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+++ MEDIZIN-TELEGRAMM +++ 

 PNEUMOLOGIE 
 

+++ Die größten Herausforderungen bei PAH heute +++    Frühzeitig und zielgerichtet behandeln, die Lebensqualität verbessern: Während der letzten 10 Jahre wurde das Wissen um die PAH enorm erweitert und die Patienten können heute wesentlich besser behandelt werden. Den Anstoß gab dazu… Öffnen..     

  

Bestimmte, auch häufig eingesetzte Medikamente gegen Infektionen können zu Sehstörungen führen, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Insofern seien Nebenwirkungen am Auge frühzeitig in die Therapieplanung einzubeziehen.

+++ Sehstörungen beachten +++
Behandlung von Infektionen kann Augen schädigen!
22. Mai 2012 – Medikamente gegen Infektionen können Sehstörungen auslösen. Um dauerhafte Schäden an den Augen zu vermeiden, sollten Patienten Sehstörungen beachten und sich rechtzeitig vom Augenarzt untersuchen lassen. Darauf verweist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich eines Artikels in der Fachzeitschrift DMW „Deutsche Medizinische Wochenschrift“. Medikamente gegen Infektionen erreichen über den Kreislauf auch die Augen. Dort haben oft kleinste Veränderungen schwere Funktionsstörungen zur Folge. Nebenwirkungen von Arzneimitteln am Auge entwickeln sich jedoch oft langsam. Die Patienten sprechen deshalb den Arzt erst spät darauf an. Viele von ihnen können keine genaueren Angaben machen, da sie auf der Intensivstation behandelt werden oder ihnen die notwendigen Informationen über derartige Medikamente fehlen. Um Schäden zu vermeiden, muss das medizinische Personal auf Sehstörungen achten und gezielt danach fragen. Die DOG rät Ärzten, Pflegern und Patienten, auf Hinweise für Sehstörungen zu achten und frühzeitig einen Augenarzt hinzuzuziehen.  >>>  

  

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte MAXSEP-Studie umfasste 600 Patienten mit schwerer Sepsis. Die häufigsten zugrunde liegenden Infektionen waren Pneumonien und Infektionen im Bauchraum.

+++ MAXSEP-Studie +++
Kombinationstherapie bringt keinen Vorteil: Deutsche Studiengruppe veröffentlicht die weltweit erste Studie zur frühen Antibiotikatherapie bei Patienten mit schwerer Sepsis.
22. Mai 2012 – Immer noch versterben weltweit 30 bis 50 Prozent der Patienten mit schwerer Sepsis. Obwohl die Therapie mit Breitspektrum-antibiotika in den ersten Stunden nach Beginn die wichtigste Behandlungsmaßnahme darstellt, gab es bis jetzt weltweit noch keine prospektive randomisierte, kontrollierte Studie zur frühen Antibiotikatherapie von Patienten mit schwerer Sepsis. Bisher wurden diese Patienten in den Zulassungsstudien neuer Antibiotika seitens der pharmazeutischen Industrie ausgeschlossen. Wichtige Fragen zur Sepsistherapie - ob etwa die Kombination zweier Breitspektrumantibiotika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen von Vorteil ist - konnten daher bisher nicht beantwortet werden.
Die deutsche Studiengruppe Kompetenznetz Sepsis (SepNet) hat diese Herausforderung angenommen und an 44 Intensivstationen in Deutschland die weltweit erste Studie zur frühen Therapie mit Breitspektrum-Antibiotika durchgeführt. Die Ergebnisse der MAXSEP-Studie wurden jetzt erstmals vorgestellt.  >>>  

 

Seit wenigen Tagen ist die interaktive Online-Fortbildung zum Thema COPD auf www.daxas-fortbildung.de  verfügbar, die zu dem neuen Verständnis der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD beiträgt. Die systemische Entzündung und die antiinflammatorische Wirkung von Roflumilast (Daxas®) stehen hierbei im Vordergrund. Anhand eines fiktiven Patientenbeispiels wird die Therapie der COPD mit Roflumilast erläutert und durch Videos mit Experteninterviews sowie Übersichtsgrafiken ergänzt.

+++ Therapie der COPD +++
Neue Online-Fortbildung zum praktischen Einsatz von Roflumilast.
18. April 2012 – Das forschende Pharmaunternehmen Nycomed, ein Unternehmen der Takeda-Gruppe, bietet im Internet ein neues Fortbildungsmodul zum aktuellen Stand der Therapie bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung COPD. Schwerpunkt der Seite
www.daxas-fortbildung.de ist die Behandlung mit dem Phosphodiesterase-4-Inhibitor Roflumilast (Daxas®). Hintergrund für die Entwicklung der Fortbildung ist das in den vergangenen Jahren maßgeblich veränderte Bild zum Krankheitsgeschehen, bedingt durch neue Studien und Erkenntnisse. Dieser Entwicklung trägt auch die Überarbeitung der GOLD-Leitlinien Rechnung. Die praktische Übersetzung dieser Leitlinien in den klinischen Alltag war unter anderem ein Thema des Symposiums von Nycomed im Rahmen des 118. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden.  >>>  

  

Das erste Symptom der PAH ist die Dyspnoe, ein Symptom, das auch bei vielen anderen Erkrankungen vorkommt. Da der Zeitraum der Diagnose einer PAH vom ersten Symptom bis zur endgültigen Diagnose ca. 2,5 Jahre beträgt und im Durchschnitt 3 Ärzte bis zur Diagnosestellung konsultiert werden ist eine Netzwerkbildung und auch die Sensibilisierung aller Hausärzte enorm wichtig. Jeder Patient mit Dyspnoe sollte dem Kardiologen möglichst früh vorgestellt werden.

+++ Die größten Herausforderungen bei PAH heute +++
Frühzeitig und zielgerichtet behandeln, die Lebensqualität verbessern.
17. April 2012 – Die progressive Rechtsherzerkrankung pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) war noch vor einer Dekade oral nicht behandelbar. Die alternativlose Ultima Ratio bestand letztlich in einer Herz-Lungentransplantation - doch das hat sich heute grundlegend geändert: Die PAH ist kein weißer Fleck mehr auf der therapeutischen Landkarte. Auch wenn die Diagnose immer noch sehr belastend für die Betroffenen ist, stellt sie für diese jedoch keine desolate Situation mehr dar wie noch vor einem Jahrzehnt. Denn für PAH-Patienten steht heute eine ganze Reihe von Medikamenten zur individuellen und zielorientierten PAH-Therapie zur Verfügung. Und je früher diese im Erkrankungsverlauf eingesetzt werden, desto besser.

Den Anstoß zu dieser positiven Entwicklung gab vor 10 Jahren die Zulassung des ersten oralen PAH-Medikaments, des dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan (Tracleer®). Dieser wird in den aktuellen Leitlinien mit dem höchsten Empfehlungsgrad (1-A) zur Behandlung der PAH in den NYHA-Klassen II und III bewertet. Die Rationale dafür sind die langjährigen Erfahrungen mit dem Medikament, mit dem weltweit bislang etwa 100.000 Patienten behandelt wurden, sowie die Ergebnisse der umfangreichen Studien.  >>>  

  

Die Mehrzahl der Patienten erhält nicht genügend inhalative Medikamente, um täglich über ein ganzes Jahr eine Dosis, z. B. eines inhalativen Kortikosteroids und eines langwirksamen Beta-Agonisten zu inhalieren.

+++ Therapieziel Asthmakontrolle +++
Mit neuen Ansätzen zur Adhärenz die Versorgung und Lebensqualität optimieren.
15. April 2012 – Die Ziele der Asthmatherapie sind hoch gesteckt, da sich nur durch die Asthmakontrolle die Lebensqualität der Patienten bessert und das Risiko schwerwiegender Folgen mindern lässt. Studien zeigen zweierlei: Zum einen werden diese Ziele in vielen europäischen Ländern nicht erreicht. Zum anderen sind sie jedoch mit Hilfe einer optimalen Therapie durchaus einzuhalten. Trotz wirksamer Optionen zur Behandlung des Asthma bronchiale erreichen viele Patienten das Therapieziel Asthmakontrolle nicht. Die Gründe dafür können vielfältig sein.
Für Asthma gibt es keine Heilung, doch dank moderner Medikamente und Therapiekonzepte kann fast jeder Patient die Ziele erreichen, die heute - in Abhängigkeit vom Alter und den Begleiterkrankungen - mit einer Asthmabehandlung angestrebt werden, wie Experten bei einem Symposium anlässlich des 53. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. feststellten. Unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Voshaar wurden aktuelle KV- und Kassendaten sowie neue Forschungsansätze zur Adhärenz diskutiert.  >>>  

 

Auch die Ergebnisse der INNOVATIONS-Studie sind ein weiterer Beleg für die hohe Wirksamkeit, die Avastin in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) zeigt. Mit einem medianen Gesamtüberleben von 18 Monaten zeigt diese Studie erstmals die hohe Wirksamkeit von Bevacizumab bei Patienten ohne nachgewiesene EGFR-Mutationen.

+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Hohe Wirksamkeit von Bevacizumab in der First-Line-Therapie bestätigt.
13. April 2012 – Die Wirksamkeit von Bevacizumab (Avastin®) in der First-Line-Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wird mittlerweile durch zahlreiche Studienergebnisse bestätigt. In der aktuell vorgestellten INNOVATIONS-Studie zeigte sich, dass mit einem medianen Gesamtüberleben (OS) von 18 Monaten insbesondere die Subgruppe der Patienten ohne EGFR-Mutation von einer Bevacizumab-basierten Therapie profitieren.
Lange Überlebenszeiten wurden zuvor bereits in der SAiL-Studie beobachtet, in der Patienten median 18,8 Monate lebten, wenn sie Bevacizumab als Monotherapie bis zum Krankheitsprogress erhielten. Gegenüber alleiniger ‚Best Supportive Care’ verlängert eine zusätzliche platinbasierte Chemotherapie das Leben von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC signifikant. Wird diese Chemotherapie mit dem Angiogenese-Hemmer Bevacizumab kombiniert, verbessert sich die Prognose der Patienten zusätzlich.  >>>  

 

Eine Analyse von 14 gepoolten Roflumilast-Studien (12.000 COPD-Patienten) zeigte hinsichtlich schwerwiegender unerwünschter kardialer Ereignisse (MACE) ein überraschendes Ergebnis. Gegenüber Plazebo ergab sich für Roflumilast-Patienten ein geringeres Risiko für MACE-Ereignisse. Dies kann als Hinweis auf einen positiven Effekt von Roflumilast auf kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit mittel- bis sehr schwergradiger COPD gewertet werden.

+++ COPD und Komorbiditäten +++
Studien untersuchen den Einfluss von Roflumilast auf Komorbiditäten bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD.
10. April 2012 – Patienten mit COPD leiden häufig gleichzeitig auch an Komorbiditäten, die Einfluss auf Lebensqualität und Lebenserwartung haben. Besonders oft treten in diesem Zusammenhang kardiovaskuläre Erkrankungen oder auch Krebsleiden auf. Schätzungen zufolge ist ein Drittel der Patienten von einer Form der Herzinsuffizienz betroffen.

Ein möglicher Grund ist die von der Lunge ausgehende Entzündung, die auf weitere Organe wie z. B. das Herz übergreifen kann. Mit dem Phosphodiesterase-4-Hemmer Roflumilast steht ein Wirkstoff zur Verfügung, der gegen die COPD-spezifische Entzündung wirkt und darüber hinaus positiven Einfluss auf Komorbiditäten haben kann. Dieser Zusammenhang wird weiter in Studien untersucht, wie Experten bei einem Symposium im Rahmen des 53. Kongresses der DGP berichteten.  >>>  

  

In den aktuellen Leitlinien wird der Goldstandard der PAH-Therapie definiert. So wissen wir beispielsweise heute, dass die Therapie so früh wie möglich begonnen werden sollte. Denn bereits die EARLY-Studie mit Bosentan – übrigens die einzige Studie, in der ausschließlich Patienten in der NYHA-Klasse II behandelt werden – hat gezeigt, dass ein frühzeitiger Therapiebeginn die Krankheitsprogression verzögern kann.

+++ Pulmonal arterielle Hypertonie +++
10 Jahre duale Endothelin-Blockade mit Bosentan bei PAH: Frühzeitig und zielgerichtet  behandeln, Lebensqualität verbessern.
9. April 2012 – „Natürlich ist die Diagnose „pulmonal arterielle Hypertonie (PAH)“ auch heute noch erschreckend für den Betroffenen – doch bei weitem nicht mehr mit dem Gefühl der Ausweglosigkeit verbunden wie noch eine Dekade zuvor“, fasst Prof. Dr. med. Marius M. Hoeper, Hannover, die Entwicklung zusammen.

„In den letzten zehn Jahren hat sich für die Patienten viel getan – angefangen mit der Zulassung des ersten oralen PAH-Medikaments, dem dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan vor zehn Jahren.

Weitere Medikamente aus verschiedenen Substanzklassen folgten, so dass wir in den darauffolgenden Jahren nicht nur unseren Patienten eine bessere Therapie anbieten konnten, sondern auch das Wissen um die PAH auf eine fundiertere Basis gestellt haben“, ergänzt Hoeper.  >>>  

  

Wie eine aktuelle Studie aus Amsterdam zeigt, können Ärzte dank einer Alternativmethode auf die Operation verzichten, ohne für die Patienten per se eine schlechtere Prognose in Kauf zu nehmen: Aus den Daten der Studie leitet sich für die Patienten eine Wahrscheinlichkeit von 89 Prozent ab, innerhalb von drei Jahren nach der sogenannten „stereotaktischen Radiotherapie“ ohne Tumorrückfall am Ort der Bestrahlung zu überleben. „Die Ergebnisse sind mit denen nach einer Lungenoperation vergleichbar.

+++ Strahlentherapie bei Lungenkrebs und COPD +++
Bessere Ergebnisse durch stereotaktische Bestrahlung als durch Operation.
Berlin, 5. April 2012 – Lungenkrebs ist in Deutschland bei Männern die häufigste und bei Frauen die dritthäufigste krebsbedingte Todes-ursache. Etwa 50 000 Menschen erkranken jährlich. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter und steht zudem in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Tabak.
Leiden Menschen mit Lungenkrebs zusätzlich an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) kann dies eine lebensrettende Operation unmöglich machen. In dieser Situation bietet eine moderne stereotaktische Bestrahlung die Chance, die Überlebenszeit zu verlängern und in vielen Fällen das Krebsleiden zu heilen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer aktuellen Studie fest. Wie eine aktuelle Studie aus Amsterdam zeigt, können Ärzte dank einer Alternativmethode auf die Operation verzichten, ohne für die Patienten per se eine schlechtere Prognose in Kauf zu nehmen: Aus den Daten der Studie leitet sich...  >>>  

  

Die STIKO sieht derzeit keine ausreichende Evidenzgrundlage für eine Änderung ihrer geltenden Empfehlung, denn es lägen bisher keine Daten zur Wirksamkeit des Konjugatimpfstoffs gegen klinisch relevante Endpunkte (invasive Pneumokokkenerkrankungen, pneumokokkenbedingte Pneumonien und Todesfälle) für Erwachsene vor.

+++ Pneumokokken +++
Stiko empfiehlt: Standard-Impfung gegen Pneumokokken ab 60 Jahren.
27. März 2012 – In ihrer aktuellen Mitteilung bekräftigt die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre geltende Empfehlung, alle Personen ab 60 Jahren einmalig mit einem Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff zu impfen. Als solcher steht in Deutschland der Impfstoff Pneumovax® 23 zur Verfügung. Aufgrund der STIKO-Empfehlung kann er problemlos außerbudgetär über die Kranken-kassen abgerechnet werden. Pneumovax®23 umfasst 23 der verschiedenen Pneumokokken-Serotypen und deckt damit nach aktuellen Ergebnissen des Nationalen Referenzzentrums für Streptokokken (NRZS) etwa 82 Prozent der Pneumokokken-Typen ab, die schwere, invasive Erkrankungen verursachen. Einer Umfrage aus dem Jahr 2011 zufolge sind nur etwa 23 Prozent der ab 60-Jährigen gegen Pneumokokken-Erkrankungen geimpft. Doch gerade Ältere sind besonders gefährdet und sollten deshalb aktiv auf die Impfung angesprochen werden.  >>>  

 

Wie geht es Ihnen mit Ihrer COPD? Füllen Sie den COPD Assessment Test (CAT) aus!

+++ Assessment Test ™ (CAT) +++
Schweregrad von COPD-Exazerbationen jetzt zuverlässig einschätzbar
6. Februar 2012 – COPD-Exazerbationen beeinträchtigen die Lebensqualität. Der Schweregrad von Exazerbationen einer COPD kann mit Hilfe des COPD Assessment Tests (ein 8-Punkte-Fragebogen) schnell und zuverlässig eingeschätzt werden, so die Meinung der Wissenschaftler um Alex Mackay vom University College London. Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler in ihrer Studie 161 COPD-Patienten, die den CAT- Fragebogen mindestens einmal unter Aufsicht absolviert hatten. Die Studienteilnehmer beantworteten den Fragebogen vor Beginn der Studie, während einer Exazerbation und direkt nach der Phase der Exazerbation. Es traten während des Studienzeitraums 152 Exazerbationen auf. CAT bietet eine zuverlässige Bewertung von schweren Exazerbation. Ihre Ergebnisse in der Zeitschrift American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (doi: 10.1164/rccm.201110-1843OC)publiziert.  >>>  

 

Eine Erhaltungstherapie stellt beim NSCLC einen Paradigmenwechsel dar: Bisher forderten die Daten und damit die verschiedenen Guidelines eine platinhaltige First-Line-Therapie über maximal 4 Zyklen, dann eine Therapiepause und schließlich beim Auftreten einer Progression eine Second-Line-Therapie. Nun ließ sich aber darstellen, dass es durch eine verlängerte Therapie gelingt, die progressionsfreie Zeit signifikant zu verlängern.

+++ Neues Therapiekonzept beim NSCLC +++
Erhaltungstherapie mit Pemetrexed verzögert den Progress signifikant
30. Januar 2012 – Grundsätzlich kommen etwa 50–60 Prozent der Lungenkarzinom-Patienten für eine Erhaltungstherapie infrage, das sind jene  in gutem Allgemeinzustand, welche auf 4–6 Zyklen einer platinhaltigen First-Line-Therapie mit zumindest SD angesprochen haben und keine protrahierten Toxizitäten aufweisen. Ein Vorteil scheint sich für symptomatische Patienten zu ergeben, bei denen durch die Maintenance eine bessere Symptomkontrolle erzielt werden kann, aber auch für jene Patienten mit hoher Tumorlast oder einem rasch wachsenden, aggressiven Tumor. Im Oktober 2011 wurde die bestehende Zulassung für Pemetrexed (Alimta®) erweitert. Diese eröffnet den Weg in ein neues Therapie-konzept beim fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC. Ab sofort können Patienten, die in der Induktionstherapie Pemetrexed/Cisplatin erhalten haben und deren Krankheitsverlauf stabil war bzw. bei denen der Tumor ein Ansprechen gezeigt hat, mit Pemetrexed weiter therapiert werden.  >>>   

 

+++ First-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Bevacizumab plus Cisplatin/Gemcitabin auch in der INNOVATIONS-Studie hoch wirksam
13. Januar 2012 – Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, die für eine platinhaltige Chemotherapie in Frage kommen, profitieren vom zusätzlichen Einsatz des VEGF-Antikörpers Bevacizumab (Avastin®). Dies bestätigen die Ergebnisse der INNOVATIONS-Studie: Mit der Kombination Bevacizumab + Cisplatin/Gemcitabin erreichten Patienten ohne nachgewiesene EGFR-Mutation ein medianes Gesamtüberleben von 18 Monaten. Damit belegt nun – nach der AVAiL- und der SAiL-Studie – die dritte klinische Studie die gute Wirksamkeit von Bevacizumab plus Cisplatin-Dublette. Die in deutschen Zentren durch die ABC-Studiengruppe durchgeführte randomisierte Phase-II-Studie INNOVATIONS untersuchte den innovativen Ansatz einer chemotherapiefreien Kombination aus Bevacizumab plus dem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor Erlotinib in einem unselektionierten Patientenkollektiv mit neu diagnostiziertem, nicht-squamösen NSCLC im Stadium IIIB/IV.   >>>  

Die Ergebnisse der INNOVATIONS-Studie zeigen, dass Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC ohne EGFR-Mutation von der in Europa häufig eingesetzten Cisplatin/Gemcitabin-haltigen Chemotherapie in Kombination mit dem VEGF-Antikörper Bevacizumab deutlich profitieren und ein ausgesprochen gutes medianes Gesamtüberleben von 18 Monaten erreichen können.

 

+++ Neue Gold-Leitlinie +++
Einsatz von Roflumilast bei COPD ab Stadium III mit zwei oder mehr Exazerbationen
8. Dezember 2011 – COPD ist weiterhin ein Feld mit grossem medizinischen Handlungsbedarf. Es handelt sich hierbei um eine fort- schreitende und irreversible Lungenerkrankung, die mit Atemnot einhergeht. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch anfallartig auftretende Verschlechterungen des Gesundheitszustands. Der WHO zufolge, leiden weltweit 80 Millionen Menschen unter mittlerer bis schwerer COPD. Mehr als 3 Millionen Menschen starben 2005 an COPD. Umgerechnet war diese Erkrankung somit für 5 Prozent der weltweiten Todesfälle verantwortlich. Prognosen der WHO zufolge könnte innerhalb der nächsten 10 Jahre die Anzahl der durch COPD verursachten Todesfälle um mehr als 30 Prozent ansteigen, falls keine Umsetzung der dringenden Maßnahmen zur Verringerung der Krankheits-ursachen, dabei insbesondere des Rauchens, erfolgt. Mit den neuen Leitlinien der GOLD („Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease“) zur chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD entwickelt sich das Management dieser Erkrankung immer stärker von einer unidimensionalen Stratifizierung durch „Schweregrade“ zu einer „multivariaten Phänotypsierung“.  >>>  

Die COPD wird inzwischen charakterisiert als Erkrankung mit einer abnormalen inflammatorischen Antwort auf Noxen innerhalb der Atemluft. Exazerbationen und Komorbiditäten tragen dabei zur individuellen Schwere der Erkrankung bei. Eine klinische Differentialdiagnose sollte nach dem neuen Verständnis bei allen Patienten erfolgen, die sich entweder mit Dyspnoe vorstellen, und/oder chronischen Husten oder Auswurf haben und/oder in der Vergangenheit Risikofaktoren wie beispielsweise Zigarettenrauch ausgesetzt waren.

 

43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie vom 1.-4. Oktober 2011 in Weimar

+++ PAH und Komplikation +++
Eisenmenger-Syndrom bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Weimar,
43. Jahrestagung der DGPK – Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene Erkrankung, die durch schwere Verlaufsformen die Patienten in ihrer Lebensqualität und Lebenserwartung erheblich beeinträchtigt. Im Kindesalter ist die  Diagnosestellung der idiopathischen PAH (iPAH) sehr schwierig, was dazu führt, dass es oft zu Fehldiagnosen kommt. Bei dem Eisenmenger-Syndrom handelt es sich um die schwerste Form der pulmonal arteriellen Hypertension, welche bei angeborenen Herzfehlern mit großem systemisch pulmonalem Shunt entstehen kann. Aufgrund der komplexen Problematik mit Multiorganbeteiligung sollten Eisenmenger-Patienten nur an spezialisierten Zentren betreut werden, die über ausreichende Erfahrungen verfügen und eine interdisziplinäre Kooperation mit verschiedenen Fachdisziplinen gewährleisten können. Die Morbidität von Patienten mit angeborenen Herzfehlern und PAH im Stadium der Eisenmenger-Reaktion erfordert einen multidisziplinären Versorgungsansatz.  >>>   

 

Wegen der besonderen Gefährdung in der frühen Kindheit muss es das Ziel sein, empfohlene Impfungen für Säuglinge möglichst frühzeitig durchzuführen und spätestens bis zum Alter von 14 bzw. 23 Monaten die Grundimmunisierungen zu vollenden. - Älteren Patienten sollten alle wichtigen Impfungen, wie z. B. die Pneumokokken-Impfung erhalten, denn gerade das Alter wird als zu berücksichtigender Faktor für diese Impfung häufig vernachlässigt.

+++ Pneumonien im Praxisalltag +++
Gelegenheit zur Information der Patienten nutzen und Impfung aktiv anbieten
Potsdam – Durch Pneumokokken ausgelöste Erkrankungen kommen weltweit vor. Nach Schätzungen der WHO sterben pro Jahr zwei Millionen Menschen weltweit infolge einer Pneumokokken-Infektion. Jedes Jahr gibt es in Deutschland schätzungsweise bis zu 12.000 Todesfälle durch schwere Pneumokokken-Erkrankungen und bis zu 135.000 Krankenhausaufenthalte. In Deutschland sind hauptsächlich ältere Menschen über 60 Jahre, Personen mit chronischen Grunderkrankungen, Säuglinge und Kleinkinder betroffen. Erkrankungen im Kindesalter kommen am häufigsten in den ersten fünf Lebensjahren vor. So erkranken jährlich etwa 970 Kinder unter fünf Jahren an einer Pneumokokken-Infektion. Zwei Drittel dieser Erkrankungen treten bereits in den ersten beiden Lebens-jahren auf. In zwei bis zehn Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung tödlich, bei etwa 15 Prozent der erkrankten Kinder entstehen bleibende Folgeschäden. Die adäquate Beratung des Arztes ist hier entscheidend.  >>>   

 

Die in der Fachinformation empfohlenen Dosierung für Patienten ≤ 20 kg ist 10 mg dreimal täglich und für Patienten > 20 kg beträgt sie 20 mg dreimal täglich.  Die Fachinformation wurde aktualisiert und enthält nun einen Warnhinweis, dass bei pädiatrischen Patienten höhere als die empfohlenen Dosierungen nicht verwendet werden sollten.

+++ Neue Risikoinformation +++

Erhöhtes Mortalitätsrisiko von pädiatrischen Patienten mit Pulmonaler Arterieller Hypertonie (PAH) bei der Verwendung von höheren als den empfohlenen Dosen von Revatio® (Sildenafilcitrat)
Berlin, 8. Oktober 2011 – Revatio® enthält als wirksamen Bestandteil Sildenafil, einen Hemmstoff der Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5). Es ist unter anderem zugelassen zur Behandlung von pädiatrischen Patienten im Alter von 1 bis 17 Jahren mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH). In der Fachinformation wird für Patienten = 20 kg eine Dosierung von 10 mg dreimal täglich und für Patienten > 20 kg von 20 mg dreimal täglich empfohlen.
Der Hersteller erinnert die verordnenden Ärzte in einem Rote-Hand-Brief daran, dass höhere Dosierungen als in der Fachinformation empfohlen, nicht verwendet werden sollten. Pädiatrische Patienten, die derzeit höhere Dosierungen verordnet bekommen, sollten innerhalb eines angemessenen Zeitraums auf die in der Fachinformation empfohlenen Dosierungen herunter titriert werden.
Hintergrund ist eine klinische Studie mit Sildenafil zur Behandlung von pädiatrischen Patienten mit PAH mit Dosierungen von 10 bis 80 mg dreimal täglich, bei der unter den höheren Dosierungen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko gegenüber den niedrigeren Dosierungen beobachtet wurde.  >>>  

 

Roflumilast wirkt als erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse zielgerichtet gegen die Entzündung, die der COPD zugrunde liegt. Davon profitieren Patienten vor allem durch eine signifikant verringerte Rate an akuten Verschlechterungen, den sogenannten Exazerbationen. Durch deren Vermeidung kann das Mortalitätsrisiko der COPD-Patienten verringert werden, da es nach schwergradigen Exazerbationen sogar höher liegt als bei Patienten nach einem Herzinfarkt.

Prof. Klaus F. Rabe

+++ Therapie bei COPD +++
PDE4-Hemmung gegen den Schwelbrand in der Lunge
Frankfurt am Main – Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine progressive chronische Lungenerkrankung, an der jedes Jahr Millionen von Menschen sterben. Ungeachtet der derzeit verfügbaren Erhaltungstherapien ist der medizinische Bedarf auf dem Gebiet der COPD nach wie vor sehr hoch. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung leiden COPD-Patienten an Exazerbationen oder Lungenanfällen. Atmen wird für sie zur Qual, und unter Umständen müssen sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden. 

Mit Roflumilast steht seit Juli 2010 das Therapieprinzip der Phosphodiesterase-4-Hemmung für Patienten mit fortgeschrittener COPD (Schweregrad III/IV) zur Verfügung. In Studien konnte mit dem Wirkstoff die Rate an Exazerbationen signifikant verringert werden. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung „GO COPDeeper“ wurden in Plenar-Vorträgen und interaktiven Diskussionen aktuelle Entwicklungen im Bereich COPD vorgestellt und diskutiert. Ein Schwerpunkt lag auf der PDE4-Hemmung mit Roflumilast (Daxas®). Erstmals kann das Einströmen von Neutrophilen in die Bronchialzellen und so die Entzündung kontrolliert werden.  >>>   

  

PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf

Dr. Martin Reck

+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
First time Erlotinib first-line: Erlotinib jetzt zugelassen bei Patienten mit EGFR-Mutation
Hamburg – Erlotinib (Tarceva®) hat am 1. September 2011 die europaweite Zulassung zur Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) erhalten. Die Zulassungserweiterung ist relevant für Patienten mit aktivierenden Mutationen im epidermalen Wachstumsfaktor-rezeptor (EGFR). Die Ergebnisse der zulassungsrelevanten EURTAC-Studie (European Tarceva Versus Chemotherapy Phase III Study) zeigten, dass diese Patienten first-line signifikant stärker von einer Monotherapie mit Erlotinib als von einer platin-basierten Chemotherapie profitieren1. Nach Platin hingegen wirkt Erlotinib unabhängig vom EGFR-Mutationsstatus sowohl in der Erhaltungs- als auch in der Zweit- und Drittlinientherapie. „Patienten mit aktivierenden EGFR-Mutationen zeigen unter Erlotinib ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben (PFS) als unter einer platin-basierten Chemotherapie“, berichtete Dr. Martin Reck, Großhansdorf.  >>>  

 

+++ Pädiatrische Pneumologie +++
Lungenschäden von Frühgeborenen noch im Schulalter nachweisbar

Leipzig, 1. August 2011 – Mitunter leiden frühgeborene Kinder noch im Schulalter unter verengten Atemwegen und Schäden an der Lunge, insbesondere wenn sie nach der Geburt länger mit Sauerstoff beatmet werden mussten. Dies zeigt eine Untersuchung der Arbeitsgruppe Pädiatrische Pneumologie an der Leipziger Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche. Ursachen der anhaltenden Lungenfunktionsstörungen seien neben den unreifen Lungen der Frühchen auch über längere Zeit benötigte Sauerstoffbehandlungen im Brutkasten. Die Wissenschaftler rufen daher dazu auf, die Grenzwerte für eine optimale Sauerstoffversorgung bei Frühgeborenen genauer zu erforschen.   >>>  

 

+++ Pneumologie +++
Wissenschaftlichen Nachwuchs fördern: Janssen spendet an die Deutsche Lungenstiftung
Neuss – Mit einer Spende von 5.000 € unterstützt Janssen die Deutsche Lungenstiftung e.V. Das Neusser Unternehmen, das seit 2007 die Fixkombination INUVAIR® Mikrosol (100 µg Beclometason/ 6 µg Formoterol) zur Behandlung des Asthma bronchiale vertreibt, bestätigt damit erneut sein Engagement im Bereich der Pneumologie. Die Deutsche Lungenstiftung e.V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich die Verbesserung der Situation von Patienten mit Lungenkrankheiten zum Ziel gesetzt hat. Die Stiftung ist 1994 auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie gegründet worden.  >>>  

 

+++ Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Positives CHMP-Votum für Erlotinib in der Erstlinientherapie bei Patienten mit EGFR-Mutation
Grenzach-Wyhlen, 25.7.2011 – Das CHMP (Comittee for Medicinal Products for Human Use) der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde EMA (European Medicines Agency) hat sich am 22. Juli 2011 für die erweiterte Zulassung von Erlotinib (Tarceva®) zur Erstlinientherapie beim fort-geschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) ausgesprochen. Die Empfehlung gilt für Patienten mit aktivierenden Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR). Die Grundlage für das positive Votum bilden die Ergebnisse der EURTAC-Studie (European Tarceva Versus Chemotherapy Phase III Study). Die Phase-III-Studie zeigt, dass das westliche Patienten-kollektiv in der ersten Linie signifikant von der Monotherapie mit Erlotinib profitiert. Erlotinib ist in Europa bereits für die Erhaltungs- und Zweitlinientherapie von NSCLC-Patienten unabhängig vom EGFR-Mutationsstatus zugelassen. Die EURTAC-Studie untersuchte erstmalig an einem randomisierten westlichen Patientenkollektiv den Erstlinieneinsatz von Erlotinib bei Patienten mit aktivierenden EGFR-Mutationen.  >>>  

 

+++ Mukoviszidose +++
Multidisziplinäres Rehabilitationsprogramm im Hochgebirge
Davos, 5.7.2011 – Die Hochgebirgsklinik Davos bietet seit 2010 ein mit Patientenorganisationen und den Fachgesellschaften aus der Schweiz, Deutschland und Österreich abgesprochenes und von diesen akzeptiertes, multidisziplinäres Rehabilitationsprogramm für Patienten mit Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF). Die angeborene Krankheit erfordert eine umfassende und lebenslange Therapie. In Davos werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen behandelt. Dabei wird streng darauf geachtet, dass sich die Patienten in der Klinik nicht mit unerwünschten Keimen infizieren. Strikte räumliche und zeitliche Trennung von Patientengruppen mit unter-schiedlicher bakterieller Besiedlung ist dabei oberstes Gebot. Die Betroffenen und ihre Familien profitieren während ihres Aufenthaltes in Davos sowohl von der hohen fachlichen Kompetenz des multidisziplinären CF- spezialisierten Teams der Hochgebirgsklinik als auch von den klimatischen Besonderheiten des 1600 m hoch gelegenen geschützten Hochtales.  >>>  

 

+++ ASCO 2011 +++
Phase-III-Studie beim NSCLC belegt hohe Wirksamkeit von nab-Paclitaxel plus Carboplatin bei bestimmten Subgruppen - Weitere Studien zeigen hohes Potenzial von nab-Paclitaxel-Kombinationen in der First-Line-Therapie des metastasierten Mammakarzinoms bzw. Melanoms.

Chicago – Auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Oncology (ASCO) wurden neue Studienergebnisse zu nab-Paclitaxel (Abraxane®) vorgestellt. Hierbei belegten die Daten der Studie CA031, dass die Kombination des Wirkstoffs mit Carboplatin in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen NSCLC bei Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom die Ansprechrate gegenüber konventionellem Paclitaxel plus Carboplatin signifikant verbessert. Darüber hinaus bewirkte die Gabe von nab-Paclitaxel eine Verlängerung des Gesamtüberlebens der Patienten über 70 Jahre um 9,5 Monate. Ebenfalls vorgestellt wurden zwei Phase-II-Studien zum Einsatz nab-Paclitaxel-haltiger Regime in der Erstlinienbehandlung des metastasierten Mammakarzinoms bzw. des metastasierten malignen Melanoms, deren sehr gute Ergebnisse eine weitere Untersuchung in Phase-III-Studien rechtfertigen.  >>>  

 

+++ Asthma umfasst den gesamten Bronchialbaum +++
Entzündung und Bronchokonstriktion bis in die kleinen Atemwege
Parma – Beim Asthma sind Inflammation und Bronchokonstriktion im gesamten Bronchialsystem nachzuweisen. Vor allem die kleinen Atemwege tragen wesentlich zur Ausprägung des Krankheitsbildes bei. Darauf haben Experten beim Respiration Day in Parma hingewiesen. Sie forderten, die neuen Erkenntnisse therapeutisch zu berücksichtigen und zur Behandlung Präparate zu wählen, die die Situation in den kleinen Atemwegen einbeziehen und ihre Wirkung bis in die Peripherie hinein entfalten. Die Asthmatherapie soll zugleich „personalisiert“, also zielgerichtet sich am jeweiligen Phänotyp orientierend, erfolgen, so hieß es in Parma. Eine adäquate Asthmakontrolle setzt voraus, dass die verabreichten Wirkstoffe konsequent bis in die kleinen Atemwege hinein gelangen. Denn bei diesen handelt es sich infolge ihrer großen Oberfläche um die für das Krankheitsgeschehen relevante Region des Bronchialbaums.  >>>  

 

+++ COPD als systemische Entzündung +++
43. Bad Reichenhaller Kolloquium: Mit Roflumilast die Krankheit an der Wurzel packen
Bad Reichenhall – Patienten mit COPD haben meist nicht nur Probleme mit ihrer Lungenfunktion, sondern kämpfen mit einer erheblichen Komorbidität. Die Bandbreite der assoziierten Störungen und Erkrankungen reicht von der Kachexie über Muskelatrophie und Osteoporose bis hin zu kardiovaskulären Erkrankungen, metabolischem Syndrom sowie Depressionen, Angststörungen und auch einem erhöhten Karzinomrisiko. Einige dieser Störungen können sogar durch eine Behandlung bedingt sein wie etwa das erhöhte Osteoporose-Risiko aufgrund einer langfristigen Therapie mit Steroiden. Andere häufige Begleiterscheinungen könnten durch eine mit der COPD einher-gehenden systemischen Entzündung hervorgerufen sein, berichtete Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Marburg.
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+++ Pulmonale Hypertonie +++
Eine erfolgreiche Therapie sollte zielorientiert und individualisiert sein
Wiesbaden, DGIM 2011 – Die Mehrzahl der Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) kann heute gut mit oralen Medikamenten behandelt werden: zum Beispiel mit dem dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan (Tracleer®), der sich seit mittlerweile zehn Jahren in der PAH-Therapie bewährt hat. In Verbindung mit einem Behandlungskonzept, das regelmäßig zu evaluierende, patientenspezifische Therapieziele beinhaltet, bedeutet das einen großen Fortschritt für die Betroffenen. Maßgeblich für eine adäquate und damit erfolgreiche Behandlung ist laut Kölner Konsensus-Konferenz vom Juni 20101 „die korrekte diagnostische Abklärung der Patienten und eine indikationsgerechte Verordnung, die den individuellen Bedürfnissen der Patienten gerecht wird“.  >>>  

 

+++ Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung +++
Therapie mit Tiefenwirkung: Exazerbationen bei COPD-Patienten reduzieren!
Wiesbaden, DGIM 2011 – Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die nur bedingt reversibel ist und meist unaufhaltsam fortschreitet. Die Einschränkung der Atmung geht mit Entzündungsreaktionen in der Lunge einher, die immer zu einer strukturellen Veränderung und einer damit verbundenen Verengung der Atemwege führt. Mit Roflumilast (DAXAS®) steht jetzt eine Therapie zur Verfügung, die auf die spezifische Entzündung, die der COPD zugrunde liegt, gerichtet ist. Trotz umfangreicher Forschungen und auch durchaus messbaren Fortschritten im Bereich der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung bleibt die klinische Wirksamkeit der bislang verfügbaren medikamentösen Therapieoptionen begrenzt.  >>>  

  

+++ P(A)H-Diagnostik und -Therapie +++
Praktische Anwendung (inter)nationaler Leitlinien
Mannheim, DGK 2011 – In den letzten Jahren hat es eine Vielzahl wichtiger Entwicklungen im Feld der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) gegeben. Das Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen hat zur Entwicklung PAH-spezifischer Therapien beigetragen, welche die Prognose der Patienten verbessern. Die aktualisierten Leitlinien der ESC und ERS und deren Übertragung in die deutschen Empfehlungen im Rahmen der Kölner Konsensus-Konferenz sind ein Beleg für die Fortschritte, die erreicht worden sind. Das Symposium „State of the Art der P(A)H-Diagnostik und - Therapie: praktische Anwendung (inter)nationaler Leitlinien“ soll einen Überblick über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie der PAH sowie der Verlaufskontrolle der verschiedenen Stadien der Erkrankung geben, die aktuellen Leitlinien vermitteln und dabei einen Schwerpunkt auf die zielorientierte Therapie legen.  >>>  

 

+++ Aktuelle Therapie beim NSCLC +++
First-line-Therapie mit Bevacizumab – Erhaltungstherapie mit Erlotinib
Dresden, 52. DGP Kongress 2011 – Die bis dato akkumulierten Daten zu Bevacizumab (Avastin®) und Erlotinib (Tarceva®) bestätigen den hohen Stellenwert der beiden zielgerichteten Therapien beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). So führt die Kombination einer platinhaitigen Chemotherapie mit Bevacizumab in der First-Line-Therapie zum bisher längsten medianen Gesamtüberleben von mehr als 14 Monaten bei Patienten mit Adenokarzinom. Der Einsatz von Erlotinib nach einer initialen platinhaltigen Chemotherapie verbessert sowohl in der Erhaltungstherapie als auch in der Second-Line-Therapie signifikant die Prognose der Patienten
unabhängig vom EGFR-Mutationsstatus.  >>>  

 

+++ State of the art der P(A)H +++
Diagnostik und Therapie – Praxisrelevantes heute und morgen
Dresden, 8. April 2011 – In den letzten Jahren hat es eine Vielzahl wichtiger Entwicklungen im Feld der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) gegeben. Das Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen hat zur Entwicklung PAH-spezifischer Therapien beigetragen, da diese die Prognose der Patienten verbessern. Der progrediente, aggressive Verlauf der PAH und die daraus folgende Notwendigkeit einer frühen Therapie wurden in der EARLY-Studie klar veranschaulicht. Die Daten dieser Studie zeigen eindrucksvoll, dass die PAH auch in Frühstadien eine rasch progrediente Erkrankung ist, die aber durch eine rechtzeitige und gezielte Therapie günstig beeinflusst werden kann. Eine Therapie mit dem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan zeigte bei Patienten mit PAH im funktionellen Stadium NYHA II in der EARLY-Studie nicht nur eine verbesserte Hämodynamik, sondern sie verzögerte vor allem auch die Progression der Erkrankung signifikant. Die aktualisierten Leitlinien der ESC und ERS und deren Übertragung in die deutschen Empfehlungen im Rahmen der Kölner Konsensus-Konferenz sind ein Beleg für die Fortschritte, die erreicht worden sind.  >>>  

  

+++ 8. Deutsches P(A)H-Forum +++

Dresden, 2011

+++ Unklare Dyspnoe – Der Patient in der Praxis +++

Dr. med. Jörg Winkler, Leipzig

Dresden – In der Haus- und Facharztpraxis ist die Abklärung von Dyspnoe eine häufige und oft anspruchsvolle Aufgabe. Obwohl die inadäquat gesteigerte Atmung wesentlich subjektiv durch die Empfindung des Patienten geprägt ist, liegen der Dyspnoe in der Regel objektive Störungen des pulmonalen und/ oder kardiozirkulatorischen Systems zugrunde. Häufige Ursachen sind die großen Volkskrankheiten wie COPD, Herzinsuffizienz (mit gestörter oder erhaltener systolischer Funktion) und KHK. Die Systematik der Diagnostik bei Dyspnoe in der Praxis muss auch die Erkennung seltenerer Ursachen wie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) gewährleisten.  >>>  

+++ Verdacht auf PAH – Der Patient im Zentrum +++

PD Dr. med. Hanno Leuchte, München und PD Dr. med. Stephan Rosenkranz, Köln

Dresden – Vom ersten Symptom bis zur Diagnosestellung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) vergehen mehr als zwei Jahre. Zum Zeitpunkt der Diagnose befinden sich die meisten Patienten in einem hämodynamisch und funktionell weit fortgeschrittenen Stadium (Humbert M et al. Am J Respir Crit Care Med 2006). Bei einer Erkrankung, die in ihrer idiopathischen Form unbehandelt zu einer verheerenden Prognose von im Median weniger als 3 Jahren führt (D'Alonzo GE et al. Ann Intern Med 1991), ist eine frühzeitige Diagnosestellung wünschenswert. Dies gilt zumal bereits in den früheren Krankheitsstadien (WHO-/NYHA-Klasse II) eine Therapie erfolgreich sein kann, wie die EARLY-Studie gezeigt hat (Galiè N et al. Lancet 2008).  >>>  

+++ Diagnose PAH – Der Patient im Alltag +++

Prof. Dr. med. Ralf Ewert, Greifswald

Dresden – In den letzten Jahren wurden die nicht-medikamentösen und medikamentösen Ansätze bei der Behandlung von Patienten mit einer Pulmonalen Hypertonie deutlich erweitert und sind in etablierte Therapieansätze eingegangen (Galiè N et al. Eur Respir J 2009). Für eine Klasse dieser Patienten – Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) – stehen mittlerweile verschiedene spezifische medikamentöse Ansätze zur Verfügung. Mit den heute verfügbaren Behandlungsoptionen können das Überleben der Patienten sowie die körperliche Leistungsfähigkeit und die Befindlichkeit bzw. Lebensqualität signifikant verbessert werden (Galiè N et al. Eur Heart J 2009). Zugleich zeigen die Daten jedoch, dass bislang keine Heilung der Patienten möglich ist.  >>>  

  

+++ Tuberkulose-Diagnostik +++
QuantiFERON®-TB Gold ist die bevorzugte Test-Methode
Dresden, 52. DGP Kongress 2011 – Die Bedeutung der Tuberkulose als weltweit häufig vorkommende Infektionserkrankung ist seit der Entdeckung des Erregers Mycobacterium tuberculosis durch Robert Koch im Jahr 1882 nicht zurückgegangen. Weltweit verzeichnet die WHO 8 bis 9 Millionen neue Erkrankungen pro Jahr mit 2 bis 3 Millionen Todesfällen, darunter 400.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Auf dem Symposium der Cellestis GmbH anlässlich des 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. berichteten Experten über Ihre Erfahrungen mit der Effektivität des QuantiFERON®-TB Gold und präsentierten die Ergebnisse ihrer Studien zur Abklärung des Vorliegens einer latenten Tuberkulose.  >>>  

 

+++ Fortgeschrittene COPD +++
Neue Erkenntnisse in der klinischen Praxis
Dresden, 52. DGP Kongress 2011 – Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine progressive chronische Lungenerkrankung, an der jedes Jahr Millionen von Menschen sterben. Ungeachtet der derzeit verfügbaren Erhaltungstherapien ist der medizinische Bedarf auf dem Gebiet der COPD nach wie vor sehr hoch. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung leiden COPD-Patienten an Exazerbationen oder Lungenanfällen. Atmen wird für sie zur Qual, und unter Umständen müssen sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Das Entzündungsgeschehen in der Lunge führt immer wieder zu Exazerbationen und lässt die Krankheit weiter voranschreiten. Mit Roflumilast (Daxas®) steht nunmehr seit neun Monaten eine kausal wirksame antientzündliche Therapie für die COPD (Schweregrad III/IV) zur Verfügung. Mit Roflumilast kann erstmals das Einströmen von Neutrophilen in die Bronchialzellen und so die Entzündung kontrolliert werden.  >>>  

 

+++ Fixkombination bei Asthma bronchiale +++
Differentialtherapie, Lebensqualität und ökonomische Aspekte
Dresden, 8. April 2011 – Obwohl mit der konsequenten Anwendung von inhalativen Glukokortikoiden (ICS) und auch durch den Einsatz langwirksamer Beta-II-Mimetika (LABA) große Fortschritte in der Asthmabehandlung gemacht wurden, zeigen Patientenbefragungen jedoch, dass nur ein kleiner Teil der Betroffenen über eine sehr gute oder gar vollständige Kontrolle seiner Symptome berichtet. Aus dieser Situation ergeben sich letztlich eine Reihe von Fragen, deren Beantwortung möglicherweise einen bedeutsamen Einfluss auf das zukünftige Verhalten von Therapeuten hat. Ein Update zum Einsatz von Fixkombinationen bei Asthma bronchiale stellten Experten bei einem Symposium anlässlich des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. vor.  >>>  

 

+++ Pneumokokken-Impfung +++
Impfung ab 60: Patienten gezielt auf Impflücken ansprechen
Hamburg – Das hohe Risiko einer Pneumokokken-Erkrankung wird oft und vor allem im Alter unterschätzt, da gerade Pneumokokken-Pneumonien mit steigendem Alter zunehmen und bis zum Tod der Betroffenen führen können. Daher ist unbedingt eine Impfung der über 60-jährigen und der chronisch Kranken erforderlich. Bei mehr als 75 Prozent der Deutschen über 60 Jahren wird trotz STIKO-Empfehlung keine Pneumokokken-Impfung durchgeführt. Hier ist vordringlich ein modernes Impfmanagement gefragt, da die Pneumokokken-Impfung bei den Betroffenen schlichtweg unbekannt ist. Eine aktuelle, placebokontrollierte Studie mit Bewohnern eines Seniorenheimes hat deutlich gezeigt, wie ältere Menschen von der Pneumokokken-Impfung profitieren können: Bei 64 Prozent der Geimpften gab es einen signifikanten Rückgang der Inzidenz von Pneumokokken-Pneumonien und keine Todesfälle.  >>>  

  

+++ Phlebologie +++
Indikationserweiterung für Fragmin
Wiesbaden – Zur Behandlung der TVT gehört neben üblichen Allgemeinmaßnahmen vor allem eine konsequent und gezielt durchzuführende medikamentöse Therapie (Antikoagulation). Bei der Wahl des Antikoagulationsregimes ist zwingend eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Ziel der Therapie ist im Idealfall die Auf- lösung des Thrombus, zumindest aber die Progressionsverhinderung, wobei es aber durch die Blutverdünnung nicht zu Blutungen kommen darf. Diese nicht gerade einfache „Gradwanderung“ bedarf neben fundiertem Wissen auch einer hohen Sorgfaltspflicht. Für die Behandlung von Bedeutung und noch ganz neu ist jetzt, dass seit 1. Februar in Deutschland das seit vielen Jahren bewährte niedermolekulare Heparin Fragmin® (Dalteparin-Natrium) auch zur Therapie der akuten tiefen Venenthrombose und Lungen-embolie sowie zur Rezidivprophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei onkologischen Patienten in neuen hochdosierten Fertigspritzen verfügbar ist.  >>>  

 

+++ 8. Deutsches P(A)H-Forum +++
Zielorientiertes Management der pulmonalen Hypertonie – Das individuelle Patientenziel im Fokus
Dresden – Zum achten Mal fand das von Actelion Deutschland ausgerichtete P(A)H-Forum statt. In Dresden bot u. a. wieder ein interaktives Workshop-Konzept den Teilnehmern rege Diskussionsrunden und interdisziplinären Gedankenaustausch. Die Themen umfassten die unterschiedlichen Formen der pulmonal (arteriellen) Hypertonie (P(A)H) sowie deren Diagnostik und Behandlung. Im Fokus stand dabei der Patient im Alltag von Klinik und Praxis, insbesondere vor dem Hintergrund der Forderung nach einer patientenspezifischen PAH-Therapie durch die Kölner Konsensus-Konferenz im Juni 2010. „Die vielleicht wichtigste Forderung der Konsensus-Konferenz ist, dass das Therapieziel für jeden einzelnen Patienten individuell bestimmt werden muss, quasi als Erweiterung des in den europäischen Leitlinien festgelegten „Treat-to-Target“ -Prinzips“.  >>> 

 

+++ PneumoPartner +++
Neues Highlight: Persistenz bei der Asthma-Behandlung
Neuss, 9.2.2011 – Ab März 2011 steht auf www.inuvairmikrosol.de unter der Rubrik „PneumoPartner“ ein neues Highlight des Monats zur Verfügung: Der Originalartikel „Persistence with asthma treatment is low in Germany especially for controller medication – a population based study of 483 051 patients“ (Hasford J et al. Allergy 2010; 65(3):347-354) wurde in wenigen Powerpoint-Charts aufbereitet und von Professor Dr. med. J. Christian Virchow, Rostock, kommentiert. Zur Analyse wurden anonymisierte Daten von Asthma-Patienten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern verwendet. Die Studie hat ergeben, dass die Persistenz bei der medizinischen Behandlung des Asthma bronchiale niedrig ist: Nur 61,4 % der 483.051 in die Analyse einbezogenen Patienten mit der Diagnose Asthma erhielten eine anti-asthmatische Arzneimitteltherapie innerhalb des Index-Zeitraums von 12 Monaten.  >>>

  

+++ Vorteil hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens +++
EURTAC: Frühe, erfolgreiche Auswertung der Erlotinib-Studie bei spezieller Form von Lungenkrebs
Grenzach-Wyhlen – Roche gab am 28. Januar bekannt, dass auf Empfehlung einer unabhängigen Data Monitoring Kommission die Phase-III-Studie EURTAC vorzeitig beendet wird, da sie ihren primären Endpunkt erreicht hat. Die Zwischenanalyse ergab, dass Erlotinib (Tarceva®) im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit neu diagnostiziertem fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) und aktivierender EGFR- Mutation signifikant verlängerte. Eine vorläufige Sicherheitsanalyse zeigte, dass das Sicherheitsprofil dem der früheren Erlotinib-Studien entsprach. Die vollständigen Studiendaten werden im Juni im Rahmen eines medizinischen Kongresses vorgestellt.  >>>  

 

Zu den Symptomen einer eosinophilen Pneumonie zählen Husten, Fieber und Dyspnoe. Diagnostisch finden sich diffuse Infiltrate in der radiologischen Bildgebung sowie erhöhte Eosinophilenzahlen im Lungengewebe oder der bronchoalveolären Lavage-Flüssigkeit. In schweren Fällen kann eine hypoxische respiratorische Insuffizienz auftreten, die eine künstliche Beatmung erfordert. Bei Anzeichen für eine eosinophile Pneumonie unter Daptomycin-Behandlung sollte umgehend reagiert werden.

+++ Neue Risikoinformation +++
Rote-Hand-Brief zum Zusammenhang von Cubicin® (Daptomycin) und eosinophiler Pneumonie
21.01.2011
Der Hersteller informiert über Fälle von eosinophiler Pneumonie, die im Zusammenhang mit der Anwendung von Daptomycin berichtet wurden. Cubicin® ist ein Lipopeptid-Antibiotikum, das ausschließlich gegen grampositive Bakterien aktiv ist. Es ist zugelassen für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen (Complicated Skin and Soft-Tissue Infections; cSSTI), bei rechtsseitiger infektiöser Endokarditis (RIE) aufgrund von Staphylococcus aureus und bei Staphylococcus-aureus-Bakteriämie assoziiert mit RIE oder mit cSSTI. Zu den Symptomen einer eosinophilen Pneumonie zählen Husten, Fieber und Dyspnoe. Diagnostisch finden sich diffuse Infiltrate in der radiologischen Bildgebung sowie erhöhte Eosinophilenzahlen im Lungengewebe oder der bronchoalveolären Lavage-Flüssigkeit. In schweren Fällen kann eine hypoxische respiratorische Insuffizienz auftreten, die eine künstliche Beatmung erfordert. Bei Anzeichen für eine eosinophile Pneumonie unter Daptomycin-Behandlung sollte umgehend reagiert werden. Daptomycin sollte sofort abgesetzt und der Patient, sofern erforderlich, mit Kortikosteroiden behandelt werden. Bei Patienten mit vermuteter oder bestätigter eosinophiler Pneumonie soll Daptomycin nicht erneut verabreicht werden.  >>>   

 

+++ Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
TITAN-Studie: Erlotinib im Head-to-Head-Vergleich ebenso wirksam wie Chemotherapie
Grenzach-Wyhlen – Bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und ungünstiger Prognose ist die Second-Line-Therapie mit dem oralen EGFR-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) ebenso wirksam wie eine Standard-Chemotherapie, verursacht aber deutlich weniger schwerwiegende Nebenwirkungen. Dies zeigen die kürzlich auf dem Multidisciplinary Symposium in Thoracic Oncology in Chicago als Late Breaking Abstract präsentierten Ergebnisse der randomisierten, offenen Phase-III-Studie TITAN, in der Erlotinib erstmals direkt mit Pemetrexed bzw. Docetaxel verglichen wurde. Patienten mit Progress unter einer First-Line-Chemotherapie haben eine sehr ungünstige Prognose. In der TITAN (Tarceva In Treatment of Advanced NSCLC)-Studie wurde in diesem Patientenkollektiv nun erstmals Erlotinib direkt mit einer Standard-Chemotherapie (Docetaxel bzw. Pemetrexed; Entscheidung des Studienarztes) verglichen.  >>>  

 

The European Medicines Agency has been informed of Pfizer’s decision to voluntarily withdraw Thelin from the market worldwide further to new information on two cases of fatal liver injury. Pfizer has also decided to discontinue all ongoing clinical trials.

+++ Neue Risikoinformation +++
Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) - Marktrücknahme von Thelin® (Sitaxentan)
Bonn
Nach zwei Todesfällen infolge Leberversagens hat der Hersteller Pfizer das Medikament Thelin® (Sitaxentan) weltweit vom Markt genommen. Auch alle klinischen Studien sollen abgebrochen werden. Das BfArM wurde über die beabsichtigte Vertriebseinstellung von Thelin® durch die Firma Pfizer informiert. Sitaxentan ist seit 2007 als Thelin® auf dem deutschen Markt eingeführt. Derzeit werden ungefähr 600 Patienten mit diesem Arzneimittel behandelt. Patienten sollten die Einnahme von Sitaxentan nicht ohne Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt beenden. Patienten, die derzeit mit Sitaxentan behandelt werden, wird empfohlen ihren Arzt aufzusuchen, um auf eine geeignete alternative Therapie umgestellt zu werden.  >>>   

  

+++ Personalisierte Medizin in der Lungenkrebsbehandlung +++
Alle Patienten mit einem fortgeschrittenen NSCLC sollten auf EGFR-Mutationen getestet werden
Hamburg – Ärzte und Wissenschaftler sehen in der Therapie des Lungenkarzinoms das Konzept der personalisierten Medizin als Medizin der Zukunft an. Dazu gehört eine reibungslose Zusammenarbeit von Pathologen und Onkologen, validierte und zuverlässige Testverfahren und wirksame Medikamente. Die Bestimmung des EGFR- Mutationsstatus eröffnet jetzt auch für Lungenkrebspatienten die Chance der personalisierten Krebstherapie. Ein Meilenstein in der Lungenkrebsbehandlung ist diese personalisierte Therapie mit dem EGFR-Tyrosinkinasehemmer Gefitinib.   >>>  

 

+++ Mangel an klaren Leitlinien +++
Konsensus wird Ärzten eine dringend benötigte Orientierung bei der Wahl der besten Kombinationstherapie für ihre Asthmapatienten ermöglichen
Limburg – Klinische Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und Geschwindigkeit des Wirkungseintritts des langwirksamen ß2-Agonisten (LABA), die Wirkstärke des inhalativen Kortikosteroids (ICS) sowie die Flexibilität der Dosierung sind die wichtigsten Eigenschaften, die Experten bei der Wahl einer Kombinationstherapie zur Asthma-behandlung beeinflussen. Dies zeigen Daten, die auf der internationalen Konferenz der World Allergy Organization (WAO) vorgestellt wurden. Die unter der Schirmherrschaft des Global Allergy and Asthma European Network (GA2LEN) durchgeführte Studie wandte den Delphi-Prozess an. Der Delphi-Prozess ist ein validiertes strukturiertes, mehrstufiges Befragungsverfahren bei einer Gruppe von Experten, um Meinungen und Trends zu komplexen Fragestellungen zu erfahren und eine Konsensbildung herbeizuführen.  >>>  

 

+++ Inhalative Asthmatherapie +++
Kleine Teilchen – große Wirkung
Düsseldorf – Asthma bronchiale ist mit einer Prävalenz von sieben Prozent im Erwachsenenalter und zehn Prozent im Kindesalter eine der häufigsten chronisch entzündlichen Erkrankungen in Deutschland. Lange Zeit sind bei Asthma bronchiale die kleinen Atemwege als Therapieziel vernachlässigt worden. Das entzündliche Geschehen spielt sich bei Asthma jedoch im gesamten Bronchialbaum ab. Sowohl die großen, zentralen Atemwege als auch die kleinen, peripheren Atemwege sind davon betroffen. Bei schweren Verlaufsformen scheint die Entzündung in den kleinen Atemwegen noch ausgeprägter zu sein als in den großen. Steroid-Rezeptoren – das Target einer inhalativen Kortikosteroid-Therapie – befinden sich im gesamten Bronchialbaum. Damit eine entzündungshemmende Inhalationstherapie eine optimale Wirkung erzielen kann, sollte der Wirkstoff sowohl die großen als auch die kleinen Atemwege erreichen können. Dies gelingt am besten, wenn die Aerosolpartikel besonders klein sind. Dank extrafeinem Sprühnebel ermöglicht die Fixkombination aus Beclometason und Formoterol eine Wirkstoffdeposition bis in die Peripherie.  >>>  

 

+++ Erste nationale Studie zur COPD +++
Am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg beginnt die erste nationale Studie zur chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)
Homburg – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: In zehn Jahren wird die COPD die dritthäufigste Todesursache sein. Auch Forscher aus Deutschland beobachten diese Entwicklung seit einigen Jahren mit zunehmender Besorgnis, umso mehr, als die Behandlungsmöglichkeiten nach wie vor begrenzt sind. „Diese Erkrankung ist noch nicht ausreichend gut verstanden, um echte Heilungserfolge erzielen zu können“, betont Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals, Direktor der Klinik für Innere Medizin V - Pneumologie am Universitätsklinikum. Durchgeführt wird die Studie im Rahmen der Forschungstätigkeit des Kompetenznetzes Asthma und COPD. Weitere Informationen zur Studie, den Teilnahmemöglichkeiten und -bedingungen erhalten Ärzte und Patienten im Internet unter
www.asconet.net oder unter Telefon 06841 / 16 23601.  >>>  

 

+++ Pulmonal arterielle Hypertonie bei angeborenen Herzfehlern (PAH-CHD) +++
Eisenmenger-Syndrom: Spezifische Therapie bei Kindern und Erwachsenen ist entscheidend
Weimar – Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) bei Kindern und Jugendlichen ist eine komplexe, lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Vasokonstriktion und progressives Remodelling der Pulmonalarterienwand verursacht wird und zu Rechtsherzversagen und Tod führen kann. Die pathologischen Veränderungen einer PAH bei Kindern und Jugendlichen ähneln denen bei der PAH Erwachsener. Zum jetzigen Zeitpunkt leben in Deutschland schätzungsweise bis zu 300.000 Patienten mit angeborenen Herzfehlern, davon etwa 9.000 Erwachsene mit PAH. Die PAH bleibt bei Patienten mit AHF ein unabhängiger Risikofaktor mit direktem Einfluss auf Morbidität und Mortalität. Man geht davon aus, dass etwa 10–20 % aller Patienten mit AHF auch im Verlauf ihres Lebens eine pulmonale Hypertonie (PH) entwickeln. Angeborene Herzfehler werden heute früher erkannt und korrigiert, so dass immer mehr Betroffene das Erwachsenenalter erreichen – ein Fortschritt, der seinen Preis hat.  >>>  

 

+++ Forum systemische Sklerose-Therapie +++
Digitale Ulzerationen und darüber hinaus: sichtbare und unsichtbare Manifestationen der systemischen Sklerose (SSc)
Hamburg – Zum zweiten Mal fand am 10. und 11. September das von Actelion Deutschland ausgerichtete Deutsche SSc-Forum unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. G. Riemekasten, Berlin; Prof. Dr. med. U. Müller-Ladner, Giessen und Prof. Dr. med. C. Sunderkötter, Münster in Hamburg statt. Thematisch drehte sich alles um die unterschiedlichen Aspekte und Manifestationen der systemischen Sklerose. In einer lebhaften Mischung aus Vorträgen und interaktiven Workshops diskutierten Teilnehmer verschiedener Fachrichtungen über den aktuellen Kenntnisstand und zukünftige Entwicklungen bei dieser seltenen Kollagenoseform. Inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung waren die digitalen Ulzerationen, eine schwerwiegende Komplikation bei systemischer Sklerose. Bislang wird in der Fachwelt noch zu selten thematisiert, in welchem Ausmaß diese schmerzhaften Geschwüre an Fingern oder Zehen die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Zumal den Patienten mittlerweile mit Endothelin-Rezeptor-Antagonisten wie Bosentan eine zusätzliche Therapieoption zur Verfügung steht.  >>> 

 

+++ Digitale Ulzerationen und PAH +++
Was kann der Rheumatologe in Kooperation tun?
Hamburg – Systemische Sklerose (SSc) ist eine chronische Bindegewebserkrankung, die durch exzessive Fibrose, Inflammation und vaskuläre Dysfunktion gekennzeichnet ist. Unter den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises weist sie die höchste fallspezifische Mortalität aus. Diese schlechte Prognose – zusammen mit einer im klinischen Alltag sehr heterogenen Natur der SSc und dem hohen Risiko von assoziierten Komplikationen – stellt den behandelnden Arzt vor große Herausforderungen. Eine für die betroffenen Patienten besonders belastende vaskuläre Komplikation der systemischen Sklerose sind digitale Ulzerationen, die bei über 50 Prozent der Patienten im Verlauf der Erkrankung auftreten. Pulmonal arterielle Hypertonie ist eine der schwerwiegendsten und vor allem die Lebenserwartung deutlich limitierende vaskuläre Komplikation bei 8–16 Prozent der Patienten mit systemischer Sklerose. Die Therapie vaskulärer Komplikationen stellt eine große Herausforderung an die betreuenden Ärzte von Sklerodermie-Patienten dar und ist nur in Kooperation zwischen Dermatologen, Rheumatologen, Angiologen, Kardiologen, Pulmologen, Röntgenologen und ggf. Chirurgen möglich. 
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+++ Erlotinib-induzierte Hautreaktion fordert Onkologen und Dermatologen +++
Rash-Management bei fortgeschrittenem NSCLC und Pankreaskarzinom
Kiel – Das Auftreten eines papulopustulösen Exanthems („Rash“) unter Erlotinib (Tarceva®), einem Inhibitor des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR), ist ein positives Zeichen für das Therapieansprechen. Die adäquate Behandlung dieser kutanen Nebenwirkung ist für die Compliance des Patienten von entscheidender Bedeutung. Bei stärkerer Ausprägung des Rashs ist eine enge Abstimmung zwischen dem primär behandelnden Onkologen und einem speziell geschulten Dermatologen notwendig. Die aktuelle Verabschiedung einer Konsensus-Empfehlung deutscher Dermatologen sowie die Bildung dermatologischer Referenzzentren sind wichtige Schritte in Richtung einer effektiven Zusammenarbeit. Erlotinib ist seit September 2005 zur Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und seit Januar 2007 zur Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms zugelassen. Die zielgerichtete Therapie mit dem EGFR-Inhibitor wird in den aktuellen S3-Leitlinien empfohlen.  >>> 

 

+++ Pneumokokkenschutz für Säuglinge und Kinder +++
Impfung mit Prevenar13® spart Kosten im Gesundheitssystem
Berlin, 10.8.2010 – Die Pneumokokken-Schutzimpfung von Säuglingen und Kindern mit Prevenar13® ist kostensparend, wie eine gesundheitsökonomische Evaluation der Impfung ergab. Darin konnte gezeigt werden, dass jeder in die Pneumokokkenimpfung investierte Euro einen Nutzen von 1,31 Euro für den Kostenträger erzielt. Somit ist trotz der Ausgaben für den Impfstoff und Impfhonorare eine Senkung der Gesamtbehandlungskosten für Pneumokokkeninfektionen zu erwarten. Insgesamt umfasst Prevenar13
® zusätzlich zu den sieben in seinem Vorgänger Prevenar® enthaltenen Serotypen 4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F, 23F die sechs Serotypen 1, 3, 5, 6A, 7F und 19A. Mit insgesamt 13 Serotypen, die einen direkten Schutz verleihen, bietet Prevenar13® die breiteste Abdeckung unter den Pneumokokken-Konjugatimpfstoffen bei invasiven Pneumokokkenerkrankungen, Pneumonie und Pneumokokken-bedingter akuter Otitis media in Deutschland.  >>> 

 

+++ Pulmonale Arterielle Hypertonie (PAH) +++
„Treat to Target“ ist das Gebot der Stunde
Frankfurt, 12. Juni 2010 – Das in den letzten Jahren gewachsene Verständnis der pathogenetischen Grundlagen der Pulmonalen Arteriellen Hypertonie hat zur Entwicklung vielfältiger therapeutischer Möglichkeiten geführt. Dennoch ist die PAH weiterhin eine progressiv verlaufende, schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt innerhalb weniger Jahre zum Rechtsherzversagen und Tod führt. Das 7. von Actelion Deutschland ausgerichtete Deutsche P(A)H-Forum legte den Schwerpunkt der Fachdiskussionen u. a. auf die Frage, wie Therapieziele auf  der Basis der 2009 veröffentlichten ESC/ERS-Leitlinien konkret aussehen und mit Hilfe eines zielorientierten „Treat to Target“-Therapiekonzepts erreicht werden können.  >>>  

  

+++ Neue und effektive Therapie der COPD +++
1-mal tägliche Applikation Indacaterol stellt Bronchodilatation rund um die Uhr sicher
Berlin – Weltweit leiden etwa 600 Millionen Menschen an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Es wird prognostiziert, dass die Mortalität durch COPD fortschreitet und dass sie 2020 die dritthäufigste Todesursache sein wird. In Deutschland liegt die Prävalenz laut BOLD-Studie bei 13,2%. Davon befinden sich 7.4% im Stadium I, 5% im Stadium II und 0,8% im Stadium III. Dyspnoe, eingeschränkte körperliche Belastbarkeit und allmähliche soziale Isolation beeinträchtigen das Leben der Patienten erheblich. Gleichzeitig begünstigt die COPD die Entwicklung und Progression von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und umgekehrt. Denn der Patient passt seinen Lebensstil seiner Krankheit an. Er vermeidet zunehmend die körperliche Anstrengung und leistet damit der Entwicklung von Insulinresistenz, Adipositas und Diabetes Vorschub. Auch die Gefahr einer Hypertonie steigt. Die stetig abnehmende Kondition verstärkt zudem die Dyspnoe – und der Teufelskreis beginnt. 
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+++ American Society of Clinical Oncology Annual Meeting 2010 +++
Histologische NSCLC-Typisierung als prädiktives Instrument in der Praxis
Bad Homburg, 4. Juni 2010 –  Die weltweit größte Krebstagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago bietet für Ärzte und Wissenschaftler wieder einen geeigneten Rahmen für Diskussionen und den Austausch von Erkenntnissen aus klinischen Studien und deren Relevanz für die Praxis. Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) dokumentieren Analysen von drei Phase-III-Studien den histologieabhängigen Wirksamkeitsvorteil von Pemetrexed beim Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- und großzelliges Karzinom) und heben damit den Stellenwert der Histologie als prädiktiven Faktor für die klinische Praxis hervor. Den deutlichsten Hinweis auf den Stellenwert der Histologie bei der Therapiewahl lieferte eine multizentrische Phase-III-Studie zur Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen NSCLC. Die nicht vorbehandelten Patienten wurden entweder auf die Kombination Pemetrexed/Cisplatin oder auf Gemcitabin/Cisplatin randomisiert.  >>> 

 

+++ Newsletter „PneumoPost“ +++
Neuer Service von Janssen-Cilag für die Partner in der Pneumologie
Neuss, 1.6. 2010 - Wissenswertes und Aktuelles rund um das Thema Pneumologie, zusammengefasst in einem ansprechend gestalteten Vierseiter – das ist das Konzept der neuen „PneumoPost“, die das INUVAIR®-Mikrosol-Team von Janssen-Cilag ab sofort regelmäßig herausgibt. Der Newsletter im DIN A4-Format richtet sich an alle Partner in der Pneumologie und möchte Pneumologen, Hausärzte und Apotheker ansprechen. Interessenten können die „PneumoPost“  unter www.inuvairmikrosol.de kostenlos abonnieren. Der Newsletter wird auf dem Postweg zugestellt. PDF-Datei hier kostenlos downloaden  >>> 

 

+++ Mehr Aufklärung zur Pneumokokkenimpfung +++
Impfmanagement im hausärztlichen-internistischen Praxisalltag
Wiesbaden Weltweit sterben nach Schätzungen der Weltgesundheit Organisation (WHO) jährlich bis zu 1,4 Millionen Menschen höheren Alters an Pneumonien, die durch Pneumokokken hervorgerufen wurden. Nur unter 20 Prozent der über 60-Jährigen in Deutschland sind gegen Pneumokokken geimpft. Die Impfraten bei Erwachsenen liegen weit hinter den Erwartungen zurück. Daher ist  eine Impfoffensive der Hausärzte dringend erforderlich, forderten die Impf-Experten bei einem Pressegespräch anlässlich des 116. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden. In der Vergangenheit war das Thema Impfungen fast ausschließlich eine Domäne der Pädiater. Heute ist es zunehmend auch ein Thema in der internistischen und allgemeinärztlichen Praxis, gab Professor Dr. med. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Schwerpunktes Infektiologie, der Universitätsklinik in Köln, zu Bedenken.  >>> 

 

+++ Histologiebasierte Therapiewahl bei fortgeschrittenem NSCLC +++
Individualisierte Therapie kann Lungenkrebspatienten längeres Überleben ermöglichen
Straßburg Für die Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ist der histologische Befund ein Wegweiser für die Therapieentscheidung. Die Differenzierung von NSCLC in Adenokarzinome und großzellige Karzinome hat prädiktive Bedeutung, erlaubt die Typisierung doch eine Vorhersage auf das Ansprechen der Erstlinien-therapie: So haben Patienten mit einem Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- oder großzelliges Karzinom) einen signifikanten Überlebensvorteil durch die Kombination Pemetrexed (Alimta®) und Cisplatin im Vergleich zu Gemcitabin/Cisplatin (11,8 versus 10,4 Monate). Bei Patienten mit Adenokarzinom verlängerte die Dublette Pemetrexed/Cisplatin in der Erst-Linie studiengebunden das mediane Überleben auf über ein Jahr (12,6 Monate).  >>> 

 

+++ Erstlinientherapie des nicht-plattenepithelialen NSCLC +++
Histologie hilft bei Wahl der passenden Therapie

Berlin - Die medikamentöse Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC wird heute nach den individuellen histologischen Merkmalen des Tumors ausgewählt. Damit kann sichergestellt werden, dass die Patienten eine jeweils effektive Therapie erhalten. So kann sich bei Patienten mit dem histologischen Befund eines Nicht-Plattenepithelkarzinoms (Adeno- und großzelliges Karzinom) ein signifikanter Überlebensvorteil im Vergleich zur Standardtherapie mit Gemcitabin/Cisplatin ergeben, wenn sie eine Erstlinientherapie mit Pemetrexed (Alimta®) in Kombination mit Cisplatin erhalten. Patienten mit Adenokarzinom, dem häufigsten nicht-plattenepithelialen NSCLC, profitieren besonders deutlich: Sie erreichten mit Pemetrexed/Cisplatin ein medianes Gesamtüberleben von 12,6 Monaten gegenüber 10,9 Monaten unter Gemcitabin/Cisplatin. Die Zweifachkombination mit Pemetrexed verbesserte auch das hämatologische Sicherheitsprofil. Aus diesen Gründen hat sich die moderne Behandlung mit Pemetrexed/Cisplatin für Patienten mit passender Histologie rasch einen Platz im Therapiealgorithmus für die Erstlinientherapie bei NSCLC erobert. Der histologische Typus des NSCLC ist wegweisend für die weitere Individualisierung der Therapie.  >>> 

 

+++ Therapieerfolg sichern – Lebensqualität erhalten +++
Tarceva in der 1st-Line-Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen NSCLC
Hamburg, 5. Mai 2010. Der orale EGFR-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) hat am 27. April die europaweite Zulassung für die 1st-Line-Erhaltungstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (Stadium IIIB/IV) mit Krankheitsstabilisierung („stable disease") nach platinbasierter 1st-Line-Chemotherapie erhalten. Lungenkrebspatienten können nun früher von Erlotinib profitieren. Die Zulassung basiert auf den positiven Ergebnissen der Phase-lll-Studie SATURN.

Die Daten der Phase-lll-Studie SATURN zeigen, dass der orale EGFR-Inhibitor Erlotinib bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, die auf eine 1st-Line-Chemotherapie nur mit einer Krankheitsstabilisierung ansprechen, das Progressionsrisiko signifikant um 32 % reduziert (HR 0,68, p < 0,0001). Gleichzeitig wurde das mediane Gesamtüberleben um mehr als zwei Monate (von 9,6 auf 11,9 Monate) signifikant verlängert (HR 0,72, p = 0,0019).  >>> 

 

+++ Cystische Fibrose (CF) +++
Neue Therapieoption zur Verbesserung der Atemwegsymptome
Hannover – Die Cystische Fibrose (CF) oder Mukoviszidose ist eine vererbte, chronische und lebensbedrohliche Erkrankung, die sowohl das Atemsystem als auch das Verdauungssystem betrifft. Sie wurde erstmals 1938 von Anderson beschrieben. In Europa sind etwa 35.000, in Deutschland circa 8.000 Patienten betroffen. Chronische Infektionen der Atemwege mit Pseudomonas aeruginosa sind die zahlenmäßig bedeutendste einzelne Ursache für die Morbidität und Mortalität der Mukoviszidose. Mit Cayston® kommt erstmals seit vielen Jahren ein neues, für die Therapie von Mukoviszidose zugelassenes Präparat auf den Markt.  >>> 

 

+++ Fortgeschrittenes NSCLC +++
Neue S3-Leitlinie empfiehlt Bevacizumab
Grenzach-Wyhlen, 7. April 2010. Die kürzlich veröffentlichte S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ empfiehlt Bevacizumab (Avastin®) zur First-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC. Denn zusammen mit einer platinbasierten Kombinationschemotherapie führt Bevacizumab zu einer signifikanten Verbesserung der Remissionsrate und der medianen Überlebenszeit bzw. des medianen progressionsfreien Überlebens, so die Begründung in der Leitlinie. Damit unterstreicht die Empfehlung den hohen therapeutischen Stellenwert des VEGF-Hemmers.  >>> 

 

+++ Europäische Leitlinie zur Pulmonalen Hypertonie +++
Zielorientierte PAH-Therapie: „Treat to Target“ ist das Gebot der Stunde
Hannover
, DGP – Die 2009 gemeinsam von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Respiratory Society (ERS) neu herausgegebenen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der pulmonalen Hypertonie unterscheiden sich in zentralen Punkten von den älteren Leitlinien. Die vielleicht wichtigste Neuerung ist die aktuelle Formulierung von Therapiezielen für Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie. Neben Änderungen an der Klassifikation und der Definition der PAH ist die wichtigste Forderung der Experten die nach einem zielorientierten Behandlungsansatz (Treat to Target). So muss das Therapieziel für Patienten im Krankheitsstadium NYHA-Klasse III die Verbesserung in NYHA-Klasse II mit anschließender Stabilisierung sein. Kann dieses Ziel mit der Monotherapie nicht erreicht werden, sollten mehrere Wirkstoffe kombiniert werden.  >>> 

 

+++ Der Pneumologe als Entscheider +++
Atemlose Fälle zeigen: Herz und Lunge gehören zusammen
Hannover, DGP -  „Atemlose Fälle“ – unter diesem Motto wurden auf dem Symposium von Janssen-Cilag im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) interessante Kasuistiken der Bereichen Pneumologie und Kardiologie vorgestellt und diskutiert. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. J. Christian Virchow, Rostock, präsentierten namhafte Experten Fallbeispiele aus Klinik und Praxis. Eine besondere Dynamik erhielt der pneumologisch/kardiologische Intensivdialog durch den Einsatz der innovativen SWARM-Technik, die die Teilnehmer aktiv einbezog. Organisiert wurde das Symposium vom Produktbereich INUVAIR® Mikrosol. Die Fixkombination zur regelmäßigen Behandlung des Asthma bronchiale, bei der die Anwendung eines Kombinationsproduktes angezeigt ist, gehört seit fast drei Jahren zum Produktportfolio der Janssen-Cilag GmbH.  >>> 

 

+++ Behandlung des Lungenkarzinoms +++
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie
Hannover - Jährlich erkranken 33.000 Patienten in Deutschland an einem Lungenkarzinom. Während bei Männern die Neuerkrankungsrate aufgrund von Rauchkarenzprogrammen in den letzten Jahren rückläufig war, steigt die Inzidenz bei Frauen weiterhin leicht an. Die meisten Patienten werden aufgrund von fehlenden Frühsymptomen in einem inoperablen fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium diagnostiziert. Bisherige Untersuchungen zur Früherkennung konnten keinen Nutzen beispielsweise für regelmäßige Röntgen- oder Sputumuntersuchungen belegen. Gegenwärtig prüfen große randomisierte internationale Studien den Einfluss von regelmäßigen, so genannten „Low-Dose“-Computertomographien auf die Früherkennungsrate von Lungenkarzinomen und auf die Sterblichkeit. 
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+++ Erhaltungstherapie bei Asthma bronchiale +++
Ökonomische Evaluation zeigt Vorteile für Fixkombination
Mit INUVAIR® Mikrosol (6 µg Formoterol plus 100 µg Beclometason als Fixkombination) können Kosten in der Erhaltungstherapie bei Asthma bronchiale gespart werden. Dies dokumentiert eine neue Kosten-Analyse, die auf Daten einer Phase-III-Studie basiert, bei der die Wirksamkeit der Fixkombination Formoterol plus Beclometason mit der freien Kombination beider Wirkstoffe verglichen wurde. Das Ergebnis: Die Fixkombination war die kostengünstigere Alternative. Über den Beobachtungszeitraum von sechs Monaten lagen die kompletten Kosten für die Asthmatherapie mit der Fixkombination Formoterol plus Beclometason bei € 525 und waren damit deutlich niedriger als die Aufwendungen von € 637 beim Einsatz von getrennten Inhalatoren mit den gleichen Wirkstoffen. Das Ergebnis war unabhängig davon, ob Markenpräparate oder Generika verwendet wurden. >>> 

 

+++ Zielgerichtete Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Aktuelle Daten zu Erlotinib und Bevacizumab vorgestellt
Berlin, DKK - Beim fortgeschrittenen NSCLC zählt die zielgerichtete Therapie mit Erlotinib (Tarceva®) oder Bevacizumab (Avastin®) heute zu den etablierten Therapieoptionen und wird in der kürzlich publizierten interdisziplinären S3-Leitlinie empfohlen. Eine weitere Verbesserung der Therapieergebnisse lassen die beim Deutschen Krebskongress präsentierten Daten der SATURN-Studie erwarten. Danach profitieren nicht nur Patienten mit aktivierenden EGFR-Mutationen, sondern auch solche mit EGFR-Wildtyp von der First-Line-Erhaltungstherapie mit Erlotinib. Nach erfolgreichem Abschluss einer First-Line-Chemotherapie wird üblicherweise eine Therapiepause eingelegt. Häufig kommt es hierbei allerdings innerhalb kurzer Zeit zum Progress mit dramatischer Verschlechterung des Allgemeinzustands.  >>> 

 

+++ Therapie der Mukoviszidose +++
FDA erteilt "Orphan Drug Status" für Ciprofloxacin-Trockenpulver-Inhalator zur Behandlung der Mukoviszidose
Berlin, 11. März 2010 - Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat den Ciprofloxacin-Trockenpulver-Inhalator von Bayer Schering Pharma zur Behandlung chronischer Lungeninfektionen mit Pseudomonas aeruginosa bei Patienten mit Mukoviszidose als "Orphan Drug" eingestuft. Eine vergleichbare Einstufung als Mittel gegen seltene Erkrankungen wurde bereits von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) vorgenommen. Bei dem Produkt handelt es sich um eine innovative Kombination aus Arzneimittel und Anwendungshilfe, bei dem Ciprofloxacin-Trockenpulver mit Hilfe der PulmoSphere® -Technologie von Novartis und einem leicht anzuwendenden Inhalator verabreicht wird. Der Ciprofloxacin-Trockenpulver-Inhalator wird derzeit in Phase II der klinischen Entwicklung getestet. Ziel ist die Sicherheit des Produkts und die Verbesserung der Lungenfunktion, gemessen an der "Einsekundenkapazität" (forcierte Ausatmung in einer Sekunde), bei Mukoviszidose-Patienten zu zeigen.  >>> 

 

+++ Verbesserung chronischer Atemwegserkrankungen +++
Sind Patienten mit Atemwegserkrankungen in Deutschland optimal versorgt?
Erkrankungen der Atemwege und der Lunge werden von der Öffentlichkeit häufig unterschätzt, sagte Prof. Dr. med. Heinrich Worth, Fürth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga e. V.. Dabei können chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD die Lebensqualität stark beeinträchtigen, falls sie nicht frühzeitig diagnostiziert und adäquat behandelt werden. Die Deutsche Atemwegsliga setzt sich seit nun über 30 Jahren für die Verbesserung der Situation für Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten ein. Mitglieder der Atemwegsliga sind sowohl Ärzte als auch Patienten. Diese Zusammensetzung spiegelt die Überzeugung der Atemwegsliga wieder, dass chronische Erkrankungen wie Asthma und COPD nur dann erfolgreich bewältigt werden können, wenn Ärzte und Patienten gemeinsam bei der Bewältigung der Krankheit mitwirken. 
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+++ Aktuelle Information für Patienten mit Asthma +++
Die PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie(NVL)Asthma wurde jetzt in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht.
Mit dem Asthma-Ratgeber wurde erstmalig eine PatientenLeitlinie im Rahmen des NVL-Programms aktualisiert. Kurz zuvor war die ärztliche Leitlinie grundlegend überarbeitet worden. Die Patienten-Leitlinie „Asthma“ übersetzt jetzt die aktuellen Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie in eine laien-verständliche Form. Damit werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unmittelbar an die Patienten weiter gegeben. Betroffene erfahren, welche Standards zur Behandlung ihrer Krankheit derzeit gültig sind.  >>> 

 

+++ Zielgerichtete Therapie bei fortgeschrittenem NSCLC +++
Bevacizumab ist auch für ältere Patienten gut geeignet
Grenzach-Wyhlen, 5. Januar 2010. Die aktuellen Auswertungen der Phase-IV-Studie Safety of Avastin in Lung (SAiL) bestätigen erneut den sicheren Einsatz des VEGF-Inhibitors Bevacizumab bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im klinischen Praxisalltag. Die Erstlinientherapie mit Avastin® verlängerte zudem das Gesamtüberleben der NSCLC-Patienten auf median 14,6 Monate, unabhängig vom Alter oder dem Allgemeinzustand. „Die gute Verträglichkeit von Bevacizumab konnte erneut bestätigt werden, und das über alle untersuchten Subgruppen hinweg“, so PD Dr. Wolfgang Schütte zu den Ergebnissen der SAiL-Studie, die erst kürzlich auf dem ECCO/ESMO-Kongress in Berlin vorgestellt wurden.  >>> 

 

+++ Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinoms (NSCLC) +++
Pfizer bricht Phase-III-Studie nach Todesfällen ab
New York City, 29. Dezember 2009 – Der Arzneimittelhersteller Pfizer hat im September eine Phase-III-Studie zur Behandlung des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms abgebrochen. Der Grund ist eine erhöhte Zahl von Komplikationen, darunter auch Todesfälle, unter der Therapie mit dem Wirkstoff  Figitumumab. Die Studie A4021016 untersucht, ob eine zusätzliche Gabe von Figitumumab die Ergebnisse der Kombination aus Paclitaxel plus Carboplatin verbessern kann. Es kam zu einer Steigerung der Komplikationsrate, darunter auch zu Todesfällen, die es dem Hersteller zufolge unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass die Studie den primären Endpunkt, eine Verbesserung des Überlebens, erreichen werde. Die Studie wurde deshalb abgebrochen. Einzelheiten zur Art der Komplikationen und den genauen Todesursachen wurden nicht genannt.  >>> 

 

+++ Die Behandlung der COPD +++
Morbidität steigt durch alternde Bevölkerung an
Prävalenzuntersuchungen (BOLD-Studie) zeigen, dass weltweit 11,8 % der Männer und etwa 8,5 % der Frauen ab dem 40. Lebensjahr an einer mittel- schweren bis schweren COPD leiden. Speziell für Deutschland zeigt sich eine Häufigkeit von 8,7 % bei Männern und 3,7 % bei Frauen. „Ein wichtiger Risikofaktor für die Zunahme der Erkrankung in den letzten Jahren ist in westlichen Ländern der Tabakkonsum“, betonte Prof. Pfeifer, Chefarzt und Pneumologe der Klinik Donaustauf/Regensburg. Hinzu kommt das Alter, da dann die Lungenfunktion abnimmt. Deshalb ist mit Hinblick auf den demografischen Wandel ein Häufigkeitsanstieg an COPD-Patienten in den kommenden Jahren zu erwarten. Vor diesem Hintergrund sind auch die mit der Erkrankung verbundenen direkten und indirekten Kosten relevant. Alleine die stationären Einweisungen durch akute Exazerbation erreichen 40-60 % der direkten Krankheitskosten. Aus gesundheitsökonomischer Sicht kommt daher einer Verzögerung der Schweregradprogression und einer Reduktion der Exazerbationsraten eine besondere Bedeutung zu. >>>  

 

+++ Lungenhochdruck - Neue Therapieansätze +++
12. PH-Patiententreffen mit Angehörigen
Bei der Behandlung des Lungenhochdrucks gibt es neue, viel versprechende Ansätze, das war der Tenor beim 12. Patiententreffen des Selbsthilfevereins pulmonale hypertonie e.v. (ph e.v.), das vom 30. Oktober bis 1. November 2009 stattfand. Drei Tage lang informierten sich die rund 280 Teilnehmer über neue Therapiekonzepte und innovative Medikamente. In den nächsten Jahren seien weitere Verbesserungen in der Behandlung des Lungenhochdrucks zu erwarten, sagte Professor Ardeschir Ghofrani, Universitätsklinikum Gießen. Die Patienten wurden aufgefordert, sich aktiv an dem Prozess zu beteiligen. In einzelnen Workshops wurden Themen wie das Krankheitsbild der Pulmonalen Arteriellen Hypertonie (PAH) bei Kindern und Jugendlichen, die Lebensqualität bei Lungenhochdruck oder die Wechselwirkung von Medikamenten angesprochen. Auch das körperliche Training für den Alltag wurde eingeübt. Ein weiteres Highlight war die Vergabe des Journalistenpreises für herausragende Beiträge zum Thema „Pulmonale Hypertonie“. >>> 

 

+++ Komplikation der systemischen Sklerose (SSc)+++
Sklerodermieinduzierte Vaskulopathien
Über die zur Zeit einzige zugelassene Behandlungsoption bei APAH-SSc (SSc-assoziierter pulmonal arterieller Hypertonie) sowie zur Rezidivprophylaxe digitaler Ulzerationen - Bosentan (Tracleer®) - wurde beim ersten interdisziplinären Fachsymposium zu SSc in Frankfurt am Main informiert. Vaskulopathien sind schwerwiegende und für die Patienten sehr belastende Komplikationen der rheumatischen Bindegewebserkrankung Sklerodermie. Vaskulopathien betreffen unterschiedliche Organe. An Fingern und Zehen können äußerst schmerzhafte digitale Ulzerationen (DUs) auftreten. Solche Patienten sind in ihrer Alltagsbewältigung sehr stark eingeschränkt. Werden die Pulmonalgefäße betroffen, entwickelt sich eine APAH, die die Lebenserwartung dieser Patienten deutlich verringert.   >>> 

 

+++ Diagnose bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC)+++
Narrow Band Imaging erhöht Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs
In der September-Ausgabe des Journal of Thoracic Oncology veröffentlichte Studienergebnisse zeigen: Die Narrow-Band-Imaging-Bronchoskopie erhöht die Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs und kann als alternatives Diagnoseverfahren dienen. Viele Studien belegen, dass die Überlebensrate bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) verbessert werden kann, wenn sie sich bei der Diagnose noch auf die Lungenoberflache beschränken. Um Ärzten die Entdeckung dieser endobronchial wachsenden Tumoren im Frühstadium zu erleichtern, wurden die neue Bronchoskopie-Techniken Autofluoreszenz (AFI) und Narrow Band Imaging (NBI) entwickelt.  >>> 


+++ Verlaufsbeobachtung bei COPD +++
Ein einfacher Test für die tägliche Praxis
Auf dem ERS-Jahreskongress in Wien erläuterten Experten die Herausforderungen beim Management der COPD und den Nutzen des jetzt als praktisches Hilfsmittel für Arzt und Patient entwickelten COPD Assessment TestTM (CAT). Er erlaubt erstmals eine wiederholbare, validierte Beurteilung des Krankheitsverlaufs von COPD-Patienten in der Praxis. Schon per definitionem ist bei der COPD keine vollständige Krankheitskontrolle im Sinne einer Normalisierung der Lungenfunktion möglich und bei dieser progredienten Erkrankung ist auch keine dauerhafte Stabilität zu erreichen.  >>> 


+++ Personalisierte Therapie des fortgeschrittenen NSCLC +++
Studien zeigen: Langzeit-Benefit für Patienten mit Erlotinib und Bevacizumab
Berlin - Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) können heute auch im fortgeschrittenen Stadium langfristig überleben. Entscheidend dazu beigetragen haben die zielgerichteten Therapien mit Erlotinib (Tarceva®) und Bevacizumab (Avastin®), deren Wirksamkeit und Sicherheit in mehreren großen Phase-III- und -IV-Studien belegt ist. Welche Patienten im Versorgungsalltag von dem oralen EGFR-Inhibitor und dem Anti-VEGF-Antikörper besonders profitieren, zeigen Studiendaten die beim ECCO/ESMO Kongress, der vom 20. bis 24. September in Berlin stattfand, präsentiert wurden.  >>> 


+++ Neue vielversprechende Option in der COPD-Behandlung +++
Maximale Bronchodilatation mit dem langwirksamen Beta2-Agonist Indacaterol
Wien - Zur Zeit gibt es für die COPD, an der weltweit 210 Millionen Menschen leiden noch keine Heilung. Daher verfolgt die Medizin beim Management der COPD einen langfristigen systemischen Ansatz. Es befinden sich verbesserte Therapien der nächsten Generation in der Entwicklung, die patienten- freundlicher, rasch wirksamer sind und nur einmal am Tag verabreicht werden müssen, prophezeite Professor Dr. Claus Vogelmeier von der Phillips Universität in Marburg auf dem diesjährigen Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Wien. Der langwirksame Beta2-Agonist Indacaterol verbessert die Lungenfunktion und auch die Atemnot bei COPD. Zu diesem Ergebnis kam die INHANCE-Studie, die das in Erprobung befindliche Medikament mit dem bestehenden Tiotropium verglich.  >>>
 

+++ Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) +++
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Entscheidende Voraussetzung für den Therapieerfolg
Die enge Abstimmung zwischen Pathologen und Onkologen spielt im Sinne einer Individualisierung der NSCLC-Therapie eine immer größere Rolle. Eine der bedeutendsten aktuellen Studien, auf die sich die individualisierte NSCLC-Therapie gründet, ist die Zulassungsstudie des Multi-Target-Enzym-Inhibitors Pemetrexed (Alimta®) in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen NSCLC. Sie zeigte, dass Pemetrexed in Kombination mit Cisplatin das Leben von Patienten mit vorwiegend Nicht-Plattenepithelkarzinom (Adeno- und großzelliges Karzinom) des NSCLC signifikant verlängern und somit die Histologie als prädiktiver Faktor genutzt werden kann. „Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es essentiell, dass der Pathologe die Tumorhistologie anhand der Biopsie typisiert“. Dies betonte Professor Dr. Annette Fisseler-Eckhoff, Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, auf dem Lilly-Symposium anlässlich der 93. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Freiburg.  >>>   


+++ Einsatz von NBI bei der Früherkennung von Lungenkrebs +++
Narrow Band Imaging erhöht Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs
In der September-Ausgabe des Journal of Thoracic Oncology veröffentlichte Studienergebnisse zeigen: Die Narrow-Band-Imaging-Bronchoskopie erhöht die Spezifität bei der Früherkennung von Lungenkrebs und kann als alternatives Diagnoseverfahren dienen. Viele Studien belegen, dass die Überlebensrate bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) verbessert werden kann, wenn sie sich bei der Diagnose noch auf die Lungenoberfläche beschranken. Um Ärzten die Entdeckung dieser endobronchial wachsenden Tumoren im Frühstadium zu erleichtern, wurden die neue Bronchoskopie-Techniken Auto-fluoreszenz (AFI) und Narrow Band Imaging (NBI) entwickelt.  >>> 


+++ Interdisziplinäre Zusammenarbeit – Lungenkrebs individuell behandeln +++
Der histologische Befund des NSCLC ist für die Therapiewahl richtungsweisend
Ärzte diskutierten auf einem Onkologie-Kolloquium über eine maßgeschneiderte Therapie für einen 65-jährigen Patienten mit NSCLC. In zahlreichen Kliniken gehören Interdisziplinäre Tumorboards bereits zum Standard – Ziel ist es, das für den Patienten beste, individuell zugeschnittene Therapieregime unter Berücksichtigung seiner Wünsche zu bestimmen. Auf dem Kolloquium wurden Parameter wie Tumoransprechen, Komorbiditäten oder Lebensqualität des Patienten aus der Perspektive eines Onkologen, Radiologen, Pathologen und Thoraxchirurgen besprochen. Gemeinsam kamen sie zu einem Ergebnis: Pemetrexed in Kombination mit Cisplatin als Erstlinientherapie zu verabreichen. Für die Therapiewahl war der histologische Befund eines Adenokarzinoms im fortgeschrittenen Stadium relevant: „Diese Zweifachkombination kann aufgrund der guten Wirksamkeit bei Patienten mit Adenokarzinomen maßgeblich zu einem verlängerten Überleben beitragen“, betont PD Dr. Wolfgang Schütte aus Halle, Leiter des Tumorboards.  >>> 


+++ Therapie bei metastasiertem oder fortgeschrittenem NSCLC +++
SATURN-Studie: Erhaltungstherapie mit Erlotinib verlängert Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem NSCLC
Grenzach-Wyhlen, 13. August 2009 - Aktuelle Daten der SATURN-Studie bestätigen eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens durch die Erhaltungstherapie mit Erlotinib (Tarceva®) bei Patienten mit metastasiertem oder fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Die neuen Studiendaten wurden auf der 13. World Conference on Lung Cancer (WCLC) vorgestellt. Dieser internationale Ärztekongress fand vom 31. Juli bis 4. August 2009 in San Francisco, USA statt.  >>> 

+++ Die personalisierte Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen NSCLC +++

Lebensqualität der Patienten verbessern und Überlebenszeit gewinnen

Die Bestimmung des EGFR-Mutationsstatus beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom markiert einen weiteren Meilenstein im Fortschritt der modernen Onkologie, berichtet Professor Dr. med. Manfred Dietel, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité Berlin. Den Anfang machte der HER2-Test für Mammakarzinompatientinnen, gefolgt von der KRAS-Mutationsanalyse für Patienten mit kolorektalem Karzinom. Die Bestimmung des EGFR-Mutationsstatus eröffnet jetzt zum ersten Mal auch für Lungenkrebspatienten die Chance der personalisierten Krebstherapie. Ein neuer Meilenstein in der Lungenkrebsbehandlung ist die personalisierte Therapie mit dem EGFR-Tyrosinkinasehemmer IRESSA® (Gefitinib), sagt Professor Dr. med. Michael Thomas, Heidelberg.  >>> 

 

+++ VEGF-Hemmung bei fortgeschrittenem NSCLC +++

Sicherheit und Wirksamkeit von Bevacizumab im klinischen Alltag bestätigt

Die Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms mit Bevacizumab (Avastin®) ist in der täglichen Praxis sicher und gut verträglich. Das zeigt eine Zwischenanalyse der SAiL-Studie, die auf dem diesjährigen ASCO vorgestellt wurde. Mit einem medianen Gesamtüberleben von mehr als 15 Monaten wurde zudem die hohe Wirksamkeit des VEGFHemmers erneut bestätigt. Damit hat sich Bevacizumab als fester Bestandteil einer platinhaltigen Chemotherapie in der First-line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC weiter etabliert.  >>>  


+++ Die pulmonale Hypertonie (PH) ist nicht heilbar +++

Wenn die Luft wegbleibt – 5 Jahre gemeinsam gegen Atemnot

Atemnot, Herzrasen und ständige Erschöpfung sind Alltag für Patienten mit Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie). Lungenhochdruck ist nicht heilbar, die Lebenserwartung der Patienten ist aber dank neuer Medikamente in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Landesverbandes Saarland/ Rheinland-Pfalz im pulmonale hypertonie (ph) e. v. fand am 24. Juli 2009 ein feierliches Patiententreffen mit Angehörigen unter dem Motto „5 Jahre gemeinsam gegen Atemnot“ in der Klinik für Innere Medizin V (Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umwelt-Medizin) des Universitäts-klinikums des Saarlandes statt.  >>>  


+++ Individualisierung der Therapie beim fortgeschrittenen NSCLC +++

ASCO 2009 Fokus: Individualisierung der Krebstherapie

Bad Homburg, 27. Juli 2009 – Die Individualisierung der Therapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) gewinnt im Praxisalltag zunehmend an Bedeutung. Mit der Einführung innovativer Substanzen haben Onkologen die Möglichkeit, ein möglichst maßgeschneidertes Behandlungskonzept mit effektiven Therapieaussichten für den einzelnen Patienten zu wählen. Für den Austausch zu aktuellen Onkologiethemen zwischen Ärzten und Wissenschaftlern fokussierte sich der diesjährige weltweit größte Onkologie-Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) auf die individualisierte Therapie.  >>>  


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+++ Vorläufige Sicherheitsinformationen über Asthma-Medikament Xolair (Omalizumab) +++

Washington - Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft, ob das Asthma-Medikament Xolair der Schweizer Pharmahersteller Roche und Novartis zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko führt.

Die Zwischenergebnisse einer Studie zu Xolair hätten mögliche Hinweise auf eine solche Gefahr gegeben, teilte die FDA am Donnerstag mit. In den USA wird Xolair von Novartis und der Roche-Tochter Genentech gemeinsam vermarktet. Die Resultate deuteten zwar auf ein gestiegenes Risiko für Herzinfarkte, Herzversagen, unregelmäßigen Herzrhythmus oder Herzschlag bei Xolair-Patienten hin. Die Daten müssten aber noch genauer geprüft werden, erklärte die FDA. Genentech-Sprecherin Tara Cooper sagte, dass der bislang beschränkte Datensatz eine "definitive Verbindung zur Verwendung von Xolair ausschließe". Derzeit verfügten die Unternehmen nicht über genügend Informationen, um ihre Bewertung für das Nutzen-Risiko-Profil von Xolair zu verändern. Die FDA rät nach eigenen Angaben gegenwärtig nicht zu einer Änderung bei der Verschreibung oder Anwendung des Asthma-Mittels.  >>>  

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+++ Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen +++

Lässt sich Herzinfarktrate um die Hälfte senken?

Herz-Kreislauf-Patienten profitieren möglicherweise gleich mehrfach von einer Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen. Eine kanadische Forschergruppe hat ausgehend von vielversprechenden Laborstudien die Daten von 43.209 Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren ausgewertet. Dabei zeigte sich ab einem Jahr nach Impfung in der Gruppe der gegen Pneumokokken-Erkrankungen geimpften Personen ein Rückgang der Herzinfarkt-Quote um mehr als die Hälfte. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz schützen könnte. Um den Mechanismus für diesen protektiven Effekt besser zu verstehen, raten die Forscher zu weitergehenden Studien.  >>>  


+++ Autoimmunkrankheit Sklerodermie +++

Sklerodermie Selbsthilfe e.V. feiert  ihr 25 jähriges Bestehen

Noch vor  25 Jahren war die Krankheit Sklerodermie in der Öffentlichkeit unbekannt und unerforscht. Mit knapp 1.400 Mitgliedern und 40 Regionalgruppen unterstützt die Sklerodermie Selbsthilfe e.V. die Betroffenen geeignete Therapiemöglichkeiten und soziale Unterstützung zu bekommen, um die Lebensqualität zu verbessern. „Alles was die Selbsthilfe initiierte trug mit vielen kleinen Schritten dazu bei, dass die Betroffenen heute früher ihre Diagnose und Therapie bekommen, betonte Emma Margarete Reil, seit 13 Jahren Vorsitzende der Sklerodermie Selbsthilfe e.V.  >>> 

+++ Den Lungenhochdruck wirksam bekämpfen +++

Neue Lichtblicke in der Therapie von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie

Für Patienten, die an der seltenen Erkrankung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) erkranken, ist das derzeitige Therapieziel die Überlebenszeit der Patienten zu verbessern und die Lebensqualität dabei deutlich zu erhöhen. Innovative Forschung ermöglicht eine bessere Prognose für die Betroffenen.  >>>

+++ ASCO 2009: Daten zur Sicherheit von Stimuvax® +++

bei fortgeschrittenem Bronchialkarzinom bis zu 8,2 Jahre nach Therapiebeginn

Darmstadt, 17. Juni 2009 – Die Ergebnisse zu Stimuvax (BLP25 liposomaler Krebsimpfstoff) beim fortgeschrittenem Bronchialkarzinom, die während der diesjährigen Jahres-tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurden, sprechen für die weitere Erforschung des therapeutischen Tumorimpfstoffes in dieser Indikation in der aktuellen Phase-III-Studie START. Die Sicherheitsergebnisse des verlängerten Follow-ups einer randomisierten Phase-IIb-Studie bei Patienten mit inoperablem, fortgeschrittenem (Stadium IIIb/IV) nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC – non small cell lungcancer) zeigten als häufigste behandlungsbedingte Nebenwirkungen leichte Reaktionen an der Injektionsstelle und Übelkeit. Die Patienten wurden bis zu 8,2 Jahre mit dem therapeutischen Tumorimpfstoff Stimuvax behandelt.  >>>  


+++ ASCO 2009: Wirksamkeit von Cetuximab +++

Wirksamkeit von Erbitux® (Cetuximab) durch zahlreiche Studien bestätigt

Während der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden Ergebnisse zahlreicher Studien vorgestellt, die das aktuelle Wissen um den Einsatz von Biomarkern für das Ansprechen auf Erbitux erweitern. Die Möglichkeit vorherzusagen, welche Patienten in hohem Maße von der zielgerichteten Therapie profitieren, lässt die Personalisierung der Therapie zu, verringert das Auftreten von Nebenwirkungen und verbessert den Einsatz von Ressourcen im Gesundheitswesen. Zeitgleich veröffentlichte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) des Vereinigten Königreichs eine Final Appraisal Determination (FAD), in der es den Einsatz von Erbitux in Kombination mit Chemotherapie als Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom, unter bestimmten Bedingungen, empfiehlt.  >>> 

+++ Fortbildung zur „Pneumologischen Assistentin“ +++

Der Bundesverband der Pneumologen und Janssen-Cilag starten im Jahr 2009 die Fortbildung für das medizinische Assistenzpersonal in pneumologischen Facharztpraxen

Im Mai fiel der Startschuss für die diesjährige Fortbildung zur „Pneumologischen Assistentin“. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, dass das medizinische Assistenzpersonal in Diagnostik und Therapie wichtiger pneumologischer Krankheitsbilder noch besser ausgebildet ist und Trainingsmaßnahmen bei Patienten effektiv begleiten kann. Janssen-Cilag – ein starker Partner für die Pneumologie – weitet hiermit sein bestehendes Engagement im Bereich der Lungenheilkunde zusammen mit dem Bundesverband der Pneumologen (BDP) weiter aus. Die Pneumologen nehmen die zentrale Position in komplexen fachärztlichen Indikations-und Themenschwerpunkten sowie in der Durchführung von Aus- und Fortbildung ein.  >>>


+++ Therapieoptionen bei der Behandlung tiefer Atemwegsinfektionen +++

Antibiotikatherapie bei Atemwegsinfektionen: wann, wie und warum?

Sowohl bei der ambulant erworbenen Pneumonie (CAP) als auch bei akuten Exazerbationen einer chronischen Bronchitis (AECB) ist die Verordnung eines hochwirksamen Antibiotikums mit breitem Wirkspektrum indiziert, um einen raschen Therapieerfolg zu erzielen. Selbstverständlich ist das Sicherheitsprofil der gewählten Substanz zu beachten, hieß es bei einem Symposium anlässlich des 50. Deutschen Pneumologenkongresses in Mannheim. In der Klinik und ebenso in der Praxis ist es von entscheidender Bedeutung, bei der Behandlung tiefer Atemwegsinfektionen Wirkstoffe aus allen verfügbaren Antibiotikaklassen auswählen zu können. "Denn jede Einseitigkeit birgt die Gefahr der Resistenzentwicklung", betonte Professor Dr. Hartmut Lode, Berlin, beim 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Mannheim.   >>>

+++ Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs +++

Lungenkrebs noch längst nicht „gesellschaftsfähig“

Anders als der Brustkrebs ist der Lungenkrebs noch längst nicht „gesellschaftsfähig“. Den Patienten wird oftmals vorgehalten, durch das Rauchen ihre Erkrankung selbst verschuldet zu haben und sie werden in der öffentlichen Wahrnehmung quasi als „Krebspatienten zweiter Klasse“ behandelt. Die Betroffenen besser über ihre Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären, ihnen Schuldgefühle zu nehmen und sie zu motivieren, selbstbewusst mit ihrer Erkrankung umzugehen, ist ein wichtiges Ziel der Selbsthilfeorganisationen. Die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs“ und hat bereits in über 20 deutschen Städten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich über die Krankheit zu informieren – mehr über die Entstehung von Lungenkrebs und die heutigen therapeutischen Möglichkeiten zu erfahren.  >>> 


+++ Lungenkrebs eine Stimme geben +++

Bedeutung der Selbsthilfearbeit – für Patienten und Ärzte

Das Lungenkarzinom gehört neben Brustkrebs und dem Prostatakrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen in den westlichen Industrienationen. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 33.000 Männer und 13.200 Frauen an Lungenkrebs, meistens zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr. Die Tendenz ist steigend. Die Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungekrebs“ und hat bereits in über 20 deutschen Städten Menschen die Möglichkeit gegeben, sich über die Krankheit zu informieren – mehr über die Entstehung von Lungenkrebs und die heutigen therapeutischen Möglichkeiten zu erfahren.  >>> 


+++ NSCLC: Studie in The Lancet veröffentlicht +++

Erbitux® (Cetuximab) verlängert in der Erstlinie signifikant das Gesamtüberleben von Patienten mit NSCLC

Darmstadt, 19. Mai 2009 – Die kürzlich in The Lancet publizierten Daten der Phase-III-Studie FLEXa belegen, dass Erbitux® in Kombination mit platinbasierter Standardchemotherapie das mediane Gesamtüberleben von Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) in der Erstlinientherapie signifikant verlängert. Damit ist Erbitux seit einem Jahrzehnt die erste Therapie, die in der Behandlung des NSCLC einen Überlebensvorteil über eine breite Patientenpopulation, die alle histologischen Subgruppen einschließt, erzielen kann. Daneben konnte in der FLEX-Studie durch die Hinzunahme von Erbitux sowohl die Ansprechrate erhöht als auch die Zeit bis zum Therapieversagen bei akzeptablem Nebenwirkungsprofil verlängert werden. Neue Analysen zeigen darüber hinaus, dass ein früh auftretender Hautausschlag unter Erbitux mit einem längeren Gesamtüberleben korreliert.  >>>


+++ Behandlung des Lungenhochdruck (PAH) +++

Neue Medikamente verbessern Belastbarkeit und Lebensqualität der Patienten

Menschen, die an einem erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf leiden, kann heute häufig geholfen werden. Neue Medikamente, s. g. Endothelin-Rezeptorantagonisten, ermöglichen bei vielen Patienten eine Linderung der Beschwerden. So kann die Belastbarkeit und die Lebensqualität des Patienten verbessert werden. Wie diese Präparate helfen können, erläutert der Arzneiexperte Privatdozent Dr. med. David Pittrow während der Pressekonferenz anlässlich des Kongresses „New Drugs in Cardiovascular Research“ (NDCR) am 8. Mai 2009 in Dresden. >>>


+++ Pneumokokkenimpfung für Säuglinge und Kleinkinder +++

Ruanda führt als erstes Entwicklungsland die Pneumokokkenimpfung für Säuglinge und Kleinkinder ein

Kigali / Münster (30. April 2009). Ruandas Gesundheitsminister Dr. Richard Sezibera hat zusammen mit einer Gruppe von Ärzten und Krankenschwestern in einer Klinik östlich von Kigali ruandischen Kindern die ersten Dosen des Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs Prevenar® von Wyeth verabreicht. Dieses Ereignis ist der erste Schritt im Rahmen der Durchführung eines nationalen Impfprogramms gegen Pneumokokken, mit dem Ziel, bis Ende 2009 nahezu alle ruandischen Kinder unter einem Jahr und danach alle ruandischen Kleinkinder routinemäßig zu impfen. Die Einführung der Pneumokokkenimpfung soll die Kindersterblichkeit in Ruanda bis 2015 beträchtlich senken. Pneumokokkeninfektionen wie Lungenentzündung, Meningitis und Sepsis  verursachen weltweit die meisten Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren, können jedoch durch eine Impfung verhindert werden.  >>>


+++ Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC +++

Europäische Zulassung von Gefitinib zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC für alle Therapielinien empfohlen

Wedel, 29. April 2009 - Das für Humanarzneimittel zuständige Komitee CHMP der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA hat sich für eine Zulassung von Gefitinib zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC im Stadium IIIb/IV mit aktivierenden Mutationen der EGFR-TK für alle Therapielinien ausgesprochen.  >>>

+++ Pemetrexed plus Cisplatin in der Erstlinientherapie des NSCLC +++

Patienten profitieren von verlängertem Überleben und erhöhter Lebensqualität

Seit der Zulassung vor einem Jahr öffnet Pemetrexed (Alimta®) in Kombination mit Cisplatin in der Erstlinientherapie bei Patienten mit NSCLC die Tür zur individualisierten Therapie: „Mit der Wirksamkeit von Pemetrexed bei Nicht-Plattenepithelkarzinomen können wir die Histologie erstmals als einen prädiktiven Faktor für die Therapie beim NSCLC nutzen“, berichtete PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf,  Die Kombinationstherapie verlängerte das Leben von Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinomen (Adeno- und großzellige Karzinome) auf median 11,8 Monate und damit signifikant länger als mit Gemcitabin/Cisplatin (10,4 Monate). Patienten mit Adenokarzinom lebten erstmals mit einer Dublette median über ein Jahr (12,6 Monate). Um den Patienten mit NSCLC bestmöglich und individualisiert zu therapieren, ist die möglichst genaue histologische Typisierung anhand der Biopsie entscheidend.  >>>

+++ Neuer Ansatz in der Therapie von allergischem Asthma +++

Theodor-Frerichs-Preis der DGIM geht an Freiburger Wissenschaftler

Wiesbaden, 20. April 2009 – Allergieauslösende Stoffe führen bei Asthmatikern dazu, dass sich in den Atemwegen die Substanz Adenosintriphosphat (ATP) anhäuft. ATP ruft dort eine entzündliche Reaktion hervor und erhält diese aufrecht. Für diese Erkenntnisse und den sich daraus ableitenden vielversprechenden Ansatz für neue Therapien zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Privatdozent Dr. med. Marco Idzko aus Freiburg mit dem Theodor-Frerichs-Preis 2009 aus. Gemeinsam mit seinen Kollegen zeigte Idzko auch, dass ein gesenkter ATP-Spiegel in der Lunge die entzündliche asthmatische Reaktion hemmt. Die DGIM hat den mit 20.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der Eröffnung ihres 115. Kongresses am 19. April 2009 in Wiesbaden verliehen.  >>>


+++ EMEA hebt Einschränkung für Bevacizumab auf +++

Auch Patienten mit unbehandelten ZNS-Metastasen können nun profitieren

Grenzach-Wyhlen, 16. April 2009. Ab sofort können auch Patienten von der Therapie mit Bevacizumab (Avastin®) profitieren, wenn bereits Metastasen im zentralen Nervensystem (ZNS) vorliegen. Die bisher gültige Einschränkung für diese Patientengruppe wurde jetzt von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) aufgehoben. Grundlage für diese Entscheidung sind umfangreiche klinische Daten zur Verträglichkeit des VEGF-Hemmers, die zeigen, dass das Risiko einer Blutung unter Bevacizumab-Therapie auch bei Patienten mit Hirnmetastasen nicht erhöht ist. Die Änderung ist Zeugnis der gut dokumentierten und etablierten Verträglichkeit von Avastin in den zugelassenen Indikationen.  >>>


+++ Diagnostische Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion +++

Neue Empfehlung zur Bodyplethysmographie

Die Spirometrie ist das in Deutschland am häufigsten zum Einsatz kommende diagnostische Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion. Jedoch ist die Validität der mittels Spirometrie gewonnenen Daten stärker als oftmals angenommen von der Mitarbeit der Patienten und der Qualität der Anweisungen des Untersuchenden abhängig. Von diesen beiden Faktoren nahezu unabhängig ist die Bodyplethysmographie. Die Deutsche Atemwegsliga hat nun eine Empfehlung zur Bodyplethysmographie erarbeitet, die anlässlich des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die neue Empfehlung soll als Handlungsanweisung für Untersucher in Praxis und Klinik dienen.  >>>


+++ Neue Aspekte im Management der COPD +++

Das Therapiemanagement der COPD hat sich aufgrund neuer Untersuchungen hinsichtlich Diagnostik und Therapie verbessert.

Teilweise sind diese Erkenntnisse  in der GOLD- Empfehlung und in der aktuellen Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga noch nicht umgesetzt worden. Seit dem letzten Update 2008 sind erst wenige Wochen vergangen. Trotzdem ergeben sich in vielen Bereichen der Diagnostik der COPD durchaus neue Erkenntnisse gegenüber der geltenden GOLD- Empfehlung, kritisierte Dr. Peter Kardos aus Frankfurt am Main beim diesjährigen DPD in Mannheim.  >>>


+++ PAH-Therapie im Alltag +++
Verbesserte Überlebenschancen bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH)
Eine frühzeitige Diagnosestellung und der frühe Therapiebeginn der Erkrankung sind von entscheidender Bedeutung, um den Verlauf der PAH positiv zu beeinflussen. Der duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan erhielt die Zulassung in der Europäischen Union für die Therapie von Patienten mit leichter symptomatischer PAH. Unbehandelt hat die PAH eine schlechte Prognose. Die Überlebenszeit nach der Diagnosestellung liegt bei 2,8 Jahren. Bei bis zu 80 Prozent der PAH Patienten erfolgt die Diagnose erst im Krankheitsverlauf im NYHA- Stadium III oder IV.  >>>


+++ Mainzer Methode zur Lungenuntersuchung mit Helium-3 +++
in neues BMBF-Kompetenznetz aufgenommen.
(Mainz, 17. März 2009, lei) Asthma und die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) sind die häufigsten Erkrankungen unseres Atmungsorgans. Während Asthma meist schon im Kindesalter auftritt, sind von COPD in der Regel Erwachsene, meist langjährige Raucher, betroffen. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universitätsmedizin werden künftig im Rahmen eines bundesweiten Kompetenznetzes eine noch junge, in Mainz entwickelte Methode zur Diagnose und Verlaufsbeobachtung der beiden Lungenkrankheiten mit Helium erforschen>>>

+++ Krebsmedikamente zum Einatmen  +++
Neuer Therapieansatz bei Lungenkrebs

Saarbrücken/Stuttgart (ng) – Wissenschaftler in Saarbrücken und Stuttgart verfolgen einen neuen Therapieansatz bei Lungenkrebs: Sie entwickeln Substanzen zur Krebsbekämpfung, die eingeatmet werden können. So wollen sie ein Enzym in den Krebszellen hemmen, das den bösartigen Zellen uneingeschränktes Wachstum ermöglicht. Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen und fordert unter allen Krebsarten die meisten Todesopfer. „Die Heilungschancen haben sich trotz verbesserter Operationstechniken, Strahlen- und Chemotherapie nicht grundlegend erhöht“, erklärt Professor Dr. Claus-Michael Lehr, Projektleiter an der Universität des Saarlandes.  >>>

+++ Behandlung von Asthma und COPD +++
Aktuelle und zukünftige Konzepte
Sowohl dem Asthma bronchiale als auch der COPD liegen chronische Entzündungs-Mechanismen zugrunde. Diese Erkenntnis hat zur Entwicklung neuer Behandlungs­konzepte geführt, die berücksichtigen, dass die Entzün­dung offenbar auch in den kleinen Atemwegen ausgeprägt ist. Dank der extrafeinen Wirkstoffpartikel der Fixkombina­tion Beclometason und Formoterol (Inuvair® Mikrosol) hat die Inhalationstherapie entscheidende Fortschritte ge­macht, da nun die gesamten Atemwege erreicht werden können. In der Zukunft könnte der Einsatz von nanostruktu­rierten Formulierungen eine kontrollierte, verlängerte Wirk­dauer der Medikamente sowie ein besseres Targeting er­möglichen. Diese Themen diskutierten internationale und nationale Experten im Rahmen eines Abend-Symposiums der Janssen-Cilag GmbH, das anlässlich des ERS 2008 stattfand. Vorsitzender des Symposiums war Profes­sor Dr. med. Roland Buhl, Mainz.  >>>

+++ Therapie von Atem- und Harnwegsinfekten +++
Knapp die Hälfte der Hausärzte setzt auf pflanzliche Arzneimittel
Antibiotikaresistenzen nehmen immer mehr zu. Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung verschreiben immer noch 44 % der Hausärzte bei leichten bis mittelschweren Harnwegsinfekten meist direkt chemische Antibiotika, so das Ergebnis einer aktuellen Befragung von TNS-Healthcare. Um Resistenzen zu vermeiden, plädiert Prof. Dr. med. Uwe Frank vom Universitätsklinikum Freiburg dafür, Antibiotika gezielter einzusetzen und bei unkompli-zierten viralen und bakteriellen Infektionen auf pflanzliche Antibiotika wie  z. B. ANGOCIN® Anti-Infekt N auszuweichen. Jüngste Studien belegen: Atemwegs- und Harnwegsinfekte können in vielen Fällen mit dem pflanzlichen Antibiotikum aus Kapuzinerkresse und Meerrettich ebenso wirksam behandelt werden – bei einem deutlich geringeren Nebenwirkungs-potential als bei  chemischen Antibiotika.  >>>

+++ Neue Therapie gegen Lungenentzündungen +++
Charité-Forscher finden Ersatz für Antibiotika
Berlin, 04. Februar 2009 Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben gemeinsam mit den Kollegen der Rockefeller University in New York erfolgreich eine neue Therapie gegen Lungenentzündungen getestet. Das Team um Dr. Martin Witzenrath und Professor Norbert Suttorp von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie berichtet in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Critical Care Medicine*, dass es bei Mäusen erstmals gelungen sei, eine durch Pneumokokken hervorgerufene Lungenentzündung mit dem Enzym Cpl-1 zu heilen.  >>>

+++ Pneumo Update 2008 in Wiesbaden +++
Spezifische Therapie wird bei pulmonal-arterieller Hypertonie gemäß internationalem Expertenkonsens jetzt bereits im NYHA-Stadium II empfohlen

Bei kaum einer internistischen Erkrankung sind in den letzten zehn Jahren so rasante therapeutische Fortschritte erzielt worden wie bei der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH). In Deutschland stehen inzwischen sechs spezifische Wirkstoffe zur Verfügung, die die Lebenserwartung der Patienten deutlich verlängern können. Hierzu zählen drei Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERA), zwei Prostanoide und der Phosphodiesterase (PDE)-5-Hemmstoff Sildenafil. Nun wird erstmals auch für Patienten in einem frühen Stadium der Erkrankung (NYHA II) eine spezifische Therapie mit oralen Medikamenten empfohlen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine frühere Diagnose der Erkrankung als bisher.   >>>

+++ Inhalationstherapie: MARKOS MEFAR entdeckt den Standort Deutschland +++
Air Liquide-Tochter ist offen für Partnerschaft
Die Air Liquide-Tochter MARKOS MEFAR ist ein Spezialanbieter von Atemwegs-devices mit Sitz in Italien. Die Firma forscht seit über 35 Jahren nach innovativen Hilfsmitteln für die unteren und oberen Atemwege. Ziel ist die Entwicklung von Verfahren zur Zerstäubung von Arzneien, um den Patienten eine schnelle und effiziente Inhalationstherapie zu gewährleisten. Einige der Produkte wurden für die Erstattung durch die deutschen Krankenkassen registriert. MARKOS MEFAR will seine innovativen Produkte nun auch in Deutschland anbieten und ist offen für Kooperationen zum Zwecke der Forschung und Vermarktung, aber auch für Ärzte in Klinik und Praxis mit dem Schwerpunkt Pneumologie und Allgemeinmedizin. Aktuellste Entwicklung des Unternehmens: das Nebula Modularsystem. Der Nebula Spacer ist speziell für Kinder geeignet, die sich gegen das gleichzeitige Abdecken von Nase und Mund sträuben. „L’espace“, eine Vorschaltkammer für Dosieraerosole, reduziert die erneute Aggregation der Partikel des zerstäubten Arzneimittels.  Spezielle Modelle wurden auch für Säuglinge und Kinder entwickelt.   >>>

+++ Bronchialkarzinom – Wissenschaftler finden neue Therapieansätze +++
Entdeckung öffnet Tür zu individualisierten Behandlungstrategien

Die bisher größte Studie zu Genveränderungen beim Adenokarzinom der Lunge hat vor allem in den durch das Rauchen bedingten Karzinomen eine Reihe von bekannten Onkogenen aufgespürt. Die Publikation in Nature (2008; 455, 1069-1075) liefert eine Reihe von neuen Therapieansätzen mit teilweise bereits bei anderen Krebserkrankungen eingesetzten Wirkstoffen.  >>>

+++ „Freier Atmen in Deutschland“+++
Prominente aus Politik und Sport setzten dabei ein Zeichen:
„Wir müssen den Menschen helfen, mit dem Rauchen aufzuhören!“
Als Präsident des 18. Kongresses der European Respiratory Society (ERS) hat Prof. Dr. med. Gerhard W. Sybrecht vom 4.-8. Oktober 2008 in Berlin mit über 19.000 internationalen Teilnehmern die bis dato weltweit  größte wissenschaftliche Zusammenkunft auf dem Gebiet der Lungenheilkunde geleitet. Während der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit wurde anlässlich des Kongresses auf der Berliner Festmeile vom 3.-5. Oktober 2008 unter dem Motto „Freier Atmen in Deutschland“ öffentlich allen Interessierten die Möglichkeit angeboten, die eigene Lungenfunktion testen zu lassen.  >>>

+++ Therapie der Pulmonal Arteriellen Hypertonie +++
Patienten mit leichter symptomatischer Erkrankung frühzeitig behandeln
Die Pulmonal Arterielle Hypertonie (PAH) ist eine chronisch-progrediente Erkrankung multifaktorieller Genese. Sie führt unbehan­delt rasch zu einer zunehmenden Verengung der Lungenarterien und zu vaskuloproliferativen Veränderungen, die schließlich in ein Rechtsherzversagen münden. Trotz neuer medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten ist die Prognose der PAH immer noch ungünstig und die Lebensqualität der Betroffenen reduziert. Nur ein früher Therapiebeginn kann die Behandlungsergebnisse verbessern. 
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+++ Therapie der Pulmonal Arteriellen Hypertonie +++
Wirksamkeit und Verträglichkeit von Sitaxentan über 12 Monate untersucht

Trotz neuer medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten ist die Prognose der PAH immer noch ungünstig und die Lebensqualität der Betroffenen reduziert. Der frühe Therapiebeginn, die Kombination von spezifischen Wirkstoffen und Verbesserungen in den gegenwärtig verfügbaren Substanzklassen könnten die Therapieergebnisse erheblich verbessern. Aktuelle Ergebnisse der Extensions-Studie STRIDE-2X* bestätigen, dass der hochselektive Endothelin (ET A)-Rezeptorantagonist Sitaxentan (THELIN®) auch über den Zeitraum von 12 Monaten eine wirksame und gut verträgliche Therapie ist – sowohl bei Patienten mit einer idiopathischen Pulmonal Arteriellen Hypertonie (IPAH) als auch bei Patienten mit einer Kollagenosen-assoziierten PAH (PAH-SSc). 
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+++ Asthma bronchiale in der pneumologischen Praxis +++
Asthmatherapie, die beim Patienten ankommt  

Die Entwicklung von Asthma nimmt nach diversen Studien weltweit kontinuierlich zu. Noch immer sterben viele Menschen an Asthma (laut WHO weltweit alle 90 Minuten ein Mensch). Complianceprobleme sind neben fehlenden Informationen und Missverständ­nissen eine der Hauptursachen. Weitere Ursachen für Asthmatodesfälle sind Unter­diagnostik und Unterbewertung der Erkrankung, Therapie- und Betreuungsfehler bzw. Unter- oder Übertherapie. Beim einem Asthma-Colleg 2008 in Frankfurt erörterten Pneumologen und Atemwegs-Experten die aktuellen Trends in der inhalativen Therapie des Asthma bronchiale. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche der Pa­tienten in Bezug auf ihre Asthmatherapie gelegt. 
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+++ Diagnostik und Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie +++
Experten empfehlen frühzeitige Therapie zur Stabilisierung des Krankheitsverlaufs
Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine schwere Erkrankung, die unbehandelt innerhalb weniger Jahre zum Tod durch Rechtsherzversagen führt. Zunehmende Erkenntnisse über die vielfältigen pathophysiologischen Mechanismen haben in den letzten Jahren zu neuen therapeutischen Ansätzen geführt, die die Lebensqualität und die Überlebenschancen der Patienten entscheidend verbessern. Heute plädieren Experten für den frühzeitigen Einsatz des oralen PDE-5-Inhibitors Sildenafil und von Endothelin-Rezeptorantagonisten sowie die rechtzeitige Nutzung von Kombinations-Möglichkeiten bei nicht ausreichendem Therapieerfolg.  >>>


+++ Studie stellt Wirkung der Grippe-Impfung bei Senioren infrage +++
Die Prävention von Pneumonien gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Grippeimpfung bei älteren Menschen.
Dieses Ziel wird nach den Ergebnissen einer Fall-Kontroll-Studie im Lancet (2008; 372: 398-405) jedoch in der Gruppe der über 65-Jährigen nicht erreicht. Dass eine Grippeimpfung nicht in jedem Fall vor einer Pneumonie schützt, ist unumstritten. Frühere Beobachtungsstudien hatten jedoch ergeben, dass eine Reduktion der Pneumonie-rate um 20 bis 30 % erreicht wird. Dem widerspricht jetzt die Analyse von Michael Jackson und Mitarbeitern vom Center for Health Studies, einem Forschungsinstitut der US-Krankenkasse Group Health aus Seattle.  >>>

+++ Dresdner Interdisziplinäres Gespräch 2008 +++
Thorakale Tumoren im Alter – eine vielschichtige Herausforderung
Welche Besonderheiten sind bei der medizinischen Versorgung älterer Patienten mit thorakalen Tumoren zu beachten? Erste Antworten auf diese vielschichtige Herausforderung, die medizinische und ethische Aspekte gleichermaßen umfasst, gaben die Vorträge und Diskussionen des diesjährigen Dresdner Interdisziplinären Gesprächs.  >>>

+++ Pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) +++
Spezifische Medikamente in früherem funktionellen Stadium?
Der Verlauf einer pulmonal-arteriellen Hypertonie ist durchaus vergleichbar mit einigen aggressiven malignen Erkrankungen. Unbehandelt überleben die Patienten nicht länger als zwei bis drei Jahre. Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Dyspnoe, Herzrasen und periphere Beinödeme sind die wichtigsten Symptome, mit denen sich Betroffene beim Arzt vorstellen. Die spezifische Therapie der PAH, z.B. mit  Sildenafil wird in einem neuen internationalen Leitlinienentwurf bereits im funktionellen Stadium II aufgeführt, während sie ihren Platz in Europa bisher zulassungsgemäß erst im Stadium III hatte. Wie in kleinen Studien bereits gezeigt werden konnte, erzielt die Kombination der verschiedenen Medikamente zudem synergistische Effekte, die künftig zu einer weiteren Verbesserung der Prognose führen könnten.  >>>

+++ Acht Pneumologen beraten online +++
TEVAkademie erweitert ärztliche Beratung für medizinische Fachkräfte
Ab sofort bietet die TEVAkademie unter
www.kompetenzgremien.de mit dem "Kompetenzgremium Pneumologie" eine weitere Beratungsplattform für Ärzte, Apotheker und PTA: Alle medizinischen Fachkräfte können jederzeit acht Pneumologen per E-Mail anschreiben und werden individuell beraten - kostenlos und wenn gewünscht anonym. Die Mitglieder des Gremiums decken dabei alle Fachbereiche der Pneumologie ab. Mit dem neuen Service ist die TEVAkademie die einzige interdisziplinäre Fortbildungseinrichtung in Deutschland, die medizinischem Fachpersonal sowohl Onlineberatung durch sechs Nephrologen ("Kompetenzgremium Nephrologie") als auch von acht Atemwegsexperten bietet.
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+++ Ambulant erworbene Pneumonie und Exazerbation der COPD +++
Prognostisch entscheidend ist eine rasche, effiziente Antibiotikatherapie
Vor allem Risikopatienten mit ambulant erworbener Pneumonie und ebenso Patienten mit akuter Exazerbation einer chronischen Bronchitis benötigen ein rasch und hochwirksames Antibiotikum, um der besonders hohen Sterblichkeit der Atemwegsinfektionen entgegen zu wirken. Bei diesen Indikationen hat sich Moxifloxacin in Klinik und Praxis bewährt, so das Fazit bei einem Satellitensymposium anlässlich des 49. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Lübeck.  >>>

+++
Diagnostik und Behandlung von Atemwegserkrankungen +++
Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie

Heute erfolgen die Diagnostik und Behandlung von Atemwegserkrankungen evidenzbasiert. Dazu stehen in Deutschland eine Reihe von Veröffentlichungen, wie z. B. die gemeinsamen Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zum Management von Asthma und COPD, zur Verfügung. In diesen Leitlinien wird die physiotherapeutische Atemtherapie unter den nichtmedikamentösen Therapieoptionen häufig nur kurz abgehandelt. Dabei ist die Physiotherapie bei der Behandlung einer Vielzahl von Atemwegserkrankungen, wie z. B. bei der Respiratorentwöhnung, der postoperativen Pneumonieprophylaxe, der Sekretmobilisation und der Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen des Brustkorbs unverzichtbar.  >>>

+++ Gleiche Chancen!? – Asthma in der Schule +++
Aufklärung muss weiter gehen
Mit einer Prävalenz von etwa zehn Prozent ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. Fortschritte in der medizinischen Forschung ermöglichen den Betroffenen heute ein weitgehend beschwerdefreies Leben. Dennoch müssen die jungen Asthmapatienten und deren Angehörige zuhause und in der Schule auf mögliche Auslöser von Atemnot achten. Aufgrund der Häufigkeit der Erkrankung muss jeder Lehrer damit rechnen, dass sich in seiner Schulklasse je nach Größe 2 - 5 Kinder mit Asthma befinden. Bei plötzlich auftretenden Symptomen, wie z. B. anfallsartiger Atemnot, sollten alle, Mitschüler und Lehrkräfte, vorbereitet sein und adäquat reagieren können.
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+++ Prognose beim fortgeschrittenen NSCLC entscheidend verbessert +++
Avastin® überwindet Therapiestillstand beim fortgeschrittenen NSCLC
Zielgerichtete First‑Line­-Therapie mit dem Angiogenese‑Hemmer Avastin® (Bevacizumab)   hat die Prognose beim fortgeschrittenen nicht‑kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) entscheidend verbessert, das zeigten die beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und  Beatmungsmedizin (DGP) präsentierten Ergebnisse der  zulassungs-relevanten Studien E4599 und AVAiL.  Bestätigt wird der in diesen Phase-III-Studien belegte klinische Nutzen durch die Interimsanalyse der  internationalen SAiL‑Studie, in der die Sicherheit und Wirksamkeit des VEGF‑Antikörpers in der täglichen Routine analysiert werden.  >>>

+++ Aktuelle Konzepte für die Therapie von Atemwegserkrankungen +++
Die adäquate Behandlung von Atemwegserkrankungen umfasst zum einen die Therapie des Asthma bronchiale.
Zum ande­ren betrifft die Behandlung von Atemwegserkrankungen die Therapie von pulmonalen Infektionen. Durch den Anstieg multiresistenter Erreger vor allem im Krankenhausbereich ist die Therapie jedoch zunehmend schwierig geworden und neue Antibiotika sind dringend erforderlich. Daher war neben Asthma auch der Stellenwert neuer parenteraler Antibiotika Thema eines Symposiums, das im Rahmen des 114. Kongresses der DGIM in Wiesbaden stattfand. Namhafte Experten disku­tierten dabei neue Konzepte und neue Rezepte für die The­rapie von Atemwegserkrankungen.  >>>


+++ Umfassender Schutz gegen Pneumokokken-Erkrankungen +++
Pneumokokken-Impfung: Erst der Booster ermöglicht immunologisches Langzeitgedächtnis
Den bestmöglichen Schutz vor invasiven Pneumokokken-Erkrankungen gewährleistet die Grundimmunisierung (Priming) mit drei Impfdosen im ersten Lebensjahr in Kombination mit einer Booster-Impfung im zweiten Lebensjahr. Nach der Grundimmunisierung ist der Booster ausschlaggebend für die Induzierung eines umfassenden Impfschutzes: Der Booster ermöglicht die Ausbildung eines immunologischen Langzeitgedächtnisses. Zudem sorgt er für die Induzierung hoher Antikörpertiter und verbessert dadurch den Schleimhautschutz, der das Eindringen von Erregern, die akute Otitis Media oder Pneumonie auslösen können, stark erschwert.  >>>

+++ Pneumologische und dermatologische Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen +++
Im Rahmen der Qualitätssicherung führte die Hochgebirgsklinik Davos, die höchstgelegene deutsche Akut- und Rehabilitationsklinik Europas, eine Langzeitstudie zur Patientenzufriedenheit in der pneumologischen und dermatologischen Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen über den Zeitraum von fünf Jahren durch, deren Ergebnisse nun vorgestellt wurden.  >>>

+++ Therapiestandards –  Status quo der Asthma-Behandlung +++
Asthma zählt weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen.
Es sind rund 300 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland ist Asthma mit ca. 10% Inzidenz die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Bei den Erwachsenen leiden 4 bis 5% unter Asthma.
Bei der Behandlung des Asthma bronchiale gibt es nach wie vor Bedarf an innovativen Medikamenten mit vereinfachter Handhabung, die eine Behandlung der chronischen Entzün­dung in der gesamten Lunge ermöglichen und Asthmaanfällen vorbeugen. Symptomati­sches Asthma bedarf einer dauerhaften Behandlung, bei der eine ausreichende antientzündliche Basistherapie zur Asthma­kontrolle Vorrang vor einer symptomatischen Bedarfstherapie hat. Zunehmender Einsatz von Bedarfsmedikation ist ein kli­nisch wichtiges Zeichen einer unzureichenden Asthmakontrolle und muss eine Therapieüberprüfung nach sich ziehen.  >>>

+++ Das Prinzip der Herdenimmunität bei Pneumokokken +++
Ein einfacher Pieks der Schutzimpfung gegen Pneumokokken-Bakterien kann die besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder vor den zum Teil lebensbedrohlichen Krankheiten schützen. Was viele nicht wissen: Hierdurch werden die Geimpften zu „Nicht-Überträgern“ und können somit auch bei den Großeltern Infektionen verhindern. Dies ist besonders wichtig, da die über 60jährigen ebenfalls zu den Risikogruppen für Pneumokokken-Infektionen zählen. Pneumokokken-Bakterien sind eine der häufigsten Ursachen für Infektionserkrankungen, wie beispielsweise einer bakteriellen Hirnhautentzündung, einer Blutvergiftung oder einer schmerzhaften Mittelohrentzündung im Kindesalter.  >>>

 

+++ Sildenafil bei PAH: Effektive Gefäßdilatation über den NO-Signalweg +++
Die pulmonal-arterielle Hypertonie ist eine seltene Krankheit mit sehr schlechter Prognose. Unbehandelt versterben die Patienten nach durchschnittlich zwei bis drei Jahren an Rechtsherz-versagen. Besonders häufig betroffen sind Patienten mit Kollagenosen, ein Zusammenhang, der in einem Satellitensymposium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und der Jahres-tagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie intensiver behandelt wurde. >>>


+++ Pneumokokken-Impfung reduziert Sterberate bei Pneumonien um 59 Prozent +++
Etwa 12.000 Todesfälle sind aufgrund von Pneumokokken-Erkrankungen Jahr für Jahr allein in Deutschland zu beklagen. Laut der EVAN-65 Study kann die konsequente Impfung gegen Pneumokokken diese Zahl erheblich senken. Trotz der nachgewiesenen Wirksamkeit der Pneumokokken-Impfung kann von hohen Impfraten bei älteren Menschen in Deutschland keine Rede sein: Laut einer TNS-Healthcare-Umfrage aus dem Jahr 2005 ist nur jeder fünfte über 60-Jährige gegen Pneumokokken-Bakterien geimpft. >>>


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