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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 

MYKOSEN

 
 

Längst betreffen opportunistische Pilzinfektionen durch Candida species nicht nur Patienten mit Leukämie und Knochenmarkstransplantation, sondern auch Patienten mit langem Intensivstationsaufenthalt, nach großen Operationen und anderen das Immunsystem beeinträchtigenden Systemerkrankungen.

+++ Invasive Candidosen +++
Echinocandine 1. Wahl bei kritisch kranken Patienten mit Candidainfektion
17. Januar 2012 – Intensivmedizinisch versorgte Patienten sind besonders anfällig für Pilzinfektionen und haben ein hohes Letalitätsrisiko. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 40.000 Menschen von dieser invasiven Candida-Infektion betroffen. Bei den Krankenhausinfektionen steht der Hefepilz inzwischen auf Platz 4 der Liste der gefährlichsten Erreger. Ein großes Problem ist die Zunahme resistenter Erreger.

Durch Behandlungsmaßnahmen wie z.B. große chirurgische Eingriffe, zentralvenöse Katheter und Hämodialyse wird die Entstehung von invasiven Candida-Infektionen aber noch weiter begünstigt. Um die Therapie so individuell wie möglich gestalten zu können, ist der Einsatz neuer Medikamenten-Klassen unverzichtbar. Echinocandine wie Micafungin (Mycamine®) erhalten in den aktuellen europäischen Leitlinien für die Behandlung kritisch Kranker den höchsten Empfehlungsgrad A-I.  >>> 

 

+++ Adäquate antimykotische Therapie +++
Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion sofort die beste verfügbare Therapie einleiten
Die Inzidenz invasiver Mykosen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, v. a. Patienten auf der Intensivstation sind besonders gefährdet. In rund 10 Prozent aller Sepsisfälle sind Pilze der Gattung Candida als Verursacher verantwortlich, wobei die Candidämie mit einer hohen Sterblichkeit von bis zu 50 Prozent einhergeht. Für die Prognose ist der rasche Beginn einer adäquaten antimykotischen Therapie entscheidend, da die Sterberate bei einer Verzögerung des Therapiestarts schon um wenige Stunden deutlich ansteigt.  >>> 


+++ Höchste Evidenz für Prophylaxe mit Posaconazol bestätigt +++
Neue Leitlinien berücksichtigen Evidenz

Die demnächst aktualisiert erscheinenden Leitlinien „Infektionen bei Neutropenie“ der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) weisen für die Prophylaxe invasiver Pilzinfektionen (IFI) mit Posaconazol (Noxafil®) bei bestimmten Patienten die höchste Evidenz aus. Damit bestätigen sie die guten Ergebnisse aus klinischer Praxis und Studien, die Experten anlässlich der DGHO-Jahrestagung in Wien diskutierten.  >>>

+++ Übelkeit und Erbrechen - unverändert ein Problem? +++
Die Möglichkeiten der antiemetischen Prophylaxe ausschöpfen!
Folgt die Praxis der Leitlinie?

Patientenbefragungen hinsichtlich Lebensqualität beeinträchtigender Nebenwirkungen in Folge von Chemotherapie zeigen, dass Übelkeit und Erbrechen Patienten nach wie vor stark beeinträchtigen. Persönliche Erfahrungen aus Workshops mit Pflegekräften bestätigen diese Patientenwahrnehmung, unterstrich Dr. med. Stefan Paepke, Frauen-Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München im Rahmen des 11. Münchner Fachpresseworkshops.  >>>

+++ Antimykotische Therapie bei hämatologischen Hochrisikopatienten +++
Empirische antimykotische Therapie bei hämatologischen Hochrisikopatienten –Symbiose aus Wirkspektrum und Effektivität

Die Häufigkeit von invasiven Pilzerkrankungen nimmt bei Patienten in der Hämatologie und Onkologie in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. Die Morbidität und Mortalität dieser Infektionen sind hoch. Im Rahmen des 11. Münchner Fachpresseworkshops „Supportiv-Therapie in der Onkologie“ werden die aktuellen Guidelines der European Conference on Infections in Leukemia zur empirischen antimykotischen Behandlung vorgestellt und ihre Bedeutung bei Patienten in der Hämato-Onkologie diskutiert.  >>>

+++ Orale Candidose +++
Therapiefortschritt durch innovative Miconazol-Buccaltablette
Immunsupprimierte Patienten wie Tumorpatienten unter Radio- oder Chemotherapie oder HIV-Patienten erkranken sehr häufig an einer oralen Candidose. Für die hochdosierte lokale Therapie der oralen Candidose steht ab sofort eine mucoadhäsive Buccaltablette mit 50 mg Miconazol (Loramyc®) zur Verfügung, die einmal täglich angewendet wird. Loramyc® führt bei guter Verträglichkeit rasch und lange anhaltend zu einer hohen Konzentration von Miconazol im Speichel.  >>>
 
+++ Antimykotische Therapie bei invasiven Candidainfektionen +++
Invasive Candida-Infektionen treten sehr häufig bei Patienten mit schweren Grund­erkran­kungen auf. Der frühe Therapiebeginn ist wichtig.
Risiko­fak­toren für eine Erkrankung sind beispielsweise zentral­venöse Katheter, The­ra­pien mit Breitspektrum­anti­biotika, abdo­minelle Opera­tionen, Diabetes mellitus, syste­mische Steroid-Therapien, Pankreatitis, Hämodialyse oder Besiedelung der Schleimhäute mit dem Hefepilz Candida. Die häufigste Form der invasiven Candidiasis ist die Candidämie, die Infektion des Blutstroms mit Candida-Pilzen. Eine US-amerikanische prospektive Analyse zeigte deutlich: In über 24.000 Fällen der Erreger von im Krankenhaus erworbenen Septikämien stehen Candida-Spezies in der Rangfolge auf Platz vier.  >>>


+++ Posaconazol-Prophylaxe reduziert Inzidenz invasiver Mykosen +++
Erste Erfahrungen sprechen dafür, dass die Posaconazol-Prophylaxe auch im klinischen Alltag invasive Mykosen reduziert, die pilzbedingte Sterblichkeit verringert und möglicherweise Kosten spart. >>>


+++ VIELVERSPRECHENDE OPTION IN DER PROPHYLAXE INVASIVER MYKOSEN +++
Aufgrund überzeugender Ergebnisse zweier großer randomisierter Studien wurde das Triazolderivat Posaconazol (NOXAFIL®) bereits im Oktober 2006 zur Prophylaxe invasiver Mykosen bei AML/MDS-Risikopatienten unter Remissions-induzierender Chemotherapie mit erwarteter längerfristiger Neutropenie und bei Patienten mit Hochdosis-Immunsuppression bei GvHD nach HSCT zugelassen. Dadurch werden die Überlebenschancen dieser Patienten deutlich verbessert. >>>


+++ Therapie invasiver Mykosen bei Hochrisikopatienten +++
Für den Einsatz von Posaconazol zur antimykotischen Prophylaxe spricht nicht nur seine in zwei großen Studien belegte Wirksamkeit, sondern auch das im Vergleich zu anderen Regimes sehr wahrscheinlich günstige Kosten-Nutzen-Verhältnis (Analyse bei AML/MDS-Patienten). Der Resistenzentwicklung von Pilzen wird durch die Prophylaxe kein Vorschub geleistet. >>>


+++ Prophylaxe invasiver Mykosen bei Leukämie mit höchstem Evidenzgrad +++
In der ersten europäischen Leitlinie zur antimikrobiellen Therapie bei Leukämiepatienten, die auf dem diesjährigen ECCMID vorgestellt wurde, wird Posaconazol zur antimykotischen Prophylaxe mit dem höchsten Evidenzgrad AI empfohlen. >>>

 

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