+++ ASCO 2011 +++
Phase-III-Studie beim NSCLC belegt hohe Wirksamkeit von nab-Paclitaxel plus Carboplatin bei bestimmten Subgruppen - Weitere Studien zeigen hohes Potenzial von nab-Paclitaxel-Kombinationen in der First-Line-Therapie des metastasierten Mammakarzinoms bzw. Melanoms.
Chicago – Auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Oncology (ASCO) wurden neue Studienergebnisse zu nab-Paclitaxel (Abraxane®) vorgestellt. Hierbei belegten die Daten der Studie CA031, dass die Kombination des Wirkstoffs mit Carboplatin in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen NSCLC bei Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom die Ansprechrate gegenüber konventionellem Paclitaxel plus Carboplatin signifikant verbessert. Darüber hinaus bewirkte die Gabe von nab-Paclitaxel eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten über 70 Jahre um 9,5 Monate. Ebenfalls vorgestellt wurden zwei Phase-II-Studien zum Einsatz nab-Paclitaxel-haltiger Regime in der Erstlinienbehandlung des metastasierten Mammakarzinoms bzw. des metastasierten malignen Melanoms, deren sehr gute Ergebnisse eine weitere Untersuchung in Phase-III-Studien rechtfertigen. >>>
+++ Aktuelle Therapie beim NSCLC +++
First-line-Therapie mit Bevacizumab – Erhaltungstherapie mit Erlotinib
Dresden, 52. DGP Kongress 2011 – Die bis dato akkumulierten Daten zu Bevacizumab (Avastin®) und Erlotinib (Tarceva®) bestätigen den hohen Stellenwert der beiden zielgerichteten Therapien beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). So führt die Kombination einer platinhaitigen Chemotherapie mit Bevacizumab in der First-Line-Therapie zum bisher längsten medianen Gesamtüberleben von mehr als 14 Monaten bei Patienten mit Adenokarzinom. Der Einsatz von Erlotinib nach einer initialen platinhaltigen Chemotherapie verbessert sowohl in der Erhaltungstherapie als auch in der Second-Line-Therapie signifikant die Prognose der Patienten – unabhängig vom EGFR-Mutationsstatus. >>>
+++ Vorteil hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens +++
EURTAC: Frühe, erfolgreiche Auswertung der Erlotinib-Studie bei spezieller Form von Lungenkrebs
Grenzach-Wyhlen – Roche gab am 28. Januar bekannt, dass auf Empfehlung einer unabhängigen Data Monitoring Kommission die Phase-III-Studie EURTAC vorzeitig beendet wird, da sie ihren primären Endpunkt erreicht hat. Die Zwischenanalyse ergab, dass Erlotinib (Tarceva®) im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit neu diagnostiziertem fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) und aktivierender EGFR- Mutation signifikant verlängerte. Eine vorläufige Sicherheitsanalyse zeigte, dass das Sicherheitsprofil dem der früheren Erlotinib-Studien entsprach. Die vollständigen Studiendaten werden im Juni im Rahmen eines medizinischen Kongresses vorgestellt. >>>
+++ Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
TITAN-Studie: Erlotinib im Head-to-Head-Vergleich ebenso wirksam wie Chemotherapie
Grenzach-Wyhlen – Bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und ungünstiger Prognose ist die Second-Line-Therapie mit dem oralen EGFR-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) ebenso wirksam wie eine Standard-Chemotherapie, verursacht aber deutlich weniger schwerwiegende Nebenwirkungen. Dies zeigen die kürzlich auf dem Multidisciplinary Symposium in Thoracic Oncology in Chicago als Late Breaking Abstract präsentierten Ergebnisse der randomisierten, offenen Phase-III-Studie TITAN, in der Erlotinib erstmals direkt mit Pemetrexed bzw. Docetaxel verglichen wurde. Patienten mit Progress unter einer First-Line-Chemotherapie haben eine sehr ungünstige Prognose. In der TITAN (Tarceva In Treatment of Advanced NSCLC)-Studie wurde in diesem Patientenkollektiv nun erstmals Erlotinib direkt mit einer Standard-Chemotherapie (Docetaxel bzw. Pemetrexed; Entscheidung des Studienarztes) verglichen. >>>
+++ Personalisierte Medizin in der Lungenkrebsbehandlung +++
Alle Patienten mit einem fortgeschrittenen NSCLC sollten auf EGFR-Mutationen getestet werden
Hamburg – Ärzte und Wissenschaftler sehen in der Therapie des Lungenkarzinoms das Konzept der personalisierten Medizin als Medizin der Zukunft an. Dazu gehört eine reibungslose Zusammenarbeit von Pathologen und Onkologen, validierte und zuverlässige Testverfahren und wirksame Medikamente. Die Bestimmung des EGFR- Mutationsstatus eröffnet jetzt auch für Lungenkrebspatienten die Chance der personalisierten Krebstherapie. Ein Meilenstein in der Lungenkrebsbehandlung ist diese personalisierte Therapie mit dem EGFR-Tyrosinkinasehemmer Gefitinib. >>>
+++ OPTIMAL-Studie: Erlotinib als first-Line-Therapie beim Lungenkarzinom +++
Nahezu Verdreifachung des progressionsfreien Überlebens bei NSCLC-Patienten mit aktivierenden EGFR-Mutationen
Mailand – Der bereits für die Second-Line- und Erhaltungstherapie zugelassene EGFR-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) hat nun auch in der First-Line-Therapie bei selektierten Patienten seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Dies zeigen die beim ESMO-Jahreskongress präsentierten Daten der randomisierten Phase-III-Studie OPTIMAL, in der Chemotherapie-naive Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und dem Nachweis aktivierender EGFR-Mutationen Erlotinib oder Carboplatin/Gemcitabin erhielten. >>>
+++ Erlotinib-induzierte Hautreaktion fordert Onkologen und Dermatologen +++
Rash-Management bei fortgeschrittenem NSCLC und Pankreaskarzinom
Kiel – Das Auftreten eines papulopustulösen Exanthems („Rash“) unter Erlotinib (Tarceva®), einem Inhibitor des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR), ist ein positives Zeichen für das Therapieansprechen. Die adäquate Behandlung dieser kutanen Nebenwirkung ist für die Compliance des Patienten von entscheidender Bedeutung. Bei stärkerer Ausprägung des Rashs ist eine enge Abstimmung zwischen dem primär behandelnden Onkologen und einem speziell geschulten Dermatologen notwendig. Die aktuelle Verabschiedung einer Konsensus-Empfehlung deutscher Dermatologen sowie die Bildung dermatologischer Referenzzentren sind wichtige Schritte in Richtung einer effektiven Zusammenarbeit. Erlotinib ist seit September 2005 zur Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und seit Januar 2007 zur Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms zugelassen. Die zielgerichtete Therapie mit dem EGFR-Inhibitor wird in den aktuellen S3-Leitlinien empfohlen. >>>
+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Avastin bewährt sich im Praxisalltag – Tarceva zeigt hohe Wirksamkeit in allen Therapielinien
Chicago, Juni 2010 – Aktuelle Studiendaten vom ASCO-Kongress bestätigen die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Bevacizumab (Avastin®) und Erlotinib (Tarceva®) in der Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). In der First-Line-Therapie mit Bevacizumab zeigte die ARIES-Studie an etwa 2.000 Patienten, dass auch ältere Patienten und Patienten mit relevanten Begleiterkrankungen im Klinikalltag von dem VEGF-Antikörper profitieren.
Für Erlotinib wurde gezeigt, dass der EGFR-Inhibitor sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel das progressionsfreie Überleben sowie das Gesamtüberleben von chemotherapienaiven Patienten mit EGFR-Mutationen signifikant verlängern kann. Auch bestätigten die Ergebnisse der IFCT-GFPC 0502-Studie erneut das therapeutische Konzept einer Erhaltungstherapie mit Erlotinib.
Ziel der prospektiven US-amerikanischen ARIES-Studie war es, die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Bevacizumab gerade in den Patientengruppen zu erfassen, die von den großen klinischen Studien häufig ausgeschlossen werden: Ältere Patienten, Patienten in einem schlechten Allgemeinzustand (PS > 2) oder Patienten mit Hirnmetastasen. Eingeschlossen wurden 1.967 Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und einem Durchschnittsalter von 65 Jahren. 33 % aller Patienten waren 70 Jahre oder älter. >>>
+++ Kombinationschemotherapie beim fortgeschrittenem NSCLC +++
ASCO-Daten bestätigen Wirksamkeit und Verträglichkeit von Vinorelbin
Chicago – Beim diesjährigen weltweit größten Krebskongress, dem Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO), wurden wichtige Daten zu NAVELBINE® (Vinorelbin) vorgestellt: Neue Studienergebnisse bestätigen erneut, dass die Kombinationschemotherapie mit Vinorelbin + Carboplatin – auch bei älteren Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC – sehr wirksam und gut verträglich ist. Dabei ermöglicht der Einsatz von NAVELBINE® ORAL den Patienten aufgrund der oralen Einnahme eine komfortable Therapie und damit eine bessere Lebensqualität, ohne eine Wirksamkeitseinbuße befürchten zu müssen. >>>
+++ American Society of Clinical Oncology Annual Meeting 2010 +++
Histologische NSCLC-Typisierung als prädiktives Instrument in der Praxis
Bad Homburg, 4. Juni 2010 – Die weltweit größte Krebstagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago bietet für Ärzte und Wissenschaftler wieder einen geeigneten Rahmen für Diskussionen und den Austausch von Erkenntnissen aus klinischen Studien und deren Relevanz für die Praxis. Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) dokumentieren Analysen von drei Phase-III-Studien den histologieabhängigen Wirksamkeitsvorteil von Pemetrexed beim Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- und großzelliges Karzinom) und heben damit den Stellenwert der Histologie als prädiktiven Faktor für die klinische Praxis hervor. Den deutlichsten Hinweis auf den Stellenwert der Histologie bei der Therapiewahl lieferte eine multizentrische Phase-III-Studie zur Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen NSCLC. Die nicht vorbehandelten Patienten wurden entweder auf die Kombination Pemetrexed/Cisplatin oder auf Gemcitabin/Cisplatin randomisiert. >>>
+++ Leptomeningeale Metastasen +++
Frühzeitige und gezielte Diagnose - effektive und sichere Therapie mit liposomalem Cytarabin
Berlin – Leptomeningeale Metastasen (Meningeosis neoplastica, MN) treten bei 5 – 15 Prozent aller Krebserkrankungen auf, am häufigsten bei Lungen- oder Mammakarzinomen, Melanomen und B-Zell-Lymphomen. Unbehandelt führt die MN innerhalb weniger Wochen zum Tod. In Anbetracht dieser Tatsache wird deutlich, von welch hohem Stellenwert eine frühzeitige und sorgfältige Diagnosestellung und eine darauf basierende effektive Therapie ist. Zwei aktuelle Untersuchungen, die im Rahmen des diesjährigen Krebskongresses (DKK) in Berlin vorgestellt wurden, liefern wichtige Erkenntnisse hinsichtlich Diagnostik und Therapie. So belegt die retrospektive Studie von PD Dr. med. Herwig Strik, Marburg, bei 112 Patienten1, dass bei hämatologischen Neoplasien die Liquordiagnostik der Magnetresonanztomographie (MRT) in der Sensitivität deutlich überlegen ist, während das MRT bei soliden Tumoren mit der Liquorzytologie vergleichbar ist. >>>
+++ Histologiebasierte Therapiewahl bei fortgeschrittenem NSCLC +++
Individualisierte Therapie kann Lungenkrebspatienten längeres Überleben ermöglichen
Straßburg – Für die Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ist der histologische Befund ein Wegweiser für die Therapieentscheidung. Die Differenzierung von NSCLC in Adenokarzinome und großzellige Karzinome hat prädiktive Bedeutung, erlaubt die Typisierung doch eine Vorhersage auf das Ansprechen der Erstlinien-therapie: So haben Patienten mit einem Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- oder großzelliges Karzinom) einen signifikanten Überlebensvorteil durch die Kombination Pemetrexed (Alimta®) und Cisplatin im Vergleich zu Gemcitabin/Cisplatin (11,8 versus 10,4 Monate). Bei Patienten mit Adenokarzinom verlängerte die Dublette Pemetrexed/Cisplatin in der Erst-Linie studiengebunden das mediane Überleben auf über ein Jahr (12,6 Monate). >>>
+++ Erstlinientherapie des nicht-plattenepithelialen NSCLC +++
Histologie hilft bei Wahl der passenden Therapie
Berlin - Die medikamentöse Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC wird heute nach den individuellen histologischen Merkmalen des Tumors ausgewählt. Damit kann sichergestellt werden, dass die Patienten eine jeweils effektive Therapie erhalten. So kann sich bei Patienten mit dem histologischen Befund eines Nicht-Plattenepithelkarzinoms (Adeno- und großzelliges Karzinom) ein signifikanter Überlebensvorteil im Vergleich zur Standardtherapie mit Gemcitabin/Cisplatin ergeben, wenn sie eine Erstlinientherapie mit Pemetrexed (Alimta®) in Kombination mit Cisplatin erhalten. Patienten mit Adenokarzinom, dem häufigsten nicht-plattenepithelialen NSCLC, profitieren besonders deutlich: Sie erreichten mit Pemetrexed/Cisplatin ein medianes Gesamtüberleben von 12,6 Monaten gegenüber 10,9 Monaten unter Gemcitabin/Cisplatin. Die Zweifachkombination mit Pemetrexed verbesserte auch das hämatologische Sicherheitsprofil. Aus diesen Gründen hat sich die moderne Behandlung mit Pemetrexed/Cisplatin für Patienten mit passender Histologie rasch einen Platz im Therapiealgorithmus für die Erstlinientherapie bei NSCLC erobert. Der histologische Typus des NSCLC ist wegweisend für die weitere Individualisierung der Therapie. >>>
+++ Therapieerfolg sichern – Lebensqualität erhalten +++
Tarceva in der 1st-Line-Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen NSCLC
Hamburg, 5. Mai 2010. Der orale EGFR-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) hat am 27. April die europaweite Zulassung für die 1st-Line-Erhaltungstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (Stadium IIIB/IV) mit Krankheitsstabilisierung („stable disease") nach platinbasierter 1st-Line-Chemotherapie erhalten. Lungenkrebspatienten können nun früher von Erlotinib profitieren. Die Zulassung basiert auf den positiven Ergebnissen der Phase-lll-Studie SATURN.
Die Daten der Phase-lll-Studie SATURN zeigen, dass der orale EGFR-Inhibitor Erlotinib bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, die auf eine 1st-Line-Chemotherapie nur mit einer Krankheitsstabilisierung ansprechen, das Progressionsrisiko signifikant um 32 % reduziert (HR 0,68, p < 0,0001). Gleichzeitig wurde das mediane Gesamtüberleben um mehr als zwei Monate (von 9,6 auf 11,9 Monate) signifikant verlängert (HR 0,72, p = 0,0019). >>>
+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Neue S3-Leitlinie empfiehlt Bevacizumab
Grenzach-Wyhlen, 7. April 2010. Die kürzlich veröffentlichte S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ empfiehlt Bevacizumab (Avastin®) zur First-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC. Denn zusammen mit einer platinbasierten Kombinationschemotherapie führt Bevacizumab zu einer signifikanten Verbesserung der Remissionsrate und der medianen Überlebenszeit bzw. des medianen progressionsfreien Überlebens, so die Begründung in der Leitlinie. Damit unterstreicht die Empfehlung den hohen therapeutischen Stellenwert des VEGF-Hemmers. >>>
+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Positives CHMP-Votum für Erlotinib in der First-Line-Erhaltungstherapie
Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde EMA (European Medicines Agency) hat am 19. März die erweiterte Zulassung von Erlotinib (Tarceva®) als First-Line-Erhaltungstherapie beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) empfohlen. Basis für das positive Votum ist die SATURN-Studie, die zeigt, dass der frühere Einsatz des EGFR-Inhibitors bei Patienten das progressionsfreie Überleben sowie das Gesamtüberleben verlängert. In der Second-Line-Therapie hat sich Erlotinib bereits etabliert und wird daher in der aktuellen interdisziplinären S3-Leitlinie empfohlen. Das positive CHMP-Votum für Erlotinib basiert auf der Auswertung der Phase-III-Studie SATURN (Sequenti Al Tarceva in UnResectable NSCLC), in der 1.949 chemotherapienaive Patienten im Stadium IIIB/ IV im direkten Anschluss an eine platinhaltige Chemotherapie (4 Zyklen) mit Erlotinib oder Placebo weiter-behandelt wurden. >>>
+++ Behandlung des Lungenkarzinoms +++
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie
Hannover, DGP - Jährlich erkranken 33.000 Patienten in Deutschland an einem Lungenkarzinom. Während bei Männern die Neuerkrankungsrate aufgrund von Rauchkarenzprogrammen in den letzten Jahren rückläufig war, steigt die Inzidenz bei Frauen weiterhin leicht an. Die meisten Patienten werden aufgrund von fehlenden Frühsymptomen in einem inoperablen fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium diagnostiziert. Bisherige Untersuchungen zur Früherkennung konnten keinen Nutzen beispielsweise für regelmäßige Röntgen- oder Sputumuntersuchungen belegen. Gegenwärtig prüfen große randomisierte internationale Studien den Einfluss von regelmäßigen, so genannten „Low-Dose“-Computertomographien auf die Früherkennungsrate von Lungenkarzinomen und auf die Sterblichkeit. >>>
+++ Zielgerichtete Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Aktuelle Daten zu Erlotinib und Bevacizumab vorgestellt
Berlin, DKK - Beim fortgeschrittenen NSCLC zählt die zielgerichtete Therapie mit Erlotinib (Tarceva®) oder Bevacizumab (Avastin®) heute zu den etablierten Therapieoptionen und wird in der kürzlich publizierten interdisziplinären S3-Leitlinie empfohlen. Eine weitere Verbesserung der Therapieergebnisse lassen die beim Deutschen Krebskongress präsentierten Daten der SATURN-Studie erwarten. Danach profitieren nicht nur Patienten mit aktivierenden EGFR-Mutationen, sondern auch solche mit EGFR-Wildtyp von der First-Line-Erhaltungstherapie mit Erlotinib. Nach erfolgreichem Abschluss einer First-Line-Chemotherapie wird üblicherweise eine Therapiepause eingelegt. Häufig kommt es hierbei allerdings innerhalb kurzer Zeit zum Progress mit dramatischer Verschlechterung des Allgemeinzustands. >>>
+++ Ganzkörper-MRT im Staging des Kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC) +++
Nachweis von Knochenmetastasen und das ‚Osteoblastic Response’-Phänomen
Evaluation der Ganzkörper-MRT im initialen Staging des Kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC) für den Nachweis von Knochenmetastasen und zur Beurteilung des sog. ‚Osteoblastic response' Phänomens (Sklerosierung okkulter Metastasen nach Chemotherapie als Heilungsreaktion). Bei 26 Patienten mit Erstdiagnose SCLC wurde prospektiv in Ergänzung zum Routinestaging (CT Thorax/ Abdomen, CT/MRT Schädel, Knochenszintigraphie) ein Ganzkörper-MRT (GK-MRT) durchgeführt. >>>
+++ Methylierung von SHOX2 in Bronchiallavage +++
Ein hochspezifischer molekularer Tumormarker für das Lungenkarzinom
Berlin, DKK - Patienten mit Verdacht auf Lungenkrebs werden üblicherweise mittels Computertomographie und Bronchoskopie diagnostiziert. Gelingt der Nachweis maligner Zellen weder in der Biopsie noch zytologisch, sind weitere diagnostische Verfahren zur Sicherung der Diagnose zu erwägen. Molekulare Tests bieten hier eine neue Möglichkeit Lungenkrebs zu erkennen, ohne zusätzlicher invasiver Maßnahmen zu bedürfen. Insbesondere Tumormarker mit einer niedrigen Rate falschpositiv Rate könnten den bestehenden diagnostischen Prozess beschleunigen und aufwändige Untersuchungen vermeiden helfen. >>>
+++ Zielgerichtete Therapie bei fortgeschrittenem NSCLC +++
Bevacizumab ist auch für ältere Patienten gut geeignet
Grenzach-Wyhlen, 5. Januar 2010. Die aktuellen Auswertungen der Phase-IV-Studie Safety of Avastin in Lung (SAiL) bestätigen erneut den sicheren Einsatz des VEGF-Inhibitors Bevacizumab bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im klinischen Praxisalltag. Die Erstlinientherapie mit Avastin® verlängerte zudem das Gesamtüberleben der NSCLC-Patienten auf median 14,6 Monate, unabhängig vom Alter oder dem Allgemeinzustand. „Die gute Verträglichkeit von Bevacizumab konnte erneut bestätigt werden, und das über alle untersuchten Subgruppen hinweg“, so PD Dr. Wolfgang Schütte zu den Ergebnissen der SAiL-Studie, die erst kürzlich auf dem ECCO/ESMO-Kongress in Berlin vorgestellt wurden. >>>
+++ Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinoms (NSCLC) +++
Pfizer bricht Phase-III-Studie nach Todesfällen ab
New York City, 29. Dezember 2009 – Der Arzneimittelhersteller Pfizer hat im September eine Phase-III-Studie zur Behandlung des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms abgebrochen. Der Grund ist eine erhöhte Zahl von Komplikationen, darunter auch Todesfälle, unter der Therapie mit dem Wirkstoff Figitumumab. Die Studie A4021016 untersucht, ob eine zusätzliche Gabe von Figitumumab die Ergebnisse der Kombination aus Paclitaxel plus Carboplatin verbessern kann. Es kam zu einer Steigerung der Komplikationsrate, darunter auch zu Todesfällen, die es dem Hersteller zufolge unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass die Studie den primären Endpunkt, eine Verbesserung des Überlebens, erreichen werde. Die Studie wurde deshalb abgebrochen. Einzelheiten zur Art der Komplikationen und den genauen Todesursachen wurden nicht genannt. >>>
+++ Diagnose bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC)+++
Narrow Band Imaging erhöht Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs
In der September-Ausgabe des Journal of Thoracic Oncology veröffentlichte Studienergebnisse zeigen: Die Narrow-Band-Imaging-Bronchoskopie erhöht die Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs und kann als alternatives Diagnoseverfahren dienen. Viele Studien belegen, dass die Überlebensrate bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) verbessert werden kann, wenn sie sich bei der Diagnose noch auf die Lungenoberflache beschränken. Um Ärzten die Entdeckung dieser endobronchial wachsenden Tumoren im Frühstadium zu erleichtern, wurden die neue Bronchoskopie-Techniken Autofluoreszenz (AFI) und Narrow Band Imaging (NBI) entwickelt. >>>
+++ Personalisierte Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Studien zeigen: Langzeit-Benefit für Patienten mit Erlotinib und Bevacizumab
Berlin - Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) können heute auch im fortgeschrittenen Stadium langfristig überleben. Entscheidend dazu beigetragen haben die zielgerichteten Therapien mit Erlotinib (Tarceva®) und Bevacizumab (Avastin®), deren Wirksamkeit und Sicherheit in mehreren großen Phase-III- und -IV-Studien belegt ist. Welche Patienten im Versorgungsalltag von dem oralen EGFR-Inhibitor und dem Anti-VEGF-Antikörper besonders profitieren, zeigen Studiendaten die beim ECCO/ESMO Kongress, der vom 20. bis 24. September in Berlin stattfand, präsentiert wurden. >>>
+++ Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) +++
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Entscheidende Voraussetzung für den Therapieerfolg
Die enge Abstimmung zwischen Pathologen und Onkologen spielt im Sinne einer Individualisierung der NSCLC-Therapie eine immer größere Rolle. Eine der bedeutendsten aktuellen Studien, auf die sich die individualisierte NSCLC-Therapie gründet, ist die Zulassungsstudie des Multi-Target-Enzym-Inhibitors Pemetrexed (Alimta®) in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen NSCLC. Sie zeigte, dass Pemetrexed in Kombination mit Cisplatin das Leben von Patienten mit vorwiegend Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- und großzelliges Karzinom) des NSCLC signifikant verlängern und somit die Histologie als prädiktiver Faktor genutzt werden kann. „Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es essentiell, dass der Pathologe die Tumorhistologie anhand der Biopsie typisiert“. Dies betonte Professor Dr. Annette Fisseler-Eckhoff, Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, auf dem Lilly-Symposium anlässlich der 93. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Freiburg. >>>
+++ Einsatz von NBI bei der Früherkennung von Lungenkrebs +++
Narrow Band Imaging erhöht Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs
In der September-Ausgabe des Journal of Thoracic Oncology veröffentlichte Studienergebnisse zeigen: Die Narrow-Band-Imaging-Bronchoskopie erhöht die Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs und kann als alternatives Diagnoseverfahren dienen. Viele Studien belegen, dass die Überlebensrate bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) verbessert werden kann, wenn sie sich bei der Diagnose noch auf die Lungenoberfläche beschranken. Um Ärzten die Entdeckung dieser endobronchial wachsenden Tumoren im Frühstadium zu erleichtern, wurden die neue Bronchoskopie-Techniken Auto-fluoreszenz (AFI) und Narrow Band Imaging (NBI) entwickelt. >>>
+++ Interdisziplinäre Zusammenarbeit – Lungenkrebs individuell behandeln +++
Der histologische Befund des NSCLC ist für die Therapiewahl richtungsweisend
Ärzte diskutierten auf einem Onkologie-Kolloquium über eine maßgeschneiderte Therapie für einen 65-jährigen Patienten mit NSCLC. In zahlreichen Kliniken gehören Interdisziplinäre Tumorboards bereits zum Standard – Ziel ist es, das für den Patienten beste, individuell zugeschnittene Therapieregime unter Berücksichtigung seiner Wünsche zu bestimmen. Auf dem Kolloquium wurden Parameter wie Tumoransprechen, Komorbiditäten oder Lebens-qualität des Patienten aus der Perspektive eines Onkologen, Radiologen, Pathologen und Thoraxchirurgen besprochen. Gemeinsam kamen sie zu einem Ergebnis: Pemetrexed in Kombination mit Cisplatin als Erstlinientherapie zu verabreichen. Für die Therapiewahl war der histologische Befund eines Adenokarzinoms im fortgeschrittenen Stadium relevant: „Diese Zweifachkombination kann aufgrund der guten Wirksamkeit bei Patienten mit Adenokarzinomen maßgeblich zu einem verlängerten Überleben beitragen“, betont PD Dr. Wolfgang Schütte aus Halle, Leiter des Tumorboards. >>>
+++ Therapie bei metastasiertem oder fortgeschrittenem NSCLC +++
SATURN-Studie: Erhaltungstherapie mit Erlotinib verlängert Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem NSCLC
Grenzach-Wyhlen, 13. August 2009 - Aktuelle Daten der SATURN-Studie bestätigen eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens durch die Erhaltungstherapie mit Erlotinib (Tarceva®) bei Patienten mit metastasiertem oder fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Die neuen Studiendaten wurden auf der 13. World Conference on Lung Cancer (WCLC) vorgestellt. Dieser internationale Ärztekongress fand vom 31. Juli bis 4. August 2009 in San Francisco, USA statt. >>>
+++ Die personalisierte Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen NSCLC +++ Lebensqualität der Patienten verbessern und Überlebenszeit gewinnen
Die Bestimmung des EGFR-Mutationsstatus beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom markiert einen weiteren Meilenstein im Fortschritt der modernen Onkologie, berichtet Professor Dr. med. Manfred Dietel, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité Berlin. Den Anfang machte der HER2-Test für Mammakarzinompatientinnen, gefolgt von der KRAS-Mutationsanalyse für Patienten mit kolorektalem Karzinom. Die Bestimmung des EGFR-Mutationsstatus eröffnet jetzt zum ersten Mal auch für Lungenkrebspatienten die Chance der personalisierten Krebstherapie. Ein neuer Meilenstein in der Lungenkrebsbehandlung ist die personalisierte Therapie mit dem EGFR-Tyrosinkinasehemmer IRESSA® (Gefitinib), sagt Professor Dr. med. Michael Thomas, Heidelberg. >>>
+++ VEGF-Hemmung bei fortgeschrittenem NSCLC +++
Sicherheit und Wirksamkeit von Bevacizumab im klinischen Alltag bestätigt
Die Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms mit Bevacizumab (Avastin®) ist in der täglichen Praxis sicher und gut verträglich. Das zeigt eine Zwischenanalyse der SAiL-Studie, die auf dem diesjährigen ASCO vorgestellt wurde. Mit einem medianen Gesamtüberleben von mehr als 15 Monaten wurde zudem die hohe Wirksamkeit des VEGFHemmers erneut bestätigt. Damit hat sich Bevacizumab als fester Bestandteil einer platinhaltigen Chemotherapie in der First-line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC weiter etabliert. >>>
+++ Individualisierung der Therapie beim fortgeschrittenen NSCLC +++
ASCO 2009 – Fokus: Individualisierung der Krebstherapie Bad Homburg, 27. Juli 2009 – Die Individualisierung der Therapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) gewinnt im Praxisalltag zunehmend an Bedeutung. Mit der Einführung innovativer Substanzen haben Onkologen die Möglichkeit, ein möglichst maßgeschneidertes Behandlungskonzept mit effektiven Therapieaussichten für den einzelnen Patienten zu wählen. Für den Austausch zu aktuellen Onkologiethemen zwischen Ärzten und Wissenschaftlern fokussierte sich der diesjährige weltweit größte Onkologie-Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) auf die individualisierte Therapie. >>>
+++ ASCO 2009: Daten zur Sicherheit von Stimuvax® +++
bei fortgeschrittenem Bronchialkarzinom bis zu 8,2 Jahre nach Therapiebeginn
Darmstadt, 17. Juni 2009 – Die Ergebnisse zu Stimuvax (BLP25 liposomaler Krebsimpfstoff) beim fortgeschrittenem Bronchialkarzinom, die während der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurden, sprechen für die weitere Erforschung des therapeutischen Tumorimpfstoffes in dieser Indikation in der aktuellen Phase-III-Studie START. Die Sicherheits- ergebnisse des verlängerten Follow-ups einer randomisierten Phase-IIb-Studie bei Patienten mit inoperablem, fortgeschrittenem (Stadium IIIb/IV) nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC – non small cell lungcancer) zeigten als häufigste behandlungsbedingte Nebenwirkungen leichte Reaktionen an der Injektionsstelle und Übelkeit. Die Patienten wurden bis zu 8,2 Jahre mit dem therapeutischen Tumorimpfstoff Stimuvax behandelt. >>>
+++ ASCO 2009: Wirksamkeit von Cetuximab +++
Wirksamkeit von Erbitux® (Cetuximab) durch zahlreiche Studien bestätigt
Während der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden Ergebnisse zahlreicher Studien vorgestellt, die das aktuelle Wissen um den Einsatz von Biomarkern für das Ansprechen auf Erbitux erweitern. Die Möglichkeit vorherzusagen, welche Patienten in hohem Maße von der zielgerichteten Therapie profitieren, lässt die Personalisierung der Therapie zu, verringert das Auftreten von Nebenwirkungen und verbessert den Einsatz von Ressourcen im Gesundheitswesen. Zeitgleich veröffentlichte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) des Vereinigten Königreichs eine Final Appraisal Determination (FAD), in der es den Einsatz von Erbitux in Kombination mit Chemotherapie als Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom, unter bestimmten Bedingungen, empfiehlt. >>>
+++ Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs +++ Lungenkrebs noch längst nicht „gesellschaftsfähig“
Anders als der Brustkrebs ist der Lungenkrebs noch längst nicht „gesellschaftsfähig“. Den Patienten wird oftmals vorgehalten, durch das Rauchen ihre Erkrankung selbst verschuldet zu haben und sie werden in der öffentlichen Wahrnehmung quasi als „Krebspatienten zweiter Klasse“ behandelt. Die Betroffenen besser über ihre Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären, ihnen Schuldgefühle zu nehmen und sie zu motivieren, selbstbewusst mit ihrer Erkrankung umzugehen, ist ein wichtiges Ziel der Selbsthilfeorganisationen. Die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs“ und hat bereits in über 20 deutschen Städten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich über die Krankheit zu informieren – mehr über die Entstehung von Lungenkrebs und die heutigen therapeutischen Möglichkeiten zu erfahren. >>>
+++ Lungenkrebs eine Stimme geben +++ Bedeutung der Selbsthilfearbeit – für Patienten und Ärzte
Das Lungenkarzinom gehört neben Brustkrebs und dem Prostatakrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen in den westlichen Industrienationen. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 33.000 Männer und 13.200 Frauen an Lungenkrebs, meistens zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr. Die Tendenz ist steigend. Die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs“ und hat bereits in über 20 deutschen Städten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich über die Krankheit zu informieren – mehr über die Entstehung von Lungenkrebs und die heutigen therapeutischen Möglichkeiten zu erfahren. >>>
+++ NSCLC: Studie in The Lancet veröffentlicht +++ Erbitux® (Cetuximab) verlängert in der Erstlinie signifikant das Gesamtüberleben von Patienten mit NSCLC
Die kürzlich in The Lancet publizierten Daten der Phase-III-Studie FLEXa belegen, dass Erbitux® in Kombination mit platinbasierter Standardchemotherapie das mediane Gesamtüberleben von Patienten mit NSCLC in der Erstlinientherapie signifikant verlängert. Damit ist Erbitux seit einem Jahrzehnt die erste Therapie, die in der Behandlung des NSCLC einen Überlebensvorteil über eine breite Patientenpopulation, die alle histologischen Subgruppen einschließt, erzielen kann. Daneben konnte in der FLEX-Studie durch die Hinzunahme von Erbitux sowohl die Ansprechrate erhöht als auch die Zeit bis zum Therapieversagen bei akzeptablem Neben- wirkungsprofil verlängert werden. Neue Analysen zeigen darüber hinaus, dass ein früh auftretender Hautausschlag unter Erbitux mit einem längeren Gesamtüberleben korreliert. >>>
+++ Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC +++
Europäische Zulassung von Gefitinib zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC für alle Therapielinien empfohlen
Wedel, 29. April 2009 - Das für Humanarzneimittel zuständige Komitee CHMP der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA hat sich für eine Zulassung von Gefitinib zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC im Stadium IIIb/IV mit aktivierenden Mutationen der EGFR-TK für alle Therapielinien ausgesprochen. >>>
+++ Pemetrexed plus Cisplatin in der Erstlinientherapie des NSCLC +++
Patienten profitieren von verlängertem Überleben und erhöhter Lebensqualität
Seit der Zulassung vor einem Jahr öffnet Pemetrexed (Alimta®) in Kombination mit Cisplatin in der Erstlinientherapie bei Patienten mit NSCLC die Tür zur individualisierten Therapie: „Mit der Wirksamkeit von Pemetrexed bei Nicht-Plattenepithelkarzinomen können wir die Histologie erstmals als einen prädiktiven Faktor für die Therapie beim NSCLC nutzen“, berichtete PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, Die Kombinationstherapie verlängerte das Leben von Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinomen (Adeno- und großzellige Karzinome) auf median 11,8 Monate und damit signifikant länger als mit Gemcitabin/Cisplatin (10,4 Monate). Patienten mit Adenokarzinom lebten erstmals mit einer Dublette median über ein Jahr (12,6 Monate). Um den Patienten mit NSCLC bestmöglich und individualisiert zu therapieren, ist die möglichst genaue histologische Typisierung anhand der Biopsie entscheidend. >>>
+++ EMEA hebt Einschränkung für Bevacizumab auf +++
Auch Patienten mit unbehandelten ZNS-Metastasen können nun profitieren
Grenzach-Wyhlen, 16. April 2009. Ab sofort können auch Patienten von der Therapie mit Bevacizumab (Avastin®) profitieren, wenn bereits Metastasen im zentralen Nervensystem (ZNS) vorliegen. Die bisher gültige Einschränkung für diese Patientengruppe wurde jetzt von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) aufgehoben. Grundlage für diese Entscheidung sind umfangreiche klinische Daten zur Verträglichkeit des VEGF-Hemmers, die zeigen, dass das Risiko einer Blutung unter Bevacizumab-Therapie auch bei Patienten mit Hirnmetastasen nicht erhöht ist. Die Änderung ist Zeugnis der gut dokumentierten und etablierten Verträglichkeit von Avastin in den zugelassenen Indikationen. >>> +++ Zielgerichtete Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms +++
Erbitux (Cetuximab) und Stimuvax (BLP25): Überlebensvorteil beim NSCLC
Der monoklonale IgG1-Antikörper Erbitux hat in der randomisierten Phase-III-Studie FLEX seine Wirksamkeit in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) unter Beweis gestellt. Während des Symposiums „Fortschritte in der Therapie des NSCLC – Gegenwart und Zukunft“ im Rahmen des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Mannheim wurde nun ein Update zu prädiktiven Markern für ein Ansprechen auf eine Erbitux-Therapie beim NSCLC präsentiert. Daneben wurden neue Ansätze in der Behandlung des Bronchialkarzinoms diskutiert: Der therapeutische Krebsimpfstoff Stimuvax (liposomaler Krebsimpfstoff BLP25) zeigte in einer Phase-II-Studie vielversprechende Daten und wird nun in der Phase-III-Studie START untersucht. >>>
+++ Die Behandlung des fortgeschrittenen NSCLC +++
Perspektiven mit Tarceva und Avastin
Die Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms mit platinhaltiger Chemotherapie hat mit einer medianen Gesamtüberlebenszeit von etwa zehn Monaten ein therapeutisches Plateau erreicht. Aktuellen Studiendaten zufolge konnte der Einsatz zielgerichteter Wirkstoffe wie Erlotinib und Bevacizumab den therapeutischen Stillstand durchbrechen und dadurch die Prognose und Lebensqualität der Patienten verbessern. Allein in Deutschland erkranken etwa 46.000 Menschen neu an Lungenkrebs. 80 % der diagnostizierten Fälle weisen das NSCL auf und befinden sich aufgrund der unspezifischen Symptome in einem inoperablen, lokal fortgeschrittenen oder metastasiertem Stadium IIIB/IV. In dieser palliativen Situation erhalten die meisten Patienten eine Platinbasierte Chemotherapie, erläuterte Dr. Nicolas J. Dickgreber von der Medizinischen Hochschule Hannover. >>>
+++ Krebsmedikamente zum Einatmen +++
Neuer Therapieansatz bei Lungenkrebs Saarbrücken/Stuttgart (ng) – Wissenschaftler in Saarbrücken und Stuttgart verfolgen einen neuen Therapieansatz bei Lungenkrebs: Sie entwickeln Substanzen zur Krebsbekämpfung, die eingeatmet werden können. So wollen sie ein Enzym in den Krebszellen hemmen, das den bösartigen Zellen uneingeschränktes Wachstum ermöglicht. Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und fordert unter allen Krebsarten die meisten Todesopfer. „Die Heilungschancen haben sich trotz verbesserter Operationstechniken, Strahlen- und Chemotherapie nicht grundlegend erhöht“, erklärt Professor Dr. Claus-Michael Lehr, Projektleiter an der Universität des Saarlandes. >>> +++ Fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom +++ Erlotinib bringt neue Hoffnung für Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC Die aktuellen Ergebnisse der SATURN-Studie bestätigen eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens durch eine First-Line-Erhaltungstherapie mit Erlotinib (Tarceva®) beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC). In der SATURN (SequentiaAl Tarceva in UnResectable NSCLC)-Studie wurde der primäre Endpunkt, Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS), erreicht: Die Zeit, die NSCLC-Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung überlebten, verlängerte sich signifikant, wenn der Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR)-Inhibitor Erlotinib direkt im Anschluss an eine initiale Platin-basierte Chemotherapie als First-Line-Erhaltungstherapie verabreicht wurde. >>> +++ Adenokarzinom der Lunge +++
Erstmals Überleben von mehr als 14 Monaten durch Bevacizumab
Patienten mit einem Adenokarzinom beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom haben eine 45 % höhere Überlebenschance bei einer First-Line-Therapie mit Bevacizumab (Avastin®) in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel. Damit überleben diese Patienten im Median erstmals länger als 14 Monate. Dies zeigt eine retrospektive Analyse der Phase-III-Studie E4599, die bei der Veranstaltung der „International Association for the Study of Lung Cancer“ 2008 veröffentlicht wurde. >>>
+++ Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms mit Pemetrexed +++ Wirkmechanismus des Multi-Target-Enzym-Inhibitors ALIMTA® (Pemetrexed)
Ergebnisse der Studie von Ceppi et al. zeigen, dass das Enzym TS in den histologischen Typen des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) unterschiedlich stark exprimiert wird: In Adenokarzinomen findet sich weniger TS als in Plattenepithelkarzinomen. Mit der Zulassungsstudie von Scagliotti et al. für die Erstlinienbehandlung von Patienten mit NSCLC konnte erstmals das Überleben von Patienten mit Adenokarzinom von über einem Jahr gezeigt werden. Somit lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Histologie und einem molekularen Marker beim NSCLC vermuten. In der niedrigeren TS-Expression liegt möglicherweise die Erklärung für die verbesserte Wirksamkeit von Pemetrexed bei Nicht-Plattenepithelkarzinomen. Der histologische Typ scheint somit prädiktiv für das Ansprechen der Pemetrexed-Therapie und damit für das Überleben der Patienten. >>>
+++ Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms +++
Individuelle Therapie mit Pemetrexed verlängert Überleben auf über ein Jahr
Beim NSCLC wird die Tumorhistologie in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, um die für den jeweiligen Patienten erfolgversprechendste Therapie auszuwählen. Dies beweist eine Phase-III-Studie mit über 1.700 nicht zytostatisch vorbehandelten NSCLC-Patienten. Die Kombination Pemetrexed/Cisplatin bei Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinomen bewies einen signifikanten Überlebensvorteil im Vergleich zu Gemcitabin/Cisplatin, bei gleichzeitig besserer Verträglichkeit der Behandlung. Kasuistiken auf einem Klinik-Workshop an der Evangelischen Lungenklinik (ELK) Berlin-Buch zeigten, dass sich diese Ergebnisse auch in der täglichen Praxis umsetzen lassen. >>> +++ Erstlinientherapie des NSCLC +++
15 Monate Gesamtüberleben in der Erstlinientherapie des NSCLC mit Cetuximab Die kürzlich auf dem Kongress „Multidisciplinary Symposium in Thoracic Oncology“ in Chicago vorgestellten Daten zeigen, dass Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC), die in der Erstlinie mit Erbitux in Kombination mit einer Platin-basierten Standardchemo- therapie behandelt wurden, signifikant länger überlebten als Patienten, die ausschließlich Chemotherapie erhielten. Insbesondere Patienten, die mit Erbitux® behandelt wurden und einen frühen akneähnlichen Hautausschlag entwickelten, profitierten mit einem medianen Gesamt- überleben von 15 Monaten (p < 0,001). >>> +++ Bronchialkarzinom – Wissenschaftler finden neue Therapieansätze +++ Entdeckung öffnet Tür zu individualisierten Behandlungstrategien Die bisher größte Studie zu Genveränderungen beim Adenokarzinom der Lunge hat vor allem in den durch das Rauchen bedingten Karzinomen eine Reihe von bekannten Onkogenen aufgespürt. Die Publikation in Nature (2008; 455, 1069-1075) liefert eine Reihe von neuen Therapieansätzen mit teilweise bereits bei anderen Krebserkrankungen eingesetzten Wirkstoffen. >>> +++ First-Line-Therapie des NSCLC +++ Finale Analyse bestätigt Wirksamkeit und Sicherheit von Avastin® beim NSCLC Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) wurde die finale Analyse der AVAiLStudie vorgestellt. Diese bestätigt den klinischen Nutzen von Bevacizumab in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom. Der zunehmend breite Einsatz von Bevacizumab (Avastin®) in der First-Line-Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (Non Small Cell Lung Cancer, NSCLC) basiert auf den Ergebnissen von zwei Phase-III-Studien, in denen der VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Hemmer in Kombination mit zwei unterschiedlichen Platin-haltigen Doubletten eine signifikante Überlegenheit gegenüber der alleinigen Chemotherapie zeigt. >>> +++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Langfristiger Nutzen von Erlotinib im Versorgungsalltag bestätigt
In der täglichen Praxis profitieren NSCLC-Patienten aus allen Subgruppen langfristig von der Second-Line-Therapie mit Erlotinib (Tarceva®). Dies belegen die bei der ASCO-Jahrestagung präsentierten Ergebnisse der Phase-IV-Studie TRUST sowie die Krankheitsverläufe einzelner Patienten, deren Erkrankung länger als 12 Monate stabilisiert werden konnte. Die mediane Überlebenszeit beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) liegt zwischen 6 Monaten (Stadium IV) und maximal einem Jahr (Stadium IIIB). Signifikant verbessern lässt sich die Prognose, wenn die Patienten in der zweiten Therapielinie mit Erlotinib behandelt werden. >>>
+++ 44. Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) +++
Studien zur gezielten Immuntherapie mit Mage-A3-ASCI zur Behandlung von Lungenkrebs und schwarzem Hautkrebs
GlaxoSmithKline präsentiert beim diesjährigen Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago neue Ergebnisse zur gezielten Krebs-Immuntherapie mit MAGE-A3-ASCI (Antigen-Specific Cancer Immuntherapeutic): Die Substanz zeigte in drei Studien ihr Potenzial als gezielte Immuntherapie zur Behandlung von metastasierten Melanomen und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). >>> +++ Zulassung für Topotecan-Hartkapseln in Europa +++
Behandlung mit Topotecan bei rezidiviertem SCLC jetzt auch oral möglich
Der in der Rezidivtherapie des kleinzelligen Lungenkrebses (SCLC) etablierte Wirkstoff Topotecan (Hycamtin®) steht nach Zulassung durch die Europäische Kommission jetzt auch in Form von Hartkapseln zur Verfügung. Die von dem Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK) entwickelte Substanz ist in intravenöser Form bereits seit 2006 zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem kleinzelligem Lungenkrebs erhältlich und gilt hier als Standard. >>> +++ Zielgerichtete Therapie des NSCLC +++
Cetuximab verlängert signifikant das Überleben in der Erstlinientherapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms
Die Hinzunahme von Cetuximab zu einer Platin-basierten Chemotherapie verlängert signifikant das Gesamtüberleben in der Erstlinientherapie des NSCLC. Diese Ergebnisse wurden am 1. Juni 2008 während der Plenary Session der 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt und bilden die Basis für die zukünftige Rolle von Cetuximab als Standard in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie in der Erstlinienbehandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom. Erbitux® (Cetuximab) ist somit die erste zielgerichtete Therapie, die einen signifikanten Überlebens-vorteil für NSCLC-Patienten über alle histologischen Subgruppen hinweg zeigt. >>> +++ Dresdner Interdisziplinäres Gespräch 2008 +++
Thorakale Tumoren im Alter – eine vielschichtige Herausforderung
Welche Besonderheiten sind bei der medizinischen Versorgung älterer Patienten mit thorakalen Tumoren zu beachten? Erste Antworten auf diese vielschichtige Herausforderung, die medizinische und ethische Aspekte gleichermaßen umfasst, gaben die Vorträge und Diskussionen des diesjährigen Dresdner Interdisziplinären Gesprächs. >>> +++ NSCLC: Gefitinib - effektiv wie Chemotherapie und besser verträglich +++
Zulassung für Tyrosinkinasehemmer GEFITINIB in Europa beantragt
AstraZeneca hat bei der europäischen Zulassungs-behörde EMEA die Zulassung für den onkologischen Wirkstoff IRESSA TM (Gefitinib) beantragt. Bei Gefitinib handelt es sich um einen oralen Tyrosinkinasehemmer (Epidermal Growth Factor Receptor-Tyrosinkinaseinhibitor - EGFR-TKI), der weltweit bereits in 36 Ländern zugelassen ist und unter dem Namen IRESSATM vertrieben wird. IRESSA TM wird bei Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, die zuvor bereits mit einer Chemotherapie behandelt wurden. >>> +++ Monotherapie bei fortgeschrittenem und metastasiertem NSCLC +++
Viel versprechende Daten aus Phase-II-Studien zu neuem Krebsmedikament von Boehringer Ingelheim bei Lungenkrebspatienten
Eine Monotherapie mit dem dreifachen Angiokinasehemmer BIBF 1120 (vorgesehener Handelsname VARGATEF TM) zeigt bei Patienten mit fortgeschrittenem und metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) eine viel versprechende Wirksamkeit und wird gut vertragen, so die Ergebnisse einer aktuellen Phase-II-Studie. Besonders von der Behandlung profitierte eine Untergruppe von 57 Patienten mit normalem bzw. mäßig eingeschränktem klinischen Allgemeinzustand (ECOG-Status 0 oder 1): Verglichen mit der Gesamtstudienpopulation erreichten diese Probanden ein längeres Gesamtüberleben (das mediane Gesamtüberleben betrug 9,5 Monate), ein längeres progressionsfreies Überleben (das mediane progressionsfreie Überleben betrug 2,9 Monate) und eine höhere SD-Rate (stable disease, stabile Erkrankung) von 59%. >>>