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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 HAUTKREBS 

 

 

Von dem neuen Medikament können die Patienten profitieren, bei denen eine BRAF-V600 Mutation im Tumor nachgewiesen wird, die nach bisherigen Erkenntnissen etwa die Hälfte der Patienten mit malignem Melanom betrifft. Sie können zuvor über den cobas® 4800 BRAF V600 Mutation Test ermittelt werden. Damit ist nicht nur ein Meilenstein in der Therapie von Hautkrebs, sondern auch in der Personalisierten Medizin gesetzt.

+++ BRAF-Inhibitor Vemurafenib +++
Durchbruch in der zielgerichteten Therapie des Malignen Melanoms
24. Februar 2012 – In Deutschland erkranken jährlich über 15.000 Menschen am malignen Melanom. Die Neuerkrankungsrate hat sich seit 1980 jedoch mehr als verdreifacht. Im Gegensatz zu den Neuerkrankungsraten sind die Sterberaten bei beiden Geschlechtern seit 1980 nahezu konstant geblieben. Insgesamt starben im Jahr 2008 Menschen 2.500 Menschen an diesem Tumor. Bei 15 bis 20 Prozent der Betroffenen, wird der schwarze Hautkrebs erst in einem sehr späten Stadium erkannt. In diesem Fall leben die Patienten im Durchschnitt nur noch sechs bis neun Monate.

Nachdem jahrzehntelang trotz zahlreicher Studien keine Fortschritte in der Therapie des malignen Melanoms erzielt wurden, ist nun endlich der Durchbruch geschafft: Seit Februar 2012 ist mit Vemurafenib (Zelboraf™) in Deutschland ein neues Medikament zur Therapie des malignen Melanoms zugelassen, das eine völlig neue Behandlung ermöglicht. Alle Patienten, bei denen eine BRAF-V600-Mutation im Tumor nachgewiesen wird, können im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit von dem neuen Medikament profitieren.  >>>  

 

+++ Preis für Präventivmedizin 2012 +++
Daylong actinica in der Prophylaxe des hellen Hautkrebs ausgezeichnet
30. Januar 2012 – Die Inzidenz bei Hautkrebs ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. Der Grund dafür ist zum einen die höhere Lebenserwartung, zum andern das veränderte Freizeitverhalten (Sonnenbaden, Sport und zahlreiche andere Tätigkeiten im Freien).

Die Internationale Gesellschaft für Präventivmedizin e. V. (IGP) fördert seit mehr als 40 Jahren internationale Forschungsvorhaben zur öffentlichen Gesundheitspflege und Gesundheitsvorsorge. 2011 hatte die Gesellschaft zum zweiten Mal einen Preis für Präventivmedizin ausgeschrieben und damit auf einstimmigen Jurybeschluss das Klasse I-Medizinprodukt Daylong actinica® auf einer Festveranstaltung in Berlin ausgezeichnet. Das dermatologische Präparat hat ein hohes Potenzial in der Prophylaxe des hellen Hautkrebs und kann ferner bereits manifeste Präkanzerosen wie aktinische Keratosen wirkungsvoll reduzieren und erfüllt damit die Ausschreibungskriterien.  >>> 

v. l. Prof. J. Schulz  Dr. U. Hornung und Prof. J. Welzel

 

2012 sind insgesamt acht Patienten-Seminare im gesamten Bundesgebiet geplant. Die Teilnahme ist kostenlos.

+++ Malignes Melanom +++
Bundesweite Seminarreihe für Patienten unter der Schirmherrschaft von Vicky Leandros
26. Januar 2012 – Die Diagnose „malignes Melanom“ (schwarzer Hautkrebs) kommt nicht selten völlig unerwartet und wirft viele Fragen und Ängste auf. Mit der Seminarreihen für Melanom-Patienten mit dem Titel „Wissen zählt - bei Diagnose Melanom handeln“, sollen Betroffene und Angehörige darüber informiert werden, wie sie mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs umgehen können, wo sie Hilfe erhalten und was sie im Hinblick auf die Diagnose und Therapie erwartet.

Experten - Dermatologen, Onkologen und Psychoonkologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen aus der jeweiligen Region - erläutern in einer Podiumsdiskussion die relevantesten Fragestellungen zum malignen Melanom. Patienten und Angehörige können sich aktiv an dieser Diskussion beteiligen. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus weiterführendes Informationsmaterial.  >>>   

 

+++ Malignes Melanom +++
Positives CHMP-Votum für Vemurafenib als Monotherapie bei Patienten mit einer BRAF-V600-Mutation
22.12. 2011 – Am 15. Dezember hat sich der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA  für die Zulassung des BRAF-Inhibitors Vemurafenib (Zelboraf®) als Therapie beim malignen Melanom ausgesprochen. Die Empfehlung gilt für erwachsene Patienten mit einem nicht reserzierbaren oder metastasierten Melanom und einer BRAF-V600-Mutation. Sowohl die Zulassung der FDA als auch die aktuelle Empfehlung der EMA basieren auf den Ergebnissen der internationalen, randomisierten Zulassungsstudie BRIM (BRAF Inhibitor in Melanoma). Sie zeigte, dass eine Monotherapie mit Vemurafenib signifikant das Mortalitätsrisiko der Melanom-Patienten verringerte; und zwar um 63 % gegenüber der Standard-Chemotherapie mit Dacarbazin (HR = 0,37, 95 %-Konfidenzintervall(KI) 0,26-0,55, p < 0,001). Das Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung verringerte sich unter Vemurafenib ebenfalls signifikant um 74 % (HR = 0,26, p < 0,001 vs. Chemotherapie). Das Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) sowie das progressionsfreie Überleben (PFS) waren die co-primären Endpunkte der Studie.  >>>  

Zu den sekundären Endpunkten zählten die Ansprechrate, die Ansprechdauer und das Sicherheitsprofil. Hohes Therapieansprechen unter Vemurafenib Die Ansprechrate (Response Rate, RR) lag bei Patienten im Vemurafenib-Arm bei 48 % und damit ca. neunmal höher als im Chemotherapie-Arm (5 %, p < 0,001). Wegen der sehr guten Wirksamkeit des BRAF-Inhibitors wurde auf Empfehlung der Behörden, insbesondere der FDA, die Studie vorzeitig beendet und der Crossover in die Vemurafenib-Gruppe ermöglicht.

 

Professor Dr. med. Axel Hauschild, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

 Prof. Dr. Axel Hauschild

+++ Therapie des malignen Melanoms +++
Ipilimumab: Eine neue Zeit für Patienten mit metastasiertem Melanom
Berlin – Das maligne Melanom der Haut ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Es tritt bei Männern am häufigsten am Rücken, bei Frauen bevorzugt an den Unterschenkeln auf. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 14.000 Menschen an einem malignen Melanom, darunter ca. 8.000 Frauen und etwa 6.000 Männer. Das Risiko, im Laufe des Lebens ein Melanom zu entwickeln, beträgt in Deutschland etwa 1:200, in Australien bereits 1:50. Besonders oft betroffen sind Menschen im mittleren Lebensalter zwischen 45 und 60 Jahren. Melanome können trotz fehlender Beschwerden und einer relativ geringen Größe bereits frühzeitig Metastasen in Lymphknoten sowie anderen Organen bilden.

Entscheidend für die Prognose ist u. a. eine frühzeitige Entfernung des Tumors. Mit Ipilimumab gibt es nun eine neue Therapieoption die nach über 30 Jahren Stillstand einen signifikantem Vorteil beim Gesamtüberleben zeigt.  >>>  

 

+++ Hautkrebsgefahr durch Solarien +++
Forscher untersuchen Motivation und Risikobewusstsein von Nutzern
Bonn, 16.
August 2011 – Millionen Deutsche besuchen regelmäßig ein Sonnenstudio. Aber jeder Solarienbesuch erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Eine bundesweite Studie soll Näheres über die typischen Nutzer, deren Motive und Risikobewusstsein herausfinden. Die Erkenntnisse sollen als Basis für künftige Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen dienen. Im Rahmen der so genannten SUN-Study wird das Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) der Universität Heidelberg zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) rund 4.500 Deutsche von August bis Dezember 2011 telefonisch nach ihren Solarium-Nutzungs-gewohnheiten befragen. Die Auswahl der Teilnehmer zwischen 14 und 45 Jahren erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Die Befragten bleiben anonym. An der Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Sven Schneider sind Präventivmediziner, Epidemiologen und Hautärzte beteiligt. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 232.000 Euro.  >>>  

 

+++ Maligne Melanome +++
Erste Therapieoption seit über 30 Jahren zeigt signifikantem Vorteil beim Gesamtüberleben
München, 14.7.2011 – YERVOY® (Ipilimumab) hat heute die Zulassung der Europäischen Kommission für die Behandlung von vorbehandelten erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenen, nicht-resezierbaren oder metastasierten Melanomen erhalten, dass gibt Bristol-Myers Squibb bekannt. Ipilimumab, eine innovative Immuntherapie, zeigte in einer randomisierten doppelblinden Phase-III-Studie die Steigerung des 1- und 2-Jahres-Überlebens von 25 Prozent auf 46 Prozent bzw. von 14 Prozent auf 24 Prozent. Einige der Patienten waren noch nach drei bis vier Jahren am Leben. Die Studie wurde im Juni 2010 im New England Journal of Medicine publiziert. „Mit der Zulassung von YERVOY® können Ärzte ihren Patienten erstmals eine Therapie anbieten, die ein signifikant verlängertes Überleben ermöglicht. Dabei handelt es sich nicht nur um Monate. Ipilimumab ist potenziell in der Lage, das Überleben um drei bis vier Jahre zu verlängern.  >>>  

 

Prof. Dr. Axel Hauschild

Prof. Dr. Axel Hauschild

+++ Highlights 2011 +++

Wandel in der systemischen Therapie des malignen Melanoms in Sicht

Chicago – Die Therapieoptionen beim fortgeschrittenen malignen Melanom sind seit Jahrzehnten unbefriedigend und beschränken sich im Wesentlichen auf eine Chemotherapie mit Dacarbazin. Deren Ansprechraten sind mit 5 bis 12 Prozent gering und das Gesamtüberleben mit einigen Monaten relativ kurz. In den vergangenen Jahren wurden jedoch neue vielversprechende Therapiekonzepte auf den Weg gebracht, die sich hauptsächlich auf zwei Ansätze konzentrieren: Die Blockade des Ras/RAF/MEK-Signalwegs, der bei mehr als der Hälfte aller Patienten mutiert ist, und die Aktivierung des Immunsystems. Mit beiden Behandlungsprinzipien konnte in klinischen Studien eine signifikante Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens erzielt werden, so dass für zwei Substanzen in Kürze die Zulassung erwartet wird.  >>>  

 

+++ Hautkrebs-Screening +++
Ärzte geben Tipps zum individuellen Schutz vor Hautkrebs
Bonn, 5. Mai 2011 – Derzeit erkranken in Deutschland jährlich etwa 195.000 Menschen neu an Hautkrebs, 24.000 davon am besonders gefährlichen malignen Melanom. Dieser Tumor bildet, in Abhängigkeit von seiner Eindringtiefe, bereits sehr früh Tochtergeschwülste. Männer erkranken durchschnittlich mit 64 Jahren, Frauen mit 58 Jahren daran. Zunehmend sind aber auch junge Erwachsene betroffen. Rund 3.000 Erkrankte sterben jährlich an den Folgen des Tumors. Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine standardisierte Ganzkörperuntersuchung auf Hautkrebs. „Bösartige Hautveränderungen können dabei früh und so zumeist in einem gut behandelbaren Zustand entdeckt werden“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention.  >>>  

 

+++ Immuntherapie bei Melanom +++
FDA genehmigt neue Behandlung bei metastasierendem Melanom: Antikörper Ipilimumab verlängert Überlebenszeit.
Rockville, 25.3.2011 – Die FDA hat Ipilimumab (Yervoy®) zur Therapie des fortgeschrittenen Malignen Melanoms zugelassen. Es ist somt die erste Immuntherapie bei dieser Krebserkrankung. Eine internationale Studie zeigte, dass sich die Überlebenszeit im fortgeschrittenen Stadium dieses äußerst aggressiven Tumors verlängert hat, jedoch zum Preis eines hohen Therapierisikos. Die Immuntherapie mit Ipilimumab ist nicht ohne Nebenwirkungen. Dazu gehören Abgeschlagenheit, Diarrhö, Hautausschläge und endokrine Störungen sowie Darmentzündungen. In der Studie kam es zudem bei 12,9 % der Patienten zu zahlreichen schweren und auch tödlichen Autoimmunreaktionen. Die Zulassung ist in den USA deshalb an eine Risk Evaluation and Mitigation Strategy gebunden, die sicherstellen soll, dass das Medikamente bei den ersten Anzeichen auf eine lebensgefährliche Reaktion abgesetzt und eine Steroidtherapie begonnen werden soll.  >>>  

 

+++ Mehr Schutz vor künstlicher UV-Strahlung beschlossen +++
Deutsche Krebshilfe und ADP begrüßen Zustimmung der Bundesländer
Berlin 21.03.11 – Zu viel UV-Strahlung ist gefährlich. Am Freitag, dem 18. März 2011, hat der Bundesrat die Solarienschutzverordnung (UVSV) verabschiedet. Die Bundesländer stellten sich dabei hinter die vom Bundeskabinett beschlossene Verordnung, die vor den schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung in Solarien schützen soll. „Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) begrüßen diesen Beitrag der Bundesländer für mehr Gesundheit“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Die Rechtsverordnung etabliert in Deutschland einen europaweit einzigartigen, soliden Schutz vor UV-Strahlen für alle Verbraucher.“ Die „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher UV-Strahlung“ (UV-Schutz-Verordnung) basiert auf dem Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NiSG), das seit August 2009 in Kraft ist.   >>>  

 

+++ Abwehr gegen Hautkrebs stärken +++
Natürliche Killerzellen sollen Tumoren effektiv bekämpfen
Heidelberg, 18.01.2011 – Das Maligne Melanom ist die aggressivste Form des Hautkrebses. Der Tumor bildet bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Erkrankung Metastasen, die sich schnell im ganzen Körper ausbreiten. Für Betroffene, die an einem Malignen Melanom im fortgeschrittenen Stadium erkrankt sind, gibt es daher kaum Heilungs-chancen. Doch die körpereigene Abwehr ist möglicherweise der Schlüssel zur Genesung: Die Wissenschaftler um Dr. Adelheid Cerwenka vom Deutschen Krebsforschungs-zentrum in Heidelberg möchten durch eine gezielte Stimulation des Immunsystems die Heilungsaussichten verbessern. So genannte Natürliche Killerzellen (NK-Zellen), eine besondere Form der weißen Blutkörperchen, sollen zum Tumor gelockt werden und diesen zerstören. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 248.000 Euro.  >>>  

 

+++ Siesta schützt vor Sonnenbrand +++
Hautschutz-Tipps für die Ferienzeit von der Deutschen Krebshilfe
Bonn, 09.06.2010 – Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 195.000 Menschen an Hautkrebs. Experten weisen darauf hin: UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz so wichtig. Es gilt: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und besser im Schatten bleiben. Zwischen 11 und 15 Uhr sollten es die Urlauber in den südlichen Ländern wie die Einheimischen tun – sich überhaupt nicht in der Sonne aufhalten, sondern lieber Siesta halten. So kann man dem Hautkrebs konsequent vorbeugen. Mit wenigen einfachen Regeln können Sonnenhungrige ihre Ferien auch ohne Sonnenbrand genießen und so ihr Hautkrebsrisiko senken. Wer die Tipps der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention beachtet, wird feststellen: UV-Schutz ist kinderleicht. Wie das geht, steht in den Ratgebern und Faltblättern der Deutschen Krebshilfe. Die gut verständlichen Materialien gibt es kostenlos unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 und unter www.krebshilfe.de sowie www.unserehaut.de>>>  

 

Hautkrebs noch bekannter machen

+++ Zwischenbilanz Hautkrebs-Screening: großer Erfolg!
11 Millionen Versicherte haben die Untersuchung bereits genutzt
Bonn, 20.04.10 – Das Hautkrebs-Screening ist nach zwei Jahren bundesweit fest etabliert: 11 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben die Untersuchung bereits genutzt. 38.000 Haut- und Hausärzte ließen sich für dieses Verfahren weiterbilden und qualifizieren. „Kein anderes Screening-Programm in Deutschland hatte bislang einen so erfolgreichen Start“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Wie wichtig diese Früherkennungsuntersuchung ist, zeigen die drastisch gestiegenen Neuerkrankungszahlen: Nach aktuellen Hochrechnungen von Prof. Dr. Alexander Katalinic, Krebsregister Schleswig-Holstein, erkranken jährlich etwa 195.000 Menschen neu an Haut- krebs, 24.000 davon an dem gefährlichen malignen Melanom. Früh erkannt, ist Hautkrebs heil- bar.

Die Deutsche Krebshilfe, die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) starten nun eine Aufklärungskampagne in Betrieben, um die Prävention und Früherkennung von Hautkrebs noch bekannter zu machen.  >>> 

 

+++ Prävention von hellem Hautkrebs +++
Neuer Internet- und SMS-Dienst berechnet die individuelle Eigenschutzzeit
Bonn - Die Häufigkeit von hellem Hautkrebs steigt unaufhaltsam an. Ein Grund dafür ist das veränderte Freizeitverhalten, das mit längeren Aufenthalten in der Sonne verbunden ist. Sonnenbrände in der Kindheit und die lebenslange kumulative UV-Dosis sind die Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Die maximale Zeit, die man ungeschützt in der Sonne verbringen kann, ist abhängig vom individuellen Hauttyp und der jeweiligen UV-Intensität. Aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen lässt sich die Zeitspanne nur schwer abschätzen. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) hat nun in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und mit Unterstützung des Unternehmens Spirig Pharma einen UV-Check-Dienst entwickelt. Zu jedem Zeitpunkt und für nahezu jeden Ort in Europa können hautbewusste User per Internet oder SMS die individuelle maximale Eigenschutzzeit ihrer Haut in Echtzeit abrufen. Der neue Dienst steht unter www.uv-check.de kostenlos zur Verfügung. Zusammen mit vernünftigen Verhaltensmaßnahmen und hochwirksamen Sonnenschutzmitteln lassen sich somit, auch in Urlaub und Freizeit, Sonnenbrände vermeiden.  >>> 

 

+++ Brennpunkt Heller Hautkrebs +++
UV-Strahlung und ihre Wirkung auf die Haut
Berlin – Hauttumoren sind häufig, vor allem haben Fälle von hellem Hautkrebs in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Eine wesentliche Rolle für das Auftreten von hellem Hautkrebs und seinen Vorstufen spielt die UV-Strahlung: Dauerhafte Sonneneinstrahlung und häufige Sonnenbrände erhöhen das Risiko für die Krebsentstehung. Helle Hauttumoren sind in den meisten Fällen auf Hautstellen zu finden, die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Vor allem Menschen mit heller, lichtempfindlicher Haut, die zur Ausbildung von Sonnenbrand neigen, sind gefährdet. Weitere Risikofaktoren für hellen Hautkrebs sind genetische Veranlagung, radioaktive Bestrahlung, der Kontakt mit krebsauslösenden Substanzen oder eine Schwächung des Immunsystems, z. B. nach Organtransplantationen oder auch bei der AIDS-Erkrankung.  >>> 

 

+++ antisense pharma announces new data on its lead compound at ASCO 2009 +++
ORLANDO – Trabedersen shows good safety, tolerability and promising survival in patients with pancreatic carcinoma, malignant melanoma and colorectoral carcinoma

Antisense Pharma announces new data on its lead compound at ASCO 2009, including the design of the of the Phase III SAPPHIRE study currently ongoing in high-grade glioma. Phase III SAPPHIRE study currently ongoing in high-grade glioma Trabedersen (AP 12009), a first in class investigational therapy for the treatment of aggressive tumors, showed a good safety and tolerability profile le and encouraging survival data in patients with pancreatic carcinoma, malignant melanoma and colorectal carcinoma. Data from a Phase I/II study, announced at the American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2009, will lead to further clinical studies.  >>> 

 

+++ Hauttumorzentrum Mannheim der Universitätsmedizin Mannheim zertifiziert +++

Deutsche Krebsgesellschaft e.V. vergibt Gütesiegel an Mannheimer Zentrum

Das Hauttumorzentrum Mannheim der Universitätsmedizin Mannheim ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert worden. Das Zentrum ist damit eine von fünf zertifizierten Einrichtungen für Krebserkrankungen der Haut in Deutschland. Nach dem Brustzentrum ist es das zweite Organzentrum der Universitätsmedizin Mannheim, dem das Gütesiegel der onkologischen Fachgesellschaft zuteil wurde.  >>>  

 

+++ Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben +++

Simulierte Vireninfektion könnte Hautkrebs gezielt bekämpfen

Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, gehört zu den gefährlichsten Tumorarten. Er bildet rasch Metastasen aus, die sich bis in die Lunge oder Leber ausbreiten können und dann nicht mehr heilbar sind. Ein Forscherteam unter der Leitung des LMU-Pharmazeuten Privatdozent Dr. Robert Besch hat nun ein Verfahren entwickelt, das die Krebszellen in die Apoptose treibt, also in den programmierten Zelltod. Dazu wird synthetische Erbinformation von Viren in die Krebszellen eingeschleust, die sich daraufhin selbst vernichten. Gleichzeitig aktiviert diese Behandlung das Immunsystem, das dann die Krebszellen erkennt und zusätzlich bekämpft.  >>>  

 

+++ Solarien künftig für Minderjährige verboten +++

Bundesrat schränkt Zugang zu Solarien ein

Bonn/Hamburg (jft) – Am 10. Juli 2009, stellte der Bundesrat die Weichen für einen verbesserten Gesundheitsschutz für Jugendliche in Deutschland: Minderjährigen wird es in Zukunft nicht mehr gestattet sein, Solarien in Sonnenstudios oder sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen zu benutzen. Das „Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung“ wird Anfang 2010 in Kraft treten.  >>> 

 

+++ Hoffnung für Patienten mit Hautkrebs +++

Magazin der Deutschen Krebshilfe stellt neues Verbundprojekt vor
Bonn (jt) – Das maligne Melanom ist ein Tumor, dem Ärzte und Wissenschaftler nach wie vor oft machtlos gegenüber stehen. Der Grund: Das Melanom bildet bereits zu einem frühen Zeitpunkt Tochtergeschwülste. Diese Metastasen verbreiten sich im Körper und wachsen in andere Organe ein. Hoffnung für viele Hautkrebs-Patienten bietet jetzt ein neuer nationaler Forschungsverbund der Deutschen Krebshilfe.  >>>

 

+++ Ganz entspannt die Frühlingssonne genießen +++

Bonn (ek) – Frühling und Sommer sind für viele Menschen die schönsten Jahreszeiten: Viel Sonne und viel Freizeit, das wünschen sich die meisten, insbesondere in ihren Ferien. Mit wenigen einfachen Regeln lassen sich die sonnigen Wochen ohne gefährlichen Sonnenbrand genießen. „Sonne ohne Reue – das klappt mit den Tipps der Deutschen Krebshilfe“, so Annika de Buhr. Denn der UV -Schutz ist wichtig zur Vorbeugung von Hautkrebs. Die TV-Moderatorin weiß: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und sich lieber im Schatten aufhalten, so hat der Hautkrebs keine Chance. Meiden Sie Solarien!“  >>>

+++ Neuer Informationsfilm "Hautkrebs" +++
Bonn (jt) – Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland: 140.000 Menschen erkranken jährlich daran. Etwa 22.000 von ihnen leiden am besonders gefährlichen Malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Um über die Prävention, Früherkennung und Therapie von Hautkrebs zu informieren, hat die Deutsche Krebshilfe jetzt in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ den Patienten-Informationsfilm „Hautkrebs“  >>>

+++ Hautkrebsrisiko wird in Kauf genommen +++
Umfrage belegt Notwendigkeit des Solarienverbotes für Minderjährige
Berlin (jft) – Von den rund 14 Millionen Solariennutzern zwischen 18 und 45 Jahren hat mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen. Das hat eine aktuelle bevölkerungsbezogene Umfrage zur Solariennutzung in Deutschland, die „SUN-Study 2008“, ermittelt. Sie wurde im Auftrag der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. durchgeführt.  >>>

+++ Melanom: Ein neuer Test sagt Progression voraus +++
21 Risikogene identifiziert
Ob ein Melanom, das sich bereits auf die Lymphknoten ausgedehnt hat, auch Fernmetastasen bildet, soll ein neuer Gen-Test vorhersagen. Prototypen zeigen bereits eine gute Genauigkeit. Bei rund 70% der Patienten, deren Melanom sich bis zu den Lymphknoten ausgebreitet hat (Stadium III), bilden sich in relativ kurzer Zeit Fernmetastasen (Stadium IV) und die Lebenserwartung liegt nur noch bei fünf Jahren. Bei den anderen 30 % hingegen dauert der Übergang von Stadium III zu Stadium IV wesentlich länger wesentlich länger und die Lebenserwartung liegt entsprechend höher. Ein Forscherteam um Prof. Jonathan Cebon vom Ludwig Institute for Cancer Research in Melbourne entwickelten in Zusammenarbeit mit der Firma Pacific Edge einen neuen Gen-Test, der mit 85 bis 90 % Genauigkeit vorhersagt, wie schnell der Tumor voranschreitet.  >>>


+++ 44. Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) +++
Studien zur gezielten Immuntherapie mit Mage-A3-ASCI zur Behandlung von Lungenkrebs und schwarzem Hautkrebs
GlaxoSmithKline präsentiert beim diesjährigen Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago neue Ergebnisse zur gezielten Krebs-Immuntherapie mit MAGE-A3-ASCI (Antigen-Specific Cancer Immuntherapeutic): Die Substanz zeigte in drei Studien ihr Potenzial als gezielte Immuntherapie zur Behandlung von metastasierten Melanomen und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC).  >>>


+++ ASCO 2008: Neue Studienergebnisse beim metastasierten Melanom +++
Phase-II-Studiendaten zeigen längeres progressionsfreies Überleben durch Elesclomol bei schwarzem Hautkrebs
Beim diesjährigen Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago wurden neue Phase-II-Studien-Daten zu dem von GlaxoSmithKline (GSK) und Synta Pharmaceuticals Corp. gemeinsam entwickelten Prüfmedikament Elesclomol (bisher STA-4783) präsentiert: Eine retrospektive Analyse bei nicht chemotherapeutisch vorbehandelten Patienten mit metastasiertem Melanom (schwarzem Hautkrebs) zeigte, dass eine Behandlung mit Elesclomol plus Paclitaxel zu einer statistisch signifikanten Verlängerung der progressionsfreien Überlebenszeit führte, verglichen mit Patienten, die nur Paclitaxel erhalten hatten (7,1 Monate versus 1,8 Monate; p = 0,020).  >>>


+++ Hautkrebs-Früherkennungsprogramm startet +++
Ab dem 1. Juli kostenlose Untersuchung für alle ab 35 Jahren
Berlin (ek) – Am 1. Juli 2008 startet das Angebot einer neuen Krebs-Früherkennungs- untersuchung: Alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 35 Jahren haben dann alle zwei Jahre Anspruch auf eine qualitätsgesicherte Hautkrebs-Untersuchung. „Die Einführung dieses Screenings ist eine große Chance im Kampf gegen den Hautkrebs“, betonte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.  >>>


+++
Durchbruch beim Verständnis der Immum-Therapie bei Tumoren +++
Immunsystem versetzt Tumorzellen in Schlaf anstatt sie zu vernichten
Aktuell veröffentlicht in Cancer Cell am 10. Juni 2008 - Forscher der Universitäts-Hautklinik Tübingen und des Comprehensive Cancer Centers haben ein gänzlich neues Prinzip der Tumor-Immun-Therapie entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass die Immunantwort des Körpers Tumorzellen auf verschiedene Weise töten kann. Diese Erklärung hat jedoch zahlreiche Fragen aufgeworfen. So ist bis heute unverstanden, warum Tumorzellen oft Jahre und Jahrzehnte schlummern und dann plötzlich erwachen können. Die neuen Daten sind ein wissenschaftlicher Durchbruch zum Verständnis des großen Rätsels der „Tumor dormancy“, dem offensichtlich jahrelangen Schlummern von bösartigen Zellen im Gewebe.  >>>


Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs, mindestens 22.000 davon am besonders gefährlichen Malignen Melanom, dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Dieser führt bei 3.000 Betroffenen jährlich zum Tode. Die sehr viel häufigeren „weißen“ Hautkrebserkrankungen, wie das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom, bilden hingegen fast nie Metastasen und sind somit heilbar. Außer dem Leid der Betroffenen verursachen die steigenden Erkrankungszahlen des Hautkrebses auch hohe Kosten im Gesundheitssystem.

 

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