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+++ ONKOLOGIE-TELEGRAMM +++ 
| +++ Zervixkarzinom +++ Kohortenstudie aus Schweden zeigt: Früherkennungsscreening senkt die Mortalität.
03. April 2012 – Wird die Diagnose Zervixkarzinom bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung gestellt, bestehen bessere Heilungs-chancen, als wenn es bereits zu Symptomen gekommen ist. Gebärmutterhalskrebs kann mithilfe einer gynäkologischen Untersuchung und dem Pap-Test bereits im Frühstadium erkannt werden. Wird das Früherkennungsscreening fachgerecht durchgeführt, haben die Betroffenen im Falle einer Erkrankung gute Heilungschancen. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus den Ergebnissen einer schwedischen Studie in der Fachzeitschrift British Medical Journal ziehen. Die Forscher hatten den Krankheitsverlauf über durchschnittlich achteinhalb Jahre bei mehr als 1.000 Frauen verfolgt, die zwischen 1999 und 2001 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs bekommen hatten. Neun von zehn Frauen, bei denen die Diagnose während der normalen Früherkennungsuntersuchung gestellt worden war, konnten geheilt werden. Dies gelang bei den Frauen, die wegen Symptomen... >>> |
+++ Zervixkarzinom-Vorsorge +++ HPV-Test statt Pap-Test für Frauen ab 30 Berlin – Eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) bildet die Grundvoraussetzung für die maligne Entartung von Zellen des Gebärmutterhalses. Weltweit kann bei über 99 Prozent der an einem Zervixkarzinom erkrankten Frauen in den Tumorzellen das Virus nachgewiesen werden. Damit ist das Zervixkarzinom der erste Tumor, der ursächlich bekämpft und durch die flächendeckende Kombination von HPV-Imfpung und HPV-Test mittelfristig eradiziert werden kann. Das mittlere Erkrankungsalter beim Zervixkarzinom beträgt etwa 51 Jahre. Nur etwa fünf Prozent der Erkrankten sind jünger als 30 Jahre. Der HPV-DNA-Test kann im Primärscreening des Zervixkarzinoms ab dem 30. Lebensjahr zervikale intraepitheliale Neoplasien früher entdecken und die Zahl invasiver Zervixkarzinome senken. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) den routinemäßigen Einsatz des HPV-Tests zusätzlich zum konventionellen Pap-Test bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr. >>> +++ Zervixkarzinom-Früherkennung im Wandel +++ Computerassistierte Dünnschichtzytologie und HPV-Tests Düsseldorf - Computerassistenz durch so genannte Imaging Systeme wie den ThinPrep® Integrated lmager kann die zytologische Untersuchung zur Früherkennung des Zervixkarzinoms sicherer machen. An Bedeutung gewinnt auch der prädiktive Wert eines Tests auf Humane Papillom-Viren (HPV) und deren Genotypisierung beispielsweise mit dem Cervista™ HPV 16/18 Test. Er ist gegenwärtig als einziger Test zur Genotypisierung der Hochrisiko-HPV- Typen 16 und 18 von der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) zugelassen. Dank einer aktuellen Studie erhält zudem die Diskussion um die Vor- und Nachteile von Dünnschichtzytologie und konventioneller Zytologie in der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs eine valide Datenbasis aus Deutschland: Privatdozent Dr. med. Hans Ikenberg, Frankfurt am Main, präsentierte im Rahmen des Fortbildungskongresses der Frauenärztlichen Bundes-Akademie erstmals in Deutschland Ergebnisse der Rhein-Saar-Studie. >>> +++ Mehr Engagement für die HPV-Impfung gefordert +++ Interesse an HPV-Impfung nimmt ab – mit fatalen Folgen – DGGG, BVF und BNGO fordern aktive Ansprache durch Ärzte Die HPV-Impfung wurde unmittelbar nach ihrer Einführung in den Medien hoch gelobt und von Ärzten und Frauen gut angenommen. In den folgenden Jahren erschwerten jedoch einige kontroverse Publikationen und teilweise unsachliche Stellungnahmen zur HPV-Impfung den Überblick und verunsicherten viele Frauen sowie Teile der Ärzteschaft. In der Folge ging die Nachfrage nach der HPV-Impfung zurück – eine Entwicklung, die Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) sowie des Berufsverbands Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland (BNGO) mit Sorge erfüllt. >>> +++ HPV 18 – das Adenokarzinom-Virus +++ Anteil der aggressiven Adenokarzinome nimmt zu Viele Mediziner wissen, dass es 15 onkogene Humane Papillomviren (HPV) gibt, die im Falle einer anhaltenden Infektion Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Vielen ist auch bekannt, dass sich die resultierenden Tumoren in Lage und Aggressivität deutlich unterscheiden. Was aber nur wenige Ärzte wissen: es hängt auch vom Viren-Typ ab, welche Art Tumor eine infizierte Frau möglicherweise entwickelt. Studien haben gezeigt, dass die aggressiven, schwer zu behandelnden Adenokarzinome besonders häufig von HPV 18 ausgelöst werden. Vielen Medizinern ist außerdem nicht bewusst, dass eine HPV-Infektion nicht nur zu Krebs und dessen Vorstufen führen kann, sondern in Folge von Konisationen auch das Risiko von Fehl- und Frühgeburten deutlich steigt. Ziel sollte es daher sein, die Entstehung von zervikalen intraephitelialen Neoplasien (CIN) zu verhindern, um Konisationen zu vermeiden. >>> +++ Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge +++ Aktuelle Studie aus Finnland bestätigt DGGG-Leitlinienempfehlung Eine aktuelle Studie aus Finnland bestätigt, dass durch die zusätzliche Testung auf humane Papillomviren (HPV) die Qualität der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge deutlich verbessert werden kann. Die Kombination aus Pap-Test und einem HC2-HPV-DNA-Test (digene® HPV-Test) entdeckt im Primärscreening deutlich mehr Krebsvorstufen als der Pap-Test alleine. Aus diesem Grund empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in ihren aktuellen Leitlinien routinemäßig das HPV-Sceening in Kombination mit der Zytologie für alle Frauen ab dem 30. Lebensjahr. >>> +++ Qiagen stellt neue Website für fachkreise und laien vor +++
Humane Papillomviren: Gut informiert auf www.hpv-test.de Venlo, Niederlande – Das Unternehmen QIAGEN stellt ab sofort auf der Website www.hpv-test.de umfangreiche Informationen für Ärzte, Laborpersonal und Laien rund um das Thema Humane Papillomviren (HPV) und Gebärmutterhalskrebs zur Verfügung. Das Zervixkarzinom ist nach dem Mammakarzinom weltweit die zweithäufigste Krebsart bei Frauen. Inzwischen weiß man, dass die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs Infektionen mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) sind. Daher bietet die Kombination aus HPV-Test, z. B. dem digene® HPV-Test, und herkömmlichem Pap-Abstrich Frauen ab 30 die höchste Sicherheit bei der Vorsorge. >>>
+++ Neue Daten zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs +++ Erste direkte Vergleichsstudie veröffentlicht Das empfohlene Vakzin gegen humane Papillomaviren wird in den Medien weiterhin heiß diskutiert. Obwohl die Inzidenz in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen hat, ist das Zervixkarzinom weiterhin ein ernst zu nehmendes Gesundheitsproblem. Die Krankheit ist sehr eng mit Infektionen durch humane Papillomaviren (HPV) assoziiert. Mit der Veröffentlichung der ersten direkten Vergleichsstudie der beiden zugelassenen HPV-Impfstoffe Gardasil® und Cervarix® konnte nun nachgewiesen werden, dass die beiden zugelassenen Impfstoffe nicht die gleiche Immunantwort gegen HPV 16 und 18 hervorrufen. >>> +++ Zervixkarzinom-Vorsorge +++ QIAGEN startet Aufklärungskampagne zur HPV-Testung - Informationsmaterial für die gynäkologische Praxis QIAGEN, Hersteller des digene© HPV Tests, unterstützt Gynäkologen bei der Aufklärung zur Zervixkarzinom-Vorsorge mit umfassendem Informationsmaterial über die HPV-Testung für das Wartezimmer. Mit der Kampagne trägt das Unternehmen der neuen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) Rechnung. Diese empfiehlt, bei Frauen ab 30 Jahren zur Früherkennung des Zervixkarzinoms routinemäßig zusätzlich zum Pap-Test einen HPV-Test durchzuführen. >>> +++ Zervixkarzinom und leitliniengerechte Prävention +++ Der digene® HPV Test als Goldstandard in der Krebstherapie In Deutschland erkranken jährlich 6.200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, ca. 1.800 sterben daran. Damit ist die Inzidenz und Mortalität des Zervixkarzinoms trotz aller Fortschritte in der Onkologie noch immer sehr hoch. Deshalb sollte jede Frau ab dreißig Jahren als Teil der Vorsorgeuntersuchung des Zervixkarzinoms routinemäßig auch auf eine Infektion mit den Hochrisiko-Typen des Humanen Papillomavirus (HPV) – die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs – getestet werden. Über dieses Vorgehen waren sich die Experten auf der von QIAGEN veranstalteten Pressekonferenz auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) einig. Zudem sei die Hybrid Capture 2 (HC2) Technologie (digene® HPV Test) die Test-Methode der Wahl. >>>
+++ Verbriefte Prozessqualität für cytoimmun diagnostics +++ cytoactiv-Verfahren zur Selbstheilungsprognose für Frauen mit Zellveränderungen am Gebärmutterhals durchläuft erfolgreiche ISO-Zertifierung cytoimmun diagnostics GmbH, in Pirmasens ansässiges medizinisches Unternehmen, hat im November 2008 die verbriefte Anerkennung für patientenrelevantes Management erhalten. Ganz konkret erfolgte die Zertifizierung der realisierten Einführung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 in den Bereichen Design und Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von biologischen Substanzen für den Einsatz bei diagnostischen Anwendungen. >>>
+++ Lang ersehnte Prognosesicherheit für erkrankte Frauen +++ Risikofaktoren identifiziert Pirmasens, Juli 2008. Der nach seinem Erfinder, dem griechischen Arzt George Papanicolaou, benannte PAP-Test kommt in der jährlichen Vorsorgeuntersuchung zum Einsatz und gibt dem Gynäkologen Aufschluss darüber, ob etwaige Krebsvorstufen am Gebärmutterhals seiner Patientin vorhanden sind. Bei positivem PAP (IIID)-Befund und einer leichten bis mäßig stark ausgeprägten Vorstufe eines Zervixkarzinoms konnte der behandelnde Arzt bislang allenfalls die weitere Entwicklung des Krankheitsverlaufs beobachten und eine Konisation oder gar Hysterektomie lediglich auf der Grundlage von Erfahrungswerten und einer Gesamtbeurteilung anordnen. >>>
+++ Zervixkarzinom: Lymphknoten erhaltend operieren +++ Charité plädiert für neue Leitlinien bei Gebärmutterhalskrebs Gebärmutterhalskrebs muss nicht zwangsweise die Entfernung der Lymphknoten bedeuten. Das belegt eine Studie der Berliner Charité. „Bei vielen Frauen genügt ein weit weniger komplizierter Eingriff. "Die Leitlinien für Operationen müssen entsprechend geändert werden – wie es bei Brustkrebs und Melanomen bereits der Fall ist.", sagte Prof. Achim Schneider von der Klinik für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie der Charité. Bei der jetzt im Fachmagazin Journal of Clinical Oncology erschienenen Studie handelt es sich um die weltweit größte Untersuchung zu diesem Thema – die Daten von mehr als 500 Operationen in 18 Kliniken im Zeitraum von 1998 bis 2006 wurden hierfür analysiert. >>>
+++ Selen mindert Nebenwirkungen in der Strahlentherapie +++ Chicago - Die Nebenwirkungen einer Krebstherapie beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten oft erheblich. Komplementäre Behandlungen erheben den Anspruch, die Therapie zu unterstützen und ihre Verträglichkeit zu verbessern. Doch der Nachweis ihrer Wirksamkeit ist häufig schwer zu erbringen. Bei der komplementären Behandlung mit Selen ist dieser Nachweis nun gelungen. Der Wiesbadener Radiologe Dr. Ralph Mücke hat auf dem gerade zu Ende gegangenen ASCO-Kongress in Chicago eine entsprechende multizentrische Studie vorgestellt. >>>
+++ cytoimmun diagnostics fährt volles Programm +++ Dicht gedrängter Messe- und Vortragskalender 2008 mit zahlreichen Highlights reflektiert national wie international hohe Wahrnehmung des cytoactiv-Tests Fast jeden Monat wird eine bedeutende fachliche Veranstaltung mit einem Ausstellungsbereich und/oder einem wissenschaftlichen Vortrag besetzt. Das erklärte Ziel ist es dabei, das bestehende Partnernetzwerk weiter auszubauen und den cytoactiv-Test möglichst flächendeckend bekannt zu machen. Folgerichtig steht das bahnbrechende Laborverfahren, mit dem sich das Vorhandensein des L1-Kapsidproteins von humanpathogenen Papillomviren (HPV) im Abstrich nachweisen lässt, auch jeweils im Mittelpunkt der Fachveranstaltungen. >>>
+++ Prävention von Zervixkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs) +++ Die kombinierte Analyse der Ergebnisse aus drei klinischen Studien der Phasen II und III mit mehr als 18.000 jungen Frauen bestätigte, dass der tetravalente Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs Gardasil® lang anhaltend gegen Erkrankungen wirkt, die durch die humanen Papillomvirus (HPV)-Typen 6, 11, 16 und 18 verursacht werden. Laut dieser Analyse kann Gardasil® einen 96%igen Schutz vor frühen Läsionen der Zervix (CIN 1) und einen 100%igen Schutz vor präkanzerösen Läsionen der Vulva (VIN 1 und VIN 2/3) bieten, die durch die HPV-Typen 6, 11, 16 oder 18 verursacht werden. Zusätzlich kann Gardasil® zu 99 % HPV-Typ 6- oder 11-assoziierten Genitalwarzen vorbeugen. >>>
+++ Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs +++ In einer kombinierten Analyse von vier Studien der Phase II/III, in die insgesamt mehr als 20 000 Frauen eingeschlossen waren, bestätigte der tetravalente (gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 gerichtete) Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs Gardasil® bei jungen Frauen eine 98 bis 100%ige Wirksamkeit in der Vorbeugung präkanzeröser Läsionen der Zervix, die durch die HPV-Typen 16 und 18 hervorgerufen werden. Diese neuen Daten wurden jetzt auf dem 19. internationalen Kongress zur Krebstherapie (International Congress on Anti-Cancer Treatment, ICACT) in Paris vorgestellt. >>>
+++ Gebärmutterhalskrebs: Ein Impfstoff setzt neue Maßstäbe +++ Gebärmutterhalskrebs bleibt in Europa trotz Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nach dem Mammakarzinom die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Jedes Jahr wird bei rund 33.500 Frauen ein Zervixkarzinom diagnostiziert und 15.000 Frauen sterben jährlich daran. Außerdem werden bei hunderttausenden Frauen andere HPV-bedingte Erkrankungen im Genitalbereich diagnostiziert, die sich vor Gebärmutterhalskrebs entwickeln und auch andere Genitalbereiche als den Gebärmutterhals betreffen können. Zu diesen Erkrankungen zählen präkanzeröse und potenziell präkanzeröse Läsionen der Zervix, Vulva- und Vaginalkrebs, präkanzeröse Läsionen der Vulva und Vagina sowie Genitalwarzen. >>>
+++ Anwendung von Gardasil® bei Frauen mit HP-Viren-Exposition +++ Die Anwendung des tetravalenten Impfstoffs zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs Gardasil® (gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 gerichtet) bei Frauen, bei denen bereits eine Exposition gegenüber einigen der vier Impfstoff-assoziierten HPV-Typen stattgefunden hatte, bot einen 100%igen Schutz vor präkanzerösen Läsionen der Zervix (CIN 2/3 oder AIS), die durch die restlichen Impfstoff-assoziierten HPV-Typen verursacht werden, mit denen die Frauen keinen Kontakt gehabt hatten. Die Wirksamkeit in Hinblick auf die Prävention von präkanzerösen Läsionen der Vulva und der Vagina sowie von Genitalwarzen war ähnlich und betrug 94%. >>>
+++ Auron Healthcare präsentiert erste Studienergebnisse mit AMT +++ Die Substanz AMT (Auron Misheil Therapy) stellt einen völlig neuen und viel versprechenden Ansatz für die Behandlung von Tumorerkrankungen im fortgeschrittenen Stadium dar. AMT besteht aus einer Mischung einer pflanzlichen Komponente (Kamille) mit bewährten Arzneimitteln (Humaninsulin und Antihistamine). Alles Stoffe, deren anti-tumorale Eigenschaften bereits seit langem wissenschaftlich belegt sind - jedoch in einer völlig neuen Zusammensetzung intramuskulär appliziert werden. In-vitro-Untersuchungen ergeben, dass AMT in der Lage ist, das Wachstum gewisser Tumorzellen zu hemmen und gleichzeitig Abwehrzellen zu aktivieren. Erste klinische Studien zeigten, dass ein Großteil der Patienten auf die Substanz ansprach und in einigen Fällen sogar signifikante Rückbildungen erzielt wurden. Gleichzeitig wurde auch eine Verbesserung der Lebensqualität beobachtet: es kam zu einer Zunahme an Körpergewicht und einer Verringerung der tumorbedingten Schmerzen. >>>
+++ HPV-Impfstoff Gardasil® erhielt den 13. Innovationspreis 2007 +++ Mit Gardasil® wurde erstmals ein Impfstoff mit dem Innovationspreis der Pharmazeutischen Zeitung ausgezeichnet. Der tetravalente prophylatische HPV-Impfstoff wurde im Oktober 2006 in den deutschen Markt eingeführt. Gemäß der STIKO Empfehlung von März 2007 sollten alle jungen Mädchen zwischen 12 und 17 (möglichst vor Aufnahme des ersten Geschlechtsverkehrs) geimpft werden. Für diese Altergruppe werden die Kosten für die Impfung (3 Dosen) inzwischen von allen Krankenkassen übernommen. >>>
Der Impfstoff ist zurzeit zugelassen zur Prävention von Zervixkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs), hochgradigen Dysplasien der Zervix CIN 2/3 (präkanzeröse Läsionen der Zervix), hochgradigen dysplastischen Läsionen der Vulva VIN 2/3 (präkanzeröse Läsionen der Vulva) und äußeren Genitalwarzen (Condylomata acuminata), die durch humane Papillomviren der Typen 6, 11, 16 bzw. 18 verursacht werden. >>>
+++ AOK zahlt HPV-Impfung +++ Wie die AOK Baden-Württemberg mitteilt, brauchen Versicherte ab dem 01. Oktober 2007 die Kosten für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) nicht mehr vorfinanzieren. Auf eine entsprechende Vergütungsregelung haben sich die AOK und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) im September 2007 geeinigt: "Wer sich impfen lassen will, geht mit seiner AOK-Versichertenkarte zum Arzt und erhält dort seinen Impfschutz. Die Kosten werden dann, wie bei anderen Impfungen auch, direkt mit der AOK abgerechnet", sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg am Dienstag (25. September 2007) in Stuttgart. >>>
+++ „Mädchen checken das“ - Kampagnenstart in Berlin +++ Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren sind eine wichtige Zielgruppe für die Gesundheitsinformation und -aufklärung. Denn in diesem Alter legen sie den Grundstein für ihren Lebensstil und entwickeln ein Bewusstsein für ihre Eigenverantwortung. Die Deutsche Krebshilfe spricht mit der neuen Kampagne „Mädchen checken das“ daher so wichtige Themen an wie gesunde Ernährung, Nichtrauchen, Früherkennungsuntersuchungen und die neue Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. >>>
+++ 3. „tell someone“-Aktionswoche - Gewinnspiel zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs +++ Die Kampagne zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs „tell someone: Ich sag´s weiter – Du auch?“ geht in die nächste Runde: Am 10. September 2007 startet die dritte Aktionswoche mit einem kreativen Gewinnspiel – dem„tell someone“-Quartett. Für Frauenärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Hausärzte, die an der Aktion teilnehmen möchten, gibt es kostenlose Wettbewerbs- und Servicematerialen. Diese können über www.tellsomeone.de oder das „tell someone“-Aktionsbüro angefordert werden. Im Rahmen des Wettbewerbs können Mädchen und junge Frauen ein Bildmotiv mit einer „Weitersagen“-Situation für eine Quartett-Karte gestalten. >>>
+++ Zervixlkarzinom: Die Ungewissheit hat ein Ende +++ Labortest gibt zuverlässig und schnell Aufschluss über Selbstheilungsaussicht bei auffälliger Zellveränderung am Gebärmutterhals. >>>
+++ Bundesweite Aufklärungskampagne zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs +++ Gebärmutterhalskrebs ist nach dem Brustkrebs in Europa die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Obwohl Vorsorgeuntersuchungen (regelmäßige Abstriche) angeboten werden, sterben täglich immer noch 40 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. >>>
+++ Wichtige Informationen für Mädchen und junge Frauen über Gebärmutterhalskrebs +++ Die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge kann frühe Veränderungen feststellen. Seit kurzer Zeit gibt es außerdem eine Impfung, die vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann. >>>
Verbreitung: Jährlich erkranken derzeit etwa 6.500 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Das entspricht einem Anteil von 3,2 % an allen Krebserkrankungen und 1,8% an allen Krebssterbefällen bei Frauen. Die Erkrankungshäufi gkeit variiert hier sehr stark mit dem Alter. So wird im Alter zwischen 25 und 35 Jahren bei deutlich mehr Frauen, die an Krebs erkranken, die Diagnose Gebärmutterhalskrebs gestellt als bei Frauen ab 65 Jahren. Dem entspricht eine unterschiedliche Altershäufi gkeit mit einem ersten Gipfel zwischen 35–55 Jahren, der dann von einem zweiten Anstieg der Häufi gkeit ab etwa 60 abgelöst wird. In den 1970er Jahren war das Zervixkarzinom noch die häufi gste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane. Derzeit steht es an 10. Stelle der Krebserkrankungen bei Frauen. EU-Vergleich: Die für Deutschland geschätzten Erkrankungsraten liegen im EU-Vergleich auf einem mittleren Rang. Auch innerhalb Deutschlands bestehen erhebliche Unterschiede in den Erkrankungsraten. Höhere Erkrankungsraten als in Deutschland treten vor allem in Osteuropa und in Dänemark auf. Am niedrigsten ist die Inzidenz in Finnland. |  |  |  | |
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