 Prof. Dr. Axel Hauschild | +++ Hauttumoren +++ Vemurafenib verlängert das Gesamtüberleben von Patienten mit BRAF-Mutation Chicago – Der BRAF-Inhibitor Vemurafenib verlängert das Gesamtüberleben von Patienten mit nicht vorbehandeltem, metastasiertem Melanom und einer BRAF-V600-Mutation gegenüber einer Standard-Chemotherapie signifikant.Dies belegen Daten der Phase-III-Studie BRIM3, die jetzt auf dem amerikanischen Krebskongress vorgestellt wurden. Eine personalisierte Therapie des metastasierten Melanoms rückt damit in greifbare Nähe. In der internationalen, randomisierten, BRIM3-Studie wurde – unter Beteiligung von 17 Studienzentren in Deutschland – Vemurafenib mit Dacarbazin, einer Standard-Chemotherapie, verglichen. In die Studie wurden 675 Patienten mit nicht vorbehandeltem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Melanom eingeschlossen, bei denen eine BRAF-V600-Mutation nachgewiesen worden war. >>> |