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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

LEBERKARZINOM

 

Der Preis wird seit 1991 jährlich anlässlich des Kongresses der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie von der Falk Foundation e.V. gestiftet und für herausragende Originalarbeiten junger Wissenschaftler (unter 35 Jahren) auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Hepatologie verliehen.

+++ Heidelberger Wissenschaftler erhält den Adolf-Kußmaul-Preis 2010 +++
Einstimmiges Votum für neues Forschungskonzept zur Entstehung des hepatozellulären Karzinoms

Bruchsal Ein neues Konzept der Entstehung von Leberkrebs liefern die wissenschaftlichen Arbeiten von Privatdozent Dr. Henning Schulze-Bergkamen, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Der Forscher hat erstmals in vivo zeigen können, dass die Deletion eines anti-apoptotischen Proteins in der Leber nicht nur die Apotose fördert, sondern auch eine kompensatorische Zunahme der Zellproliferation bewirkt und so die Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms fördern kann. Die Forschungsarbeit des Wissenschaftlers wurde beim 21. Kongress der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie in Bruchsal mit dem mit 5.000 Euro dotierten, von der Falk Foundation e.V. gestifteten Adolf-Kußmaul-Preis 2010 ausgezeichnet. Der Forscher konnte in seinen Arbeiten nachweisen, dass auch eine vermehrte Apoptose Ausgangspunkt von Krebsentstehung sein kann: Das Fehlen des anti-apoptotisch wirksamen Proteins Mcl-1 hat bei Mäusen verheerende Folgen:  >>> 

  

+++ Drei Jahre Erfahrungen mit Sorafenib +++
Targeted Therapy: Behandlungsalltag heute und morgen
Berlin – Die Targeted Therapy von soliden Tumoren mit Biologicals haben sich unbestreitbar bewährt. Die dabei eingesetzten innovativen Wirkstoffe sind so unterschiedlich wie die Indikationen, bei denen sie eingesetzt werden: Leberkarzinom (HCC), Nierenzellkarzinom (RCC), Schilddrüsenkarzinom, Mamma-karzinom und die akute Myeloische Leukämie (AML). Sorafenib ist ein innovatives, hochwirksames Biological, das zur Gruppe der Tyrosin-Kinase-Inhibitoren (TKI) gehört. Sorafenib wird dieser Wirkstoffgruppe zugeordnet, weil es spezifische, als Protein-Kinasen bezeichnete Enzyme blockiert. In der Behandlung des Nieren- und Leberzellkarzinoms besitzt Sorafenib bereits einen fixen Stellenwert. Studien evaluieren jedoch noch zusätzliche Einsatzbereiche, etwa im adjuvanten Setting.  >>> 

 

+++ Cyberknife-Methode ist in der Neurochirurgie erfolgreich etabliert +++

Der Schauspieler Patrick Swayze, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, wird laut Medienberichten in den USA mit der Cyberknife-Technologie behandelt.

Dabei handelt es sich um ein schmerzfreies radiochirurgisches Verfahren, bei dem mit ionisierenden Strahlen aus vielen verschiedenen Richtungen auf den Tumor „geschossen“ wird. Dadurch bleibt das umliegende Gewebe größtenteils verschont und nur die Krebszellen werden abgetötet. In Deutschland gibt es derzeit ein einziges Zentrum: Das Europäische Cyberknife Zentrum in München-Großhadern (ECZM). Hier werden vor allem Tumoren im Gehirn, der Leber, der Lunge und an der Wirbelsäule behandelt.  >>>


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Multikinasehemmer bewährt sich bei verschiedenen Tumorentitäten
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Sorafenib - neuer Therapiestandard beim metastasierten Leberkrebs und Tumorstabilisierung beim metastasierten Nierenzellkarzinom
Der Multikinasehemmer Sorafenib hat sich beim Nierenzellkarzinom und beim Leberzellkarzinom als wirksam erwiesen. Für beide Erkrankungen ist Sorafenib inzwischen zur Behandlung zugelassen. Die therapeutischen Möglichkeiten des Multikinasehemmers sind damit wahrscheinlich noch längst nicht ausgereizt, wie beim 28. Deutschen Krebskongress in Berlin deutlich wurde.  >>>


+++ Leberkrebs: Doppel-Infektion mit Hepatitis-Viren +++
Ursache für schweren Krankheitsverlauf aufgeklärt.
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.300 Menschen neu an einem bösartigen Tumor der Leber. Damit ist diese Krebsart relativ selten. Die Häufigkeit steigt jedoch an. Die Heilungschancen sind meist schlecht, da der Tumor oft zu spät erkannt wird. Einer der Risikofaktoren für die Entstehung von Leberkrebs ist eine Infektion mit Hepatitis-B- oder C-Viren.
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+++ Nexavar (Sorafenib) verlängert Gesamtüberlebenszeit bei Leberkrebs +++
Studie nach Zwischenauswertung wegen guter Ergebnisse vorzeitig abgebrochen.
Die Auswertung hat ein unabhängiges Datenüberwachungskomitee vorgenommen. Auf dessen Empfehlung wird die Studie wegen der guten Daten abgebrochen, um Patienten, die im Rahmen der Studie Placebo erhielten, ebenfalls mit Nexavar behandeln zu können.
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+++ Studie mit dem  Antikörper catumaxomab bestätigen deutlichen Nutzen für Patienten mit malignem Aszites +++
Die jetzt vorliegenden Daten weiterer sekundärer Endpunkte der Phase II/III-Studie mit catumaxomab bei malignem Aszites bestätigen einen deutlichen Nutzen für die mit dem Antikörper behandelten Patienten. >>>


+++ Targeted Therapie: Fortschritt auch beim Leberzellkarzinom +++
Nun liegen die Daten einer ersten Phase III-Studie beim Leberzellkarzinom vor und dokumentieren ebenfalls eine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens unter Sorafenib. Diese zielgerichtete Therapie könnte damit rasch zur Standardtherapie beim Leberzellkarzinom werden, da effektive Behandlungsalternativen bei diesem Tumor bislang nicht existieren. >>>


+++ Erster erfolgreich getesteter Wirkstoff in der Indikation Leberkrebs +++
Das bereits zur Behandlung von Nierenkrebs zugelassene Präparat Nexavar® (Wirkstoff: Sorafenib) kann die Gesamtüberlebenszeit von Patienten mit Leberzellkarzinom (HCC) oder primärem Leberkrebs um 44% verlängern. >>>

 

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