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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 Forschung 


Bisher wurde angenommen, dass ein Defekt der GABA-Rezeptoren selbst für die gestörte Hemmung verantwortlich ist. Mit der aktuellen Studie konnte das Forscherteam diese weit verbreitete Theorie zur Epilepsieentstehung widerlegen. Gleichzeitig liefern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Erklärung dafür, dass die meist verordneten Medikamente bei vielen Patientinnen und Patienten versagen.

+++ Entstehung von Epilepsie +++
Forscher der Charité identifizieren erstmals ursächlichen Defekt
10. Februar 2012 – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals entschlüsseln, welche speziellen Störungen der Nervenzellen an der Entstehung von fokalen, therapieresistenten Epilepsien beteiligt sind. Ursächlich ist unter anderem die Verminderung bestimmter zellulärer Transportproteine, welche die korrekte Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen verhindert.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Physiology veröffentlicht. Privatdozent Dr. Rudolf Deisz vom Institut für Zell- und Neurobiologie am Campus Charité Mitte und sein Forschungsteam konnten erstmals einen der ursächlichen molekularen Mechanismen im menschlichen Gewebe aufklären. Sie zeigten, dass in der Ursprungszone des Anfalls die Funktion bestimmter zellulärer Ionentransporter beeinträchtigt ist.  >>>   


+++ Neuer Biosensor zur Überwachung und Behandlung von Krebs +++

Erste Ergebnisse des von der EU geförderten Projektes COCHISE  (Cell-On-CHIp bioSEnsor), Projektkoordinator Universität von Bologna
COCHISE (Cell-On-CHIp bioSEnsor for detection of cell-to-cell interactions) ist ein von der EU gefördertes Projekt, das die Entwicklung einer neuartigen Klasse von Biosensoren zum Ziel hat. Diese Sensoren sind in der Lage, Interaktionen von einzelnen Zellen untereinander zu detektieren und stellen damit ein neuartiges Werkzeug für eine verbesserte Überwachung und Behandlung von Krebs dar. Eine relativ neue Herangehensweise im Bereich der Onkologie ist die biologische Therapie, deren Ziel es ist, Krebszellen durch Stimulation des Immunsystems zu bekämpfen. Dabei werden den Patienten verschiedene natürliche Substanzen wie z. B. Interferon, Interleukin 2 und verschiedene Typen von Colony-Stimulating Factors verabreicht, die alle die köpereigene Abwehr verbessern.  >>>

+++ Größere Heilungschancen für Menschen mit Leukämie +++
Carreras Leukämie-Stiftung fördert neues Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Duisburg-Essen
Essen / München, 16.10.2008 - An der Universität Duisburg-Essen starten Prof. Dr. Dietrich Beelen und Dr. Dr. Lambros Kordelas von der Klinik für Knochenmarktransplantation in Kooperation mit Frau Priv. Doz. Dr. Vera Rebmann vom Institut für Transfusionsmedizin der Universität Duisburg-Essen im Oktober 2008 ein neues Forschungsprojekt. Ziel des Projektes ist, das erneute Auftreten einer Leukämie  nach erfolgter Stammzelltransplantation zu verhindern.  >>>


+++ Kanzerogen in Pommes und Kartoffelchips nachgewiesen +++
Glycidamid wesentlich gefährlicher als Acrylamid
Glycidamid ist viel gefährlicher als das vor einigen Jahren entdeckte Acrylamid. Das Kanzerogen wurde von Wissenschaftlern der TU München in Kartoffelchips und Pommes frites nachgewiesen.  Deutlich gefährlicher als das 2002 entdeckte Acrylamid ist das Krebs erregende Glycidamid, das ebenfalls beim Erhitzen von Kartoffelprodukten entsteht. Wissenschaftler der TU München haben nun erstmals Glycidamid auch direkt in Kartoffelchips und Pommes frites nachgewiesen.  >>>


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Durchbruch beim Verständnis der Immum-Therapie bei Tumoren +++
Immunsystem versetzt Tumorzellen in Schlaf anstatt sie zu vernichten
Aktuell veröffentlicht in Cancer Cell am 10. Juni 2008 - Forscher der Universitäts-Hautklinik Tübingen und des Comprehensive Cancer Centers haben ein gänzlich neues Prinzip der Tumor-Immun-Therapie entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass die Immunantwort des Körpers Tumorzellen auf verschiedene Weise töten kann. Diese Erklärung hat jedoch zahlreiche Fragen aufgeworfen. So ist bis heute unverstanden, warum Tumorzellen oft Jahre und Jahrzehnte schlummern und dann plötzlich erwachen können. Die neuen Daten sind ein wissenschaftlicher Durchbruch zum Verständnis des großen Rätsels der „Tumor dormancy“, dem offensichtlich jahrelangen Schlummern von bösartigen Zellen im Gewebe. 
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+++ Neue Stiftungsprofessur am UKE Hamburg-Eppendorf +++
Merck Serono Oncology fördert die Grundlagenforschung bei Krebs
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sein Spektrum zur Krebsforschung und-  behandlung um einen bedeutenden Baustein erweitert: Unterstützt durch den Arzneimittelhersteller Merck Serono Oncologie aus Darmstadt wurde eine Stiftungsprofessur für molekulare Krebs-Therapie eingerichtet. Zur Stiftungsprofessur berufen wurde Prof. Dr. Martin Trepel, der bisher als Leiter der Sektion Zelltherapie und Zellforschung der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg tätig war. Mit Professor Trepel haben wir einen hervorragenden Arzt und Forscher gewonnen, der diese Position in idealer Weise ausfüllen wird, unterstrich Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des Universitären Cancer Centers Hamburg.  >>>


+++ Neue Methode zur Analyse komplexer Mechanismen bei Krebs +++
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigten nun, dass die Kombination TRAIL/Bortezomib in hoher Dosierung leberschädigend wirkt. Gleichzeitig jedoch fanden sie ein "therapeutisches Fenster" für den Einsatz der Kombitherapie - einen Dosisbereich, in dem Tumorzellen sensibilisiert, Leberzellen aber nicht geschädigt werden. >>>

 

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