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+++ MEDIZIN-TELEGRAMM +++ Endokrinologie

| +++ Adipositas +++ Auslöser für Bluthochdruck gefunden: Hoher Insulinspiegel hemmt Drucknachlass-Botenstoff. 27. März 2012 – Unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) hat ein Wissenschaftlerteam einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus aufgedeckt, der evtl. erklären kann, warum krankhaftes Übergewicht* mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Wie die Forscher zeigen, führt der bei krankhaftem Übergewicht erhöhte Insulinspiegel zu einem verminderten Spiegel des atrialen natriuretischen Peptids (ANP). Hierbei handelt es sich um einen Botenstoff, der im Herz gebildet wird und blutdruck-senkend wirkt. Diese Erkenntnis könnte zu einer Entwicklung neuartiger Herzmedikamente beitragen. Das Wissenschaftlerteam um Natalia Rudovich publizierte kürzlich seine Studienergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. >>> |

| +++ Morbus Basedow +++ OP versetzt Augen bis zu 9 mm zurück: Bessere Ergebnisse dank Ultraschallsägen und Drei-Wand-Versetzung 30. Januar 2012 – Bad Hofgastein, Zu den heikelsten Gebieten der Chirurgie gehören Operationen, die hinter dem Auge durchgeführt werden. Etwa bei der endokrinen Krankheit Morbus Basedow, die ähnlich wie bestimmte Tumorarten den Augapfel nach vorne treten lässt, ist öfters eine Versetzung der Wände der Augenhöhle nötig. Welche Neuerungen es auf diesem medizinischen Fachgebiet gibt, berichtet Gert Santler, Präsident des vom 31. Januar – 3. Februar 2012 stattfindenden Jahreskongresses der österreichischen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen in Bad Hofgastein. Morbus Basedow ist eine häufige Nebenwirkung einer Schilddrüsen-Fehlfunktion - rund zwei bis drei Prozent der Frauen sind betroffen, bei Männern zehnmal weniger. Entzündungen der Augenhöhle lassen die Augenmuskeln verdicken und vermehren die Fettpolster, was den Augapfel aus der Augenhöhle quellen lässt. "In starken Fällen schließen sich die Lider nicht mehr ganz und das Auge vertrocknet, oder der Sehnerv wird eingeklemmt, was beides zur Erblindung führen kann. >>> |
+++ Struma nodosa +++ Weltweit größte Studie zur medikamentösen Therapie von Schilddrüsenknoten jetzt veröffentlicht Altdorf, 19. Juli 2011 – Rund 200 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter einer Struma nodosa, einem „Knotenkropf“. Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) haben jetzt erstmals umfassend wissen-schaftlich untersucht, welche Auswirkung die verschiedenen medikamentösen Therapien auf den Größenverlauf von Schilddrüsenknoten haben. In der bisher größten randomisierten, also zufallsverteilten Studie dieser Art zeigen sie, dass die Gabe des Hormons Thyroxin kombiniert mit Jodid anderen Therapien überlegen ist. Weltweit werden Millionen von Patienten mit Struma nodosa – auch „Knotenkropf“ genannt – medikamentös behandelt. Doch belegen bisher keine prospektiven, also vorausschauenden Studien eine Wirkung dieser Therapie an einer ausreichend großen Probandenanzahl. >>> |
+++ Pädiatrische Endokrinologen treffen sich zu ihrer Jahrestagung +++ Etwa 100 Hormon-Experten aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen treffen sich am 22. und 23. Januar 2010 zu ihrer 19. Jahrestagung in Halle. Dabei tritt die Mitteldeutsche Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Endokrinologie unter dem Motto „MAPE 2010“ zu einem Austausch über aktuelle Erkenntnisse auf dem Gebiet der Endokrinologie zusammen. Dieses Fachgebiet der Kinder- und Jugendmedizin beziehungsweise der Inneren Medizin beschäftigt sich mit hormonell bedingten Erkrankungen, beispielsweise Wachstumsstörungen, aber auch Stoffwechselerkrankungen. Die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie das Facharztzentrum für Pädiatrie und Humangenetik am Universitätsklinikum Halle (Saale) organisieren diese Veranstaltung, die im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Universitätsplatz 11) stattfindet (Freitag 9 bis 18.15 Uhr und Samstag 9 bis 13 Uhr). >>> |
+++ Überfunktion der Schilddrüse im Alter verkürzt Lebensdauer deutlich +++ Endokrinologen empfehlen Therapie auch bei leichtem Verlauf Bochum, 28. Juli 2009 – Produziert die Schilddrüse zu große Mengen Hormone, führt dies zu schwereren Folgen als bisher angenommen: Eine Metaanalyse durch belgische Forscher ergab, dass sich die Sterblichkeit von Menschen, insbesondere von Männern ab dem 60. Lebensjahr, um 41 % erhöht, auch wenn sie an einer nur leichten Überfunktion – einer sogenannten subklinischen Hyperthyreose – leiden. Bisher behandeln Ärzte eine latente Überfunktion häufig nicht, wenn durch einen milden Verlauf keine erkennbaren Beschwerden auftreten. Angesichts der neuen Erkenntnisse ist auch bei einer leichten Schilddrüsenüberfunktion zur Therapie zu raten. Professor Dr. med. Helmut Schatz, Bochum, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, weist darauf hin, dass die Beurteilung und Behandlung durch einen Endokrinologen erfolgen sollte. >>> +++ Neue Broschüre für „Turner-Mädchen“ +++ Den eigenen Weg finden, mit UTS ein erfülltes Leben zu führen Was es wirklich bedeutet, mit der Diagnose Ullrich-Turner-Syndrom (UTS) zu leben, wissen am besten Mädchen und Frauen, die selbst betroffen sind. In einer neuen Patientenbroschüre von Ipsen Pharma für jugendliche Mädchen mit UTS klären daher nicht nur Experten wie die Initiatoren Professor Paul-Martin Holterhus und Professor Heiner Mönig über alles Wissenswerte zum Syndrom auf, auch „Turner-Frau“ Angelika Bock, Diplom-Psychologin und Mitarbeiterin der Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland e.V., kommt ausführlich zu Wort: „Ich möchte Euch Mädchen vor allem eins vermitteln: Ihr seid nicht allein!“ >>>
+++ Download-Service für Ärzte +++ Schilddrüsen-Check und mehr – Patientengerechte Inhalte für die Praxis-Homepage Unter dem Motto „Die Schilddrüse in guten Händen“ engagieren sich bereits zum dritten Mal bundesweit mehrere tausend Ärzte und Apotheker für die Früherkennung von Schilddrüsenvergrößerungen. In diesem Jahr hält die Schilddrüsen-Initiative Papillon ein besonderes Angebot bereit: Einen Download-Service mit fundierten Patienteninformationen rund um die Schilddrüse, die einfach in die eigene Homepage integriert werden können. Das kostenlose Angebot steht deutschlandweit allen Arztpraxen zur Verfügung – zur Schilddrüsenwoche Ende April und darüber hinaus www.forum-schilddruese.de. >>>
+++ Die Schilddrüsenwoche 2008: Kropf und Knoten im Blick – Operationen vermeiden +++ Pro Jahr werden noch immer über 120.000 Schilddrüsen-Patienten operiert Häufigster Operationsgrund sind mit zwei Dritteln die Knotenkröpfe und jeder sechste Eingriff erfolgt wegen diffuser Strumen. Aber die Risiken von Schilddrüsenoperationen müssen beachtet werden. So hatten 6 % der über 56.000 Patienten postoperativ eine Recurrensparese oder eine Schädigung der Nebenschilddrüsen mit Hypokalzämie. Dabei gibt es eine einfache, kostengünstige Vorsorgeuntersuchung, die eine Veränderung der Schilddrüse in einem frühen Stadium erkennt: Durch die Palpation der Schilddrüse kann in 70 bis 80 % der Fälle eine klinisch relevante Struma und/oder Knoten entdeckt werden. Um diese Früherkennung geht es erneut bei der Schilddrüsenwoche 2008, die vom 21. bis 25. April 2008 stattfindet. >>>
+++ Kranke Schilddrüse – Krankes Herz? +++ Hypothyreose, Hypertonie, Herzinsuffizienz Patienten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen, selbst wenn sie nur latent ausgeprägt sind, haben gehäuft Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einer Fortbildungsveranstaltung in Darmstadt im Rahmen der Academia Merck erläuterten ausgewiesene Experten, was bei der Schilddrüsendiagnostik zu beachten ist, und gaben Tipps zur Therapie bei Schilddrüsenfunktionsstörungen, bei Hypertonie und Herzinsuffizienz. >>>
+++ Schilddrüse 2007 - „Prävention – frühzeitige Diagnose – rechtzeitige Therapie“ +++ Die Konferenz über die menschliche Schilddrüse wird alle 2 Jahre abgehalten Ausgerichtet wird die Konferenz, die nun zum 18. Mal stattfindet, von den Fachgesellschaften, die sich besonders intensiv mit Schilddrüsenerkrankungen und ihrer Behandlung befassen, der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie. Schilddrüse 2007 „Von den Grundlagen zur Klinik“ - Prof. Dr. Frank Grünwald, Frankfurt Frühdiagnose und rechtzeitige Therapie bei der Hypothyreose - Prof. Dr. Rainer Hehrmann, Stuttgart Der operierte Patient in der Praxis - Prof. Dr. Peter E. Goretzki, Neuss Frühdiagnose und rechtzeitige Therapie bei der Knotenstruma - Prof. Dr. Martin Grußendorf, Stuttgart Hier finden Sie die Zusammenfassung >>>
+++ DGE fordert wirksame Früherkennung von Hormonstörungen nach Hirnverletzung +++ Gehirnerschütterungen und Schlaganfälle können die Hirnanhangdrüse schädigen und damit den gesamten Hormonhaushalt der Betroffenen stören. Denn die mitten im Kopf gelegene Drüse produziert lebenswichtige Hormone. Doch Unterfunktionen der sogenannten Hypophyse fallen häufig zu spät auf – mit schwerwiegenden Folgen für die Patienten. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert deshalb eine wirksamere Früherkennung bei Hirnverletzten. >>>
+++ Neue Dosierungen von Euthyrox® ermöglichen passgenaue Hypothyreose-Therapie +++ Die optimale Levothyroxin-Dosis bei klinischer und subklinischer Hypothyreose variiert individuell von Patient zu Patient stark. Die ab 1. August 2007 erhältlichen Zwischenformen von Euthyrox® in den Dosierungen 88, 112 und 137 μg ermöglichen bei einzelnen Patienten eine passgenauere Dosierung als bisher. Euthyrox® gibt es damit in 11 Wirkstärken. So kann die individuelle Wohlfühldosis in den meisten Fällen mit einer Tablette pro Tag abgedeckt werden.
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