+++ Brustkrebs und skelettbezogene Komplikationen +++ Mehr Lebensqualität trotz Knochenmetastasen: Denosumab verzögert SRE bei soliden Tumoren gegenüber Standardtherapie 5. Februar 2012 – Etwa 480.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Die Zahl der Neuerkrankungen, so schätzen Experten, werden bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen. Aufgrund des medizinischen Fortschritts können mittlerweile immer mehr Betroffene geheilt oder zumindest in einer stationären Phase gehalten werden. Bei vielen Patienten im fortgeschrittenen Stadium bilden sich sehr häufig Knochenmetastasen insbesondere, wenn es sich um ein Prostata- oder Mammakarzinom als Primärtumor handelt. Ossäre Metastasen können zu typischen skelettbezogenen Komplikationen (SRE) führen, die in der Regel mit starken Schmerzen und langen Klinikaufenthalten einhergehen. „Krebspatienten verdienen nicht nur die beste Chemotherapie, sondern auch die beste supportive Behandlung zur Prävention skelettaler Ereignisse und Aufrechthaltung einer hohen Lebensqualität“, so Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, München. >>>
+++ Ibandronat +++ Wirksamkeit erneut im klinischen Alltag bestätigt 27. Januar 2012 – Die Wirksamkeit von Ibandronat in der Therapie des ossär metastasierten Mammakarzinoms wurde erneut unter Alltags-bedingungen nachgewiesen: Ibandronat reduziert – ungeachtet der Vorbehandlung der Patienten – schnell und dauerhaft Schmerzen und zeigt wiederholt ein günstiges renales Verträglichkeitsprofil. Dies belegen die Ergebnisse einer Anwendungsbeobachtung, die als Publikation zur Verfügung steht. In der bislang größten Datenerhebung zu Ibandronat (Bondronat®) an 3.515 Patienten stand die Untersuchung von Schmerz-reduktion, Analgetikaverbrauch und renaler Verträglichkeit unter Alltagsbedingungen im Fokus. Die Patienten erhielten über einen Zeitraum von 24 Wochen Ibandronat in der Standard-Dosierung i.v. (6 mg alle 3-4 Wochen oder oral 50 mg/Tag). Die Auswertung der nicht-interventionellen Studie (NIS) zeigt, dass Ibandronat die Schmerzen schnell und anhaltend senkt. >>>
Dr. med.
Friedrich Overkamp
+++ Knochenmetastasen und SRE +++ Denosumab: Neue Hoffnung für Patienten mit Skelettbezogenen Komplikationen München – Mehr als 1,5 Millionen Krebspatienten weltweit weisen Knochenmetastasen auf. So sind bis zu 75 Prozent der Patienten mit Mamma- oder Prostatakarzinom von Knochenmetastasen betroffen. Skelettkomplikationen wie Frakturen, erforderliche knochenchirurgische Eingriffe oder auch Radio-therapie zur Schmerzlinderung und Frakturprävention sowie Rückenmarkskompression sind die schmerzhaften und gravierenden Folgen von Knochen-metastasen. 52 Prozent der Mammakarzinom-Patientinnen und 25 Prozent der Prostatakarzinompatienten erleiden schwerwiegende Frakturen, mit allen nachfolgenden Konsequenzen, wie Operation, Rehabilitation oder Pflegebedürftigkeit bis hin zum Verlust der Mobilität. Bis zu 92 Prozent der Patienten mit Knochenmetastasen leiden unter Knochenschmerzen, die ihren Alltag massiv beeinträchtigen. Der einmal monatlich subkutan zu applizierende vollhumane Antikörper Denosumab stellt mit seinem innovativen Wirkansatz einen klaren Fortschritt in der Behandlung der Folgen von Knochenmetastasen dar.
Mit der Markteinführung von Denosumab ist jetzt eine neue Behandlung mit einem innovativen Wirkmechanismus zur Prävention metastasenbedingter und skelettbezogener Komplikationen verfügbar. Ein medizinischer Fortschritt, der zur essentiellen Verbesserung der Lebensqualität schwerkranker Patienten beitragen kann. >>>
+++ Knochenmetastasen +++ Prävention von metastasenbedingten Knochenkomplikationen bei Erwachsenen München – Eine Integrierte Analyse aus drei Phase-III-Zulassungs-Studien mit insgesamt über 5.700 Patienten belegt die Überlegenheit des neuen Wirkansatzes bei mehr als 50 soliden Tumoren. Dies wurde im Rahmen der zweiten Akademie von Amgen „Knochen und Krebs“, die vom 27. bis 28. Mai 2011 in München stattfand vorgestellt1. Diese Metaanalyse zeigt die Überlegenheit von Denosumab (120 mg) gegenüber Zoledronsäure hinsichtlich der Verzögerung des ersten skelettalen Ereignisses (SRE) bei Patienten mit Knochenmetastasen um 17 Prozent bzw. 8,2 Monate. In dieser Analyse erwies sich Denosumab auch im Hinblick auf die Verzögerung des ersten und nachfolgender SRE um 18 Prozent überlegen. Diese Überlegenheit konnte konsistent bei allen soliden Tumor-Typen beobachtet werden. >>>
+++ Mammakarzinom +++ Bisphosphonate und Denosumab in der adjuvanten Therapie St. Gallen, 12. Internationaler Brustkrebskongress – Für Zoledronsäure wurde in mehreren Studien ein positiver Effekt auf das krankheitsfreie Überleben und teilweise sogar auf das Gesamtüberleben bei Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom in der adjuvanten Therapie gezeigt. Beim Konsensus-Meeting 2011 wurde daher diskutiert, ob es für Bisphosphonate neben der Indikation „Knochengesundheit“ auch die Indikation „onkologisch adjuvante Therapie“ geben sollte. >>>
+++ Die Summe der Vorteile für das Plus an Lebensqualität +++ 15 Jahre Bondronat – 15 Jahre Erfolg Grenzach-Wyhlen, 11.4.2011 – Seit über 20 Jahren forscht die Roche Pharma AG an der Wirkstoffgruppe der Bisphosphonate zur Therapie maligner Knochenerkrankungen. Ibandronat (Bondronat®), ein stickstoffhaltiges Bisphosphonat der dritten Generation, feiert nun seinen 15. Geburtstag. Ibandronat blickt auf einen wirkungsvollen Einsatz in der Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie und der Prävention skeletaler Ereignisse bei Brustkrebs-Patienten mit Knochenmetastasen zurück. Die Wirksamkeit, gemessen an der Reduktion skeletaler Ereignisse, das günstige Nebenwirkungsprofil von Ibandronat ermöglichen den Patienten seit vielen Jahren ein hohes Maß an Lebensqualität. Auf Basis der langjährigen positiven Daten bei ossär metastasiertem Mammakarzinom hat die AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie) Ibandronat oral wie i.v. in ihren aktuellen Leitlinien erneut mit dem höchsten Empfehlungsgrad (B++) bewertet. >>>
+++ SRE und Knochenschmerzen +++ SABCS: Finale Ergebnisse einer Deutschen Praxisstudie vorgestellt – Ibandronat reduziert erfolgreich Schmerzen und erhält die Nierenfunktion San Antonio (USA) – Ibandronat (Bondronat®) führt zu einer schnellen und andauernden Schmerzreduktion und bestätigt sein günstiges renales Verträglichkeitsprofil auch unter den Bedingungen der klinischen Praxis. Zu diesem Ergebnis kommt die finale Auswertung einer nicht-interventionellen Studie aus Deutschland. Sie stellt die bislang größte Datenerhebung zu Ibandronat dar und wurde im Rahmen des 33. San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) vom 08. - 12. Dezember 2010 präsentiert. >>>
+++ 15 Jahre Bondronat +++ Bewährte Therapie bei ossär metastasiertem Mammakarzinom Frankfurt - Der Einsatz des Bisphosphonat Ibandronat (Bondronat®) hat sich nun schon seit fünfzehn Jahren in der Supportivtherapie des metastasierten Mammakarzinoms bewährt. Bei etwa 75 Prozent der Patientinnen mit Mammakarzinom erfolgt eine ossärer Metastasierung. Dies stellt eine hohe Gefährdung für skelettale Ereignisse und oft starke Knochenschmerzen dar. Der Einsatz von Bisphosphonaten ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der multimodalen, mechanismus-orientierten Schmerztherapie. „Seit 15 Jahren wird das stickstoffhaltige Bisphosphonat Ibandronat in der Therapie von Krebspatienten eingesetzt und hat seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in den vergangenen Jahren umfassend unter Beweis gestellt“, sagte Professor Ingo J. Diel, Mannheim. >>>
München – Den 16. PZ Innovationspreis gewinnt in dieser Jahr ein Orphan Drug: Mepact® (Mifamurtid) überzeugte die siebenköpfige unabhängige Jury, weil mit dem Immunmodulator erstmals seit über 20 Jahren ein neues Medikament zur Behandlung des Osteosarkoms bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den deutschen Markt gekommen ist. Die Zusatztherapie mit Mepact® konnte in einer klinischen Studie die Gesamtüberlebensrate der jungen Patienten deutlich erhöhen. Anlässlich des Deutschen Apothekertages nahm Konstantin von Alvensleben, Geschäftsführer von Takeda Pharma, den Preis in München entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sehen sie als Würdigung unseres Engagements im Bereich Onkologie. Auch in Zukunft konzentrieren wir unsere Forschungsbemühungen verstärkt auf dieses Therapiefeld, um neue, innovative Medikamente zu entwickeln“, sagte von Alvensleben. >>>
+++ Therapie von Knochenschmerzen +++ Ibandronat im Praxisalltag – Schmerzreduktion und renale Verträglichkeit bestätigt Hamburg – Ibandronat bestätigt eine dauerhafte Schmerzreduktion und ein günstiges renales Verträglichkeitsprofil auch in der klinischen Praxis. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Endauswertung einer großen nicht-interventionellen Studie (NIS) mit 3.515 Patienten von Diel et al., sie stellt die bis dato größte Datenerhebung zum Einsatz von Ibandronat dar. In großen klinischen Studien hat Ibandronat seine Wirksamkeit und Verträglichkeit unter Beweis gestellt. Die aktuelle NIS untersuchte die Reduktion von Knochenschmerzen und die renale Verträglichkeit von Ibandronat i.v. und oral unter Alltagsbedingungen. Alle Teilnehmer erhielten über einen Zeitraum von 24 Wochen Ibandronat i.v. in der Standard-Dosierung von 6 mg alle drei bis vier Wochen bzw. Ibandronat oral 50 mg täglich. >>>
+++ Prolia® (Denosumab) zugelassen +++ Denosumab wird halbjährlich subkutan injiziert, die empfohlene Dosis beträgt 60 mg Denosumab Diese Zulassung ist die erste weltweit und gilt in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein. Die Marktzulassung stützt sich auf die Ergebnisse von sechs Phase-III-Studien. Sie zeigen, dass Denosumab die Knochendichte im gesamten Skelett erhöht. In zwei zulassungsrelevanten Studien bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose beziehungsweise bei Männern mit Prostatakarzinom und Knochendichteverlust unter Androgendeprivationstherapie waren außerdem neue Frakturen als Endpunkte festgelegt worden. Die Ergebnisse belegen, dass eine zweimal jährliche subkutane Injektion von 60 mg Denosumab die Inzidenz von Knochenbrüchen reduziert. Alle sechs Studien zeigten, dass Denosumab die Knochendichte an allen untersuchten Skelettlokalisationen erhöht. >>>
Oben von links: H. Uhthoff, M.H. Seegenschmiedt, I.J. Diel, A.A. Kurth Unten von links: T. Fehm, C. Eberhardt, F. Schütz, F. Jakob
+++ Osteoonkologie +++ Am 24. April 2010 wurde die Deutsche Osteonkologische Gesellschaft (DOG) neu gegründet.
Wie der Gynäkoonkologe und weltweit anerkannte Spezialist für Knochen-metastasen, Professor Dr. Ingo J. Diel, Mannheim, einführend mitteilte, war die Gründung dieser interdisziplinären Fach-gesellschaft längst überfällig, denn tumor-bedingte und tumortherapiebedingte Erkrankungen des Skeletts nehmen rasant zu. Bisher stellten jedoch die Erforschung der Ursachen und die Entwicklung von therapeutischen Optionen nur Randgebiete der großen Fachgesellschaften dar.
Die wissenschaftliche Fachgesellschaft DOG sieht es daher als Ihr primäres Ziel an, osteo-onkologisches Wissen innerhalb aller onkologischen Fachdisziplinen zu fördern und zu verbreiten.
Insbesondere sollen interdisziplinäre Leitlinien für die Behandlung von Knochenmetastasen und therapiebedingter Osteoporose geschaffen und für deren breite Umsetzung gesorgt werden. >>>
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. med Ingo J. Diel Schwerpunktpraxis für gynäkologische Onkologie (SPGO) Quadrat P7, 16-17 • 68161 Mannheim Tel. 0621 / 12506420 • diel@spgo-mannheim.de
+++ Osteo-Onkologie +++ Knochen vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie schützten! Paris, 12. März 2010 – Zu den häufigsten Symptomen von Knochenmetastasen gehören Schmerzen. Die Krebszellen verändern die Struktur des Knochens und beeinträchtigen seine Stabilität, so dass die Gefahr von Brüchen deutlich steigt. Breiten sich die Metastasen im Bereich der Wirbelsäule aus, können sie auch das Rückenmark beschädigen und zu Lähmungen führen. Je früher Knochenmetastasen entdeckt werden, desto besser ist es für die Patienten. Denn es gibt heute eine Reihe wirksamer Behandlungsmethoden, die nicht nur die Symptome lindern, sondern das Wachstum der Metastasen hemmen. Ein neuer Therapieansatz kann helfen, dass auch Knochen zielgerichtet vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie geschützt werden. >>>
Knochen zielgerichtet vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie schützen
Berlin, 25. Februar 2010 – Das Knochenskelett ist die häufigste Lokalisation von Metastasen bei Brust- und Prostatakarzinom. Zudem siedeln das multiple Myelom, Lungenkrebs und das kolorektale Karzinom häufig im Knochenmark und Knochengewebe ab. Tumorzellen stimulieren mit ihren Wachstums-faktoren den Knochenumbau. Sie sind in der Lage, Faktoren zu produzieren, die direkt oder indirekt die Osteoklastenaktivität beeinflussen und so zu einer tumorbedingten Osteopathie führen. Krebszellen und Knochenzellen bilden somit einen Circulus vitiosus. Die modernen Therapien haben deutlich dazu beigetragen, auch bei Metastasen und weiteren Tumorfolgeschäden die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. >>>