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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 PROSTATAKARZINOM 

 

In der offenen Studie in Lancet Oncology wurde die Therapie erfolgreich zur Behandlung des Prostatakarzinoms eingesetzt (2012; doi: 10.1016/S1470-2045(12)70121-3).

+++ Gezielte Therapie bei Prostatakrebs +++
Neue Therapie: Hochfokussierter Ultraschall (HIFU) reduziert Begleiterscheinungen wie Impotenz oder Inkontinenz.
London, 17. April 2012 – Ein neues Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs im Frühstadium dürfte deutlich weniger Nebenwirkungen haben als bisher eingesetzte Therapien. Eine in Lancet Oncology veröffentlichte Studie legt nahe, dass die gezielte Behandlung mit Ultraschall das Risiko von Impotenz und Inkontinenz verringern kann. An der Studie haben insgesamt 41 Patienten teilgenommen. Wissenschaftler des University College Hospital in London gehen davon aus, dass dieser Ansatz die Behandlung von Prostatakrebs verändern wird - vorausgesetzt, dass diese Forschungsergebnisse auch von größeren Studien bestätigt werden.
Bleibt die HIFU anders als die Lumpektomie beim Mammakarzinom, die eine Heilung anstrebt und dies in Kombination mit adjuvanter Chemotherapie und Bestrahlung in der Regel auch erreicht, für Patienten ein „palliativer“ Ansatz, denen aufgrund des hohen Alters und der geringen Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors nicht mehr zu einem kurativen Versuch geraten werden kann?  >>>  

 

Untersucht wurden die Behandlungsergebnisse nach Radikaloperation (16.697 Patienten, davon 1.381 mit robotergestützter OP), interstitieller Brachytherapie (insgesamt 22.479 Patienten, zum Teil mit zusätzlicher externer Bestrahlung und Antihormontherapie), alleiniger externer Bestrahlung (12.082 Patienten) oder anderen Verfahren (532 Patienten mit hochfokussiertem Ultraschall, 227 Patienten mit Kryotherapie).

+++ Lokale Therapie des Prostatakarzinoms +++
Metastudie zeigt: Strahlenbehandlung ist in allen Stadien hoch effektiv.
Berlin, 13. März 2012 – Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich im British Journal of Urology International (BJUI) publizierten, systematischen Analyse von mehr als 52.000 Erkrankungsfällen hin. Professor Dr. med. Jürgen Dunst, Präsident der DEGRO und Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität zu Lübeck, betont: „Operation und Strahlentherapie gelten als gleichwertig. Bisher gibt es jedoch keine randomisierten Studien mit einem direkten Vergleich der Verfahren.“ Daher begrüßt der Strahlentherapeut aus Lübeck die jüngst veröffentlichten Ergebnisse einer internationalen Gruppe um den Prostataexperten Peter Grimm, Seattle. Alle in der Fachliteratur veröffentlichten Behandlungsergebnisse der letzten Jahre (2000 bis 2010) wurden in dieser „Metastudie“ systematisch analysiert.  >>>   

 

Metastasiert ein Prostatakarzinom, verliert die konventionelle antihormonelle Therapie häufig im Laufe der Zeit ihre Wirksamkeit. Da die Tumorzellen auch in diesem - vermeintlich hormonrefaktären - Stadium hormonabhangig bleiben können, es wird heute metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom.

+++ mCRPC +++
Signifikante Lebensverlängerung und Palliation des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms unter Abirateron

12. März 2012 – Das Prostatakarzinom ist in Deutschland mit etwa 58.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Bekanntermassen sprechen Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom initial in den meisten Fällen sehr gut auf eine hormonablative Therapie an. Nach durchschnittlich 18 Monaten kommt es jedoch zu einer erneuten Progredienz der Erkrankung.

Aktuelle Daten, die beim diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) vorgestellt wurden, zeigen nicht nur eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens unter Abirateronacetat, (Zytiga®) sondern auch positive Effekte auf den Schmerz, das Frakturrisiko, die Fatigue und die Lebensqualität. Darüber hinaus wirkte sich Abirateronacetat günstig auf die Anzahl der zirkulierenden Tumorzellen aus, die möglicherweise ein neuer Marker für das Ansprechen der Therapie beim mCRPC werden könnten.  >>>   

 

Knochenmetastasen lösen oft akute skelettbezogene Komplikationen aus. Sie sind definiert als pathologische Frakturen, Rückenmarkskompressionen, Bestrahlungen und Operationen. SRE verursachen häufig heftige Schmerzen, und verringern die Mobilität der Patienten. Zudem beeinträchtigen sie die Lebensqualität, verlängern die stationäre Aufenthaltsdauer und belasten insgesamt das Gesundheitswesen stark.

+++ Prostatakarzinom und skelettbezogene Komplikationen +++
Mehr Lebensqualität trotz Knochenmetastasen: Denosumab verzögert SRE bei soliden Tumoren gegenüber Standardtherapie
5. Februar 2012 – Etwa 480.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Die Zahl der Neuerkrankungen, so schätzen Experten, werden bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen. Aufgrund des medizinischen Fortschritts können mittlerweile immer mehr Betroffene geheilt oder zumindest in einer stationären Phase gehalten werden. Bei vielen Patienten im fortgeschrittenen Stadium bilden sich sehr häufig Knochenmetastasen insbesondere, wenn es sich um ein Prostata- oder Mammakarzinom als Primärtumor handelt. Ossäre Metastasen können zu typischen skelettbezogenen Komplikationen (SRE) führen, die in der Regel mit starken Schmerzen und langen Klinikaufenthalten einhergehen. „Krebspatienten verdienen nicht nur die beste Chemotherapie, sondern auch die beste supportive Behandlung zur Prävention skelettaler Ereignisse und Aufrechthaltung einer hohen Lebensqualität“, so Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, München.  >>>   

 

The Lancet, Early Online Publication, 3 November 2011doi:10.1016/S0140-6736(11)61095-7

+++ Strahlentherapie bei Prostatakarzinom? +++
Kombinierte Androgendeprivationstherapie und Strahlentherapie bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs: Eine randomisierte Phase-3-Studie
London, 3. November 2011 – Warde und Kollegen berichten über die Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie zum Vergleich Androgen-deprivationstherapie allein mit Androgendeprivationstherapie plus Strahlentherapie bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs.

In einer geplanten Zwischenanalyse von mehr als 1200 Männern, verbesserte die Kombination der Behandlung das Überleben sowohl statistisch als auch klinisch signifikant. Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass die Vorteile der kombinierten Therapie bei allen Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom diskutiert werden sollte.  >>>   

 

+++ Prostatakarzinom (PCa) +++
Neueste Studienergebnisse sprechen deutlich für den Einsatz des GnRH-Blockers Degarelix als First-Line-Therapie
Hamburg, DGU-Kongress 2011 – Das Prostatakarzinom ist der zweithäufigste Tumor des Mannes nach dem 50. Lebensjahr. In Deutschland erkranken jährlich etwa 58.000 Männer an einem PCa, dies entspricht 25,4 Prozent der Tumorerkrankungen bei Männern und nimmt somit in der Uro-Onkologie einen hohen Stellenwert ein. Ein nicht unerheblicher Anteil der PCa´s ist ohne Krankheitszeichen und bleibt zu Lebzeiten unerkannt.

In neuesten Studienergebnissen zeigt Degarelix hinsichtlich klinischer Parameter und Lebensqualität deutliche Vorteile für Patienten. Laut einer IQUO- Register-Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit des GnRH-Blockers auch außerhalb von klinischen Studien in der täglichen Praxis belegt, resümierten führende Experten auf dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie.  >>>  

Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden (Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wirth)

Prof. Manfred Wirth

 

„Für Patienten, die die Standardtherapieformen wie beispielsweise Chemotherapie erschöpft haben, bietet Abirateronacetat eine neue, gut verträgliche Möglichkeit zur Behandlung dieser zerstörerischen Krankheit“, erklärte Gschwend. „In Europa ist Prostatakrebs die dritthäufigste Todesursache; daher müssen unbedingt neue Behandlungsmöglichkeiten wie Abirateronacetat entwickelt werden.“

Prof. Kurt Miller

+++ Therapie des CRPC +++
Abirateron-Acetat: Phase-III-Daten und klinische Konsequenzen
Hamburg, DGU-Kongress 2011 – In Deutschland ist das Prostatakarzinom mit etwa 58.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Bekanntermassen sprechen Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom initial in den meisten Fällen sehr gut auf eine hormonablative Therapie an. Nach durchschnittlich 18 Monaten kommt es jedoch zu einer erneuten Progredienz der Erkrankung. Die bisherigen antihormonellen Zweitlinientherapien mit Zugabe von Antiandrogenen oder niedrig dosierten Steroiden zeigen jedoch nur mässige Resultate (ca. 30–40 % PSA-Ansprechen) für eine mittlere Dauer von sechs Monaten.

Die Zulassung von Abirateronacetat durch die Europäische Kommission gibt Männern, die an einem Prostatakarzinom in diesem späten Stadium leiden und für die es nur noch sehr wenige Therapie-möglichkeiten gibt, neue Hoffnung. Die Wirksamkeit, Sicherheit und Patientenfreundlichkeit von Abirateronacetat, einem Arzneimittel, das zu Hause eingenommen werden kann, deckt eine bis heute nicht erfüllte Anforderung etlicher Patienten ab: länger und besser leben mit weniger Schmerzen.  >>>   

 

+++ CRPC +++
Therapie mit Abirateronacetat bringt Überlebensvorteil für Männer mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (CRPC)
Neuss, 7. September 2011 – Die Europäische Kommission hat in einem beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von Zytiga® (Abirateronacetat) von Janssen-Cilag, dem ersten und einzigen steroidalen Androgen-Biosynthese-Inhibitor, erteilt. Zytiga® ist indiziert in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des metas-tasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei erwachsenen Männern, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft. Die Zulassung basiert auf den Daten der randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten klinischen Pivot-Studie COU-AA-301, deren wichtigste Ergebnisse im Mai 2011 im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.  >>>  

 

+++ Prostatakrebsmonat September 2011 +++
Aktiv gegen Prostatakrebs: Was Mann tun kann! Deutsche Krebshilfe bietet kostenloses Informationsmaterial
Bonn, 31.08.11 – Jährlich erkranken 64.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs, 12.000 sterben an der Erkrankung. Anlässlich des diesjährigen Prostatakrebsmonats September intensiviert die Deutsche Krebshilfe daher ihre Aufklärungsarbeit über die Möglichkeiten zur Prävention. „Jeder Mann kann selbst gegen Krebs aktiv werden“, betont Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe: „Sich regelmäßig bewegen, sich gesund ernähren, Übergewicht vermeiden und nicht rauchen, das senkt das Risiko, an einem Tumor der Prostata zu erkranken.“ Zusätzlich können Früherkennungsuntersuchungen dazu beitragen, Prostatakrebs in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken und somit die Heilungschancen zu erhöhen.

Das neue Präventionsfaltblatt „Aktiv gegen Prostatakrebs“ sowie das Früherkennungsfaltblatt „Prostatakrebs erkennen“ bieten Interessierten allgemeinverständliche Informationen. Sie sind kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und stehen unter www.krebshilfe.de auch als Download zur Verfügung.  >>>  

Aktiv gegen Prostatakrebs: Was Mann tun kann! Deutsche Krebshilfe bietet kostenloses Informationsmaterial (Download hier).

  

+++ Knochenmetastasen +++
Prävention von metastasenbedingten Knochenkomplikationen bei Erwachsenen
München – Eine Integrierte Analyse aus drei Phase-III-Zulassungs-Studien mit insgesamt über 5.700 Patienten belegt die Überlegenheit des neuen Wirkansatzes bei mehr als 50 soliden Tumoren. Dies wurde im Rahmen der zweiten Akademie von Amgen „Knochen und Krebs“, die vom 27. bis 28. Mai 2011 in München stattfand vorgestellt1. Diese Metaanalyse zeigt die Überlegenheit von Denosumab (120 mg) gegenüber Zoledronsäure hinsichtlich der Verzögerung des ersten skelettalen Ereignisses (SRE) bei Patienten mit Knochenmetastasen um 17 Prozent bzw. 8,2 Monate. In dieser Analyse erwies sich Denosumab auch im Hinblick auf die Verzögerung des ersten und nachfolgender SRE um 18 Prozent überlegen. Diese Überlegenheit konnte konsistent bei allen soliden Tumor-Typen beobachtet werden.  >>>  

 

+++ Therapie des Prostatakarzinoms +++
Was ist heute möglich – was können wir künftig erwarten?
München, TUM – In Deutschland ist dass Prostatakarzinom (PCa) mit etwa 58.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Etwa 300 Patienten mit primärem Prostatakarzinom werden jedes Jahr in der Urologischen Klinik der Technischen Universität München (TUM) operativ versorgt. Sie repräsentieren einen typischen Querschnitt der betroffenen Männer in Deutschland. Hinzu kommen etwa weitere 150 Patienten mit Rezidiven oder weit fortgeschrittenen Tumoren, die teilweise schon mehrere Vorbehandlungen hatten. Unter der Leitung von Professor Dr. Jürgen Gschwend gab das Klinik-Team einen Überblick über den State-of-the-Art und aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms.
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+++ Nanomaterialien nehmen Krebszellen in Haft +++
Neuer Ansatz für die Therapie des Prostatakrebses mittels Nanotechnologie
Mannheim, 29. März 2011 – Ein internationales Forscherteam um Dr. Rutledge Ellis-Behnke, Leiter des „Nanomedicine Translational Think Tank“ der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, hat eine Methode entwickelt, mit der Krebsstammzellen möglicherweise daran gehindert werden können, sich zu vermehren und zu metastasieren. Der Trick: Nanomaterialien, die die Krebsstammzellen in Gewahrsam nehmen. Bei den untersuchten Zellen handelte es sich um Stammzellen aus Prostata-tumoren. Diese Zellen werden für das Fortschreiten der Krebserkrankung und die Metastasierung verantwortlich gemacht und bilden daher einen wesentlichen Angriffspunkt, um die Erkrankung zu kontrollieren und einzudämmen.  >>>  

 

+++ Fortgeschrittenes Prostatakarzinom +++
Deutliche Lebensverlängerung durch neuen Testosteron-Hemmer
Düsseldorf, 15.10.2010 – Zur Behandlung bei fortgeschrittenem Prostatakrebs werden gegenwärtig große Erwartungen an den neuen Arzneistoff Abiraterone geknüpft: In einer Studie verlängerte er das Überleben von Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom. „Eine Lebensverlängerung von fast vier Monaten ist bei einem derart ausgeprägten Tumorleiden deutlich und substanziell. Und dass mit einem weitestgehend nebenwirkungsfreien Präparat. Die Studie beweist die Wirksamkeit und macht Hoffnung für die weitere Entwicklung“, sagte Prof. Dr. Michael Stöckle, der 2. Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar leitete in Deutschland die Studie. Der Hersteller kündigte an, Abiraterone noch vor der Zulassung Patienten zur Verfügung zu stellen, die die Eingangsbedingungen der Studie erfüllten.  >>> 
 

 

+++ Prolia® (Denosumab) zugelassen +++
Denosumab wird halbjährlich subkutan injiziert, die empfohlene Dosis beträgt 60 mg Denosumab
Diese Zulassung ist die erste weltweit und gilt in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein. Die Marktzulassung stützt sich auf die Ergebnisse von sechs Phase-III-Studien. Sie zeigen, dass Denosumab die Knochendichte im gesamten Skelett erhöht. In zwei zulassungsrelevanten Studien bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose beziehungsweise bei Männern mit Prostatakarzinom und Knochendichteverlust unter Androgendeprivationstherapie waren außerdem neue Frakturen als Endpunkte festgelegt worden. Die Ergebnisse belegen, dass eine zweimal jährliche subkutane Injektion von 60 mg Denosumab die Inzidenz von Knochenbrüchen reduziert. Alle sechs Studien zeigten, dass Denosumab die Knochendichte an allen untersuchten Skelettlokalisationen erhöht.  >>> 

 

+++ „Der große Prostata-Irrtum“ +++
Stellungnahme zum Artikel von Richard Ablin  (New York Times, Süddeutsche Zeitung, März 2010)
Markus Graefen, Jürgen Gschwend, Peter Hammerer, Peter Albers für den Vorstand der AUO
Hamburg, 20.5.2010
Vor wenigen Wochen wurde in der New York Times ein Kommentar mit dem Titel „Der große Prostata-Irrtum“ publiziert. Dieser Artikel gibt die persönliche Meinung von Prof. Richard Ablin, Professor für Immunbiologie und Pathologie an der Universität von Arizona, zur Wertigkeit des Bluttests PSA zur Entdeckung des Prostatakrebses wieder. Prof. Ablin hat vor ca. 40 Jahren diesen Bluttest entwickelt. Tenor des Kommentars ist, dass der Einsatz dieses Bluttests zur Früherkennung des Prostatakarzinoms mehr schadet als nutzt, da Prof. Ablin vermutet, dass viele der durch diesen Bluttest entdeckten Prostatakarzinome zu keiner Lebensbedrohung der betroffenen Männer führen wird. Er befürchtet, dass die zur Entdeckung des Krebses eingeleitete Diagnostik und Therapie die Lebensqualität der betroffenen Männer deutlich verschlechtert und der Test somit insgesamt mehr Nachteile als Vorteile hat.  >>> 

 

+++ DEGRO: Neue S3-Leitlinie +++
Strahlentherapie bei Prostatakrebs gleichwertige Alternative zur OP
Berlin – Viele Krebserkrankungen an der Prostata können auch ohne eine Operation geheilt werden. So ist die Strahlentherapie im Frühstadium der Erkrankung eine gleichwertige Alternative zum chirurgischen Eingriff. Dies geht aus der neuen S3-Leitlinie hervor, die verschiedene ärztliche Fachgesellschaften unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) herausgegeben haben. „Prostatakrebs ist heilbar, solange der Tumor auf die Prostataregion begrenzt ist“, sagt DEGRO-Präsidentin Prof. Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic, Direktorin der Abteilung für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg. Die bevorzugte Behandlung war lange die sogenannte radikale Prostatektomie.  >>> 

 

+++ Osteo-Onkologie +++
Knochen vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie schützten!
Paris, 12. März 2010 – Zu den häufigsten Symptomen von Knochenmetastasen gehören Schmerzen. Die Krebszellen verändern die Struktur des Knochens und beeinträchtigen seine Stabilität, so dass die Gefahr von Brüchen deutlich steigt. Breiten sich die Metastasen im Bereich der Wirbelsäule aus, können sie auch das Rückenmark beschädigen und zu Lähmungen führen. Je früher Knochenmetastasen entdeckt werden, desto besser ist es für die Patienten. Denn es gibt heute eine Reihe wirksamer Behandlungsmethoden, die nicht nur die Symptome lindern, sondern das Wachstum der Metastasen hemmen.   >>> 

 

+++ Rank-Ligand-Inhibition in der Osteo-Onkologie +++

Knochen zielgerichtet vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie schützen

Berlin, 25. Februar 2010 – Das Knochenskelett ist die häufigste Lokalisation von Metastasen bei Brust- und Prostatakarzinom. Zudem siedeln das multiple Myelom, Lungenkrebs und das kolorektale Karzinom häufig im Knochenmark und Knochengewebe ab. Tumorzellen stimulieren mit ihren Wachstums-faktoren den Knochenumbau. Sie sind in der Lage, Faktoren zu produzieren, die direkt oder indirekt die Osteoklastenaktivität beeinflussen und so zu einer tumorbedingten Osteopathie führen. Krebszellen und Knochenzellen bilden somit einen Circulus vitiosus. Die modernen Therapien haben deutlich dazu beigetragen, auch bei Metastasen und weiteren Tumorfolgeschäden die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. Ein neuer Therapieansatz kann helfen, dass auch Knochen zielgerichtet vor Metastasen und krankheitsbedingter Osteopathie geschützt werden.  >>> 

 

+++ Therapie des Prostatakarzinoms +++
GnRH-Antagonist Abarelix beschleunigt Hormonentzug
Das Prostatakarzinom ist mit derzeit jährlich über 58.000 Neuerkrankungen in Deutschland die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Neben Operation und Strahlentherapie ist vor allem bei fortgeschrittenem Stadium eine Hormontherapie das Mittel der Wahl. Seit der Zulassung von Abarelix (Plenaxis®) steht Patienten eine weitere Form der hormonellen Therapie zur Verfügung. Abarelix ist der erste Vertreter der Wirkstoffklasse der GnRH-Antagonisten, der für die Behandlung des Prostatakarzinoms eingesetzt werden kann.  >>> 

 

Kostenloser Download: Der neue Ratgeber für Prostatakrebs-Patienten

+++ Der neue Ratgeber für Prostatakrebs-Patienten +++
Die Broschüre basiert auf der neuen S3-Prostatakarzinom-Leitlinie

Hamburg – Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat gemeinsam mit dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) sowie Vertretern mehrerer wissenschaftlicher Fachgesellschaften und Patientenorganisationen den Patientenratgeber „Prostatakrebs I - lokal begrenztes Prostatakarzinom" entwickelt. Die Broschüre basiert auf der neuen S3-Prostatakarzinom-Leitlinie und übersetzt diese in eine Laienverständliche Form. Der 80 Seiten starke Patientenratgeber entstand im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Der zweite Teil der Patientenleitlinie zum lokal fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinom soll voraussichtlich im Februar 2010 zur öffentlichen Begutachtung ins Netz gestellt und im März 2010 veröffentlicht werden.  >>> 

 

+++ Prostatakrebs - Patienten beraten Patienten +++
Angebot der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg
Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat gemeinsam mit Förderern eine neue Qualität der Beratung für Patienten geschaffen, die an Prostatakrebs erkrankt sind: Patienten, die bereits Erfahrungen mit ihrer Erkrankung und einer Behandlungsform gesammelt haben, stehen als zusätzliche Berater in direktem Kontakt zur Verfügung. Um dem Bedürfnis nach einem direkten Erfahrungsaustausch gerecht zu werden, hat sich im Jahr 2008 "Urologie Heidelberg e.V." gegründet. Diese gemeinsame Initiative von Betroffenen, Ärzten und Förderern unter der Federführung von Professor Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, vermittelt den Kontakt zwischen neu Erkrankten und Patienten, die verschiedene Behandlungen bereits durchlaufen haben. Informationen aus erster Hand sollen die Entscheidung für die individuell geeignetste Therapie erleichtern und Ängste vor den Auswirkungen der Krankheit und möglichen Behandlungsfolgen verringern. Die ehemaligen Patienten sind „Experten aus Erfahrung“ und können zudem über die Abläufe in der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg berichten.  >>> 

 

Neuer Informationsfilm: "Prostatakrebs"+++ Neuer Informationsfilm: "Prostatakrebs" +++
Deutsche Krebshilfe veröffentlicht kostenlose DVD
Bonn (jti) – Prostatakrebs ist eine Diagnose, die jeden Mann zutiefst erschüttert. Der Betroffene ist verunsichert, hat Angst vor der Krankheit selbst und insbesondere vor den möglichen Folgen der Behandlung. Um betroffene Männern gezielt über die Erkrankung zu informieren, hat die Deutsche Krebshilfe jetzt den Patienten-Informationsfilm „Prostatakrebs“ auf DVD herausgegeben. Sehr persönlich berichten Krebs-Patienten darin über den Umgang und das Leben mit dieser Erkrankung. Ihre Partnerinnen ergänzen die weibliche Sichtweise auf die Krankheit und deren Folgen. Experten erläutern Früherkennung und Therapiemethoden. Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe in Bonn bestellt werden. Als Gerd U. die Diagnose Prostatakrebs erhielt, wusste er nicht viel über die Erkrankung. „Ich hatte quasi von Tuten und Blasen keine Ahnung“ erzählt er. „Ich wusste gerade mal, wie man Prostatakrebs schreibt, aber da endeten auch schon meine Sachkenntnisse.“ So wie Herrn U. geht es vielen Prostatakrebs-Betroffenen: 
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+++ Durchbruch in der Uro-Onkologie +++
GnRH-Blockade mit Degarelix

Dresden, 18. September 2009 - Testosteron hat wesentlichen Einfluss auf die Proliferation von Tumorzellen in der Prostata, erklärt Professor Johannes Wolff, Viersen. Der Androgendeprivation kommt daher bei der Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem und metastasiertem Prostatakarzinom große Bedeutung zu. Die Testosteronproduktion wird über die Peptidhormone GnRH (Gonadotropin-releasing Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) reguliert: GnRH stimuliert die Freisetzung von LH und weiterer Follikel-Stimulierender Hormone aus der Hypophyse. LH seinerseits regt die Testosteronsynthese an. Im Zytoplasma der Zielzellen in der Prostata bindet Testosteron an die Androgenrezeptoren. Dies geschieht zum einen direkt, aber auch indirekt, indem Testosteron in 5a-Dihydrotestosteron umgewandelt wird, das eine deutlich höhere Bindungsaffinität zu den Androgenrezeptoren besitzt. Der Testosteronrezeptorkomplex dringt in den Zellkern ein und beeinflusst dort die Genexpression, so der Experte. >>>  

+++ Pflanzlicher Wirkstoff gegen Prostatakarzinom +++
Forscher untersuchen Phyto-Östrogen aus Liliengewächs
Göttingen (ng) – Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Wenn der Tumor der Vorsteherdrüse früh genug erkannt wird, sind die Heilungschancen meist sehr gut. Doch sobald sich Tochtergeschwülste – so genannte Metastasen – gebildet haben, gibt es nur noch wenige Therapieoptionen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchen jetzt Privatdozent Dr. Peter Burfeind und Privatdozent Dr. Paul Thelen, beide Universitätsklinikum Göttingen, ob ein pflanzlicher Wirkstoff aus einem Liliengewächs beim metastasierten Prostatakarzinom wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 300.800 Euro.  >>>  

+++ Fortschritt in der Therapie des hormonabhängigen Prostatakarzinoms +++

Moderne zukunftsorientierte Hor­montherapie mit Degarelix

Das Prostatakarzinom ist der zweithäufigste Tumor des Mannes nach dem 50. Lebensjahr. In Deutschland erkranken jährlich etwa. 60.000 Männer an einem PCa, dies entspricht 25,4 Prozent der Tumorerkrankungen bei Männern. Entscheidend für eine Heilung ist die frühzeitige Erkennung des Prostatakarzinoms. Ein nicht unerheblicher Anteil der PCa´s ist ohne Krankheitszeichen und bleibt zu Lebzeiten unerkannt. Therapeutisch steht neben der Operation und Strahlentherapie auch die Hormontherapie zur Verfügung. Die Heilungsaussichten sind im frühen Stadium der Erkrankung gut. Bei einer weiteren Überwachung des Behandlungserfolgs kommt der Bestimmung des PSA Wertes im Blut eine entscheidende Bedeutung zu. Mit der schnellen, deutlichen und lang anhaltenden Testosteron-Suppression und PSA-Reduktion ermög­licht der neue GnRH-Blocker Degarelix eine Kontrolle der Erkrankung von Anfang an.  >>>  


+++ Hormontherapie bei Prostatakrebs +++

Begleitende Bestrahlung verbessert Überlebenschancen

Patienten mit nicht operablem Prostatakrebs erhielten bisher häufig ausschließlich eine Hormontherapie. Diese soll das Wachstum des Tumors bremsen, indem sie die Freisetzung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron hemmt. Eine begleitende Strahlentherapie kann die Überlebenschancen der Patienten jedoch deutlich verbessern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer Studie hin, die kürzlich im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht wurde.  >>>


Los Angeles, 9. April 2009  – US-Wissenschaftler haben ein Antiandrogen der zweiten Generation entdeckt

Eine erste klinische Studie zeigte, dass selbst bei Männern mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (CRPC) noch den PSA-Wert senken kann (Science 2009; doi: 10.1126/science.1168175).  Eine Phase-III-Studie  soll jetzt zeigen, welchen klinischen Stellenwert der Wirkstoff hat, Die Autoren berichten in Science über ihre Erfahrungen an den ersten 30 Patienten. Bei allen war es unter der Therapie mit Antiandrogenen der ersten Generation zu einer Tumorprogression gekommen, bei 12 Patienten war auch eine taxanbasierte Chemotherapie gescheitert.  >>>

+++ Prostatakrebs: Zwischen Hoffnung und Angst +++
Aktuelle Ausgabe des "Magazins der Deutschen Krebshilfe" ist erschienen

Bonn (jt) – Die Diagnose "Prostatakrebs" ist für viele Männer zunächst ein großer Schock. Doch die Heilungschancen der Betroffenen sind heute groß: Fast 90 Prozent von ihnen werden geheilt, wenn der Tumor früh genug behandelt wird. Dennoch: Die möglichen Folgen der Therapie, wie Impotenz und Inkontinenz, sind immer noch ein Tabu. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe unter anderem über die unterschiedlichen Therapiemethoden bei Prostatakrebs.  >>>


+++ Einnahme von Folsäure erhöht das Prostatakarzinomrisiko +++
Regelmäßige Einnahme von Folsäure scheint das Krebsrisiko zu erhöhen.
Los Angeles, 10.3. 2008 – Nachdem die frühere Analyse einer randomisierten Studie bereits eine erhöhte Rate von fortgeschrittenen Darmpolypen aufgedeckt hatte, deutet eine aktuelle Auswertung im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2009; doi: 10.1093/jnci/djp019) auf ein deutlich erhöhtes Prostatakrebsrisiko hin. Erneut widerlegt damit eine randomisierte Studie die Ergebnisse früherer Beobachtungsstudien zur Einnahme von Vitaminen. Auch für Betacaroten hatte es eine Reihe von Hinweisen gegeben, wonach Patienten mit Lungenkrebs einen Mangel an diesem Vitamin haben. Doch in zwei Interventionsstudien, dem Alpha-Tocopherol, Beta-Carotene Cancer Prevention Study (ATBC-Studie) und dem Beta-Carotene Retinol Efficacy Trial (CARET) führte die hoch dosierte Therapie zu einem Anstieg der Krebsrate.  >>>

+++ Bisphosphonat-Therapie nicht gefährden +++
Kiefernekrosen und Bisphosphonat - Therapie: Wird eine Nebenwirkung hochgespielt?
11. Münchner Fachpresse-Workshop

Jährlich treten bei etwa 20.000 Patienten Osteonekrosen im Hüft-, Knie- und Kieferbereich sowie an anderen Knochen auf. Seit 1830 wird im Kieferbereich über Osteonekrosen im Zusammenhang mit Phosphorexposition berichtet. Mittlerweile wurden weltweit mehrere hundert Fälle erfasst. Onkologen, Zahnärzte und Kieferorthopäden spielen in der Zukunft bei der interdisziplinären Betreuung der Patienten eine besondere Rolle.  >>>

+++ Behandlung des Prostatakarzinoms +++
Offene, multizentrische Vergleichsstudie in der Therapie des hormonabhängigen Prostatakarzinoms: Abarelix – ein Wirkstoff mit großem Potenzial
In der Behandlung des fortgeschrittenen oder metastasierenden hormonabhängigen Prostatakarzinoms gehört die Gabe von LHRHAgonisten (ggf. in Kombination mit einem Antiandrogen) zur Standardtherapie. Mit Abarelix ist seit Ende Februar 2008 der erste zugelassene Vertreter der neuen Substanzklasse der GnRH-Blocker in Deutschland auf dem Markt, der als Monotherapie wirksam ist. In einer offenen Vergleichsstudie, in der beide Therapieoptionen u.a. bezüglich ihrer endokrinologischen und biochemischen Wirksamkeit verglichen wurden, konnte gezeigt werden, dass Abarelix (Plenaxis®) den Testosteronspiegel signifikant schneller senkt, ohne dass eine initiale Testosteron-Anflutung zu befürchten ist. Dieser schnelle Wirkeintritt, der eine rasche Tumorkontrolle und eine schnelle Besserung bei Vorliegen von Symptomen ermöglicht, beruht auf dem zielgerichteten Wirkansatz von Abarelix.  >>>

+++ Lokales Prostatakarzinom +++
Androgenentzug verbessert das 10-Jahres-Überleben nicht
Bei Prostatakrebs wird die Androgendeprivation zunehmend als Alternative zu Operation oder Bestrahlung eingesetzt - vor allem bei älteren Patienten. Das Überleben verbessert der Hormonentzug jedoch nicht JAMA. 2008;300(2):173-181. Ein Team um Dr. Grace Lu-Yao vom Cancer Institute New Jersey wertete die Daten von 19.271 Männern aus, bei denen zwischen 1996 und 2002 ein lokales Prostatakarzinom (T1-T2) diagnostiziert wurde. Das Alter der Betroffenen lag bei 66 Jahren oder älter.  >>>


+++ Prostatakrebs zunehmend bestrahlen +++
Gute Heilungschancen und geringe Nebenwirkungen
Berlin, Juni 2008 – Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes diagnostizieren Ärzte jährlich fast 50 000 Neuerkrankungen. Noch vor wenigen Jahren galt es als einzige erfolgversprechende Ersttherapie, die Vorsteherdrüse zu entfernen. Heute steht zunehmend die Strahlentherapie als Alternative – vor allem bei älteren Patienten – zur Verfügung. Darauf weisen Ergebnisse, die auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vorgestellt wurden, hin. So kann bei Patienten in Frühstadien und mit guten Prognosefaktoren bei bis zu 90 % der Tumor mit einer hochdosierten Strahlentherapie dauerhaft kontrolliert werden. Für den vermehrten Einsatz der Strahlentherapie sprechen nicht nur die guten Erfolgsaussichten, sondern auch die geringere Rate an Komplikationen und Nebenwirkungen. Impotenz und Inkontinenz – häufige Folgen einer Operation – bleiben so vielen Patienten erspart.  >>>

+++ Metastasierendes Prostatakarzinom +++
Resistenz gegen Androgenentzug aufgeklärt - Tumor versorgt sich selber mit Testosteron
Bei fortgeschrittenem Prostatakrebs mit Metastasenbildung ist die Androgenentzugstherapie eine häufig gewählte Option. Doch mit der Zeit werden viele Tumoren resistent gegenüber der Hormonblockade. Warum dies so ist, fanden Forscher um Dr. Peter Nelson vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle (US-Bundesstaat Washington) heraus.
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+++ Prostatakarzinom: Qualitätssicherung in der perkutanen Strahlentherapie +++
Die perkutane Strahlentherapie hat ihren festen Platz in der Behandlung des lokalen Prostatakarzinoms.
Bei Tumoren in frühen Stadien (T1 und T2) liefert diese Methode allein angewandt Ergebnisse, die einer radikaler Prostatektomie oder einer Brachytherapie gleichkommen. Die 10-Jahres-Überlebensraten liegen bei 90 bis 94% für hoch differenzierte und bei 45 bis 67% für schlechter differenzierte Tumoren. In einer Übersichtsarbeit im BJU International untersuchten Marco van Vulpen von der Universität Utrecht (Niederlande) und Kollegen wie die Qualität der perkutanen Strahlentherapie gesichert und die Ergebnisse weiter verbessert werden können.  >>>


+++ Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs und hohem Progressionsrisiko +++

Bicalutamid: Risiko eines klinischen Rezidivs um 25 bzw. 44% reduziert, das Sterberisiko wurde um 35% gesenkt.

Bei Männern mit lokal fortgeschrittenem Karzinom reduzierte das nichtsteroidale Antiandrogen das Progressionsrisiko: Die alleinige Therapie senkte das Risiko einer klinischen Progression (z.B. durch bildgebende Verfahren nachgewiesene Metastasierung oder Tumorausbreitung) um 40%. Die adjuvante Therapie im Anschluss an eine radikale Prostatektomie oder Strahlentherapie konnte das Risiko eines klinischen Rezidivs um 25 bzw. 44%  reduzieren. Im Anschluss an eine Strahlentherapie zeigte sich bereits ein Überlebensvorteil, das Sterberisiko wurde um 35% gesenkt . An den Studien nahmen insgesamt mehr als 8.000 Patienten teil   >>>


+++ Prostatakrebs frühzeitig erkennen +++

Die Therapie von Prostatakrebs ist ein Wettrennen gegen die Zeit: Spürt der Patient erste Symptome, hat sich der Krebs meist schon zu stark ausgebreitet.

Ein neuartiges Diagnose-Verfahren kombiniert optische Bildgebung mit Ultraschall und verbessert so die Früherkennung. >>>

 


+++ HIFU: Schonende Behandlungsmethode gegen Prostatakrebs +++
Einsatz von hochintensiven Ultraschall-Wellen zerstört den Krebs
Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen beim Mann. Allein in Deutschland treten jährlich etwa 45.000 Neuerkrankungen auf, 14.000 Patienten sterben pro Jahr daran. Die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie setzt nun ein modernes, schonendes Verfahren zur Behandlung dieser Tumore ein: den so genannten hochintensiven fokussierten Ultraschall (HIFU). >>>


+++ Neue Behandlungsoption für Patienten mit Prostatakrebs +++
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat als zuständige Behörde am vergangenen Freitag, 21. September 2007 eine neue Therapie mit einem nichtsteroidalen Antiandrogen der 2. Generation zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs und hohem Progressionsrisiko - entweder als alleinige Therapie oder zusätzlich nach radikaler Prostatektomie oder Strahlentherapie - in Deutschland zugelassen. Zuvor hatte das Medikament in Studien mit mehr als 8.000 Patienten seine Wirksamkeit bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs bewiesen. >>>


+++ Prostatakarzinom: Das erste Leuprorelin-Depot in fester Implantatform +++

Etwa 80% der Prostatakarzinome wachsen primär hormonabhängig.

In Fällen dieses stark Testosteronsensitiven Tumorwachstums bewirkt eine medikamentöse Hormontherapie mit so genannten LH-RH-(Luteinisierendes-Hormon-Releasing-Hormon)-Analoga, wie zum Beispiel Leuprone®, in vielen Fällen eine Verkleinerung der Tumorgröße bzw. einen Wachstumsstopp. Zahlreiche Patienten profitieren daher oft über Jahre - vor allem im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium. Leuprone HEXAL 1-Monatsdepot wird am 17.09.2007, und das 3-Monatsdepot am 10.10.2007 eingeführt. >>>


AnämieITPLeukämienMykosenPsycho-OnkologieForschung
EmesisKolorektalkarzinomLymphomeNierenzellkarzinomSchmerztherapieKasuistiken
HarnblaseKopf-Hals-TumorLungenkarzinomOvarialkarzinom WeichteilsarkomStudien
HautkrebsKrebs bei KindernMagenkarzinomPankreaskarzinomZervixkarzinom 
Hochrisiko-MDSLeberkarzinomMammakarzinomProstatakarzinomAlternative Therapie 


Verbreitung: In Deutschland werden derzeit jährlich etwa 48.650 Prostatakarzinome diagnostiziert. So ist die Prostata (Vorsteherdrüse) mit 22,3% die häufigste Lokalisation bösartiger Neubildungen beim Mann. Bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen steht das Prostatakarzinom mit 10,4 % an dritter Stelle. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwas über 70 Jahren, etwa 2 Jahre höher als für Krebs insgesamt. Erkrankungen treten kaum vor dem 50. Lebensjahr auf.


EU-Vergleich: Im Vergleich mit den übrigen Ländern der EU liegen die in Deutschland ermittelten Erkrankungsraten für Prostatakrebs im oberen Bereich: Rang fünf. Die höchsten Raten finden sich in Schweden und Finnland, die niedrigsten in Griechenland, Polen und Lettland.

 

 

 



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