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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 Kopf-Hals-Tumore 

www.krebsstudien.info

  

Die Folge einer ACTH-Überproduktion ist die Ausbildung eines zentralen Cushing-Syndroms. Außerdem dem können zahlreiche schwere Komorbiditäten mit der Erkrankung einhergehen. Dazu gehören Osteoporose, Diabetes mellitus, Hypertonie, Infektionen, Fettstoffwechselstörungen, Nierensteine, Depressionen und Psychosen.

+++ Morbus Cushing +++
Erste zugelassene medikamentöse Therapie.
14. Mai 2012 – Morbus Cushing ist eine seltene, sehr schwere Hypophysenerkrankung. Etwa 3000 Patienten leben in Deutschland. Die Anzahl der Neuerkrankungen wird auf zwei Patienten pro einer Million Einwohner und Jahr geschätzt. Am häufigsten tritt Morbus Cushing zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, mehr als 70 Prozent der Erkrankten sind Frauen. Ursache von Morbus Cushing ist ein ACTH (Adrenocorticotropes Hormon)-produzierender gutartiger Tumor der Hypophyse, der eine Überproduktion von Cortisol durch die Nebennieren bewirkt. In diesem Zusammenhang wird auch der Ausdruck Hypercortisolismus verwendet.

Trotz hohen medizinischen Bedarfs gab es bislang keine zugelassene medikamentöse Therapie mit nachgewiesener Evidenz. Mit der aktuellen EU-Zulassung von Pasireotid (Signifor®) zur Behandlung von Morbus Cushing-Patienten wird diese Therapielücke geschlossen. Basis hierfür sind die positiven Ergebnisse einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie.  >>>  

  

Eine neue Software erleichtert den Chirurgen jetzt die Planungsarbeit erheblich. Sie können nicht nur auf dem Monitor sehen, welche Bereiche des Gesichtsschädels sie entfernen müssen. Markierungspunkte, etwa auf einer zahngetragenen Schiene, erleichtern auch während der Operation die Orientierung. „Die Software hilft uns, den Tumor mit dem nötigen Sicherheitsabstand, einer Schicht gesunden Gewebes, zu entfernen, ohne zu viel gesundes Gewebe opfern zu müssen.

+++ Digitale Chirurgie +++
Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich.
12. April 2012 – Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei jedoch ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen müssen bei Krebsoperationen manchmal den Unterkiefer oder weite Teile des Oberkiefers und bisweilen des Gesichtes entfernen.

Die Knochendefekte können heute zwar durch Transplantate aus Wadenbein, Schlüsselbein oder Darmkamm vollständig ersetzt werden. Die Patienten können später sogar mit Zahnimplantaten versorgt werden. Um ein kosmetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist jedoch eine millimetergenaue Planung erforderlich.  >>>  

 

Das größte Risiko für einen Krankheitsrückfall besteht innerhalb der ersten beiden Jahre nach der Therapie. Die Nachsorgeuntersuchungen werden daher für diesen Zeitraum besonders engmaschig empfohlen: Im ersten Jahr monatlich, im zweiten Jahr alle zwei Monate. Dies gibt dem Patienten die Sicherheit, dass ein eventueller Rückfall rechtzeitig bemerkt und behandelt werden kann.

+++ Mundhöhlenkrebs +++
Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen müssen engmaschig sein
22. Februar 2012
Krebs der Mundhöhle und des Mundrachens macht hierzulande etwa drei von 100 Krebsfällen insgesamt aus. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich um sogenannte Plattenepithelkarzinome, die von der Mundschleimhaut ausgehen. Vor allem in den ersten beiden Jahren nach der Therapie besteht die Gefahr, dass der Krebs zurückkehrt. Häufige und regelmäßige Nachsorgeunter-suchungen werden deshalb empfohlen.

Rund 11.000-mal wird in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Krebs der Mundhöhle oder des Mundrachens (Oropharynx) gestellt, davon in zwei Drittel der Fälle bei Männern. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, bestehen gute Heilungsaussichten. Hat sich der Tumor dagegen bereits in die Lymphknoten ausgebreitet, ist das Risiko für einen Krankheitsrückfall nach der Therapie hoch. Vor allem in den ersten beiden Jahren sind deshalb engmaschige Nachkontrollen notwendig.  >>>   

 

+++ Hirntumoren bei Kindern +++
Direkt in die Mechanismen der Tumorentstehung eingreifen und Medulloblastome gezielt zerstören
München, 3. Januar 2012 – Was für verschiedene Krebsarten – wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Schüller vom Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität nun auch für kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Medulloblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu können, benötigen die Tumorzellen ein spezielles Eiweiß, wie Münchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben.

Ihre neue Erkenntnis soll als Basis für die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsfördernde Eiweiß medikamentös zu unterdrücken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterstützt.  >>>   

Download Publikation: Expression of FoxM1 Is Required for the Proliferation of Medulloblastoma Cells and Indicates Worse Survival of Patients

 

+++ Therapiefortschritte in der Onkologie +++
Optimierung der Therapie beim Kolorektalkarzinom - Nierenzellkarzinom - Meningeosis neoplastica
München – Von den Therapiefortschritten in den letzten Jahren profitierten Patienten in der metastasierten Situation bei zwei soliden Tumoren, dem kolorektalen Karzinom und dem Nierenzellkarzinom, sowie bei einer ZNS-Komplikation, die heute immer häufiger gesehen wird, der Meningeosis neoplastica. Eine wesentliche Verbesserung in der Therapie des kolorektalen Karzinoms (CRC) ist die Entdeckung, dass das K-RAS-Gen ein prädiktiver Marker für das Therapieansprechen ist. Damit kann vorhergesagt werden, dass Patienten mit einem K-RAS-Wildtyp von einer Therapie mit einem EGFR-Inhibitor profitieren werden. Studien belegen dass der vollhumane monoklonale Antikörper Panitumumab (Vectibix®) sowohl in der Mono- als auch in der Kombinationstherapie bei den Betroffenen mit K-RAS-Wildtyp eine deutliche Verlängerung des progressionsfreien Überlebens bewirkt. Mindestens ebenso rasant verlief die Entwicklung beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC).  >>>  

 

+++ Kopf-Hals-Tumoren (SCCHN) +++
ICHNO 2011: Cetuximab hat sich im klinischen Alltag auf breiter Basis durchgesetzt
Barcelona, 25. Februar 2011 – Der monoklonale IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) ist die bisher einzige zugelassene zielgerichtete Therapieoption für die Behandlung von Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich. Wie im Rahmen eines interdisziplinären Satellitensymposiums beim ICHNO (3rd International Conference on Innovative Approaches in Head and Neck Oncology) diskutiert wurde, gilt der Antikörper heute in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie als Therapiestandard für die Erstlinientherapie von rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren. Die Experten zeigten sich darüber hinaus davon überzeugt, dass Cetuximab in Kombination mit einer Radiotherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem, nicht operablem Tumor eine sehr gute Alternative zur kombinierten Radiochemotherapie ist. 
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+++ Kopf-Hals-Tumoren +++
Cetuximab: Bevorzugter Kombinationspartner bei lokal fortgeschrittenen und rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren im klinischen Alltag

Darmstadt – In zwei Phase-III-Studien bei lokal fortgeschrittenen und bei rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren führte die Integration von Cetuximab  in die bis dahin übliche Standardtherapie zu einer signifikanten Verlängerung des Gesamt-Überlebens. Diese überzeugenden Daten veränderten das therapeutische Vorgehen bei diesen Tumoren im klinischen Alltag: Zwei kürzlich auf dem ESMO (35th congress of the European Society for Medical Oncology) 2010 vorgestellte Umfragen bei HNO-Ärzten, Onkologen und Radiologen machen deutlich, dass sich der Einsatz von Cetuximab zusätzlich zur platinbasierten Chemotherapie bei rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren innerhalb nur eines Jahres verdreifachte. In der lokal fortgeschrittenen Situation hat sich der Einsatz des Antikörpers innerhalb von drei Jahren vervierfacht. Damit ist die Behandlung mit Cetuximab (Erbitux®) heute in beiden Settings im klinischen Alltag fest etabliert.  >>>  

  

+++ Kopf-Hals-Tumore +++
Patienten profitieren von einer zielgerichteten Immuntherapie mit Cetuximab
Berlin, DGHO 2010 – Die EXTREME-Studie belegt den hohen Stellenwert von Cetuximab in der Behandlung rezidivierter und/oder metastasierter Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN). Sie zeigt, dass die Zugabe dieses monoklonalen Antikörpers zu einer platinbasierten Chemotherapie zu einem signifikanten Überlebensvorteil der Patienten führt – und dies erstmals seit über 30 Jahren. Auch in der Therapie lokal fortgeschrittener SCCHN ist der klinische Nutzen von Cetuximab (Erbitux®) erwiesen. Um einen Behandlungserfolg bei Kopf-Hals-Tumoren weiter zu optimieren, ist die enge Therapieabstimmung der einzelnen Fachdisziplinen unabdingbar, so die übereinstimmende Meinung der Experten bei einem Satelliten-Symposium der Merck Serono GmbH, das im Rahmen der DGHO in Berlin stattfand.  >>>  

 

+++ Antikörper könnten Chancen zum Larynxerhalt verbessern +++
Cetuximab – Fortschritt in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Frankfurt/Main – Darmstadt, 2. November 2010 – Der Antikörper Cetuximab (Erbitux®) hat die Therapiemöglichkeiten bei Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN, squamous cell carcinoma of the head and neck) deutlich verbessert. Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen, nicht operablen SCCHN ist die Antikörpertherapie in Kombination mit Bestrahlung eine sehr gute Alternative zur kombinierten Chemostrahlentherapie und ist mit weniger Nebenwirkungen und damit auch einer besseren Compliance verbunden. Im palliativen Setting bei Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten SCCHN ist die Antikörpertherapie in Kombination mit einer Platin-basierten Chemotherapie als Standard anzusehen. Bei einem Symposium während der World Tour der IFHNOS (International Federation of Head and Neck Oncologic Societies) 2010 in Frankfurt/Main haben HNO-Chirurgen, Radioonkologen und Onkologen den Status quo der Therapieoptionen beim SCCHN diskutiert.  >>> 
 

 

+++ Kopf-Hals-Tumore +++
Cetuximab entscheidender Therapiepartner in der Erstlinienbehandlung
Darmstadt, 08.4. 2010 – Erstlinienbehandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren (SCCHN)  verlängert signifikant das Überleben – ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität. Aktuelle Daten, die kürzlich in Annals of Oncology veröffentlicht wurden, bestätigen erneut die Bedeutung der zielgerichteten Therapie mit Erbitux® (Cetuximab) als neuen Standard in der Erstlinienbehandlung von Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und des Halses. Die wegweisende, randomisierte Phase-III-Studie EXTREME zeigte, dass Erbitux in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie seit 30 Jahren die erste Therapie in der Erstlinie bei rezidivierten und/oder metastasierten SCCHN ist, die das Überleben signifikant verlängern konnte. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde Erbitux 2008 zur Behandlung von Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten SCCHN zugelassen. 
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+++ Drei Jahre Erfahrungen mit Sorafenib +++
Targeted Therapy: Behandlungsalltag heute und morgen
Berlin – Die Targeted Therapy von soliden Tumoren mit Biologicals haben sich unbestreitbar bewährt. Die dabei eingesetzten innovativen Wirkstoffe sind so unterschiedlich wie die Indikationen, bei denen sie eingesetzt werden: Leberkarzinom (HCC), Nierenzellkarzinom (RCC), Schilddrüsenkarzinom, Mamma-karzinom und  akute Myeloische Leukämie (AML). Sorafenib ist ein innovatives, hochwirksames Biological, das zur Gruppe der Tyrosin-Kinase-Inhibitoren (TKI) gehört. Sorafenib wird dieser Wirkstoffgruppe zugeordnet, weil es spezifische, als Protein-Kinasen bezeichnete Enzyme blockiert. In der Behandlung des Nieren- und Leberzellkarzinoms besitzt Sorafenib bereits einen fixen Stellenwert. Studien evaluieren jedoch noch zusätzliche Einsatzbereiche, etwa im adjuvanten Setting.  >>> 

 

+++ Bedeutung interdisziplinärer Schnittstellen bei SCCHN +++
Cetuximab setzt neue Standards in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Berlin – Im Rahmen des Symposiums „Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren“ beim 29. Deutschen Krebskongress in Berlin wurden die gegenwärtigen Fortschritte in der Behandlung von Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und des Halses (SCCHN) durch den monoklonalen EGFR-Antikörper Erbitux® (Cetuximab) erörtert. Aktuelle Ergebnisse der EXTREME-Studie und der Phase-III-Studie von Bonner et al. belegen den hohen klinischen Nutzen von Erbitux in der Therapie von rezidivierten und/oder metastasierten und von lokal fortgeschrittenen SCCHN. Basierend auf diesen Ergebnissen erteilte die European Society for Medical Oncology (ESMO) in ihrer aktuellen Leitlinie Erbitux in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie beziehungsweise in Kombination mit Strahlentherapie den höchsten Empfehlungs- und Evidenzgrad und bestätigt damit die besondere Bedeutung von Erbitux in dieser Indikation.  >>> 

 

+++ Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen +++
Photodynamische Effekte von Hypericin auf Kopf-Hals-Karzinome in vitro und in vivo
Berlin, DKK – Therapieresistente Tumore, Rezidive und Diagnoseverzögerungen setzen immer noch Grenzen in der Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen. Neue diagnostische und therapeutische Optionen insbesondere in der Detektion und Charakterisierung des Tumorverhaltens in vitro und in vivo sind erstrebenswert. Ein innovativer Ansatz scheint daher die Photodynamische Therapie (PDT) mit Hypericin zu sein: Es vereint die Kriterien der selektiven Anreicherung in Tumorzellen, der spezifischen Fluoreszenz und der Phototoxizität. Mit Hypericin könnte zeitgleich ein Tumorimaging und eine Therapie durchgeführt werden. Daher wurden die Effekte von Hypericin auf Kopf-Hals-Karzinome untersucht und evaluiert.  >>> 

 

+++ Erstlinientherapie von Kopf-Hals-Tumoren +++
Erstmals seit 30 Jahren konnte eine Verlängerung des Überlebens bei SCCHN-Patienten gezeigt werden
Darmstadt, den 06. Januar 2010 – Die American Society of Clinical Oncology (ASCO) hat Erbitux® (Cetuximab) wiederholt als einen der bedeutenden Fortschritte in der Krebstherapie eingestuft. Dieses Jahr wurde Erbitux von der ASCO ausgewählt, da dies die erste Therapieoption seit 30 Jahren ist, die in der Erstlinienbehandlung von Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten Platten-epithelkarzinomen des Kopfes und Halses (SCCHN) einen signifikanten Überlebensvorteil zeigen konnte.1 Zeitgleich mit der Einstufung wurden die Fünf-Jahres-Überlebensdaten von Bonner et al. in The Lancet Oncology publiziert: nach fünf Jahren lebte noch die Hälfte der Patienten mit lokal fortgeschrittenen SCCHN unter der Erbitux-Therapie.  >>> 

 

+++ Radiochemotherapie bei lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Tumoren +++
10-Jahres follow-up der britischen Head and Neck (UKHAN1)-Studie
London – Eine simultane Chemo- und Radiotherapie kann die Überlebenszeiten bei Patienten mit fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren gegenüber einer alleinigen Radiotherapie verdoppeln. Dies zeigen die abschließenden Ergebnisse einer randomisierten Studie in Lancet Oncology (2009; doi: 10.1016/S1470- 2045(09)70306-7). Bei der Therapie sind die Tumoren häufig bereits so weit fortgeschritten, dass eine chirurgische Resektion keine Heilung mehr verspricht. In vielen Fällen wurde die Behandlung bisher auf eine Strahlentherapie beschränkt. Der Stellenwert einer Chemotherapie war lange unklar. 966 Patienten mit fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren wurden zwischen 1990 und 2000 behandelt. Bei 713 Patienten wurde auf eine chirurgische Entfernung des Tumors verzichtet. Diese Patienten wurden auf vier Gruppen randomisiert. In der ersten Gruppe erhielten die Patienten eine alleinige Radiotherapie.
Die anderen Gruppen erhielten zusätzlich eine Chemotherapie, die entweder simultan oder im Anschluss an die Radiotherapie (oder zu beiden Zeitpunkten) erfolgte. Entscheidend für das Ergebnis war nicht die Art der Chemotherapie, sondern der Zeitpunkt... >>> 

 

+++ Rezidivierte oder metastasierte Kopf-Hals-Tumoren (SCCHN) +++
Therapiestandard Cetuximab
In der Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (SCCHN) wurden mit dem monoklonalen EGFR-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) bedeutende Fortschritte erzielt. Nun ist die Substanz auch zur Erstlinientherapie rezidivierter und/oder metastasierter SCCHN zugelassen. So hat die ESMO in ihrer aktuellen Leitlinie die Bedeutung dieser Therapieoption bestätigt und – basierend auf den Ergebnissen der Phase-III-Zulassungs-Studie EXTREME – eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. In Kombination mit platinbasierter Chemotherapie empfiehlt die ESMO Cetuximab für die Erstlinienbehandlung rezidivierter und/oder metastasierter SCCHN - als einzige Therapieoption mit dem höchsten Evidenz- und Empfehlungsgrad in dieser Indikation.  >>>  

 

+++ ESMO-Leitlinien bei SCCHN +++
Erstlinienbehandlung von rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren
In der Therapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (squamous cell carcinoma of the head and neck, SCCHN) sind durch den monoklonalen IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt worden. Der EGFR-Antikörper Cetuximab ist seit November 2008 neben der Behandlung von lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren auch für die Erstlinientherapie von rezidivierten und / oder metastasierten SCCHN zugelassen. Die European Society for Medical Oncology (ESMO) hat in ihrer aktuellen Leitlinie die entscheidende Bedeutung dieser Therapieoption bei der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren bestätigt.  >>> 

 

+++ Hirntumore: Studienergebnisse aus Deutschland werden die Nebenwirkungen verringern +++
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
Nürnberg, 24. September 2009 - Eine der bislang größten Untersuchungen zur Therapie einer Tumorvariante wird wahrscheinlich weltweit die Behandlungs-standards verändern. Diese anaplastischen Gliome sind mittelbösartige Hirntumore, die in Zukunft differenzierter und damit mit weniger Nebenwirkungen behandelt werden können. Statt wie bisher üblich nach der Operation die erweiterte Tumorregion zu bestrahlen oder Strahlen- und Chemotherapie zu kombinieren, können Ärzte nunmehr den jährlich rund 750 Neuerkrankten in Deutschland eine alleinige Chemotherapie anbieten. Damit werden mindestens gleich gute Resultate erzielt, die Präferenzen und Lebensumstände der Patienten können aber besser berücksichtigt werden.  >>> 

 

+++ Zulassungsstudie für neuen Wirkstoff gegen bösartige Gehirntumore +++

Antisense Pharma GmbH geht in die letzte Phase der klinischen Prüfung für ihren Wirkstoff Trabedersen

Das anaplastische Astrozytom und das Glioblastom, die zwei häufigsten Formen primärer Gehirntumore, sind Erkrankungen mit hohem medizinischem Behandlungsbedarf. Erwachsene und Kinder können betroffen sein, wobei der Altersgipfel zwischen 45 und 65 Jahren liegt. Therapieoptionen sind derzeit Operation, Bestrahlung und/oder Chemotherapie. Ungeachtet jüngster Fortschritte verstirbt ein Großteil der Patienten innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Erstdiagnose. Wie das biopharmazeutische Unternehmen Antisense Pharma bekannt gab, hat im März 2009 die Behandlung von Patienten mit der Krankheit „rekurrentes oder refraktäres  anaplastisches Astrozytom“, einer besonders aggressiven Form von Gehirntumoren, im Rahmen einer international angelegten klinischen Phase-III-Studie begonnen.  >>> 

 

+++ Glioblastom: Aggressive und schwer zu behandelnde Tumorart +++

Cilengitide: Studie zeigt verlängertes Gesamtüberleben bei Patienten mit Glioblastom
„Diese Ergebnisse machen uns Hoffnung“, erklärte der Studienleiter Prof. Burt Nabors, Professor der Neurologie an der Universität Alabama, Birmingham, USA. „Das Glioblastom ist eine sehr aggressive und schwer zu behandelnde Tumorart mit einer sehr schlechten Prognose. Wir müssen dringend neue Therapieoptionen wie Cilengitide in der letzten Prüfphase vor Marktzulassung erforschen, um relevante Verbesserungen zu erzielen“, so Nabors weiter. >>>  
 

+++ Therapie des Mundhöhlentumors verbessern +++

Hohe Auszeichnung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen aus Halle

Die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) geht in diesem Jahr nach Halle. Der Martin-Waßmund-Preis wurde gerade auf dem 59. Jahreskongress der Gesellschaft in Wien an Dr. Dr. Alexander Eckert (41) vergeben, welcher als Oberarzt an der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie (Direktor Professor Dr. Dr. Johannes Schubert) tätig ist. Geehrt wurde er für seine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet eines der bösartigsten Tumore beim Menschen, dem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde diese Ehrung erstmals an einen Wissenschaftler aus den neuen Bundesländern verliehen.   >>>


+++ HPV-Infektionen: Deutlicher Anstieg bei Tonsillenkarzinomen +++

Humane Papillomaviren können neben Vulva- und Zervixkarzinomen  auch oropharyngeale Plattenepithelkarzinome auslösen.

Stockholm – Schwedische Studie im International Journal of Cancer (2009; doi: 10.1002/ijc.24339) zeigt:  Die Anzahl der HPV-positiven Tonsillenkarzinome ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Mit dem Rückgang des Rauchens sollten diese Tumoren langsam seltener werden. In Stockholm hat sich die Zahl der Plattenepithelkarzinome der Tonsillen jedoch seit 1970 verdreifacht, wie Tina Dalianis vom Karolinska Institut in Stockholm bereits in einer früheren Publikation für den Zeitraum bis 2002 zeigen konnte. Die aktuelle Publikation zeigt, dass sich die Entwicklung in den Jahren 2003 bis 2007 fortgesetzt hat. Derzeit sei pro Jahrzehnt mit einer Verdopplung der Inzidenzrate zu rechnen.  >>>

+++ Erstlinientherapie von Kopf-Hals-Tumoren +++
Erbitux® europaweit zur Erstlinientherapie von Kopf-Hals-Tumoren zugelassen
Führende Onkologen trafen am Universitätsklinikum Antwerpen aus Anlass der Markteinführung des monoklonalen IgG1-Antikörpers Erbitux® (Cetuximab) in der Erstlinientherapie von rezidivierten und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich zusammen. Basis der Zulassung bilden die Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie EXTREME, in der durch die Hinzunahme von Erbitux zur platinbasierten Standardchemotherapie zum ersten Mal seit 30 Jahren ein Überlebensvorteil erreicht wurde. Den betroffenen Patienten bietet sich nun eine wirksame Therapieoption für diese schwer zu behandelnde Erkrankung.   >>>

+++ Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren +++
Erbitux® (Cetuximab): Fünf-Jahres-Daten bestätigen signifikanten Überlebensvorteil in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Während der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Therapeutic Radiology and Oncology (ASTRO) in Boston wurden die Fünf-Jahres-Überlebensdaten zur Erbitux-Therapie des lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms des Kopfes und Halses (SCCHN) vorgestellt. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie zeigen einen Fünf-Jahres Überlebensvorteil von 10 % gegenüber einer alleinigen Strahlentherapie und eine Verlängerung des medianen Überlebens von mehr als eineinhalb Jahren bei den Patienten, die Erbitux in Kombination mit Strahlentherapie erhalten hatten, und bestätigen somit die Daten der Drei-Jahres-Analyse.  >>>

+++ Fortschritte in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren +++
Cetuximab erhält Empfehlung des CHMP für den Erstlinieneinsatz in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Die Merck KGaA hat am 24. Oktober 2008 vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP), dem wissenschaftlichen Komitee der EMEA (European Medicines Agency), ein positives Votum für die Erstlinienzulassung des monoklonalen Antikörpers Erbitux für die Behandlung von rezidivierten und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) erhalten. Der Antrag auf Zulassungserweiterung wurde auf Basis der Ergebnisse der EXTREME-Studie gestellt. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit von Erbitux® in Kombination mit einer Platin-basierten Standard-Chemotherapie in der Erstlinien-Therapie des rezidivierten und/oder metastasierten SCCHN und wurde im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht.  >>>

+++ Erstlinientherapie von Kopf-Hals-Tumoren +++
Die Merck KGaA hat eine Zulassungserweiterung für die zielgerichtete Therapie Erbitux zur Erstlinientherapie von Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten Plattenepithel-karzinomen des Kopfes und Halses (squamous cell carcinoma of the head and neck, SCCHN) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) beantragt. Die angestrebte Zulassungserweiterung sieht den Einsatz des IgG1-Antikörpers Erbitux in der Therapie von Patienten mit rezidivierten und/oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie vor. Die Einreichung basiert auf den Ergebnissen der EXTREME-Studie (ErbituX in 1 st -line Treatment of REcurrent or MEtastatic head and neck cancer; Vermorken JB et al. J Clin Oncol 2007; 25(18S). Abstract 6091).  >>>

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Behandlung von Hodgkin-Lymphomen und Hirntumoren +++
Patienten profitieren von Procarbazin

Procarbazin ist ein nicht-klassisches Alkylans mit hoher antineoplastischer Wirksamkeit, speziell bei Hodgkin Lymphomen. Die Substanz ist daher unverzichtbarer Bestandteil des sog. BEACOPP-Regimes, das von der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG) entwickelt wurde und die Heilungs- bzw. Langzeitüberlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin Lymphom auf über 90% erhöht hat, erläuterte Professor Volker Diehl, Köln, anlässlich des 7th International Symposium on Hodgkin’s Lymphoma, das Anfang November 2007 in Köln stattfand. Im Rahmen klinischer Studien wird Procarbazin zunehmend auch bei Patienten mit Hirntumoren validiert.  >>>

+++ Hirneigene Tumoren produzieren Glutamat +++
Glutamat verursacht Zelltod und führt zum Hirnödem bei malignen Gliomen
Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Ilker Eyüpoglu der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/ nm1772). Flüssigkeitsansammlungen in intaktem Körpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebeveränderungen verursacht sind, werden als perifokale Ödeme bezeichnet. Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausfällen.  >>>

+++ Cyberknife-Methode ist in der Neurochirurgie erfolgreich etabliert +++
Der Schauspieler Patrick Swayze, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, wird laut Medienberichten in den USA mit der Cyberknife-Technologie behandelt.
Dabei handelt es sich um ein schmerzfreies radiochirurgisches Verfahren, bei dem mit ionisierenden Strahlen aus vielen verschiedenen Richtungen auf den Tumor „geschossen“ wird. Dadurch bleibt das umliegende Gewebe größtenteils verschont und nur die Krebszellen werden abgetötet. In Deutschland gibt es derzeit ein einziges Zentrum: Das Europäische Cyberknife Zentrum in München-Großhadern (ECZM). Hier werden vor allem Tumoren im Gehirn, der Leber, der Lunge und an der Wirbelsäule behandelt.  >>>


+++ Neue Erkenntnisse in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren +++
und erste Hinweise auf  Fortschritte in der Therapie des NSCLC

Berlin, 28. DKK. Nachdem Erbitux® in Kombination mit Strahlentherapie als ein Standard bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren gilt, belegen die Daten einer neuen Phase-lll-Studie nun auch die Wirksamkeit von Cetuximab in der Erstlinientherapie von metastasierten und/ oder rezidivierten Kopf-Hals-Tumoren. Neueste Studien zeigen nun, dass Erbitux® auch in der Therapie des NSCLC wirksam ist. Anlass zur berechtigten Hoffnung geben daneben die Studienergebnisse zur Impfung gegen Lungenkrebs mit dem Krebsimpfstoff Stimuvax®. 
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+++ Erbitux®: Erstlinientherapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom und bei Kopf-Hals-Tumoren +++
Cetuximab ist auch in der Erstlinientherapie von metastasierten kolorektalen Karzinomen wirksam.
Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch die Lebensqualität von vorbehandelten Patienten unter einer Erbitux-Behandlung länger erhalten bleibt. In der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren setzt der monoklonale Antikörper Erbitux neue Maßstäbe, sowohl im lokal fortgeschrittenen als auch im metastasierten und/oder rezidivierten Stadium. >>>

 

 

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