht wissen: Daniel Schnelting ist Diabetiker und Leistungssportler: „Wichtig ist es, auf seinen Körper zu hören und die Körpersignale richtig zu deuten. Die Blutzuckerwerte müssen optimal eingestellt sein, dann steht Spitzenleistungen nichts im Wege.“  >>> 

 

+++ „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei der Leichtathletik WM +++
Sanofi-Aventis als nationaler Förderer bei der Leichathletik WM in Berlin
Die deutschlandweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ verknüpft seit fünf Jahren die wichtigen Themen der Prävention und Versorgung des Diabetes: ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und effektive Therapie. Am 18. August 2009 konnten Besucher der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften berlin 2009™ ihr persönliches Risiko für einen Diabetes ermitteln. Zu dem Diabetes-Risikocheck gehören Blutzucker- und Blutdruckmessung, die Bestimmung von Taillenumfang und Körpergewicht. 
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+++ Kombinierte Therapie hilft bei Diabetes Typ 2-Insulinresistenz +++
Studien-Zwischenergebnis zur Kombinationstherapie Insulin plus Pioglitazon
Berlin – Eine Ursache des Diabetes Typ 2 besteht in der Unempfindlichkeit der Körper-zellen gegenüber der biologische Wirkung von Insulin. Ist diese Insulinresistenz ausgeprägt, wirkt auch das zugeführte Insulin im Rahmen einer Diabetes-Therapie nicht effektiv genug. Sogenannte Insulin-Sensitizer erhöhen die Insulin-Empflindlichkeit wieder. Seit 2007 ist in Deutschland eine kombinierte Therapie des Wirkstoffes Pioglitazon mit Insulin zugelassen. Die kürzlich veröffentlichte Zwischenauswertung einer laufenden Studie zeigt, dass diese Kombination effektiv und sicher ist.  >>> 

 

+++ Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern steigt an +++

Prognose für das Jahr 2020: Zirka 24.400 Fälle von Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern unter 15 Jahren

Die aktuellen Ergebnisse der EURODIAB-Studie zeigen, dass die Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa kontinuierlich steigen. Für Deutschland flossen Daten aus Baden-Württemberg und Düsseldorf ein. Auch hier stieg die Anzahl der Neuerkrankungen von 1989 bis 2003 pro Jahr um 3,7 beziehungsweise 4,7 Prozent. Aufgrund dieser Daten sieht die Prognose für die kommenden Jahre bis 2020 nicht gerade positiv aus: Schätzt man für das Jahr 2005 zirka 15.000 Fälle von Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa, gehen die Forscher für das Jahr 2020 von 24.400 Fällen aus. Angesichts dieser übermäßigen Zunahme von Typ-1-Diabetes weist das Institut für Diabetesforschung der Forschergruppe Diabetes e.V. auf die Notwendigkeit von Ursachenforschung hin.  >>>  

 

+++ SGS-Evaluationsstudie in „Age & Ageing“ publiziert +++

Signifikante HbA1c-Senkung und weniger Hypoglykämien

Die multizentrische Evaluationsstudie, die den Erfolg der strukturierten geriatrischen Schulung (SGS) bestätigt hat, wurde jetzt in der international renommierten Fachzeitschrift „Age & Ageing“ publiziert. Die Evaluation zeigte, dass ältere Diabetes-Patienten mit der SGS im Vergleich zu einer Standardschulung eine signifikante HbA1c-Senkung, den Rückgang von Unterzuckerungen und eine Verbesserung ihrer Selbstmanagementfähigkeit erreichen können. Die SGS, die die Probleme der geriatrischen Patienten, z. B. kognitive Schwierigkeiten oder eine eingeschränkte Motorik, berücksichtigt, wurde von Dr. med. Dr. Univ. Rom Andrej Zeyfang, Vorsitzender der AG Diabetes und Geriatrie der deutschen Diabetes Gesellschaft, konzipiert und von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützt und gefördert.  >>> 

 

+++ Fazit des IQWiG zu kurz wirksamen Insulinanaloga fehlerhaft +++

Chronisch kranken Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1droht schlechtere Behandlung

Berlin – Kurz wirksame Insuline ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 ein fast normales Leben. Sie erhalten bisher entweder kurz wirksames Humaninsulin oder künstlich hergestelltes Insulin. Das heutige breite Therapieangebot hat messbare gesundheitliche Vorteile. Trotzdem könnte eines der Medikamente – die kurz wirksamen Insulinanaloga – schon bald nicht mehr von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, warnen diabetesDE und die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetelogie (AGPD) der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Grund dafür ist ein kürzlich veröffentlichter Vorbericht des Instituts für Gesundheitswesen (IQWiG), in dem es den Zusatznutzen dieser Insulinart für Kinder und Jugendliche verneint. Die Diabetes-Experten fordern, dass das Institut in seinem Abschlussbericht den tatsächlichen Bedarf chronisch kranker junger Patienten berücksichtigt und das Therapieangebot erhalten bleibt.  >>> 

 

+++ Levemir® 1-mal täglich in Kombination mit OAD +++

Gewichtsvorteil gegenüber Insulinglargin bei vergleichbarer Dosierung

Mainz, 04. August 2009 - Bei insulinnaiven Menschen mit Typ 2 Diabetes ist die Einstellung auf Insulindetemir (Levemir®) oder Insulinglargin zusätzlich zu oralen Antidiabetika in einer 52-wöchigen Studie miteinander verglichen worden. Es ist bislang die einzige klinische Head-to-Head Studie der beiden modernen Basalinsuline. Insgesamt wurden 582 Patienten in die Studie eingeschlossen. Entsprechend dem vorgegebenen Titrations-algorithmus wurde Insulindetemir 1-mal oder 2-mal täglich injiziert, Insulinglargin durfte ausschließlich 1-mal täglich gegeben werden.  >>> 

  

+++ Behandlung des Bluthochdrucks ohne Medikamente? +++

Ausschaltung überaktiver Nierennerven mittels Hochfrequenzablation

’Hochdruck: Heilung in fünf Minuten’ titeln Fachzeitschriften und berichten darüber, dass bei bestimmten Patienten unterschiedliche blutdrucksenkende Medikamente nicht helfen, aber ein neues Verfahren möglicherweise Therapie der Wahl sein könnte. Wir haben erste Patienten mit dem Verfahren der sogenannten Hochfrequenzablation behandelt und möchten unsere Ergebnisse vorstellen“, erläutert Prof. Dr. Michael Böhm. Die Klinik für Innere Medizin III, Direktor Professor Dr. Böhm, wurde vor zwei Jahren zum Europäischen Exzellenzzentrum für Bluthochdruck gewählt und ist aktuell an einer internationalen Studie beteiligt: -Simplicity HTN-2 Study-.  >>>  

 

+++ Natriuretische Peptide im Fokus einer Übersichtsarbeit +++

Wegweisende Früherkennung der Herzinsuffizienz bei Diabetes bestätigt

Diabetes und Herzinsuffizienz sind eng miteinander korreliert. Über verschiedene Mechanismen bedingt verstärkt ein Diabetes mellitus das Entstehen und Fortschreiten einer Herzinsuffizienz. Um die sehr ungünstige Prognose einer Herzinsuffizienz bei Diabetes therapeutisch verbessern zu können, sollte die Diagnose der myokardialen Schädigung frühzeitig gestellt werden. Neben etablierten Diagnosemethoden gewinnt die Bestimmung der natriuretischen Peptide NT-proBNP und BNP dabei immer mehr an Bedeutung. Erstmalig wurde nun eine Übersichtsarbeit zum Stellenwert dieser Biomarker bei Herzinsuffizienz und Diabetes von Prof. Dr. Oliver Schnell vom Institut für Diabetesforschung der Forschergruppe Diabetes e.V. am Helmholtz-Zentrum in München veröffentlicht.  >>>  

 

+++ Diabetes bei Kindern und Jugendlichen +++

Moderne Injektionshilfen sind von großer Wichtigkeit

Die Häufigkeit des Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen nimmt kontinuierlich zu, die Inzidenzrate liegt seit dem Jahr 2000 bei 19,4 pro 100.000/Jahr. Das bedeutet, dass etwa 13.000 bis 14.000 Kindern im Alter von unter 15 Jahren erkrankt sind. Kinder und Jugendliche mit Diabetes benötigen eine flexible Insulin-Therapie. Ab August 2009 steht ein neues, starkes Duo der BERLIN-CHEMIE AG zur Verfügung: Das schnell wirksame Insulinanalogon Liprolog®. Es ermöglicht eine individuell variierbare Tages- und Mahlzeitengestaltung und  kann nun auch in halben Einheiten mit dem neuen BerliPen® Junior appliziert werden. „Moderne Injektionshilfen sind von großer Wichtigkeit und erleichtern den Kindern die Behandlung“, stellte der Leipziger Professor Dr. med. Wieland Kiess auf der Einführungspressekonferenz des Insulin-Pens fest.  >>> 

 

+++ Schwere Folgen des Diabetes mellitus vermeiden +++

Blutzuckermessung sinnvoll in Diabetes-Therapie einbauen

Berlin – Messen Patienten regelmäßig ihre Blutzuckerwerte, kann dies ihre Diabetes-Therapie verbessern. Die Diabetesorganisation diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) setzen sich deshalb in einer Stellungnahme dafür ein, die Selbstmessung der Blutglukose-Werte als Bestandteil der Therapie weiterhin zu finanzieren und auf diese Weise hohe Kosten für Folgeerkrankungen des Diabetes zu vermeiden. Eine Leitlinie für den sinnvollen Einsatz der Selbstmessung wird in Kürze veröffentlicht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht zurzeit den Nutzen dieser Messung bei Typ 2 Diabetes ohne Insulinbehandlung und hat ein vorläufiges Ergebnis veröffentlicht.  >>> 

 

+++ Neuer Insulin-Pen mit halben Einheiten für Kinder +++

Kindgerechte Insulinapplikation mit dem neuen BerliPen® junior

Berlin - Für Kinder mit Diabetes, die eine flexible Insulin-Therapie benötigen, steht ab  01. August 2009 ein neues, starkes Duo der BERLIN-CHEMIE AG zur Verfügung: Das schnellwirksame Insulinanalogon Liprolog®, das eine individuell variierbare Tages- und Mahlzeitengestaltung ermöglicht, kann nun auch in halben Einheiten mit dem neuen BerliPen® junior appliziert werden. Der kindgerechte Pen überzeugt durch seine einfache und sichere Anwendung sowie durch sein attraktives und stabiles Metallgehäuse, das wahlweise in einem glänzendem Grün oder einem leuchtenden Orange erhältlich ist und mit dem buntem Schriftzug „junior“ verziert ist.  >>> 

 

+++ Behandlung der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie (DPNP) +++

 

Am Tag und in der Nacht ein Ziel: Endlich Ruhe vor den Schmerzen!

„Als ob mir jemand mit einem brennenden Streichholz über die Haut fährt“, erinnert sich die Patientin Frau H. an ihre schmerzhafte diabetische Poly- neuropathie: „Die Schmerzen haben mir den Schlaf geraubt, ich bin selbst nachts nicht mehr zur Ruhe gekommen.“ Inzwischen wird die Patientin erfolgreich mit Duloxetin (Ariclaim®) behandelt, wie sie selber und auch ihr Arzt, der in Wiesbaden niedergelassene Schmerztherapeut Dr. Uwe Kern, im Rahmen eines Presse-Workshops berichten. Patienten mit schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie sind meist im höheren Lebensalter und haben oftmals komorbide Erkrankungen. Für diese Patienten ist der selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin mit seiner hohen analgetischen Wirksamkeit und der allgemein günstigen Verträglichkeit eine gute Option. „Ich bin sehr dankbar für den Erfolg. Ich bin jetzt den ganzen Tag weitgehend schmerzfrei und kann fast jede Nacht wieder durchschlafen“, so die Patientin.  >>>  

 

+++ Neue Daten zur Inkretin-basierten Therapie bei Typ 2 Diabetes +++

Kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse oder Pankreatitis unter Exenatide

Die Therapie mit dem Inkretin-Mimetikum Exenatide (Byetta®) birgt kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Plazebo oder Insulin – dies zeigt die Metaanalyse mehrerer Exenatide-Studien bei Menschen mit Typ 2 Diabetes. Die Auswertung einer retrospektiven Kohortenstudie zeigt darüber hinaus, dass Exenatide im Vergleich zu anderen Antidiabetika nicht mit einem erhöhten Risiko für das Entstehen einer akuten Pankreatitis verbunden ist. Diese Daten wurden mit denen einer Phase III-Studie zur langwirksamen Formulierung von Exenatide auf dem 69. Jahrestreffen der American Diabetes Association (ADA) in New Orleans im Juni 2009 vorgestellt.  >>> 

 

+++ Diabetes-Risiko für arme Bevölkerungsschichten deutlich höher +++

Sozial benachteiligten Frauen erkranken wahrscheinlich vier Mal häufiger

London, 27.07.2009 - Briten mit dem geringsten Einkommen erkranken mehr als doppelt so wahrscheinlich an Diabetes als ein Durchschnittsbürger. Jene Diabetiker, die unter den schlechtesten Wohnbedingungen leben, leiden häufiger an den Komplikationen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Wohltätigkeitsorganisation Diabetes UK gekommen. Mangel an Bewegung, schlechte Ernährung, Fettsucht und Rauchen sind laut Studie dafür verantwortlich. Seit dem Jahr 2008 wurden bei 2,5 Millionen Menschen in Großbritannien Diabetes diagnostiziert.  >>> 

 

+++ Änderungen der Verschreibungsempfehlungen sind nicht notwendig +++

Sanofi-aventis begrüßt die Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur zur Unbedenklichkeit von Lantus®

Paris – 23. Juli 2009 – Sanofi-aventis gab bekannt, dass das CHMP der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) nach einer Überprüfung der verfügbaren wissenschaftlichen Belege zu Lantus® (Insulin glargin) die Unbedenklichkeit des Produkts bestätigt und entschieden hat, dass Änderungen der Verschreibungsempfehlungen nicht notwendig sind. Die EMEA hat eine Pressmitteilung veröffentlicht, in der sie auf Basis einer gründlichen Überprüfung der verfügbaren wissenschaftlichen Belege und der kürzlich in Diabetologia publizierten Registeranalysen ihre ursprüngliche Beurteilung erneut bekräftigt. Alle vier Registeranalysen hatten demnach erhebliche methodische Mängel und führten zu widersprüchlichen und nicht eindeutigen Ergebnissen in Bezug auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Insulin glargin und einem erhöhten Krebsrisiko.  >>> 

 

+++ Blutzuckersenker Glitazone sind wichtige therapeutische Bausteine +++

G-BA plant die Verordnungsfähigkeit für Glitazone aufzuheben

Kassenpatienten mit Diabetes mellitus Typ 2 könnten zukünftig Blutzucker senkende Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Glitazone nicht mehr auf Rezept erhalten. Die Wirkstoffe Pioglitazon und Rosiglitazon können jedoch für Patienten unverzichtbar für eine optimierte Diabetes-Therapie sein. Der Diabetes-Verband diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) kritisieren deshalb in einer Stellungnahme entsprechende Pläne des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).  >>> 

 

+++ Diabetes-Therapie mit System +++

Das erste humane-GLP-1 Analogon erhielt im Juli die Zulassung

Das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid  bekam im Juli von der europäischen Kommission die Zulassung zur Therapie des Typ 2 Diabetes. Victoza  ® senkt signifikant den HbA1c-Wert ohne das Hypoglykämierisiko zu erhöhen. Studienprogramme konnten die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Liraglutid bestätigen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Diabetesprävalenz um 55 Prozent zunehmen wird und im Jahr 2025 etwa 380 Millionen Menschen davon betroffen sind. Die Medizin ist daher gefordert, dieser ständig steigenden Erkrankung eine effiziente Therapie zur Verfügung zu stellen, forderte Prof. Dr. Baptist Gallwitz von der Universität in Tübingen.  >>> 

 

+++ Insulin-Fertig-Pen von der BERLIN-CHEMIE AG +++

Liprolog ® KwikPenTM überzeugt durch geringeren Kraftaufwand

Seit der Einführung des ersten Insulin-Pens 1985 hat sich für insulininjizierende Diabetiker viel zum Positiven verändert. Die Anwendung wurde wesentlich einfacher und schmerzärmer. Nicht zuletzt sind moderne Applikationshilfen inzwischen ergonomisch optimiert und ermöglichen auch Menschen mit eingeschränkter Hand-Mobilität, sich ohne großen Kraftaufwand selbst Insulin zu injizieren. Eine aktuelle Vergleichsstudie zeigt: Moderne Insulin-Fertig-Pens sind keineswegs alle gleich.  >>> 

 

+++ Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben +++

Bayernweites Diabetesregister für Kinder und Jugendliche

Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). DiMelli ist das erste Diabetesregister Deutschlands, das neben der Registrierung gleichzeitig Blutproben sammelt.  >>> 

 

+++ Insulinbehandlung bei Typ 2 Diabetes +++

Analoginsuline von Novo Nordisk haben ihre Sicherheit bewiesen

Am Freitag, 26. Juni, veröffentlichte Diabetologia, das Journal der European Association for the Study of Diabetes (EASD, Europäische Vereinigung zur Erforschung des Diabetes) online Daten aus vier Studien über eine mögliche Verbindung zwischen dem lang-wirksamen Insulinanalogon Glargin und Krebs. Als Basis für eine solche mögliche Verbindung wird im Begleiteditorial erklärt, dass bestimmte Insulinanaloga eine chemische Struktur haben, durch die sie mit höherer Wahrscheinlichkeit an dem IGF-1 Rezeptor anbinden. Von IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1) ist bekannt, dass er in die Förderung von Tumorwachstum involviert ist. >>>  

 

+++ Neue interaktive Internet-Plattform www.diabetesde.org startet +++

Die täglich neuen Informationen rund um das Thema Diabetes richten sich an 8 Millionen Betroffene und deren Angehörige

Berlin, 24. Juni 2009 – Ab sofort ist die interaktive Internet-Plattform www.diabetesde.org online. Das Angebot von diabetesDE bietet umfassende Informationen über Vorbeugung und Behandlung von Diabetes Typ 1 und Typ 2. Außerdem gibt es einen Überblick über Diabetes-Schwerpunkt-Praxen, diensthabende Apotheken und Selbsthilfegruppen. Ein dialogischer Community-Bereich lädt Interessierte und Betroffene zum Erfahrungsaustausch ein. Gegründet wurde diabetesDE von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungs- berufe in Deutschland e.V. (VDBD). diabetesDE ist gemeinnützig und unabhängig.  >>> 

 

 

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