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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 LEUKÄMIEN 


+++ HOCHRISIKO-MDS +++


 

 

Das mediane Alter bei Diagnosestellung der CLL beträgt 72 Jahre. Auf Grund dieses Lebensalters liegen bei fast allen Patienten mit CLL Komorbiditäten vor. In einer Untersuchung der Mayo Clinic hatten 89 Prozent der CLL-Patienten mehrere Begleiterkrankungen, bei 46 Prozent lag mindestens eine schwere Komorbidität vor.

+++ Therapieoptionen der CLL +++
Bendamustin ist ein fest etabliertes Basistherapeutikum für Patienten  mit chronischer lymphatischer Leukämie.
12. April 2012 – Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist mit einem Drittel aller Leukämien die häufigste Leukämie im Erwachsenenalter in der westlichen Welt. Jährlich kommt es zu 1,5 bis 3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner. Meist tritt die CLL im höheren Lebensalter auf, im Mittel mit 70 Jahren. Die CLL ist eine heterogene Erkrankung und die Therapieziele sind unterschiedlich. Sie reduziert signifikant die Lebensdauer und die Lebensqualität der betroffenen Patienten.

Der einzige kurative Ansatz besteht in einer Knochenmarktransplantation, die jedoch nur für wenige Patienten indiziert ist. Bei der Mehrzahl der Patienten ist das angestrebte Therapieziel die Symptomlinderung und -kontrolle durch eine Chemotherapie. Bendamustin ist das in Deutschland am häufigsten eingesetzte Zytostatikum bei der CLL und gilt als Basistherapeutikum.  >>>  

 

Zum Status der Versorgung von MDS-Patienten in Deutschland wurde bereits 2009 eine erste Analyse durchgeführt. Auf dem ASH wurden nun die Ergebnisse der neuen Analyse1 aus dem Jahr 2010 präsentiert und mit denen der vorhergehenden verglichen. In die Untersuchung gingen die Daten von 365 Patienten ein, die im dritten Quartal 2010 an 46 Zentren (12 Universitätskliniken, 15 kommunale Krankenhäuser, 19 niedergelassene Hämatologen) behandelt wurden.

+++ MDS und WHO-AML +++
Weiterhin Verbesserungsbedarf bei der aktiven Therapie älterer MDS-Patienten in Deutschland
22.12. 2011 – Wie eine auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Hematology (ASH) in San Diego vorgestellte Analyse zeigt, erhalten über 75-jährige Patienten mit myeloplastischen Syndromen (MDS) in Deutschland nach wie vor deutlich seltener eine aktive Therapie als jüngere Betroffene. Hierzu trägt bei, dass trotz des gestiegenen Anteils zytogenetischer Untersuchungen bei älteren Patienten die Verwendung darauf beruhender Prognoseabschätzungen nach dem International Prognostic Scoring System (IPSS) stagniert. Da diese Risikoklassifizierung eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz aktiver Therapien ist, werden diese älteren Patienten folglich seltener angeboten. Schwerwiegend ist dies besonders bei Betroffenen mit MDS höheren Risikos, deren schlechte Prognose durch den Einsatz von Azacitidin (Vidaza®) deutlich verbessert werden kann. Dass auch ältere Patienten mit einer nach den WHO-Kriterien definierten akuten myeloischen Leukämie (AML) von Azacitidin profitieren, belegen zwei weitere auf dem ASH vorgestellte Studien. Sie zeigen, dass nicht für eine intensive Chemotherapie geeignete Patienten unter einer Behandlung mit Azacitidin ein vergleichbar gutes Ergebnis erreichen, wie Patienten ohne Kontraindikationen für eine intensive Chemotherapie.  >>> 

 

+++ Akute myeloische Leukämie +++
Clofarabin als neuer Kombinationspartner - Hochrisikopatienten profitieren von Clofarabin-Regime
Neu-Isenburg, 24. Oktober 2011 – Bei älteren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) ebenso wie bei AML-Patienten mit ungünstiger Zytogenetik und in der Rezidivsituation sind die Therapieoptionen bislang limitiert. Die Suche nach weiteren effektiven Substanzen ist daher vordringlich. Für Clofarabin liegen in der CLASSIC I Studie jetzt erste Erfahrungen in der Kombinationstherapie mit Cytarabin (Ara-C) bei Hochrisikopatienten vor. Außerdem werden verschiedene Therapieregime mit Clofarabin als Kombinationspartner derzeit als Brücke zur Stammzelltransplantation geprüft. Die neuen Clofarabin enthaltenen Regime können nun nach den ersten Ergebnissen als eine hoffnungsvolle neue Option in der Therapie akuter myeloischer Leukämie angesehen werden.  >>>  

 

+++ Chronische myeloische Leukämie +++
Deutliche Therapieverbesserung durch Nilotinib
Frankfurt/Main – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie. Bei rund 1.500 Patienten lautet die Diagnose „chronische myeloische Leukämie“ (CML). Dabei handelt es sich um eine klonale Erkrankung der hämatopoetischen Stammzellen, die durch eine starke Vermehrung der Granulozyten im Blut gekennzeichnet ist. Charakteristisch (bei etwa 95 % der CML-Patienten nachweisbar) ist eine Chromosomenanomalie, das Philadelphia-Chromosom, welches das abnorme bcr-abl-Fusionsgen enthält. Das von bcr-abl kodierte Fusionsprotein BCR-ABL weist eine gesteigerte und dauerhafte Kinaseaktivität auf und gilt als Ursache der lebensbedrohlichen Erkrankung, die – bleibt sie unbehandelt – innerhalb von fünf bis sechs Jahren zum Tod führt. Im Juni 2011 wurden sowohl auf dem amerikanischen Onkologenkongress in Chicago als auch auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) in London neue Studienergebnisse für verschiedene hämatologische Indikationen vorgestellt. Von hohem Interesse waren dabei u.a. aktuelle Daten zu Nilotinib bei Patienten mit neudiagnostizierter CML.  >>>  

 

+++ Highlights vom ICML 2011 +++
Neue Entwicklungen in der Therapie maligner Lymphome: MabThera als zentraler Baustein in der Therapie des follikulären Lymphoms und der CLL
Lugano – Beim weltgrößten Lymphomkongress, dem ICML (International Conference on Malignant Lymphoma) im schweizerischen Lugano, treffen sich im 3-Jahres-Rhythmus Hämatologen aus aller Welt, um sich über die neuesten Trends in der Therapie maligner Lymphome auszutauschen. Dabei bestätigte sich die zentrale Rolle des monoklonalen Anti-CD20-Antikörpers Rituximab (MabThera®) als wesentlicher Baustein der Therapie des follikulären Lymphoms (FL) und der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL). Prof. Gilles Salles, Lyon, fasste während des Roche Satellitensymposiums auf dem ICML die Daten der von ihm geleiteten internationalen PRIMA-Studie wie folgt zusammen: „Ein wesentliches Resultat dieser Studiendaten ist, dass die Rituximab-Erhaltungstherapie in der Erstlinienbehandlung beim FL unabhängig vom Chemotherapieregime als Standard für FL-Patienten empfohlen werden kann.  >>> 

 

+++ Autologe Stammzelltransplantation +++
Frühzeitige Anwendung von Plerixafor senkt Versagerrate bei Stammzellmobilisierung
Paris, EBMT 2011 – Autologe Stammzelltransplantationen können einen wichtigen Beitrag zur Überlebensverlängerung bei hämatologischen Erkrankungen leisten. Voraus-setzung dafür ist, dass eine ausreichend große Anzahl von hämatopoetischen Stammzellen im Knochenmark mobilisiert und aus dem peripheren Blut leukapheresiert werden kann. Zahlreiche Faktoren können dieses Mobilisierungsergebnis ungünstig beeinflussen. Will man ein Versagen dieser Stammzellmobilisierung vermeiden, ist es sinnvoll, bei Patienten, die zu wenig solcher Progenitorzellen freisetzen („poor mobilizer“ <10 CD34+-Zellen/µL), frühzeitig zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Bei einem Satellitensymposium der Firma Genzyme anlässlich der 37. Jahrestagung der European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) in Paris wurde deutlich, dass der präemptive Einsatz von Mozobil® (Plerixafor) bei solchen Patienten zu einer höheren Erfolgsrate führt und weniger Komplikationen bewirkt.  >>> 
 

 

+++ MDS +++
Neue Leitlinie zum Myelodysplastischen Syndrom veröffentlicht
Berlin, 5.5.2011 – Die Myelodysplastischen Syndrome (MDS) zählen zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 75 Jahren, aber auch wesentlich jüngere Menschen können betroffen sein. Das klinische Spektrum reicht von nicht behandlungsbedürftigen Verläufen bis zum raschen Übergang in eine Akute Myeloische Leukämie (AML). Zur kausalen oder zur symptomatischen Therapie wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Substanzen eingeführt, die auch Eingang in die neuen Behandlungsstandards gefunden haben. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. stellt auf der Online-Plattform Onkopedia die neue MDS-Leitlinie zur Verfügung. Die Therapieempfehlung wurde in Kooperation mit den Fachgesellschaften in Österreich und der Schweiz erstellt.   >>>  

 

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.

+++ Neue Risikoinformation +++
Rote-Hand-Brief zum Risiko von Thromboembolien bei subkutaner oder unsachgemäßer intravenöser Anwendung von Vivaglobin® (humanes Immunglobulin).

Berlin, 30. März 2011 - Der Hersteller weist in einem Rote-Hand-Brief auf das Risiko von Thromboembolien bei subkutaner oder unsachgemäßer intravenöser Anwendung von Vivaglobin® hin. Vivaglobin® enthält normales Immunglobulin vom Menschen und wird zur Substitutionstherapie bei Erwachsenen und Kindern eingesetzt.

Seltene Fälle arterieller und venöser thromboembolischer Ereignisse wurden nach Anwendung von Vivaglobin® berichtet. Insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse ist Vorsicht bei der Verschreibung von Vivaglobin® geboten.  >>>  

 

+++ Bendamustin – Therapiekonzepte heute und morgen +++
Fallbeispiele von Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Berlin – Mit Bendamustin steht heute für die Therapie verschiedenster Lymphom-Entitäten eine Substanz zur Verfügung, die ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit in viel beachteten Studien bewiesen hat. Durch die hervorragende Kombination von Wirksamkeit und Verträglichkeit ist Bendamustin auch dann mit sehr gutem Therapieerfolg einsetzbar, wenn andere Therapien nicht durchführbar sind oder versagen. Dies war die Schlussfolgerung aus einem interaktiven Symposium der Mundipharma GmbH anlässlich der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Berlin. Anhand von Fallbeispielen schilderten Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eigene Erfahrungen mit Bendamustin bei Patienten mit indolenten Lymphomen, Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL) und Multiplem Myelom.  >>>  

 

+++ Filgrastim-Biosimilar vs. Standard-G-CSF +++
Positive Erfahrungen auch in der Stammzellmobilisierung
Berlin, DGHO 2010 – Vor zwei Jahren wurde das erste Filgrastim-Biosimilar auf Basis mehrerer Phase-lll-Studien zugelassen. Es hat sich seitdem bei der Behandlung von Neutropenien im Verlauf einer Chemotherapie bewährt. Inzwischen wird das Medikament auch zur Mobilisierung peripherer Blutstammzellen (PBSC) für die Stammzell-transplantation erfolgreich genutzt. Die Transplantation mobilisierter Blutstammzellen ist heute bei transplantationsfähigen Leukämiepatienten die Methode der Wahl, sagte Professor Dr. Hans-Jochem Kolb, München. Ermöglicht wurde sie dank der Herstellung rekombinanter Wachstumsfaktoren wie Filgrastim. 
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+++ Behandlung hämatologischer Neoplasien +++
Bendamustin kann sich mit den aktuellen Therapiestandards messen
Berlin, DKK 2010 – Ribomustin® (Bendamustin)  hat als Monotherapie hohe Aktivität bei malignen Lymphomen sowie der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) bewiesen und sich im klinischen Alltag bewährt. Aktuelle Studienergebnisse, die im Rahmen des Deutschen Krebskongresses vorgestellt wurden, haben laut dem Vorsitzenden des Symposiums Professor Ulrich Dührsen aus Essen, ein hohes Potenzial einen Paradigmenwechsel bei indolenten Lymphomen herbeizuführen. Eine Studie der Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), die auf dem letzt jährigen amerikanischen Hämatologenkongress (ASH) für großes Aufsehen sorgte, ergab bei Patienten mit follikulären, indolenten und Mantelzell-Lymphomen, dass B-R dem bisherigen Standard CHOP-R hinsichtlich der Wirksamkeit signifikant überlegen ist bei bekannt besserer Verträglichkeit von B-R. Darüber hinaus belegen aktuelle Studienergebnisse, dass Bendamustin auch bei der CLL einen wichtigen Stellenwert besitzt und sich in Kombination mit Rituximab ebenfalls mit den aktuellen Standards messen kann.  >>> 

 

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Zulassung für weiteres Biosimilars erteilt

 

+++ Drei Jahre Erfahrungen mit Sorafenib +++
Targeted Therapy: Behandlungsalltag heute und morgen
Berlin – Die Targeted Therapy von soliden Tumoren mit Biologicals haben sich unbestreitbar bewährt. Die dabei eingesetzten innovativen Wirkstoffe sind so unterschiedlich wie die Indikationen, bei denen sie eingesetzt werden: Leberkarzinom (HCC), Nierenzellkarzinom (RCC), Schilddrüsenkarzinom, Mamma-karzinom und die akute Myeloische Leukämie (AML). Sorafenib ist ein innovatives, hochwirksames Biological, das zur Gruppe der Tyrosin-Kinase-Inhibitoren (TKI) gehört. Sorafenib wird dieser Wirkstoffgruppe zugeordnet, weil es spezifische, als Protein-Kinasen bezeichnete Enzyme blockiert. In der Behandlung des Nieren- und Leberzellkarzinoms besitzt Sorafenib bereits einen fixen Stellenwert. Studien evaluieren jedoch noch zusätzliche Einsatzbereiche, etwa im adjuvanten Setting.  >>> 

 

+++ Primärtherapie der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) +++
Paradigmenwechsel in der Therapie der häufigsten Leukämieform im Erwachsenenalter
New Orleans Eines der meist beachteten Highlights der diesjährigen 51. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in New Orleans/LA, USA, waren die aktualisierten Follow up-Daten der offenen, multizentrischen und randomisierten Phase III-Studie CLL8 der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG). Mit über 800 Patienten ist diese Untersuchung eine der bisher größten weltweit durchgeführten Studien zur Primärtherapie der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL). Diese Studie vergleicht die Wirksamkeit des bisherigen Behandlungsstandards Fludarabin und Cyclophosphamid (FC-Regime) mit und ohne Zugabe des monoklonalen Anti-CD20-Antikörpers Rituximab (MabThera®; FCR-Regime).  >>> 

 

+++ Behandlung der myelodysplastische Syndrome (MDS) +++
Komplexe Erkrankungen: Therapieentscheidung bei MDS ist oft nicht einfach
Mannheim – Mit der Einführung neuer Substanzen und der Optimierung bestehender Therapieoptionen haben sich in den letzten Jahren die Möglichkeiten zur Behandlung myelodysplastischer Syndrome (MDS) deutlich verbessert. Auf einem von Celgene unterstützten Satelliten-Symposium auf der Jahres- tagung der DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH+SSH, diskutierten fünf MDS-Experten unter der Leitung von PD Dr. Aristoteles Giagounidis, Duisburg, und PD Dr. Uwe Platzbecker, Dresden, anhand realer Fallbeispiele das Für und Wider der möglichen Therapieoptionen. Dabei wurde deutlich, dass nur eine umfangreiche Diagnostik die Klassifizierung der prognostisch stark differierenden MDS-Formen ermöglicht und damit die Therapie vorgibt. Doch auch die individuelle Lebenssituation der Betroffenen und ihre physische und mentale Belastbarkeit müssen beachtet werden, sind doch die meisten der Patienten 75 Jahre und älter.  >>>  

 

+++ Behandlung der indolenten NHL und der CLL +++
Bendamustin kann sich mit den Standards messen und bewährt sich im klinischen Alltag
Ribomustin® (Bendamustin) hat sich in der Behandlung indolenter Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) und der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) in den letzten Jahren fest etabliert. Dies zeigen ganz aktuelle Studienergebnisse ebenso wie Beispiele aus dem klinischen Alltag, die beim Satellitensymposium der Mundipharma im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der deutschsprachigen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie vorgestellt wurden. Die meisten CLL-Patienten weisen mehrere relevante Komorbiditäten auf, was die mögliche therapeutische Intensität einschränkt, erläuterte Professor Dr. Wolfgang Knauf, Frankfurt. Entscheidend seien nicht nur hohe Remissionsraten, sondern es sollten vor allem möglichst lange Zeiträume ohne Behandlung induziert werden.  >>>  


+++ Fortschritte in der Therapie der chronisch-lymphatischen Leukämie +++
Dreifachkombination Fludarabin/Cyclophosphamid plus Rituximab
Patienten, die an einer chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) leiden, können durch eine Chemotherapie und der Behandlung mit Rituximab (MabThera) eine deutliche Verbesserung der Remissionsrate und des progressionsfreien Überlebens erlangen. Zu diesem Ergebnis kam die internationale REACH-Studie. Mit der Dreifachkombination Fludarabin/Cyclophosphamid plus Rituximab zeigte sich eine signifikante Überlegenheit gegenüber alleiniger Chemotherapie Fludarabin/Cyclophosphamid von zehn Monaten in der Rezidivtherapie, betonte Dr. med. Barbara Eichhorst von der Universitätsklinik Köln.  >>>  


+++ Internationale randomisierte Studie bei vorbehandelter CLL +++
Neue Hoffnung für Patienten mit der häufigsten Form von Leukämie im Erwachsenenalter

Basel - Roche gab bekannt, dass MabThera® (Rituximab) in Kombination mit einer Chemotherapie von der Europäischen Kommission (EMEA) die Zulassung zur Anwendung bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronisch-lymphatischer Leukämie erhalten hat. Die Zulassung basiert auf den Daten aus der REACH-Studie, der größten internationalen, randomisierten klinischen Studie, die je in dieser Indikation durchgeführt wurde. Nun steht Ärzten MabThera® in Kombination mit einer Chemotherapie auch für Patienten zur Verfügung, bei denen die Krebserkrankung erneut aufgetreten ist oder die auf ihre bisherige Therapie nur unzureichend angesprochen haben. MabThera® ist in Kombination mit einer Chemotherapie bereits die Standardtherapie zur Erstbehandlung der CLL. Die empfohlene Dosierung von MabThera® in Kombination mit einer Chemotherapie in der CLL beträgt 375 mg/m2 Körperoberfläche verabreicht mit dem ersten Chemotherapiezyklus, gefolgt von einer Dosierung von 500 mg/m2 Körperoberfläche über insgesamt 6 Zyklen.  >>> 


+++ Patienten mit Chronisch Myeloischer Leukämie (CML) +++
Mannheimer Forscher wollen Therapierisiken reduzieren
Mannheim / München, 02.09.2009 – Anfang September starten an der Universitätsmedizin Mannheim Dr. Stefanie Brems und ihr Team ein neues Forschungsprojekt. Ziel der Forscher, die im Forschungslabor der auf Hämatologie und Onkologie spezialisierten III. Medizinischen Universitätsklinik arbeiten, ist eine Risikoabschätzung des Krankheitsverlaufs bei Patienten mit Chronisch Myeloischer Leukämie (CML). Sie soll helfen zu entscheiden, ob und wann ein Patient am meisten von einer Knochenmarktransplantation profitiert. Wegen der hohen Komplikationsrate darf die Knochenmarktransplantation nur dann angewandt werden, wenn andere Behandlungen nicht erfolgversprechend erscheinen.  >>> 


+++ Wie entwickeln sich Leukämien im Kindesalter? +++
José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt innovatives Forschungsprojekt an der Medizinische Hochschule Hannover

Hannover / München, – Leukämie ist die häufigste lebensbedrohliche Erkrankung im Kindesalter. Wie und warum es zu der Entstehung von Leukämien kommt, ist immer noch eine der wichtigsten unbeantworteten Fragen in der Krebsforschung. Ob bei der Entstehung auch die Genetik eine Rolle spielt, werden in den nächsten zwei Jahren Prof. Dr. Dirk Reinhardt und Dr. Jan-Henning Klusmann der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie sowie die Nachwuchsforschungsgruppe ‚Stem Cells’ des Exzellenzclusters REBIRTH unter der Leitung von Dr. med. Tobias Cantz der Medizinischen Hochschule Hannover erforschen.  >>>  


+++ Behandlung von Patienten mit rezidivierter CLL +++

MabThera® erhält in Europa die positive Empfehlung zur Behandlung von Patienten mit rezidivierter chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) - Patienten mit rezidivierter oder therapierefraktärer CLL können zehn Monate länger ohne Fortschreiten der Erkrankung leben

Basel, 27. 07. 2009. Roche gab bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Union eine positive Empfehlung für die Anwendung von Rituximab (MabThera) bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer CLL ausgesprochen hat. Rituximab ist der erste therapeutisch genutzte monoklonale Antikörper, welcher zur Therapie der zuvor nicht behandelten chronisch-lymphatischer Leukämie zugelassen wurde. In Kürze können die Ärzte Rituximab in Kombination mit einer Chemotherapie auch bei Patienten mit bereits behandelter CLL verordnen, bei denen die Krebserkrankung erneut aufgetreten ist oder die auf die Therapie unzureichend angesprochen haben.  >>>  

 

 

+++ Psychologische Selbsthilfe für Leukämiepatienten +++

 

Neues Internetportal bietet psychologische Selbsthilfe für Menschen mit Leukämie

Tübingen / München, 23.07.2009 – Ab sofort stellt das Universitätsklinikum Tübingen Leukämiepatienten, die zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung eine psychologische Betreuung nutzen möchten, das Online-Portal www.psychologische-selbsthilfe-leukaemie.de  kostenlos zur Verfügung. Das interaktive vierwöchige Kursprogramm können Leukämiepatienten unabhängig vom Wohnort bzw. dem Sitz ihrer Klinik in Anspruch nehmen.  >>>  


+++ Leukämie muss heilbar werden - Immer und bei jedem +++

José Carreras ehrt berühmte Stars zu Botschaftern der José Carreras Leukämie-Stiftung

Berlin / München, 06. Juli 2009 – Heute Vormittag ernannte José Carreras persönlich 17 berühmte Persönlichkeiten zu Botschaftern der José Carreras Leukämie-Stiftung. Der Festakt fand von 11 bis 13 Uhr in der Historischen Hörsaalruine der Charité statt. Folgende Botschafter werden sich ab sofort für das Ziel der José Carreras Leukämie-Stiftung „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem“ einsetzen: die Schauspielerinnen Gudrun Landgrebe, Sophie Schütt, Cornelia Corba, Hendrikje Fitz, Judith Hildebrandt, Stephanie Stumph, der Schauspieler Elmar Wepper, die Schlager-Stars Vicky Leandros, Kristina Bach, Bernhard Brink und Dirk Michaelis, die Sopranistin Kriemhild Siegel, der Opernsänger Gunther Emmerlich, der Sänger und Extremsportler Joey Kelly, Tobias Künzel von der Band DIE PRINZEN, der Kanute Christian Gille und Star-Koch Alexander Herrmann.  >>>  


+++ Startschuss zum deutschlandweiten Benefizlesen: Lesen und Gutes Tun +++

Die José Carreras Leukämie-Stiftung und die Bildungsinitiative abc KinderForum rufen zum ersten deutschlandweiten Benefizlesen auf

München, 04.05.2009 - Um Kindern Freude am Lesen zu vermitteln und zugleich Menschen mit Leukämie zu helfen, rufen die José Carreras Leukämie-Stiftung und die Bildungsinitiative abc KinderForum zum ersten deutschlandweiten Benefizlesen auf. Alle Schulen sowie Vorschulen können sich am Benefizlesen beteiligen. Sämtliche Informationen sind auf der Internetseite der José Carreras Leukämie-Stiftung unter www.carreras-stiftung.de erhältlich. Auch die für das Benefizlesen notwendige Lesekarte steht dort als Download bereit.  >>>


+++ José Carreras Transplantationseinheit in Leipzig eröffnet +++
Leipzig / München, 23. März 2008 - Am Universitätsklinikum Leipzig wurde heute die "José Carreras Transplantationseinheit" eröffnet. Neuer Standort der bislang im José Carreras Haus, Johannisallee, untergebrachten Knochenmarktransplantationseinheit ist das Zentrum für Innere Medizin, Neurologie und Nuklearmedizin (ZKM) in der Liebigstraße. Das Universitätsklinikum Leipzig feierte dies gemeinsam mit der José Carreras Leukämie-Stiftung und zahlreichen Gästen.  >>>

+++ Neue Hoffnung für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie +++
Europa-Zulassung für Ofatumumab eingereicht
Die Prüfsubstanz Ofatumumab wurde bei der EMEA zur Zulassung eingereicht. Der von den beiden Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK) und Genmab A/S gemeinsam entwickelte humane monoklonale Antikörper hat sich bei der Therapie von stark vorbehandelten Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) in einer aktuellen zulassungsrelevanten Phase-III-Studie als äußerst wirksam erwiesen.  >>>

+++ Die Therapie Myelodysplastischer Syndrome (MDS) +++
Epigenetik in der Medizin: Genregulierung der MDS – ein neuartiges Wirkprinzip
Mit jährlich etwa 8.000-10.000 Neuerkrankungen sind Myelodysplastische Syndrome (MDS) die häufigste maligne Bluterkrankung in Deutschland, Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Die Häufigkeit der MDS wird künftig noch ansteigen, da der Erkrankungsgipfel um das 70. Lebensjahr liegt und der Anteil älterer Menschen in Deutschland weiter deutlich zunehmen wird. Neue Studienergebnisse zu Azacytidin (Vidaza®) bei MDS standen im Mittelpunkt einer Pressekonferenz der Celgene GmbH in Berlin. Mit Azacytidin, einem Inhibitor der DNA-Methyltransferase, steht nunmehr eine Substanz mit neuartigem Wirkprinzip zur Verfügung, die bei Hochrisiko-MDS-Patienten zum neuen Therapiestandard werden könnte. >>>

+++ Beschwerden von Leukämiepatienten gezielt lindern +++
Neue sportmedizinische Behandlung steigert Lebensqualität von Leukämiepatienten
Berlin / München, 17.02. 2009 - Die Ärzte Dr. Fernando Dimeo, Prof. Dr. Lutz Uharek und Prof. Dr. Eckhard Thiel von der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben ihr Forschungsprojekt, das durch die José Carreras Leukämie-Stiftung ermöglicht wurde, erfolgreich abgeschlossen. Jetzt liegt der Beweis vor, dass mit einer bestimmten sportmedizinischen Behandlung die Beschwerden von Leukämiepatienten gelindert werden können. Die Wissenschaftler entwickelten den neuen Behandlungsansatz in der José Carreras Fatigue Ambulanz der Charité. In dieser Einrichtung arbeiten Onkologen, Hämatologen, Sportmediziner, Physiotherapeuten und Psychologen Hand in Hand.  >>>

+++ Maligne hämatologische Erkrankungen +++
Mundipharma und Bayer Vital vereinbaren Co-Promotion für Ribomustin®
In Deutschland erkranken jährlich mehr als 20.000 Menschen an einer hämatologischen Neoplasie und mehr als die Hälfte der Patienten verstirbt daran. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Therapeuten über neue, wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten rasch und umfassend informiert werden und die Therapien kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. In jüngster Zeit haben Ergebnisse zahlreicher neuer Studien mit dem Hybrid-Alkylanz Ribomustin® (Bendamustin) in Deutschland und auch international zu erheblichem Aufsehen und zu verstärkten klinischen Forschungsaktivitäten geführt. Um Fachkreise zukünftig noch rascher und umfassender über Bendamustin zu informieren, haben sich die Geschäftseinheiten Onkologie von Mundipharma und Bayer Vital zu einer Co-Promotion von Ribomustin® entschieden.  >>>

+++ Die Behandlung von MDS-Patienten +++
Erstes Medikament, das bei Hochrisiko-MDS die Überlebenszeit deutlich verlängert

Vidaza® (Azacitidin) als „Orphan Drug“ zur Therapie myelodysplastischer Syndrome (MDS) von der Europäische Kommission zugelassen. Die Indikation umfasst die Behandlung von MDS-Patienten mit höherem Risiko der Kategorien „Int-2“ und „High-Risk“ nach dem International Prognostic Scoring System (IPSS). Weitere indizierte Subgruppen nach der WHO-Klassifikation sind die chronisch myelomonozytäre Leukämie (CMML) mit 10-29 % Blasten im Knochenmark ohne myeloproliferative Störung sowie die akute myeloische Leukämie (AML) mit 20-30% Blasten im Knochenmark und gleichzeitiger Mehrlinien-Dysplasie (RAEB-t nach FAB-Klassifikation). Patienten dieser Risikogruppen besitzen unbehandelt nur eine mediane Überlebenszeit von etwa 5-14 Monaten. >>>

+++ Krebsforschung – Leukämie bei Kindern +++
Welche Zellen unterhalten das bösartige Wachstum bei Kindern mit Leukämie?
Münster / München, 27.01.2009 – Die Ergebnisse eines aktuell abgeschlossenen Projektes der José Carreras Leukämie-Stiftung schaffen die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Therapien der akuten lymphatischen Leukämie (ALL), der häufigsten Krebsart im Kindesalter. Unter der Leitung von Professor Dr. H. Josef Vormoor haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Münster untersucht, welche spezialisierten Krebszellen, sogenannte Krebsstammzellen, die Leukämie unterhalten. Ziel jeder Krebsbehandlung muss es sein, diese Krebsstammzellen zu zerstören, da nur von ihnen ein erneutes Auftreten der Leukämie (Rückfall) ausgehen kann.  >>>

+++ Der Therapiestandard bei chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) +++
CLL8-Studie: Erstlinientherapie mit Rituximab verlängert progressionsfreies Überleben
Die CLL8-Studie der deutschen CLL-Studien­gruppe definiert einen neuen Standard für die Erstlinientherapie der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL): Nicht vorbehandelte CLL- Patienten profitieren von Rituximab (MabThera®) zusätzlich zur Chemotherapie mit einer Verdopplung der kompletten Remissionsrate und einer Verlängerung des progressions-freien Überlebens um 10 Monate im Vergleich zu den nur zytostatisch behandelten Patienten des Kontrollarms. Die Kombinationstherapie mit Rituximab überzeugt darüber hinaus durch eine insgesamt gute Verträglichkeit, selbst bei älteren Patienten.   >>>

+++ Längeres krankheitsfreies Überleben bei der CLL +++
Nutzen für den Patienten – eine Kasuistik
Seit Einführung der Substanz Chlorambucil zur Behandlung der CLL in den 50er Jahren stand die Symptomkontrolle und Stabilisierung der Erkrankung im Vordergrund. Mit Chlorambucil wurden nur sehr kurze Zeiten eines krankheitsfreien Überlebens erreicht. Dies änderte sich erstmals mit der Einführung der Purinanaloga Fludarabin und Cladribin. In einer randomisierten Studie erzielte Fludarabin signifikant höhere Ansprechraten als Chlorambucil (70% versus 43 %; 27 % versus 3 % komplette Remissionen) und ein längeres krankheitsfreies Überleben (Rai et al., 2000).   >>>

+++ Neuer Therapiebaustein bei der chronisch-lymphatischen Leukämie +++
REACH-Studie: 10 Monate länger leben ohne Progress mit Rituximab
Die Ergebnisse der REACH-Studie wurden auf der 50. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) als wichtiger Fortschritt für rezidivierte und refraktäre Patienten mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) gewürdigt: Mit dem Dreifachregime Fludarabin/ Cyclophosphamid plus Rituximab (MabThera®) haben die Patienten eine doppelt so hohe Chance auf ein komplettes Ansprechen wie nur zytostatisch behandelte Patienten. Gleichzeitig wird das progressionsfreie Überleben signifikant um 10 Monate verlängert. Zudem wird die Dreierkombination insgesamt gut vertragen. Die REACH-Studie bestätigt die Daten der ebenfalls auf der ASH-Tagung vorgestellten Studie CLL8, die den signifikanten Vorteil des Rituximab-Regimes auch in der Erstlinientherapie bei therapienaiven CLL-Patienten demonstriert hatte.   >>>

+++ Größere Heilungschancen für Menschen mit Leukämie +++
Carreras Leukämie-Stiftung fördert neues Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Duisburg-Essen
Essen / München, 16.10.2008 - An der Universität Duisburg-Essen starten Prof. Dr. Dietrich Beelen und Dr. Dr. Lambros Kordelas von der Klinik für Knochenmarktransplantation in Kooperation mit Frau Priv. Doz. Dr. Vera Rebmann vom Institut für Transfusionsmedizin der Universität Duisburg-Essen im Oktober 2008 ein neues Forschungsprojekt. Ziel des Projektes ist, das erneute Auftreten einer Leukämie  nach erfolgter Stammzelltransplantation zu verhindern.  >>>

+++ Phase-III-Studie - Behandlung der Chronisch-lymphatischen Leukämie +++
Europäische Zulassung für MabThera zur Behandlung der häufigsten Leukämieart bei Erwachsenen erwartet
Der Antrag basiert auf einer Phase-III-Studie, welche die Überlegenheit von MabThera in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie bei der Behandlung der Chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) bestätigt. Roche hat die „Marketing Authorisation Application" (MAA) bei der Europäischen Arzneimittel-Behörde (EMEA) für den Einsatz des monoklonalen Antikörpers MabThera (Rituximab) in der Erstlinienbehandlung der Chronischen Lymphatischen Leukämie, der häufigsten Leukämieform bei Erwachsenen, beantragt.  >>>


+++ MHH-Forscher schenken leukämiekranken Kindern Hoffnung auf Heilung +++
Carreras Leukämie-Stiftung fördert erneut zukunftsweisendes Projekt in Hannover
Hannover / München, 01.08.2008 – Ab dem 1. August 2008 setzen Dr. Nils von Neuhoff und sein Team an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ihr bereits seit 2005 laufendes Forschungsprojekt fort. Sie forschen nach Ursachen, die dafür verantwortlich sind, dass Kinder mit einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) nach der Heilung erneut an einer ALL erkranken. Von 500 Kindern, die jährlich in Deutschland an dieser spezifischen Leukämieform neu erkranken, erleiden etwa 100 pro Jahr einen Rückfall (Rezidiv), was die langfristige Überlebenschance für diese Kinder deutlich verringert.   >>>

+++ Besserer Schutz für Leukämiepatienten vor tödlichen Infektionen +++
Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt neues Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Duisburg-Essen.
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ssen / München, 01.08.2008 – An der Universität Duisburg-Essen startet Prof. Dr. Ralf Küppers vom Institut für Zellbiologie der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit Prof. Dr. Dietrich Beelen und Dr. Dr. Lambros Kordelas der Klinik für Knochenmarktransplantation am 1. August 2008 ein neues Forschungsprojekt. Ziel des Projektes ist, das Immunsystem von Leukämiepatienten vor tödlichen Infektionen zu schützen und die Entstehung einer bestimmten Form von Lymphdrüsenkrebs zu verhindern. 
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+++ Bessere Prognoseabschätzung bei Patienten mit akuter Leukämie +++
Forscher der MHH und der Universität Ulm entschlüsseln Genmutationen:
Ergebnisse im New England Journal of Medicine veröffentlicht
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Form der akuten Leukämie im Erwachsenenalter. Seit langem gelten Veränderungen der Erbgutträger (Chromosomen) als die wichtigsten prognostischen Faktoren, um das Ansprechen auf eine Chemotherapie und die Heilungsaussichten vorherzusagen. Etwa 50 % der AML-Fälle weisen jedoch keine mit dem Lichtmikroskop nachweisbaren chromosomalen Veränderungen auf und werden als sogenannte AML mit normalem Chromosomensatz (Karyotyp) klassifiziert.  >>>

+++ Carreras Leukämie-Stiftung vergibt Fördergelder +++
Neue Projekte, die die Therapien und Heilungschancen für Leukämiekranken verbessern sollen.

In der neuen Antragsperiode wird die Projektförderung durch zwei Bereiche erweitert. Mit dem José Carreras Career Award sollen junge Wissenschaftler für ihre herausragenden Forschungsergebnisse ausgezeichnet werden. Zudem erhalten sie eine Förderung über 3 Jahre  >>>


+++ Neue Internet-Animation beantwortet Fragen rund um die Therapie der Leukämie +++
Eine Stammzelltransplantation ist bei einer Leukämieerkrankung häufig die einzige Chance auf Heilung. "Was kommt da auf mich zu?" "Was kann mir helfen, die schwere Zeit besser zu überstehen?" "Ist danach alles wieder normal?" sind Fragen, die Patienten vor der Behandlung beschäftigen. Antworten gibt seit März 2008 eine neue Animation der preisgekrönten virtuellen Medizinstadt Medizity des Heidelberger Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Unter www.kmtinfo.de berichtet die fiktive Figur Jule von ihren Erfahrungen. Sie ist an Leukämie erkrankt, und nur eine Stammzelltransplantation kann ihr Leben retten. Die Animation, die sich speziell an Jugendliche ab 12 Jahren richtet, wurde von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. mit 13.000 Euro unterstützt.  >>>


+++ Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt Impfprojekt der Uni Würzburg +++
Neuer Impfstoff soll schwere Komplikationen bei Stammzelltransplantationen durch Cytomegaloviren verhindern.
Etwa die Hälfte aller Deutschen ist mit einem so genannten Cytomegalovirus infiziert, das sich in der Regel nicht bemerkbar macht. Es tritt erst dann auf, wenn das Immunsystem sehr schwach ist. Das kann vor allem für Leukämiepatienten, die im Laufe ihrer Behandlung eine Stammzelltransplantation erhalten, schwere Folgen haben. An der Universität Würzburg wollen Klinikdirektor Prof. Hermann Einsele und Dr. Götz Ulrich Grigoleit in Zusammenarbeit mit Prof. Gerd Sutter vom Paul-Ehrlich-Institut eine Impfung entwickeln, die das Virus unschädlich macht. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. unterstützt das Projekt mit rund 210.000 Euro.  >>>

+++ Primäre Prophylaxe mit Pegfilgrastim ermöglicht ein verbessertes Neutropenie-Management +++
Pegfilgrastim ist ein kovalentes Konjugat des rekombinanten humanen G-CSF mit einem PEG-Molekül von 20kD. Dadurch ist die renale Clearence vermindert und die Verweildauer im Organismus verlängert. Aufgrund der längeren Halbwertszeit ist nur eine jeweils einmalige Injektion von 6 mg nach einem Chemotherapiezyklus ausreichend, um eine Neutropenie oder eine durch Neutropenie verursachte Infektion zu verhindern. Die aktuellen amerikanischen und europäischen Leitlinien empfehlen bei einem mehr als  20%igen Risiko für febrile Neutropenie unter Chemotherapie eine primäre Prophylaxe mit G-CSF.  >>>


+++ Neuer Tyrosinkinaseinhibitor für Zweitlinientherapie der CML +++
Während des 49. Meetings der American Society of Hematology (ASH) im Dezember 2007 wurden nun aktuelle Studiendaten vorgestellt, die die hohe Wirksamkeit des neuen Tyrosinkinaseinhibitors Nilotinib (Tasigna®) in der chronischen und der akzelerierten Phase der chronischen myeloischen Leukämie bestätigen. Die Daten einer offenen Phase-II-Studie, in der Sicherheit und Wirksamkeit von Nilotinib bei CML-Patienten in der chronischen und der akzelerierten Phase untersucht wurden, belegen die hohe Wirksamkeit und die gute Verträglichkeit von Nilotinib in der Zweitlinientherapie der CML. In Deutschland ist das neue Präparat für die Zweitlinientherapie der CML seit Januar 2008 verfügbar.  >>>

Universitätsklinikum des Saarlandes ist anerkanntes Exzellenzzentrum für das Myelodysplastische Syndrom (MDS).
Seit September 2007 leitet Professor Mahlknecht eine Forschergruppe im José-Carreras-Zentrum des UKS in Homburg, die diese Kriterien erfüllt. Ihr Ziel ist die Erforschung der Grundlagen der Krankheitsentstehung sowie die Entwicklung neuer molekularer Konzepte zur Therapie akuter Leukämien sowie des MDS.  Die klinische Tätigkeit von Prof. Mahlknecht ist in die Innere Medizin I - Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie und Rheumatologie des UKS (Direktor: Prof. Dr. Michael Pfreundschuh) integriert, wo jeden Dienstag eine Spezialsprechstunde für MDS-Betroffene angeboten wird. Neben Standardtherapien können Patienten hier auch an innovativen klinischen Studien teilnehmen (z.B. des Kompetenznetzes Leukämie).  >>>

AnämieITPLeukämienMykosenPsycho-OnkologieForschung
EmesisKolorektalkarzinomLymphomeNierenzellkarzinomSchmerztherapieKasuistiken
HarnblaseKopf-Hals-TumorLungenkarzinomOvarialkarzinom WeichteilsarkomStudien
HautkrebsKrebs bei KindernMagenkarzinomPankreaskarzinomZervixkarzinom 
Hochrisiko-MDSLeberkarzinomMammakarzinomProstatakarzinomAlternative Therapie 


Verbreitung: Leukämien haben ihren Ursprung im Knochenmark und werden nach akuten und chronischen Verlaufsformen sowie dem Befall unterschiedlicher Zellarten klassifi ziert. Die Hauptentitäten – akute lymphatische Leukämie (ALL), akute myeloische Leukämie (AML), chronisch myeloische Leukämie (CML) und chronisch lymphatische Leukämie (CLL) – weisen wesentliche Unterschiede im Hinblick auf Epidemiologie, Erkrankungsbiologie und Prognose auf. Besonders anzumerken ist, dass auf Grund neuerer molekularbiologischer Erkenntnisse chronisch lymphatische Leukämien als niedrig maligne, leukämisch verlaufende Lymphome klassifi ziert werden. Hieraus ergibt sich eine Unschärfe in der Abgrenzung der Leukämien zu den Non-Hodgkin-Lymphomen. Jährlich erkranken insgesamt etwas mehr als 10.250 Menschen in Deutschland (ca. 5.500 Männer und 4.750 Frauen) an Leukämien. Das mittlere Erkrankungsalter liegt auf Grund der Altersverteilung mit zwei Gipfeln bei vergleichsweise niedrigen 60 Jahren für Männer und 65 Jahren für Frauen. Während chronische Leukämieformen nur im Erwachsenenalter vorkommen, tritt die ALL am häufi gsten im Kindesalter auf. Die AML kommt in jedem Lebensalter vor, erreicht ihren Häufi gkeitsgipfel aber erst bei alten Menschen.
EU-Vergleich: Im europäischen Vergleich liegen die für Deutschland ermittelten Erkrankungsraten der Männer im mittleren Drittel. Höhere Raten beobachtet man zum Beispiel in Luxemburg, Dänemark und Belgien. Die niedrigsten Raten für beide Geschlechter sind in Finnland und Polen zu beobachten, wobei die Unterschiede insgesamt gering sind. Bei den Frauen wurden für Frankreich, Malta und Dänemark höhere Raten ausgewiesen.

 

 

 



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