
| +++ Kniegelenkersatz +++ Effektive Analgesie verbessert Therapieerfolg und Rehabilitationsergebnis. 15. Mai 2012 – Mit jährlich etwa 175.000 Erstimplantationen und cirka 23.000 Revisionsoperationen am Kniegelenk sind Knieimplantate (Knie-Totalendoprothesen/TEPs) in Deutschland nach Hüftimplantaten die zweithäufigsten Endoprothesen. Da diese Operationen am offenen Knie erhebliche Schmerzen hervorrufen, ist eine effektive, kontinuierliche und individuell ausgerichtete Schmerztherapie ausschlaggebend für den gesamten Behandlungserfolg. Ziel muss es sein, in jeder Behandlungsphase die für den Patienten in der jeweiligen Situation notwendige effektive Schmerzlinderung zu garantieren und damit postoperativ wieder eine maximal erreichbare Lebensqualität zu ermöglichen. Eine effektive Schmerztherapie vor, während und nach einer Kniegelenkimplantation verbessert den Therapie- und den Rehabilitationserfolg. So lautete das Fazit der internationalen Expertenempfehlung „Schmerztherapie bei Kniegelenkersatz“, die auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 60. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. in Baden-Baden vorgestellt wurde. >>> |

| +++ Perioperative Patientenerwärmung +++ Vermeidung von Hypothermien – Vorteile für Patient und Klinik 9. Januar 2012 – In Deutschland werden jährlich mehr als 14 Millionen Operationen durchgeführt. Hierbei wird oft unterschätzt, dass jede Anästhesie mit einer Gefahr für eine Hypothermie verbunden ist, da anästhesierte Patienten nicht in der Lage sind ihre Körpertemperatur zu regulieren. Die physiologischen Folgen einer Narkose setzen praktisch jeden Patienten dem Risiko einer unbeabsichtigten Hypothermie aus, unabhängig von Alter, Geschlecht oder körperlichem Zustand. Hypothermien können Auslöser für zahlreiche klinische Komplikationen wie Wundinfektionen, Blutungen und kardiologischen Komplikationen sein, die nicht nur für den Patienten mit einem höheren Mortalitätsrisiko verbunden sind, sondern auch für die Klinik einen erhöhten Kostenaufwand bedeuten. Systeme basierend auf konvektiver Lufterwärmung sollten daher inzwischen zur Standardausrüstung jeder Klinik gehören. >>> |

| +++ Volkskrankheit Rückenschmerz +++ Neue Patienteninformationen zum Thema Kreuzschmerz veröffentlicht 22. Dezember 2011 – Die ausführliche Patienten-Leitlinie „Kreuzschmerz“ und die beiden Kurzinformationen „Akuter Kreuzschmerz“ und „Chronischer Kreuzschmerz“ vermitteln in verständlicher Form, was Kreuzschmerzen sind, wie sie entstehen können und wie sie behandelt werden. Diese Beschwerden gehören in Deutschland zu den am häufigsten angegebenen Schmerzen überhaupt. Etwa drei von vier Deutschen sagen, dass sie mindestens einmal in ihrem Leben Kreuzschmerzen gehabt haben. Bei der Behandlung von Kreuzschmerzen hat sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen. Statt passiver Therapieformen, wie Schonen oder Bettruhe, wird heute eher das Gegenteil empfohlen, zum Beispiel Bewegung. Für Ärzte ist es oft nicht leicht, dies den Patienten zu vermitteln. Die neu erschienene Patienten-Leitlinie „Kreuzschmerz“ will deshalb sowohl Betroffene informieren, als auch Ärzte bei der Aufklärung ihrer Patienten unterstützen. >>> |

| +++ Versorgungsatlas Schmerz +++ Gemeinsam an den richtigen Stellen der Schmerzversorgung ansetzen Berlin – In Deutschland gibt es etwa 13 Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen. Aber nur rund 20 Prozent der Betroffenen erhalten eine adäquate Therapie. Bis zum Projekt „Versorgungsatlas Schmerz“ war die Datenlage zur Versorgungssituation im Bereich Schmerz ungenügend. Das bisher einmalige Projekt wurde im Jahr 2008 von dem Unternehmen Grünenthal mit dem Hintergrund die Versorgungssituation von Schmerzpatienten in Deutschland abzubilden, initiiert. Anhand von Krankenkassen-Routinedaten wurden die Schmerzpatienten in Deutschland gruppiert und die gegenwärtige Versorgungssituation analysiert. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, AOK Niedersachsen und der DAK wurde ein entsprechendes Studiendesign aufgesetzt. Insgesamt flossen Datensätze von über sieben Millionen Versicherten beider Krankenkassen in die Untersuchung ein. Der Versorgungsatlas Schmerz beschreibt als erste Publikation die verschiedenen Schmerzarten anhand eines neuen Algorithmus sowie die damit verbundenen Versorgungsstrukturen. >>> |
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+++ Volkskrankheit Arthrose +++ Schmerzbehandlung in der Orthopädie: Therapien im Spannungsfeld zwischen Leitlinien und Praxistauglichkeit Berlin – Die Arthrose stellt heute in der westlichen Welt eine Volkskrankheit dar: Rund 50 Prozent der über 65-Jährigen haben deutliche radiologische Zeichen einer Arthrose; ein Teil davon mit schwersten Symptomen. Laut WHO ist die Arthrose der vierthäufigste Grund einer Arbeitsunfähigkeit bei Frauen und der achthäufigste bei Männern. Am häufigsten tritt Arthrose im Bereich der tragenden Gelenke auf, wie Knie und Hüfte. In den meisten Fällen sind degenerative oder traumatisch bedingte Veränderungen der Gelenke eine Ursache für eine Arthrose-Erkrankung. Internationale Leitlinien sollen den Arzt als Orientierung im Therapiealltag unterstützen. Auch die EULAR Leitlinien dienen hierzu als gute Stütze für den Praxisalltag in der Behandlung von Schmerzen wie bei der Arthrose. Jeder Arzt muss jedoch in der Praxis eine engere Wahl unter den vielen verschiedenen Therapiemöglichkeiten treffen, so dass dem Patienten, unter Berücksichtigung von Wirksamkeit und Sicherheit der Maßnahmen, am besten geholfen werden kann. >>> | 
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 Dr. Gerhard Müller-Schwefe | +++ Supreme-Studie +++ Neueste Evidenz in der Rückenschmerztherapie – Schmerzursachen, rationale Therapie und Leitlinien Mannheim, Deutscher Schmerzkongress 2011 – Rückenschmerzen sind der häufigste Grund für den Weg zum Arzt. Etwa 80 % der Deutschen leiden zeitweise darunter, für rund jeden sechsten sind sie sogar chronisch. Bei jungen Patienten werden die Beschwerden zumeist durch eine Funktionsstörung der Wirbelgelenke aufgrund von Fehl- und Überlastung ausgelöst. In späteren Jahren stehen häufig Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule (z. B. Arthrose) im Vordergrund. Fehlhaltungen und oft einseitige Belastung der Wirbelsäule können auch zu Bandscheibenvorfällen führen. In allen Fällen kommt es zu entzündlichen Prozessen und dadurch zu anhaltenden Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen. Rund sechs Prozent aller Krankheitskosten und fünfzehn Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland gehen auf Rückenerkrankungen zurück. Das Ziel einer adäquaten Schmerztherapie ist es, den Schmerz so weit zu reduzieren, dass Chronifizierungsvorgänge unterbunden werden und eine Mobilisierung erreicht wird. Leitlinien sollen daher als Entscheidungshilfe in der Patientenversorgung dienen, doch sorgen diese zunehmend für Desorientierung bei Ärzten und Patienten. Leitlinien, wie die Nationale Versorgungsleitlinie entsprechen weder den praktischen Erfahrungen engagierter Schmerztherapeuten, noch berücksichtigen sie die Erwartungen betroffener Patienten. >>> |
+++ Schmerztherapie im Alter +++
22. Deutscher interdisziplinärer Schmerz und Palliativkongress: Buprenorphinhaltiges 7-Tage-Pflaster – mit vielen Vorteilen für ältere Schmerzpatienten
Frankfurt, 24. März 2011 – Chronische Schmerzen führen nicht selten zu vielschichtigen physischen und psychosozialen Veränderungen des Patienten. Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln, Einschränkungen im alltäglichen Leben, Immobilität, Schlafstörungen, Ängste, Wut oder Depressionen können integraler Bestandteil des chronischen Schmerzzustandes werden und einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität nehmen. Umso wichtiger ist eine effiziente Schmerztherapie. Doch diese gestaltet sich oft gerade in der Gruppe der betagten und auch der hochbetagten Patienten besonders schwierig. ‚Underreporting of Pain‘, Störungen der Kommunikation oder aber veränderte Schmerzwahrnehmung können die Diagnostik erheblich erschweren. Die Folge: Gerade diese Patienten-Gruppe wird oft unzureichend behandelt. >>>
+++ 100 Tage Palexia® retard +++
Erste Praxiserfahrungen mit dem neuen Analgetikum sind sehr viel versprechend
Aachen, 8.2. 2011 – Seit Oktober 2010 ist mit Palexia® retard der erste Vertreter der vorgeschlagenen neuen Substanzklasse der MOR-NRI in Deutschland auf dem Markt. Die ersten Praxis-Erfahrungen mit dem Analgetikum spiegeln die Ergebnisse der zahlreichen Studien wieder. Tapentadol wurde bei unterschiedlichen Indikationen, unter anderem bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen sowie bei Schmerzen aufgrund von Arthrose und diabetischer Polyneuropathie untersucht. Im Vergleich zum starken klassischen Opioid Oxycodon wurden unter Tapentadol bei vergleichbarer analgetischer Wirksamkeit deutlich weniger opioid-typische Nebenwirkungen beobachtet. Durch diese verbesserte Verträglichkeit – gerade bei gastrointestinalen und ZNS-Nebenwirkungen – gab es im Vergleich deutlich weniger Therapieabbrüche. >>>
+++ Therapie chronischer Schmerzen +++
7-Tage-Schmerzpflaster überzeugt auch in Langzeittherapie
München – Opioide gewinnen bei der Behandlung nicht tumorbedingter chronischer Schmerzen immer mehr an Bedeutung – insbesondere transdermale Applikations-systeme spielen wegen ihrer einfachen Anwendung eine wichtige Rolle. Das buprenorphinhaltige 7-Tage-Schmerzpflaster Norspan® nimmt bei der Therapie nicht tumor-bedingter Schmerzzustände eine zentrale Stellung ein: Gerade im Alter, wenn Komorbiditäten, metabolische Veränderungen oder Non-Compliance die Therapieansätze komplizieren, profitieren Patienten, Ärzte und Pflegende von der Reduktion der Tablettenlast und der einfachen Anwendung. Der transdermale Applikationsweg führt zu einem gleichmäßigen Wirkstoffspiegel über sieben Tage und ermöglicht so eine dauerhafte Schmerzkontrolle über eine gesamte Woche – zum Beispiel bei Patienten, die zuvor mit NSAR oder Tramadol unzureichend behandelt waren. Aktuelle Daten einer nicht-interventionellen Studie liefern neue umfangreiche Erkenntnisse mit dieser Applikationsform zur Schmerztherapie aus Patientensicht. Dabei erweist sich Norspan® als adäquate Therapie insbesondere bei Neuropathien und Arthropathien, gefolgt von Rücken-schmerzen, Weichteilerkrankungen und Chondropathien. >>>
+++ Zwei starke Schweizer Marken +++
Modernes Schmerzmanagement mit Flector®-Schmerzpflaster und neue Therapieoption mit Sinovial® in der Arthrosetherapie
Berlin – In Deutschland ereignen sich jährlich über eine Million Sportverletzungen. Die Therapiekosten dieser Verletzungen betragen rund 1,5 Milliarden pro Jahr. Das macht etwa ein Prozent der gesamten Gesundheitskosten in Deutschland aus. Glücklicherweise handelt es sich häufig um einfachere Verletzungen, die in den allermeisten Fällen konservativ, d. h. ohne Operation behandelt werden können. Die Arthrose stellt in der westlichen Welt eine Volkskrankheit dar: Rund 50 Prozent der über 65-Jährigen haben deutliche radiologische Zeichen einer Arthrose; ein Teil davon mit schweren Symptomen. Laut WHO ist die Arthrose der vierthäufigste Grund einer Arbeitsunfähigkeit bei Frauen und der achthäufigste bei Männern. Am häufigsten tritt Arthrose im Bereich der tragenden Gelenke auf, wie Knie und Hüfte. >>>
+++ ROMEO2 für die Wirbelsäulenchirurgie +++
Symposium mit Neuheiten aus der Wirbelsäulenchirurgie auf der DWG
Bremen – Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH präsentiert als exklusiver Vertriebspartner von Spineart SA in Deutschland das neue ROMEO2® MIS, ein innovatives, minimal-invasives Pedikelschraubensystem, das erstmals einen k-drahtlosen Zugang gewährt, im Rahmen der 5. Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft vom 16.-18. Dezember 2010 in Bremen. Entsprechend der Richtlinien der Wirbelsäulenchirurgie umfasst die operative Therapie die Wiederherstellung der Wirbelsäulenstatik und die Druckentlastung der nervalen Strukturen beispielsweise mittels einer Ballonkyphoplastie, einer Vertebroplastie oder eines Implantats. Die drei häufigsten chirurgischen Eingriffe bei degenerativen Erkrankungen an der Wirbelsäule sind die Dekompression einzelner oder mehrerer Segmente des Spinalkanals, die Spondylodese, als operative Fusion mindestens zweier Wirbelkörper, und die Prothesenimplantation. >>>
+++ Knorpelzellen mit kleinen Schnitten transplantiert +++
Orthopäden der Universitätsmedizin Mannheim transplantieren nachgezüchtete Knorpelzellen minimal-invasiv in erkranktes Hüftgelenk
Mannheim – Das Wort ist ein echter Zungenbrecher – aber dahinter verbirgt sich eine großartige Zukunftsperspektive bei der Therapie von Gelenkschmerzen: Chondrozyten-Transplantation. Orthopäden der Universitäts-Medizin Mannheim (UMM) haben jetzt erstmals nachgezüchtete Knorpelzellen minimal-invasiv in ein Hüftgelenk transplantiert. Die Operationszeit reduzierte sich dadurch erheblich auf knapp über eine Stunde – und damit auf nicht einmal die Hälfte der sonst zu veranschlagenden Zeit. >>>
+++ Expertenwissen über Gelenkschäden gefragt +++
Orthopädisch-Unfallchirurgisches Zentrum der UMM leitet zwei Studien zur Vermehrung und Transplantation von Knorpelzellen
Mannheim – Dem Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist die Leitung von zwei Studien übertragen worden, die sich der Behandlung von Knorpelschädigungen im Kniegelenk widmen. Bekanntlich müssen Medikamente und Medizinprodukte vor deren Zulassung als Arzneimittel einer strengen wissenschaftlichen Prüfung unterzogen werden, die wissenschaftliche Leitung für das europaweite Verfahren übernehmen die Mannheimer Orthopäden – im konkreten Fall geht es um ein Transplantat von Knorpelgewebe, das außerhalb des Körpers aus zuvor entnommenen Zellen nachgezüchtet und in das betroffene Gelenk eingesetzt wird. >>>
+++ Rückenschmerzen +++
Neue Daten – Moderne Konzepte – Zielgerichtete Therapie
Mannheim – Rückenschmerzen gehören zu den großen Volkskrankheiten, das sieht man an den Statistiken: Zwischen 27 – 40 Prozent der Deutschen leiden unter den Symptomen. 70 Prozent haben sogar mindestens einmal pro Jahr Schmerzen und etwa 80 Prozent geben an mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen zu leiden. Diese Schmerzen sind die zweithäufigste Ursache für einen Arztbesuch (Infektionen des Atemtrakts ist die häufigste Ursache). Die Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen leidet am meisten darunter. Aber auch Kinder bleiben davon nicht geschont. Vor allem jene, die Haltungsschäden aufgrund von Bewegungsarmut haben. Die muskulären Ursachen können durch eingehende körperliche Untersuchung des Patienten diagnostiziert werden und erfordern eine ursachenorientierte effektive Therapie. Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses 2010 in Mannheim wurden neue Daten, spezifische Ursache sowie zielgerichtete Therapiemöglichkeiten von Rückenschmerzen vorgestellt und diskutiert. >>>
+++ Gelenke reparieren statt künstlich ersetzen +++
Arthrose ist mehr als ein Gelenkverschleiß im Alter
Hamburg – Mehr als die Hälfte aller 65-Jährigen leidet an einer Arthrose. Bei den Betroffenen baut sich nach und nach der Gelenkknorpel ab. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass es sich dabei nicht nur um altersbedingte Abnutzungserscheinungen handelt. Der Krankheit liegen vielmehr Stoffwechselvorgänge zugrunde, die auch bei der Knochenbildung des Embryos vorkommen. Die Erforschung dieser Vorgänge war ein Thema auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 15. bis zum 18. September 2010 in Hamburg. Die DGRh tagte dort gemeinsam mit der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). >>>
+++ Neue Medikamente gegen Gicht +++
Stoffwechselstörung aktiviert Immunsystem und führt zu schmerzhafter Gelenkentzündung
Hamburg – Rund zwei Prozent der Bundesbürger leiden an Gicht. Bei dieser Stoffwechselstörung häuft der Körper so viel Harnsäure an, dass sich deren Kristalle in den Gelenken ablagern und dort Entzündungen verursachen. Mediziner haben inzwischen entschlüsselt, dass die körpereigene Abwehr bei der Erkrankung eine maßgebliche Rolle spielt. Vor allem zwei Wirkstoffe können die immun vermittelten Entzündungen gezielt stoppen und sind jetzt kurz vor der Zulassung. Über das Potenzial dieser Substanzen diskutierten Experten auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 15. bis 18. September 2010 in Hamburg. >>>
+++ Orale Thromboseprophylaxe +++
Ein neues und sicheres Konzept in der klinischen Umsetzung
Hamburg, 30. Juni 2010. Knie- und Hüftgelenksersatz-Operationen zählen in der Zwischenzeit zum Alltag in orthopädischen Kliniken. „Trotz aller Routine handelt es sich dabei um Eingriffe mit einem hohen Risiko für thromboembolische Komplikationen“, mahnte Professor Dr. med. Wolfgang Rüther, Bad Bramstedt. In Gefahr sind vor allem frisch Operierte nach schweren Hüftgelenkersatzoperationen oder Knieoperationen. Thrombosen können sich häufig von dem Ort lösen, an dem sie sich gebildet haben, werden vom Blutstrom durch den Körper transportiert und können so die Blutversorgung lebenswichtiger Organe blockieren. Die aktuellen Leitlinien sehen daher eine medikamentöse Thromboseprophylaxe von 11 bis 14 Tagen (nach Kniegelenksersatz-Operationen) beziehungsweise von 28 bis 35 Tagen (nach Hüftgelenksersatz-Operationen) vor. >>>
+++ Perspektivenwechsel Rückenschmerz +++
Aktivierung der nervalen Reparatur bei Wirbelsäulen-Syndromen
München – Rückenschmerzen, eine Volkskrankheit von der 85 % aller Bundesbürger mindestens einmal in ihrem Leben betroffen sind. Den Teufelskreis Rückenschmerzen zu durchbrechen, ist keine leichte Aufgabe. Häufig ist ein Umdenken erforderlich. Statt Schonhaltung ist körperliche Aktivität der Betroffenen gefragt und anstelle einer Schmerztherapie tritt zunehmend die Behandlung der Ursachen in den Vordergrund - Nervale Reparatur - und Regenerationsmechanismen können im Rahmen eines kausalen Therapiekonzeptes gezielt aktiviert werden. >>>
+++ Therapie stumpfer Traumata +++
Breites Wirkprofil der pflanzlichen Schmerzsalbe Traumaplant® klinisch gut belegt
München - Beinwell hat eine lange Tradition in der Behandlung stumpfer Traumata wie Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen der Muskeln und Bänder. Mit dem Beinwell-Präparat Traumaplant® steht eine klinisch-pharmakologisch breit dokumentierte pflanzliche Schmerzsalbe zur Verfügung, die sich durch eine sehr gute Verträglichkeit auszeichnet. Aktuelle Untersuchungen belegen der Salbe ausgeprägte antiödematöse, analgetische, entzündungshemmende und zugleich wundheilungsfördernde Eigenschaften. Der Münchener Orthopäde und Sportmediziner Professor Dr. med. Wolfgang Pförringer gab auf einer Pressekonferenz einen Überblick über die exzellente Studienlage zu Traumaplant. >>>
+++ Neue Therapieoption bei Rückenschmerzen +++
Schmerzsyndrom in seiner Gesamtheit sehen
Rund 80 Prozent der Bevölkerung leiden einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Wird die Erkrankung chronisch, ist das gesamte Leben dadurch beeinflusst. Schlafstörungen, psychische Belastungen und Arbeitsunfähigkeit schränken die Lebensqualität erheblich ein. Aber auch die volkswirtschaftlichen Kosten sind sehr hoch, betonte Professor Dr. med. J.- Matthias Graf von der Schulenburg vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Kiel. Die durch Rückenschmerzen verursachten Kosten werden jährlich auf etwa 17 bis 22 Milliarden Euro geschätzt. Die direkten Kosten, wie Krankenhausaufenthalte, Arztbesuche und Medikamente machen dabei nur einen geringen Teil aus im Vergleich zu den indirekten Kosten wie Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung, so Graf von der Schulenburg. >>>
+++ Akutkomplikation tiefer Venenthrombosen +++
Rivaroxaban in der Thromboseprophylaxe und Therapie
Rivaroxaban beugt bei Patienten nach einer elektiven totalen Knie- und Hüftgelenkersatzoperation venösen Thromboembolien besser vor als Enoxaparin. Der neue Therapieansatz mit Rivaroxaban fand Anerkennung. Forscher der Bayer Schering Pharma AG wurden im Dezember 2009 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet. Damit steht mit Xarelto® ein modernes Medikament zur Verfügung, das einmal täglich als Tablette eingenommen wird und die Thromboseprophylaxe deutlich verbessert. >>>
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+++ Rücken & Ergonomisches Arbeiten am Arbeitsplatz +++ Ergonomisches Arbeiten mit ergonomischen Mäusen und Tastaturen von Microsoft Über 40 % aller Büroangestellten leiden an Rückenschmerzen. Die betriebswirtschaftlichen Ausfälle summieren sich für die Unternehmen zu einer ernsten Belastung, der volkswirtschaftliche Schaden ist immens. Dabei sind Ursachen, Präventionsmöglichkeiten und Heilmethoden bekannt. Im Kontext anderer Zivilisationskrankheiten sind Haltungs-schäden durch PC-Arbeit sicher nicht im Vordergrund des gesellschaftlichen Bewusstseins - und nur marginal Gegenstand der Medienberichterstattung. „Rückenschmerzen“ klingt unaufgeregt und Rückengymnastik zählt für viele zu eher banalen Präventionsmaßnahmen. Experten gewichten allerdings zu Recht völlig anders. Sie kennen das komplexe Zusammenwirken von Wirbelsäule, Rückenmuskulatur und Bauchmuskulatur. >>> | 
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+++ Gesundmeldung statt Krankmeldung +++
Arbeiten mit chronischer Erkrankung – ungenutzte Potenziale erschließen – Arbeitsfähigkeit erhalten
Berlin, 03. März 2010 – Rund 30 Prozent aller Krankheitstage gehen auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats zurück – dazu gehören chronische Krankheiten wie entzündliches Rheuma, aber auch Rückenschmerzen oder ein Mausarm. Außerdem zählen sie zu den häufigsten Ursachen für eine krankheitsbedingte Frühberentung, wie der heute in Berlin vorgestellte deutsche „Fit for Work“-Report der unabhängigen britischen Work Foundation zeigt. Diese Erkrankungen haben somit nicht nur für die Erkrankten selbst, sondern auch für die Wirtschaft eine große Bedeutung, durch sie entstehen der Gesellschaft jährlich Kosten von insgesamt 26 Milliarden Euro. Verbesserungen beim Umgang mit diesen Erkrankungen sind aufgrund der damit verbundenen direkten und indirekten Kosten gesellschaftspolitisch von großer Relevanz. Hier sind alle Beteiligten zum Handeln aufgerufen. >>>
+++ Aktueller Bericht „Fit for Work” +++
Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats und der deutsche Arbeitsmarkt
Berlin, 03. März 2010 – Der veröffentlichte Bericht „Fit for Work“ zeigt, dass Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats, zu denen mehr als 200 Erkrankungen wie Arthritis, Rückenschmerzen sowie Gelenk-, Muskel- und Sehnenschäden zählen, die Hauptursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten in Deutschland sind. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats verursachen 30 Prozent aller Abwesenheitstage in Deutschland. Der neue Bericht stellt fest: Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats kosten Deutschland 26.6 Milliarden EURO an direkten Kosten und Produktivitätsausfall. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sind die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle, aber aufgrund von mangelnden Spezialisten und Ressourcen scheitern die Bemühungen, den Erkrankten die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen. >>>
+++ Schmerzversorgung in Deutschland ungenügend +++
Patienten mit Rückenschmerzen nicht ausreichend versorgt
Berlin, 16.02.2010 - In Deutschland werden die meisten Patienten, die an Rückenschmerzen leiden, unzureichend versorgt. Jedoch könnten gezielte Therapien hohe Folgekosten verhindern. Dies belegt der neue "Versorgungsatlas Schmerz". Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon einmal im Jahr. "Bisher wusste man zu wenig über die tatsächliche Versorgungssituation der Betroffenen", sagte Professor Dr. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik aus Bremen, auf einer Pressekonferenz in Berlin. >>>
+++ 8. Berliner Gespräche +++
Medizinische Innovationen – Gefordert, gefördert und dann blockiert?
Immer wieder werden aussichtsreiche medizinische Innovationen auf dem Weg zum Patienten durch Gesetze und Regelwerke ausgebremst. Auf der Strecke bleibt dann vor allem der Patient. Doppelt ärgerlich: Häufig versanden dabei öffentliche Forschungsgelder in Millionenhöhe. Viele zukunftsweisende Verfahren, besonders im orthopädischen Bereich, laufen Gefahr, an einer wachsenden Überregulierung zu scheitern. Kleine Firmen können den Aufwand für Zulassung und Dokumentation nicht mehr allein schultern; die Zeitspanne zwischen Produktentwicklung und Markteintritt verlängert sich dramatisch. Nicht selten erfolgt schließlich die Wertschöpfung außerhalb der Europäischen Union oder Technologiepotenziale werden überhaupt nicht genutzt. >>>
+++ Osteoanabole Therapie ist eine tragende Therapiesäule +++
Expertengespräch zum Stellenwert von Parathormon bei postmenopausaler Osteoporose
Stuttgart, Januar 2010 – Die postmenopausale Osteoporose wird allen Aufklärungskampagnen zum Trotz oft noch immer nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig genug behandelt. In der spezifischen Osteoporosetherapie ist es mit Parathormon (PTH) erstmals möglich, neuen stabilen Knochen aufzubauen; doch beim konkreten Einsatz in der Praxis treten oft Fragen auf. Osteoporose-Experten aus Klinik und Praxis trafen sich daher zu einem Erfahrungsaustausch und diskutierten im Rahmen eines Roundtable-Gesprächs unter der Moderation von Professor Dr. med. Andreas Kurth, Direktor der Klinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz, den Stellenwert und die Indikationen der osteoanabolen Therapie mit rekombinantem humanen Parathormon in der Therapie der postmenopausalen Osteoporose. >>>
+++ Basisdiagnostik und spezifische Osteoporosetherapie +++
Osteoanabole Osteoporosetherapie im Kontext der neuen DVO Leitlinien
Berlin – Das Krankheitsbild der Osteoporose stellt ein weltweit zunehmendes Problem dar und wird von der WHO als eine der 10 ökonomisch bedeutsamsten Volkskrankheiten eingestuft. Das Risiko für eine Frau, im Laufe ihres Lebens eine durch Knochenschwund bedingte Fraktur zu erleiden, beträgt rund 40 Prozent und ist damit ähnlich hoch wie das Risiko einer koronaren Herzerkrankung (30 bis 40 Prozent). Jede zweite Frau und jeder fünfte Mann erleiden im Laufe ihres Lebens eine osteoporosebedingte Fraktur. Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, an den Folgen dieser Fraktur zu versterben, höher als an den Folgen von Brust- und Ovarialkarzinom zusammengenommen. Diesen Tatsachen zum Trotz erhalten die vermeintlich spektakuläreren Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen weit mehr Öffentlichkeitsinteresse als die oft fälschlicherweise als weniger lebensbedrohlich empfundenen anderen Erkrankungen. Annähernd ein Viertel der älteren Patienten mit hüftnaher Fraktur verstirbt innerhalb eines Jahres nach dem Frakturgeschehen, viele Patienten können anschließend das Bett nicht mehr verlassen, sind pflegebedürftig und sozial isoliert. >>>
+++ Neues Wirkprinzip zur Behandlung von Osteoporose +++
Zukünftiger Stellenwert der RANK-Ligand Hemmung in der Osteoporosetherapie
Berlin – Bei einem Knochenschutz durch Blockade von RANK-Ligand handelt es sich um ein grundlegend neues Wirkprinzip zur Behandlung von Osteoporose. Nachdem der Antikörper Denosumab seine Wirksamkeit in der in diesem Jahr publizierten Phase-III-Studie „FREEDOM“ unter Beweis stellen konnte, wird im nächsten Jahr mit der Zulassung gerechnet. Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit der subkutanen Injektion, da sich dadurch die Compliance verbessern lässt, so die Ansicht der Experten beim Symposium „Zukünftiger Stellenwert der RANK-Ligand-Hemmung in der Osteoporose-Therapie“ im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2009 in Berlin. In Deutschland sind ca. 7,8 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt, die Inzidenz steigt aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung dramatisch an. Nach Ausführung von Prof. Dr. med. Peyman Hadji, Philipps-Universität Marburg, werden in Deutschland nur 15 Prozent der Gesamtkosten für Medikamente ausgegeben, der Löwenanteil entsteht durch stationäre Pflege und Behandlung der Frakturen. >>>
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| +++ Vielversprechendes Behandlungsverfahren für Wirbelsäulen-Metastasen +++ Weltweit erstmalig: Intraoperative Radiotherapie während der operativen Therapie des Wirbelkörpers
Am Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungs-verfahren für Metastasen der Wirbelsäule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zunächst intraoperativ bestrahlt werden und anschließend der Wirbelkörper über denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird. Das neue Verfahren verspricht neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann. >>> |
+++ Blutmanagement-Programme gefordert +++
Präoperative Anämie medikamentös behandelnmedikamentös behandeln
Berlin - Ein Drittel der Patienten, die sich einer Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation unterziehen, weisen einen Hämoglobin-Wert unter 13 g/dl bei Männern bzw. unter 12 g/dl bei Frauen auf und liegen damit unter den von der WHO geforderten Werten. Diese Anämie ist mit einer erhöhten postoperativen Morbidität und Mortalität und mit häufigeren Transfusionen verbunden. Transfundierte Patienten haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und eine längere Krankenhaus-Verweildauer. Ein gängiges autologes Hämotherapieverfahren, die Eigenblutspende, kann unter bestimmten Bedingungen eine präoperative Anämie noch verstärken und erhöht insgesamt das Risiko für Transfusionen. Um Transfusionen zu vermeiden, sind neue Standards in der Diagnostik und Therapie einer präoperativen Anämie notwendig. Anlässlich einer Sitzung im Rahmen des diesjährigen HAI 2009, forderten Experten die Implementierung von Blutmanagement-Programmen, wie sie in anderen Ländern bereits existieren. Bestandteil eines solchen Programms kann auch die medikamentöse Behandlung der Anämie mit ERYPO® (Epoetin alfa) sein. >>>
+++ Rationale Therapie von Rückenschmerzen und Osteoporose +++
Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände
Berlin – In Deutschland werden Millionen Menschen zu chronischen Schmerzpatienten, obwohl das bei einem großen Teil der Betroffenen durch gezielte Prävention und frühe rationale Behandlung verhindert werden könnte. Rückenschmerzen sind mit Abstand die häufigste Form von chronischen Schmerzen überhaupt. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung leidet episodisch oder chronisch an Rückenschmerzen. Damit ist diese Volkskrankheit Nr. 1 nicht nur Ursache zahlreicher Leidensgeschichten und Frühberentungen, sondern auch ein wesentlicher Kostenfaktor im Gesundheitssystem. Rückenschmerzen haben zudem mehr als andere Schmerzformen eine hohe Tendenz zu chronifizieren. Die Weichen werden bereits in der ersten Woche gestellt: Wenn es hier nicht gelingt, effizient zu behandeln und die Patienten zu mobilisieren, droht aus den meist funktionellen Problemen ein Dauerbrenner zu werden - mit einer sehr langen Patientenkarriere und weiterer Immobilisierung. >>>
+++ Rationale Therapie von Wirbelsäulensyndromen +++
Keltican® forte kausal gegen den Schmerz
Bequemlichkeit, Bewegungsmangel und einseitige berufliche Belastungen führen dazu, dass bei über 85% der Menschen der Rücken mindestens einmal im Leben richtig „nervt“. Chronische Rückenschmerzen sind in Deutschland die Ursache für jede fünfte Frühberentung und verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten. Für die Patienten stehen jedoch andere Aspekte im Vordergrund: Ihre stark eingeschränkte Lebensqualität und oftmals auch damit assoziierte psychosoziale Beeinträchtigungen. Aus diesem Grund fordert unter anderem die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement e.V. (SELF e.V.) frühzeitige präventive und therapeutische Maßnahmen, um den „Teufelskreis Rückenschmerzen“ zu durchbrechen. >>>
+++ Thesenpapier zur Therapie von „Wirbelsäulen-Syndromen“ +++
Kausal therapieren mit Uridinmonophosphat
Patienten mit chronischen Rückenschmerzen beurteilen ihre Lebensqualität häufig als stark eingeschränkt und sind oft durch assoziierte psychosoziale Beeinträchtigungen belastet. Die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement e.V. (SELF e.V.) fordert daher frühzeitige präventive und therapeutische Maßnahmen, um den „Teufelskreis Rückenschmerzen“ zu durchbrechen. Dazu gehört auch die kausale Therapie mit Uridinmonophosphat. Im Rahmen einer Expertenkonferenz im Mai 2009 in Frankfurt verabschiedete SELF e.V. ein Thesenpapier, das aktuell im Praxis Magazin, Ausgabe 7/8 2009 veröffentlicht wurde. >>>
+++ Europäische Zulassung des Etanercept (Enbrel®)-Fertigpens +++
Vereinfachte Applikation und optimierte Patientensicherheit mit dem MYCLIC-Fertigpen
Die Selbstinjektion mit dem Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α)-Rezeptor-Fusionsprotein Etanercept (Enbrel®) wird für erwachsene Patienten ab sofort noch einfacher und sicherer: Zum 16. Juli 2009 wurde der neue Fertigpen MYCLIC von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Agency) für die Therapie der Rheumatoiden Arthritis, des Morbus Bechterew, der Plaque-Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis von Erwachsenen zugelassen. Die neue Applikationsform ist ab sofort in Deutschland erhältlich. >>>
+++ Symptomatische Therapie der Gonarthrose +++
Bei Kniegelenksarthrose hilft Hyaluronsäure schnell und wirksam gegen Schmerzen Zahlreiche Patienten mit Kniegelenksarthrose verspüren nach einer Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure deutlich weniger Schmerzen. Die überlegene Wirksamkeit des Wirkstoffes konnte in Studien wissenschaftlich nachgewiesen werden. Arthrose zählt zu den volkswirtschaftlichen bedeutenden chronischen Erkrankungen. Sie erfordert aufwendige Rehabilitationsmaßnahmen und führt nicht selten zu Frühberentungen. Im Rahmen einer Patientenmarktforschung beschrieben über 50 Prozent der Betroffenen ihre Arthrose-Schmerzen als mittelschwer bis schwer. Ihre täglichen Aktivitäten könnten sie deshalb nur eingeschränkt ausüben. >>>
+++ Risiko-Patienten oder Routine-Operationen? +++
Chirurgische Eingriffe bei älteren Menschen
München – Mit steigendem Lebensalter nimmt auch das Risiko für Knochenbrüche, Krebs, Herzkreislauf- oder andere schwere Erkrankungen zu, die eine Operation erfordern. Ältere und hochbetagte Patienten haben häufig Vorerkrankungen und stellen besondere Herausforderungen an das Operationsteam. Chirurgen verschiedener Fachdisziplinen informieren darüber auf dem 126. Chirurgenkongress. Der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) findet vom 28. April bis 1. Mai 2009 in München statt. >>>+++ Versorgung von Rheuma-Patienten langfristig verbessern +++ Monatliches Stipendium an interessierte Ärzte für Fortschritte in der Rheumatologie
Rund zehn Millionen Rheuma-Patienten in Deutschland sind unterversorgt. Obwohl sich die Situation in jüngerer Vergangenheit gebessert hat, besteht für die Betroffenen noch immer Handlungsbedarf, denn sie leiden nicht nur der Krankheit, sondern auch an der unzureichenden medizinischen Versorgung. Mit dramatischen Folgen: Durch falsche Diagnosen und verspätete Therapien entstehen für das Gesundheitssystem Mehrkosten in Millionenhöhe. Hauptursache für den Missstand ist der Ärztemangel in der Rheumatologie. Um dies zu ändern, hat Wyeth BioPharma unter dem Namen „Zukunft Rheumatologie“ eine Initiative ins Leben gerufen, in deren Rahmen mehr als 1,5 Millionen Euro in ärztliche Weiterbildung und Forschungsförderung investiert werden. Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh), der Bundesverband Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh) sowie das Rheumazentrum Hannover. >>>
+++ Therapie chronischer Rückenschmerzen +++
„Ärzte zwischen Leidens- und Kostendruck“
Berlin, 20. März 2009. Über das Thema Rückenschmerz als Volkskrankheit wird bereits seit Jahren gesprochen. Obwohl der Strom der betroffenen Patienten nicht abreißt, sinkt die Aufmerksamkeit für das Problem angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Probleme, mit denen sich praktizierende Ärzte auseinandersetzen müssen. Vor allem bei den schwer therapierbaren chronischen Patienten mit neuropathischen Schmerzanteilen kann ein multimodales Therapiekonzept z. B. mit dem Antikonvulsivum Pregabalin (Lyrica®) sowie die Aufklärung der Patienten über das Schmerzgeschehen die Effizienz der Maßnahmen deutlich erhöhen. >>>
+++ Aktueller Review zum Diclofenac-Salz Epolamin +++
Topische Aktivität: schnelle und lokale Schmerzbekämpfung
Pambio-Noranco, Schweiz, 16. März 2009. Seit dem Herbst 2008 gibt es in Deutschland mit dem Flector® Schmerzpflaster eine neue Therapieoption für die Behandlung von Schmerzen aufgrund einer Epicondylitis oder einer Sprunggelenksdistorsion. Ein aktueller Review fasst mehrere zum Teil unveröffentlichte klinische und pharmakokinetische Daten zusammen, die sich mit dem zeitlichen Wirkungsverlauf und der Wirkstoffkonzentration des Schmerzpflasters beschäftigen. Dabei stehen vor allem der schnelle Wirkeintritt und die gute Verträglichkeit im Vordergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass mit dem Schmerzpflaster eine frühe, progrediente Schmerzlinderung erreicht wird. >>>
+++ Zulassung für Synvisc-One™ im Rahmen der Gonarthrosetherapie +++
Synvisc-One TM ist die einzige von der FDA zugelassene „Single-Injection“ Hyaluronsäure
Die Genzyme Corp. hat bekannt gegeben, dass die amerikanische Zulassungsbehörde FDA die Zulassung für Synvisc-One™ (Hylan G-F 20), eine Hyaluronsäure zur Behandlung von Gonarthroseschmerzen, erteilt hat. Mit nur einer Injektion kann das innovative Hyaluronsäure-Behandlungsregime zu einer sechsmonatigen Schmerzlinderung führen. Synvisc-One TM ist die einzige von der FDA zugelassene Hyaluronsäure, deren Behandlung aus nur einer einzigen Injektion besteht. >>>
+++ Rheuma Früherkennung: Neuer Schnelltest liefert erste Hinweise +++
Einfacher Schnelltest für den Nachweis von anti-MCV-Antikörpern
Der rheumachec® kann ohne aufwändige Vorbereitungen vom Arzt durchgeführt werden und benötigt keine Labor-Analyse. Bereits nach 15 Minuten liegt das Testergebnis vor und zeigt an, ob sich Rheumafaktoren und MCV-Antikörper im Blut befinden. >>>
+++ Neues Muskelrelaxans von Merckle Recordati +++
Ortoton® komplettiert das orthopädische Produktportfolio
Ulm, 8. Januar 2009 – Merckle Recordati nimmt zum Jahreswechsel das Muskelrelaxans Ortoton® (Methocarbamol) in sein Sortiment auf. Merckle Recordati erwirbt das Präparat vom Münchner Arzneimittelhersteller BASTIAN Werk GmbH. Ortoton® wird eingesetzt zur symptomatischen Therapie schmerzhafter Muskelverspannungen und passt damit hervorragend in das orthopädische Produktportfolio von Merckle Recordati. Nähere Informationen zu Ortoton® finden Sie unter www.merckle-recordati.de.
+++ Neue Ära in der oralen Thromboseprophylaxe +++
Bei erwachsenen Patienten nach einer elektiven totalen Knie- und Hüftgelenkersatzoperation beugt Rivaroxaban venösen Thromboembolien besser vor als Enoxaparin.
Das Sicherheitsprofil des ersten direktiven, oralen Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban ist dabei mit Enoxaparin vergleichbar. Damit steht mit Xarelto® ein neues Medikament zur Verfügung, dass die Thromboseprophylaxe deutlich verbessern könnte. Die venöse Thromboembolie zählt zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung. Zum Vergleich ist die Zahl der Todesfälle durch venöse Thromboembolien höher als zum Beispiel durch Prostatakrebs, Brustkrebs, HIV/AIDS und Verkehrunfälle insgesamt. Bei 40 bis 60 Prozent der Patienten, die sich einem orthopädischen Eingriff unterziehen und keine präventiven Maßnahmen erhalten, bildet sich ein Blutgerinnsel. Allein in Europa kommt es bei 1,5 Millionen Patienten zu einem Blutgerinnsel, 544.000 sterben daran. >>>
+++ Innovation in der oralen Antikoagulation +++
Pradaxa® überzeugt durch transparentes Sicherheitsprofil und praktische Vorteile
„Für mich ist die Sicherheit eines neuen Antikoagulans besonders wichtig“, betonte Prof. Carsten Perka von der Charité Berlin im Rahmen des DKOU in Berlin. Bei der Vorstellung des oralen direkten Thrombininhibitors Pradaxa® (Dabigatranetexilat) ging er insbesondere auf die transparente Datenlage sowie das Studiendesign ein, das den Aspekt Sicherheit in den Vordergrund stellt. Dr. Hans-Martin Fritsche von der endogap–Klinik in Garmisch-Partenkirchen, der an den zwei abgeschlossenen europäischen Phase III-Studien zu Dabigatranetexilat bei Knie- und Hüftgelenkersatz teilgenommen hatte, bescheinigte dem oralen Antikoagulans ein mit dem aktuellen Therapiestandard Enoxaparin vergleichbar gutes Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil mit dem deutlichen Vorteil einer einfachen oralen Gabe ohne Notwendigkeit eines Thrombozytenmonitorings. Dass man mit der Umstellung von Heparininjektionen auf orale Antikoagulation auch Prozesskosten einsparen kann, zeigte schließlich Professor Thomas Wilke, Hochschule Wismar. >>>
+++ VTE-Prophylaxe: Pradaxa® in der Praxis +++
Ein halbes Jahr Erfahrung mit dem innovativen oralen Antikoagulans
An venösen Thromboembolien (VTE) sterben in den EU-Staaten jährlich mehr Europäer als an Brustkrebs, Prostatakrebs, AIDS und Verkehrsunfällen zusammen. Schätzungen gehen von etwa 480.000 Thromboembolie-bedingten Todesfällen aus. Lediglich bei 7% dieser Patienten wurde überhaupt vor dem Tod eine VTE diagnostiziert bzw. präventiv therapiert. Viele der Todesfälle könnten durch adäquate Vorbeugungsmaßnahmen verhindert werden. >>>
+++ Neuartiges orales Antikoagulans Pradaxa® in Europa zugelassen +++
Boehringer Ingelheim gab bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung des neuartigen oralen direkten Thrombininhibitors Dabigatranetexilat in allen 27 Mitglied-Staaten der Europäischen Union erteilt hat. Die Markteinführung von Dabigatranetexilat in Deutschland wird in den nächsten Wochen erwartet.
Dabigatranetexilat ist für die Prävention venöser thromboembolischer Ereignisse bei Erwachsenen nach einer elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation zugelassen. >>>
+++ Innovation in der Antikoagulation kurz vor der Zulassung +++
Dabigatranetexilat (Pradaxa®) könnte das VTE-Management vereinfachen
In der EU sterben jährlich mehr Menschen an venösen Thromboembolien (VTE) als an Brustkrebs, Prostatakrebs, AIDS und Verkehrsunfällen zusammen. Schätzungen gehen von ca. 480.000 Thromboembolie-bedingten Todesfällen aus. Lediglich bei 7 % dieser Patienten wurde überhaupt vor dem Tod eine VTE diagnostiziert bzw. präventiv therapiert. Sehr viele dieser Todesfälle könnten durch adäquate Vorbeugungs- maßnahmen verhindert werden. Bereits 2003 haben achtzehn medizinische Fachgesellschaft innerhalb der Arbeits-Gemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine interdisziplinäre „Leitlinie zur stationären und ambulanten Thromboembolie-Prophylaxe in der Chirurgie und der perioperativen Medizin“ veröffentlicht. Die zum Teil noch nicht optimale Umsetzung dieser Empfehlungen ist sicherlich auch auf uneinheitliche Behandlungsregimes und den Aufwand in der Praxis, zum Beispiel durch Gerinnungsmonitoring oder tägliche Injektionen, zurück zu führen. Hier setzt das neue orale Antikoagulans Dabigatranetexilat an, das sich in ersten Phase III-Studien als so wirksam und sicher wie der Therapiestandard erwiesen hat und dabei die Handhabung der VTE-Prophylaxe deutlich vereinfacht. >>>