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 INKONTINENZ 

 

 

Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.
Auf dieser Website finden Sie alles Wichtige und Wissenswerte zum Thema Inkontinenz, wie die Gesellschaft arbeitet und was an praktischer Hilfe für Betroffene bereitsteht.
www.kontinenz-gesellschaft.de

 

 

Anticholinergika stellen heute einen Eckpfeiler in der Therapie der überaktiven Blase (OAB) dar. Unter ihnen nimmt Trospiumchlorid (TCL) eine Sonderstellung ein: Zum einen, weil es nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangt und daher keine ZNS-Nebenwirkungen zu erwarten sind, zum anderen, weil es kaum Potenzial für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt.

+++ OAB +++
Wirksame Therapie der überaktiven Blase mit Trospiumchlorid
10. Dezember 2011 – Über fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Harninkontinenz. Die Betroffenen sind in ihrer Lebensqualität oft stark eingeschränkt. Sie ziehen sich aus dem sozialen Umfeld zurück, weil häufig auftretender, starker, meist nicht zu beherrschender Harndrang (auch nachts), der oft auch mit ungewolltem Harnverlust einhergeht, ihre Bewegungsfreiheit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben limitiert. Leider meiden viele der Betroffenen aus falschem Schamgefühl heraus das Gespräch mit dem Arzt, obwohl es heute gute und vor allem auch wirksame Therapien gibt. Mit zunehmendem Alter vermehrt auftretende Harnblasenfunktionsstörungen (überaktive Blase) sind für die behandelnden Ärzte eine Herausforderung. Heute stehen jedoch wirksame Therapien zur Verfügung, wobei insbesondere die einmal tägliche Gabe der retardierten Form von Trospiumchlorid gerade bei älteren Patienten unübersehbare Vorteile hat.  >>>  
 

+++ Überaktive Blase +++
Die ständige Angst, es nicht mehr rechtzeitig zu schaffen
, führt vor allem bei älteren Menschen zu eingeschränkter Mobilität und zum Verlust sozialer Kontakte.
Hamburg, DGU-Kongress 2011 – In Deutschland leiden etwa sechs bis acht Millionen Menschen über 40 Jahre an einer überaktiven Blase. Die OAB manifestiert sich meistens in einem schleichenden Prozess. Viele akzeptieren die anfangs noch nicht allzu sehr ausgeprägten OAB-Symptome als normale Begleiterscheinung des Alterns. Zum Arzt gehen die Patienten oft erst, wenn der Harndrang gar nicht mehr kontrolliert werden kann. Der Drang, unbedingt und sofort auf die Toilette zu müssen, erzeugt einen immensen Leidensdruck.

Da die Erkrankung sowohl bei Ärzten als auch bei den Patienten und Angehörigen immer noch ein Tabu ist und nur selten thematisiert wird, erhält nur jeder vierte Betroffenen eine angemessenen Behandlung. Dabei stehen mittlerweile eine Reihe therapeutische Optionen zur Verfügung. Als Standart-therapie gelten Antimuskarinika wie zum Beispiel Trospiumchlorid. Sie verhindern, dass sich der Blasenmuskel unwillkürlich zusammenzieht.  >>>

Univ. Prof. Helmut Madersbacher - Leiter der der Neuro-Urologischen Ambulanz am Landeskrankenhaus- Univ.-Kliniken Innsbruck

Prof. Helmut Madersbacher

 

„Die Symptome der überaktiven Blase wie imperativer Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, üblicherweise mit Pollakisurie und Nykturie vergesellschaftet, betreffen Menschen aller Altersgruppen. Die Prävalenz steigt jedoch mit dem Alter", sagte Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Oelke, stellvertretender Direktor der Klinik für Urologie und Urologische Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover. Für ältere Menschen sind die Auswirkungen der Erkrankung besonders schwerwiegend.

P.D. Dr. Matthias Oelke

+++ Überaktive Blase im Alter +++
SOFIA-Studie zeigt signifikante Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Fesoterodin
Hamburg, 63. Jahrestagung der DGU – Die Symptome der überaktiven Blase wie imperativer Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, üblicherweise mit Pollakisurie und Nykturie vergesellschaftet, betreffen Menschen aller Altersgruppen. Die Prävalenz steigt jedoch mit dem Alter. Für ältere Menschen sind die Auswirkungen der Erkrankung besonders schwerwiegend. Sie leiden durch die Vermeidung sozialer Kontakte und Aktivitäten unter sozialen Einschränkungen. Hinzu kommen vermehrt Komorbiditäten wie Obstipation und eine erhöhte Unfallgefahr im Zusammenhang mit nächtlichem Wasser-lassen. Stürze und daraus resultierende Verletzungen ziehen wiederum oft soziale und wirtschaftliche Konsequenzen wie die Einweisung in ein Altersheim nach sich. Auch die Behandlung der überaktiven Blase mit Antimuskarinika, die Therapieoption der ersten Wahl, ist bei älteren Patienten nicht unproblematisch, da sich die lipophilen Wirkstoffe auf das Zentrale Nervensystem auswirken und zu Gedächtnisstörungen und Demenz führen können. Fesoterodin (Toviaz®) ist jedoch nur sehr gering lipophil, was auf eine geringe Passage durch die Blut-Hirnschranke hinweist.  >>>  

 

+++ FACT – Erste Head-to-head-Studie +++
Fesoterodin erweist sich bei der Therapie der überaktiven Blase als überlegen
Berlin – Acht Millionen Deutsche, jeder Vierte über 40 Jahre, leidet unter dem Symptomenkomplex der überaktiven Blase (ÜAB). Es ist eine der meistverkannten Krankheiten: Sie beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich, kann sie in die soziale Isolation treiben und oft sogar zu Depressionen führen. Diese Krankheit tritt häufiger auf als Diabetes oder Asthma und kann Frauen und Männer in jedem Alter treffen, die Häufigkeit nimmt allerdings mit zunehmendem Alter zu. Eine Studie an 1.697 Patienten zeigte: 8 von 10 Patienten hatten ihre Blase "besser" oder "wesentlich besser" unter Kontrolle als vor Therapiebeginn. Die erste Head-to-head-Studie zur Ermittlung der Überlegenheit von Fesoterodin gegenüber Tolterodin bei der Behandlung der ÜAB-Symptome hat tatsächlich bewiesen, dass Fesoterodin 8 mg sowohl bei der Reduktion der Dranginkontinenzepisoden als auch bei der Steigerung der Blasenkapazität wirksamer ist als Tolterodin 4 mg.   >>> 


+++ Kombinierte Therapie – langfristig motivierte Patientin +++
Duloxetin und Beckenbodentraining gegen Symptome der Belastungsinkontinenz

Die Kombination von Duloxetin und einem professionell angeleiteten Beckenbodentraining kann nicht nur zu einer signifikanten Reduktion von Symptomen der Belastungsinkontinenz führen, sondern auch zu einer besseren Compliance der Patientin beitragen. Dr. Marschall-Kehrel, niedergelassene Urologin aus Oberursel, hat in Ihrer Praxis die Erfahrung gemacht, dass sich so unter Umständen sogar eine Verbesserung der Kontinenz erreichen lässt, die nach dem Ausschleichen der pharmakologischen Therapie anhält.   >>>

 

+++ Für mehr Patientenzufriedenheit bei der Therapie der überaktiven Blase +++

Pfizer lanciert neues Antimuskarinikum mit einzigartiger Pharmakokinetik und überzeugenden Ergebnissen bezüglich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Lebensqualität
Für die European Medicines Agency (EMEA) ist die Patientenzufriedenheit eines der wichtigsten Therapieziele bei der Behandlung der überaktiven Blase. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Ansprüche an die Arzneimittel gestellt. Gute Wirksamkeit und Verträglichkeit müssen gewährleistet sein – nicht zuletzt, um langfristige Compliance und Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen zu erzielen. >>>
 

+++ Beckenbodengymastik für Frauen mit Blasenschwäche +++
MHH bietet neuen Kursus in der Klinik für Rehabilitationsmedizin und startet am 19. Mai

Die Klinik für Rehabilitationsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bietet speziell für Frauen mit Blasenschwäche zum zweiten Mal einen Kursus für Beckenboden-Gymnastik an. Blasenschwäche ist eine sehr weit verbreitete Krankheit. In Deutschland sind etwa sechs Millionen Menschen von diesem Problem betroffen und fühlen sich dadurch eingeschränkt. Eine Therapiemöglichkeit, die von der Inkontinenz befreit oder die Probleme lindern kann, ist die Beckenbodengymnastik. Voraussetzung ist, dass die Blasenschwäche ärztlich abgeklärt wurde und die Teilnehmerinnen bereits ein Becken-bodentraining als Einzel-Therapie absolviert haben.  >>>

 

+++ Inkontinenz bei Mann und Frau – eine interdisziplinäre Herausforderung +++
Experten bündeln ihre Kompetenzen in einem Kontinenz-Zentrum

Etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Harn- oder Stuhlinkontinenz. Schätzungen gehen davon aus, dass 2050 jeder dritte Mensch in Deutschland älter als 65 Jahre sein wird. Die Harninkontinenz ist mit einer Häufigkeit zwischen 30-40 % aller Frauen ab 50 Jahren eine bedeutende Volkskrankheit. Eine Hilfe für die Betroffenen ist oft nur durch eine individuelle, spezialisierte Diagnostik und Therapie möglich, in die verschiedene medizinische Fachdisziplinen eingebunden sind. Je besser Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche wie u. a. Gynäkologie, Urologie, Proktologie, Neurologie und Physiotherapie zusammenarbeiten, desto effektiver und effizienter kann eine Behandlung der oft komplexen Krankheitsbilder erfolgen. Um die Möglichkeiten einer solchen Zusammenarbeit zu nutzen, bündeln Experten ihre Kompetenzen in einem Kontinenz-Zentrum und bilden so eine ideale Voraussetzung für eine optimale Betreuung der Patienten.
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+++ Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz mit Duloxetin +++
Expertenerfahrungen: Aus der Praxis – für die Praxis
Welche Erfahrungen machen Kliniker und Niedergelassene bei der Therapie von Symp-tomen der weiblichen Harninkontinenz und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten? Antworten gaben spezialisierte Gynäkologen bei einem Lunch-Symposium von Lilly Deutschland auf dem diesjährigen Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie (FBA). Die Experten betonten dabei den Stellenwert von Duloxetin und gaben Empfehlungen für die Behandlung. Daneben stellten sie sich den Fragen, welcher Arzt welche Patientin therapieren sollte – und wie die Wirtschaftlichkeit der Therapie belegt werden könnte.  >>>

+++ Den Drang im Griff +++
Mit Neurostimulation gegen Harninkontinenz
Etwa sechs Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der deutschen Öffentlichkeit immer noch große Tabuthemen. Die Hemmschwelle der Betroffenen, sich medizinischen Rat und damit auch Hilfe zu holen, ist hoch.
Mittlerweile gibt es für Harn- bzw. Stuhlinkontinenz-Patienten, die bereits viele verschiedene Therapien erfolglos durchlaufen haben, neue Hoffnung: Der Blasen- bzw. Darmschrittmacher! Er stimuliert mit leichten elektrischen Impulsen gezielt die für die Kontinenz zuständigen Sakralnerven.
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