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+++ Onkologie-Telegramm +++

 

Weichteilsarkom


Für 2013 sind erneut junge Forscher aufgerufen, bereits publizierte Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen und experimentellen Sarkom- sowie Knochentumorforschung einzureichen. Der Bewerber sollte approbierter Arzt sein mit Tätigkeitsschwerpunkt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und das 40. Lebensjahr möglichst nicht überschritten haben.

+++ Weichteilsarkome +++
PharmaMar verleiht Wissenschaftspreis 2012 an Professor Dr. Lars Steinsträßer.
24. April 2012 – Der PharmaMar Wissenschaftspreis Weichteilsarkome wurde im Rahmen der Sarkomkonferenz verliehen, die vom 22. bis 24. März 2012 in Berlin stattfand. Prof. Dr. Lars Steinsträßer von der Universitätsklinik Bergmannsheil/Ruhr Universität Bochum wurde für seine heraus-ragende Arbeit auf dem Gebiet der translationalen Forschung der Weichteilsarkome ausgezeichnet.

Ein Fachgremium bestehend aus Prof. Dr. Thomas Brodowicz aus Wien, Prof. Dr. Thomas Cerny aus St. Gallen, Prof. Dr. Peter Hohenberger aus Mannheim und PD Dr. Peter Reichardt aus Bad Saarow bewerteten Prof. Dr. Lars Steinsträßers Einreichung mit dem Titel „Suppression of Soft Tissue Sarcoma Growth by a Host Defense-Like Lytic Peptide“ als besonders herausragend. Der Gewinner nahm den Preis am 23. März 2012 in Berlin im Rahmen einer feierlichen Verleihung entgegen.  >>> 

 
+++ Weichteilsarkome und Ovarialkarzinom +++
Mit Trabectedin zur zielgerichteten personalisierten Krebstherapie
Berlin – Durch den Wirkstoff Trabectedin (Yondelis®) vollzieht sich derzeit bei den Weichteilsarkomen sowie dem Ovarialkarzinom der Weg hin zu einem modernen Konzept der zielgerichteten, personalisierten Krebstherapie. Trabectedin steht für Fortschritte bei der Behandlung von Weichteilsarkomen und öffnet den Weg in eine noch patienten-orientiertere, wirksame Therapie. Bei Frauen mit rezidivierendem, platinsensiblem Ovarialkarzinom kann Trabectedin in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin (PLD) die progressionsfreie Überlebenszeit erheblich verlängern und die Ansprechrate signifikant steigern. „Dieser Wirkstoff verbessert die Therapiemöglichkeiten beim Weichgewebssarkom und Ovarialkarzinom“, so das Fazit der Referenten bei dem von PharmaMar initiierten Symposium „From Sea to Bedside – anlässlich der Jahrestagung der DGHO in Berlin.  >>>  
 
+++ Hyperthermie unterstützt neoadjuvante Chemotherapie +++
Regionale Hyperthermie verbessert Therapieergebnis für Patienten mit Weichteiltumoren
Neuherberg - Die Kombination Regionaler Tiefenhyperthermie (RHT) und systemischer Chemotherapie ist bei der Behandlung bösartiger Weichteiltumore der alleinigen Chemotherapie klar überlegen. Dies konnten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München jetzt zeigen. Die Münchner Mediziner unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Issels hatten dazu gemeinsam mit internationalen Forscherteams von acht weiteren Behandlungszentren die weltweit erste Phase III-Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Oncology (www.thelancet.com/journals/lanonc/onlinefirst) veröffentlicht.  >>> 
 

+++ Herausforderungen neu begegnen +++
Trabectedin in der Therapie von Ovarialkarzinom und Weichteilsarkom
Berlin – Bei der Behandlung des rezidivierten Ovarialkarzinoms gibt es Fortschritte: Mit Trabectedin, das in Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin (PLD) eingesetzt wird und sich bei der Therapie des Weichteilsarkoms bereits etabliert hat, ist eine erste effektive, nicht platin- und nicht taxanhaltige Kombinationstherapie für Frauen mit rezidiviertem platinsensiblem Tumor verfügbar geworden. Die Behandlung verlängert das progressionsfreie Leben der Patientinnen und ist dabei gut verträglich, berichtete Professor Dr. Jalid Sehouli, Berlin, bei der Pressekonferenz „DKK aktuell: Herausforderungen neu begegnen – Trabectedin in der Therapie von Ovarialkarzinom und Weichteilsarkom“, die am 25. Februar 2010 im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) stattfand.  >>> 

 

Trabectedin, kombiniert mit PLD, erzielte in einer randomisierten Phase-3-Studie ein deutlich besseres progressionsfreies Überleben (PFS) als die PLD-Monotherapie, so Prof. Dr. Jalid Sehouli, Berlin.

Ecteinascidia turbinata

+++ Therapie von Weichteilsarkom und Ovarialkarzinom +++
Trabectedin jetzt auch zur Behandlung des Ovarialkarzinoms zugelassen
 

Berlin – Bei Frauen mit rezidivierendem, platinsensiblem Ovarialkarzinom kann Trabectedin (Yondelis®) in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin (PLD) die progressionsfreie Überlebenszeit erheblich verlängern und die Ansprech-rate signifikant steigern. Das Präparat des Unternehmens PharmaMar wurde am 2. November 2009 von der Europäischen Kommission in Kombination mit PLD für diese Indikation neu zugelassen. Damit wurde Trabectedin nach der Behandlung des fortgeschrittenen Weichteilsarkoms bereits für die zweite schwer zu behandelnde Indikation zugelassen. Trabectedin, kombiniert mit PLD, erzielte in einer randomisierten Phase-3-Studie ein deutlich besseres progressionsfreies Überleben (PFS) als die PLD-Monotherapie, so Prof. Dr. Jalid Sehouli, Berlin.   >>> 

 

+++ Neue Perspektiven für GIST- Patienten +++

Imatinib (Glivec®) erhielt die Zulassung für die adjuvante Therapie c-Kit-positiver GIST
Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind eine seltene Erkrankung und treten mit einer Inzidenz von ein bis zwei Fällen bei 100.000 Einwohnern auf. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 800 bis 1.200 Menschen neu an GIST. Erst die Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chirurgie, Pathologie und Onkologie machen ein optimales GIST-Therapie-management möglich. Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren steht erstmals eine wirksame postoperative systemische Therapie zur Verfügung, um das Rezidivrisiko zu reduzieren.  >>>


+++ Zweitlinien-Therapie bei GIST +++
Sunitinib: Ein Standard in der Zweitlinien-Therapie bei GIST nach Imatinib-Versagen oder –Unverträglichkeit.
In ihren aktualisierten Leitlinien empfehlen die European Society of Medical Oncology (ES MO) und das National Comprehensive Cancer Network (NCCN), Sunitinib (Sutent®) bei Patienten mit fortgeschrittenen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) einzusetzen, die gegen Imatinib resistent sind oder Imatinib nicht vertragen.  Eine Grundlage für diese Empfehlung sind die seit diesem Jahr vorliegenden Daten zum Gesamtüberleben (median overall survivall / OS) unter Sunitinib: Nach einer statistischen Überlebens-Analyse der Zulassungsstudie mit der Rank-Preserving-Structural Failure Time Methode, kurz RPSFT-Methode, zeigte sich, dass Sunitinib das Gesamtüberleben gegenüber Plazebo in der GIST-Therapie nach Imatinibversagen oder -unverträglichkeit verdoppelt.  >>>

 

+++ Glivec-Therapie senkt Rezidivrisiko um 82% in der Adjuvanz primärer, operierter Gastrointestinaler Stromatumoren +++
Aktuelle Studiendaten belegen, dass bei Patienten mit c-Kit-positiven Gastrointestinalen Stroma
tumoren (GIST) eine einjährige Behandlung mit Imatinib im Anschluss an eine Operation das Risiko eines Rückfalls signifikant um 82% reduzieren kann. >>>

 

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