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  KOLOREKTALES KARZINOM  

 

Stiftung LebensBlicke informiert

 

Neue Broschüren

 

 

„Für mich ist die Therapie insofern wichtig, als sie meine Lebensqualität erhält und nicht nur das Leben hinauszieht“, betont Jutta S., Brustkrebspatientin im fortgeschrittenen Stadium. „Ich kann mein Leben derzeit so gestalten, wie es mir gefällt. Das bedeutet für mich maximale Lebensqualität.“ Dieses Zitat verdeutlicht, wie entscheidend es für Patienten ist, die verbleibende Zeit genießen zu können.

+++ Leben! – trotz Krebs +++
Lebensperspektiven dank Angiogenesehemmung.
22. März 2012. „Kein Stein liegt mehr auf dem anderen. Es ist, als hätte ein Seelenbeben von uns Besitz genommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Ursula Goldmann-Posch, Gründerin und Vorstandsmitglied von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V., ihre Empfindungen nach der Diagnose Krebs. Jahr für Jahr erleben allein in Deutschland fast eine halbe Million Menschen Ähnliches. Dank einer zielgerichteten Therapie hat Ursula Goldmann-Posch ihre schwere Erkrankung wie viele andere Betroffene überlebt. Maßgeblich ermöglicht werden diese Fortschritte in der Behandlung von Krebspatienten durch die Entwicklung neuer, zielgerichteter Medikamente, wie zum Beispiel Bevacizumab (Avastin®). Der Angiogenesehemmer, der sich gezielt gegen das Wachstum des Tumors richtet, hat die onkologische Therapie-landschaft in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderes Medikament verändert. Doch wie genau definiert sich der Nutzen der anti- angiogenen Therapie für den Patienten? Und welche Erwartungen kann und muss eine moderne Krebstherapie heute erfüllen? 
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Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass eine Hypermethylierung des Gens mit einer Resistenz gegen den bei dieser Erkrankung häufig eingesetzten Wirkstoff 5-FU einhergeht. In vier unabhängig voneinander untersuchten Patientenkollektiven mit kolorektalem Karzinom ließ sich dieser Zusammenhang nachweisen. Auch dem Mechanismus dieser Resistenz sind die Wissenschaftler auf der Spur: Sie fanden heraus, dass die Methylierung von TFAP2E dazu führt, dass das Gen DKK4 verstärkt abgelesen wird.

+++ Individualisierte Krebstherapie +++
Kann epigenetischer Biomarker Chemoresistenz beim Darmkrebs vorhersagen?

Methylierungsstatus des Gens TFAP2E entscheidet offenbar über die Wirksamkeit der Chemotherapie
5. Januar 2012 – Einen möglicherweise bedeutenden Schritt hin zur individualisierten Behandlung von Darmkrebs haben Wissenschaftler der II. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) getan. In einer Studie mit mehr als 200 Patienten konnten sie in dem Gen TFAP2E einen neuen Biomarker identifizieren, der eine Vorhersage über das Ansprechen von Darmkrebspatienten auf die Chemotherapie erlauben sollte; und zwar einerseits auf eine Chemotherapie mittels 5-Fluorouracil (5-FU) und anderen Chemotherapeutika und andererseits von 5-FU in Verbindung mit einer Strahlentherapie.

Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im New England Journal of Medicine publiziert (www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa1009473).  >>>   

 

+++ Überzeugende Studiendaten +++
Capecitabin beim Mammakarzinom und bei gastrointestinalen Tumoren
Frankfurt am Main – Die orale Chemotherapie mit Capecitabin ist eine hochwirksame und zugleich gut verträgliche Therapieoption in der Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms sowie gastrointestinaler Tumoren. Seit wenigen Wochen ist
Capecitabin (Xeloda®) auch in Kombination mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) für die First-Line-Therapie des HER2-negativen metastasierten Mammakarzinoms zugelassen. Der Antikörper Bevacizumab hat immer dann seine Indikation, wenn eine Kombinations-chemotherapie notwendig ist, beispielsweise wenn ein rasches und zuverlässiges Ansprechen erreicht werden muss. Dies ist bei Vorliegen multipler Organmetastasen oder bei schnell voranschreitender Metastasierung der Fall. Durch die zusätzliche Gabe von Bevacizumab zur Therapie mit Capecitabin konnte die Ansprechrate deutlich verbessert werden.  >>>  

 

+++ Therapiefortschritte in der Onkologie +++
Optimierung der Therapie beim Kolorektalkarzinom - Nierenzellkarzinom - Meningeosis neoplastica
München – Von den Therapiefortschritten in den letzten Jahren profitierten Patienten in der metastasierten Situation bei zwei soliden Tumoren, dem kolorektalen Karzinom und dem Nierenzellkarzinom, sowie bei einer ZNS-Komplikation, die heute immer häufiger gesehen wird, der Meningeosis neoplastica. Eine wesentliche Verbesserung in der Therapie des kolorektalen Karzinoms (CRC) ist die Entdeckung, dass das K-RAS-Gen ein prädiktiver Marker für das Therapieansprechen ist. Damit kann vorhergesagt werden, dass Patienten mit einem K-RAS-Wildtyp von einer Therapie mit einem EGFR-Inhibitor profitieren werden. Studien belegen dass der vollhumane monoklonale Antikörper Panitumumab (Vectibix®) sowohl in der Mono- als auch in der Kombinationstherapie bei den Betroffenen mit K-RAS-Wildtyp eine deutliche Verlängerung des progressionsfreien Überlebens bewirkt. Mindestens ebenso rasant verlief die Entwicklung beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC).  >>>  
 

 

+++ Kolorektalkarzinom (mCRC) +++
Aktuelle CRYSTAL-Daten im JCO veröffentlicht: Stellenwert von Erbitux in der Erstlinientherapie des mCRC verdeutlicht
Darmstadt – Wie eine aktuelle Auswertung der CRYSTAL-Studie, die kürzlich im renommierten Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde, zeigt, kann die Zugabe von Cetuximab zur Standard-Chemotherapie mit FOLFIRI das Gesamtüberleben bei Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) und KRAS-Wildtyp im Vergleich zu FOLFIRI allein signifikant um 3,5 Monate verlängern. Das KRAS-Onkogen ist der erste validierte Biomarker im Bereich Kolorektalkarzinom und prädiktiv für die Wirksamkeit von Cetuximab (Erbitux®). CRYSTAL ist bislang die einzige Studie bei mCRC Patienten mit KRAS-Wildtyp, in der ein Gesamtüberlebensvorteil einer zielgerichteten Therapie in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie in der Erstlinienbehandlung belegt werden konnte.  >>>  

 

+++ Neue Risikoinformation +++
Keratitis und ulzerativer Keratitis im Zusammenhang mit Vectibix® (Panitumumab).
Berlin, 16.5.2011 Nach der Zulassung wurden seltene Fälle von schwerwiegender Keratitis und ulzerativer Keratitis berichtet. Keratitis und ulzerative Keratitis können zu einer dauerhaften Schädigung des Sehvermögens führen. Eine ulzerative Keratitis stellt einen augenärztlichen Notfall dar. Patienten, die unter Behandlung mit Panitumumab Symptome entwickeln, die auf eine Keratitis hindeuten, wie Entzündung des Auges, verstärkte Tränensekretion, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen, Schmerzen im Auge oder gerötetes Auge, sollten umgehend an einen Augenarzt überwiesen werden.
Panitumumab ist ein rekombinanter, vollständig humaner monoklonaler Antikörper gegen den humanen EGF-Rezeptor (epidermal growth factor). Er ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung des metastasierten, EGFR-exprimierenden kolorektalen Karzinoms mit nicht-mutiertem (Wildtyp-) KRAS-Gen bei Patienten, bei denen Fluoropyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan-haltige Chemotherapieregime versagt haben.  >>>   

 

+++ Capecitabin beim Kolonkarzinom +++
Wirksamkeit durch aktuelle Daten erneut bestätigt
San Francisco
, USA – Die Kombination XELOX (das orale Fluoropyrimidin Capecitabin plus Oxaliplatin) ist auch in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms genauso wirksam wie das infusionale FOLFOX-Regime oder das intravenöse Bolus-Regime FLOX. Die Wirksamkeit von XELOX bleibt selbst dann erhalten, wenn die Dosis von Capecitabin (Xeloda®) modifiziert werden muss. Dies gilt sowohl für die adjuvante Therapie im Stadium III als auch für die Erst- und Zweitlinien-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms. Aktuelle, auf dem diesjährigen ASCO GI vorgestellte Daten der X-ACT und XELOXA-Studie bestätigen zudem, dass die Wirksamkeit sowohl von Capecitabin mono als auch von XELOX unabhängig vom Alter ist.  >>>  

 

+++ ASCO GI 2010 +++
Langzeitüberleben bei mCRC-Patienten durch Cetuximab in Kombination mit FOLFOX bestätigt
San Francisco, USA – Auf dem diesjährigen Gastrointestinal Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO GI) wurden die Ergebnisse einer weiteren Analyse der großen, randomisierten Phase-II-Studie OPUS präsentiert. Sie zeigt einen Zusammenhang zwischen frühzeitiger Tumorschrumpfung und einem Langzeitüberleben von mehr als zwei Jahren bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) vom KRAS-Wildtyp, die mit Cetuximab (Erbitux®) in Kombination mit der Standardchemotherapie FOLFOX behandelt wurden. Im Chemotherapie-Arm konnte kein Zusammenhang zwischen frühzeitiger Tumorschrumpfung und Langzeitüberleben festgestellt werden.   >>>  

 

+++ Radioonkologie +++
Strahlentherapie verhindert Rückfälle bei Mastdarmkrebs
Berlin, 16. Dezember 2010 – Erhalten Patienten mit Mastdarmkrebs vor der Operation eine Strahlentherapie, sinkt die Rückfallrate deutlich. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer aktuellen Studie aus den Niederlanden hin. Durch eine präoperative Strahlentherapie verringerte sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor wiederkehrt, um mehr als die Hälfte. Krebsoperationen im unteren Abschnitt des Darms, dem End- oder Mastdarm, sind technisch schwierig. Lange Zeit kam es bei fast jedem zweiten Patienten nach einiger Zeit zu einem Rückfall im Operationsgebiet, einem Lokalrezidiv.  >>>  

 

+++ Individualisierte Therapie des mCRC +++
KRAS-Testung hat sich als Teil der Routinediagnostik etabliert
Berlin, DGHO 2010 – Das kolorektale Karzinom (CRC) gehört in der westlichen Welt zu den häufigsten Karzinomen überhaupt. Obwohl die Zahl der Neuerkrankungen zunimmt, konnte die Mortalität in den letzten Jahren gesenkt werden, was nicht zuletzt auf die moderne Diagnostik und Therapie zurückzuführen ist. Der EGFR-Antikörper Cetuximab stellt in Kombination mit einer Chemotherapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) mit nicht-mutiertem KRAS-Onkogen eine sehr wirksame Erstlinientherapie dar. Damit Patienten mit nicht-mutiertem KRAS-Gen von der Therapie mit Cetixumab profitieren können ist es wichtig, dass zu Beginn der Diagnose-stellung der KRAS-Mutationsstatus bestimmt wird, um für die Betroffenen...  >>>  

 

+++ Adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms beim älteren Patienten +++
Capecitabin-Monotherapie: Altersunabhängige Wirksamkeit bestätigt
Barcelona – Beim WCGC (World Congress on Gastrointestinal Cancer) 2010 in Barcelona wurden Daten der X-ACT-Studie vorgestellt, die belegen, dass die Monotherapie mit Capecitabin (Xeloda®) bei älteren Patienten ebenso hochwirksam ist wie bei jüngeren. Die Studie zeigte zudem ein gutes Verträglichkeitsprofil für Capecitabin, so dass sich der Einsatz einer Capecitabin-Monotherapie bei Patienten über 70 Jahre weiterhin empfiehlt. Im Praxisalltag wird vor allem bei älteren Patienten abhängig vom Allgemeinzustand sowie von vorliegenden Komorbiditäten in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms eine Monotherapie bevorzugt. Eine Subgruppenanalyse der X-ACT-Studie, die auf dem diesjährigen World Congress on Gastrointestinal Cancer (WCGC) in Barcelona präsentiert wurde...  >>> 

 

+++ Darmkrebsvorsorge +++
Aktuelle Erkenntnisse zu Risikofaktoren und Innovationen in der Diagnostik
München – Am 14. Juli 2010 stellten hochrangige Experten in München die neuesten Erkenntnisse in der Darmkrebsvorsorge vor. Welche Risikofaktoren für Darmkrebs gibt es? Welche neuen Vorsorgemethoden erleichtern die Arbeit der Mediziner? Helfen Bluttests und Kapselendoskopie die Akzeptanz der Bevölkerung für die Darmkrebsvorsorge zu erhöhen? Die Vorträge sind ab sofort ONLINE unter http://bit.ly/Experten_Videos als Film verfügbar.  >>> 

 

+++ Protein aus Bakterien bekämpft Darmkrebs +++
Neuer Therapie-Ansatz stoppt unkontrollierte Zellteilung
Hannover – Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 39.000 Männer und 34.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Die Heilungschancen liegen im Durchschnitt bei 60 Prozent. Nun gibt es einen neuen, viel versprechenden Therapie-Ansatz: Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover haben eine Substanz aus Bakterien identifiziert, die Darmtumoren bekämpft. Derzeit läuft das Zulassungsverfahren, um den Wirkstoff in Zukunft als Medikament einsetzen zu können. Im Rahmen ihres Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms hat die Deutsche Krebshilfe dieses Projekt mit insgesamt rund 660.000 Euro unterstützt. Die Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebserkrankungen ist ein wichtiges Ziel der aktuellen Krebsforschung. Um eine gezielte Therapie gegen Darmkrebs zu finden, hat das Team um Professor Dr. Nisar Malek rund 200 Naturstoffe und mehrere Tausend synthetische Substanzen getestet. Malek leitet eine Arbeitsgruppe am Institut für Molekularbiologie und der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Experiment fiel Argyrin, ein Protein aus so genannten Myxobakterien, besonders auf.  >>> 

 

+++ Internationales Falk Symposium in Brno +++
Krebs als Folge einer chronischen Entzündung?

Brno – Menschen, die unter chronischen Entzündungen leiden, wie etwa Patienten mit einer Colitis ulcerosa oder einer Hepatitis, leben zugleich mit einem deutlich erhöhten Risiko, durch die anhaltende Entzündungsaktivität eine Krebserkrankung zu entwickeln. Das bessere Verständnis der Zusammenhänge eröffnet möglicherweise neue Chancen auf eine Chemoprävention, wie sie in Ansätzen durch Mesalazin beim kolorektalen Karzinom bereits realisiert werden kann. Darauf haben Experten beim Falk Symposium 173 im tschechischen Brno hingewiesen. Komplexe Zusammenhänge gibt es zwischen der Entzündungsaktivität im Körper und der Krebsentstehung. So sind Entzündungsreaktionen zum einen Ausdruck eines aktivierten Immunsystems und damit eine wichtige Grundlage im körpereigenen Kampf gegen die Entstehung von Tumoren. 
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+++ Adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms +++
Neuer Maßstab für den Therapiestandard im Stadium III
Frankfurt - Aktuelle Studiendaten zeigen, dass das orale Fluoropyrimidin (Capecitabin) in Kombination mit Oxaliplatin (XELOX) in der adjuvanten Therapie des Kolon-karzinoms einer Kombination 5-FU/FS signifikant überlegen und darüber hinaus auch unabhängig vom Alter der Patienten wirksam und dabei gleichzeitig gut verträglich ist. Die europäische Zulassungsbehörde EMA hat XELOX aufgrund der überzeugenden Daten der XELOXA-Studie zur adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III zugelassen. Mit der Zulassung von XELOX für die Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III sei es nun auch keine Frage mehr, ob man den Port einsparen kann, sondern man muss begründen, warum man den Port implantiert.  >>> 

 

+++ Individualisierte Therapie des mCRC +++
Gesamtüberleben bei mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren
Berlin – Die neuesten Daten zu Erbitux® (Cetuximab) in der Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) vom KRAS-Wildtyp wurden beim 29. Deutschen Krebskongress im Rahmen des Symposiums „Herausforderungen in der individualisierten Therapie des mCRC“ in Berlin vorgestellt. Im aktuellen Follow-Up der randomisierten Phase-III-Studie CRYSTAL konnte erstmals eine signifikante Überlebensverlängerung in der Erstlinientherapie des mCRC bei KRAS-Wildtyp-Tumoren durch einen EGFR-Antikörper erreicht werden. Ein besonderer Schwerpunkt des Symposiums waren Biomarker in der personalisierten Therapie des mCRC, die Auskunft darüber geben können, ob ein Patient von einer Therapie mit Erbitux profitieren kann oder nicht. Neue Auswertungen der CRYSTAL-Studie zeigen, dass der potenzielle weitere Biomarker BRAF, anders als KRAS, keine Vorhersage über die Wirksamkeit von Erbitux in der mCRC-Therapie erlaubt. Damit ist KRAS derzeit der einzige validierte prädiktive Biomarker für die personalisierte Therapie des mCRC mit Erbitux.  >>> 

 

+++ Einführung Darmdiagnostik - Der direkte Zugang zum Darm +++
Was kann die Endosonografie leisten?/Gibt es Neues?

Berlin, 3. Februar 2010 – Der endoskopische Ultraschall oder auch Endosonografie genannt, ist eine Untersuchungstechnik, in der die Endoskopie, also die Spiegelung des Magen-Darm-Traktes mit hoch auflösenden Ultraschallsonden kombiniert wird. Während bei der optischen Endoskopie nur eine Betrachtung der Oberfläche der Magen-Darm-Wand möglich ist, können mit dem an der Spitze eines starren oder flexiblen Endoskopes angebrachten Schallkopf je nach gewählter Ultraschallfrequenz annähernd mikroskopisch genaue Schnittbilder der Speiseröhren-, Magen- oder Darmwand erzeugt werden oder durch die Wand hindurch Nachbarorgane untersucht werden.  >>> 

 

+++ Ultraschall beim Rektumkarzinom +++
Radikale OP oder lokales Herauslösen des Tumors?
Berlin, 3. Februar 2010 – Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Früh erkannt, ist er jedoch gut behandel- und heilbar. Mittels der Endo-sonografie, einer Kombination aus Ultraschall und Spiegelung, lassen sich beim Rektumkarzinom frühe Tumorformen von späten unterscheiden. Vorteil für den Patienten: Der Arzt kann so entscheiden, ob er den Tumor lokal herauslösen und dadurch unter Umständen eine Operation mit Legung eines künstlichen Darmausgangs vermeiden kann. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) diskutieren bei einem Pressegespräch in Berlin die Möglichkeiten und Vorteile des endoskopischen Ultraschalls.  >>> 

 

+++ ASCO-GI: Neue Daten der Phase-III-Studie Crystal +++
Signifikante Überlebensverlängerung durch Erbitux plus FOLFIRI bei mCRC-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren
Der monoklonale EGFR-Antikörper Erbitux® (Cetuximab) verlängert signifikant das Gesamtüberleben in der Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) vom KRAS-Wildtyp in Kombination mit Standardchemotherapie (FOLFIRI). Das belegen neue Daten der Phase-III-Studie CRYSTAL, die während des diesjährigen Gastrointestinal Cancers Symposiums der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GI) in Orlando präsentiert wurden. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Analyse dieser Studie, dass Mutationen im BRAF-Gen keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von Erbitux in dieser Indikation haben. Damit bleibt KRAS der einzige validierte prädiktive Biomarker in der individualisierten Therapie des mCRC mit Erbitux.  >>> 

 

www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de

+++ Bundesweite Aufklärungskampagne +++
„Dem Darmkrebs auf der Spur“

Starke Bauchschmerzen? Plötzliche Gewichtsabnahme? Blut im Stuhl? Die Symptome für eine Darmkrebserkrankung können vielfältig sein, werden von den Betroffenen aber häufig ignoriert. Vom 17. Februar bis 21. März 2010 informiert deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne „Dem Darmkrebs auf der Spur“ die Besucher in Hamburg, Frankfurt, München, Chemnitz sowie in Friedrichshafen rund um die Erkrankung.

An Schautafeln und interaktiven Computerterminals wird erklärt wie Darmkrebs entsteht, wie er sich bemerkbar macht und wie er diagnostiziert und behandelt werden kann. Für die Besucher liegt außerdem kostenloses Informationsmaterial in Form von Broschüren, einem Hörbuch sowie einer DVD bereit.

Weitere Informationen zum Thema Darmkrebs sowie die genauen Tourdaten und die Expertensprechstunden der Kampagne finden Interessierte im Internet unter www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de>>> 

 

Neuer Patientenratgeber „Leben mit Darmkrebs“

+++ Neuer Patientenratgeber „Leben mit Darmkrebs“ +++
Entstehung von Darmkrebs, die Möglichkeiten der Vorsorge sowie Untersuchungsmethoden und aktuelle Behandlungsstrategien
 

Grenzach-Wyhlen - Der Darmkrebs gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. Jährlich wird die Diagnose bei etwa 73.000 Menschen gestellt. In frühen Erkrankungsstadien sind die Heilungschancen bei Dickdarmkrebs sehr gut. Aber auch, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist, stehen inzwischen wirksame Therapieformen zur Verfügung Der neue Patientenratgeber „Leben mit Darmkrebs“ der Roche Pharma AG informiert über die Ursachen, Symptome und Diagnose von Darmkrebs und zeigt auf, welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Der Ratgeber möchte den Betroffenen helfen, die richtigen Fragen zu stellen und vorgeschlagene Therapien besser beurteilen zu können. Die Patientenbroschüre entstand mit Unterstützung der bekannten Fernsehmoderatorin und Journalistin Ramona Leiß, deren Mutter selbst an Darmkrebs erkrankte.  >>> 

 

+++ Darmspiegelung schützt vor Krebs +++
Präventionswirkung von Darmspiegelungen belegt
Heidelberg – Eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) belegt erstmals bevölkerungsweit, dass eine Darmspiegelung vor Krebs schützt. Bei Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer Darmspiegelung unterzogen haben, finden sich viel seltener fortgeschrittene Vorstufen von Darmkrebs. Insbesondere im linken Bereich des Darms ist das Risiko für Darmkrebs und seine Vorstufen drastisch vermindert, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ermittelten. Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs.  >>> 

 

+++ Aktuelle therapeutische Aspekte gastrointestinaler Tumore +++
Wirksames Therapiekonzept ohne Portimplantation
Hamburg – Die guten Wirksamkeitsdaten und ein überzeugendes Sicherheitsprofil machen Xeloda® (Capecitabin) zum Fluoropyrimidin-Backbone bei der Therapie gastrointestinaler Tumore, so lautete das Fazit der Experten auf dem Pressegespräch der Roche Pharma AG anlässlich des DGVS. Das orale Fluoropyrimidin Xeloda erwies sich in verschiedenen Phase-III-Studien der infusionalen Gabe (5-FU) gegenüber als mindestens gleichwertig. Neue Daten belegen nun auch die signifikante Überlegenheit von Xeloda in Kombination mit Oxaliplatin (XELOX) bei der adjuvanten Behandlung des Kolonkarzinoms Stadium III gegenüber 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FS).  >>> 

 

+++ Metastasiertes kolorektales Karzinom (mCRC) +++
Noch breiteres Anwendungsspektrum für Bevacizumab
Bei einem Pressegespräch auf dem DGHO-Kongress in Mannheim wurde mit Daten aus neuen Studien das breite Anwendungsspektrum des Angiogenese-Hemmers Bevacizumab (Avastin®) beim mCRC aufgezeigt. Mit Capecitabin plus Bevacizumab wird eine weitere Therapieoption eröffnet, der Nutzen von Bevacizumab auch für ältere Patienten wurde bestätigt und es gibt neue Evidenz für einen Einsatz des Angiogenese-Hemmers bei Patienten mit potenziell resektablen Metastasen. Die internationale randomisierte dreiarmige Phase-III-Studie AGITG MAX (n=471) untersuchte eine Kombination von Capecitabin vs. Capecitabin/Bevacizumab vs. Capecitabin/Bevacizumab/ Mitomycin C als potenziell niedrig-toxische Therapien für Patienten, die keine Oxaliplatin- oder Irinotecan-basierte Therapie vertragen.  >>> 

 

+++ ECCO/ESMO – Neue Ergebnisse der CRYSTAL-Studie +++
Erbitux als Erstlinientherapie verlängert signifikant das Überleben von Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom
Eine Hinzunahme von Erbitux® (Cetuximab) zur Standardchemotherapie in der Erstlinientherapie von Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) mit KRAS-Wildtyp-Tumor verlängert signifikant das Gesamtüberleben. Das ist das erste Mal, dass in dieser Indikation durch den Einsatz eines Inhibitors des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) eine Verbesserung des Gesamtüberlebens beobachtet werden konnte. Die Daten aus der Zulassungsstudie CRYSTALa wurden beim gemeinsamen 15. Kongress der European Cancer Organisation (ECCO) und 34. Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Berlin vorgestellt.  >>> 

 

+++ antisense pharma announces new data on its lead compound at asco 2009 +++
ORLANDO – Trabedersen shows good safety, tolerability and promising survival in patients with pancreatic carcinoma, malignant melanoma and colorectoral carcinoma

Antisense Pharma announces new data on its lead compound at ASCO 2009, including the design of the of the Phase III SAPPHIRE study currently ongoing in high-grade glioma. Phase III SAPPHIRE study currently ongoing in high-grade glioma Trabedersen (AP 12009), a first in class investigational therapy for the treatment of aggressive tumors, showed a good safety and tolerability profile le and encouraging survival data in patients with pancreatic carcinoma, malignant melanoma and colorectal carcinoma. Data from a Phase I/II study, announced at the American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2009, will lead to further clinical studies.  >>> 

 

+++ Aspirin - Nutzen und Überleben nach der Diagnose von Darmkrebs +++
US-Forscher kündigen eine randomisierte klinische Studie zu diesem Thema an
Boston - Nach einer neuen Publikation im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2009; 302: 649-658) könnte die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) die Prognose von Patienten verbessern, die bereits an einem Kolorektalkarzinom erkrankt sind. Diese Frage war in der Vergangenheit bereits Gegenstand verschiedener prospektiver Beobachtungsstudien, darunter der Nurses Health Study (NHS) und der Health Professionals Follow-Up Study (HPFS). Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von ASS mit einer eindeutig geringeren Rate von Darmkrebserkrankungen assoziiert ist. In den randomisierten klinischen Studien zeigte sich dann, dass diese Vorteile gegen die Blutungsrisiken einer ASS-Therapie abgewogen werden müssen. Die Analyse stützt sich auf 1.279 Studienteilnehmer, bei denen im Verlauf der beiden Studien ein Kolorektalkarzinom im Stadium I, II oder III diagnostiziert wurde und von denen Daten zur Einnahme von ASS vor und nach der Diagnose vorhanden waren. US-Forscher kündigen eine randomisierte klinische Studie zu diesem Thema an.
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+++ Stiftung LebensBlicke informiert +++

Nationaler Krebsplan setzt neue Maßstäbe

Auf der ersten Nationalen Krebskonferenz am 23.Juni in Berlin wurden Maßnahmen zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Krebsbehandlung in Bezug auf Vorsorge, Therapie und Nachsorge vorgestellt, die über 100 Experten im Rahmen des Nationalen Krebsplans erarbeitet haben. Dabei handelt es sich um ein Koordinierungsprogramm, das unter Leitung des Bundesgesundheitsministeriums mit der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe sowie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren zusammen gestellt wurde.  >>>  


+++ Kolonkarzinom: Frühzeitig erkennen, ob ein Tumor streuen wird oder nicht +++

MDC-Forscher identifizieren genetischen Fingerabdruck für Metastasenbildung

Bei Dickdarmkrebs standen bisher nur einzelne Gene im Verdacht, die Bildung von Metastasen zu begünstigen. Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt jedoch 115 Gene identifiziert, die sowohl im Ursprungstumor als auch in dessen Metastasen verändert sind. Ihre Ergebnisse könnten in Zukunft helfen, Patienten mit aggressiven Tumoren früher zu erkennen (Gastroenterology 2009, doi:10.1053/ j.gastro. 2009.03.041).  >>>   


+++ ASCO 2009: Wirksamkeit von Cetuximab +++

Wirksamkeit von Erbitux® (Cetuximab) durch zahlreiche Studien bestätigt

Während der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden Ergebnisse zahlreicher Studien vorgestellt, die das aktuelle Wissen um den Einsatz von Biomarkern für das Ansprechen auf Erbitux erweitern. Die Möglichkeit vorherzusagen, welche Patienten in hohem Maße von der zielgerichteten Therapie profitieren, lässt die Personalisierung der Therapie zu, verringert das Auftreten von Nebenwirkungen und verbessert den Einsatz von Ressourcen im Gesundheitswesen. Zeitgleich veröffentlichte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) des Vereinigten Königreichs eine Final Appraisal Determination (FAD), in der es den Einsatz von Erbitux in Kombination mit Chemotherapie als Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom, unter bestimmten Bedingungen, empfiehlt.  >>> 

+++ Neue Studie zeigt: Zunahme von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen +++

Entgegen dem allgemeinen Trend nimmt die Inzidenz des Kolorektalkarzinoms bei jüngeren Männern und Frauen zu.

Atlanta, 9.Juni 2009 – US-Krebsforscher vermuten einen besonders negativen Einfluss der Ernährungsgewohnheiten, insbesondere durch die Fast-Food-Welle (Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 2009;18:1695-1698). Seit Mitte der 1980er-Jahre ist die Gesamtzahl der Darmkrebserkrankungen in den USA gesunken. Experten sehen darin einen Erfolg der Darmkrebsvorsorge durch die Koloskopie. Bei dieser Untersuchung werden Polypen, die Vorstufen des Malignoms sein können, entfernt. Die Koloskopie wird jedoch erst ab dem 50. Lebensjahr angeboten (in Deutschland ab dem 55. Lebensjahr).  >>>

+++ Mastdarmkrebs schon vor der Operation bestrahlen +++

Präoperative Strahlentherapie verringert Rückfallrate auch bei optimaler Operation

Berlin – Werden Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs vor der Operation bestrahlt, so verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach einigen Jahren zurückkehrt. Dies gilt auch – und sogar in besonderem Maße – bei einer optimalen Operation. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie hin. Nach Ansicht der Fachgesellschaft sollte die Strahlentherapie deshalb ein fester Bestandteil der Behandlung aller Betroffenen sein.   >>>


+++ Neoadjuvante Chemotherapie bei mCRC-Patienten mit Lebermetastasen +++

Bevacizumab erhöht pathologische Ansprechrate beim metastasierten kolorektalen Karzinom

Grenzach-Wyhlen, 28.04.2009. Durch die präoperative Gabe des VEGF-Hemmers (Vascular Endothelial Growth Factor) Bevacizumab zusätzlich zur Chemotherapie mit FOLFOX kann die histopathologische Ansprechrate und damit die potenzielle Resezierbarkeit von Lebermetastasen signifikant erhöht werden. Dies geht aus neuen Studiendaten hervor, die beim diesjährigen Gastrointestinal Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO GI) präsentiert wurden. Darüber hinaus gibt es erste Hinweise auf mögliche Biomarker, mit denen sich in Zukunft die optimale Therapiedauer mit Bevacizumab bestimmen lassen könnte.  >>>


San Francisco, 22. April 2009 – Avastin® (Bevacizumab), das bisher nur zur Behandlung von metastasierten Krebserkrankungen zugelassen ist, hat in einer größeren Studie zur adjuvanten Therapie beim Kolorektalkarzinom die Erwartungen nicht erfüllt. Das gibt der Hersteller in einer Pressemitteilung bekannt. Der Wirkstoff Bevacizumab wurde als Avastin® im Frühjahr 2005 zunächst zur Behandlung des Kolorektal- karzinoms zugelassen. Die Anwendung ist allerdings auf das Spätstadium beschränkt, wenn der Tumor bereits metastasiert hat.  >>>


+++ Darmkrebs-Früherkennung nutzen! +++
Deutsche Krebshilfe gibt wichtige Informationen zum Thema
Bonn (jt) – Die Deutsche Krebshilfe möchte verstärkt dazu beitragen, Menschen die Angst vor Darmkrebs und vor der Darmkrebs-Früherkennung zu nehmen. Anlässlich des Darmkrebsmonats März informiert die gemeinnützige Organisation über die Entstehung dieser Krebsform, ihre Symptome und die Früherkennung mittels Darmspiegelung. Wenn mehr Menschen die Chance der Früherkennung nutzen, kann viel Leid vermieden werden“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.  >>>

+++ Erstlinienstrategie beim metastasierten kolorektalen Karzinom +++
S3-Leitlinien: Erbitux® (Cetuximab) als neuer Therapiebestandteil der Erstlinienstrategie beim metastasierten kolorektalen Karzinom
Darmstadt, 05. Januar 2009 – Im Juli 2008 hat der monoklonale IgG1-Antikörper Erbitux® in Kombination mit Chemotherapie die Zulassungserweiterung für alle Therapielinien des metastasierten kolorektalen KRAS-Wildtyp-Karzinoms erhalten. Die Zulassung basiert auf aktuellen Daten, die die hohe Effektivität von Erbitux® in der Erstlinientherapie in Kombination mit Standardchemotherapie belegen. Die hohe Evidenz dieser Daten wurde nun auch in den kürzlich publizierten S3-Leitlinien „Kolorektales Karzinom – Aktualisierung 2008“ bestätigt: Die Autoren empfehlen Erbitux als wichtige Therapieoption in der Erst-Linienbehandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms.  >>>


Verbreitung: Darmkrebs ist mittlerweile für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebserkrankung. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland wird für Männer und Frauen jeweils auf etwas über 35.000 geschätzt. Männer erkranken im Mittel mit 69, Frauen mit 75 Jahren – also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus sowohl für Frauen als auch für Männer die zweithäufigste Krebstodesursache.
EU-Vergleich: Im Vergleich mit den Erkrankungsraten anderer EU-Länder steht die Inzidenz in Deutschland für Frauen an erster Stelle, die Erkrankungsraten der Männer stehen an vierter Stelle in Europa. Für Griechenland schätzt GLOBOCAN für beide Geschlechter die niedrigsten Raten in der EU.

 

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