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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++

 

  PSYCHO-ONKOLOGIE  



 

 

Eine kritische Analyse der aktuellen Gesetzeslage in der Arzneimittelzulassung und deren praktischer Umsetzung durch G-BA und IQWiG leitete über zur Diskussion. Diese rankte sich vor allem um die Frage, inwieweit das häufig verwendete Kriterium Patientennutzen um Aspekte der Lebensqualität erweitert werden könne.

+++ Brennpunkt Onkologie +++
Der Mensch im Mittelpunkt – Lebensqualität in der Onkologie.
17. Mai 2012 – Aktuelle Expertendiskussion der Deutschen Krebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit. Wie ist Lebensqualität im Angesicht einer unheilbaren Erkrankung definiert? Lässt sie sich überhaupt messen? Wie können die Bedürfnisse von Patienten bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden? Diesen und weiteren Fragen gingen Wissenschaftler und Ärzte auf dem aktuellen Brennpunkt-Podium am 9. Mai 2012 in der Berliner Kalkscheune nach. Denkanstöße lieferte Sozialpsychiater Prof. Klaus Dörner mit seiner philosophisch begründeten Ansicht, Qualität sei individuell und daher per se nicht mess- oder vergleichbar. Eine Quantifizierung von medizinischen Dienstleitungen rein materieller Art sei zwar möglich, decke jedoch nur einen Teil der Grundbedürfnisse am Lebensende ab. Anzustreben sei, so Dörner, eine Mischung aus professioneller Hilfe und liebevoller Zuwendung. Prof. Thomas Küchler griff die Anregungen auf und skizzierte die Problemfelder bei der wissenschaftlichen Erfassung von Lebensqualität. Grundsätzlich definiere ein Gesunder Lebensqualität anders als ein Kranker, weshalb es für Ärzte schwer sei, die Lebensqualität ihrer Patienten richtig einzuschätzen.   >>>

 

 Eine umfassende Schmerzkontrolle sollte am besten durch die Ärzte erfolgen, die die Patienten von Anfang an begleiten und deren Handeln nicht nur am Befund sondern auch am Befinden des Patienten orientiert ist. Ärzte, die Schmerz nicht nur als physisches Phänomen verstehen sondern auch ein offenes Ohr haben, psychische, soziale und spirituelle Dimensionen mit zu erfassen. „Ärzte, die über adäquate pharmakologische Kenntnisse und Therapieerfahrung verfügen.

+++ Lust am Leben? Schmerz vs. Ethik! +++
Krebspatienten im Rahmen ihrer Therapie mit dem Thema „Schmerz“ nicht alleine lassen.
5. März 2012 – Etwa die Hälfte der Patienten mit einer Krebserkrankung leidet im Verlauf ihrer Erkrankung an Schmerzen. Eine systematische Analyse von Daten aus 1966-2005 ergab, dass die Prävalenz bei fortgeschrittener bis terminaler Erkrankung mit   64 % am höchsten war, dass aber auch nach kurativer Therapie jeder dritte Patient unter Schmerzen litt. Mehr als ein Drittel der Patienten mit Schmerzen beschrieben sie als mäßig stark bis stark (VAS >4). Schmerz ist also ein häufiges und von den Patienten in Umfragen immer als hoch relevant beschriebenes Symptom. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass Schmerz in der Betreuung von Krebspatienten durch Onkologen eine eher untergeordnete Rolle spielt. Onkologen sind die Partner der Patienten bei der Bewältigung ihrer Krebserkrankung. Eine umfassende Schmerzkontrolle sollte am besten durch die Ärzte erfolgen, die die Patienten von Anfang an begleiten und deren Handeln nicht nur am Befund sondern auch am Befinden des Patienten orientiert ist.  >>>   

 

+++ DGHO-Leitlinie +++
DGHO veröffentlicht Leitlinie für die besondere Betreuung junger Krebspatienten
Berlin, 18. Juli 2011 – Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. stellt die Leitlinie "Heranwachsende und junge Erwachsene" auf der Online-Plattform Onkopedia zur Verfügung. Sie gibt Empfehlungen für die besondere Behandlung dieser Patientengruppe, die an Krebs oder einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems leiden. Die Betreuung von Heranwachsenden und jungen Erwachsenen (Adolescents and Young Adults, AYA) mit Krebs stellt eine besondere Herausforderung dar. Die medizinischen und psychosozialen Bedürfnisse in dieser Altersgruppe unterscheiden sich wesentlich von Kindern einerseits und älteren Menschen andererseits. Die Prognose der krebserkrankten Heranwachsenden und jungen Erwachsenen ist über-durchschnittlich gut, mehr als 80 Prozent werden langfristig geheilt. Zur weiteren Erhöhung der Zahl langfristig geheilter Patienten ist neben neuen Therapiestrategien auch eine Optimierung der Versorgung erforderlich.  >>>  

 

+++ Initiative "Psyche hilft Körper" +++
Depressionen bei Krebskranken sind behandelbar
Baden-Baden, 13. April 2010
Trotz aller Weiterentwicklung in der Medizin – an Krebs zu erkranken bedeutet immer einen Einschnitt in alle Lebensbereiche und bringt in kürzester Zeit einen Wechsel widersprüchlicher Gefühle. Angst, Hoffnungslosigkeit, Schmerz und Erschöpfungszustände sind häufige Begleiterscheinungen einer Krebs-diagnose und -Behandlung. Onkologische Patienten leiden häufig unter Depression. Das ist nicht nur eine natürliche Reaktion auf die Grunderkrankung, sondern kann unter anderem auch ein Hinweis auf eine unzureichende Schmerztherapie sein. Die zentrale Botschaft lautet jedoch: Depressionen beim Krebskranken sind behandelbar.  >>>


+++ Der Wunsch nach vorzeitigem Lebensende +++
Was steht dahinter?
Berlin
Ziel der palliativmedizinischen Versorgung ist die Behandlung des Menschen in seiner Gesamtheit zum Erhalt seiner Lebensqualität. Was aber bleibt zu tun, wenn trotz palliativmedizinischer Behandlung der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe entsteht oder aufrecht erhalten bleibt? Dieses Phänomen wird auf Palliativstationen selten erlebt, lässt Behandlerteams jedoch an ihre Grenzen stoßen. Daher ist mehr Wissen über die Bedeutung von und dem Umgang mit dem Sterbewunsch von Palliativpatienten nötig.  >>> 

+++ EU-Projekt: Forschen heilt Krebs +++
Vom Kinderkrebs Geheilte erklimmen höchsten Berg Österreichs - Ganz normal
Wien, 12.9.2009
Am 6. September starteten acht junge Menschen von Kals in Osttirol aus eine fünftägige Großglocknertour. Sie alle sind Geheilte von Kinderkrebs-erkrankungen, wie Leukämie, Hodenkarzinom und Tumoren an der Niere (Wilms-Tumor), den Weichteilen (Rhabdomyosarkom), Lymphdrüsen (Lymphom) und aus entarteten Nervenzellen (Neuroblastom). Im Team der Langzeitüberlebenden, die man weltweit „Survivors“ nennt: Mitarbeiter des St. Anna Kinderspitals, der St. Anna Kinderkrebs-forschung, Bergführer, eine Psychologin und ein Kamerateam. Die Tour wurde als Aktion des EU-geförderten Projektes „Forschen heilt Krebs“ von der St. Anna Kinderkrebs-forschung organisiert.  >>> 

+++ Psychologische Selbsthilfe für Leukämiepatienten +++

Neues Internetportal bietet psychologische Selbsthilfe für Menschen mit Leukämie

Tübingen, 23. Juli 2009 – Ab sofort stellt das Universitätsklinikum Tübingen Leukämiepatienten, die zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung eine psychologische Betreuung nutzen möchten, das Online-Portal www.psychologische-selbsthilfe-leukaemie.de  kostenlos zur Verfügung. Das interaktive vierwöchige Kursprogramm können Leukämiepatienten unabhängig vom Wohnort bzw. dem Sitz ihrer Klinik in Anspruch nehmen.  >>>  


+++ „Meine Schokotasche“ – Basteln statt Sprachlosigkeit +++

Förderung der Kommunikation zwischen Brustkrebspatientinnen und ihren Kindern

Köln, 12. Mai 2009 – Wenn eine Mutter an Brustkrebs erkrankt, leiden auch ihre Kinder. Nicht selten entstehen aufgrund der psychischen Belastung durch die Erkrankung Spannungen in der Familie. Das Projekt „Meine Schokotasche“ möchte Brustkrebspatientinnen und ihren Kindern die Möglichkeit bieten, in einem gemeinsamen Bastel-Erlebnis ihre Gedanken und Gefühle auszutauschen und so mehr Nähe in dieser schwierigen Situation zu finden. Eingesandte Fotos der kleinen Künstler mit ihren gebastelten und dekorierten Werken werden im Frühjahr 2010 im Schokoladenmuseum in Köln ausgestellt. Einige Schoko-Taschen werden dort zusätzlich als Exponate dieses bewegenden Projektes zur Verfügung stehen. >>>


+++ Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs +++

Eine Informationskampagne mit vielen hilfreichen Elementen

Köln, 12. Mai 2009 – Jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben einmal an Brustkrebs. Nach der alles verändernden Diagnose beschäftigen zahllose Fragen die Betroffenen. Auf der Suche nach Antworten bei Ärzten, in Büchern oder im Internet stürzen oft eine Vielzahl an Informationen auf die Betroffenen ein, die nicht selten weitere Fragen aufwerfen und verunsichern. Daher möchte die Kampagne „Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“ Basiswissen zum Thema Brustkrebs vermitteln, aber auch gezielt über Therapiemöglichkeiten und Bewältigungs-Strategien informieren. Das breite Spektrum aufeinander abgestimmter und aufbauender Informationsmaterialien wie Broschüren und Filme sowie die Veranstaltungsreihe „Deutsche Städte gegen Brustkrebs“ geben eine umfassende und strukturierte Hilfestellung bei der Bewältigung der Krankheit. Projekte wie der Dokumentationsband „Gedanken zu Brustkrebs“, der Bildband „Lebensbilder“ oder die Aktion „Wie sage ich es meinen Liebsten?“ geben zusätzlich eine emotionale Stütze.  >>>

+++ Erstes Adressverzeichnis Psycho-Onkologie +++

Erstmalig Psycho-Onkologen bundesweit auf einen Blick - Adressverzeichnis für Patienten mit über 220 Adressen

München, 29. April 2009 – GlaxoSmithKline (GSK) hat die Initiative „Psyche hilft Körper“ ins Leben gerufen, um über die Bedeutung der psycho-onkologischen Therapie von Krebserkrankungen zu informieren. Als eine der ersten Aktionen ist nun erstmalig das bundesweite Adressverzeichnis von Psycho-Onkologen „Sprechstunde für die Seele“ erhältlich. „Dieses erste Adressverzeichnis mit rund 200 Psycho-Onkologen in ganz Deutschland kann Patienten und ihren Angehörigen helfen, kompetente, psycho-soziale Betreuung in ihrer Nähe zu finden“, sagt Professor Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin bei GSK Deutschland. „Denn der Psychoonkologie ist ein hoher Stellenwert einzuräumen. Ihre Bedeutung bei der Krankheitsbewältigung ist unumstritten.  >>>


+++ Palliativmedizin flächendeckend verankern +++
Erster Patient vor 25 Jahren auf Palliativstation in Köln betreut
Köln/Bonn (ct) – Am 7. April 1983 wurde der erste Patient auf der Palliativstation an der Uniklinik Köln aufgenommen. Die Deutsche Krebshilfe sowie die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Köln nahmen dies zum Anlass, am 7.4.2008, ein Symposium „25 Jahre Palliativmedizin in Köln – 25 Jahre Palliativmedizin in Deutschland“ zu veranstalten.  >>>

+++ Zwölf Frauen nach Brustkrebs auf dem Jakobsweg +++
12 Betroffene, deren Erkrankung als „geheilt" gelten, brechen heute auf, um den Weg über 757 km von St. Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela in etwa 7 Wochen zu Fuß zu bewältigen.

Köln, 31. März 2008 Angelehnt ist diese Idee an eine Aufsehen erregende Expedition aus dem Jahre 2004, in der 17 Brustkrebs-Überlebende gemeinsam den höchsten Berg Amerikas, den Aconcagua in Argentinien bestiegen. Millionen von Menschen haben dieses Projekt gebannt am Fernsehen verfolgt: Das Institut für Rehabilitation und Behindertensport der Deutschen Sporthochschule Köln hat dieses Projekt ins Leben gerufen, um die Wanderung mit Brustkrebspatientinnen durchzuführen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.brustkrebs-bewegt.de.  >>>

+++ Psychoonkologische Unterstützung finden: +++
Neue Adressdatenbank beim Krebsinformationsdienst verfügbar
Unter www.krebsinformationsdienst.de können Krebspatienten und Interessierte vom 20. März an Adressen niedergelassener Therapeuten finden, die eine zertifizierte Weiterbildung in der psychosozialen Unterstützung von Tumorkranken absolviert haben. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e.V. (dapo) entsprechende Angebote recherchiert. Wer keinen Internetzugang hat, kann Adressen in Deutschland am Telefon erfragen:
Der KID informiert täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 0800 – 420 30 40. Anrufe aus dem deutschen Festnetz sind kostenlos.
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