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+++ Onkologie-Telegramm +++

 Krebs bei Kindern 

 

www.kindergesundheit.de

 

+++ ALL-Rezidiv +++
Weltgrößte Studie zu häufigster Krebserkrankung bei Kindern: Charité und Projektpartner erforschen optimale Therapie bei Leukämie-Rückfällen
24. Januar 2012 – Die Charité - Universitätsmedizin Berlin koordiniert mit einem jetzt gestarteten EU-Projekt die weltweit größte Studie zum Kampf gegen die häufigste Krebserkrankung bei Kindern, die akute lymphoblastische Leukämie (ALL).

Im Rahmen des Projekts IntReALL (Study for Children with Relapsed ALL) werden Rezidive bei bereits behandelter ALL erforscht, damit mehr junge Patienten dauerhaft geheilt werden können. Das ALL-Rezidiv ist die häufigste Todesursache bei krebskranken Kindern. Während die Überlebenschancen bei einer Ersterkrankung an dieser Leukämieform in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich gestiegen sind, haben die jungen Patienten bei einem Rückfall wesentlich schlechtere Aussichten.  >>>   

Die akute lymphoblastische Leukämie trifft in Deutschland jährlich rund 500 Kinder und Jugendliche, von denen im Schnitt rund 70 einen Rückfall erleiden. Dass ALL so selten ist, erschwert umfassende Studien. Hier setzt das internationale Großprojekt IntReALL an.

 

Die Behandlung von chronischen Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen erfordert ein interdisziplinäres therapeutisches Konzept, das im regulären Praxis- oder Stationsalltag oft nur schwer zu realisieren ist.   Wir bieten im Deutschen Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik/ Universität Witten/Herdecke multimodale Schmerztherapie für Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen im ambulanten und stationären Rahmen an.

+++ Hilfe für Kinder und Jugendliche +++
Deutsches Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, der Universität Witten/Herdecke gegründet
Datteln 16. Januar 2012 – Mehr als 350.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Die Folgen dieser stillen Epidemie für die Betroffenen sind fatal – individuelles Leid und massive Schulausfälle drohen betroffenen Kindern. Am 16. Januar 2012 wurde an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/ Herdecke das Deutsche Kinderschmerzzentrum gegründet. Hier finden Kinder, Jugendliche und ihre Familien Hilfe auf dem Weg zurück in ein schmerzfreies Leben. Unter www.deutsches-kinderschmerzzentrum.de  finden Patienten, Eltern, Ärzte und Therapeuten umfassende Informationen rund um das Thema Kinderschmerztherapie.  >>> 

  

+++ Hirntumoren bei Kindern +++
Direkt in die Mechanismen der Tumorentstehung eingreifen und Medulloblastome gezielt zerstören
München, 3. Januar 2012 – Was für verschiedene Krebsarten – wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Schüller vom Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität nun auch für kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Medulloblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu können, benötigen die Tumorzellen ein spezielles Eiweiß, wie Münchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben.

Ihre neue Erkenntnis soll als Basis für die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsfördernde Eiweiß medikamentös zu unterdrücken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterstützt.  >>>   

Download Publikation: Expression of FoxM1 Is Required for the Proliferation of Medulloblastoma Cells and Indicates Worse Survival of Patients

  

+++ Neue Risikoinformation +++
Rote-Hand-Brief zu Anwendungsbeschränkungen für Cardioxane® (Dexrazoxan)
Berlin, 19. Juli 2011 – Cardioxane® (Dexrazoxan) ist ein Analogon der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) mit einer Topoisomerase-II-hemmenden Aktivität. Es wird bei Krebspatienten zur Vorbeugung der Anthrazyklin-induzierten Kardiotoxizität eingesetzt. Der genaue Mechanismus der Kardio-protektion durch Dexrazoxan ist nicht abschließend geklärt. Im Juli 2010 wurde ein Rote-Hand-Brief zu Hinweisen auf ein erhöhtes Risiko für sekundäre Neoplasien bei mit Cardioxane® vorbehandelten Kindern versendet.

Aktuell informiert der Hersteller über folgende, ab sofort gültige Anwendungsbeschränkungen: Dexrazoxan ist kontraindiziert bei Kindern und Jugendlichen aufgrund eines erhöhten Risikos für weitere primäre Neoplasien (insbesondere akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom), schwerwiegender Knochenmarkdepression und schwerwiegender Infektion sowie aufgrund des unzureichenden Nachweises der klinischen Wirksamkeit. Bei erwachsenen Patienten ist die Anwendung von Dexrazoxan auf fortgeschrittenen und/oder metastasierten Brustkrebs beschränkt. Die Anwendung in Kombination mit einer adjuvanten Brustkrebstherapie oder Chemotherapie mit kurativer Zielsetzung wird nicht empfohlen.  >>>   

  

+++ DGHO-Leitlinie +++
DGHO veröffentlicht Leitlinie für die besondere Betreuung junger Krebspatienten
Berlin, 18. Juli 2011 – Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. stellt die Leitlinie "Heranwachsende und junge Erwachsene" auf der Online-Plattform Onkopedia zur Verfügung. Sie gibt Empfehlungen für die besondere Behandlung dieser Patientengruppe, die an Krebs oder einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems leiden. Die Betreuung von Heranwachsenden und jungen Erwachsenen (Adolescents and Young Adults, AYA) mit Krebs stellt eine besondere Herausforderung dar. Die medizinischen und psychosozialen Bedürfnisse in dieser Altersgruppe unterscheiden sich wesentlich von Kindern einerseits und älteren Menschen andererseits. Die Prognose der krebserkrankten Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ist über-durchschnittlich gut, mehr als 80 Prozent werden langfristig geheilt. Zur weiteren Erhöhung der Zahl langfristig geheilter Patienten ist neben neuen Therapiestrategien auch eine Optimierung der Versorgung erforderlich.  >>>  

 

+++ Ein „Zuhause auf Zeit“ für unheilbar kranke Kinder +++
Deutsche Krebshilfe ruft zu Spenden für Palliativzentrum in München auf
München – Über 10.000 Kinder in Deutschland leiden an unheilbaren Krankheiten. Viele Betroffene müssen medizinisch intensiv betreut werden, was in ihrer heimischen Umgebung nicht immer möglich ist. Mit dem Ziel, für die Kinder und ihre Familien einen Ort der Geborgenheit zu schaffen, soll in München ein Zentrum für schwerstkranke Kinder und Jugendliche entstehen. Die Deutsche Krebshilfe möchte mithelfen, die noch bestehende Finanzierungslücke von vier Millionen Euro zu schließen und ruft die Bevölkerung zu Spenden auf.  >>>  

 

+++ Hirntumor im Kindesalter +++
Operation als Schlüssel zum Therapieerfolg - Eingriffe sollten in spezialisierten Zentren durchgeführt werden
Hamburg, 20.4. 2011 – Hirntumoren sind nach der Leukämie die zweithäufigste Krebserkrankung im Kindesalter. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 300 bis 350 Kinder an einem Hirntumor. Sie haben die besten Heilungschancen, wenn es gelingt, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen. Die Operation sollte deshalb in Zentren mit einer hohen Expertise in der Chirurgie von Hirntumoren durchgeführt werden. Dies betont die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Vorfeld ihrer Jahres-tagung. Der Kongress findet vom 7. bis zum 11. Mai 2011 in Hamburg statt. Die pädiatrische Neurochirurgie ist ein Themenschwerpunkt des Kongresses.  >>>  

 

+++ Spannungsfeld Kinderkrebs +++
Politisches Handeln in Österreich ist gefordert. „Was gilt der Prophet im eigenen Land“, fragen St. Anna Ärzte und Forscher.
Wien – Mit der Botschaft „Forschen heilt Krebs“ leitete die St. Anna Kinderkrebsforschung das dreijährige  EU-Projekt „DIRECT“. „Mit vielen Maßnahmen wie Webportal und dem TV-Film „Kleine Helden, große Chancen“ konnten wir nachhaltig über die Bedürfnisse krebskranker Kinder und aktuelle Probleme aufklären“, so Doz. Dworzak, stellvertretender ärztlicher Leiter am St. Anna Kinderspital, beim heutigen Pressegespräch. Dank der Forschung und europäischen Vernetzung konnte in den letzten vierzig Jahren viel für Kinder und Jugendliche mit Krebs erreicht werden. In Europa ist Krebs bei drei von vier Kindern heilbar. „Mithilfe unserer heutigen Erkenntnisse müssen wir neue Erfolgversprechende Therapien, insbesondere für Patienten mit bisher schlechter Prognose, entwickeln“, erklärte Professor Gadner, Institutsleiter der St. Anna Kinderkrebsforschung.  >>> 

 

+++ Strahlentherapie bei Kindern +++
Risiken geringer als befürchtet
Berlin, 18.10.2010 – Die Strahlentherapie ist auch bei Kindern und Jugendlichen eine wirksame Methode gegen Krebs. Doch die langfristigen Folgen für die Gesundheit der jungen Patienten waren bisher wenig erforscht. Erste Auswertungen der Daten eines 2004 eingerichteten Patientenregisters zeigen nun, dass die Risiken einer Strahlen-therapie im Kindes- und Jugendalter geringer sind als befürchtet. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer aktuellen Studie hin. „Kinder und Jugendliche haben nach einer erfolgreichen Krebstherapie den größten Teil ihres Lebens noch vor sich. Es ist deshalb besonders wichtig, Spätfolgen der Behandlung zu vermeiden”, sagt DEGRO-Präsidentin Professor Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic. Spätfolgen sind Nebenwirkungen, die erst Monate oder Jahre nach Ende der Strahlentherapie auftreten.  >>>  

 

+++ Palliative Sedierungstherapie +++
Palliative Sedierung am Lebensende von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen – eine Bestandsaufnahme
Dresden – In Deutschland erkranken jährlich ca. 2000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Bis zu 80
Prozent dieser Patienten überleben langfristig. Dementsprechend versterben 20 Prozent nach wie vor an ihren Erkrankungen oder den Komplikationen der multimodalen Therapie. In der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Münster werden jährlich ca. 120 neuerkrankte Patienten umfassend versorgt. Trotz stark verbesserter Heilungschancen versterben davon im Mittel 30 Patienten/Jahr. Wie bei Erwachsenen leidet ein Teil der Kinder und Jugendlichen in der terminalen Situation ihrer Erkrankung an schwer beherrschbaren Symptomen. Neben Analgetika werden in dieser Phase Sedativa, insbesondere Benzodiazepine und Neuroleptika, in verschiedenen Indikationen (Dyspnoe, Angst, Unruhe, Schlaf-störungen, Krampfanfälle) eingesetzt.  >>> 

 

+++ Häusliche Versorgung sterbenskranker Kinder +++
Einigung mit niedersächsischen Krankenkassen / Regionale Teams sorgen für flächendeckende Betreuung der Betroffenen
Wenn Kinder und Jugendliche unheilbar erkrankt sind und ihre Lebenszeit begrenzt ist, steht für die Betroffenen und ihre Familien meist ein Wunsch im Vordergrund: die letzte Zeit vor dem Tod zu Hause verbringen zu dürfen. Um die Betreuung in gewohnter Umgebung zu gewährleisten, haben die mit der Medizinischen Hochschule Hannover verbundene Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und die niedersächsischen Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen einen Vertrag über die spezialisierte ambulante pädiatrische Palliativversorgung geschlossen.  >>> 

 

+++ Ärzte engagieren sich für Spendenaktion
Grünenthal hilft schwerstkranken Kindern
Aachen, 15. April 2010. Als Experte für die Behandlung mittlerer und schwerer Schmerzen stellt das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal nicht nur sein wissenschaftliches Know-how zur Verfügung, damit Patienten besser leben können. Es hilft auch darüber hinaus. Auf dem diesjährigen, 21. „Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativ- kongress“ nutzte der Schmerzspezialist eine Umfrage unter den versammelten Medizinern in zweifacher Hinsicht – zum einen, um mehr über den Stand der konkreten schmerzmedizinischen Behandlung in Deutschland zu erfahren, zum anderen, um schwerstkranken Kindern zu helfen: Für jeden Teilnehmer der Umfrage „Change Pain“ spendete das Unternehmen fünf Euro an die Bärenherz Stiftung. Diese gemeinnützige Organisation gibt Familien mit Kindern, die unheilbar krank sind und nur noch eine geringe Lebenserwartung haben, unter anderem mit dem Kinderhospiz Wiesbaden ein Zuhause.  >>> 

 

+++ Molekulargenetische Ursachen von Hirntumoren bei Kindern +++
Internationales Krebsgenomprojekt geht auch in Deutschland an den Start
Deutsche Wissenschaftler beteiligen sich am größten und ehrgeizigsten biomedizinischen Forschungsvorhaben seit dem Humanen Genomprojekt: Koordiniert vom Deutschen Krebsforschungszentrum gehen Anfang Januar die deutschen Teilnehmer am Internationalen Krebsgenom-Konsortium (ICGC) an den Start, um die molekulargenetischen Ursachen von Hirntumoren bei Kindern systematisch zu analysieren. Die Forscher erwarten von den Ergebnissen neue Ansatzpunkte für zielgerichtete, nebenwirkungsarme Therapien. Das ICGC erfasst weltweit die charakteristischen Erbgutveränderungen bei den wichtigsten Krebserkrankungen. Bisher sind 22 Staaten an dem Vorhaben beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Krebshilfe e. V. fördern die deutsche ICGC-Beteiligung über fünf Jahre mit 15 Millionen Euro. Hirntumoren sind Hauptursache der Krebssterblichkeit im Kindesalter. Selbst wenn eine Heilung erreicht werden kann, leiden die Kinder oft sehr unter der belastenden Behandlung, die das heranwachsende Gehirn in seiner Entwicklung beeinträchtigen kann. Zielgerichtete, schonende Therapieverfahren sind daher dringend erforderlich.  >>> 

 

Kostenlos downloaden Ein "Lichtblick" für unheilbar kranke Kinder

+++ Ein "Lichtblick" für unheilbar kranke Kinder +++
„Magazin der Deutschen Krebshilfe“ berichtet über Kinderpalliativstation
Bonn (jti) – Um unheilbar kranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase optimal zu versorgen, ihre Schmerzen zu lindern, aber auch um ihren Angehörigen zu helfen, entsteht an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke zurzeit das weltweit erste Zentrum für Kinderpalliativmedizin. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt die Initiative maßgeblich – mit 1,5 Millionen Euro. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins stellt die gemeinnützige Organisation dieses einmalige Projekt vor.

Bereits als Lydia zur Welt kam, litt sie an einer erblichen Form der Leukämie. Trotz intensiver Therapie kam der Krebs immer wieder zurück. Als sie einige Monate alt war, stand fest: Lydia würde nicht überleben. Mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche sterben jährlich an einer schweren Krankheit – darunter mehr als 500 kleine Krebs-Patienten. Doch auch wenn deren Grunderkrankung nicht mehr heilbar ist, so lassen sich die Symptome doch zumeist gut kontrollieren. Genau hier setzt die Palliativmedizin an: Sie will das Leid der Betroffenen in der Lebensendphase lindern. Bislang gibt es in Deutschland jedoch noch keine flächendeckende palliativmedizinische Versorgung für Kinder und Jugendliche. Ein Schritt auf dem Weg dahin ist die Errichtung der weltweit ersten Palliativstation für Kinder und Jugendliche an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln.  >>>

 

+++ EU-Projekt: Forschen heilt Krebs +++
Vom Kinderkrebs Geheilte erklimmen höchsten Berg Österreichs - Ganz normal
Am 6. September starteten acht junge Menschen von Kals in Osttirol aus eine fünftägige Großglocknertour. Sie alle sind Geheilte von Kinderkrebserkrankungen, wie Leukämie, Hodenkarzinom und Tumoren an der Niere (Wilms-Tumor), den Weichteilen (Rhabdomyosarkom), Lymphdrüsen (Lymphom) und aus entarteten Nervenzellen (Neuroblastom). Im Team der Langzeitüberlebenden, die man weltweit „Survivors“ nennt: Mitarbeiter des St. Anna Kinderspitals, der St. Anna Kinderkrebsforschung, Bergführer, eine Psychologin und ein Kamerateam. Die Tour wurde als Aktion des EU-geförderten Projektes „Forschen heilt Krebs“ von der St. Anna Kinderkrebsforschung organisiert.  >>> 

 

+++ Thema: Krebs bei Kindern – Risiken und Chancen heute +++
Stiftung Kindergesundheit informiert über ein seltenes, schweres, aber erfolgreich behandelbares Gesundheitsrisiko des Kindesalters

München, 03. August 2009 - Beim Thema Krebs gibt es zwei weit verbreitete Annahmen. Die erste lautet: Krebs bedroht vor allem ältere Menschen. Und die zweite: Krebs ist unheilbar. Beide Annahmen sind falsch, betont die in München beheimatete Stiftung Kindergesundheit. Die Wahrheit ist: Schon Kinder können an Krebs erkranken und das passiert im Kleinkindesalter sogar häufiger als im späteren Kindesalter. Doch zum Glück kann von „unheilbar“ gerade bei Kindern schon lange nicht mehr die Rede sein. Die bei ihnen vorherrschenden Krebsarten sind heute besonders gut behandelbar.  >>> 


+++ Wie entwickeln sich Leukämien im Kindesalter? +++
José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt innovatives Forschungsprojekt an der Medizinische Hochschule Hannover

Hannover / München, – Leukämie ist die häufigste lebensbedrohliche Erkrankung im Kindesalter. Wie und warum es zu der Entstehung von Leukämien kommt, ist immer noch eine der wichtigsten unbeantworteten Fragen in der Krebsforschung. Ob bei der Entstehung auch die Genetik eine Rolle spielt, werden in den nächsten zwei Jahren Prof. Dr. Dirk Reinhardt und Dr. Jan-Henning Klusmann der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie sowie die Nachwuchs- forschungsgruppe ‚Stem Cells’ des Exzellenzclusters REBIRTH unter der Leitung von Dr. med. Tobias Cantz der Medizinischen Hochschule Hannover erforschen.  >>>  


+++ Startschuss zum deutschlandweiten Benefizlesen: Lesen und Gutes Tun +++

Die José Carreras Leukämie-Stiftung und die Bildungsinitiative abc KinderForum rufen zum ersten deutschlandweiten Benefizlesen auf

München, 04.05.2009 - Um Kindern Freude am Lesen zu vermitteln und zugleich Menschen mit Leukämie zu helfen, rufen die José Carreras Leukämie-Stiftung und die Bildungsinitiative abc KinderForum zum ersten deutschlandweiten Benefizlesen auf. Alle Schulen sowie Vorschulen können sich am Benefizlesen beteiligen. Sämtliche Informationen sind auf der Internetseite der José Carreras Leukämie-Stiftung unter www.carreras-stiftung.de erhältlich. Auch die für das Benefizlesen notwendige Lesekarte steht dort als Download bereit.  >>>


+++ Weltkrebstag: Kinder vor Krebs schützen +++
Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für die Kindergesundheit
Bonn (jft) – Anlässlich des Welt-Krebstages am 4. Februar 2009 appelliert die Deutsche Krebshilfe an Eltern und Erziehungsberechtigte, auf einen gesunden Lebensstil ihrer Kinder zu achten. Dazu gehört der Schutz vor dem Passivrauchen und vor zuviel UV-Strahlung. Ebenso wichtig sind aber auch gesunde Ernährung und viel Bewegung.   >>>

+++ Krebsforschung – Leukämie bei Kindern +++
Welche Zellen unterhalten das bösartige Wachstum bei Kindern mit Leukämie?

Münster / München, 27.01.2009 – Die Ergebnisse eines aktuell abgeschlossenen Projektes der José Carreras Leukämie-Stiftung schaffen die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Therapien der akuten lymphatischen Leukämie (ALL), der häufigsten Krebsart im Kindesalter. Unter der Leitung von Professor Dr. H. Josef Vormoor haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Münster untersucht, welche spezialisierten Krebszellen, sogenannte Krebsstammzellen, die Leukämie unterhalten. Ziel jeder Krebsbehandlung muss es sein, diese Krebsstammzellen zu zerstören, da nur von ihnen ein erneutes Auftreten der Leukämie (Rückfall) ausgehen kann.  >>>

+++ MHH-Personal kann krebskranke Kinder zukünftig auch zu Hause betreuen +++
Hörer helfen der MHH mit 300.000-Euro-Spende

Bärbel Dütemeyer, Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Hannover e.V., hat heute in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen Scheck in Höhe von 300.000 Euro entgegen nehmen können. Das Geld stammt von Radio ffn-Hörern, die es im Rahmen der Aktion "Hörer helfen Kindern" am 24. November 2008 gespendet hatten. Die Summe hatte ffn-Morgenmän Franky bei der Spendengala im ZDF am 6. Dezember 2008 an die Bild-Aktion "Ein Herz für Kinder"überreicht - zweckgebunden für das Palliativprojekt des Vereins.   >>>

+++ Hautkrebsrisiko wird in Kauf genommen +++
Umfrage belegt Notwendigkeit des Solarienverbotes für Minderjährige
Berlin (jft) – Von den rund 14 Millionen Solariennutzern zwischen 18 und 45 Jahren hat mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen. Das hat eine aktuelle bevölkerungsbezogene Umfrage zur Solariennutzung in Deutschland, die „SUN-Study 2008“, ermittelt. Sie wurde im Auftrag der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. durchgeführt.  >>>

+++ Junge Mädchen sind gesundheitsbewusst +++
Gewinner des Jugendwettbewerbs der Deutschen Krebshilfe stehen fest

Bonn (nj) – „Wie wichtig ist dir dein Körper? Wie gehst du verantwortungsvoll mit dir um?“ Zahlreiche Jugendliche haben sich in den letzten Wochen über diese Fragen Gedanken gemacht. Im Rahmen des Jugendwettbewerbs „Hör auf dich!“ der Deutschen Krebshilfe schickten sie Geschichten, Bilder, Songs, Fotostorys und Filme nach Bonn. Jetzt stehen die Gewinner fest.  >>>

+++ MHH-Forscher schenken leukämiekranken Kindern Hoffnung auf Heilung +++
Carreras Leukämie-Stiftung fördert erneut zukunftsweisendes Projekt in Hannover
Hannover / München, 01.08.2008 – Ab dem 1. August 2008 setzen Dr. Nils von Neuhoff und sein Team an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ihr bereits seit 2005 laufendes Forschungsprojekt fort. Sie forschen nach Ursachen, die dafür verantwortlich sind, dass Kinder mit einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) nach der Heilung erneut an einer ALL erkranken. Von 500 Kindern, die jährlich in Deutschland an dieser spezifischen Leukämieform neu erkranken, erleiden etwa 100 pro Jahr einen Rückfall (Rezidiv), was die langfristige Überlebenschance für diese Kinder deutlich verringert.   >>>

+++ Entspannungssessel für Eltern krebskranker Kinder +++
Präsidentin der Elterninitiative „Een Häerz fir kriibkskrank Kanner“ aus Luxemburg überbringt Spenden für die Kinderonkologie in Homburg
„In Homburg fühlen sich unsere Kinder und Eltern gut betreut. Aktuell werden vier Kinder aus Luxemburg im UKS behandelt. Das nahe saarländische kinderonkologische Zentrum in Homburg ist für uns sehr wichtig“, erklärt Marie-Marthe Bruck-Clees, Präsidentin der Elterninitiative „Een Häerz fir kriibkskrank Kanner“ aus Luxemburg, anlässlich ihres Termins im Klinikum. Regelmäßig besucht sie krebskranke Kinder, die in Homburg behandelt werden. Ergänzend informiert sie sich bei Prof. Dr. Norbert Graf, dem Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, und seinen Mitarbeitern über aktuelle Entwicklungen. Seit zwei Jahren gibt es diese gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein aus Luxemburg und dem Klinikum.  >>>

+++ Kinder sollen ihr begrenztes Leben wie kleine Könige verbringen können +++
Wyeth-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden 10.100 Euro für das Kinderhospiz Königskinder
Kinder sollen Spaß am Leben haben - vor allem schwersterkrankte Kinder sollen ihr begrenztes Leben wie kleine Könige verbringen können. Dies nahmen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arzneimittelunternehmens Wyeth Pharma zu Herzen und spendeten 10.100 Euro an das Projekt „Kinderhospiz Königskinder“. Die stolze Summe ist das Ergebnis einer betriebsinternen Tombola und wurde nun an die erste Vorsitzende des Vereins „Kinderhospiz Königskinder e.V., Anna Pein, übergeben.  >>>
 

+++ Neue Internet-Animation beantwortet Fragen rund um die Therapie der Leukämie +++
Eine Stammzelltransplantation ist bei einer Leukämieerkrankung häufig die einzige Chance auf Heilung. "Was kommt da auf mich zu?" "Was kann mir helfen, die schwere Zeit besser zu überstehen?" "Ist danach alles wieder normal?" sind Fragen, die Patienten vor der Behandlung beschäftigen. Antworten gibt seit März 2008 eine neue Animation der preisgekrönten virtuellen Medizinstadt Medizity des Heidelberger Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Unter www.kmtinfo.de berichtet die fiktive Figur Jule von ihren Erfahrungen. Sie ist an Leukämie erkrankt, und nur eine Stammzelltransplantation kann ihr Leben retten. Die Animation, die sich speziell an Jugendliche ab 12 Jahren richtet, wurde von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. mit 13.000 Euro unterstützt.  >>>


+++ Ärzte: Diagnose Hirntumor bei Kindern oft zu spät +++
Hirntumoren haben trotz vielfältiger medizinischer Fortschritte im Vergleich zu anderen bösartigen Erkrankungen im Kindesalter noch immer eine ungünstige Prognose. Diagnostik, Behandlung und Nachsorge seien durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Therapiestudien und Referenzzentren in dem von der Deutschen Kinderkrebsstiftung seit dem Jahr 2000 geförderten bundesweiten Behandlungsnetzwerk HIT zwar kontinuierlich verbessert worden, bis zu einer vollständigen Heilung betroffener Kinder sei es aber noch ein weiter Weg, sagte der Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Bonner Universitätsklinikum, Udo Bode.  >>>


+++ EU-Projekt informiert über Kinder-Krebsforschung +++
Eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Krebs im Kindes- und Jugendalter will das deutsch-österreichische Kooperationsprojekt DIRECT erreichen. Die von der Europäischen Union mit 618.000 Euro geförderte Aktion wolle vor allem Nicht-Experten die komplexen Zusammenhänge der Kinderkrebsforschung verdeutlichen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Ulrich Ropertz , in Bonn zum Auftakt der zweijährigen Initiative. Das Projekt unter dem Motto „Forschen heilt Krebs“ wird federführend von der Deutschen Kinderkrebsstiftung und der österreichischen St. Anna Kinderkrebsforschung koordiniert.  >>>

 

+++ „Neue Medikamente nutzbar machen“ +++
Experte fordert in der Kinderkrebsheilkunde Ausbau der Therapieoptimierungsstudien
Die Einführung neuer Medikamente in der Kinderkrebsheilkunde hat der Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), Thomas Klingebiel, gefordert. Dazu sei es erforderlich. so genannte Phase I und Phase II-Studien in Deutschland weiter auf- und auszubauen, sagte Klingebiel in in Bonn vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Wir“ der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Der GPOH-Vorsitzende äußerte sich anlässlich des von der International Confederation of Childhood Cancer Parent Organizations (ICCCPO) ausgerufenen Internationalen Kinderkrebstages am Freitag (15. Februar). Die ICCCPO repräsentiert 96 Elterngruppen krebskranker Kinder in 61 Ländern.  >>>

 

+++ Schutz vor Krebs: „Mädchen checken das“ +++
Junge Sängerinnen unterstützen Kampagne für Jugendliche!
Bonn (ct) – Mit ihrem Projekt „Mädchen checken das“ informiert die Deutsche Krebshilfe über die Bedeutung von gesunder Ernährung, Nichtrauchen, Früherkennungsuntersuchungen und die neue Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Bereits in jungen Jahren legen Jugendliche den Grundstein für einen gesunden Lebensstil. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe, wie sie die jungen Mädchen einfühlsam, umfassend und tabufrei erreichen will. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der Popsong „Sing Dein Leben“.  >>>


+++ Düsseldorf: Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. spendet Millionen für Kombinations-MRT +++
Ohne die kontinuierliche Unterstützung der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e. V. - allen voran der Vorsitzenden Ursula Zappey - wäre diese Großinvestition, wie auch viele andere, an der Kinderklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf nicht möglich gewesen. Düsseldorf ist derzeit die einzige Kinderkrebsklinik weltweit, die dieses bereits bei Erwachsenen vielfach eingesetzte Wärmeverfahren in der besonderen Situation von krebskranken Kindern und Kleinkindern beherrscht. >>>

 

Am Deutschen Kinderkrebsregister werden seit 1980 (seit 1991 auch aus den neuen Bundesländern) alle bei unter 15-Jährigen auftretende maligne Erkrankungen sowie histologisch gutartige Hirntumoren systematisch registriert. Das Register weist durch seine Einbindung in klinische Fragestellungen, die in enger Kooperation mit der pädiatrisch-onkologischen Fachgesellschaft (GPOH) und den darin etablierten klinischen Studien erfolgt, ein Charakteristikum auf, das nicht ohne Weiteres auf die Erwachsenenonkologie projizierbar ist.
In Deutschland treten jährlich etwa 1.800 neu diagnostizierte Fälle auf. Bei einer Bevölkerungszahl von etwa 13 Millionen unter 15-Jährigen ergibt dies eine Inzidenz von etwa 14 pro 100.000 Kinder dieser Altersgruppe. Die Wahrscheinlichkeit für ein neugeborenes Kind, innerhalb seiner ersten 15 Lebensjahre eine bösartige Erkrankung zu erleiden, beträgt 207:100.000 (0,2 %); das heißt, bei etwa jedem 500. Kind wird bis zu seinem 15. Geburtstag eine bösartige Krebserkrankung diagnostiziert.
Das Diagnosenspektrum für Kinder weicht von dem der Erwachsenen deutlich ab. So treten im Kindesalter zum großen Teil embryonale Tumoren auf, hingegen sind Karzinome im Kindesalter äußerst selten. Die größten Diagnosengruppen stellen die Leukämien (33,2 %), die ZNS-Tumoren (21,1 %) und die Lymphome (12,4 %) dar. Der Anteil krebskranker Kinder an allen Krebskranken liegt unter 1 %. Bösartige Neubildungen sind jedoch bei Kindern die zweithäufi gste Todesursache. Erfreulicherweise haben sich die Überlebensraten in den letzten Dekaden erheblich verbessert, sie liegen 5 Jahre nach Diagnosestellung bei 80 % und nach 10 Jahren bei 77 %.

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